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Gedenken und Danken

Kall – „Ein Jahr danach“ – Die Gemeinde Kall veranstaltet am 15. und 16. Juli 2022 ein großes Fest für die Opfer und die Helfer der Flutkatastrophe in diesem Sommer – Gottesdienst und Live-Musik.

Unter dem Motto „Gedenken und Danken” steht ein zweitägiges Bürger-Fest, das die Gemeinde Kall im nächsten Jahr am Freitag, 15., und Samstag, 16. Juli, auf dem neuen Bahnhofsvorplatz veranstalten wird. An diesem Freitag, 15. Juli, jährt sich zum ersten Mal der Tag der schlimmen Flut, die im Sommer in der Gemeinde Kall große Schäden angerichtet und den Tod von drei Mitbürgern gefordert hat.

Unter dem Arbeitstitel „Ein Jahr danach“ hat jetzt ein Arbeitskreis unter der Leitung von Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Arbeit aufgenommen, um das Programm für die beiden Tage zu gestalten. Der Freitagabend soll im Zeichen des Gedenkens stehen, samstags soll dann ab 15 Uhr mit den vielen Fluthelfern und den Familien aus der Gemeinde gefeiert werden, wobei nachmittags besonders die Kinder im Mittelpunkt stehen sollen.

„Es lohnt sich, die beiden Tage schon jetzt im Kalender rot anzustreichen“, empfiehlt Bürgermeister Hermann-Josef Esser. Nach ersten Plänen des Arbeitskreises, dem neben dem Bürgermeister auch dessen Stellvertreterin Steffi Hübner, Ortsvorsteher Stefan Kupp, Bedienstete der Verwaltung, Vertreter der Hilfsgruppe Eifel und Kaller Bürger angehören, soll am Jahrestag der Flut, am 15. Juli, am frühen Abend ein Gottesdienst mit der Musikkapelle Kall stattfinden. Danach sind Reden geplant und am späteren Abend Live-Musik.

Am Samstag, 16. Juli, soll ab 15 Uhr der Dank an die Fluthelfer und Feiern angesagt sein. Für Kinder wird ein Nachmittags-Programm erstellt und auf der Bühne oberhalb der großen Bahnhofstreppen wird es Live-Musik mehrerer Gruppen geben. Natürlich sind in den Planungen auch mehrere Imbiss- und Getränkestände vorgesehen.

Bürgermeister Esser hofft, dass der Arbeitskreis das genaue Programm bis zum Jahresende festgezurrt hat. Der Arbeitskreis hofft zudem, dass die zweitägige Veranstaltung von Sponsoren unterstützt wird. Spendengelder, die bei der Gemeinde für Flutopfer eingegangen sind, werden nicht für das Fest verwendet. (Reiner Züll)

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Gesundheitsamt Mayen-Koblenz stellt Kontakt-Verfolgung ab Mittwoch 15. Dezember um

Region/Mayen-Koblenz – Landrat Dr. Saftig: Schutz von Risikogruppen muss Priorität haben.Trotz personeller Aufstockung und erneuter Unterstützung durch die Bundeswehr drängt die vierte Corona-Welle die Kontaktnachverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz an ihre Grenzen. Um die wichtige Kontaktnachverfolgung dennoch aufrecht zu erhalten, wird die Aufgabe ab Mittwoch, 15. Dezember, an die Infizierten übertragen, die ihre Kontaktpersonen selbst benachrichtigen müssen.

Wie andere Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz stützt sich die Kreisverwaltung damit auf Paragraf 5 der Absonderungsverordnung des Landes. „Es war uns wichtig, die Kontaktnachverfolgung so lange wie möglich in den Händen des Gesundheitsamtes zu belassen, deswegen haben wir die seit Monaten bestehende Landesregelung nicht schon viel früher genutzt. Diese Tätigkeit nun in weiten Teilen einzustellen, ist in der jetzigen Phase der Pandemie aber ein notwendiges Mittel, um insbesondere Risikogruppen zu schützen oder ohne Zeitverlust auf größere Ausbrüche in Einrichtungen reagieren zu können“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig und wirbt um Verständnis für diesen Schritt, der bundesweit in anderen Gesundheitsämtern seit vielen Wochen Normalität ist.

Im Einzelnen bedeutet das: Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, wird nach Eingang des Laborbefundes durch das Gesundheitsamt kontaktiert und über Verhaltensregeln und eine mögliche Quarantäne informiert. Nach wie vor sollen an Covid-19 erkrankte Personen ihre Kontakte per Formular ans Gesundheitsamt melden. Im nächsten Schritt liegt der entscheidende Unterschied zur bisherigen Vorgehensweise nun darin, dass nicht mehr das Gesundheitsamt diese Listen – die nicht selten mittlere zweistellige Anzahlen von Personen aufweisen –abarbeitet, sondern der Infizierte selbst. Die dafür notwendigen und weiterzugebenden Informationen erhält die Corona-positive Person vorab vom Gesundheitsamt.

Gemäß Paragraf 5 der Absonderungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz müssen positiv Getestete alle Personen unverzüglich unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor dem Test beziehungsweise vor Ausbruch typischer Symptome engen persönlichen Kontakt hatten. Dazu zählen vor allem Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als zehn Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt bestand, bei dem beide keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben. Außerdem zählen Personen dazu, mit denen man sich über eine längere Zeit einen schlecht oder nicht belüfteten Raum geteilt hat.

Alle wichtigen Informationen sowie Dokumente für mit dem Coronavirus infizierte Personen sowie Kontaktpersonen sind zum Umstellungstermin am 15. Dezember auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kymyk.de/corona zu finden.

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Westnetz ist auf den Winter vorbereitet

Saffig – Verteilnetzbetreiber stärkt Stromnetze in den Hochwassergebieten und erhöht Bereitschaften. Ersatzmaterial und Aggregate stehen zur Verfügung. Westnetz ist auf die dunkle Jahreszeit in den Hochwassergebieten vorbereitet. Damit Licht und Wärme im Advent, an Weihnachten und zum Jahreswechsel möglichst durchgängig zur Verfügung stehen, trifft Westnetz vorbereitende Maßnahmen. „Neben der Planung des langfristigen, zukunftsgerichteten Neuaufbaus resilienter Stromnetze liegt der Fokus unserer Arbeit derzeit auf der Winterfestigkeit der Versorgung“, erläutert Johannes Stürmer, Leiter Taskforce Neuaufbau der Westnetz.

Dafür werden die Netze laufend beobachtet. Falls eine hohe Belastung es erfordert, werden sie verstärkt, beispielsweise durch zusätzliche Kabel oder den Austausch von Stationen und Transformatoren. Ersatzbetriebsmittel stehen hierfür bereit, ebenso Aggregate für den Notfall, um mögliche Ausfälle schnell zu überbrücken. Auch die Kapazitäten für Tiefbau und Montage haben Westnetz und ihre Partnerfirmen vorsorglich erhöht. Die Bereitschaft des Netzbetreibers wird verstärkt, um Störungen schnellstmöglich zu beheben.

Hintergrund und Hinweis der Westnetz
Die Heizperiode läuft bereits seit einigen Wochen, und mit ihr ein Stresstest für die Stromnetze in den Hochwassergebieten. Denn dort, wo vielerorts die Wärmeversorgung über Heizsysteme noch nicht funktioniert, heizen die Menschen mit Strom.
Elektrodirektheizungen und Bautrockner belasten die Stromnetze. Zum Teil liegen die Lastspitzen sogar deutlich höher als vor der Unwetterkatastrophe. Diese Belastung trifft auf ein Netz, das zwar wiederhergestellt, aber störanfälliger als zuvor ist. Nach wie vor treten  beispielsweise Wasserschäden in Kabeln oder Stationen auf, die durch Reparatur oder Austausch behoben werden müssen. Der Neuaufbau einer zukunftsgerichteten Infrastruktur für einen modernen Regelbetrieb wird noch viele Monate in Anspruch nehmen.
Auch weiterhin können Bürgerinnen und Bürger unterstützen, indem sie Westnetz die Verwendung zusätzlicher elektrischer Großgeräte wie Bautrockner oder Heizungen melden. Dann können die Netze bei Bedarf gezielt verstärkt werden. Bei Störungen in der Stromversorgung können sich Kundinnen und Kunden der Westnetz unter 0800 4 11 22 44 informieren.

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Ludwig van Beethovens Besuch in Ersdorf

Meckenheim – Bürgerstiftung finanziert neue Infotafel am Rheindorfer Hof. Er gilt als einer der größten Komponisten überhaupt und musizierte in jungen Jahren sogar in Meckenheim. Ludwig van Beethoven reiste im Sommer 1781 gemeinsam mit seinem Vater Johann nach Ersdorf. Bei seinem Besuch spielte er auf dem Clavichord der Familie Rheindorf. Nachzulesen ist der Abstecher des Musikgenies auf einer neuen Informationstafel, die am Rheindorfer Hof angebracht ist. Idee und Engagement gehen auf den Bürgerverein Meckenheim zurück. Die Finanzierung des wetterbeständigen Schildes übernahm die Bürgerstiftung Meckenheim. Nachdem die Corona-Pandemie die Umsetzung verzögert hatte, wurde die Tafel jetzt, ein Jahr nach dem 250. Beethoven-Jubiläum, offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Mitglieder der Bürgerstiftung und des Bürgervereins hatten sich gemeinsam mit der Eigentümerin des Rheindorfer Hofes, der Familie von Eichborn, an der Beethoven-Tafel eingefunden. Bürgermeister Holger Jung, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung Meckenheim, sprach allen Projekt-Beteiligten seinen herzlichen Dank aus. „Ludwig van Beethoven war ein überzeugter Rheinländer. Diese Tafel informiert anschaulich über seinen Aufenthalt in unserem Stadtgebiet und belegt, dass er ein Kind der Region war. Darauf können wir stolz sein“, sagte Holger Jung.

Das Schild geht auf die Historie des Rheindorfer Hofes ein und thematisiert den Besuch der van Beethovens im Jahr 1781. Nach mündlicher Überlieferung soll der junge Beethoven schon vier Jahre zuvor in Ersdorf musiziert haben – neuerdings nachzulesen auf der Informationstafel in der Rheinbacher Straße 31.

Bevor Mitarbeitende des städtischen Baubetriebshofes das Schild anbringen konnten, hatte der Bürgerverein die Gestaltung des entsprechenden Mauerbereichs übernommen.

Die Bürgerstiftung Meckenheim findet sich im Internet unter: www.buergerstiftung-meckenheim.de.

Die Bankverbindung lautet:

Raiffeisenbank Voreifel eG, DE69 3706 9627 1001 0000 19

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Zwölf neue Stiel-Eichen im Stolberger „Bürgerwald“ gepflanzt

Stolberg – Mitte November kamen die Wurzelballen in die Erde – Zwölf neue Stiel-Eichen wurden im Bürgerwald der Kupferstadt Stolberg gepflanzt – wegen der derzeitigen Pandemielage leider erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Lediglich die neuen Bauminhaber*innen konnten der Pflanzaktion beiwohnen und nach Wunsch auch selbst Hand anlegen.

Die Kupferstadt Stolberg bietet Interessierten im so genannten „Bürgerwald“ zwischen Zweifall und Breinig die Möglichkeit, einen besonderen Anlass mit einem eigenen Baum zu krönen. Besondere Anlässe können beispielsweise eine Hochzeit, ein runder Geburtstag, eine Geburt oder auch ein Andenken an einen Verstorbenen sein. Gleichzeitig leistet jede Pflanzung eines Baums einen wichtigen Beitrag für den Wald und den Klimaschutz.

Die Pflanzaktion wird mit Unterstützung des städtischen Forstes einmal jährlich im Winter durchgeführt. Als besondere Erinnerung kann eine Plakette mit Namen oder auch ein Spruch an den jeweiligen Baum angebracht werden.

Pflanzwünsche nehmen das Amt für Personenstandswesen oder die Forstabteilung der Kupferstadt gerne entgegen. Die Unkosten für die Pflanzung eines Bürgerwald-Baums betragen einmalig 90,00€.
Weitere Informationen können gerne bei der Forstabteilung erfragt werden. Tel.: 02402/134-73; Mail: forstamt@stolberg.de

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STADTRADELN 2021 – Eschweiler wieder mal Spitzenreiter der StädteRegion Aachen

Eschweiler – Wie bereits im vergangenen Jahr ist die Stadt Eschweiler der regionale Spitzenreiter der StädteRegion Aachen. Allein die 496 aktiven Eschweiler Radler*innen haben in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum insgesamt 126.208 km mit dem Rad zurückgelegt und konnten somit mehr als 18 Tonnen CO2 einsparen. Damit belegen die Eschweiler*innen mit deutlichem Abstand zum Zweitplatzierten den ersten Platz innerhalb der StädteRegion Aachen.

Und auch im bundes- und länderweiten Vergleich können sich die Ergebnisse der Stadt Eschweiler sehen lassen: In der Gesamtwertung belegt die Stadt aktuell den 14ten Platz innerhalb der Städte gleicher Größe in NRW – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann!

Vom 01.06 bis 21.06.2021 beteiligten sich gemeinschaftlich alle Kommunen der StädteRegion Aachen bereits zum dritten Mal an der Aktion STADTRADELN des Netzwerks Klima-Bündnis. Insgesamt legten 2.532 Radelnde 533.411 klimafreundliche Kilometer zurück und vermieden damit mehr als 78 Tonnen CO2.

Maßgeblich beteiligt an diesem Erfolg sind die Gewinner der vier Auszeichnungskategorien der Stadt Eschweiler:

  1. Das fahrradaktivste Team in Eschweiler (Gruppenauszeichnung): Wie bereits im vergangenen Jahr gewinnt das Team Mission Herzrasen diesen Titel und trat sogar noch etwas stärker in die Pedale. 111 Radelnde legten knapp 46.000 klimafreundliche km zurück und sparten somit mehr als 6.700 kg CO2 ein.
  2. Die fahrradaktivste Schule in Eschweiler (Gruppenauszeichnung): Auch diesen Titel konnte das Gewinnerteam des vergangenen Jahres verteidigen, die Bischöfliche Liebfrauenschule Eschweiler. 131 Radelnde legten mehr als 18.500 klimafreundliche km zurück und sparten somit mehr als 2.700 kg CO2 ein.
  3. Das fahrradaktivste Unternehmen in Eschweiler (Gruppenauszeichnung): Gleiches gilt für das Team Pflegedienst Hagen & Freunde, die ihren Titel auch in diesem Jahr verteidigen konnten. Das Team radelte mit nur 3 Teilnehmern knapp 1.000 klimafreundliche km und konnte somit knapp 150 kg CO2 vermeiden.
  4. Der fahrradaktivste Verein in Eschweiler (Gruppenauszeichnung): Diese neue Auszeichnung sicherte sich mit mehr als 3.700 km und knapp 550 kg vermiedenen CO2 Emissionen der Verein der Freien evangelischen Gemeinde Eschweiler.
  5. Der aktivste Eschweiler Radler (Einzelauszeichnung): der Spitzenreiter des Siegerteams Mission Herzrasen, Matthias Dohm, konnte seinen Titel aus dem Jahr 2020 mit 3.750 klimafreundlichen km auch in diesem Jahr wieder verteidigen.

Die Gewinner werden für ihre Bemühungen mit einem Geldpreis von jeweils 100 € belohnt, dass freundlicherweise von der RWE Power AG zur Verfügung gestellt wird.

Zusätzlich zu diesem Preisgeld erhält das Team Mission Herzrasen ein Preisgeld von 300 € von der StädteRegion Aachen, da es sich mit seiner Fahrleistung auch den Spitzenplatz im ehemaligen Kreis Aachen sichern konnte.

Frank Schmitz vom Team „Mission Herzrasen“ freut sich sichtlich: „Im Rahmen der Aktion Stadtradeln 2021 habe ich persönlich Spenden in Höhe von rund 12.000 € gesammelt, die ich jetzt an den Herzkrankes Kind Aachen e. V., an ein elfjähriges schwer erkranktes Mädchen aus Aachen sowie an eine von der Hochwasserkatastrophe betroffene Familie aus Mulartshütte übergeben darf“.

Alle Sieger werden von der Stadt Eschweiler schriftlich informiert. Corona-bedingt konnte in diesem Jahr leider keine Siegerehrung mit allen Teilnehmenden stattfinden.

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„Klima-Wald Kreis Düren“ – Der erste Jubiläumsbaum steht in Kreuzau

Düren – Der erste Jubiläumsbaum ist in der Erde. Die Winterlinde, die in Kreuzau an der Dürener Straße am gestrigen Mittwoch, den 08. Dezember eingepflanzt wurde, markiert den Start des Projektes „Klima-Wald Kreis Düren“. Weitere Jubiläumsbäume werden in der nächsten Zeit in anderen Kommunen gepflanzt.

Mit dem „Klima-Wald Kreis Düren“ wollen wir aktiv dem Waldsterben entgegenwirken und aufforsten“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Es sollen 300.000 Bäume gepflanzt werden – eine Anlehnung an die Wachstumsoffensive des Kreises Düren, die das Ziel verfolgt, bis 2025 die Einwohnerzahl im Kreis auf 300.000 zu steigern. Gegen eine Spende von 5 Euro erhält jeder einen sogenannten Basisbaum, für 50 Euro gibt es anlässlich des 50. Geburtstags des Kreises Düren den Jubiläumsbaum für besondere Anlässe. Auf Wunsch inklusive einer nachhaltigen Plakette, die am Baum auf den Spender hinweist.

Familie von Berg aus Kreuzau hat sich für solch einen Jubiläumsbaum entschieden, der nun in ihrer Heimatgemeinde gepflanzt wurde. Stellvertretend für ihre Familie war Uschi von Berg bei der Pflanzung dabei freut sich, dass ihr Baum als erstes gepflanzt werden kann: „Wir finden die Idee dahinter richtig toll und sind ganz begeistert, dass die Linde jetzt hier steht. Wir wollten eigentlich jeweils einen Baum für unsere drei Kinder pflanzen, aber haben uns dann einfach für einen Familienbaum entschieden“, sagte sie. Landrat Wolfgang Spelthahn ist begeistert von dem Engagement: „Danke für Ihren Beitrag zum Klimaschutz und danke auch an die Gemeinde, dass sie die Fläche zur Verfügung stellt.“ Bürgermeister Ingo Eßer schloss sich dem Dank an.  „Ich freue mich, dass hier in Kreuzau der erste Baum gepflanzt werden konnte und freue mich auf alle, die noch folgen.“ Bisher wurden rund 120 Jubiläumsbäume von Bürgerinnen und Bürgern gespendet, die bis zum Ende des Frühjahrs in vielen Kommunen eingepflanzt werden können. Die DGA (Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung) übernimmt das Einpflanzen der Jubiläumsbäume in den Kommunen, die Basisbäume werden in Kooperation mit Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde gepflanzt.

Wer sich am Klima-Wald, egal ob Basis- oder Jubiläumsbaum, des Kreises Düren beteiligen will, findet auf der Homepage www.kreis-dueren.de/klimawald alle Informationen und das Kontaktformular. Wer eine Spendenquittung haben und/oder eine Urkunde sowie Fragen hat, wendet sich bitte an: klimaschutz@kreis-dueren.de.

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Kreis Mayen-Koblenz weitet Impfangebote aus

Region/Mayen-Koblenz – Mit einem mobilen Impfteam sowie einer festen Impfstelle in Vallendar weitet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz das Impfangebot im Landkreis erheblich aus.

Impfstelle BFW Vallendar (mit Terminvergabe)

Gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk (BFW) Koblenz gibt es in Vallendar ab dem 16. Dezember eine neue Impfstelle, in der bis zu 360 Impfungen pro Öffnungstag durchgeführt werden können. Geimpft wird dort dann an sechs Tagen im Dezember. Die Terminvergabe erfolgt über das Landesportal www.impftermin.rlp.de. Auf der Seite wird die neue Impfstelle als „Landesimpfzentrum Mayen-Koblenz“ aufgeführt. „Der Standort und die die Unterstützung durch das Berufsförderungswerk gepaart mit der einfachen und erprobten Terminvergabe der Landes bieten einen echten Mehrwert für die Mayen-Koblenzer“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig zum zusätzlichen Angebot.

Mobiles Impfteam MYK (ohne Terminvergabe)

Analog zu den Impfbussen des Landes hat die Kreisverwaltung ein mobiles Impfteam ins Leben gerufen, das vor allem in jenen Verbandsgemeinden und Städten im Landkreis zum Einsatz kommt, in denen es keine andere stationäre Impfeinrichtung gibt. Für die Stationen des Impfteams ist keine Terminvergabe erforderlich. Folgende Standorte sind geplant:

  • Dezember, 14 bis 20 Uhr:

Weißenthurm, VG Verwaltungsgebäude

  • Dezember, 9 bis 15 Uhr:

Andernach, Stadthausgalerie

  • Dezember, 9 bis 15 Uhr:

Nachtsheim, Gemeindehaus

  • Dezember, 9 bis 15 Uhr:

Maifeld (Ort wird noch bekanntgegeben)

  • Dezember, 9 bis 15 Uhr: Mendig

(Ort wird noch bekanntgegeben)

  • Dezember, 14 bis 20 Uhr: Pellenz

(Ort wird noch bekanntgegeben)

  • Dezember, 14 bis 20 Uhr:

Kobern-Gondorf, Schlossberghalle

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Abgesagt! Das Neujahrskonzert “ Die himmlische Nacht der Tenöre “ am 09. Januar ist abgesagt

Niederzissen/Brohltal – Absage Neujahrskonzert der Verbandsgemeinde Brohltal. Leider muss aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie das Neujahrskonzert der Verbandsgemeinde Brohltal am Sonntag, 9. Januar 2022 um 18.00 Uhr in der Kaiserhalle Burgbrohl abgesagt werden. Bereits gekaufte Karten können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

Weitere Infos: Tourist-Info Vulkanregion Laacher See/Niederzissen: Tel. 0 26 36 – 1 94 33, info@vulkanregion-laacher-see.de oder im Internet bei www.ticket-regional.de.

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Neue Bundesregierung – Landwirtschaft in Rheinland-Nassau ist dialogbereit

Region/Koblenz – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, beglückwünscht die neue Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzler Olaf Scholz zur Amtseinführung und fordert, den notwendigen Transformationsprozess gemeinsam zu gestalten.

„Die Landwirtschaft, wie auch die gesamte deutsche und europäische Wirtschaft stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Wir begrüßen ausdrücklich die Absicht der neuen Bundesregierung, eine umwelt-, klima- und tiergerechte Landwirtschaft weiterzuentwickeln, die den Bäuerinnen und Bauern wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Dabei steht für uns klar das Ziel der Nahrungsmittelproduktion und Ernährungssicherung an erster Stelle.“ Auch wenn der Koalitionsvertrag in vielen Punkten vage bleibe und ein Mehr an Regulierung und Kontrolle bedeutete, machten die ersten Aussagen des neuen Bundeslandwirtschaftsministers, Cem Özdemir, Hoffnung, dass er als oberster Anwalt der Bäuerinnen und Bauern die Belange der Landwirtschaft und Umwelt zusammenführen werde.

„Dass gleich zwei von 16 Ministerinnen und Ministern der neuen Bundesregierung aus Rheinland-Pfalz stammen, ist ein positives Signal auch für die Bauern und Winzer in Rheinland-Nassau, und kann unseren Anliegen auf Bundesebene Gehör verschaffen“, so Horper weiter. Als Bundesminister für Verkehr und Digitales sei Volker Wissing aufgefordert, bei den Themen Verkehrswege und digitale Infrastruktur als Anwalt des ländlichen Raumes und der Landwirtschaft aufzutreten. Anne Spiegel vertrete als neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Ressort mit vielen Anknüpfungspunkten für das Erreichen gleichwertiger Lebensbedingungen zwischen Stadt und Land.

Besondere Hoffnung legt Horper in den geplanten Klima- und Transformationsfonds: „Die Landwirtschaft muss am Klima- und Transformationsfonds partizipieren, wenn sie durch Kohlenstoffbindung in Böden und Bereitstellung von Bioenergie eine wesentliche Rolle beim Erzielen der Klimaziele spielen soll“, fordert der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau und sichert den Ministerinnen und Ministern der neuen Bundesregierung Dialogbereitschaft bei der Bewältigung der bestehenden Herausforderungen zu.