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Kita „Mäusegarten“ in Langerwehe-Pier eingeweiht – 2621 Kinder werden betreut

Düren – Die dreigruppige und barrierefreie Kindertageseinrichtung „Mäusegarten“ in Langerwehe-Pier an der Bonsdorfer Straße hat nun ihre offizielle Einweihung gefeiert. Vor rund fünf Monaten sind 21 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren in die neuen Räumlichkeiten der mobilen Einheit gezogen. Die dritte Gruppe nimmt im August den Betrieb auf.

„Unsere Gesellschaft wächst und die Wachstumsoffensive des Kreises Düren zeigt Wirkung, denn bei uns leben inzwischen über 280.000 Menschen. Darunter viele Familien und die geben das Wertvollste, das sie haben, in unsere Hände – ihre Kinder“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der offiziellen Einweihung. Begleitet wurde sie von Vertretern der lokalen Politik, Bürgermeister Peter Münstermann, dem Elternbeirat und Pfarrer Stephan Rüssel sowie Pfarrer Daniel Müller Thór. „Es ist uns eine große Freude, den Kindern in Langerwehe-Pier nun diese liebevoll eingerichteten Räumlichkeiten für ihre Entwicklung zur Verfügung stellen zu können, bis wir dann im Neubaugebiet Töpfersiedlung einen Neubau errichtet haben“, so Vorstand der Kreismäuse AöR, Christoph Siebertz.

Der „Mäusegarten“ kann durch die mobile Einheit nun wachsen. Bislang wurde der Betrieb zweigruppig gefahren, zum neuen Kindergartenjahr im August startet die dritte Gruppe. Die Kita bietet dann insgesamt 41 Betreuungsplätze, wovon 25 für Kinder unter drei Jahren sind. Aktuell besteht das Team aus neun Mitarbeitenden mit der Kitaleitung, Joshua Liebertz, und der stellvertretenden Leitung, Annika Frambach. Trägerin der Einrichtung ist die Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts). Sie ist aktuell Trägerin von 42 Kindertageseinrichtungen im Kreis Düren. Insgesamt werden in den Einrichtungen 2621 Kinder betreut.

Die Kindertageseinrichtung „Mäusegarten“ wird aber noch weiterwachsen, denn im Kindergartenjahr 2026/2027 soll ein Neubau errichtet werden und in Betrieb gehen. Dort werden fünf Gruppen Platz finden. „Diese Kita wird nach dem Neubau der Kita Löwenzahn in Pier und der Kita Schlossmäuse im Pochmühlenweg die dritte große Investition der Kreisgesellschaft in der Gemeinde Langerwehe sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Das derzeitige Kita-Gelände auf dem ehemaligen Festplatz Pier wurde der Kreismäuse AöR und der Gesellschaft für Infrastrukturvermögen (GIS) von der Gemeinde Langerwehe zur Verfügung gestellt und umfasst einen Außenbereich von rund 1000 Quadratmetern und bietet innen 550 Quadratmeter Platz. Eine Besonderheit bietet der kleine Hang am Außengelände. Er könnte im Winter als Rodelbahn dienen.

„Unser pädagogisches Profil zeichnet sich dadurch aus, dass wir das Kind ins Zentrum unseres Handelns und unserer Aufmerksamkeit stellen. Für die Kinder soll unsere Kita ,Mäusegarten‘ ein Ort zum Wohlfühlen sein und Platz für jede Persönlichkeit bieten“, so Elke Ricken-Melchert, Vorstand der Kreismäuse AöR. „Unser Außengelände spiegelt die Naturverbundenheit unserer Kita wider. In Zusammenarbeit mit der Elternschaft wurde das Außengelände mit verschiedenen Naturmaterialien, wie z.B. einem Weidentipi, einem Barfußpfad und einer Natursitzecke gestaltet und so in einen naturnahen Bildungs- und Spielraum verwandelt“, ergänzt Joshua Liebertz, Kita Leitung. Weitere Schwerpunkte der Kita „Mäusegarten“ sind die Themenbereiche Bewegung und Ernährung. „Es ist schön zu sehen, dass sich die Kinder hier so wohlfühlen. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Sportland.NRW und WestLotto schließen Kooperation zur Förderung des Sports

Region/Düsseldorf – Starker Rückenwind für das Sportland.NRW: die Landesregierung und WestLotto haben eine Kooperation zur Förderung von nationalen und internationalen Sportgroßveranstaltungen unterzeichnet und setzen damit ein Zeichen für Nordrhein-Westfalen als Gastgeber von attraktiven Sportevents. Auftakt der auf fünf Jahre angelegten Zusammenarbeit ist das Feldhockey Final4 der Damen und Herren am 18. und 19. Mai in Bonn. Am Montag stellten Andrea Milz, Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter auf einem Pressetermin in Düsseldorf das neue gemeinsame Logo für die Kooperation vor.

„Wir freuen uns, dass mit der Deutschen Meisterschaft im Feldhockey schon zeitnah die erste Veranstaltung stattfindet, auf der die Partnerschaft zwischen WestLotto und dem Sportland.NRW sichtbar wird. In den nächsten Monaten und Jahren werden dann auch diverse Europa- und Weltmeisterschaften in verschiedenen Sportarten folgen“, sagte Andrea Milz. WestLotto ist über das Lotto-Prinzip und die damit verbundene Abgabe von Lotteriegeldern an das Land ohnehin bereits größter Sportförderer in Nordrhein-Westfalen. „WestLotto und der Sport in Nordrhein-Westfalen gehören einfach zusammen. Wir stehen für eine verlässliche Förderung von den Amateuren und Toptalenten bis zum internationalen Topsport“, erklärte Andreas Kötter.

Gemeinsames Ziel der Kooperation ist die weitere Stärkung von Nordrhein-Westfalen als Sportland Nummer 1. WestLotto wird hierfür jährlich eine Million Euro bereitstellen. Die Landesregierung fördert jedes Jahr Dutzende Veranstaltungen im Bundesland und hat mit WestLotto nun einen langfristigen Partner für Events aus dem Bereich Spitzensport gefunden. Die Vielfalt des Spitzensports im Bundesland sei ein starkes Signal und eine tolle Motivation für junge Athletinnen und Athleten, betonten Staatssekretärin Milz und WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter. Deshalb würden bewusst auch jene Sportarten gefördert, die sonst nicht so im Rampenlicht stehen.

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Bundes-Verdienstkreuz für Hans-Josef Engels aus Weilerswist

Euskirchen – Landrat Markus Ramers: „Ein leuchtendes Beispiel für uns alle“ – Politisches Urgestein mit großem Herz – Hans-Josef Engels hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Landrat Markus Ramers hat dem 79-jährigen Weilerswister gestern, 22. März die Auszeichnung im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für seine Verdienste im politischen und sozialen Bereich überreicht.

Der Landrat rahmte das jahrzehntelange Engagement von Engels mit zwei Zitaten ein. Zum einen: „Politik muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt“. Dieser Satz des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt stehe für Engels Politikverständnis und sei sein moralischer Kompass gewesen. Zum anderen: „Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat jeder funktionierenden Gesellschaft.“ Mit diesem Satz der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte Ramers das herausragende Engagement von Engels für seine Heimatgemeinde.
Hans-Josef Engels ist ein politisches Urgestein, der sich seit nunmehr 46 Jahren sowohl im Gemeinderat wie auch im Kreistag engagiert, und zwar ununterbrochen von 1974 bis 2020. Der Christdemokrat war 39 Jahre im Weilerswister Rat, davon 13 Jahre als Fraktionsvorsitzender der CDU. Sogar 43 Jahre gehörte er dem Kreistag in Euskirchen an.
„Politik war für Sie immer gleichbedeutend mit ‚sich einbringen‘ und ‚aktiv mitgestalten‘“, sagte der Landrat in seiner Laudatio. „Für wen auch immer die Position des Hinterbänklers erfunden worden ist – Ihre war es nicht.“ Engels habe zahlreiche Ausschüsse geleitet – und zwar mit dem ihm eigenen „hohen Verantwortungsbewusstsein“. Dies erkenne man nicht zuletzt daran, dass er in der Tageszeitung als „Millionensparer“ geadelt wurde. Dieser Ehrentitel rühre aus seiner Zeit als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, als er Unregelmäßigkeiten zum Nachteil des Kreises aufdecken konnte.
Neben weiteren Tätigkeiten in Verbänden hat Hans-Josef Engels vor allem in Weilerswist große Spuren hinterlassen. „Ihre Heimat ist Ihnen fest ans Herz gewachsen, und da lag es nahe, dass Sie Ihre politischen Talente und Kontakte zum Wohle der Menschen in Weilerswist einbringen“, so Ramers. Er erinnerte an die Weilerswister Bürgerhilfe, die er auf Initiative von Landrat a.D. Günther Rosenke 1980 gegründet habe. Diese Initiative habe vielen unverschuldet in Not geratenen Menschen helfen können.

Hans-Josef Engels habe zudem zahlreiche Benefizkonzerte in und für Weilerswist organisiert, u.a. mit der Big Band und dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr, den Bläck Fööss und seit vielen Jahren mit den Don Kosaken. Zum anderen habe er sein „beeindruckendes musikalisches Talent in den Dienst der guten Sache gestellt, z.B. bei den legendären Oldie-Konzerten mit der BüLaRose-Band (Bürgerlandrat-Rosenke-Band)“, so Landrat Ramers. Gemeinsam mit Bandleader Günther Rosenke und Keyboarder Werner Krebs habe er als Gitarrist und Sänger viele tausend Euro für den guten Zweck eingespielt und den Gästen stimmungsvolle Abende beschert. Für sein Engagement ist er 2005 zum Ehrenvorsitzenden der Weilerswister Bürgerhilfe ernannt worden.

Weitere Meilensteine im bürgerschaftlichen Engagement waren Engels Einsatz für das kulturelle Leben in Weilerswist, zum Beispiel als Mitgründer des Kulturvereins Weilerswist oder sein Einsatz im Verein der Freunde und Förderer Swister Turm. Apropos Vereine: Es dürfte nur wenige in Weilerswist geben, in denen er nicht Mitglied war. Landrat Ramers: „In der Weilerswister Vereinswelt führte und führt kein Weg an Ihnen vorbei!“ Insgesamt fünf Vereine hat er selbst gegründet.

Die Gemeinde Weilerswist hat dieses ‚Gesamtpaket‘, dieses großartige und vorbildliche Engagement, bereits im Jahre 2013 mit dem ‚Goldenen Ehrenring‘ gewürdigt.

„Ihr Engagement ist ein leuchtendes Beispiel für uns alle und inspiriert uns, selbst aktiv zu werden und einen Beitrag für ein besseres Miteinander zu leisten. In einer Zeit, in der Zusammenhalt und Solidarität wichtiger denn je sind, erinnern Sie uns daran, wie wichtig es ist, füreinander einzustehen und Verantwortung zu übernehmen. Sie zeigen uns, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann und dass wir gemeinsam viel erreichen können“, sagte Landrat Markus Ramers abschließend.

Auch die Weilerswister Bürgermeisterin Anne Horst lobte die große Tatkraft des Geehrten, der als „Macher“ vor Ort viel habe bewegen können. Hans-Josef Engels dankte allen Gratulanten und wünschte sowohl den demokratischen Parteien wie auch den Vereinen viele junge und engagierte Menschen, die sich für das Gemeinwesen und die Gemeinschaft einsetzen. Für die stilvolle musikalische Gestaltung der Feier sorgten Polina Starytska (Querflöte) und deren Mutter Oksana (Gitarre) von der Musikschule Euskirchen.

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Junge Menschen engagieren sich im Bistum Trier – in 72 Stunden und Minuten

Region/Trier – Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die gleichzeitig auch Schirmherrin der Aktion ist, besuchte gleich mehrere Gruppen in Föhren und Wittlich. „Euch schickt der Himmel.“ Unter diesem Motto steht die 72-Stunden-Aktion, die in diesem Jahr deutschlandweit vom 18. bis 21. April stattgefunden hat – auch im Bistum Trier. Dass die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus dem Bistum diesem Leitspruch gerecht werden möchten – davon konnten sich auch Vertreter*innen aus Politik und Kirche überzeugen. So besuchte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die gleichzeitig auch Schirmherrin der Aktion ist, gleich mehrere Gruppen in Föhren und Wittlich. „Ihr seid wirklich Helden“, sagt sie den Mitgliedern der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in Föhren, die mit matschigen Klamotten, aber glücklichem Grinsen die Sozialdemokratin begrüßten. Gemeinsam mit Kindern der benachbarten Kindertagesstätten beschäftigten sie sich mit dem Thema Kinderrechte. Die Kita-Kinder hatten im Vorfeld eine Collage zum Thema Partizipation gebastelt, die sie der Ministerpräsidentin stolz präsentierten. Für die Pfadfinder*innen war die Aufgabe aufgrund des schlechten Wetters erschwert, einen Demokratiepfad zu bauen. „Der liebe Gott hätte eigentlich dafür sorgen müssen, dass ihr heute gutes Wetter habt“, sagte Dreyer den Kindern mitfühlend. Die Engagierten ließen sich jedoch von Regen und Wind weder die Stimmung vermiesen noch den Tatendrang nehmen. Mit kleinen und großen Schaufeln ebneten sie den Pfad und befreiten ihn von Stöcken und Unkraut.

In der WILàvie, einem Mehrgenerationenzentrum in Wittlich, bedankte sich die Ministerpräsidentin bei der Aktionsgruppe, die sich aus der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) und der Messdiener*innengruppe zusammensetzte. Die jungen Engagierten hatten die Aufgabe bekommen, die Dachterrasse des neuen Gebäudekomplexes mit mobilen Blumenbeeten und Bänken zu verschönern – Zielpunkt dabei war die Einweihungsfeier am folgenden Sonntag. „Es gibt dieses komische Gerücht, dass junge Leute keine Lust hätten, sich für die Gesellschaft zu engagieren – ihr zeigt, dass das nicht stimmt“, sagte die Politikerin. „Es ist toll zu sehen, wie eigenständig ihr dieses wunderschöne Gebäude noch schöner macht.“ Bei Schokokuchen und Kaffee konnten die jungen Leute mit Dreyer über Politik und sonstige Themen ins Gespräch kommen. Neben Fragen zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und dem Grundgesetz waren die Jugendlichen, die zum größten Teil noch zur Schule gehen, sehr an Dreyers Weg in die Politik interessiert. Danach ging es zurück an die Arbeit.

Der Limburger Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofkonferenz, Georg Bätzing, besuchte indessen die Aktionen, für die sich Jugendliche in der Trierer Innenstadt engagierten. Er schaute beim Aktionszelt des Mergener Hofs vorbei, wo die Beteiligten aus Legosteinen Rampen für Rollstuhlfahrer*innen bauten – natürlich in fröhlichen bunten Farben. „Die Arbeit der Kinder und Jugendlichen macht mich so stolz und dankbar, das ist unglaublich“, sagte Bätzing. 2.700 Gruppen mit über 140.000 Kindern und Jugendlichen seien an diesem Wochenende unterwegs, um die Welt ein Stückchen besser zu machen. Er selbst hätte an einer solchen Aktion als Jugendlicher auch teilgenommen, wenn es sie damlas gegeben hätte. „Es gibt so viele tolle Ideen“, schwärmte der Limburger Bischof. Vor allem die „Get-It“-Projekte, bei denen die Jugendlichen erst zum Start der Aktion ihre Aufgabe erführen, finde er spannend. „Einfach mal zur Verfügung stehen und mitmachen – das hätte mir gefallen.“

Die Zahl 72 bestimmte in diesem Jahr aber auch den Jugendtag der Heilig-Rock-Tage, der am 20. April stattfand. Angelehnt an die 72-Stunden-Aktion konnten Kinder und Jugendliche bei zugelosten Projekten in 72 Minuten etwas Gutes tun. Die jungen freiwilligen Helfer, die zuvor in einer großen Gruppe mehrere Stunden gepilgert waren, stellten sich interessanten, aber auch herausfordernden Aufgaben: „Wir müssen einen Flashmobb in 72 Minuten organisieren“, erzählte der 9-jährige Lukas aufgeregt. „Da kommen viele Leute zusammen und machen etwas, zum Beispiel einen Tanz.“ Andere Gruppen sollten die 72 Minuten nutzen, um im Seniorenheim zu singen, Stolpersteine zu säubern oder in den Austausch mit obdachlosen Menschen zu gehen. Herausfordernd war das Wochenende auch für die Abteilung Jugend des Bistums und den BDKJ-Trier. „Wir mussten alles parallel planen“ erzählt Benedikt Welter, pädagogischer Referent. „Vor allem war es schwierig, für den Jugendtag die Besucher*innenzahlen abzuschätzen, weil ja auch viele Jugendliche an der 72-Stunden-Aktion teilnehmen.“ Neben den sogenannten „Get-It“-Projekten wartete der Tag mit weiterem Programm auf: Nachdem sich um die Mittagszeit die Sonne herausgetraut hatte, gab es ein großes Spielangebot auf dem Domfreihof. Auf kleinen Fahrrädern düsten Kinder vergnügt an der ältesten Bischofskirche Deutschlands vorbei. Wer sich beweisen wollte, konnte das bei einem XXL-Billardspiel oder bei Vier-Gewinnt. Kulinarisch kamen die Kinder bei selbstgemixten alkoholfreien Cocktails auf ihre Kosten.

Die 72-Stunden Aktion „Uns schickt der Himmel“…

… ist die bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Jugendverbände. Vom 18. bis zum 21. April 2024 machten dabei 2.700 Aktionsgruppen in 72 Stunden die Welt ein Stück besser. Hauptunterstützer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Bischofskonferenz, das Bischöfliche Hilfswerk Misereor und das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken. Das Hilfswerk Renovabis unterstützt die internationalen Aktivitäten im Rahmen der Aktion.

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„Zukunftstag“ in Jülich am Samstag 04. Mai auf dem Schlossplatz

Jülich – Der Städtebau, Bildung und Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie Tagebauumfeld-Initiativen informieren über die Zukunft Jülichs und der Region. Die Stadt Jülich lädt am Samstag, 04. Mai, von 10-16 Uhr auf dem Schlossplatz zu einem Event der besonderen Art ein. Mit Aktionen für die ganze Familie gibt es die Chance, die Pläne zur zukünftigen Entwicklung der Stadt, dem Umland und darüber hinaus greifbar aufbereitet zu erleben.

Für alle Interessierten wurde ein attraktives Rahmenprogramm vorbereitet. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Sandkasten für die Kleinsten zur Verfügung stehen. Wer hoch hinaus will, für den steht ein Fesselballon an einem Kran bereit, der bis über die Baumwipfel gezogen wird. Alle Altersgruppen sind dazu eingeladen, sich an den ringsherum aufgebauten Ständen über die geplanten Projekte zu informieren.

Integriert in den Zukunftstag ist der Tag der Städtebauförderung. Hier erwarten die Besucherinnen und Besucher Informationen zum Integrierten Handlungskonzept (InHK) und den Maßnahmen rund um Marktplatz, Schlossplatz und Kölnstraße. Zudem stellt das Citymanagement seine Arbeit und dessen Förderprogramme vor. Die Jahrgangsstufe 5 des Mädchengymnasium Zitadelle widmet sich dem Thema Ladenleerstand und präsentieren ihre Ideen. Das Jugendparlament Jülich (JuPaJü) beteiligt sich mit einer Wand der Zukunft bei dem vor allem junge Menschen ihre Wünsche für Jülich einbringen können.

Im ganzen Jülicher Stadtgebiet gibt es viele weitere Projekte, die die Stadt attraktiver, lebenswerter und zukunftssicher machen werden. Dazu gehören die Sophienhöhe, der Brainergy Park, sowie die beiden zukünftigen Seenlandschaften am Hambachsee und am Indesee. Am Zukunftstag erfahren Besucher das WER, WIE, WAS und WOZU dieser Projekte. Mit dabei sein werden Team der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR), die Entwicklungsgesellschaften indeland GmbH und Neuland Hambach GmbH sowie das FZ Jülich und RWE. Zudem wird der Campus Jülich der FH Aachen, das Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), das HC H2 Helmholtz Cluster Wasserstoff, der Kreis Düren, die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG, das Strukturwandelmanagement sowie das NaMoK Team der Stadt Jülich vor Ort sein.

 

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KSK Mayen unterstützt Anschaffung moderner Medizintechnik für Kinderklinik in Mayen

Mayen/Region – Modernes Ultraschallgerät für Kinderklinik in Mayen – Einen Spendenscheck über 2.500 Euro durfte kürzlich der Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen für die Kinderklinik des Mayener Krankenhauses entgegen nehmen. Zur Anschaffung eines modernen Ultraschallgerätes für die Kinderklinik nahm die Kreissparkasse (KSK) Mayen die Gelegenheit gerne wahr, das Vorhaben des Fördervereins mit einer Spende zu unterstützen.

Der KSK-Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch gratulierte persönlich zur Spende und übergab gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins symbolisch den „großen“ Scheck an Markus Bunzel, dem kaufmännischen Direktor des Mayener Krankenhauses. Esch unterstrich bei der Übergabe die Wichtigkeit der Arbeit des Mayener Krankenhauses sowie die Notwendigkeit des Einsatzes modernster Technik, insbesondere auch für die „kleinen“ Patienten. Gerade vor dem Hintergrund, dass das bisher genutzte Ultraschallgerät nicht mehr den aktuellen Anforderungen einer modernen medizinischen Versorgung entspreche, sei die Neuanschaffung eine sinnvolle und auch wichtige Investition in die Zukunft, wie Markus bestätigend Bunzel hinzufügt.

Dr. Paul Glauben als Vorsitzender des Fördervereins und sein Vorstandskollege Heinz Schäfer bedankten sich im Beisein ihres Schatzmeisters Peter Lampmann für das Engagement der Kreissparkasse Mayen. Sie betonten an der Stelle aber auch, dass zur zeitnahen Anschaffung eines modernen Ultraschallgerätes noch weitere Spenden nötig seien, die gerne über den Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen weitergeleitet werden können. 

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MYK Landrat und RLP Umweltministerin besuchen Wacholderheiden in Langscheid

Langscheid/Mayen-Koblenz – Landrat Dr. Saftig und Erster Kreisbeigeordneter Badziong stellten Arbeit der kreiseigenen Stiftung Natur und Umwelt vor – Die Wacholderheiden in Langscheid gehören zu den bedeutendsten Biotopen in Mayen-Koblenz und beherbergen eine ganz besondere Flora und Fauna. Um die einzigartige Naturlandschaft zu bewahren, wurde einer Verbuschung und Vergrasung zunächst durch das EU-LIFE-Projekt „Schutz und Pflege von Wacholderheiden der Osteifel“ entgegengewirkt. Nach Auslauf des Projektes hat die kreiseigene Stiftung für Natur und Umwelt in Zusammenarbeit mit der Biotopbetreuung die Bearbeitung der Flächen übernommen. Gemeinsam mit Umweltministerin Katrin Eder, dem Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Wolfgang Treis, dem Vorsitzenden der Stiftung und Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong sowie weiteren kommunalen Vertretern und Projektbeteiligten machte sich Landrat Dr. Alexander Saftig vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation.

„Der Erhalt der Heide ist mit viel Arbeit verbunden. Ohne kontinuierliche Freistellungsmaßnahmen würden die Wacholderpflanzen durch andere Arten verdrängt“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig. Dies bestätigt auch der Biologe Jörg Hilgers, der das Projekt seit Beginn begleitet und für die Gruppe ein kompetenter Ansprechpartner war. „Der Erfolg der nachhaltigen Entwicklungspflege ist enorm“, sagte Hilgers. „Dazu zählt beispielsweise die Wiederansiedlung der Heidelerche, die fast schon ausgestorben war.“ Weiter haben zahlreiche bedrohte Vogel- und Insektenarten wie der Baumpieper oder der Neuntöter durch die Entwicklungsmaßnahmen enorm profitiert und sind in der Wacholderheide wieder zu finden.

Durch die fachliche Führung von Jörg Hilgers konnten sich die Teilnehmenden selbst von der wunderbaren Landschaft sowie den besonders geschützten Heidelebensräumen, die schon längst verschollen geglaubte Tier- und Pflanzenarten beherbergen, überzeugen. Während die landeseigenen und kommunalen Flächen in den Wacholderheiden vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Biotopbetreuung bearbeitet werden, kümmert sich die Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz um einen Flächenpool von rund 200 Hektar alleine in den Wacholderheiden.

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Käthe Eisenbürger spendet für die neue Wald-Kita in Mayen

Mayen – Anlässlich ihres 90. Geburtstags bat Käthe Eisenbürger – statt der üblichen Geschenke – um eine Geldspende für die neue Wald-Kita der Stadt Mayen. Dass man sich mit nun 90 Jahren immer noch offen gegenüber neuen sozialen Projekten in ihrer Heimatstadt Mayen zeigt, ist für die langjährige Vorsitzende der CDU und jetzige Ehrenvorsitzende selbstverständlich. Getreu ihrem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ interessiert und engagiert sie sich weiterhin mit viel Herzblut für die Belange ihrer Heimatstadt.

Kürzlich konnte Bürgermeister Bernhard Mauel in Beisein von Bereichsleiterin des Stadtjugendamtes Sandra Dietrich-Fuchs und Waldpädagoge Peter Hüging der Spenderin einen Überblick des Geländers der Wald-Kita ermöglichen.

Das Spendengeld soll für die Anschaffung einer Sitzgruppe mit Überdachung verwendet werden. Der hierfür vorgesehene Platz konnte nun in Augenschein genommen werden. Die entsprechende Sitzgruppe wird zeitnah von der Komm-Aktiv GmbH hergestellt.

Bürgermeister Bernhard Mauel bedankte sich für die überaus großzügige Spende und versprach der rüstigen Frontfrau: ,,Sobald der Kita-Bauwagen und die Sitzgruppe fertiggestellt sind wird es einen erneuten Besichtigungstermin in erweiterter Runde geben.‘‘

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Eröffnung – Der neue Burgspielplatz in Zülpich bietet jede Menge Spielspaß

Zülpich – In Zülpich wurde der neue Spielplatz im Park am Wallgraben freigegeben. Nachdem der Bereich rund ein halbes Jahr für die Nutzung gesperrt war, eröffnete Bürgermeister Ulf Hürtgen unter anderem im Beisein der „Burgmäuse“ die neuen Spielgeräte am Dienstagvormittag. Eifrige Schauklerinnen und begeisterte Kletterer stürmen auf die neuen Spielgeräte unterhalb der Landesburg in Zülpich, als Bürgermeister Ulf Hürtgen den Startschuss für den neuen Spielplatz gibt. Dabei äußert sich Hürtgen freudig: „Endlich können die Kinder den Platz wieder nutzen.“, was die Jungs und Mädchen des anliegenden Naturkindergartens.

„Burgmäuse“ auch direkt zeigen. „Sicherheit geht immer vor. Da die alten Geräte aus Sicherheitsgründen nicht mehr nutzbar waren, mussten sie leider abgerissen werden. Ich denke aber, die neue Anlage kann ziemlich gut mithalten und bietet viele Spielmöglichkeiten.“ so Hürtgen weiter. Christoph Hartmann, Geschäftsführer der Seepark Zülpich gGmbH, die den Spielplatz betreut, führt fort: „Wir freuen uns, den neuen Spielplatz endlich freizugeben und die vielen strahlenden Kinderaugen hier zu sehen.“ Auch einige Dankesworte dürfen nicht fehlen: „Herzlichen Dank an die Firma Füngeling und Herrn Bornkessel, die Burgmäuse, die Firma J.& M. Strick, den Förderverein Gartenschaupark Zülpich e.V. und die Zülpicher Stadtentwicklungsgesellschaft SEZ für die tatkräftige und finanzielle Unterstützung.“

Die neue Anlage wurde speziell angelegt, um einen hohen Spiel- und Inklusionswert zu gewährleisten. Dabei gibt es unterschiedliche Spielkombinationen für Ü3-Kinder sowie auch für U3-Kinder mit vielen spannenden Details. Weiterhin gibt es eine Kletteranlage sowie eine Schaukelkombination. Auch ein spezieller Kleinkindbereich für die ganz Kleinen findet sich in Form der begehbaren Lokomotive. Im gesamten Bereich wurde zudem neuer Sand eingebracht.

Der „alte“ Burgspielplatz im Park am Wallgraben musste im Herbst 2023 aufgrund der statischen Beeinträchtigung durch einen Materialschädling geschlossen werden. In Abstimmung mit diversen Fachfirmen und Gutachtern wurde sich für einen Neubau mit Elementen aus wiederstandfähigem und nachhaltigem Material entschieden. Neben Edelstahl bestehen die neu eingebrachten Spielgeräte teilweise aus recyceltem Material.

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DRK wird „ZUKUNFTSFEST“ Projektgruppe des Roten Kreuzes hat erstmals in Euskirchen getagt

Euskirchen – Um sich im Wettbewerb um qualifiziertes Fachpersonal durchzusetzen, braucht es das gewisse Etwas – attraktive Arbeitgeber sind gefragt. Hier hat der DRK-Kreisverband Euskirchen viel zu bieten. Das zeigen verschiedenste Zertifizierungen für Familienfreundlichkeit, Qualitätsmanagement, eine zukunftsfähige Unternehmenskultur und regionale Vernetzung. Darüber hinaus gehört das Rote Kreuz zu den größten Arbeitgebern im Kreis Euskirchen.

Schon seit über zehn Jahren baut der DRK-Kreisverband seine arbeitnehmerfreundlichen Arbeitsbedingen weiter aus und wurde dafür beispielsweise vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgezeichnet.

Da war schnell klar, dass der Kreisverband auch in diesem Jahr am Prozess „ZUKUNFTSFEST“ teilnimmt, der an den erfolgreichen „INQA“-Prozess anknüpft. Hierzu hat sich eine interne Arbeitsgruppe gebildet, die nun erstmals getagt hat. Mit dabei: Geschäftsführer Rolf Klöcker und Projektbegleiterin Astrid Laudage.

Einbindung der Mitarbeiter

Die Ziele der Projektgruppe sind vielfältig. Um auch weiterhin die Mitarbeitenden an der Entwicklung des Verbandes teilnehmen zu lassen, analysiert sie zunächst die Ergebnisse der bisherigen Prozesse und die Ausgangssituation. Anhand einer Mitarbeiterbefragung plant sie dann entsprechende Maßnahmen, die in den einzelnen „Handlungsfeldern“ für eine „zukunftsfeste Arbeitskultur“ erforderlich sind und setzt sie um. Am Ende des Prozesses steht schließlich eine erneute Zertifikat-Verleihung.

Bei den „Handlungsfeldern“ handelt es sich im Rahmen des Prozesses „ZUKUNFTSFEST“ um die Bereiche Führung und Management, Personalentwicklung und Lernkultur, Soziale Verantwortung und Resilienz sowie Innovation und Nachhaltigkeit. Der Prozess wird von der „Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH“ organisiert und begleitet.