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LED-Display „Eisenman“ am Elisenbrunnen in Aachen wieder in Betrieb

Aachen – Nach fünfjähriger  Pause ist das LED-Display „Eisenman“ am Elisenbrunnen wieder in Betrieb.  Direkt neben der „Frittenzang“, der Unterstand des New Yorker Architekten  Peter Eisenman, ist das großflächige Werbedisplay platziert, das ab sofort  von der Aachener Agentur Rubymedia betrieben wird.

Im vergangenen  Sommer erhielt die neugegründete PR-Firma den Zuschlag für den „Eisenman“,  nachdem der Aachener Stadtrat einen Wettbewerb zur erneuten Nutzung  ausgerufen hatte.

Anders als beim  vorherigen Betreiber soll vor allem der örtliche Einzelhandel seine Produkte  auf der 2,40 mal 1,40 Meter großen Werbetafel bewerben: „Wir möchten dem  lokalen Handel die Möglichkeit bieten, sich dauerhaft regional zu  präsentieren. Die Menschen möchten immer mehr lokal einkaufen– allerdings  wissen Sie oft nicht, dass es die Möglichkeit gibt. Unser Bestreben lautet:  „Lokal kann, wer Lokal kennt“, steht für Markus Jussen, Geschäftsführer von  Rubymedia, fest.

Auch die Stadt  Aachen wird den „Eisenman“ für Werbezwecke nutzen. Jeder zweite Spot,  durchschnittlich dauern sie sechs Sekunden, soll städtische und vor allem  kulturelle Veranstaltungen bewerben. Die Leiterin der Marketingabteilung im  Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen, Dr. Jutta  Göricke, erzählt: „Ich bin froh, dass wir in dieser exponierten  Innenstadtlage wieder auf städtische Veranstaltungen aufmerksam machen  können. Die digitale Fläche erlaubt es, auch kurzfristig Infos mit den  Bürger*innen zu teilen, wie beispielsweise aktuelle Corona-Hinweise.“

Christoph  Kemperdick, Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement der Stadt Aachen,  freut sich, dass die langjährige Pause des „Eisenman“ vorbei ist: „Beim  „Eisenman“ handelt es sich um mehr als um ein Werbedisplay. Direkt neben der  mittlerweile zum Wahrzeichen gewordenen „Frittenzang“ haben wir mit Rubymedia  einen Partner gefunden, mit dem wir zehn Jahre lang an einer der  frequentierten Straßen der Stadt Werbung ermöglichen können.“

Im Rahmen der  Eröffnung erhielt Bernhard Verholen, Geschäftsführer Cariatsverband für die  Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land, einen Scheck über 1.000 Euro für „Hand  in Hand“.

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Kinderspielplatz in Gönnersdorf erneuert – „Westenergie aktiv vor Ort“ fördert mit 2.000 Euro

Gönnersdorf – Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement über Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“. Die Ortsgemeinde Gönnersdorf freut sich über eine kräftige Unterstützung durch Westenergie. Das Energieunternehmen förderte die Erneuerung des Spielplatzes in Gönnersdorf über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ mit 2.000 Euro. Der Spielplatz war in die Jahre gekommen. Durch die maroden Spielgeräte, den kaputten Zaun und Fallschutz war hier für Kinder ein sicheres Spielen und Toben nicht mehr möglich. Mithilfe von “Westenergie aktiv vor Ort“  sollte für die Kinder wieder ein neues Spielparadies geschaffen werden. Durch die finanzielle Förderung konnten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ein neues Spielgerät anschaffen, den alten Zaun und Fallschutz entfernen und erneuern. Zusätzlich errichteten die rüstigen Rentner eine neue Sitzbank.

Projektpate Gisbert Wald, selbst ehemaliger Mitarbeiter des Energieunternehmens Westnetz GmbH, hatte bei seinem einstigen Arbeitsgeber erfolgreich die Förderung beantragt und freut sich über das Engagement: „Es ist in meinen Augen ein absoluter Gewinn für die Gemeinde Gönnersdorf, dass wir hier gemeinsam angepackt haben. Ohne die finanzielle Unterstützung von Westenergie und dem Einsatz tatkräftiger Helfer hätte das Projekt in diesem Umfang nicht umgesetzt werden können. Ein großes Dankeschön an alle für dieses Engagement.“

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro Zuschuss für Materialien. Über „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen umgesetzt werden.

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Dr. Helmut Dieser ist seit fünf Jahren Bischof von Aachen

Aachen – Kirche darf nicht elitär und verschroben sein. Das bekräftigt Dr. Helmut Dieser zu seinem fünfjährigen Jubiläum als Aachener Bischof. Gemeinsam auf dem Weg der Veränderung im synodalen Gesprächsprozess „Heute bei dir“, dem Synodalen Weg der Kirche in Deutschland und im weltweiten synodalen Prozess. Den Menschen auf Augenhöhe begegnen.

„Lasst uns gemeinsam Kirche sein, nicht elitär oder verschroben, sondern füreinander, für unsere heutige Welt, für Gott.“ Das bekräftigt Dr. Helmut Dieser auch heute, auf den Tag genau fünf Jahre nach seiner Einführung als Aachener Bischof. Synodal und gemeinsam geht er diesen Weg mit allen Menschen im Bistum Aachen auch im Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“. „Ich bin stolz und dankbar, dass wir über die vergangenen drei Jahre dieses Abenteuer wagen. Zuhören, Eindrücke sammeln und nachfragen – das war und ist immer noch mein Anliegen. Deswegen ist mir der Dialog mit allen so immens wichtig. Die Beratungen im Synodalkreis laufen und stimmen mich zuversichtlich für die Zukunft“, betont Dr. Helmut Dieser.

Die Freiheit schützen

„Synodal“ – das ist fünf Jahre nach seinem Amtsantritt einer der wichtigsten Begriffe in Bezug auf die Kirche: 2019 haben sich die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der Katholiken gemeinsam auf den Synodalen Weg gemacht. Jüngst rief Papst Franziskus eine weltweite Synode aus. Synodal bedeutet für den Aachener Bischof auch immer auf alle Menschen zugehen und ihnen auf Augenhöhe begegnen. „Jeder einzelne Mensch hat heute seinen eigenen Lebensentwurf, den er für sich ganz individuell gestaltet. Diese Freiheit gilt es zu schützen. Auch wir als Kirche müssen die Menschen so annehmen, wie sie sind, und ihnen die Möglichkeit geben, in Begegnung zu Gott zu treten.“

Von Beginn an standen für den Bischof Dr. Helmut Dieser zwei zentrale Fragen im Vordergrund: Wie kann kirchliches Leben neu entstehen und wie erreichen wir vor allen Dingen die jüngere Generation als Kirche? Das sind auch die grundlegenden Fragen des synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozesses „Heute bei dir“. „Mit den Roadmaps der Basis-AGs haben wir sehr gute Grundlagen, um nun im Synodalkreis und in den weiteren Synodalversammlungen zu entscheiden, wie die Kirche im Bistum Aachen sich für die Erfordernisse der Zukunft aufstellt“, blickt Bischof Dieser zuversichtlich auf die weiteren Beratungen und betont: „Was vital ist, will niemand zerstören. Kirche darf aber nicht nur an den Hauptamtlichen hängen.“

Forderung nach Weiterentwicklung der Sexualmoral

Im Synodalen Weg leitet der Aachener Bischof gemeinsam mit Birgit Mock das Forum „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ und setzt sich dort für eine Reform der katholischen Sexualmoral ein: „Ich möchte aus der extremen Defensive heraus. Die Menschen haben das Evangelium verdient; der Dialog mit ihnen darf nicht daran scheitern, dass sie mal gehört haben, dass die Kirche Homosexuelle diskriminiert. Ich muss glaubhaft sagen können, dass das ein alter Hut ist.“

Entschlossen in der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt

Entschlossen setzt sich Bischof Dr. Helmut Dieser für die Aufarbeitung und Prävention sexualisierter Gewalt sein. Die Verbrechen sichtbar machen, aufklären, die Perspektive der Betroffenen aufnehmen – das sind dabei seine Leitlinien. Im November 2020 veröffentlichte das Bistum Aachen das unabhängige Gutachten über Fälle sexualisierter Gewalt durch Kleriker der Kanzlei Westpfahl Spielker Wastl, das auch Empfehlungen als Leitlinien für das weitere Handeln formuliert. In vielen Punkten, die die Empfehlungen berühren, ist das Bistum Aachen seit mehreren Jahren aktiv. In den nächsten Monaten soll ein unabhängiger Betroffenenrat und eine Aufarbeitungskommission gegründet.

Eindringlicher Appell an die Politik

Ein wichtiges Anliegen für den Aachener Bischof ist der Umwelt- und Naturschutz. In großem Maße ist das Bistum Aachen vom Braunkohle-Tagebau betroffen. Viele Menschen mussten bereits ihre Heimat verlassen. Für die Orte Keyenberg, Kuckum, Berverath, Unter- und Oberwestrich allerdings ist die Zukunft weiter ungewiss. Dabei, so Bischof Dr. Helmut Dieser, ist „ein Erhalt der Dörfer möglich und eine konsequentere Reduktion der Tagebaue und der CO2-Emissionen sind zum Klimaschutz dringend nötig.“ Unerlässlich appelliert er an die politischen Verantwortlichen, jetzt schnell eine Entscheidung für den Erhalt der Dörfer zu treffen, um die Unsicherheit der Menschen endlich zu beenden. „Uns muss es gelingen, den Lebensraum nach ökologisch vertretbaren Kriterien zu gestalten und den Menschen eine zukunftsfähige wirtschaftliche Infrastruktur zu bieten. Die soziale Perspektive dürfen wir dabei nicht aus den Augen verlieren“, betont Bischof Dieser.

Die kommenden Jahre im Bistum Aachen werden mit Sicherheit spannend und stehen ganz im Zeichen der mutigen Veränderungen. „Lassen Sie uns also im Gespräch bleiben und diesen Weg weiter gemeinsam gehen. Ich möchte wirklich jede und jeden dazu ermuntern, sich einzubringen, in seiner Gemeinde, in seiner Pfarr- oder Jugendgruppe oder an neu entstehenden Orten und Themen von Kirche. Die Menschen vor Ort werden diejenigen sein, die auf Grundlage der Entscheidungen des Synodalkreises die Veränderungen umsetzen und gestalten werden“, so der Aachener Bischof.

Zur Person

Dr. Helmut Dieser wurde am 15. Mai 1962 in Neuwied geboren. Aufgewachsen ist er in seinem Heimatort Heimbach-Weiß. Nach seinem Abitur in Bendorf studierte er Katholische Theologie und Philosophie in Trier und Tübingen. Am 8. Juli 1989 empfing er die Priesterweihe und war zunächst Kaplan in Bad Neuenahr-Ahrweiler. 1992 wurde er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Dogmatik an der Theologischen Fakultät Trier. 1998 promovierte er in Theologie an derselben Fakultät. 2004 wurde er zum Pfarrer in Adenau, Dümpelfeld und Kaltenborn ernannt. Zudem war er als Dozent für Homiletik am Studienhaus St. Lambert in Lantershofen tätig. Papst Benedikt XVI. ernannte Monsignore Helmut Dieser am 24. Februar 2011 zum Titularbischof von Narona und zum Weihbischof in Trier. Am 5. Juni 2011 empfing er die Bischofsweihe im Trierer Dom. In der Deutschen Bischofskonferenz ist er Mitglied der Glaubenskommission sowie der Pastoralkommission. Dr. Helmut Dieser ist – nach der Wiedererrichtung des Bistums im Jahre 1930 – der siebte Bischof von Aachen.

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Geldspende in Höhe von 20.000,00 Euro für Plaidter Bürgerinnen und Bürger

Plaidt – Um die Not in den Hochwasserregionen und die entstandenen Schäden etwas zu lindern, hat die C. & E. Fein GmbH aus Schwäbisch Gmünd-Bargau die betroffenen Bürgerinnen und Bürger von Plaidt mit einer Geldspende in Höhe von 20.000,00 Euro und einer Sachspende an Elektrowerkzeugen unterstützt.

Die Idee dazu kam von einigen Mitgliedern des Betriebsrates. Dieser hatte wenige Wochen vor der Flutkatastrophe einen Mitarbeiterverkauf durchgeführt. Kurzerhand ergab sich die Frage – was machen wir mit den Einnahmen und den übrigen Maschinen? Diese Frage war nach den schrecklichen Bildern in den Medien schnell beantwortet. Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung war klar, hier muss geholfen werden.

Die Spendenübergabe erfolgte vor Kurzem durch den Marketingleiter Marc Angelmahr an Rudi Mürtz von CURA Plaidt e.V. Zusätzlich konnten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger MultiMaster und das passende Zubehör für die anstehenden Arbeiten direkt entgegennehmen. Mitarbeiter von Fein standen für Fragen zu den Geräten vor Ort zur Verfügung.

Auch im Namen von CURA sowie der betroffenen Haushalte sagen wir herzlichen Dank für diese überaus großzügigen Spenden.

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Außengastro: Stadtrat Aachen beschließt Parkplatz-Nutzung und Heizstrahler

Aachen – Die Stadt Aachen möchte die ortsansässige Gastronomie bestmöglich unterstützen. Die Corona-Pandemie hat insbesondere das Gastgewerbe hart getroffen und zu zahlreichen Einschränkungen und Einnahmeverlusten geführt. Daher hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwochabend (10. November) einstimmig beschlossen, dass mit der aktualisierten Sondernutzungssatzung nach entsprechender Genehmigung öffentliche Parkplätze dauerhaft für Außengastronomie genutzt werden können. Seit dem Sommer 2020 wird diese Praxis erprobt. Eine Auswertung der Verwaltung hat ergeben, dass diese zusätzliche, sehr flexible und relativ unaufwändige Nutzung von öffentlichem Raum zur Belebung der (Innen-)Stadt beiträgt.

Zudem hat der Rat entschieden, dass Gastronomen auf Außenflächen, die über die Sondernutzungssatzung genehmigt worden sind, unter bestimmten Bedingungen Heizstrahlersysteme nutzen dürfen. Vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie gilt die Ausnahmeregelung bis zum 30. April 2022. Es dürfen lediglich solche Strahler verwendet werden, die – zum Beispiel unter Schutzschirmen oder an der Wand – aufgehängt werden können. Standgeräte wie zum Beispiel Terrassenheizer oder Wärmepilze sind nicht erlaubt. Die temporär begrenzte Nutzung von Heizstrahlern ist als Teil der Regelung der Sondernutzungen für die Außengastronomie beschlossen worden. Die Satzung regelt weiter auch Fragen zum Mobiliar, zu Windschutzelementen und zur Gebührenordnung.

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Pia und Alex wieder vor der Kamera – Am 20. November 2021 Tag der offenen Tür am JSG

Schleiden – Am Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasium wurde wieder gedreht: Diesmal standen vor allem die aktuellen Planungen zum Neu- und Wiederaufbau des Gymnasiums und der Dreifachturnhalle nach der Hochwasserkatastrophe im Fokus der Filmarbeiten.

Die Vertreter der Stadt Schleiden, Armin Fischbach, Teamleiter Hochbau und Marcel Wolter, zeigten den Schüler*innen die aktuellen Planungen zum Wiederauf- und Neubau des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums Schleiden. Foto: © Stadt Schleiden / Kerstin Wielspütz

Zwei bekannte Gesichter springen zum Auftakt in die Kamera des jüngsten Films, der kürzlich am Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden (JSG) gedreht wurde. Die beiden JSG-Schüler Pia und Alex knüpfen damit an den ersten Video-Clip an und führen wieder mit sichtlich viel Spaß durch den Film.

Im Fokus standen diesmal hauptsächlich die aktuellen Planungen zum Neu- und Wiederaufbau des Johannes-Sturmius-Gymnasiums und aktuell auch die Sanierung der Dreifachturnhalle nach der Hochwasserkatastrophe zu denen sich die Schüler*innen im Clip bei Vertretern der Stadt Schleiden informierten.

Bei der Hochwasserkatastrophe im Juli wurden neben den Kellerräumen auch die Dreifachturnhalle des Städtischen-Johannes-Sturmius-Gymnasiums Schleiden zerstört. Die Kletterwand blieb dabei glücklicherweise unversehrt – sie war in der Flutnacht bis zur Decke hochgefahren. Bis zum Sommer 2022 soll die Dreifachturnhalle nun im Rahmen eines fünften Bauabschnitts saniert werden, so dass sich die Schüler*innen am JSG sowie die Sportvereine ab dem Schuljahr 2022/2023 auf eine „neue“ Turnhalle mit modernster Ausstattung freuen können. Die erst im Herbst 2020 eingeweihten neuen Räumlichkeiten im A-Trakt der Schule, die sogenannten offenen Lernbereiche, blieben vom Hochwasser verschont. Hier und auch in den anderen Gebäudeteilen des Gymnasiums kann der Unterricht wie gewohnt stattfinden – auch wenn an der Schule nun an mehreren Stellen fleißig gebaut wird. Der zweite Bauabschnitt, der den Wiederauf- und Neubau von Aula und Bürgerhalle, Stadtbibliothek und der barrierefreien Modernisierung des Haupteingangsbereiches vorsieht läuft parallel zur Sanierung der Dreifachturnhalle und wurde durch die Flut ebenso nicht beeinträchtigt.

Dass die Schüler*innen mit Spaß und Freude beim Videodreh dabei waren zeigen auch die Ausschnitte aus verschiedenen Unterrichtseinheiten. Pia und Alex finden: „Wir bauen die coolste Schule der Welt!“ Ob das so ist, davon können Sie sich selbst überzeugen: Einfach den QR-Code scannen, den neuen Videoclip ansehen oder am 20. November 2021 ab 8:30 Uhr zum Tag der offenen Tür am JSG kommen!

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Neuaufbau der Kreisstadt im Fokus – GRÜNE treffen sich in städtischer Natur

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Vor der Flut geplant fand das Treffen am Naturlehrpfad unter völlig anderen Bedingungen statt. Wie kann Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder lebenswert und vor allem zukunftsfähig neu aufgebaut werden?

Die Flut vom 14. auf den 15. Juli hat vieles an Planungen über den Haufen geworfen und neue Themen auf die Tagesordnung gebracht. Auch GRÜNE Mitglieder des Ortsverbandes Bad Neuenahr-Ahrweiler waren und sind von der Katastrophe betroffen, die geschilderten Erlebnisse der Einzelnen schwer fassbar.

Nun müssen politische Lösungen erarbeitet werden, um künftigen Starkregenereignissen bestmöglich zu begegnen, waren sich alle einig. Das in den letzten Jahrzehnten immer weiter vorangetriebene Verengen des Flussbettes und Versiegeln der Talsohle kann nach Meinung der GRÜNEN nicht fortgesetzt werden. Das betrifft zum Beispiel die B266 auf Höhe von Heimersheim und Ehlingen. Auch hier hat die Ahr sich Platz verschafft und in diesem Fall die nördlichen zwei Fahrspuren weggebrochen. So wurde aus einer vierspurigen A61-Umleitungsstrecke eine zweispurige für Menschen aus dem Ahrtal.

Einen weiteren großen Gesprächsbedarf gab es zur aktuellen Situation für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Kindergarten- und Grundschulkinder, Schüler und Schülerinnen der weiterführenden Schulen, Menschen in Tageseinrichtungen, alle, die sich nach dem Lockdown auf die Öffnung ihrer Begegnungsräume gefreut haben, müssen sich nun auf weitere Einschränkungen einstellen. Viele Gebäude sind so sehr geschädigt, dass übergangsweise neue Örtlichkeiten für die Unterbringung gefunden werden mussten. Dies führt gerade bei den Kitas zu noch längeren Wartelisten für die Familien, bis ihr Kind in einer Gruppe aufgenommen werden kann.

Beim Treffen der Kreisstadtgrünen konnte auch die Gelegenheit genutzt werden, Michelle Diederichs als neuestes Mitglied des Ortsverbandes zu begrüßen. „Es stimmt uns zuversichtlich, dass auch nach der Flut der Zulauf von Neumitglieder nicht abbricht“, zeigte sich Christoph Scheuer, Sprecher des GRÜNEN Ortsverbandes erfreut.

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Urmodell der Gedenktafel in Jülich übergeben

Jülich – Fast 40 Jahre lagerte das Urmodell der Gedenktafel, die am Ort der ehemaligen Synagoge angebracht ist, im Kirchturm der Christuskirche und war dort etwas in Vergessenheit geraten. Im Dezember 1982 war das Gemeindemitglied Frau Hilda Swalve an die Stadt Jülich mit dem Wunsch herangetreten, am Ort der ehemaligen Synagoge eine Gedenktafel anbringen zu dürfen. Sie hatte vorher schon vom Besitzer des Hauses die Erlaubnis zur Anbringung der Tafel erhalten und auch das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde von dem Vorhaben überzeugt.

In einer gemeinsamen Spendensammlung von Evangelischer und Katholischer Gemeinde und der Stadt Jülich konnte der Guss der von Jürgen Kasischke gestalteten Tafel finanziert werden. Am 9. November 1983 wurde anlässlich der 45. Wiederkehr der Reichspogromnacht die Gedenktafel feierlich enthüllt.

Im Rahmen der Ausstellungsvorbereitungen zur Ausstellung „Shalom Chaverim. 1700 jüdisches Leben in der Region Rhein-Erft-Rur“ erinnerte sich Stadtarchivarin Susanne Richter, die auch Archivpflegerin der Evangelischen Kirchengemeinde ist, daran, das Modell im Kirchturm gesehen zu haben. Sie konnte Pfarrer Dr. Udo Lenzig für die Idee begeistern, das Modell für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen und es anschließend dem Museum Zitadelle überlassen. Das Modell kann während der Öffnungszeiten der Ausstellung im Zentrum für Stadtgeschichte besichtigt werden.

Die Ausstellung „Shalom Chaverim. 1700 jüdisches Leben in der Region Rhein-Erft-Rur“ ist noch bis zum 28. Januar 2022 von Mo-Fr, 09.00-17.00 Uhr im Zentrum für Stadtgeschichte zu besichtigen. Die VHS Jülicher Land zeigt parallel die Ausstellung der Zeitbild-Stiftung „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

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Maske im Unterricht – Meckenheimer Bürgermeister Jung ruft zum freiwilligen Tragen auf

Meckenheim – Die vierte Corona-Welle rollt und lässt die Fallzahlen rasant steigen. Die 7-Tage-Inzidenz erreicht in der vergangenen Woche Rekordwerte und auf den Intensivstationen der Krankenhäuser drohen bereits Engpässe. Mehr denn je sind Vorsicht und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Pandemie geboten, auch und vor allem in den Schulen. Für den Unterricht hatte die NRW-Landesregierung die Maskenpflicht erst kürzlich aufgehoben. Bürgermeister Holger Jung appelliert als Vertreter des Schulträgers jedoch, die Maske im Unterricht freiwillig anzulegen.

„Angesichts der sich zuspitzenden Lage bitte ich alle Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal darum, Maske zu tragen. Sie schützt vor einer Corona-Infektion“, erklärt Jung. Die Gefahr einer Ansteckung wird erheblich reduziert. „Das ist sehr wichtig, damit wir den Präsenzunterricht auch in den nächsten Monaten und dauerhaft aufrechterhalten können“, ergänzt der Bürgermeister.

Das Tragen der Maske ist einer von mehreren Bausteinen, die im Unterricht den Schutz vor einer Ansteckung erhöhen. Auch das regelmäßige Lüften der Räume und Testen der Schülerinnen und Schüler gehören zu den wichtigen Maßnahmen, die in den Meckenheimer Schulen bereits erfolgreich praktiziert werden. „Wer zusätzlich die Maske aufsetzt und sich impfen lässt, trägt aktiv dazu bei, dass die Schule ein sicherer Ort bleibt“, betont Holger Jung. Er spricht der gesamten Schulgemeinschaft seinen Dank aus. „Für die bisherigen Bemühungen und die große Solidarität im Schulbetrieb danke ich den Schülerinnen und Schülern, den Kollegien sowie der Elternschaft und den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich.“

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Wir sagen Danke

Plaidt – Die Oldtimerfreunde Andernach und Umgebung e. V. haben einen Erlös von 3.600,00 Euro aus einer Benefizveranstaltung der Ortsgemeinde Plaidt gespendet.

Mit der Vorgabe, diesen Betrag den in Plaidt durch das Hochwasser geschädigten Familien mit Kindern zuzuwenden. Diese Auszahlungen wurde mittlerweile vorgenommen. Auch im Namen der Familien sagen wir dem Vorstand um Josef Dünchel, Regina Dünchel, Edith Hermann sowie Hans Stein vielen Dank für die großzügige Spende. Peter Wilkes, Ortsbürgermeister.