Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Foto: Stadt Aachen / Andreas Herrmann
Aachen – Auf Anregung der Seebrücke Aachen sowie der Aktion Bürger*innenAsyl Aachen strahlen am 3. Advent sowohl das Rathaus als auch der Katschhof von innen grün. Anlass gibt eine Aktion der Anwohner*innen im polnisch-belarussischen Grenzgebiet, die grüne Lichter leuchten lassen, um den Schutzsuchenden Unterstützung zu signalisieren. Viele deutsche Städte sind aufgerufen, sich dieser Aktion anzuschließen.
Am Sonntag, 12. Dezember, werden entsprechend von 14 bis 24 Uhr die untere Etage des Rathauses zum Katschhof hin wie auch die Fenster der Fraktionsbüros Richtung Katschof grün beleuchtet. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und die Ratsfraktionen setzen damit ein gemeinsames Zeichen, um auf die menschenunwürdige Situation der Geflüchteten an der polnisch-belarussischen Grenze hinzuweisen.
Im Mai dieses Jahres hatte die Stadt Aachen bereits die Resolution „Aachen wird sicherer Hafen“ beschlossen. In der Resolution heißt es unter anderem: „Seenotrettung ist kein Verbrechen. Der Rat der Stadt fordert alle in Bund, Land und Europa Verantwortlichen auf, Flüchtlingen aus der Seenotrettung zu helfen. Wie zahlreiche weitere Kommunen in der Bundesrepublik unterstützt auch die Stadt Aachen die Initiative „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“, die sich damit bereit erklärt, auch weiterhin Geflüchtete aufzunehmen und Willkommenskultur zu leben.“
„Mit der Aktion am 3. Advent“, so Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, „zeigen wir Solidarität mit den Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze und machen gleichzeitig deutlich, dass der sichere Hafen in Aachen nicht nur auf dem Papier besteht.“
Bereits im Sommer trafen sich die Mitglieder des Musikvereins Bleibuir am „Huuhkrüzz“ zu PR-Aufnahmen für das von Berlin gesponserte digitale Kulturprojekt. Foto: Musikverein Bleibuir/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Bleibuir – Bleibuirer Blasorchester beteiligt sich an einem vom Kulturstaatsministerium geförderten Projekt zur Proben- und Aufführungspraxis in pandemischen Zeiten. Der Musikverein Bleibuir nimmt an einem Bundesprogramm zur Stärkung der Amateurmusik in Deutschland teil. Sein Name ist „Impuls“ und es wird vom Bundesverband für Chor und Orchester (BMCO) verwaltet.
Bereits im Corona-Jahr 2020 hatte das Bleibuirer Blasorchester an einem Projekt mitgewirkt, bei dem Tausende Musiker von zu Hause aus gemeinsam digital Titel eingespielt hatten. Foto: Musikverein Bleibuir/pp/Agentur ProfiPress
Ziel ist die Aufrechterhaltung der Proben- und Aufführungspraxis in pandemischen Zeiten. Bereits im Corona-Jahr 2020 hatte das Bleibuirer Blasorchester an einem Projekt mitgewirkt, bei dem Tausende Musiker von zu Hause aus gemeinsam digital Titel eingespielt hatten.
Diesmal musizierten die Bleibuirer unter anderem einen eigens von Heinz Schröder für den Musikverein komponierten „Bleibacher Musikantenmarsch“, und zwar in Einzelaufnahmen zu Hause, aber auch bereits wieder bei einer gemeinsamen Probe im Dorfhaus „Alte Schule“, das der Musikverein zurzeit instand setzt. Das Ergebnis kann sich im Übrigen unter www.mv-bleibuir.de hören lassen…
Martin Radermacher sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Im Rahmen des Förderprogramms »Neustart Kultur« hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit dem Förderprogramm „Impuls“ insgesamt fast 20 Millionen Euro für die Amateurmusik in ländlichen Räumen bereitgestellt.“ Die Förderung solle den Musizierenden Impulse und Motivationshilfen liefern, in pandemischen Zeiten nicht zu resignieren, sondern einen Neustart zu wagen.
„Bleibacher Musikantenmarsch“
Der Musikverein habe im Rahmen dessen Probenarbeit für Orchestermitglieder und Schüler organisiert. Hauptbestandteil waren Musikaufnahmen, die eigenständig von den Musikern zu Hause durchgeführt wurden und dann zusammengefügt wurden.
Michael Bartsch (l.) und Volker Zart bei Tonbandaufnahmen während einer Zusammenkunft im neuen Probenlokal Dorfhaus Alte Schule Bleibuir. Foto: Martin Radermacher/pp/Agentur ProfiPress
Mit den Fördermitteln konnte der 1920 gegründete Verein professionelle Aufnahmetechnik anschaffen. Dabei unterstützte der Profimusiker und frühere Dirigent Michael Bartsch die Bleibuirer. Bislang konnte das Orchester fünf verschiedene Titel einspielen. Unter anderem den genannten Musikantenmarsch Heinz Schröders.
„Wir wollten zeigen, dass wir nicht ausschließlich Dicke-Backen-Musik aufführen, sondern auch neue Wege bei der Probenarbeit gehen“, so Martin Radermacher: „Neue Mitglieder lassen zwar noch etwas auf sich warten, aber die Teilnahme an den einzelnen Aufnahmen, einem Fotoshooting und der digitalen Notenorganisation war sehr zahlreich und positiv. So etwas wollen wir in Zukunft nach Möglichkeit beibehalten – gerne auch in Kooperation mit anderen Musikgruppierungen.“
Eine Übersicht aller Veranstaltungsangebote im Dezember gibt es unter www.gk.de/infos-zum-corona-virus/. Foto: GK-Mittelrhein
Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag, 13. Dezember, im Rahmen eines Online-Vortrags. Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig?
Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 13. Dezember, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.
Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.
Wittlich – Wo kann ich mich impfen lassen? Impfzentrum in Wittlich. Das Impfzentrum in Wittlich startete diese Woche zunächst ohne Terminvergabe. Ab Montag, dem 13. Dezember ist eine Impfung nur noch mit Termin möglich. Eine Terminregistrierungen ist auf https://impftermin.rlp.de/ sowie über die Hotline 0800 / 57 58 100 (Mo – Fr 8:00 – 18:00 Uhr und Sa – So 9:00 – 16:00 Uhr) möglich.
Das Wittlicher Impfzentrum, Schlossstraße 31 in Wittlich hat montags bis mittwochs von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr, donnerstags und freitags von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie samstags von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Für eine Impfung donnerstags ist kein Termin erforderlich. Am Mittwoch, 15.12. ist ebenfalls eine Impfung ohne Termin möglich.
Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech für Unter-30-jährige sowie Moderna für 1., 2. oder Booster-Impfungen. Zum Termin sind Personalausweis und soweit vorhanden Impfausweis mitzubringen.
Impfbusse des Landes
Die Impfbusse des Landes machen an verschiedenen Stationen im Landkreis von 9 bis 17 Uhr Halt. Es stehen die Impfstoffe von Johnson&Johnson und Biontech zur Verfügung. Personen ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten eine Schutzimpfung erhalten. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren können mit einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten das Impfangebot wahrnehmen. Bitte schauen Sie einen Tag vorher auf https://corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/ , ob der Termin vom Land bestätigt wurde.
Sie präsentierten das neue Jahrbuch: (v.l.) Andreas Rohfleisch (Verlagsleiter des Weiss-Verlages), Rudolf Westerburg (Bürgermeister Hellenthal), Friedhelm Wirtz (Bürgermeister Büllingen), Landrat Markus Ramers und Kreisarchivarin Heike Pütz. Foto: W. Andres / Kreis EU
Euskirchen – Druckfrisch erschienen: Das Jahrbuch 2022 des Kreises Euskirchen überschreitet Grenzen / Ab sofort für 7.50 € im Buchhandel erhältlich. Es war eine Jahrbuch-Vorstellung der besonderen Art, und dass gleich aus zwei Gründen: Zum einen war es eine Premiere für den Euskirchener Landrat Markus Ramers, der das Buch erstmals in seiner noch kurzen Amtszeit persönlich präsentieren konnte.
Landrat Markus Ramers (3.v.l.), die beiden Bürgermeister Rudolf Westerburg (links) und Friedhelm Wirtz (2.v.l.) stellten gemeinsam mit den Autoren das neue Jahrbuch des Kreises Euskirchen vor. Foto: W. Andres / Kreis EU
Zum anderen fand die Vorstellung erstmals in der knapp 70-jährigen Geschichte des Jahrbuches im Ausland statt, „auch wenn es nur wenige Meter sind“, wie Landrat Ramers schmunzelnd ergänzte. Treffpunkt war diesmal das Hotel Schröder am Losheimergraben, direkt an der Grenze im Königreich Belgien. „Damit würdigen wir die freundschaftliche und vorbildliche Partnerschaft, die hier tagtäglich gelebt wird“, so Ramers dankbar in Richtung der beiden Bürgermeister Rudolf Westerburg (Hellenthal) und Friedhelm Wirtz (Büllingen).
Die Grenze zwischen Belgien und Deutschland ist heutzutage kein trennender Faktor mehr. Im Gegenteil: Die Menschen diesseits und jenseits der Staatsgrenze haben intensiven Kontakt und pflegen einen Austausch. Fast könnte man sagen: Die Grenze existiert nur noch auf dem Papier, aber nicht mehr in den Köpfen der Menschen. Aber das war nicht immer so, vielmehr ist es die große Ausnahme, wenn man in die Historie der vergangenen Jahrhunderte zurückschaut. Und genau das war auch der Grund, aus dem das Redaktionsteam des Jahrbuches unter der Leitung von Kreisarchivarin Heike Pütz das Schwerpunktthema des Buches diesmal auf „Grenzen ändern sich – Menschen bleiben“ gesetzt hat.
In einem Bogen über fast 250 Jahre, von den Territorien am Vorabend der Französischen Revolution über die Episoden in der französischen Zeit unter Napoleon bis zur britischen Besatzung nach dem 1. Weltkrieg: Der Kreis Euskirchen und seine Vorgänger wurde immer wieder im Verlauf der Geschichte neu geformt. Dem Hin und Her an der deutsch-belgischen Grenze, den Schwierigkeiten im Zusammenleben und dem späteren Zusammenwachsen im europäischen Sinne widmen sich allein fünf Beiträge: Klaus-Dieter Klauser, Vorsitzender des Geschichtsvereins zwischen Venn und Schneifel, fasste das Geschehen um die ehemals preußischen Kreise Eupen und Malmedy nach dem ersten Weltkrieg zusammen. Mit Hilfe von Unterlagen des Auswärtigen Amts und des Bundesarchivs sowie des Kreisarchivs rekonstruierte Heike Pütz das Jahr 1921 in der Gemeinde Losheim, die zum 1. Oktober 1921 Teil des damaligen Kreises Schleiden wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg entbrannte der Streit um Losheim zwischen Deutschland und Belgien erneut, diesem Geschehen widmete sich Michael Heinzel. Und Bernd Kehren interviewte die beiden Bürgermeister der Grenzgemeinden Büllingen und Hellenthal: Im Austausch über gemeinsame Erinnerungen alter Grenzerfahrungen mit Zoll und Kontrolle bis zur heutigen freundschaftlichen Zusammenarbeit entstand die Idee, die Jahrbuchvorstellung auch an die Grenze zu holen – ein Angebot, das der Kreis Euskirchen gerne und dankbar angenommen hat. Abschließend berichtet Monika Schlösser von einer aufregenden Fahrt zweier Rentnerinnen hin und her über die deutsch-belgische Grenze.
Bei der Jahrbuch-Vorstellung am Losheimergraben ließen die beiden Bürgermeister Westerburg und Wirtz die vergangenen Jahrzehnte kurz Revue passieren. Beide sind „Grenzkinder“ und haben dementsprechend in jungen Jahren so manch kurioses Erlebnis im Grenzland erlebt. So berichtete Friedhelm Wirtz von seinem vorigen beruflichen Leben beim Zoll, als er am Losheimergraben den Grenzbetrieb hautnah miterlebt hat, „ein Hickhack sondergleichen“, wie er heute rückblickend sagt. „Warum hat das damals alles so sein müssen?“ Dagegen sei ihm die heutige, sehr enge und vertrauensvoller Zusammenarbeit „mit meinem Freund Rudi“ sehr ans Herz gewachsen – eine Einschätzung, die Rudolf Westerburg zu 100 Prozent teilt. Auch er berichtete von Kindheitserlebnissen, als Kaffee und Zigaretten noch wertvolle Schmuggelgüter waren, als sich die Vereine regelmäßig zu Dorffesten und Feierlichkeiten trafen und über die Grenze hinweg viele Freundschaften und Ehen entstanden. „Mit diesen Geschichten könnte man ganze Bücher füllen,“ meinte er.
Sein ausdrücklicher Dank galt bei dieser Gelegenheit den belgischen Freunden aus der Gemeinde Büllingen, die in der Flutkatastophe u. a. rund 70.000 Euro für die Hellenthaler Nachbarn gesammelt und gespendet haben und auch mit viel „Manpower“ bei den Aufräumarbeiten geholfen haben.
Apropos Flut: Dass das Jahrbuch erst Anfang Dezember vorgestellt werden konnte, lag an den fortdauernden Einschränkungen rund um die Corona-Pandemie und an der Flutkatastrophe des Sommers. Beide Themen finden sich auch im Buch wider, u. a. mit beeindruckenden Fotostrecken, die die Schreckensnacht der Flut und das Ausmaß der Zerstörungen nochmals lebendig vor Augen führen. Die Aufarbeitung dieser Katastrophe wird das Jahrbuch nicht nur im nächsten Jahr, sondern sicherlich auch in den folgenden Jahren begleiten.
Auch abseits des Top-Themas „Grenzen ändern sich“ verspricht das Jahrbuch ein grenzenloses Lesevergnügen. Historisches, Menschen, Panorama, die Chroniken und natürlich die beliebte Mundart-Geschichte, für die auch in diesem Jahr wieder Fritz Könn verantwortlich zeichnet („Eefel – Harz – Eefel: Ongerwähs op Landkaat onn Fohrwerk“). Ein kleines Jubiläum der besonderen Art feierte in diesem Jahr übrigens Hans-Dieter Arntz: Sein erster Beitrag im Kreisjahrbuch über die Elementarschulen in Euskirchen erschien vor fünfzig Jahren im Jahrbuch 1972.
Landrat Ramers: „Das Jahrbuch ist wieder ein gutes Stück Heimat – randvoll mit tollen Geschichten aus dem Kreis Euskirchen und darüber hinaus!“ Sein Dank galt den Autoren, dem Redaktionsteam und dem Weiss-Verlag aus Monschau. Das 240 Seiten umfassende, vollfarbige Buch ist ab sofort für 7,50 € im örtlichen Buchhandel erhältlich.
v.l.: Staatssekretär Randolf Stich, Joachim Schulte (Vorstand und Sprecher QueerNet RLP) und LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. Foto: LSB Rheinland-Pfalz
Region/Mainz – LSB und QueerNet RLP unterzeichnen in Mainz Kooperationsvereinbarung. Unter dem Motto „Gegen Diskriminierung – Für Vielfalt und Akzeptanz im Sport“ hat der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) am Mittwoch im Haus des Sports in Mainz eine Kooperationsvereinbarung mit QueerNet Rheinland-Pfalz, dem Netzwerk von queeren Vereinen und Initiativen im Bundesland, unterzeichnet.
Der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz verfolgt das Ziel, dass alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen und religiösen Hintergrund, ihren körperlichen Voraussetzungen, ihrem Alter, ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität und ihren sozio-ökonomischen Verhältnissen gleiche Zugangs- und Entwicklungschancen im Sport haben. Jeder soll sich entsprechend seiner Interessen und Fähigkeiten gleichermaßen in den rund 6.000 rheinland-pfälzischen Vereinen und Verbänden engagieren können. Trotz vieler Erfolge und positiver Beispiele in Rheinland-Pfalz wird auch deutlich, dass der Sport mit seinen vielen Facetten im Breiten-, Freizeit-, Wettkampf- und Spitzensport kein flächendeckend diskriminierungsfreier Raum ist. Bestätigt wird dies nicht nur durch die zunehmende Anzahl an Pressemeldungen über Anfeindungen und Diskriminierungen sondern unter anderem auch durch die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Outsport – Sexuelle Vielfalt und Geschlechtsidentität im Sport“, an dem die Deutsche Sporthochschule Köln mitgewirkt hat. In einem Sportsystem, das analog zur Gesellschaft geprägt ist von einer traditionell binären Geschlechterordnung und Geschlechterstereotypen fühlen sich Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidenten oder auch Intersexuelle teilweise verunsichert und diskriminiert.
Gemeinsames Ziel von LSB und QueerNet ist es, jeglicher Form von Diskriminierung entschieden entgegenzutreten und Maßnahmen für eine wertschätzende und vielfältige Kultur im rheinland-pfälzischen Sport zu entwickeln. Der LSB ruft seine Mitgliedsorganisationen dazu auf, Diskriminierung entschieden entgegenzutreten und in seinen Strukturen einen Beitrag für ein Klima der Akzeptanz sowie für die Wertschätzung von Vielfalt zu leisten. Zudem wirbt der LSB bei den Ausbildungsträgern des Sports dafür, dass Themen wie die Akzeptanz diverser sexueller und geschlechtlicher Identitäten und Lebensweisen in den Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eingebracht werden. Bei der Vermittlung von fachlich geschulten Referent*innen und der Entwicklung von Konzeptionen unterstützt QueerNet RLP. Die Kooperationspartner wollen Möglichkeiten zur Vernetzung mit Akteur*innen verschiedener gesellschaftlicher Bereiche schaffen, um eine nachhaltige Kultur der Vielfalt zu entwickeln.
LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick betonte, ihm sei der Kampf gegen Diskriminierung „ein besonderes Anliegen“. In den Augen von Oliver Kalb, LSB-Abteilungsleiter für Gesellschaftspolitik, steht der Landessportbund für Vielfalt und Toleranz. „Wir können mit breiter Brust sagen, dass dieser Ansatz von einer Vielzahl der rheinland-pfälzischen Vereine gelebt wird“, so Kalb. Trotzdem zeigten Studien, dass es hier und da noch Nachholbedarf gebe – und dass queere Menschen häufig von Sexismus und Gewalt betroffen seien. „Jeder Fünfte gibt an, dass er aufgrund seiner sexuellen Identität nicht den Sport ausüben kann, den er gerne ausüben möchte. 90 Prozent geben an, dass Homophobie ein aktuelles Problem im Sport ist. „Hier müssen wir tätig werden“, weiß Kalb. „Mit der Kooperationsvereinbarung wollen wir entschieden gegen jedwede Form der Diskriminierung vorgehen und vor allem dafür sensibilisieren, dass Vielfalt der Schlüssel für ein friedvolles Miteinander ist.“ Kalb sprach von „einem weiteren Startschuss für einen vielfältigen Sport in RLP“. Dass auch Sportstaatssekretär Randolf Stich bei der Unterzeichnung mit von der Partie sei, sei „ein großes Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit“.
Stich unterstrich, Rheinland-Pfalz sei eine vielfältige Gesellschaft – und die Frage der Vielfalt sei „ein ganz entscheidender Punkt für die Landesregierung. Man muss sehen, dass es Unterschiede gibt – weil genau diese Unterschiede eine Gesellschaft bereichern“. Eine offene, eine tolerante Gesellschaft sei eine Gesellschaft, die Zusammenhalt biete und Anfeindungen von außen aushalten könne. „Diese Vereinbarung ist ein weiterer Baustein für eine starke Demokratie in der Gesellschaft – das ist für uns ganz wichtig“, betonte Stich. „Alles, was mit Hass und Hetze zu tun hat, tolerieren wir nicht, deswegen gibt es bei uns auch eine starke Präventionsarbeit.“ LSB und QueerNet seien „zwei starke Partner der Landesregierung“. Dass diese nun kooperierten, sei „ein selbstverständlicher und notwendiger Schritt“. Stich wörtlich: „Es gibt fast keine Institution, die geeigneter ist als der LSB, dieses Thema in die Breite der Gesellschaft zu tragen.“ Der Landessportbund sei als größte Bürgervereinigung des Landes „mit dieser Botschaft der beste Multiplikator, den man haben kann“.
Auch QueerNet-Vorstand Joachim Schulte bedankte sich beim LSB. „Sport ist ein Ort, wo Menschen zusammenkommen – einerseits um Kompetenzen zu erwerben, weil sie etwas lernen wollen, aber auch, weil sie Kontakte suchen und Gemeinsamkeiten finden wollen“. Der LSB habe sich gesagt, dass er „nicht nur eine Kompetenzvermittlungsorganisation ist, sondern hat auch eine gesellschaftliche Verantwortung“ – und das sei gut so. Die neue Vereinbarung sei „ein Riesenfortschritt“. In einer Demokratie müsse es das Ziel sein, dass auch die Gruppe der Queeren in einem diskriminierungsfreien Raum am gesellschaftliche Leben teilhaben könne. „Diskriminierungsfreie Räume sind aber keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen hergestellt werden“, resümierte der QueerNet-Sprecher. „Dass der LSB sich da aufstellt, ist eine wunderbare Sache – wir machen damit einen Teil von Demokratie-Arbeit.“
„Zehn Minuten werden pro Termin etwa für die Beantragung des Ausweises reserviert“, sagt der Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, Frank Dohms. Foto: Stadt Alsdorf
Alsdorf – Für jedes Anliegen den passenden Termin buchen, und das mit wenigen Mausklicks: Die digitale Terminvergabe im Einwohnermeldeamt des Alsdorfer Rathauses hat sich bewährt. Wer noch die Bilder von vielen Wartenden vor den Bürotüren vor Augen hat, kann umdenken – dank individuell wählbarer Zeitfenster gibt es so gut wie keine Wartezeiten auf den Fluren mehr.
Der Weg zum Termin ist online möglich auf der Homepage der Stadt Alsdorf. Unter www.alsdorf.de findet sich auf der linken Hälfte der Startseite ein grauer Button mit der Aufschrift „Terminvereinbarung Einwohnermeldeamt“. Nach einem Klick werden die verschiedenen Dienstleistungen aufgeführt – von der Beantragung eines Personalausweises bis zur Anmeldung eines Wohnsitzes. „Zehn Minuten werden pro Termin etwa für die Beantragung des Ausweises reserviert“, sagt der Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, Frank Dohms. Solch ein Zeitfenster ist ausreichend und gut planbar, und derjenige mit dem nachfolgenden Termin ist dann pünktlich an der Reihe.
In den Anfangstagen dieser digitalen Terminvergabe, während der ersten Monate der Corona-Pandemie, habe es auch einmal Engpässe bei der Terminvergabe und längere Wartezeiten auf einen Termin gegeben, erinnert sich Dohms. „Als die Infektionszahlen zum ersten Mal wieder sanken und viele spontan einen Urlaub planten, hat mancher gemerkt, dass sein Ausweis abgelaufen war. Da wollten sehr viele möglichst rasch einen Termin, was zu einem Stau geführt hat.“ Den gibt es nicht mehr. Im Schnitt dauert es drei Wochen von der Buchung bis zum Termin. Damit stehe man im Vergleich zu anderen Ämtern gut da. Und damit niemand auf den letzten Drücker einen neuen Ausweis beantragen muss, bietet das Einwohnermeldeamt einen neuen Service: Drei Monate vor dem Ablauf des Ausweises wird jeder postalisch darüber informiert. „Dann bleibt mehr als genug Zeit, um einen passenden Termin zu vereinbaren.“
Der Service der digitalen Terminvereinbarung gehöre zu einer modernen Verwaltung, betont Frank Dohms. Dabei baut er auch auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Die haben in der Anfangszeit nicht selten gleich mehrere Zeitfenster an verschiedenen Tagen gebucht, um dann spontan entscheiden zu können, welches sie davon wirklich nutzen wollen. Rund gebuchte 1.000 Termine seien allein zwischen Januar und August dieses Jahres nicht wahrgenommen worden. „Das sind Zeitfenster, die andere Bürgerinnen und Bürger hätten nutzen können“, unterstreicht Dohms. „Wer einen Termin nicht wahrnehmen kann oder möchte, kann einfach wieder stornieren“, sagt die stellvertretende Amtsleiterin Anne Koerner. „Auch das geht ganz bequem online.“
Individuelle Zeitfenster können während folgender Zeiten reserviert werden: montags bis freitags jeweils zwischen 8 und 12 Uhr, zusätzlich montags von 13 bis 16 Uhr, dienstags von 13 bis 14 Uhr, mittwochs von 14 bis 17.30 Uhr und donnerstags von 13 bis 14 Uhr. Wer keine Möglichkeit hat, online einen Termin zu buchen, kann dienstags und donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr den so genannten „Schnellschalter“ besuchen. Hier gibt es vor Ort im Rathaus die Möglichkeit, ohne Termin zu erscheinen und sein Anliegen vorzubringen. „Dieser Service ist allerdings nur für sehr wenige Besucherinnen und Besucher pro Tag möglich und sollte nur dann genutzt werden, wenn es keine andere Möglichkeit der Terminvereinbarung gibt“, sagt Anne Koerner.
Wer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Einwohnermeldeamtes anrufen möchte und nicht „durchkommt“, hat Gelegenheit, seinen Namen und seine Rufnummer aufs Band zu sprechen. Innerhalb eines Tages erfolgt dann ein Rückruf. (apa)
(v. l.): Achim Juchem, Bürgermeister der Gemeinde Grafschaft, der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL und Arno Müller, Leiter Abteilung Finanzen der Kreisverwaltung, informierten sich über die Situation an der möglichen Alternativstrecke zur Entlastung der Ortslagen Esch und Holzweiler. Bernhard Risse / Kreisverwaltung Ahrweiler
Ahrweiler – Straße soll Ortslagen von starkem Verkehr entlasten. Durch die Unwetterkatastrophe im Juli dieses Jahres kam es durch die Aufräumarbeiten und den jetzt für den Wiederaufbau nötigen Einsatz von teils schweren Fahrzeugen zu einer massiven Verkehrs- und vor allem LKW-Belastung auf allen Zufahrtsstraßen ins Ahrtal. Vor allem die K 34 und die K 35 sind vom Autobahndreieck Meckenheim in Richtung Dernau stark belastet. Erschwerend kommt dort hinzu, dass die Straßen durch die sehr engen Ortslagen von Grafschaft-Esch und -Holzweiler führen.
Deshalb war bereits vor der Flut eine Ortsumgehung geplant, die zudem schon im Planfeststellungsverfahren ist. Diese Umgehung soll in großen Teilen über die sogenannte „Bunkerstraße“ führen, die als Betonpiste von der Autobahn zum ehemaligen Regierungsbunker im Ahrtal führt.
Aufgrund der derzeitigen Situation hatte die Kreisverwaltung beantragt, diese Trasse über den Wiederaufbaufonds des Bundes provisorisch als Umgehungsstraße auszubauen. Die Ortslagen sollen so vom enorm gestiegenen LKW-Verkehr, der die nächsten Monate und Jahre für den Wiederaufbau notwendig sein wird, entlastet werden. Auch Anwohnerinnen und Anwohner hatten dies jetzt durch eine Unterschriftensammlung befürwortet.
Das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz hat diesen Antrag jetzt jedoch abgelehnt. Begründet wird die Entscheidung damit, dass es sich nicht um einen „zwingenden Fall“ im Sinne der Regelungen des Wiederaufbaufonds handle. Im Klartext heißt das, dass die Einwohnerinnen und Einwohner von Esch und Holzweiler nun monate- und vielleicht jahrelang das gestiegene LKW-Aufkommen ertragen müssen, obwohl mit vergleichsweise geringem Aufwand eine alternative Streckenführung möglich ist.
„Ich appelliere eindringlich an die Landesregierung, sich in unserem Sinne gegenüber dem Bund dafür einzusetzen, dass dieses Straßenprovisorium über den Wiederaufbaufonds gefördert wird. Hier erwarten wir ganz klar mehr Rückendeckung – vor allem auch in Hinblick auf eine am Montag geplante Infrastruktur-Konferenz“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL.
Am Samstag, 11. Dezember, kommt das Infomobil „HochwasserKompetenzCentrum“ nach Kommern. Dort geben Experten Tipps zum Umgang mit Hochwasser, aber auch, was präventiv getan werden kann. Foto: HKC e.V./pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Infomobil des Kölner Vereins „HochwasserKompetenzCentrum“ macht am Samstag, 11. Dezember, ab 12 Uhr, Station auf dem Kommerner Arenbergplatz – Mobile Beratungen und Expertentipps zum privaten präventiven Hochwasserschutz.
Rückstauverschlüsse, Hebeanlage, wasserdichte Kellerfenster, mobile Schutzwände – das alles und noch mehr Anschauungsmaterial für den Hochwasserschutz hat das Info-Mobil des gemeinnützigen Kölner Vereins „HochwasserKompetenzCentrum“ (HKC) im Gepäck, wenn es am Samstag, 11. Dezember, zwischen 12 und 16 Uhr Station auf dem Kommerner Arenbergplatz macht. Dazu geben Experten konkrete Tipps für den präventiven Schutz von Wohn- und Geschäftshäusern.
„Die Menschen müssen nicht nur wissen, ob und wie sie durch Überflutungen bedroht sind, sondern auch, was sie dagegen tun können“, sagt HKC-Geschäftsführer Georg Johann: „Viele Menschen wissen nicht, dass mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen am eigenen Haus großer Schaden vermieden werden kann.“
Der Verein hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über Hochwassergefahren aufzuklären, zu sensibilisieren und zu motivieren eigene Vorsorgemaßnahmen und Projekte zum Hochwasser- und Starkregenrisikomanagement umzusetzen. Zum HKC gehören rund 100 Mitglieder aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter auch Städte und Gemeinden, Universitäten, Bürgerinitiativen, Ingenieurbüros, Wasserverbände und Versicherungen.
Kostenlos informieren
Das Mobil wurde geordert vom Erftverband und ist daher für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick unterstützt das Projekt. „Aus dieser schlimmen Erfahrung müssen wir alle lernen und auch Lehren ziehen. Wichtig ist, sich gut und gezielt zu informieren, um sich, Familie, Freunde und Mitmenschen bei solchen Hochwasser-Katastrophen mit gezielten Maßnahmen schützen zu können.“
Georg Johann ist überzeugt, dass das Unwetter in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli kein Einzelfall bleibt: „Extreme Niederschläge und Überflutungen nehmen mit der Erhitzung der Erdatmosphäre zu, das weiß inzwischen jedes Kind. Die Hochwasserschutzanlagen werden in Zukunft immer öfter an ihre Grenzen und darüber hinaus geführt. Was bleibt ist, dass die Menschen über ihr Risiko Bescheid wissen müssen. Sie müssen beispielsweise auch wissen, wo die Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten zu finden und wie sie zu lesen sind.“ Das sei aber eben nur die eine Hälfte der Vorsorge. „Bürgerinnen und Bürger müssen auch wissen, wie sie sich im Ereignisfall am besten verhalten, um ihr Hab und Gut aber auch ihr Leben zu schützen.“
Angela Merkel, die stets Unterschätzte. Foto: CDU Rheinland-Pfalz
Region/Mainz/Berlin – 16 Jahre war sie Kanzlerin, nun endet eine Ära. Angela Merkel hat nach Auffassung von Ursula Groden-Kranich, Landesvorsitzender der Frauen Union (FU), viel für die Frauen in diesem Land erreicht. „Vielen Frauen ist sie Vorbild. Sie hat mit ihrer Vita und ihrer Karriere gezeigt: es gibt nichts, was frau nicht erreichen kann“, so Groden-Kranich.
Im Ausland, etwa in Frankreich, wird Ursula Groden-Kranich oft auf Angela Merkel angesprochen. Denn dort wird die unprätentiöse Art und der unaufgeregte, konsensorientierte Führungsstil Merkels als sehr wohltuend empfunden. „Angela Merkel ist es gelungen, mit ihrer ruhigen Sachlichkeit das Schiff Deutschland und das Schiff Europa auch bei hoher See sicher und mit klarem Kurs zu steuern“, sagt Ursula Groden-Kranich.
Merkel, mit ihrer ganz besonderen Lebensgeschichte und ihrer Amtsführung, ihrer werteorientierten Art, sei bis heute Vorbild für viele Frauen. „Weil sie so ist, wie sie ist, konnte sie auch Frauen, die womöglich nicht der Union nahestanden, überzeugen“, so die Einschätzung der FU-Landesvorsitzenden.
Merkel, die stets Unterschätzte: Von der stellvertretenden Regierungssprecherin der letzten DDR-Regierung über das Amt der Familienministerin unter Helmut Kohl, noch als „Kohls Mädche“ belächelt, Umweltministerin, CDU-Generalsekretärin bis hin zur Kanzlerin 2005. Es war letztlich die unfassbare Macho-Attitüde Gerhard Schröders noch am Wahlabend, die Merkel zum endgültigen Durchbruch verhalf. Dass Olaf Scholz vor allem daran gemessen wird, wie viel „Merkel“ in ihm steckt, spricht Bände über das Standing der Kanzlerin auch in den Medien.
Der Abtritt Angela Merkels von der politischen Bühne und die verlorene Bundestagswahl sind für die CDU eine Zäsur. Ursula Groden-Kranich ist überzeugt: Jetzt steht die Parteiarbeit im Vordergrund. Das bedeutet, dass der neue Parteivorsitzende zuerst nach innen, in die Partei hinein, wirken müsse. Die Frage einer Kanzlerkandidatur stelle sich derzeit überhaupt nicht. „Wir brauchen jetzt einen neuen Parteivorsitzenden und keinen Kanzlerkandidaten.“ Es gehe darum, Geschlossenheit in der Partei zu erzeugen, „und zwar von unten nach oben“. Die CDU sollte künftig überlegen, ob sie Parteivorsitz und Kanzleraufgaben in einer Hand lassen wolle.
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