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Weitere Brücke nach Hochwasser fertiggestellt

Region/Düsseldorf – Veybachbrücke in Mechernich-Satzvey für den Verkehr freigegeben. Das Ministerium für Verkehr teilt mit: Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat planmäßig noch vor Weihnachten den Neubau der Veybachbrücke (L11) in Mechernich-Satzvey fertiggestellt.

Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, hat das neue Bauwerk in der Eifel gemeinsam mit Straßen.NRW-Direktorin Dr. Petra Beckefeld und Vertreterinnen und Vertretern der Kommunal- und Landespolitik heute, Donnerstag, 23. Dezember 2021, für den Verkehr freigegeben.

„Eine gute Nachricht für alle Anwohner, Reisende und Lkw-Fahrer noch vor Weihnachten: Nach nur drei Monaten Bauzeit kann der Verkehr auf der neuen Veybachbrücke wieder rollen. Das bedeutet mehr Entlastung für Mechernich und die umliegenden Orte. Ein großes Dankeschön an den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen und alle weiteren Beteiligten, die gemeinsam mit Hochdruck daran gearbeitet haben, dass der Ersatzbau der Brücke in Windeseile steht. Nordrhein-Westfalen macht Tempo bei Planung, Genehmigung und Bau, um die Mobilität der Menschen zu verbessern. Das kann man hier an der Veybachbrücke eindrucksvoll sehen“, so Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte.

Die neue Brücke wurde seit Anfang Oktober in Schnellbauweise mit einem speziellen Systembauverfahren errichtet. Die Gesamtkosten für die neue Brücke liegen bei rund 1,4 Millionen Euro.

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 war die in den 1930er Jahren errichtete Unterführung des Veybach zerstört worden. Durch die Unterbrechung der L11 waren die Ortslage sowie die gleichnamige Sehenswürdigkeit Burg Satzvey nur noch aus nördlicher Richtung erreichbar. Nach dem Hochwasser verlagerte sich der Verkehr durch die Sperrung der L11 auf das umliegende Straßennetz, was mehr Lärm, mehr Emissionen und volle Straßen für Anwohnerinnen und Anwohner bedeuteten.

Vergrößerter Durchlass für den Veybach

Das neue Brückenbauwerk hat eine lichte Weite von sechs Metern und damit einen rund 1,6 Meter breiteren Durchlass für den Veybach als das ursprüngliche Bauwerk. Der Durchflussquerschnitt für den Veybach ist durch den Neubau von 5,5 Quadratmetern auf 9 Quadratmeter gestiegen, was einer Vergrößerung von 80 Prozent entspricht. Die Brücke hat eine Länge von 8,5 Metern und ist 8 Meter breit. Die Fahrbahnbreite auf der Brücke liegt bei 5,50 Metern. Die Brücke besitzt einen direkt befahrbaren Oberbau aus Betonfertigteilen. Durch den Einsatz einer höheren Betonfestigkeit ist die Brücke damit langlebiger und kommt ohne zusätzlichen Asphaltaufbau aus. Die Widerlager der Veybachbrücke wurden mit Beton-Bohrpfählen in Tiefengründung hergestellt. Dadurch wird eine Unterspülung der Brückenfundamte wie an der alten Veybachbrücke zukünftig verhindert. In der neuen Veybachbrücke wurden insgesamt 120 Kubikmeter Beton verbaut.

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Mayener Forstrevier verkauft Douglasien-Stämme an Düseldorfer Hochseilgarten

Mayen – Zum zweiten Mal wurden besonders hochwertige Douglasienstämme an den Inhaber Guido Scholz des Hochseilgartens Düsseldorf geliefert. Der Betreiber sucht hierzu besonders gerade astfreie und vollholzige Stämme. Das bedeutet, dass die Stämme vom dicken bis zum dünneren Ende möglichst geringe Durchmesserabweichungen aufweisen. Besonders hervorzuheben ist, das der Bestand aus dem die Douglasien entnommen wurden erst 57 Jahre alt ist.

Die Stämme wurden gemeinsam vom Käufer und dem Forstbetrieb im Wald ausgesucht und geprüft. Wichtig war hierbei, sicherzustellen dass diese auch aus waldbaulicher Sicht entnommen werden konnten. Douglasien welche aus der Herkunft Washington Darrington stammen sind so guter Qualität, dass der gesamte Bestand nach Kriterien des Forstlichen Pflanz- und Saatgutgesetztes zur Samenernte und dem Samenverkauf anerkannt ist.

Am Holzverkauf, und das ist im Holzbau-Cluster nachgewiesen, hängen beträchtliche volkswirtschaftliche Auswirkungen;  Arbeitsplätze im Wald, im Transportgewerbe, im Sägewerk und  in diesem Falle im Hochseilgarten Düsseldorf. So freuen wir uns besonders, dass alle diese wirtschaftlichen Aspekte der Stadt Mayen, ihren Unternehmern und  Bürgern zu Gute kommen. Nebenbei sei bemerkt, dass der Holzverkauf im Stadtwald Mayen durch die Revierleitung vorgenommen wird.

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Lange Nacht des Impfens am Donnerstag 30. Dezember in Düren

Düren – Frisch geimpft oder geboostert ins neue Jahr. „Impfungen sind das beste Mittel im Kampf gegen das Corona-Virus“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Umso mehr freuen wir uns, dass der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. noch in diesem Jahr eine lange Nacht des Impfens anbietet“, so der Landrat weiter. Denn am 30. Dezember gibt es eine weitere Möglichkeit, sich impfen oder boostern zu lassen.

Das „Late-Night-Impfen“ wird am Donnerstag, 30. Dezember, von 18 bis 24 Uhr Am Langen Graben 25 in Düren angeboten. Eine Anmeldung ist nicht nötig, da es sich um ein Drive-in-Verfahren handelt. Viele weitere Impfangebote finden Sie auf www.kreis-dueren.de.

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AG Wiederaufbau meldet Abschluss der Machbarkeits-Prüfung von Ersatz-Wohnbauflächen für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ahrtal/Koblenz – Aktuell hat die Arbeitsgruppe „Wiederaufbau“ die Prüfung der durch die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gemeldeten potenziellen Ersatzwohnbauflächen auf die grundsätzliche Machbarkeit abgeschlossen.

„Im Ergebnis sind zwölf Flächen mit einer Größe von insgesamt knapp über 20 Hektar für Wohnbauzwecke geeignet. Hinzu kommen acht weitere Ersatzwohnbauflächen, die allerdings nur bedingt für eine Wohnbebauung geeignet erscheinen“, so SGD-Nord-Präsident Treis.

Dazu der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL: „Ich danke allen Beteiligten der Arbeitsgruppe ‚Wiederaufbau’ für die geleistete Arbeit. Mit dem Abschluss der Machbarkeitsprüfung von Ersatzwohnbauflächen für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler legen wir den Grundstein für den Wiederaufbau im Ahrtal. Die Ergebnisse geben den Menschen eine Perspektive, wo sie ihre Häuser und damit ihre Lebensmittelpunkte wieder aufbauen können. Dies lässt uns positiv in das neue Jahr und in die Zukunft schauen.

Die „AG Wiederaufbau“ unterstützt die Städte und Gemeinden bei der Suche nach geeigneten Ersatzwohnbauflächen. Konkret geht es darum, die Machbarkeit der von den Kommunen gemeldeten Flächen hinsichtlich der Vereinbarkeit mit den öffentlichen Belangen wie etwa der Raumordnung, dem Naturschutz, der Wasserwirtschaft, der Gewerbeaufsicht, der Forstwirtschaft oder der Archäologie in einem beschleunigten Verfahren zu prüfen.

Durch die Flutkatstrophe wurden zahlreiche Wohngebäude zerstört. Ein Wiederaufbau ist in vielen Fällen nicht mehr möglich oder wegen der Hochwasserrisiken von den Eigentümern nicht mehr gewollt, Baulücken und sonstige Baulandreserven an anderer Stelle liegen jetzt häufig im vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebiet der Ahr und sind deshalb nur ausnahmsweise unter bestimmten Voraussetzungen bebaubar.

Über die Arbeitsgruppe „Wiederaufbau“:

Den Wiederaufbau im Ahrtal nach der Flut vom 14./15. Juli 2021 unterstützt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD Nord) als Obere Landesbehörde des Landes Rheinland-Pfalz in enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Ahrweiler insbesondere in Bezug auf das Thema Bauleitplanung. Die eigens dafür gegründete Arbeitsgruppe „Wiederaufbau“ unterstützt die Kommunen bei der Suche nach geeigneten Ersatzwohnbauflächen mit einem beschleunigten Prüfverfahren zur Machbarkeit unter Berücksichtigung der öffentlichen Belange wie Wasserwirtschaft, Raumordnung, Naturschutz, Gewerbeaufsicht, Forstwirtschaft oder Archäologie. Die „AG Wiederaufbau“ arbeitet fachübergreifend und berät betroffene Gemeinden sowie Verbandsgemeindeverwaltungen auch zu Hochwasserschutz und –vorsorge. Die „AG Wiederaufbau“ berät betroffene Gemeinden und Verbandsgemeindeverwaltungen und hat dafür die folgenden zentralen Kontaktmöglichkeiten geschaffen: Telefonnummer: 0261 – 120 – 8005 oder Email: ahrtal@sgdnord.rlp.de

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Fastnacht – Ministerpräsidentin Dreyer: Pandemielage lässt unbeschwerte Kampagne nicht zu

Region/Mainz – Nach Gesprächen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit dem Präsidenten des Bundes Deutscher Karneval (BDK) Klaus-Ludwig Fess und des Gesundheitsministers Clemens Hoch mit dem Präsidenten der Rheinischen Karnevals Korporationen (RKK) Hans Mayer zur aktuellen Situation der Fastnachtsvereine in der Corona-Pandemie herrschte große Einigkeit: „Wir alle haben uns auf eine unbeschwerte Kampagne 2021/2022 gefreut, doch die aktuelle Lage lässt das leider nicht zu“, erklärten sie einmütig. „Die Fastnacht ist ein ganz wichtiges Kulturgut in Rheinland-Pfalz, viele Menschen engagieren sich in den Vereinen und leisten meist ehrenamtlich Großartiges in der Kinder- und Jugendarbeit“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. In der allgemeinen Pandemielage, insbesondere mit der zu erwartenden Ausbreitung der Omikron-Variante in Europa, müsse man jedoch Vorsorge treffen. „Neben den Anstrengungen beim Impfen und Boostern müssen wir daher auch die Kontakte weiter reduzieren“, so die Ministerpräsidentin.

Die Präsidenten Fess und Mayer dankten der Landesregierung für den Austausch: „Gerade in der Pandemie braucht man Lichtblicke und Frohsinn, wie ihn die Karnevalisten leben und lieben. Denn die Situation ist für viele Menschen sehr belastend. Für uns ist klar, die Fastnacht findet statt, die Frage ist nur wie?“ Gemeinsam mit den Vereinen werde man schauen, welche alternativen Formate zu Umzügen und der Saalfastnacht unter der geltenden Verordnung möglich seien. „Bei allen Überlegungen hat die Gesundheit der Beteiligten oberste Priorität“, betonten BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess und RKK-Präsident Hans Mayer. Daher unterstützen beide Dachverbände auch die Impfkampagne des Landes. Zudem sei man froh, dass der Bund und die Länder die Frist für die Absage von Veranstaltungen beim Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen bis Ende Januar 2022 verlängert haben. Rheinland-Pfalz habe sich dafür stark gemacht, dass der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen freiwillige Absagen von Kulturveranstaltungen, die im Zeitraum vom 18. November 2021 bis 28. Februar 2022 stattfinden sollten, als „pandemiebedingt“ anerkennt. Dies gilt unabhängig von der Verordnungslage in den jeweiligen Bundesländern und für Veranstaltungen aller Größen.

Die Landesregierung unterstützt mit einem „Schutzschild für Vereine in Not“. Für viele Vereine wird die Kampagne mit finanziellen Einbußen einhergehen, da Verträge bereits geschlossen wurden oder Veranstaltungen mit mehr Aufwand umgesetzt werden müssen. Mit dem Soforthilfe-Programm „Schutzschild für Vereine in Not“ leistet die Landesregierung finanzielle Hilfe für gemeinnützige Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind. Ziel ist es, gemeinnützige Vereine und Organisationen, denen durch die Pandemie Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz drohen, wirksam zu unterstützen. Der Schutzschild bietet eine Soforthilfe in Form von Zuschüssen bis zu einer Höhe von insgesamt 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Laufzeit des Programms wurde bis Juni 2022 verlängert. Weitere Informationen erhalten betroffene Vereine unter https://www.fokuskultur-rlp.de/.

 

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Soweit die Beine tragen – Über 30.000,00 Euro erlief die KGS Kommern bei ihrem Sponsorenlauf

Mechernich-Kommern – Großartiges Engagement: 1.586 Kilometer insgesamt liefen die Schülerinnen und Schüler der KGS Kommern bei ihrem Sponsorenlauf für die gute Sache – Die Summe von über 30.000 Euro ließ Schulleiterin Maria Cloot nachts nicht schlafen – 17.000 Euro wurden jetzt an die Mechernich-Stiftung überreicht.

„Eine Wahnsinnssumme“ von insgesamt 30.075 Euro erzielten die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule in Kommern mit ihrem Sponsorenlauf. Foto: Markus Kratz/pp/Agentur ProfiPress

„Ich war schweißgebadet“, sagt Maria Cloot. Diesen Zustand durchlief die Schulleiterin der Katholischen Grundschule Kommern gleich zweimal innerhalb weniger Tage.

Josephine und Elias aus der 4b überreichten den 17.011-Euro-Scheck an Ralf Claßen, dem Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Zunächst war sie spontan – mit Jeans und Wanderschuhen bekleidet – beim Sponsorenlauf ihrer Schülerinnen und Schüler mitgelaufen und angesichts ihrer zwanzig vierhundert-Meter-Runden berechtigterweise mächtig ins Schwitzen gekommen. Was danach an Geld zusammenkam, hätte sie in ihren kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt, wie sie sagt – aber genau das ließ sie dann nachts im Bett mit zwischendurch mit Sorgen hochschrecken („wenn das aus dem Tresor geklaut wird“).

Sage und schreibe 30.075 Euro sind bei dem Lauf-Event der Schule auf dem Sportplatz des VfL Kommern erlaufen worden. 1.586 Kilometer hatten sie geschafft und über 500 Runden wurden gezählt.

Mit 17.011 Euro wurde die Mechernich-Stiftung bedacht, die sich unter der Federführung des Vorsitzenden Ralf Claßen insbesondere für sozial schwächere und Betroffene der Hochwasserkatastrophe im Stadtgebiet Mechernich einsetzt. Die anderen rund 13.000 Euro erhielten die Grundschulen im Kreis Euskirchen sowie das St.-Angela-Gymnasium und die Buchhandlung „Leserei“ in Bad Münstereifel, die zuletzt den Vorlesetag an der Kommerner Einrichtung gestaltete.

Um den Spendenscheck an Ralf Claßen persönlich zu überreichen, waren alle Kinder an diesem Vormittag aus ihren Klassen auf den Schulhof gekommen. Begrüßend sprach die Schulleiterin: „Ich habe jetzt schon Gänsehaut, weil es ein ganz besonderer Moment ist für unsere Schule. Und das haben wir Euch zu verdanken.“

„Eine Wahnsinnssumme“

„Eine Wahnsinnssumme“, zollte Ralf Claßen allen Beteiligten Respekt und dankte: „Eine ganz tolle Aktion von den Kindern, Ihnen, Frau Cloot, und den Lehrerinnen und Lehrern. Wir sind sehr froh über diese große und großartige Spende.“ Vom Lehrerkollegium hatten Maria Schneider, Frank Drehsen und Simon Prämassing die Aktion unterstützt und organisiert. Den Scheck überreichten Josephine und Elias aus der Klasse 4b.

Vor dem Lauf hatten die Kinder sich aktiv auf Sponsorensuche begeben: Papa, Mama, Omas und Opas, Nachbarn, Freunde, Bekannte wurden angesprochen und aktiviert. „Diejenigen durften sich dann in die Liste eintragen und wählen, wieviel sie am Ende pro Runde spenden wollen“, so Maria Cloot. Mit dem unermüdlichen Einsatz der jungen Sportler hatte jedoch so keiner rechnen können.

Die Kinder liefen Runde um Runde – die jungen kleinere, die älteren größere, letztlich über den ganzen Vormittag verteilt. Maria Cloot: „Die Kinder waren total motiviert, haben zwischendurch höchstens kurz mal durchgeschnauft, sind dann aber immer und immer wieder weiter und weiter gelaufen.“

Schulleiterin lief spontan mit

Sogar die Schulleiterin erhielt dann einen „Bierdeckel“, wo die gelaufenen Runden notiert werden sollten. Die Lehrerkollegen wollten ihren Lauf mit einem Euro pro Runde sponsern. „Ja, ok, dann mache ich Euch jetzt arm“, kündigte die Aufgeforderte mit einem Augenzwinkern an. Allein laufen musste sie aber nicht.

„Das war so süß und so ein Spaß. Die Kinder sind natürlich mit mir gelaufen“, so Cloot mit dem Ansporn im Rücken doch zumindest zehn Runden zu schaffen.  „Völlig untrainiert wie ich bin.“ Am Ende sind es dann ja sogar besagte zwanzig geworden. Jeder gab eben alles. Die Chefin der Schule glücklich: „Es war ein toller Tag, der die Gemeinschaft gestärkt hat.“

Und mehr: Die Tage danach trudelten die Briefumschläge mit den Spenden ein, die sich zu immer höheren Bergen stapelten. Claßen versprach den Grundschülern: „Wir werden dieses Geld nutzen, um Kindern vom Hochwasser betroffenen Familien Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Ihr müsst Euch vorstellen, dass viele Kinder ihre gesamten Spielsachen, Möbel und Kleidung verloren haben. An Euch ein großes Dankeschön und auch an die Sponsoren. Ihr seid großartig.“

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Das MVZ Mittelrhein impft auch zwischen den Tagen – Dienstag 28. Dezember sowie jeden weiteren Dienstag

Region/Mayen-Koblenz – Das MVZ Mittelrhein, Tochtergesellschaft des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, impft auch zwischen den Tagen. Am Dienstag, 28. Dezember, und bis auf Weiteres jeden Dienstag von 13 bis 17 Uhr führt insbesondere das Team der Praxis „Innere Medizin/Hausärztliche Versorgung Monika Prinzen und Dr. Markus Schneider“ Covid19-Impfungen durch. Das Impfzentrum befindet sich im zentral gelegenen Konferenzzentrum des Kemperhofs (Koblenzer Straße 161, 56073 Koblenz). Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Es können sich alle Personen ab 18 Jahren impfen lassen. Wichtig ist, dass die zu impfende Person keinerlei Symptome akuter Erkrankungen aufweist. Neben der Erst- und Zweitimpfung werden auch Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Grundsätzlich können sich alle volljährigen Bürger, deren zweite Impfung drei Monate oder länger zurückliegt, eine kostenlose Auffrischungsimpfung geben lassen. Personen, die mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson geimpft wurden, erhalten frühestens vier Wochen nach der Impfung eine Auffrischungsimpfung.

Alle Informationen zum Impfangebot im GK-Mittelrhein gibt es hier: https://www.gk.de/infos-zum-corona-virus/corona-impfangebot/

Weitere Impfangebote in Koblenz gibt es unter anderem auch am Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur und im Löhr-Center.

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Sportlerehrung 2022 in Aachen – Wer hat eine Ehrung verdient? – Meldungen noch bis 31. Dezember möglich

Aachen – Ehre, wem Ehre gebührt: Der Fachbereich Sport der Stadt Aachen und der Stadtsportbund Aachen e.V. zeichnen in jedem Jahr gemeinsam verdiente Sportler*innen oder Ehrenamtler*innen aus den Sportvereinen und Sportverbänden bei der Sportlerehrung aus. Und damit auch wirklich alle, die es verdient haben, geehrt werden können, bitten Fachbereich und Stadtsportbund alle Aachener Sportvereine und Sportverbände, ihre infrage kommenden Personen bis zum 31. Dezember 2021 zu melden. Wer geehrt werden kann, steht in den Richtlinien unter: www.aachen.de/sport, Stichwort „Sportförderung“.

Es genügt ein formloser Antrag, in dem Name, Vorname, Adresse und die erbrachte Leistung der Athletin, des Athleten oder der Mannschaft angegeben werden. Den Antrag für Sportler*innen und Mannschaften bitte per Mail an sportamt@mail.aachen.de oder postalisch an den Fachbereich Sport der Stadt Aachen, Elisabethstraße 8, 52058 Aachen, senden.

Anträge für die Ehrung von ehrenamtlichen Sportmitarbeiter*innen können an den Stadtsportbund Aachen e.V., Reichsweg 30, 52068 Aachen, geschickt werden. Es gelten die Kriterien in den oben genannten Richtlinien. Ein Meldeformular finden Sie unter www.sportinaachen.de/fuer-vereine/sportlerehrung.

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Torsten Welling (MdL) informiert sich vor Ort zum Welterbe-Projekt Mühlsteinrevier RheinEifel

Mayen – Zu einem Gedankenaustausch über das Welterbe-Vorhaben »Mühlsteinrevier RheinEifel« trafen sich Mitglied des Landtages (MdL) Torsten Welling (CDU) und der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Mayen Martin Reis mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft und des Arbeitskreises »Mühlsteinrevier RheinEifel«. Für die Arbeitsgemeinschaft konnte Oberbürgermeister Dirk Meid die Landes-und Ortsvertreter in den Erlebniswelten Grubenfeld begrüßen.

Das Treffen diente dem Kennenlernen der aus acht Gebietskörperschaften bestehenden Initiative, die seit 2016 an der Antragstellung auf Anerkennung des historischen Mühlsteinreviers arbeitet. In der zurückliegenden Zeit hatte das Land Rheinland-Pfalz mit Prof. Albrecht von der Bergakademie Freiberg einen Gutachter bestellt, der die Welterbefähigkeit des Mühlsteinreviers untersuchte und auch bestätigte. Im Juni konnte die fertige Bewerbung beim Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) eingereicht werden. Das Land hat seinerseits die Bewerbung durch den dafür eingerichteten Landesfachbeirat prüfen lassen. Dem Mühlsteinrevier wurden gute Chancen für eine erfolgreiche Bewerbung eingeräumt.

Nunmehr hat das Land die Bewerbung bei der Kultusminister-Konferenz (KMK) eingereicht. Von dort hat man bereits signalisiert, dass die Bewerbung den Prüfanforderungen zur Aufnahme auf die kommende Tentativliste genüge. Insgesamt 21 Bewerbungen aus den Bundesländern sind dort eingegangen. Im kommenden Jahr werden sie durch den Bundesfachbeirat erneut geprüft. Nur sieben Bewerber werden den Sprung auf die deutsche Tentativliste schaffen. Jahr für Jahr wird dann eine Bewerbung bei der UNESCO-Zentrale in Paris abgegeben.

Nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft besitzt das Mühlsteinrevier einen ausgewöhnlichen universellen Wert (OUV); die Grundvoraussetzung für eine Anerkennung als UNESCO-Welterbe. Von der neolithischen Revolution der Jungsteinzeit bis zur industriellen Revolution des 19./20. Jahrhunderts war der Mühlstein ein zentrales, überlebenswichtiges Kulturgut für die Nahrungszubereitung von agrarischen Gesellschaften. Eine Vergleichsanalyse habe zudem gezeigt, dass im relevanten geo-kulturellen Raum (Europa, Mittelmeerraum) kein weiteres Mühlsteinrevier über eine derart lange Zeit Mühlsteine produzierte und zugleich in weiten Teilen der alten Welt exportierte. Dies war nur durch die Heranbildung eines regelrechten Reviers möglich.

Noch heute ist der Wirtschaftsraum der Region von der historischen Entwicklung der Industrie der Steine und Erden geprägt. Die Mühlsteinindustrie hat dieser Landschaft ihren Stempel aufgedrückt und war auch Sinnbild des Landkreises. Das Revier sei einerseits kulturelles Erbe, welches im Interesse der gesamten Menschheit zu erhalten und zu pflegen gilt, aber auch ein wichtiger Baustein für eine gute Zukunftsplanung. Ein solches Welterbe fördere die regionale Identität.

MdL Torsten Welling betonte, dass ihn dieser Aspekt besonders am Herzen liege. Ein Welterbe sollte integrativer Teil einer Landes- und Regionalplanung sein. Er wolle die Bewerbung nach besten Kräften überparteilich unterstützen.

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Aktuelles Kreisjahrbuch an Landrat übergeben

Wittlich – Das im November erschienene Jahrbuch des Kreises Bernkastel-Wittlich für 2022 wurde vom Schriftleiter des Redaktionsausschusses René Richtscheid an Landrat Gregor Eibes und Fachbereichsleiter Stefan Schmitt übergeben.

Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr hochaktuell auf den Themen Klima, Umwelt und Energie aus regionaler Perspektive. Die Beiträge stellen einerseits aus naturwissenschaftlicher Hinsicht einen akuten Handlungsbedarf fest, andererseits warnen historische Beispiel vor möglichen Folgen – gerade für die einfache ärmere Bevölkerung und in der Folge für den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt. Viele weitere Aufsätze befassen sich wie immer mit den Naturgegebenheiten, der Historie, herausragenden Bauwerken und Persönlichkeiten unserer Region: etwa zur Geologie um Wehlen, zu den Auswirkungen des Kulturkampfes in einem Moseldorf mit seinen standhaften Protagonisten oder dem Eisenbahnbau im Hunsrück.

Das sind nur kleine Einblicke in einige der insgesamt 51 Artikel, die auf über 200 Seiten eine kurzweilige Lektüre für Alt und Jung garantieren. Das illustrativ bebilderte Jahrbuch, das sich auch gut als Weihnachtsgeschenk eignet, kostet 7,50 Euro. Es ist im Kreisarchiv sowie in der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei (beide Haus Mehs, Schlossstraße 10 in Wittlich) sowie bei der Bürgerberatung der Kreisverwaltung (Kurfürstenstraße 16 in Wittlich, Tel. 06571 14-0) erhältlich, ferner im Buchhandel, einigen Touristinformationen und weiteren Verkaufsstellen.