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20. DRK-Landes-Versammlung in Wittlich

Wittlich/Mainz – Rund 600 Delegierte aus dem gesamten Rheinland-Pfalz waren am 30. Oktober 2021 zur 20. Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz eingeladen, um das zukünftige Präsidium zu wählen. Diese Landesversammlung war eine besondere – musste sie aufgrund der Corona-Pandemie zweimal verschoben werden und fand nun coronabedingt in hybrider Form statt. In Wittlich trafen sich rund 100 Mitglieder, Delegierte und Ehrengäste, weitere 500 konnten sich digital zu schalten.

Der rheinland-pfälzische Rotkreuz-Präsident Rainer Kaul lobte in seiner Begrüßungs-rede das Engagement der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Rotkreuzler*innen als vorbildlich. Nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie stünden sie zuverlässig und unermüdlich an der Seite der rheinland-pfälzischen Bevölkerung, Tag und Nacht. „So hat das Rote Kreuz 2015 keinen Moment gezögert, als die rheinland-pfälzische Landesregierung in der Flüchtlingsbetreuung um Unterstützung bat. Wir handelten sofort und unverzüglich gemäß unserem Grundsatz der Neutralität und allein nach dem Maß der Not. Innerhalb kürzester Zeit betreuten rund 1.000 DRK-Helfende in 17 Erstaufnahmeeinrichtungen über 10.000 geflüchtete Menschen“, so Kaul.

Dann kam Corona. Es begann damit, dass sich Anfang Februar 2020 rund 22 freiwillige Rotkreuzhelfer*innen gemeinsam mit 122 Rückkehrer*innen aus dem chinesischen Wuhan in der Südpfalzkaserne in Germesheim in Quarantäne begaben. Von Beginn an war das Rote Kreuz fester Partner bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, ob in beim Betrieb von Fieberambulanzen, Corona-Schnelltestzentren sowie bei Testungen in Pflegeheimen, Kindertagesstätten und Schulen mit rund 2.700 Helfenden. Genauso sind wir seit Dezember 2020 fester Partner in der Impfstrategie mit unseren Mobilen DRK-Impfteams. Bis heute wurden auf diesem Wege mehr als 440.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft.“ berichtet Rainer Kaul weiter.

Und auch als die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal und Raum Trier uns alle erschütterte, waren es die Rotkreuzhelfer*innen, die keinen Moment zögerten, um in den schwersten Stunden den Menschen vor Ort nahe zu sein. So waren bei der Bewältigung, Betreuung und Nachsorge der Hochwasserkatastrophe rund 3.500 Rotkreuzhelfer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter 1.000 aus Rheinland-Pfalz im Einsatz. Bis heute hat das Rote Kreuz bis zu einer Million Mahlzeiten an die betroffenen Menschen im Ahrtal verteilt. Auch finanziell wird geholfen. Zunächst wurden durch das Soforthilfeprogramm I „Kita- und Schulstarter“ bei 2.000 Anträgen über 850.000 Euro an die Betroffenen in allen rheinland-pfälzischen Hochwassergebieten ausgezahlt. „Anschließend  haben wir das DRK-Finanzhilfen II-Programm auferlegt, das nach wie vor rege nachgefragt wird. Bislang wurden rund 1.400 Anträge gestellt und Zuschüsse von jeweils bis zu 1.500 Euro, in Härtefällen sogar bis zu 5.000 Euro ausgezahlt – insgesamt bisher rund 1.000.000 Euro“, sagt Rotkreuzpräsident Kaul.

Aber nicht nur das: Das rheinland-pfälzische Rote Kreuz ist seit vielen Jahren starker und verlässlicher Akteur im Sozialwesen – ob in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, seinen beiden Berufsbildungswerken oder niedrigschwelligen sozialen Angeboten vor Ort. „Wir stehen fest an der Seite aller, die unsere Hilfe brauchen, weil es für uns selbstverständlich ist“, so Kaul abschließend.

Zu den Ehrengästen der öffentlichen Veranstaltung gehörten unter anderem Roger Lewentz, rheinland-pfälzischer Innenminister, Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes sowie Gregor Eibes, Landrat  des Kreises Bernkastel-Wittlich.

„Das Deutsche Rote Kreuz ist gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen ein wichtiger Partner der Landesregierung, der aus unserer Versorgungslandschaft nicht wegzudenken ist“, sagte Innenminister Roger Lewentz. „Das gilt für den Krankenhausbereich wie für das Rettungswesen gleichermaßen. Wie belastbar die Partnerschaft ist, hat sich nicht zuletzt bei den großen Krisen gezeigt. Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie stellte das DRK in Rheinland-Pfalz zu Spitzenzeiten bis zu 20 Mobile Impfteams gleichzeitig. Diese waren eine zentrale Säule der Impfkampagne. Und auch bei der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal und anderswo war auf die Rettungskräfte des DRK Verlass. In Grafschaft wurde ein großes Versorgungszentrum eingerichtet, wo bis zur Erschöpfung Betroffene und Helfer versorgt wurden. Zudem gaben die Kräfte des DRK tausende Mahlzeiten täglich aus und packten in vielen weiteren Bereichen uneigennützig mit an. Für seine Leistungen gebührt dem DRK die große Dankbarkeit der gesamten Gesellschaft“, so Lewentz.

DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt unterstrich: „Das Ausmaß der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und die hohe Zahl von Todesopfern sind erschütternd. Es wird Jahre dauern, bis Häuser wieder aufgebaut sind und die öffentliche Infrastruktur wieder völlig intakt ist. Ohne den großartigen Einsatz der vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer – allein vom DRK waren zeitweise bis zu 3.500 Personen aus dem ganzen Bundesgebiet vor Ort im Einsatz  – wäre bei vielen Betroffenen in den ersten Tagen und Wochen gar keine Hilfe angekommen. Die Flutkatastrophe hat deutlich gezeigt, dass wir in Deutschland eine bessere Vorbereitung auf Katastrophen der unterschiedlichsten Art brauchen. Deshalb muss zum Beispiel die Zivilschutzreserve des Bundes rasch ausgebaut werden. So schnell wie möglich muss das Konzept von zehn Logistikzentren bundesweit zur Betreuung von insgesamt 50.000 Menschen in Krisenfällen umgesetzt werden.“

Der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Hendrik Hering übermittelte seine Worte in einer Videobotschaft: „Die Corona-Pandemie hat die Arbeit des DRK überschattet, zugleich aber auch gezeigt welchen extremen Belastungen die Mitarbeitenden im Rettungsdienst, den Krankenhäusern und Einrichtungen ausgesetzt sind. Die öffentliche Wahrnehmung für die Leistungen im Gesundheitswesen ist mittlerweile zurückgegangen. Deshalb danke ich heute umso mehr für ihren Einsatz. Danke auch an die ehren-und hauptamtlichen Mitarbeitenden, die in unterschiedlichsten Bereichen in der Bewältigung der Corona-Pandemie und jüngst auch in der Fluthilfe im Ahrtal im Einsatz sind und wunderbar ineinandergreifen. Hinter uns liegt eine lange Zeit, die wir uns so nicht gewünscht haben, geprägt von einem großen Maß an Hilfe und Solidarität. Das Rote Kreuz steht seit 1863 dafür ein und kann sich des Dankes und der Unterstützung des rheinland-pfälzischen Landtages stets sicher sein.“

 In den Organisationen des DRK sind ganz viele Menschen unterwegs, um uneigennützig und vielfach auch ehrenamtlich rund um die Uhr anderen Menschen in Notlagen und besonderen Lebenslagen zur Seite zu stehen. Ohne die gesamte Bandbreite der Dienstleistungen nennen zu können, möchte ich aus Sicht des Landkreises nochmals ganz besonders die Unterstützung im Rahmen der Flüchtlingskrise, der Corona-Pandemie und ganz aktuell der Nothilfe für die Flutopfer hervorheben. Hierfür kann man nur danke sagen“, sagte der Berkastel-Wittlicher Landrat Gregor Eibes.

Im Anschluss an den öffentlichen Teil legten Anke Marzi, Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Vorstand Manuel Gonzalez ihren Tätigkeitsbericht ab. Gemeinsam schauten sie auf die Hauptaufgabenfelder Altenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz. „Eine große Herausforderung unserer Gesellschaft ist der demografische Wandel, der sich auch in unseren Angeboten widerspiegelt“, sagte Anke Marzi. Sie blickte dabei auf die stationären und ambulanten Angebote des Landesverbandes und der Kreisverbände. Derzeit schätzen über 35.000 Kund*innen den HausnotrufService, rund 4.800 Menschen nutzen das Angebot der landesweit 23 ambulanten PflegeServices. Zudem bieten wir 640 Plätze im ServiceWohnen sowie über 1.500 in unseren 23 Alten- und Pflegeeinrichtungen/Seniorenzentren, sowie Betreuungsmöglichkeiten in neun Tagespflegen. Zugleich berichtete Marzi von den schweren Entscheidungen, die vor allem in den Pflegeeinrichtungen, wie die eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten, in Folge der Corona-Pandemie getroffen werden mussten, und wies auf den Fachkräftemangel hin, mit dem auch das Rote Kreuz umgehen muss.

DRK-Vorstand Manuel Gonzalez betonte die wesentliche Rolle der Ausbildung und Qualifizierung im Rettungsdienst und der Nationalen Hilfsgesellschaft. „Die Pandemiezeit und die Flutkatastrophe haben uns gezeigt, wie wirkungsvoll es ist, hoch professionell und eng verzahnt mit ehren- und auf hauptamtlichen Personal Krisen zum Wohl der Bevölkerung zu meistern. Auf unsere Stärke als DRK, ob personell, materiell oder konzeptionell war und ist Verlass“, so Gonzalez. Um dies auch künftig sicherzustellen wurden rund 5.300 Teilnehmende in knapp 300 Lehrgängen am DRK-Bildungsinstitut qualifiziert. Auch befinden sich an der DRK-Berufsfachschule für Rettungsdienst 320 angehende Notfallsanitäter*innen in Ausbildung. Im Jahr 2020 blickt der Rettungsdienst auf 570.000 Einsätze zurück.

„Und nicht nur im Rettungsdienst, auch in der Flüchtlingskrise, der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe – mit mehr als 9.500 Aktiven in den Bereitschaften, den Rettungshundestaffeln, der Bergwacht, 1.300 in der Wasserwacht und 4.500 jungen Menschen im Jugendrotkreuz – sind wir als Rotes Kreuz immer da.“

„Nicht zuletzt verstehen wir uns als rheinland-pfälzisches Rotes als Anwalt für Kinder und junge Menschen“, sagte Vorstandsvorsitzende Anke Marzi. Mit acht Kindertagesstätten, zwei Jugendpflegen sowie Häusern für Jugend- und Familienhilfe sowie Wohngruppen für psychisch erkrankte junge Mütter/Väter mit ihren Kindern ist der Verband mit 350 Mitarbeitenden breit aufgestellt. Zudem engagieren sich jährlich rund 800 junge Menschen im Rahmen eines Freiwilligendienstes in über 900 Einsatzstellen und 60 Tätigkeitsfeldern. Hinzu kommen rund 1.100 Ehrenamtliche in der Gemeinschaft Wohlfahrt- und Sozialarbeit und die vielen ungebundenen Helfer*innen, die verstärkt in der Pandemie über das „Team RLP“ in vielen Einrichtungen vor Ort uneigennützig im Einsatz waren.

„Unser Dank geht vor allem an die über 17.000 ehrenamtlichen und 12.000 hauptberuflichen Mitarbeitenden in den DRK-Kreisverbänden und im Landesverband, sowie an unsere 18.000 Fördermitglieder, 156.000 Blutspender*innen und vielen Förderer, die uns als Rotes Kreuz vielfältig unterstützen“, betonten Anke Marzi und Manuel Gonzalez.

 

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RLP Innenminister Lewentz warnt vor Verschwörungs-Mythen

Region/Mainz – Beim „Tag der Prävention“ des rheinland-pfälzischen Innenministeriums hat Innenminister Roger Lewentz vor Hass und Hetze durch Verschwörungsmythen gewarnt. Die Leitstelle Kriminalprävention im Innenministerium ist Veranstalter des Präventionstages mit Fachvorträgen und Diskussionen zum Thema „Verschwörungsmythen: Eine Gefahr für unsere Demokratie!?“.

„Demagogen und Hetzer machen sich Verschwörungsmythen und Fehlinformationen bewusst zunutze, um Hass zu säen, Verunsicherung zu schüren und dabei ihre eigenen ideologischen oder finanziellen Interessen durchzusetzen. Teilweise sogar unter Befürwortung von Gewalt. Hinter vielen dieser scheinbar verqueren Theorien und Mythen verstecken sich rechtsextreme, antisemitische und diskriminierende Strömungen. Nicht umsonst sprechen die Sicherheitsbehörden von einem ‚Neuen Extremismus‘“, so Innenminister Lewentz im Rahmen der Veranstaltung. Verschwörungsmythen böten dafür den idealen Nährboden, da sie teils reale Sorgen und Ängste adressierten und einfache Erklärungsansätze böten. All jene zu diskreditieren, die auf solche Mythen ansprächen, greife jedoch zu kurz.

„Die Prävention gegen Verschwörungsmythen kann nur durch das Zusammenwirken vieler gesellschaftlicher Akteure gelingen. Sicherheitsbehörden, Medien, Zivilgesellschaft und Politik, aber auch jede und jeder Einzelne, ist gefordert, Hass und Hetze etwas entgegenzusetzen“, so der Minister.

Der „Tag der Prävention“ soll Antworten auf die Fragen finden, warum viele Menschen Verschwörungserzählungen glauben und wie Prävention gegen verquere und fehlgeleitete Annahmen wirkungsvoll ansetzen kann. Darüber diskutierten im Kurfürstlichen Schloss in Mainz unter anderem Dr. Marwan Abou-Taam, Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, Rolf Knieper, Fachstelle für Betroffenenstärkung und Demokratieentwicklung m*power, Alia Pagin, Medienpädagogin „Der goldene Aluhut“, und Hanne Wurzel, Bundeszentrale für Politische Bildung. Impulsreferentin zum Thema „Verschwörungsmythen: Ein Phäno­men und seine Ursachen“ war die Autorin Katarina Nocun.

Im Rahmen einer öffentlichen Plenarsitzung des Landespräventionsrates Rheinland-Pfalz stellte die Leitstelle Kriminalprävention zudem die wesentlichen kriminalpräventiven Aktivitäten der letzten beiden Jahre in Rheinland-Pfalz vor.

Den Abschluss des „Tags der Prävention“ bildeten politisches Kabarett und die Vorstellung des Projekts „Abdelkratie“ der Bundeszentrale für Politische Bildung mit Kabarettist Abdelkarim und Lobna Jamal.

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Geldautomaten-Sprengung in Polch

Polch/Mayen – Täter sind ohne Beute geflohen – Geschäftsbetrieb im BeratungsCenter Polch geht reibungslos weiter. Am Montag dem 01. November 2021 ist es wieder zu einer Geldautomatensprengung gekommen, diesmal hatten es die Täter auf den Automaten der Kreissparkasse (KSK) Mayen in Polch abgesehen.

Ein Geldautomat wurde komplett zerstört, ein weiterer Automat wurde voraussichtlich auch beschädigt. Die Räumlichkeiten der Filiale selbst sind nicht betroffen. „Der Betrieb für unsere Kundinnen und Kunden ist im BeratungsCenter Polch regulär gewährleistet“, so Filialleiterin Claudia Blotzki. Ebenso wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass auch ein Geldautomat schnellstmöglich wieder zur Verfügung steht.

Kunden der KSK Mayen finden den nächstgelegenen Geldautomaten im REWE-Markt, Vor Geisenach 3 in Polch. Alle anderen Filialen und Automaten der KSK finden Kunden in der Sparkassen-App oder online unter www.kskmayen.de.

Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden um 02:24 Uhr. Die seit den letzten Vorkommnissen noch einmal verschärften Sicherheitsvorkehrungen, inkl. der Schließzeiten über Nacht, haben dafür gesorgt, dass sich die Täter zunächst gewaltsam Zutritt verschaffen mussten, dadurch unmittelbar den Alarm auslösten und ihnen somit nach der Sprengung keine Zeit blieb, ihre Tat fortzusetzen. Sie mussten ohne Beute flüchten.

„Wir sind froh, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind. In unserem SB-Foyer ist jedoch erheblicher Sachschaden entstanden. Wir danken unseren Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis, dass wir die SB-Foyers im Zuge des neuen Sicherheitskonzepts nachts komplett schließen, um es für die Täter uninteressanter und damit solche Taten unwahrscheinlicher zu machen“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse.

Die Polizei bittet um Mithilfe und fragt: Wer hat die Tat beobachtet bzw. kann Hinweise zu den Tätern und möglichen Fluchtumständen geben? Wer hat in der näheren Umgebung abgestellte Fahrzeuge bemerkt oder Gegenstände gefunden, die der oder die Täter verloren oder  weggeworfen haben könnten? Wer hat in den zurückliegenden Stunden und Tagen im Umfeld der genannten Örtlichkeit Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten?

Hinweise bitte an die Polizei in Koblenz, Tel.: 0261 103-2690

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„Der Impfbus kommt wieder nach Mendig – Impfen schnell und einfach“ am Freitag 05. November

Mendig – Am Freitag, 05. November, von 9-17 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger ohne Terminabsprache einfach nur mit dem Personalausweis auf dem Marktplatz in Mendig impfen lassen.

Vor Ort hat jeder die individuelle Wahl zwischen den Impfstoffen von BioNTech und Johnson & Johnson. Personen ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten eine Schutzimpfung erhalten. Jugendliche zwischen 16-18 Jahren können mit einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten das Impfangebot wahrnehmen.

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Infoabend am Mittwoch 03. November – Die EU als interessanter Arbeitgeber

Aachen – Die EU und ihre Institutionen sind ein interessanter Arbeitgeber in einem internationalen Netzwerk. Der Weg in die Institutionen Europas ist jedoch anspruchsvoll und sollte gut vorbereitet sein. Während eines kostenlosen Infoabends von EUROPE DIRECT Aachen wird am Mittwoch, 3. November, erklärt, welche Karrieremöglichkeiten es bei den verschiedenen EU-Institutionen gibt.

Referentin Heike Gras von EPSO, dem Europäischen Amt für Personalauswahl, beantwortet dabei Fragen wie „Wo finde ich die Stellenausschreibungen?“, „Was bietet die EU als Arbeitgeber?“, „Wie und wo bewerbe ich mich?“ und „Wie kann ich ein Praktikum bei den EU-Institutionen machen?“.

Die kostenlose Veranstaltung findet per interaktiver Videokonferenz statt. Die Anmeldung erfolgt unter https://ogy.de/laufbahn-europa.

Einen Tag zuvor können Interessierte bereits einen virtuellen Messestand der RWTH Aachen besuchen. Unter dem Motto „Wege ins Ausland: Europa wartet!“ gibt das Team von EUROPE DIRECT Aachen Tipps zum Thema Auslandsaufenthalt. Zugangsdaten unter https://ogy.de/Go-Europe.

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Mobiler Beratungsbus im Ahrtal – Polizei ab sofort mit an Bord

Ahrweiler – Präventive Beratung erweitert Informationsangebot. Seit rund sechs Wochen rollt der Mobile Beratungsbus durch das Ahrtal, um alle Generationen bei der Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe zu unterstützen. Jetzt wird sein Beratungsangebot weiter ausgebaut. Ab sofort stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Koblenz den Bürgerinnen und Bürgern im Beratungsmobil für Fragen zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, dass die Polizei ­– zusätzlich zu ihrem ohnehin schon großen Engagement nach der Flutkatastrophe – nun auch mit ihrem präventiven und umfangreichen Beratungsangebot im Mobilen Beratungsbus mit dabei ist. Damit haben wir einen weiteren, starken Kooperationspartner an unserer Seite, der unser Netzwerk bereichert und die Vielfalt der beteiligten Akteure unterstreicht“, begrüßt der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL die Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Koblenz.

Polizeipräsident Karlheinz Maron zur Kooperation: „Das Polizeipräsidium Koblenz hat sehr gerne die Gelegenheit wahrgenommen, die Bürgerinnen und Bürger im Ahrtal zusätzlich zu unterstützen und steht nun auch im mobilen Beratungsbus als Ansprechpartner für präventivpolizeiliche Fragen zur Verfügung. Das weit gefächerte Themengebiet der polizeilichen Prävention ermöglicht es, direkt auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger einzugehen. Dies können beispielsweise Fragen zum Einbruchsschutz, zu Betrugsmaschen, Suchtprävention, Gewalt oder sonstigen Themen sein. Ich freue mich, dass die Menschen im Flutgebiet der Ahr mit dem Mobilen Beratungsbus in ihrem Alltag und ihrem direktem Lebensumfeld erreicht und auch durch die Polizei begleitet und beraten werden. Aber nicht nur im Beratungsbus, auch in der Polizeidienststelle und auf der Straße sind wir für die Bürgerinnen und Bürger da.“

Der in zwei Büros und eine Spielecke umgebaute Reisebus ist als Beratungsmobil für ein Jahr an fünf Tagen pro Woche von morgens bis nachmittags in den von Hochwasser betroffenen Orten und Stadtteilen unterwegs. An markanten Standorten bieten anerkannte Träger und Fachkräfte der sozialen Arbeit im Kreis Ahrweiler generationenübergreifend Informationen und Beratung zu allen Fragen des sozialen Alltags in der Phase des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe an. Die Projektkosten werden von der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e. V. getragen.

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Erfolgreiche Sportler gesucht – Gemeinde Kreuzau zeichnet Sportlerinnen und Sportler sowie Funktionäre des Jahres 2021 aus

Kreuzau – Die Gemeinde Kreuzau ehrt in jedem Jahr Sportlerinnen und Sportler, die besondere Leistungen erbracht haben sowie ehrenamtliche Führungskräfte, die sich in besonderem Maße um den Sport verdient gemacht haben.

Für das nächste Jahr plant die Gemeinde Kreuzau, gemeinsam mit dem Gemeindesportverband wieder im Rahmen einer Präsenzveranstaltung eine Sportlerehrung durchzuführen. Trotz der Corona-Pandemie konnten auch 2021 sportliche Erfolge erzielt werden, die gewürdigt werden sollen.

Sowohl Vereine als auch Sportlerinnen und Sportler, die nicht in Vereinen aktiv sind oder deren Verein nicht in Kreuzau beheimatet ist, sind aufgerufen, sich zu melden. Auch Funktionäre, die seit mehreren Jahren für den Verein aktiv sind, können benannt werden.

Die Vorschläge zur Sportlerehrung können bis zum 17. Dezember 2021 eingereicht werden:

Gemeinde Kreuzau

Frau Kupferschläger Zimmer 109 Bahnhofstraße 7, 52372 Kreuzau

oder per Mail an t.kupferschlaeger@kreuzau.de.

Bitte geben Sie bei der Meldung Name, Vorname und Anschrift des Sportlers, bei den Mannschaften den Mannschaftsführer mit Anschrift sowie die erzielten sportlichen Leistungen an. Bei Mannschaften sind zusätzlich auch alle Namen der Mitglieder der erfolgreichen Mannschaft mit Name und Vorname anzugeben sowie Trainer bzw. Betreuer zu benennen.  Nach Überprüfung der Meldungen werden die Vereinsvorstände und die zu ehrenden Sportler/Mannschaften gesondert zur Sportlerehrung eingeladen.

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Neuer Bereichsleiter Tiefbau bei der Stadt Mayen

Mayen – In den letzten Tagen wurde Frank Reicherts zum Bereichsleiter ernannt und hat von nun an die Leitung im Bereich Tiefbau inne. Seit September 2019 ist Frank Reicherts bereits im Dienste der Stadtverwaltung Mayen tätig und hat im Jahr 2020 die stellvertretende Bereichsleitung des Tiefbau übernommen.

Oberbürgermeister Dirk Meid wünschte dem neuen Bereichsleiter stets viel Freude bei seinen neuen Aufgaben.

Gleichzeitig dankte er Gerd Schlich, der als Bereichsleiter für den Bereich Grundstücks- und Gebäudemanagement, Betriebshof, zentrale Vergabestelle in der Zeit der Vakanz die kommissarische Bereichsleitung des Tiefbau übernommen hatte, für seine gute Arbeit.

Den Wünschen des Oberbürgermeisters schloss sich Bürgermeister Bernhard Mauel an.

 

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80 Blockflöten stiftete der Kinder-Schutzbund den zweiten Schuljahren der Grundschule Mechernich

Mechernich – 80 Blockflöten für die drei zweiten Grundschulklassen stiftetet der Kinderschutzbund Mechernich jetzt der Katholischen Grundschule im Schulzentrum. Silke Altendorf und Jennifer Stühl vom Vorstand der rührigen Kinderschutzorganisation mit 60 zahlenden Mitgliedern im Stadtgebiet überreichten die Instrumente den Kindern persönlich.

Die Zweitklässler hatten als Dankeschön für die Vertreterinnen des Kinderschutzbundes einen schwungvollen Tanz um eine Biene einstudiert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Konrektorin Iris Pollender und die Klassenlehrer der zweiten Schuljahre, Jennifer Arenz, Simone Gruschke und Martin Schmitz, bedankten sich mit Blumen und zwei Gläsern Imkerhonig. Die Zweitklässler hatten eigens für die Vertreterinnen des Kinderschutzbundes einen mitreißenden Tanz um eine Biene einstudiert.

Schutzbund braucht Unterstützung

Jennifer Stühl, die selbst Lehrerin an der Katholischen Grundschule Mechernich ist und sich im Kinderschutzbund engagiert, und Silke Altendorf sagten den Medienvertretern, die Blockflötenspende an die zweiten Schuljahre in Mechernich sei seit mehr als zehn Jahren fester Bestandteil im Förderprogramm des Kinderschutzbundes: „Dann sind die Kinder alt genug, um Noten lesen und ein Instrument handhaben zu können.“

Die Blockflöten gehen nach dem Schulgebrauch in den Besitz der Kinder über – damit wird ihre Musikalität gefördert und vielen wird der Anreiz geschaffen, sich späterhin auch auf anderen Instrumenten zu versuchen. Die vorgezogene Adventsüberraschung bestreite der Kinderschutzbund aus seinem allgemeinen Spenden- und Beitragsaufkommen, so Silke Altendorf.

Mit nur 60 zahlenden Mitgliedern könne die von Anke Rudolph geführte gemeinnützige Organisation dringend Verstärkung gebrauchen. Entsprechende Kontaktformulare finden sich auf www.kinderschutzbund-mechernich.de

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Westnetz bringt modernste Technik im Ahrtal zum Einsatz

Saffig – Wärmebildkameras lassen drohende Ausfälle in Ortsnetzstationen und Kabelverteilern frühzeitig erkennen. Mehr Sicherheit im Energieverteilnetz für die smarte Energieversorgung.
Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verteilnetzbetreibers Westnetz weiterhin mit Hochdruck an der Wiederherstellung des zum Teil stark beschädigten Stromnetzes in den Hochwassergebieten im Ahrtal. In einem Kraftakt konnten alle technischen Anlagen in der Mittel- und Niederspannungsversorgung der betroffenen Ortschaften inspiziert werden.

Westnetz analysiert und prüft kontinuierlich die Belastung des Stromnetzes und den notwendigen Energiebedarf in den betroffenen Ortschaften und Kommunen. Um frühzeitig zu erkennen, an welchen Stellen hohe Belastungen zu erwarten sind, werden regelmäßig Messungen im Versorgungsnetz vorgenommen. Das geschieht unter anderem auch mit modernster Technik, wie zum Beispiel einer Wärmebildkamera. Denn viele Anlagenteile erwärmen sich, bevor sie ausfallen. Sie geben Wärmestrahlungen im Infrarotbereich ab, die das menschliche Auge nicht sehen kann. Mit einer Wärmebildkamera kann man diese Strahlung in klare Bilder umwandeln, aus denen Temperaturen abgelesen werden. Diese berührungsfreien Temperaturdaten lassen sich auf einem Monitor in Echtzeit anzeigen und können auch zur Analyse an ein digitales Speichermedium gesendet werden. Durch die Westnetz-Monteure wurden zahlreiche Kabelverteiler und Ortsnetzstationen, die im Juli im Ahrtal unter Wasser standen, inspiziert.

Die Überprüfungen geschehen allerdings nicht nur analog vor Ort, sondern auch digital: In Ortsnetzstationen werden moderne Messleisten, sogenannte BeEnergy SG Smart Grid Interface Module, eingebaut. Die Messsysteme ermitteln Ströme sowie Spannungen und übertragen die Werte zur weiteren Verarbeitung. Durch die Geräte ist es möglich, jederzeit Belastungen im Niederspannungsnetz zu sehen.

Dr. Johannes Stürmer, Leiter des Krisennotfallstabes der Westnetz, sagt: „Diese fernauslesbaren Messdaten erkennen automatisiert kritische Lastgrenzen und werden helfen, frühzeitig auf eine Überlastung des Stromnetzes zu reagieren und größere Ausfälle zu vermeiden. Wir stehen auch hier im engen Kontakt mit den kommunalen Rathäusern. Durch die Weitergabe von Ortslagen mit steigenden Energielasten können wir schneller auf ansteigende Bedarfe im Hinblick auf die kalte Jahreszeit reagieren.“