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Katholikenrat im Bistum Trier traf sich zur Herbst-Vollversammlung

Region/Trier – Die Flutkatastrophe, der Stand der Missbrauchsaufarbeitung und die Haushaltssicherung standen im Mittelpunkt der Herbstvollversammlung des Katholikenrates im November 2021. Es war die erste Sitzung nach der Neuwahl im Herbst 2020 und der Konstitution des Rates im März dieses Jahres. Ein weiteres Thema war der durch die Deutsche Bischofskonferenz angestoßene Synodale Weg.

Der Katholikenrat fördert die apostolische Tätigkeit im Bistum und koordiniert die Kräfte des Laienapostolats – er ist damit das oberste „Laien-Gremium“ im Bistum Trier. Der Rat hat unter anderem die Aufgabe, die Entwicklungen im gesellschaftlichen, staatlichen und kirchlichen Leben zu beobachten und die Anliegen der Katholiken des Bistums in der Öffentlichkeit zu vertreten. Dem Katholikenrat gehören aus den Dekanatsräten gewählte und von kirchlichen Verbänden delegierte sowie berufene Mitglieder an. Die Amtszeit des aktuellen Katholikenrates geht noch bis 2025.

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„Sei wild und frei und mutig“

Nettersheim-Marmagen – Lit.Eifel-Lesung mit Carola Holzner alias „Doc Caro“ in der Eifelhöhen-Klinik Marmagen – Authentische Geschichten aus dem Alltag einer Notärztin sorgen beim Publikum mal für Tränen, mal für Gelächter. Emotional und authentisch – so lässt sich der Lit.Eifel-Abend mit Carola Holzner alias „Doc Caro“ beschreiben. Die Ärztin las –passend zum Thema – in der Eifelhöhen-Klinik in Marmagen aus ihrem druckfrisch erschienen Buch „Eine für alle – Als Notärztin zwischen Hoffnung und Wirklichkeit“, das es auf Anhieb auf Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat.

Im Gespräch zwischen Carola Holzner (links) und Lit.Eifel-Moderatorin Katia Franke kamen mal lustige, mal ernste Themen zur Sprache. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Und auch in der Lesung schaffte es die empathische Autorin, ihr Publikum vom Fleck weg mitzunehmen in den Alltag als Notärztin und die damit einhergehenden mal dramatischen, mal rührenden und mal skurrilen Situationen. So wurde an diesem ausverkauften Lit.Eifel-Abend sowohl schallend gelacht als auch die eine oder andere Träne aus dem Augenwinkel geblinzelt.

Dr. med. Carola Holzner ist Fachärztin für Anästhesiologie und hat sich auf die Notfallmedizin spezialisiert. Ihr Herz schlägt für den Rettungsdienst, denn – so die 39-Jährige über sich selbst: „Ich bin sehr ungeduldig und in der Notfallmedizin geht es darum, den Menschen sofort zu helfen.“ Einen Namen gemacht hat sich die Ärztin mit ihren Videobotschaften in den sozialen Netzwerken, mit deren Hilfe sie teils komplexe medizinische Themen leicht verständlich aber wissenschaftlich korrekt erklären möchte.

„Es wird eher zu viel als zu wenig gemacht“

Darüber hinaus ist die Ärztin und Autorin bekannt dafür, dass sie die Dinge beim Namen nennt und auch Kritik übt – beispielsweise an den Zuständen im deutschen Sanitätswesen oder auch an der Art der Auslieferung des Corona-Impfstoffes. Auch während der Lit.Eifel-Lesung, im Gespräch mit Moderatorin Katia Franke, äußerte sie offen und ehrlich ihre Meinung, etwa zur Diskrepanz zwischen ethischen Ansprüchen an den Umgang mit Patienten und gleichzeitig die sogenannte „Garantenstellung“ der Ärzte, die eine Behandlung auch bei nur geringster Aussicht auf Erfolg durchführen müssen, da sie immer vom Lebenswillen des Menschen ausgehen müssen. „Das ist manchmal nicht ganz einfach. Es wird eher zu viel als zu wenig gemacht – auch aus Angst vor den Konsequenzen.“

So startete „Doc Caro“ ihre Lesung mit einer Passage aus ihrem Buch, die – so könnte man sagen – „harter Tobak“ war. Von einer Blutlache war dort die Rede, von hektischem Klinikpersonal, Reanimationsversuchen und piepsenden medizinischen Gerätschaften. „Den ersten Toten vergisst man nicht.“ Es war nicht die einzige Geschichte an diesem Abend, bei der Carola Holzner die Stimme wegbrach.

Weitere Episoden, die Carola Holzner aus ihrem Buch vorlas, beschäftigten sich mit den Situationen, die die Notärztin bei ihren Einsätzen in fremden Wohnungen vorfand. Das Spektrum reichte von den fürchterlichen Gerüchen, als sie einen Menschen nach einer Woche tot im Sessel vorfand (und dem daraus resultierenden Erbrechen aus dem Fenster) über kleine Kinder neben dem vom Alkohol- und Drogenkonsum bewusstlosen Vater bis zum von Kopf bis Fuß in Latex gehüllten Mann, der nach einem „etwas anderen Spieleabend“ einen Nackten mit Würgemalen reanimierte.

Glücksgefühle nicht in Drogen suchen

Dabei sollen die Geschichten in „Eine für alle“ nicht in erster Linie der Unterhaltung dienen. „Doc Caro“ appellierte an Leser und Zuhörer, Menschen weniger zu bewerten und über sie zu urteilen, sondern lieber einen Blick hinter die Fassade zu werfen. Sie hielt ein Plädoyer, Glücksgefühle nicht in Drogen zu suchen und erklärte, wieviel Selbstbestimmtheit eine Patientenverfügung bewirken kann.

Empathie, Erfahrung und Expertenwissen – das sind die Bausteine, mit denen „Doc Caro“ ihr Anliegen an den Mann und die Frau bringt: Medizin erklären, so dass sie jeder versteht. Dabei bleibt sie nahbar, was das Lit.Eifel-Publikum auch selbst bei der Signierstunde im Anschluss an die Veranstaltung erfahren durfte. Carola Holzner plauderte mit den Gästen, signierte Bücher und drehte sogar ein kurzes Video für einen ihrer Fans, der nicht zur Lesung kommen konnte.

Der Schlusssatz der Autorin: „Sei nicht so, wie andere es von dir erwarten. Tu, was dich glücklich macht. Sei wild und frei und mutig.“ Jeder Mensch habe schließlich nur dieses eine Leben – und als Notärztin wisse sie, wie schnell und plötzlich das vorbei sein könne.

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Große Fortschritte in der Herstellung der Erdgas-Versorgung im Ahrtal

Bad Neuenahr – Weitere Gasdruckregelstation angeliefert – Lösungen in Problemsektoren zeichnen sich ab. Die letzten großen Baustellen im Rahmen der Wiederherstellung des Erdgasnetzes im Ahrtal stehen kurz vor der Vollendung. Am Donnerstag ist die Gasdruckregelstation West angeliefert und aufgestellt worden. Sie befindet sich nun am Kreisverkehr Ringener Straße/Heerstraße und regelt den Druck aus der neuen Hochdruckleitung in das Stadtnetz.

„Diese Station ist gewissermaßen ein weiteres wichtiges Puzzlestück bei der Wiederherstellung unseres Erdgasnetzes, das in der Flutnacht Mitte Juli weitgehend zerstört wurde“, berichtet Marcelo Peerenboom, Sprecher der evm-Gruppe. Die Energienetze Mittelrhein hat als Netzbetreiber dabei das Netz nicht einfach dort wieder errichtet, wo es zuvor war, sondern teilweise neue Konzepte umgesetzt. Dazu zählt auch der neue Verlauf der Hochdruckleitung. Dieser hat auch zur Folge, dass Gasdruckregelstationen an neuen Standorten gebaut wurden. „Die bisherigen befanden sich im Überflutungsgebiet, wo wir aktuell ohnehin nicht hätten bauen können“, so Peerenboom.

Große Fortschritte macht der Netzbetreiber auch bei der Wiederaufnahme der Gasversorgung in den letzten noch offenen Gebieten. So konnten die ersten Straßenzüge in der Altstadt von Ahrweiler wieder in Betrieb genommen werden. Auch in Walporzheim geht es gut voran. Inzwischen zeichnet sich auch für das Gebiet rund um die Mittelstraße in Bad Neuenahr eine Lösung ab; dort hatte es aufgrund massiver Zerstörungen am Leitungsnetz zuletzt noch Schwierigkeiten gegeben. „Unser Ziel ist es, bis  Ende des Monats alle Netzanschlüsse weitgehend wieder versorgt zu haben“, teilt Marcelo Peerenboom mit.

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In Euskirchen wurden Tollitäten für zwei Sessionen vorgestellt

Euskirchen – Am 11.11. traten die designierten Tollitäten der Kreisstadt Euskirchen zum ersten Mal vor die Öffentlichkeit. Das Dreigestirn und der Küfer stellten sich im Ratssaal dem Rat der Stadt vor.

Bürgermeister Sacha Reichelt (r.) und Moderator Stefan Guhlke (l.) mit dem designierten Dreigestirn Jochen Tews (2.v.l.), Markus Tews (3.v.l.) und Thomas Wierum (3.v.r) sowie Küfer Joos. Foto: Stadt Euskirchen

Dabei wurde auch eine Premiere gefeiert: Markus Tews (Prinz), Jochen Tews (Jungfrau) und Thomas Wierum (Bauer) sowie Joos Tews (Küfer) werden statt nur für eine jecke Jahreszeit für die beiden kommenden Sessionen die närrische Herrschaft über die Kreisstadt übernehmen.

Nach der Vorstellung traten mehrere Formationen der Prinzengarde Euskirchen auf, aus der auch die drei Tollitäten stammen.

Bürgermeister Sacha Reichelt wünschte den vier Jecken zwei erfolgreiche Sessionen und eine gute Zeit im Euskirchener Karneval.

Nach dem stimmungsvollen Programm beglückwünschten die anwesenden Vertreter der Karnevalsgesellschaften sowie der Fraktionen aus dem Rat die designierten Tollitäten. Zum Abschluss hatte das designierte Dreigestirn noch eine dicke Überraschung für die Gäste im Ratssaal: Von dem Geld, das normalerweise für Wurfmaterial ausgegeben wird, spendeten die drei Jecken 5000 Euro zugunsten der Flutopfer an die Städtische Nothilfe. Eine tolle Geste zum Abschluss eines gelungenen Abends.

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Stadt Mechernich nimmt Anteil am Papstbesuch

Mechernich/Rom – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick informierte sich bei Generalsuperior Karl-Heinz Haus (Ordo Communionis in Christo) über seine Begegnung mit Franziskus im Vatikan. Einige Tage nach Ende einer für den 88jährigen Oberen anstrengenden Reise nach Rom besuchte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick am Martinsfeiertag den Generalsuperior im Mechernicher Mutterhaus. Der Chef von Rat und Verwaltung wollte sich aus erster Hand von den Eindrücken und Absichten der Vatikanreise ein Bild machen.

Die Begegnung zwischen Generalsuperior Karl-Heinz Haus aus Mechernich und Papst Franziskus war sehr emotional und bewegend, in der Mitte Communio-Priester Dr. Robert Mutegeki. Foto: Vatican News/pp/Agentur ProfiPress

Generalsuperior Haus, der ein enges Vertrauensverhältnis zum Bürgermeister hat, schilderte Dr. Schick die beiden Tage, die er und eine zwölfköpfige Mechernicher Delegation im Gästehaus St. Martha mit dem Papst unter einem Dach verbracht hatten und die stark bewegenden Eindrücke der persönlichen Begegnung, während der sich Papst und Priester aus Mechernich gegenseitig ihrer Gebete und ihres Beistandes versicherten.

Generalsuperior Haus, der jahrzehntelange Beichtvater und „Seelenführer“ der Communio-Gründerin Mutter Marie Therese, überreichte Papst Franziskus Ordensregel, ein italienisch verfasstes Sendschreiben und das Gründungskreuz, das Mutter Marie Therese am 8. Dezember 1984 bei der Gründung in Mechernich getragen hatte.

Im Auftrag Gottes…

Generalsuperior Haus, Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo mit Pflegeeinrichtungen in Mechernich und Blankenheim, der stellvertretende Generalsuperior Jaison Thazhathil und Diakon Manfred Lang schilderten dem Bürgermeister die Vorgeschichte und Hintergründe dieser symbolträchtigen Übergabe. Der Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser hatte die Audienz dazu vermittelt.

Im Grunde habe die Gründerin den Auftrag von Gott bekommen, die Communio in Christo als Reformmodell der Kirche von morgen dem Papst an die Hand zu geben, so Generalsuperior Karl-Heinz Haus. Und zwar zur Bestätigung des geistgewirkten Zweiten Vatikanischen Konzils und als Instrument für den Heiligen Vater, Kirche und Welt durch die Verwirklichung der Konzilsbeschlüsse durch gelebte Nächstenliebe zu allen Menschen aus der Krise zu führen.

Bürgermeister Dr. Schick besprach mit den Communio-Vertretern auch den für den 27. November um 10 Uhr geplanten Gründungsgedenktag in der Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist, bei dem er selbst sprechen will, und mögliche Reaktionen aus Rom, die für die nächsten Monate zu erwarten sind.

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Kämmerin der Stadt Aachen stellt Haushalts-Planentwurf 2022 vor

Aachen – „Haushalt sichert großes Leistungsspektrum“: Stadtkämmerin Grehling stellt genehmigungsfähigen Haushaltsplanentwurf 2022 vor. Mehr als 1 Mrd. Aufwendungen und 112 Mio. Euro Investitionsauszahlungen sollen 2022 das gewohnte Leistungsspektrum sichern bzw. erweitern. 123 Mio. Euro für den Klimaschutz sind für die kommenden vier Jahren veranschlagt. Entwurf verzichtet auf Steuererhöhungen.

In der letzten Ratssitzung am 10. November hat Stadtkämmerin Annekathrin Grehling den Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2022 bis 2025 eingebracht.

Der Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2022 schließt mit einem Fehlbetrag von rund 31,6 Millionen Euro ab. In der mittelfristigen Planung der Jahre 2023 bis 2025 wird mit Fehlbeträgen zwischen rund 25,9 und 36 Millionen Euro gerechnet. Mit einem Fehlbetrag von rund 36 Mio. Euro im Jahr 2023 überschreitet der Haushaltsplanentwurf die vom Gesetzgeber regelmäßig vorgegebene Grenze des Eigenkapitalverzehrs von 5%. Da diese Grenze in keinem weiteren Jahr überschritten wird, ist der durch die Kämmerin erarbeitete Haushaltsplanentwurf genehmigungsfähig, verdeutlicht aber die Herausforderung, die mit der diesjährigen Planung einhergeht. Der Haushaltsplanentwurf verzichtet dabei bewusst auf eine Steuererhöhung, um Wirtschaft und Bürger*innen nicht zusätzlich zu belasten.

123 Mio. Euro für Klimaschutz und Mobilitätswende

Der Haushalt bildet erneut ein Aufwandsvolumen von mehr als 1 Mrd. Euro ab und sichert damit das erforderliche Leistungsspektrum in allen Aufgabenbereichen, zum Beispiel um die Schulfortentwicklung und die Kinderbetreuung zu stärken und den Handlungserfordernissen im Bereich des Klimaschutzes und der Mobilitätswende gerecht werden zu können.

„Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind die prägenden Themen unserer Zeit. Sie sind kein Trend, der auf- und abtaucht, sondern eine Verpflichtung der jetzigen Generation“, betont Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in ihrer Einführungsrede: „Allein für die Maßnahmen des Klimaschutzes und der Mobilitätswende bildet der Haushaltsplan ein Volumen von 123 Mio. Euro über die Jahre 2022 bis 2025 ab.“ Für das aufwendige Gesamtpaket des Haushaltsplanentwurfs spricht sie der Kämmerin und ihrem Team ausdrücklich ihren Dank aus.

„Aber: Der Haushalt der Stadt kann die gewaltigen finanziellen Dimensionen des Klimaschutzes gerade im Rahmen der Ausweitung des ÖPNV nicht alleine stemmen“, mahnt Grehling. „Die Aufgabe der Kommune wird darin liegen, bei Bund und Land eine nachhaltige Finanzierung einzufordern und sicherzustellen“, führt die Kämmerin aus.

Dennoch bietet der Haushaltsplanentwurf enorme Chancen und sichert zahlreiche Projekte ab. So plant die Stadt im Jahr 2022 investive Auszahlungen von mehr als 112 Mio. Euro, über den gesamten 4-jährigen Planungszeitraum sind es mehr als 476 Mio. Euro.

„Nun liegt die Herausforderung eher in der Umsetzung als in der Planung entsprechender Finanzmittel“, erläutert die Kämmerin und verweist dabei auf die aufwendigen Verfahrensschritte, die von der Planung bis zur Umsetzung erforderlich sind: „Wir werden nicht alles in der Zeit schaffen. Und das liegt nicht am Unwillen der Verwaltung oder an fehlender Aufbruchstimmung.“ Erneut ist eine beachtliche Stellenausweitung vorgesehen, um den Umsetzungsprozess zu beschleunigen, aber: „Es gelingt nicht, das entsprechende Personal zu finden“, so Grehling abschließend.

Im nächsten Schritt Beratungen mit der Politik

Vor der abschließenden Beschlussfassung im Rat der Stadt Aachen im Februar 2022 finden nun noch die Beratungen in den Fraktionen sowie anschließend in den Bezirksvertretungen, den Fachausschüssen und dem Finanzausschuss statt.

Haushaltsplanentwurf online einsehbar

Die Haushaltsrede der Kämmerin und der zur Beratung vorgelegte Haushaltsplanentwurf 2022 können ab sofort auch auf aachen.de/haushalt eingesehen werden. Außerdem bietet die Stadt hier die Möglichkeit, die zugrundeliegenden Zahlen benutzerfreundlich mit dem Interaktiven Haushalt zu durchforsten. Der Vorbericht zum Haushaltsplanentwurf 2022 ist erstmals mit QR-Codes versehen, die eine unmittelbare Verlinkung zu ausgewählten Themenfeldern ermöglichen.

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Hendrik Wüst, neuer Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen besucht die Stadt Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Ein konstruktiver Austausch zum Wiederaufbau. Auf Einladung des CDU Landtagsabgeordneten Klaus Voussem besuchte Hendrik Wüst, neuer Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt Bad Münstereifel, um sich einen Eindruck der Fortschritte des Wiederaufbaus nach der Hochwasserkatastrophe  zu machen. Dabei ging es ihm vor allem um einen konstruktiven Austausch mit Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und den zuständigen Fachämtern der Stadtverwaltung.

Ministerpräsident Wüst, Landtagsabgeordneter Voussem, Bürgermeisterin Preiser-Marian sowie der Projektsteuerer für den Wiederaufbau Frank Böttcher diskutierten gemeinsam Themen wie die Sicherstellung des Wohnens (Gas-, Strom-, und Wasserleitungen), Denkmalschutz und die Wiederherstellung der Bahnverbindung. Zu Beginn der Veranstaltung hielt die Bürgermeisterin eine Präsentation über die Abläufe vor, während und nach der Flutkatastrophe. Sie stellte den Wiederaufbau als zielführend und erfolgreich dar. Voussem konsentiert: „Das funktioniert nur, weil hier so gute Leute sitzen.“

Nach weiteren Gesprächen folgte eine Ortsbegehung. Es wurden verschiedene Bereiche gezeigt, welche noch deutliche Flutschäden aufwiesen. Neben den erheblichen Zerstörungen war jedoch großer Fortschritt erkennbar. Zum Fortschritt sagte Preiser-Marian: „Ohne all die Helferinnen und Helfer, welche von Beginn an Tag und Nacht ihre ganze Kraft in die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau investierten, wären wir noch lange nicht so weit.“ Auf dem Weg gab es verschiedene Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern und Ministerpräsident Wüst erhielt direkte Eindrücke von den Betroffenen.

Abschließend wurde die Feuerwehrstation besichtigt. Trotz unzähliger Einsätze wurden die Fahrzeuge nicht beschädigt, die Station jedoch wurde in Mitleidenschaft gezogen. Mit vielen gewonnenen Eindrücken traten Ministerpräsident Wüst und Landtagsabgeordneter Klaus Voussem die Heimreise an.

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Herzblut für Künstlerinnen und Künstler in der Region – Kreissparkasse Mayen stellt über 40 Werke aus

Mayen/Region – Ganz im Zeichen der Kunst erscheint die Hauptstelle der Kreissparkasse (KSK) Mayen dieser Tage. Rund 40 Bilder, Skulpturen und Installationen von Künstlerinnen und Künstlern der Region verwandeln die Flure des Beratungscenters in der Mayener St.-Veit-Straße noch bis zum 26.11. in ein buntes Herbstmärchen.

Weil Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, konnten sich die Kundinnen und Kunden so schon vor der Eröffnung ein Stückchen Kunst mit nach Hause nehmen. Foto: KSK Mayen/ Ralph Künzel (2G+ wurde strengstens eingehalten)

Dabei war die Idee zur Ausstellung „Haus der Kunst“ aus der Notlage vieler Kunstschaffender während der Pandemie geboren, wo es an Ausstellungsmöglichkeiten mangelte. So lag es auch nahe, dass Thema Corona oder auch die Zeit danach in allen Facetten zum Motto zu nehmen. Viele Künstler haben sich direkt mit dem Thema beschäftigt, andere nutzten die Zeit der Pandemie ganz bewusst, sich mit neuen Ideen für Ihre Werke auseinanderzusetzen.

„Kunst und Kultur und die Menschen, die sie gestalten, sind und bleiben wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Das wollen wir aktiv fördern. Die letzte Zeit hat die Kulturbranche besonders hart getroffen und noch immer kann nicht alles stattfinden, was wünschenswert wäre. Hier wollen wir ein Zeichen setzen und mit dem „Haus der Kunst“ Raum schaffen für Begegnungen“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, bei der feierlichen Eröffnung.

Immer wieder stellt die KSK Mayen ihr Foyer für Ausstellungen zur Verfügung, doch über 40 Künstlerinnen und Künstler auf einem Flecken vereint, das ist auch in der KSK ein Novum. Bevor es soweit war, startete die KSK eine Postkartenaktion in ihren Filialen. Die nun ausgestellten Kunstwerke und eine kurze Biografie der Künstler wurden auf Postkarten gedruckt, die in allen BeratungsCentern kostenlos erhältlich sind. Weil Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, konnten sich die Kundinnen und Kunden so schon vor der Eröffnung ein Stückchen Kunst mit nach Hause nehmen.

Doch den Künstlerinnen und Künstlern wurde nicht nur ein Raum zum Ausstellen und Verkaufen geboten, darüber hinaus hat die Kreissparkasse Mayen jedem Berufskünstler eine Prämie in Höhe von 300 Euro gezahlt, Hobbykünstler erhielten 100 Euro. „Unsere Künstler liegen uns sehr am Herzen. Mit unserer Aktion wollen wir ein Mut machendes Zeichen setzen und in diesem besonderen Jahr mit der Zahlung der Prämien auch unsere Anerkennung und Zuversicht ausdrücken“, so Esch.

Landrat Alexander Saftig unterstrich, wie wichtig es sei, dass sich öffentliche Institutionen wie die Kreissparkasse Mayen in Sachen Kulturförderung engagieren und Raum für die Künstler schaffen, aber auch Raum für die Bürger, um sich mit der Kunst auseinanderzusetzen: „Kunst soll anregen oder gar auch mal aufregen, auf Unverständnis stoßen. Kunst muss nicht gefallen. Aber in jedem Fall weckt Kunst Aufmerksamkeit und hinterlässt beim Betrachter Spuren.“

Die ausstellenden Künstler sind Michael Bertram, Diethilde Bender, Bianca Dworatzek, Maria Ferreira Krämer, Richard Frensch, Michael Geiger, Mircea Handabura, Elisabeth Hansen, Beate und Ulrich Heinen, Sven Hischke, Hans-Joachim Hippel, Martina Ixfeld, Christine Jost, Brigitte Karliner, Gisela Irmtrud Keiffenheim, Marika Kohlhaas, Guido Krämer, Hannelore Langner, Barbara Lübke-Becker, Angela Meinhart, Andrea Montermann, Anja Müller, Juliane Müller, Viktor Neufeld, Angelika Piroth, Editha Pröbstle, Ruth Rebell, Roberto Romero, Eva Rulf, Judith Sauerborn, Fred Schäfer-Schällhammer, Hans-Josef Schmitz, Silvia Schürgers, Helke Stiebel, Kenneth Edward Swinscoe, Beate Thiel, Anne Tiedemann, Gerlinde Weidner-Theisen, Christina Weise, Liselotte Wemander, Sandra Zils.

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Kleine und große Narrenherrscher feiern den 11.11. auch im Rathaus Alsdorf

Alsdorf – Dieser Termin gehört zum Start wieder fest zum Programm der Alsdorfer Tollitäten. Zum Karnevalsauftakt am 11.11. hat Bürgermeister Alfred Sonders die kleinen und großen Narrenherrscher im Rathaus begrüßt. Nachdem zunächst am Rathauseingang von Kräften des Ordnungsamtes die Einhaltung der 3G-Regel kontrolliert worden war, konnte im Ratssaal gefeiert werden. „Auch wenn die Lage momentan angesichts steigender Inzidenzzahlen nicht berauschend ist, wollen wir doch im Rahmen des Möglichen wieder das Brauchtum genießen“, sagte Alfred Sonders, der sich die Majestäten gerne vorstellen ließ.

Markus Conrads, Präsident des Karnevalsausschusses Hoengen, präsentierte das Hoengener Dreigestirn mit Prinz Kevin Kehr, Bauer Dennis Günder und Jungfrau Patrick Kehr. Auch das Kinderprinzenpaar David Bernard und Prinzessin Lina Rother wird in den kommenden Monaten in Hoengen das Kommando haben. Für das Festkomitee Alsdorfer Karneval präsentierte Präsident Harald Gilleßen Prinz Jean Henrik Schulze und Prinzessin Claudia sowie das Kindeprinzenpaar Ole Höfert und Leonie Stieghorst. Für die Interessengemeinschaft Karneval Broicher Siedlung stellte Dirk Kroppenberg, Präsident der KG Rote-Funken-Garde Alsdorf-Broicher Siedlung,

Kronprinzessin Swantje Karduck vor, die das Zepter schwingen wird. Und bevor gemeinsam der Auftakt gefeiert wurde, durften sich alle im Gästebuch der Stadt Alsdorf verewigen.

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Volkstrauertag in Mechernich – Festakt am Sonntag 14. November

Mechernich – Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, ist der diesjährige Redner beim Volkstrauertag, 14. November, am Mechernicher Ehrenmal an der Alten Kirche.

Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, ist der diesjährige Redner beim Volkstrauertag, 14. November, am Mechernicher Ehrenmal an der Alten Kirche. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Fahnenabordnungen der Vereine, der Feuerwehr und des Roten Kreuzes sowie Bundeswehrangehörige aus der Bleibergkaserne ziehen nach der um 10.45 Uhr beginnenden Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zum Denkmal der im Krieg und in der Naziherrschaft umgekommenen Mechernicher, Gefallenen und Bombenopfern.

523 Opfer aus dem Kernort

Dort will Pfarrer Erik Pühringer nach Ansprache, Musikvorträgen des Männergesangvereins Mechernich und der Bergkapelle sowie Kranzniederlegung von Bundeswehr, Rat und Stadtverwaltung sowie Vereinskartell die Tafeln mit den Namen von 523 zivilen und militärischen Kriegs- und Terrortoten aus dem Kernort segnen.

Der Gottesdienst in St. Johannes Baptist dauert in der Regel eine Stunde, der Schweigemarsch zum Ehrendenkmal startet also gegen 11.45 Uhr am Johanneshaus vor der Kirche, die Feierlichkeiten mit der Ansprache von Norbert Arnold beginnen gegen 12 Uhr.

Wer sich für die Geschichte des Ehrenmals an der Alten Kirche interessiert, erreicht über folgenden Link die ausführliche und hochinteressante Dokumentation des Heimatforschers Peter Lorenz Könen auf der Homepage des Stadtarchivs: http://www.mechernich.de/rathaus-politik/dienstleistungen-der-verwaltung/stadtarchiv/