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Heute Samstag 16. Oktober – Weltweiter Tag der Wiederbelebung

Region/Berlin – Anlässlich des „World Restart a Heart Day“, dem weltweiten Tag der Wiederbelebung am heutigen 16. Oktober, appelliert die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke: „Ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand kann jede und jeden zu jeder Zeit treffen. Frischen Sie Ihre Erste Hilfe-Kenntnisse auf und beginnen Sie im Notfall sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Das kann wortwörtlich Leben retten.“

Der „World Restart a Heart Day“, der jährlich am 16. Oktober stattfindet, soll das Bewusstsein für die Bedeutung außerklinischer Herz-Kreislaufstillstände stärken. Ziel ist es, weltweit so viele Menschen wie möglich in Wiederbelebungsmaßnahmen zu schulen. Gemäß dem Motto „Your two hands can save a life” – „Deine beiden Hände können ein Leben retten“ sollen in diesem Jahr Geschichten im Mittelpunkt stehen, die zeigen, wie wichtig und einfach Wiederbelebung ist.

In Deutschland beginnen vier von zehn Ersthelferinnen und Ersthelfern, die einen Herzstillstand beobachten, mit Wiederbelebungsmaßnahmen. In den vergangenen Jahren konnte diese Quote dank verschiedener Maßnahmen und Anstrengungen im Gesundheitswesen um rund ein Drittel gesteigert werden. Dennoch bleibt Deutschland damit unter dem EU-Durchschnitt. Wenn sofort reanimiert werden würde, könnten allein in Deutschland jedes Jahr 10.000 Menschen gerettet werden, in Europa sind es rund 100.000.

Schmidtke: „Viele Menschen wissen nicht, wie Wiederbelebungsmaßnahmen im Notfall durchzuführen sind, andere trauen sich womöglich nicht. Dabei ist es ganz einfach: Prüfen, Rufen, Drücken lautet die Faustregel im Notfall. Dabei kann man nichts falsch machen. Um bereits frühzeitig den Kindern die Hemmschwelle zu nehmen, einen Menschen wiederzubeleben, sollten Übungen zur Reanimation flächendeckend und regelmäßig in den Schulen angeboten werden. In Dänemark ist es durch Erste Hilfe-Unterricht gelungen, die Überlebensrate bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu verdreifachen. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen! Daher unterstütze ich die Kampagne #ichrettedeinleben vom Deutschen Rat für Wiederbelebung, die sich für die bundesweit verpflichtende Einführung eines Wiederbelebungs-Unterrichts ab der 7. Klasse einsetzt.“

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Westnetz beendet den Einsatz von Notstrom-Aggregaten im Ahrtal

Saffig – Mittelspannungsnetz vielerorts wieder intakt. Warnung vor Stromausfall durch Überlastung. Enger Kontakt zu Elektro-Installateuren innerhalb der Ortschaften. Die Auswirkungen der Unwetterkatastrophe im Ahrtal waren auch in den Stromnetzen der Westnetz spürbar. Inzwischen ist es Westnetz gelungen, die Stromversorgung für fast alle der ursprünglich betroffenen Menschen im Ahrtal wieder herzustellen. Gleichzeitig laufen die Arbeiten weiter, um die Infrastruktur wieder aufzubauen. Um die Versorgung in den schwer zerstörten Regionen zu sichern, kamen Notstromaggregate zum Einsatz. Diese Aggregate konnten jetzt alle den Einsatz im Ahrtal beenden.

Ein Notstromaggregat ist ein variabler, nicht ortsgebundener elektrischer Stromgenerator, der mit Diesel oder Benzin Strom erzeugt. Im Verteilnetz kann ein Notstromaggregat beispielsweise eine zerstörte Ortsnetzstation ersetzen und damit die Stromversorgung sichern. Je nach Größenordnung kann über ein Aggregat ein Baustromverteiler oder auch mehrere Straßenzüge versorgt werden.

Seit Beginn der Hochwasserkatastrophe kamen in den betroffenen Gebieten im Ahrtal zeitgleich über 20 der Kraftpakete zum Einsatz. Diese wurden auch von Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzern bereitgestellt. Um die Notstromaggregate kontinuierlich mit Treibstoff zu versorgen, wurden extra Tankwagen eingesetzt sowie Dienstleister beauftragt.

Notstromaggregate stellen überall dort kurzfristig Strom bereit, wo Reparaturarbeiten ad hoc zu lange dauern. Sie sind Provisorien und stellen nur Übergangslösungen dar, bis die Infrastruktur des Stromnetzes wieder aufgebaut werden kann. Bis zur nachhaltigen Wiederherstellung des Netzes kann es vereinzelt weiterhin zu Stromausfällen kommen. Das gilt insbesondere dort, wo beispielsweise durch Bautrockner derzeit ein erhöhter Strombedarf besteht.

Innerhalb der betroffenen Ortschaften halten die Westnetz-Kolleginnen und Kollegen engen Kontakt zu den Elektro-Installateurinnen und Installateuren, die als Verantwortliche die Hausinstallation prüfen und bei Schäden die Stromverteilung reparieren.

Bei Fragen zu Störungen und Stromausfällen empfiehlt Westnetz, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kundenservice telefonisch unter 0800 411 2244 anzusprechen.

Sachstand Stabilisierung der Stromversorgung

Nachdem die Versorgung zunächst an einigen Stellen provisorisch wieder hergestellt wurde, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz daran, die Netze im Katastrophengebiet wieder instand zu setzen und für eine stabile Stromversorgung zu sorgen. In immer mehr Teilbereichen konnte dabei eine zweiseitige Anbindung der Orte erreicht werden. Jetzt beginnt die Planung, die Stromnetze zukunftsorientiert, intelligent und hochwasserfester aufzubauen.

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Die Flut für eine Woche vergessen – Ferienfreizeit für Kinder aus dem Ahrtal organisiert

Ahrtal/Trier – Schwimmen, Bowlen, ins Kino gehen – all das ist für die Kinder aus den überfluteten Regionen an der Ahr unmöglich geworden. „Für sie ist die Situation besonders schlimm. Nicht nur ihr Zuhause ist zerstört, sondern auch die Schulen und Freizeitmöglichkeiten“, sagt Katja Bruch vom Dekanat Trier. Die Pastoralreferentin und ihr Kollege Roland Hinzmann vom Dekanat Schweich-Welschbillig wollen Kindern und Jugendlichen aus den Flutgebieten eine Auszeit verschaffen und haben sie nach Trier eingeladen. Vom 10. bis 15 Oktober waren die 20 jungen Leute im Alter von zehn bis 15 Jahren im Kolpinghaus Warsberger Hof in der Innenstadt untergebracht.

Neben Bouldern, Stadtbummeln und Skaten stand zum Beispiel auch ein Gebärdenworkshop auf dem Plan der Freizeit. „Jede Veranstaltung wird von den Kindern dankbar angenommen“, sagt Pastoralreferent Hinzmann. Eine Mutter habe ihm erzählt, dass ihre Tochter seit Monaten zum ersten Mal wieder gelacht hat am Telefon. Auch die anderen Kinder wirken gut gelaunt. „Die Freizeit dürfte ruhig noch ein paar Tage länger dauern“, sagt der 15-jährige Benedikt.

Die nahende Rückkehr sieht die 13-jährige Tonjesa zwiespältig: „Ich freue mich auf meine Eltern, aber der Abschied wird mir schwerfallen, da ich hier viele neue Freunde gefunden habe.“ Dass die Kinder evangelisch, katholisch und muslimisch sind, spielt während der Freizeit keine Rolle. „Die Führung im Dom haben trotzdem alle gebannt mitverfolgt“, so Seelsorger Hinzmann. „Die Solidarität untereinander ist groß.“

Viele der Kinder haben die Flutkatastrophe im Ahrtal unmittelbar miterlebt. „Wir haben sehr belastende Wochen hinter uns und noch vor uns. Wir wissen noch nicht, wie es mit unserem Haus weitergeht“, sagt Gabi Dohmen, die ihren 12-jährigen Sohn Benjamin am Sonntag nach Trier gebracht hat. „Für die Kinder ist die Situation vor Ort natürlich gravierend. Sie haben nirgendwo mehr die Möglichkeit Fußball zu spielen. Es gibt keine Sportplätze mehr, das Freizeitangebot ist gleich null.“ Auch die Schulsituation sei schwierig, erzählt die Mutter. „Die Kinder müssen viel Selbstständigkeit beweisen. Da war es uns wichtig, wenigstens in den Herbstferien ein paar Tage zu organisieren, die unbeschwert und fröhlich sind.“ Die Kinder zeigen sich über das Angebot dankbar. „Die haben so viel zurückgegeben“, sagt Pastoralreferent Hinzmann. „Das habe ich so noch nie erlebt.“

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig? Online-Vortrag Montag 18. Oktober

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen informiert am Montag, den 18. Oktober über künstliche Gelenke im Rahmen eines Online-Vortrags. Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 18. Oktober, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Neu: Sprechstunde für Betroffene der Flutkatastrophe eröffnet

Euskirchen – Kölner Psychotraumatologin bietet im Gesundheitsamt Termine an. Eine Sprechstunde für Menschen, die nach der Flutkatastrophe unter seelischen Problemen leiden, bietet die LVR-Klink Köln ab sofort in Kooperation mit der Koordinierungsstelle des Gesundheitsamtes Euskirchen an.

Die ärztliche Leiterin der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotraumatologie der LVR-Klinik Köln, Ulrike Schultheis, verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Traumafolgestörungen. Die Kölner Spezialistin ist in der Nähe von Mechernich aufgewachsen und fühlt sich mit dem Kreis Euskirchen nach eigener Aussage bis heute eng verbunden. Nach der Flutkatastrophe habe sie im Gesundheitsamt spontan ihre Hilfe angeboten, erklärte sie am Donnerstagmorgen bei der Begrüßung durch Christian Ramolla, den Leiter des Gesundheitsamtes. „Ich freue mich, dass ich auf diese Weise etwas für die schwer gebeutelten Menschen in meiner Heimat tun kann“, so Ulrike Schultheis.

Die Sprechstunden von Ulrike Schultheis sind für Erwachsene gedacht und finden alle 14 Tage donnerstags nachmittags in Raum 015 des Gesundheitsamtes statt. Eine telefonische Voranmeldung zu den Terminen ist wochentags von 9 bis 16 Uhr unter 02251/ 15447 im Gesundheitsamt möglich.

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Heizkörper-Aktion der Stadt Meckenheim

Meckenheim – Kostenloses Angebot für Hochwasser-Opfer – Städtische Mitarbeitende nehmen Kontakt auf. Mit einem besonderen Angebot wendet sich die Stadt Meckenheim aktuell an die von der Flutkatastrophe beeinträchtigten Bürgerinnen und Bürger. Diese können ihren Bedarf an einer provisorischen Heizlösung anmelden und die Ausgabe eines Elektroheizkörpers für ihre Wohnung beantragen. Um es den Betroffenen möglichst einfach zu machen, sind derzeit die Mitarbeitenden des Ordnungsaußendienstes im Stadtgebiet und in den Ortsteilen unterwegs, um sich im direkten Gespräch mit den Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern nach deren Situation zu erkundigen. Zudem verteilen sie Handzettel, auf denen sich die Interessierten eintragen und das Heizgerät beantragen können.

Insgesamt stehen 100 Heizkörper zur Verfügung. Die abzugebende Stückzahl ist auf einen Heizkörper je Haushalt begrenzt. Deren Ausgabe ist kostenfrei. Das Gerät ist an der Wand oder mobil einsetzbar, verfügt über eine Leistung von 2.000 Watt und muss nicht an die Stadt Meckenheim zurückgegeben werden.

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FVR-Stiftung „Fußball hilft!“ verzeichnet schon rund 250.000 Euro an Spenden für betroffene Vereine der Flut-Katastrophe

Region/Koblenz – Toller Zwischenstand – Die Flutkatastrophe in Teilen der Eifel, in Trier und vor allem mit vielen Menschenopfern und einer großflächigen Zerstörung einer kompletten Infrastruktur an der Ahr hat im Juli 2021 das Land und die Menschen erschüttert. In nie dagewesener Form hat das Ahr-Hochwasser aus einem kleinen Fluss einen reißenden Strom gemacht, der alles mitriss, was ihm im Weg stand. „Auch wir vom Fußballverband Rheinland standen still und ohnmächtig da ob des Geschehenen. Um uns herum war plötzlich alles wichtiger als Fußball, aber wir wussten, dass auch das Thema Fußball und Sport generell irgendwann wieder in den Köpfen der Menschen an der Ahr sein würde“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland zwei Monate später.

„Fußball hilft!“, die Stiftung des Verbandes, rief die knapp 1.000 Vereine im FVR zu Spenden auf. Eine Vielzahl von Benefizveranstaltungen wurde ins Leben gerufen, mehrere Fußballverbände überwiesen Geld, die Wirtschaft half neben vielen eigenen Spendenaktionen auch der FVR-Stiftung, kleine Vereine aus Deutschland spendeten. In Sinzig-Koisdorf entstand zusammen mit den Vereinen aus Westum, Sinzig und Ahrweiler ein Camp des Verbandes, in das während der Sommerferien täglich bis zu 80 Kinder und Jugendliche aus den Vereinen an der Ahr geholt und betreut wurden. Für die Menschen, vor allem für die Eltern dieser Kinder, die in der Flut alles verloren hatten, war das eine spürbare Hilfe und Entlastung.

250.000 Euro an Spenden sind inzwischen auf dem Konto der FVR-Stiftung eingegangen, darunter 100.000 Euro vom Deutschen Fußball-Bund. Das Geld wird nun an die von der Flutkatastrophe betroffenen Vereine gegeben. In enger Abstimmung mit dem Sportbund Rheinland werden die Vereine unterstützt – bei der Beschaffung von Geräten, der Sportausrüstung, auch im Hinblick auf die Einrichtung ihrer Vereinsheime oder auch der notwendigen technischen Ausstattung ihrer Geschäftsstellen. Rund 40 Vereine sind betroffen, sie stellen in diesen Tagen ihre Anträge an die FVR-Stiftung, die umgehend reagiert.

„In dieser Zeit zeigen unsere Vereine im Ahrgebiet, an der Spitze unser Kreisvorsitzender Dieter Sesterheim, aber auch die Vereine aus der Eifel und im Raum Trier eine unglaubliche Kraft und einen Willen, der in Worten nicht zu beschreiben ist. Inzwischen haben fast alle Vereine den Spielbetrieb wieder aufgenommen – auch jene, die ihren Sportplatz, ihr Vereinsheim und alles an sportlichem Gerät in der Flut verloren haben“, sagt Walter Desch. „Und das ist gerade im Jugendbereich enorm wichtig.“

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„Wiederherstellung und Entwicklung der Gewässer nach dem Hochwasser-Ereignis“

Bad Münstereifel – Bildung einer interkommunalen Kooperation. Am Donnerstag, den 07.10.2021, fand im Rats- und Bürgersaal der Stadtverwaltung Bad Münstereifel eine erste Auftaktveranstaltung zum Thema „Wiederherstellung und Entwicklung der Gewässer nach dem Hochwasserereignis vom 14./15. Juli 2021“ statt.

Teilgenommen haben die Kommunen mit Gewässern im Erft-Einzugsgebiet und Vertreter aus dem Einzugsgebiet Urft und Olef sowie der Wiederaufbaukoordinator des Kreises Euskirchen Achim Blindert.

In dieser ersten Veranstaltung ging es hauptsächlich darum, einen Sachstand zu ermitteln und die weiteren Vorgehensweisen abzustimmen.

Gemeinschaftlich streben die betroffenen Kommunen eine enge Zusammenarbeit mit den Gewässerverbänden an. Welche Aufgaben auch für eine Verbesserung des Hochwasserschutzes wahrgenommen werden müssen, welche Schnittstellen bereits vorhanden sind und welche Maßnahmen realisiert werden müssen, soll in weiteren Gesprächen beraten werden. Hierzu soll dann auch für die Anlieger der Erft der Erftverband hinzugezogen werden.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm verabschiedet langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand

Bitburg – In einer Feierstunde hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm elf langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verabschiedet. Sparkassendirektor Ingolf Bermes dankte Brigitte Schneider (Kreditsachbearbeitung), Maria Sonnen (Personalabteilung), Maria Linster, Marita Weyandt, Bernd Blesius (alle Marktservice), Inge Thurn (Regionalbereich Mitte), Klaus Burbach (Verwaltung), Peter Fabry (Regionalbereichsleiter Nord), Matthias Lorig (Interne Revision), Günther Ludwig (Firmenkunden) und Peter Michaeli (Kreditmanagement) für die geleistete Arbeit und die langen Jahre der Treue zur Sparkasse.

Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünschten ebenfalls die Vorstandsmitglieder Rainer Nickels und Mark Kaffenberger, Andrea Kleis (Personalratsvorsitzende) und Stefan Krämer (Personalleiter).

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Mechernich trauert um Chantal Gougouzian

Mechernich/Nyons – Langjährige Vorsitzende des Comité de Jumelage in der französischen Partnerstadt Nyons und treue Freundin vieler Menschen am Bleiberg wurde unter Beteiligung unter anderem vom Partnerschaftsverein, Stadtverwaltung Mechernich und Vize-Bürgermeister Günter Kornell zu Grabe getragen.

Gruppenbild am Rande der Beisetzung von Chantal Gougouzian, der langjährigen Vorsitzenden des Comité de Jumelage in Nyons, mit Bürgermeister Pierre Combes (ganz links), dem Kommerner Partnerschaftsvorsitzenden Winfried Hamacher und Stadtdezernent Ralf Claßen (4. u. 5. v.l.) sowie Partnerschaftsaktivist Andreas Sack (8.v.l.), Vize-Bürgermeister Günter Kornell (7.v.r.) und dessen Frau Luise (ganz rechts). Foto: Privat: pp / Agentur ProfiPress

Anfang der Woche wurde in Mechernichs südfranzösischer Partnerstadt Nyons Chantal Gougouzian (67), die langjährige Vorsitzende des Comité des Jumelage, zu Grabe getragen. Für Rat, Bürgerschaft und Verwaltung kondolierten Vize-Bürgermeister Günter Kornell und Dezernent Ralf Claßen. Sie nahmen ebenso an den Trauerfeierlichkeiten teil, wie andere Mechernicher, darunter Wilfried Hamacher und Andreas Sack vom Freundeskreis Mechernich-Nyons.

Dieses Portrait Chantal Gougouzians malte der Mechernicher Künstler Tom Krey anlässlich des 50jährigen Partnerschaftsjubiläums 2017. Repro: Privat: pp/Agentur ProfiPress

„Städtepartnerschaft bedeutet, zunächst fremde Städte miteinander bekannt zu machen, sich anzunähern und Verbindungen zwischen Menschen und Kommunen zu knüpfen und Austauschmaßnahmen durchzuführen… Das funktioniert zwischen Mechernich und Nyons. Unsere Partnerschaft ist sehr konkret, lebendig, umtriebig“, schrieb die Lehrerin und leidenschaftliche Verfechterin der Freundschaft mit Mechernich anlässlich des 50jährigen Partnerschaftsjubiläums 2017.

Deutsch-französisches Teamwork

Und weiter: „Unsere Städtepartnerschaft basiert auf Teamwork in beiden Städten, und unsere beiden Vereine, der Freundeskreis Mechernich-Nyons mit seinem Vorsitzenden und Freund Wilfried Hamacher, und der Partnerschaftsausschuss Nyons-Mechernich, bestreiten deutsch-französische Zusammenarbeit. Es lebe unsere deutsch-französische Freundschaft und es lebe unsere Städtepartnerschaft!“

Bei den Trauerfeierlichkeiten wurden sehr bewegende und freundschaftliche Worte gesprochen, mit denen auch die Trauer der deutschen Freunde um die französische Freundin zum Ausdruck gebracht wurden. „Besonders ergreifend waren die Ansprachen von Chantals Kindern“, so Ralf Claßen nach seiner Rückkehr aus Frankreich.

Unter anderem von Bürgermeister Pierre Combes gewürdigt wurden Chantal Gougouzians Offenheit, Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit. Sie und ihr Mann Hervé hätten nicht nur die Schulräume des Collége Barjavel mit lebensfrohen Erinnerungen gefüllt, so eine Lehrerkollegin, sondern auch viele Räume der Begegnung in Deutschland, unter anderem die Pizzeria Pinnochio in Mechernich, das Haribo-Museum in Bonn und das Schokoladenmuseum in Köln.

Chantal Gougouzian hob beim Partnerschaftsjubiläum 2017 Tanja Fenge hervor. Mit der Französisch-Lehrerin des GAT sei 2004 das Schulaustauschprogramm wiederbelebt worden, so Gougouzian. „Unserer Partnerschaft ist mehr als ein Verein. Sie ist eine große Familie, in der Freud und Leid geteilt werden“, betonte sie.

Auch Wilfried Hamacher verwies auf die besondere Freundschaft zwischen seiner Familie und „Chantal Gougouzian, der langjährigen Vorsitzenden des Comité des Jumelage, ihrem Ehemann Hervé und ihren beiden Kindern Sylvain und Emilie, die uns gerne als ihre deutsche Familie bezeichnen“.