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Westenergie Klimaschutzpreis an zwölf Initiativen im Landkreis Cochem-Zell überreicht

Region/Cochem-Zell – Zwölf Projekte aus den Ortsgemeinden Müllenbach, Kalenborn, Möntenich, Alflen, Bad Bertrich, Ulmen-Meiserich, Wollmerath, Alf, Blankenrath, Zell-Barl, Altlay und Tellig wurden im Rahmen der Klimaschutzkonferenz des Landkreises Cochem-Zell mit dem Klimaschutzpreis 2021 von Westenergie ausgezeichnet. Thomas Hau, Kommunalmanager der Westenergie, überreichte die Urkunden und gratulierte den Gewinnern aus den Ortsgemeinden. Die einzelnen Initiativen wurden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Westenergie Kommunalmanager Thomas Hau, der sich über das Engagement der Ortsgemeinden freute und betonte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn jeder einzelne von uns kann schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

Bei den Klimaschutzprojekten handelte es sich um die unterschiedlichsten Maßnahmen zum Artenschutz, Umwelt- und Naturschutz, zur Biodiversität sowie Energieeffizienz. Darunter zählten Maßnahmen, wie beispielsweise das Anlegen einer Insektenweide, das Befreien der Umwelt von Müll und Unrat, das gemeinsame Neugestalten von Grünflächen, das Schaffen von geschützten Lebensräumen für Insekten und Kleintieren durch Basalsteinhaufen und Benjeshecken sowie das Errichten von Lebenstürmen oder Insektenhotels. Fünf Initiativen engagierten sich besonders für die Umsetzung der Nahwärmeversorgung in ihrer Kommune.

Der Klimaschutz genießt in Cochem-Zell oberste Priorität. „Als Null-Emissions-Landkreis ist unser Landkreis vorbildlich unterwegs und ein gutes Beispiel dafür, was in Bezug auf Klima- und Umweltschutz zukunftsorientiert alles richtig gemacht werden kann. Das zeigen die vielen kleinen und großen Initiativen, die heute eine besondere Auszeichnung verdient haben“, so Manfred Schnur, Landrat des Landkreises Cochem-Zell.

Der Klimaschutzpreis der Westenergie wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Nähere Informationen unter www.westenergie/klimaschutzpreis

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Norbert Toporowsky mit Geschichtspreis der Region Aachen ausgezeichnet

Schleiden/Aachen – Für sein Buch „Von Pimocken und Rucksackdeutschen“ wurde Dr. Norbert Toporowsky aus Bronsfeld mit dem Helmut A. Crous Geschichtspreis ausgezeichnet. Dr. Toporowsky ist bereits das zweite Mitglied des Geschichtsforums Schleiden, das diesen Preis erhielt. 2018 wurde der Schleidener Buchautor Franz Albert Heinen für sein Werk „Abgang durch Tod“ zur Zwangsarbeit 1939 bis 1945 mit dem Preis in der Kategorie „Privatforscher“ geehrt.

Die Arbeit des Historikers Norbert Toporowsky wurde von einer Jury unter dem Vorsitz von Professor Frank Pohle vom Historischen Institut der RWTH Aachen ausgewählt. Die Preisverleihung fand im Forum der Sparkasse Aachen statt.

Die Laudatio hielt Marcel Perse, Museumsleiter des Museums Zitadelle Jülich. Er betonte, Norbert Toporowsky habe die Vertreibung und Flucht der Deutschen aus dem Osten und ihre Ankunft und Integration in der Nordeifel nach dem Zweiten Weltkrieg gut recherchiert und sachlich aufbereitet. Die heutige Flüchtlingsfrage zeige, wie aktuell das Thema sich auch heute noch darstelle und dass sich Parallelen fänden.

Wie in Mathias Beers Werk „Die ‚Flüchtlingsfrage‘ in Deutschland nach 1945 und heute“ stelle auch Toporowsky in seinem Werk klar, dass die Integration und der Eingliederungsprozess mehr als drei Generationen gedauert habe. Die Aufnahme und Integration sei mit vielen Opfern auf beiden Seiten verbunden gewesen. Er habe sich aber langfristig gesehen positiv für die Flüchtlinge und die aufnehmende Gesellschaft ausgewirkt. Beide Seiten hätten sich nach 1945 verändert und die bundesdeutsche Gesellschaft in großen Teilen geprägt.

In dem prämierten Werk hat Norbert Toporowsky Vertreibung, Fluchtwege und Aufnahme in der Nordeifel anhand vieler Einzelschicksale aufgearbeitet. Besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Frage, inwieweit die Vertriebenen willkommen waren. Laudator Perse betonte, dass sich der Autor einer Bewertung und Beurteilung bewusst verweigert habe. Stattdessen seien die Zeitzeugen unkommentiert zu Wort gekommen.

Der Geschichtspreis geht auf den Aachener Journalisten und Sammler Helmut A. Crous (1913-1993) zurück. Er hinterließ eine einzigartige umfangreiche Sammlung historischer Werke vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Helmut A. Crous vermachte seine Privatbibliothek als Sammlung Crous im Jahr 1993 dem Aachener Karnevalsverein (AKV). Seit 2012 vergibt die Sammlung Crous jährlich den AKV-Sammlung Crous Geschichtspreis für Projekte zur Erforschung der Geschichte der Region Aachen, zu der auch der Kreis Euskirchen gehört.

Ausführliche Informationen zu dem Buch und Bestellmöglichkeiten auf der Internetseite des Geschichtsforums: www.gfsle.de (242 Seiten, 10,00 €, Versandkostenfrei).

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Besuch beim Ahrtalradio

Ahrtal/Mainz – „Die Flutkatastrophe hat es nochmal besonders deutlich gemacht: Menschen brauchen Medien für ihre tägliche Information. Dem Ahrtalradio, das kurzfristig im Überflutungsgebiet auf Sendung gegangen ist, möchte ich daher danken für eine großartige Initiative. Der Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, Dr. Marc Jan Eumann, und ich haben vergangenen Freitag das Studio und den Programmverantwortlichen Christian Milling in Bad-Neuenahr besucht. Gerade das Ziel der Sendungen, neben Informationen zum Stand der Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten durch Faktenschecks bewussten Falschmeldungen in den Sozialen Medien entgegenzuwirken, begrüße ich sehr“, erklärte Medienstaatssekretärin Heike Raab.

Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz hat die Zulassung des Ahrtalradios vor kurzem bis zum 2. Januar 2022 verlängert. Grundlage ist eine entsprechende Anwendung des Paragrafen 26 des Landesmediengesetzes, nach dem ein vereinfachtes Verfahren für Programme möglich ist, die im Bereich einer öffentlichen Veranstaltung und im zeitlichen Zusammenhang damit verbreitet werden. Das Sendegebiet an der Ahr befinde sich in einer besonderen Ausnahmesituation, in der der Informationsbedarf von Bevölkerung und Einsatzkräften, die Notwendigkeit der Lenkung von Verkehrsströmen und die Koordination einzelner Aktionen in noch größerem Maß wie bei einer Großveranstaltung bestehen, unterstrich Heike Raab.

„Das Projekt ergänzt in einer Ausnahmesituation die Informationsangebote der Zeitungen und elektronischen Medien in der Region und hat hierfür viel Zuspruch und bundesweite Aufmerksamkeit erhalten. Wir freuen uns sehr, dass die Macherinnen und Macher des Ahrtalradios den Aufbau in der Region unterstützen, die Menschen motivieren, unterhalten und Bindeglied sein wollen für alle ohne Mobilfunk- und Internetzugang. Jede Hilfestellung bei sich aus der Flutkatastrophe ergebenden Fragen und Problemen ist willkommen und sinnvoll. Gerade, wenn das Programm Inhalte anbietet, die aufgrund der Zerstörungen aktuell anderweitig nicht realisiert werden können wie Gottesdienste, Organisation von lokalen Treffpunkten und Veranstaltungen oder Ratgeber zu Versicherungen und Handwerk“, so Heike Raab.

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Es wird weiter gefangen!

Bad Münstereifel – Das Edelkrebsprojekt geht nun in die nächste Runde: Aus diesem Anlass wurden auf dem Gelände Info-Tafeln angebracht, welche vom Edelkrebsprojekt NRW gestiftet wurden.

Das Projekt begann im Sommer 2019 mit einer Reusenbefischung von zwei Bereichen des Projektgewässers der Grube Toni. Ziel des Projekts ist es, den Galizischen Sumpfkrebs als invasive Art durch Bereusung langfristig zu entnehmen um den einheimischen Edelkrebs zu fördern.

Aus den Fangzahlen lässt sich ableiten, dass der Edelkrebs sehr durchsetzungsfähig ist, denn die Fangquote zwischen dem Galizischen Sumpfkrebs und dem Edelkrebs verschiebt sich immer mehr zu Gunsten des Edelkrebses.

Aufgrund der sehr guten Fangquote des letzten Jahres wurden die Fangbereiche ausgeweitet. Die neuen Fangbereiche sind jedoch nicht alle vom Ufer aus zugänglich. Aus diesem Grund wurde dem Edelkrebsprojekt ein Boot zur Verfügung gestellt, sodass nun eine Bereusung des gesamten Projektgewässers möglich ist.

Mit im Boot ist die neue FÖJlerin des Forstbetriebes Bad Münstereifel und der Naturschutzstation „Teichmannhaus“.

Aus der Ausweitung des Projektes erhofft man sich Auskunft über die genaue Verbreitung der beiden vorhandenen Krebsarten.

FÖJ? Was ist das?

Ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) ist eine gute Möglichkeit, sich für den Natur- und Umweltschutz einzusetzen und ein Jahr lang etwas Besonderes zu machen.

Ein solches Jahr dient dazu, Erfahrungen zu sammeln, sich beruflich zu orientieren und vor allem sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.

Unsere jetzige FÖJlerin ist Marie Hack aus Schönau. Sie ist 19 Jahre alt und hat ihr freiwilliges ökologisches Jahr am 01.08. dieses Jahrs begonnen.

Als FÖJler*in des Forstbetriebes der Stadt Bad Münstereifel und der Naturschutzstation wird man in verschiedensten Projekten eingesetzt. Angefangen bei dem Edelkrebsprojekt, über Ferienfreizeiten bis hin zum Friedwald und Arbeiten im Forstbetrieb ist alles dabei.

Mehr Informationen zum FÖJ gibt es auf der Homepage des Landschaftsverband Rheinland (https://foej.lvr.de).

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40-jähriges Dienstjubiläum in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land

Wittlich – Feierstunde zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Vor kurzem gratulierte Bürgermeister Manuel Follmann unserer Mitarbeiterin Thekla Koch im Rahmen einer kleinen Feierstunde zum 40-jährigen Dienstjubiläum.

Den Glückwünschen schlossen sich Büroleiter Leo Merges, Werkleiterin Anne Heinz wie auch Personalratsvorsitzender der VG-Werke Joachim Schinhofen an.

Frau Koch begann 1981 ihre Laufbahn in der Finanzabteilung, schloss 1987 ihre Angestelltenprüfung ab und wechselte 1998 zu den Verbandsgemeindewerken, bei denen sie seither für den Bereich des Kassenwesens zuständig ist. Follmann sprach ihr in diesem Zusammenhang Dank und Anerkennung für die der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste aus.

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Spende für Opfer der Flutkatastrophe

Region/Koblenz/Vallendar – 2.000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an den Verein „Helft uns Leben e.V.“ – Mit 2.000 Euro unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) die Verbandsgemeinde Vallendar jedes Jahr im Rahmen der „evm-Ehrensache“. Eigentlich geht das Geld an Vereine und Institutionen, die das Leben vor Ort bereichern. Doch in diesem Jahr möchte Fred Pretz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, die Spende an die Menschen im Flutgebiet an der Ahr weitergeben.

„Die unfassbare Naturkatastrophe im Ahrtal hat nicht nur mich, sondern uns alle sehr betroffen gemacht. In diesen Zeiten gilt es, einer so schwer getroffenen Nachbarkommune mit den uns gegebenen Möglichkeiten zur Seite zu stehen“, so Pretz. „Die Spende der evm dem Verein „Helft uns Leben e. V.“ weiterzugeben ist hier eine Möglichkeit, die Unterstützung zu signalisieren.“

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig? – Online-Vortrag am Montag 15. November

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am 15. November über künstliche Gelenke. Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 15. November, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Kranz-Niederlegung zum Volkstrauertag in stillem Rahmen

Düren – Landrat Wolfgang Spelthahn hat am Wochenende in stillem Gedenken an die Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung in aller Welt zum Volkstrauertag am Sonntag (14. November) Kränze an den Gedenkstätten in Hürtgen und Vossenack niedergelegt.

Es ist ein Zeichen gegen das Vergessen: Je vier Kränze schmücken nun die beiden Gedenkstätten in der Gemeinde Hürtgenwald. Gemeinsam mit Uwe Laurien, stellvertretender Leiter des Kreisverbindungskommandos und weiteren Vertretern sowie Peter Kaptain, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) und Hürtgenwalds Bürgermeister, Andreas Claßen, legte Landrat Wolfgang Spelthahn die Kränze nieder. Achim Ronig von den Vossenacker Volksmusikanten spielte zuvor das Kameradenlied.

Wegen der Corona-Pandemie fand die Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages auch in diesem Jahr ohne öffentliche Veranstaltung und Programm statt. „In einem kleinen Kreis und in Würde gedenken wir heute ein weiteres Mal still an die Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung. Ich hoffe sehr, dass wir dies im nächstem Jahr wieder in größerem Rahmen können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Traditionell lädt der VDK-Kreisverband Düren die Menschen am Vormittag des Volkstrauertages zu seiner zentralen Gedenkfeier ein, die abwechselnd auf den Ehrenfriedhöfen in Vossenack und Hürtgen stattfindet. Zuvor feiert man gemeinsam einen Gottesdienst. Wegen des Corona-Ansteckungsrisikos verzichtete der Kreisverband auch in diesem Jahr auf die Feierstunde.

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Volkstrauertag in Meckenheim

Meckenheim – Offizielle Gedenkstunde an der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Bonner Straße. Mit einer Gedenkstunde erinnert die Stadt Meckenheim am Sonntag, 14. November, an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Die Veranstaltung findet um 11 Uhr an der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Bonner Straße statt. Neben einer Ansprache von Bürgermeister Holger Jung werden Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heus-Realschule Gedichte vortragen. Den Abschluss bilden eine Kranzniederlegung durch den Bürgermeister und ein Trompetensolo. Eine Ehrenformation der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal wird anwesend sein.

Zum Volkstrauertag sind die Deutschen aufgerufen, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Die Stadt Meckenheim erfüllt diese Pflicht im Rahmen einer Gedenkstunde unter aktiver Beteiligung sowie Gestaltung durch junge Meckenheimerinnen und Meckenheimer. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, daran teilzunehmen.

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Andreas Kruppert zum Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm ernannt

Schönecken/Bitburg – Am gestrigen  Freitag, den 12. November wurde Andreas Kruppert im Rahmen der Kreistagssitzung zum neuen Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm ernannt. In der Ortsgemeinde Schönecken fand eine von Kulturamtsleiter Herbert Fandel moderierte Feierstunde im „Forum im Flecken“ im Beisein von ADD-Präsident Thomas Linnertz sowie zahlreichen weiteren Gästen statt. Feierlich umrahmt wurde die nach der 3G-Regel durchgeführte Veranstaltung (geimpft, genesen, getestet) von Musikern der Kreismusikschule.

Das erste Wort ergriff der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen: „Es liegen große Aufgaben vor uns. Herausforderungen einer neuen Zeit, die angenommen und gemeistert werden wollen. Lieber Andreas, die Bürgerinnen und Bürger haben dir mit eindeutiger Mehrheit ihr Vertrauen ausgesprochen. Jetzt liegt es an dir, das Kreisschiff mit sicherer Hand und vorausschauendem Blick zu steuern.“

Hierauf folgend überbrachten die Anwesenden dem künftigen Landrat Glückwünsche zur gewonnenen Wahl und wünschten viel Erfolg bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben. Für besondere Überraschungsmomente sorgten auf eine Leinwand projizierte Grüße, die dem neuen Landrat die besten Wünsche für den eingeschlagenen Weg überbrachten.

Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, betonte in seiner Festrede die tiefe Verwurzelung des neuen Landrats mit dem Eifelkreis Bitburg-Prüm: „Du wirst getragen vom Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in deinem Heimatkreis. Dies möge dir die nötige Kraft geben für die Bewältigung der bevorstehenden Herausforderungen.“

Nils Leinen, Vorsitzender des Personalrats, begrüßte den neuen Landrat im Namen der Belegschaft der Kreisverwaltung und wünschte ihm einen guten Start in sein neues Amt.

Im Anschluss an die Ernennung und Vereidigung wandte sich Andreas Kruppert an die Ehrengäste, an die Mitglieder des Kreistages und an die Mitarbeiter der Verwaltung: „Ich weiß um die große Verantwortung für den Eifelkreis und ich stelle mich dieser Verantwortung gerne. Mein oberstes Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen, mit Herzblut und mit vollem Einsatz die richtige Strategie zu entwickeln, um unseren Heimatkreis voranzutreiben.“

Am 1. Dezember wird Andreas Kruppert, bisheriger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, als Landrat seinen Dienst an der Spitze des Eifelkreises Bitburg-Prüm antreten. Die Amtszeit seines Vorgängers Dr. Joachim Streit ist am 17. Mai 2021, bedingt durch den Wechsel in den Landtag von Rheinland-Pfalz, nach fast 12 Dienstjahren vorzeitig geendet. In der Übergangsphase wurden die Amtsgeschäfte durch die gewählten Kreisbeigeordneten geführt. Die Feierstunde wurde vom Offenen Kanal Bitburg aufgezeichnet und wird in Kürze auf der Videoplattform Youtube veröffentlicht.