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Omikron-Variante im Kreis Ahrweiler erstmals nachgewiesen

Ahrweiler – Bei einer Person mit Wohnsitz im Kreis Ahrweiler wurde gestern erstmals die Virusvariante Omikron (B.1.1.529) labordiagnostisch nachgewiesen. Die Ansteckung erfolgte in Zusammenhang mit einer Reise nach Kenia. Nachdem  ein PCR-Test positiv ausfiel und es bereits einen Verdacht auf das Vorliegen der Omikron-Variante gab, lieferte eine Genomsequenzierung der Probe nun schließlich die Bestätigung.

Die betroffene Person befindet sich bereits seit Vorliegen eines vorausgegangenen positiven Schnelltest-Resultates in Quarantäne und wird vom Kreis-Gesundheitsamt  betreut. Ein vollständiger Impfschutz liegt bei der betroffenen Person seit Juli dieses Jahres vor. Zudem wurde auch bei einer engen Kontaktperson eine Quarantäne angeordnet.

Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass sich die hochansteckende Omikron-Variante im Kreis Ahrweiler in den kommenden Wochen weiter verbreiten wird

Heute gibt es 44 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis. Seit dem 2. März 2020 gibt es 7700 Personen mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion. 73 Personen sind bisher an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt laut LUA bei 183,2.

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Mayener Christmas-Shopping am Donnerstag 16. Dezember bis 22 Uhr mit besonderem Lichtkonzept!

Mayen – Bändchen erleichtern Zugang zum Einzelhandel. Auch in diesem Jahr hat man beim 8. Mayener Christmas-Shopping am 16. Dezember bis in die späten Abendstunden die Möglichkeit seine Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

In entschleunigter Atmosphäre und fernab vom üblichen Rummel bieten Mayens Fachgeschäfte sowie der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz für jeden das passende Geschenk. Der Markt hat an diesem Tag von 16 bis 22 Uhr geöffnet. Zusätzlich zur wunderschönen Weihnachtsbeleuchtung, wird es ein besonderes Lichtkonzept geben. Diese Momente kann man auf dem Mayener Marktplatz in einer Fotobox vor einem beleuchteten Herz kostenfrei festhalten.

Oberbürgermeister Dirk Meid macht sich stark für einen Einkauf der Weihnachtspräsente in Mayen: „Gerade in der Innenstadt lässt das Angebot der Fachgeschäfte, von Bekleidung und Schuhen für Groß und Klein bis hin zu Schmuck, Accessoires, Parfüm, Büchern und vielem mehr, kaum Wünsche offen“.

Der Stadtchef wirbt dafür, lokal einzukaufen und rät deswegen seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern: „Kaufen Sie auch dort ein, wo Sie leben. Damit stärken Sie nicht nur den Einzelhandel in Ihrer Heimat, sondern auch die Stadt Mayen im Gesamten.“

Und für alle, die ihre Weihnachtsgeschenke bereits beisammen haben, lädt der Mayener Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz ein sich mit warmen Getränken und leckeren Speisen auf die festlichen Tage einzustimmen.

Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung gilt sowohl für die Essens- und Getränkestände des Weihnachtsmarktes als auch für die Mehrheit der Innenstadtgeschäfte die 2G-Regelung. Um den Besuchern den Nachweis zu erleichtern, erhalten alle Besucher des Weihnachtsmarktes beim ersten Essens- oder Getränkekauf ein entsprechendes Bändchen. Dieses Bändchen berechtigt auch dann auch zum Shoppen, der Impf- oder Genesenennachweis muss nicht erneut vorgezeigt werden.

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Kitas in Stadt und StädteRegion Aachen digitalisieren Rituale und Traditionen und schaffen so Nähe und Stabilität in Zeiten von Corona

Aachen – Das Weihnachtsfest, Sankt Martin und Nikolaus: Rituale und Traditionen sind für Kinder auch in Zeiten der Pandemie immens wichtig. Wochenlang und voller Vorfreude fiebern sie auf diese Termine hin, basteln Geschenke und lernen Gedichte. Die Feste vermitteln im frühkindlichen Bildungsbereich nicht nur ein Gefühl für den Jahreskreis an sich, sondern bieten durch ihre Regelmäßigkeit auch ein hohes Maß an Sicherheit und Orientierung.

Aufgrund der Corona-Pandemie können diese Feste jedoch nur eingeschränkt stattfinden. Kitas aus der Region Aachen sind deshalb neue Wege gegangen. Mithilfe digitaler Medien haben sie wichtige Rituale für ihre Kindergartenkinder aufrechterhalten – ganz gleich, welche Corona-Regeln gerade vorherrschten. Das Euregionalen Medienzentrum der Stadt und der StädteRegion Aachen sammelt seit einigen Monaten diese Beispiele aus der Praxis und stellt bei Bedarf die entsprechende Technik zur Verfügung.

„Bekannte, wiederkehrende Rituale nicht einfach wegfallen zu lassen, sondern neu zu denken, stärkt das Wir-Gefühl und bietet Kindern eine Orientierung in unsicheren Zeiten“, erklärt Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport. Zwei ihrer Aachener Kitas haben nun vorgelebt, wie mit einem sinnvollen Einsatz digitaler Medien wichtige gesellschaftliche Feste unter pandemischen Bedingungen in Bildungseinrichtungen stattfinden können.

Derzeit bastelt Erzieher Gereon Hillen von der städtischen Kita „Schagenstraße 61“ mit seiner Gruppe an einer Schneelandschaft. „Dies ist der Vorspann unseres selbstgedrehten Trickfilms mit dem Titel „Unser schönster Weihnachtsbaum“, erklärt er. Im Rahmen eines Fortbildungsangebots erhielt die Kita kürzlich Verleih-Tablets vom Euregionalen Medienzentrum. Gemeinsam mit den 3- bis 6-Jährigen überlegte der Pädagoge daher, was man alles mit einem solchen mobilen Gerät machen könne. Es kamen viele Erfahrungen von zu Hause zu Tage, doch wenig Kreatives. Nachdem der Erzieher den Kindern jedoch die Möglichkeit des Filmedrehens vorgestellt hatte, lief alles wie von selbst.

„Ein Mädchen berichtete letzte Woche im Morgenkreis, dass sie am Wochenende mit ihrer Familie den Weihnachtsbaum geschmückt habe“, so Gereon Hillen: „Darauf schlug ein anderes Kind vor, dass man ja einen Film über den schönsten Weihnachtsbaum drehen könnte“. Bevor dieser aber in die Häuser komme und geschmückt werde, stehe der Weihnachtsbaum eben noch gemeinsam mit anderen Bäumen in einer zauberhaften Landschaft. „Dieses Projekt zeigt, dass digitale Medien in Kitas genau dann eine Bereicherung sind, wenn sie zielgerichtet zum Einsatz kommen und als Werkzeuge verstanden werden“, erklärt die Medienpädagogin des Euregionalen Medienzentrums, Anna Metzger. Neben der Selbststärkung, dem Gefühl, etwas geschafft zu haben, lernen die Kinder auf spielerische Weise ganz nebenbei auch den kritischen und kreativen Umgang mit solchen Medien kennen.

Auch die Aachener Kita „Oberforstbacher Straße“ setzte auf das Medium Film, um einen geplatzten Sankt Martinsumzug trotz aller Widrigkeiten feiern zu können – wenn eben auch etwas abgewandelt. Gemeinsam mit der Vorschulgruppe wurde ein digitaler Sankt Martinszug samt Gesangseinlage in Form eines kleinen Trickfilmes produziert. Der fertige Film wurde anschließend nicht nur am Sankt Martinstag in der großen Sporthalle allen Kindern gezeigt, sondern hinterher auch den Eltern mit nach Hause gegeben. Die beteiligten Kinder waren sehr stolz auf das Ergebnis und werden noch lange Zeit auf ihr besonderes Sankt Martinsfest in Zeiten von Corona zurückblicken.

„Mit der entsprechenden Technik und kreativen Ideen können Fachkräfte aus der Kita Rituale und Traditionen sogar über die Distanz hinweg mit den Kindern gemeinsam erleben. Um dabei allen gleichermaßen gerecht zu werden, sollten auch mit jüngeren Kindern vorab klare Regeln zum Umgang mit den Medien vereinbart werden“, sagt Lara Langfort-Riepe, Leiterin des Euregionalen Medienzentrums. Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren benötigen bei der Nutzung digitaler Medien die Unterstützung von Eltern und Erziehenden, jedoch wird gerade bei ihnen der Grundstein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien gelegt. Eine spannende Sache ist der Einsatz digitaler Medien für die Altersgruppe aber allemal.

Die Kinder der Kita „Schagenstraße 61“ jedenfalls freuen sich zurzeit täglich, an ihrem Weihnachtsfilm weiter zu arbeiten. „Denn natürlich wird es am Ende auch eine kleine Geschenküberraschung für die Eltern geben“, sagt Gereon Hillen schmunzelnd.

Weitere Anregungen für den pädagogischen Einsatz digitaler Medien in der Kita stellt das Euregionale Medienzentrum auf seiner Internetseite zur Verfügung:

www.medienzentrum-aachen.de .

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Enge Zusammenarbeit von IHK und Kreis Ahrweiler zahlt sich aus

Ahrweiler – Unterstützung und Beratung von Unternehmen beim Wiederaufbau. Die Hochwasserkatastrophe hat auch Firmen im Kreis Ahrweiler schwer getroffen. Laut Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz sind im Ahrtal geschätzt 1400 Betriebe, davon rund 800 IHK-zugehörige Unternehmen, unmittelbar stark von der Flutkatastrophe betroffen oder zerstört worden. Vor diesem Hintergrund traf sich der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL jetzt mit Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz und Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, um den Stand des Wiederaufbaus und die allgemeine wirtschaftliche Lage im Kreis zu erörtern.

„Die Kreiswirtschaftsförderung arbeitet seit Jahren intensiv mit der IHK zusammen. Auf dieser Grundlage können wir jetzt gemeinsam unsere Unternehmen in dieser herausfordernden Situation bestmöglich unterstützen“, betont Gies. „Ein Baustein dabei ist die gemeinsame Standortkampagne „AWstark!“. Mit diesem zielgerichteten Standortmarketing werden wir die Stärken des Kreises Ahrweiler auch zukünftig transportieren und hier auf unsere gestiegene Bekanntheit setzen“, so Gies weiter.

Auch Rössel setzt auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit: „Der Wiederaufbau im Ahrtal ist für viele unserer Mitgliedsbetriebe eine enorme Herausforderung, bei der wir  sie bestmöglich unterstützen. Dazu zählen auch Gespräche mit der Politik und Verwaltung, um sich gegenseitig über die nächsten Schritte auf dem Laufenden  zu halten.“

Befürchtungen, dass das Thema Ausbildung aufgrund der Auswirkungen der Flut für die Wirtschaft im Kreis keine Rolle mehr spielen könnte, haben sich bisher nicht bewahrheitet. Informationen über hochwasserbedingte Lehrabbrüche liegen der IHK bislang nicht vor. Vielmehr konnten in Einzelfällen über Helfer neue Azubis für Betriebe gewonnen werden.

Bisher wenig in Anspruch genommen wird die Aufbauhilfe des Landes Rheinland-Pfalz für Unternehmen. Der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) liegen bislang 80 Anträge vor. Das Land Rheinland-Pfalz und der Bund gewähren staatliche Förderungen zum Wiederaufbau für Betroffene des Hochwassers und Starkregens im Juli. Die IHK stellt für den Antrag die sogenannte „Kammerbestätigung“ zur Identität des Antragstellers aus. Bis Ende November wurden bei der IHK nur rund 270 Betroffenheitsbescheinigungen angefordert, bei der Handwerkskammer Koblenz waren es 140 Bestätigungen.

Die Aufbauhilfe für Unternehmen erstattet im Regelfall 80 Prozent der beihilfefähigen Kosten. Die an einer Betriebsstätte entstandenen Schäden, dazu gehören Sachschäden und/oder Einkommenseinbußen, müssen mindestens 5000 Euro betragen. Anträge können noch bis zum 30. Juni 2023 online über das Self-Service-Portal der ISB gestellt werden. Die IHK bietet dazu Unternehmen auch weiterhin eine ausführliche Beratung unter der IHK-Hochwasser-Hotline, Telefon 0261/106-502, beziehungsweise per Mail unter fluthilfe@koblenz.ihk.de an.

Auch die Kreiswirtschaftsförderung steht den Unternehmen nach wie vor beratend zur Seite. Unter anderem wurde auch ein eigener Podcast zur Wiederaufbauhilfe mit dem Titel „Pole Position für Unternehmen“ entwickelt. Der Podcast zur Wiederaufbauhilfe kann unterwegs, im Büro oder zu Hause unter https://kreis-ahrweiler.de/ und auf allen gängigen Streaming-Plattformen abgerufen werden.

Weitere Informationen unter www.kreis-ahrweiler.de/wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/.

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Grundschüler erlaufen Spenden für Flutopfer in Euskirchen

Euskirchen – Die Kinder der GGS Kuchenheim haben Anfang Oktober bei einem Sponsorenlauf eine stattliche Summe für ihren Förderverein erlaufen. Angefeuert von Eltern und haben die Schülerinnen und Schüler so viele Runden auf der circa einen Kilometer langen Strecke erlaufen, dass nun 4000 Euro an die Kindergärten in Weidesheim und Roitzheim verteilt werden können.

Zusätzlich können mit den Spenden Anschaffungen für die Bücherei getätigt, Spielgeräte für den Schulhof sowie Unterrichtsmaterial finanziert werden. Außerdem wird ein Zirkusprojekt im kommenden Mai auf die Beine gestellt.

„Ein besonderer Ansporn für die Kinder war es, dass die Spenden auch an Opfer der Flut gehen“, so berichtete Schulleiter Björn Dreesbach.

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SGD Nord: Naturschutz im Landkreis Vulkaneifel wurde 2020 mit rund 188.000 Euro unterstützt

Daun/Koblenz – Viele Tier- und Pflanzenarten finden keine geeigneten Lebensräume mehr und drohen, bei uns auszusterben. Die Gründe dafür sind vielfältig – sei es nun die fortschreitende Bebauung von Flächen, die veränderte landwirtschaftliche Nutzung, die Umweltverschmutzung oder der vom Menschen verursachte Klimawandel. Umso wichtiger ist es, dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord fällt in dieser Hinsicht als Oberer Naturschutzbehörde eine wichtige Rolle zu – auch im Landkreis Vulkaneifel.

„Wir müssen unsere Natur unbedingt schützen, nicht nur, um heimische Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren, sondern auch, um künftigen Generationen ein Leben in einer lebenswerten Umwelt zu ermöglichen“, sagt SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis. „Die SGD Nord hat einen großen Anteil daran, dass wichtige Naturschutzprojekte umgesetzt werden können, indem sie diese fachlich begleitet und dafür sorgt, dass die Maßnahmen vom Land auch finanziell unterstützt werden.“ Im Jahr 2020 sind für Naturschutzmaßnahmen im Landkreis Vulkaneifel durch die SGD Nord und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 188.000 Euro ausgezahlt worden. „Das Geld hilft dabei, Ökosysteme und Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen“, so Wolfgang Treis.

Im Kreis Vulkaneifel wurden zum Beispiel Pflegemaßnahmen am Wöllersberg bei Gerolstein-Lissingen durchgeführt. Beim Wöllersberg handelt es sich um eine Kuppe aus quartären vulkanischen Schlacken mit Felsköpfen, Magerrasen, artenreichen Mähwiesen, Streuobstwiesen, Gebüschen und Feldgehölzen. Er gehört zum FFH-Gebiet (FFH steht für Flora-Fauna-Habitat) „Gerolsteiner Kalkeifel“. Anfang der 2000er-Jahre hat das Land  insgesamt 21,3 Hektar dieses geologisch, kulturhistorisch, floristisch und faunistisch hochinteressanten Gebiets gekauft. Nach dem Ankauf wurden die Magerrasen von Büschen befreit, Äcker in Grünland umgewandelt und Felsen freigestellt. Das Magergrünland im zentralen Teil des Gebietes wird seither von einer Herde von Landschafen beweidet und damit offen gehalten, was vielen Arten zugutekommt.

Nach zehn Jahren Beweidung wurde in den Jahren 2019 und 2020 aber eine Nachpflege der Weideflächen nötig. So kamen in dem steilen Gelände ferngesteuerte Mähroboter, ein Schreitbagger und Motorsägen zum Einsatz, um vor allem Ginster und Schlehenaufwuchs herunterzuschneiden, damit die Schafe wieder ungestört weiden können. Zudem wurden ein Wacholderheidenrest und ein kleiner Steinbruch mit Sandsteinfelsen wieder frei gestellt. Steinschmätzer, Gartenrotschwanz und Neuntöter wurden dort nachgewiesen. Andere Arten, zum Beispiel die Violette Sommerwurz, breiten sich aus. Die Blauflügelige Ödlandschrecke hat man dort erstmals nachgewiesen. Das zeigt, dass die Arbeit Erfolg hat.

Fördergelder flossen auch in den Schutz des Seeufers am Schalkenmehrener Maar im Naturschutzgebiet „Dauner Maare“. Wegen der Corona-Pandemie und der Reisebeschränkungen war der Andrang von Badegästen am Maar im vergangenen Jahr besonders groß. Das führte leider auch zu einer illegalen Nutzung des geschützten Seeufers mit dem naturnahem Schilfgürtel, den Seggenrieden und dem Magergrünland, wodurch diese Bereiche gefährdet und teilweise auch zerstört wurden. Eine Sperrung der Wirtschaftswege mit Schranken führte in dieser Hinsicht zu ersten Erfolgen. Die zerstörten Uferregionen wurden durch Holzzäune gesperrt und mit Röhrichtwalzen aus Kokosfasern und Schilfpflanzen gesichert, um eine weitere Nutzung in der kommenden Badesaison zu verhindern.

Die Naturparks Vulkaneifel und Nordeifel, die zum Teil ebenfalls auf dem Gebiet des Landkreises liegen, wurden 2020 zusätzlich mit rund 127.000 (Vulkaneifel) beziehungsweise rund 97.000 Euro (Nordeifel) unterstützt.

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Wo kann ich mich im Landkreis Bernkastel-Wittlich impfen lassen?

Wittlich – Das Wittlicher Impfzentrum, Schlossstraße 31 in Wittlich hat montags bis samstags geöffnet. Für die Impfung ist grundsätzlich eine Terminreservierung vorab auf https://impftermin.rlp.de/ oder über die Hotline 0800 57 58 100 (Mo – Fr 8:00 – 18:00 Uhr und Sa – So 9:00 – 16:00 Uhr) erforderlich.

Für eine Impfung donnerstags von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr ist kein Termin erforderlich.  Am heutigen Mittwoch, 15.12., ist von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr ebenfalls ausnahmsweise eine Impfung ohne Termin möglich.

Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech für Unter-30-jährige sowie Moderna für 1., 2. oder Booster-Impfungen. Zum Termin sind Personalausweis und soweit vorhanden Impfausweis mitzubringen.

Die Impfbusse des Landes machen an verschiedenen Stationen im Landkreis von 9 bis 17 Uhr Halt. Es stehen die Impfstoffe von Johnson&Johnson und Biontech zur Verfügung. Personen ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten eine Schutzimpfung erhalten. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren können mit einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten das Impfangebot wahrnehmen. Bitte schauen Sie einen Tag vorher auf https://corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/ , ob der Termin vom Land bestätigt wurde.

15.12.2021 Morbach, Baldenauhalle, Jahnstraße 5

17.12.2021 Bernkastel-Kues, Güterhalle, Bahnhofstraße

21.12.2021 Morbach, Baldenauhalle, Jahnstraße 5

23.12.2021 Bernkastel-Kues, Güterhalle, Bahnhofstraße

28.12.2021 Traben-Trarbach, Lorettahalle, Neue Rathausstr. 18

30.12.2021 Bernkastel-Kues, Güterhalle, Bahnhofstraße

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Betriebe in Nordrhein-Westfalen setzen Coronaschutz-Maßnahmen größtenteils um

Region/Düsseldorf – Arbeitsministerium stellt erste Bilanz der Corona-Kontrollen des nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzes vor. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die Arbeitsschutzverwaltung des Landes kontrolliert seit dem 26. November im Rahmen einer aktuellen Schwerpunktsetzung die Umsetzung der Coronaschutzmaßnahmen in den Betrieben in Nordrhein-Westfalen. In den ersten zwei Wochen wurden landesweit mehr als 2.600 Betriebe hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften der Corona-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) und des § 28 b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) überprüft. Die Corona-Schutzmaßnahmen und insbesondere die 3G-Regel werden von der Mehrheit der überwachten Betriebe umgesetzt. In 23 Prozent aller überprüften Betriebe wurden allerdings auch Mängel festgestellt.

Die größte Zahl von Mängeln stellten die Arbeitsschützerinnen und -schützer bei der Umsetzung der Homeoffice-Pflicht fest. Ihre Einhaltung wurde in 1.672 Betrieben überprüft. In 227 Betrieben gab es hier Mängel. 82 der kontrollierten Unternehmen wiesen Mängel bei der Kontrolle oder Einhaltung der 3G-Zutrittsbeschränkung auf. 124 Betriebe hatten Mängel bei den Dokumentationspflichten hinsichtlich von Kontrollen. In 21 Fällen wogen die Fehler so schwer, dass Bußgeldverfahren eingeleitet wurden.

„Durch die Schwerpunktkontrollen zeigen auch die Behörden des Landes, dass der Staat die Umsetzung der Coronaschutzregelungen ernst meint. Der Einsatz der Arbeitsschutzbehörden ist dabei auch eine wichtige Unterstützung und Entlastung für die kommunalen Behörden. Ich bin froh, dass sich Arbeitgeber und Unternehmensleitungen ihrer besonderen Verantwortung bewusst sind und den Infektionsschutz auch im eigenen Interesse sehr ernst nehmen. Wir werden die Kontrollen fortsetzen. Die Botschaft lautet klar und deutlich: Regelverstöße und ‚schwarze Schafe‘ werden konsequent sanktioniert”, erklärt Arbeitsschutzminister Karl-Josef Laumann.

Der Arbeitsschutz legte bei seinen Kontrollen dieses Mal einen besonderen Schwerpunkt auf Baustellen. Bis auf wenige Einzelfälle waren die kontrollierten Arbeitnehmer sehr kooperativ und zeigten unverzüglich die 3G-Dokumente vor. Insgesamt wurden die Kontrollen von den meisten Betrieben begrüßt. Viele der aufgesuchten Betriebe zeigten ein hohes Eigeninteresse an der Vermeidung von Infektionen.

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Im Rathaus Mayen wurden Dienstjubiläen gefeiert

Mayen – Kürzlich feierten zwei städtische Mitarbeiterinnen ihr 25. Dienstjubiläum. Sandra Dietrich-Fuchs ist gelernte Bundesbahnassistentin und absolvierte direkt nach dieser Ausbildung ihr Studium im Bereich Sozialarbeit. 1996 begann sie mit einem Berufspraktikum bei der Stadtverwaltung Mayen und erhielt 1997 die Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin. Nachfolgend war Sandra Dietrich-Fuchs im Jugendhaus und danach in der Verwaltung im Bereich des Jugendamtes tätig. Seit 2016 hat sie die Bereichsleitung Jugendamt im Fachbereich 2 inne.

von links nach rechts: stellvertretende Personalratsvorsitzende Dagmar Luxem, Beate Thelen, Oberbürgermeister Dirk Meid und Büroleiter Christoph Buttner. Foto: Jaqueline Blang / Stadt Mayen

Auch Beate Thelen ist seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst und begann im August 1995 ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Stadtverwaltung Mayen, die sie im Jahr 1998 abschloss. Nach einigen Jahren der Tätigkeit in verschiedenen Bereichen wechselte Beate Thelen zum Standesamt und hatte die Stelle als Standesbeamtin bis 2012 inne. Während dieser Tätigkeit machte sie eine Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin von 2004 bis 2007. Nachfolgend wechselte sie zum Bereich Organisation im Fachbereich 1 und 2016 in den Bereich Sicherheit und Ordnung, Bürger-Service. Seit 2017 ist sie in der Verkehrsbehörde eingesetzt.

Zu diesem besonderen Anlass ließ es sich Oberbürgermeister Dirk Meid nicht nehmen, mit genügend Abstand, seinen Mitarbeiterinnen für die geleistete Arbeit persönlich zu danken. Den guten Wünschen schlossen sich Christoph Buttner für den Bereich Verwaltungssteuerung und der Personalrat an.

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Neuer eezy Tarif macht nachhaltige Mobilität mit dem ÖPNV in NRW noch einfacher

Jülich – Über Tarifgrenzen hinweg einfach ein- und auschecken per App, nur Luftlinie bezahlen. Viele Menschen möchten nachhaltig mobil sein. Im ÖPNV wird das oft durch komplizierte Tarife erschwert, besonders, wenn man über Tarifgrenzen hinweg unterwegs ist.

Hier setzt der neue verbundübergreifende elektronische Tarif eezy.nrw an. Statt am Ticketautomaten oder im Internet lange nach dem passenden Tarif zu suchen, checkt man an der Starthaltestelle über die mobil.nrw-App ein. Auf dem Smartphone erscheint nun ein QR-Code für die Ticketkontrolle. Am Ziel angekommen checkt man ebenfalls über die App wieder aus. So wird es noch einfacher, das Auto gelegentlich auch mal stehen zu lassen.

Da der Preis auf Basis der Luftlinienentfernung berechnet wird, ist die Fahrt mit dem eezy.nrw Tarif oft günstiger. Für die Fahrt von Jülich Bf nach Köln Hbf bezahlt man mit dem neuen digitalen Tarif 10,55 Euro. Ein Einzelticket für diese Strecke kostet am Automaten 14,80 Euro.

Der Tarif wurde am 01.12.2021 in NRW eingeführt. Mehr Informationen zum eezy.nrw Tarif finden Sie in der Pressemeldung des Verkehrsministeriums NRW.