Trauer um Michael Billen. Foto: Kreisverwaltung des
Eifelkreises Bitburg-Prüm
Bitburg – Der Erste Kreisbeigeordnete und frühere Landtagsabgeordnete Michael Billen ist in der letzten Nacht verstorben. Dies teilte Landrat Andreas Kruppert am Morgen den Mitgliedern des Kreistages, den weiteren Kreisbeigeordneten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung mit.
„Mit Michael Billen verlieren wir einen über alle Maße engagagierten Kollegen, dem die Entwicklung unserer Region ein echtes Herzensanliegen war und der sich über Jahrzehnte mit aller Kraft für unseren Kreis eingesetzt hat. Er wird uns sehr fehlen, so Landrat Kruppert in einer ersten Würdigung.
Aachen – Die Stadt Aachen hat ihr Angebot an Online-Dienstleistungen um ein weiteres Produkt erweitert. Ab 2022 kann der Aachen-Pass von allen Bezugsberechtigten einfach und bequem unter aachen.de/aachenpassbeantragt werden.
Hier können gleichzeitig die Aachen-Pässe für die gesamte Familie beantragt werden. Durch das Hochladen eines entsprechenden Berechtigungsnachweis als Foto oder Scan ist keine persönliche Vorsprache notwendig. Wer keinen Zugang zum Serviceportal hat, kann sich beim Servicecenter Call Aachen unter der Rufnummer 0241 432-1299 oder aachenpass@mail.aachen.demelden.
Nach Prüfung der Unterlagen wird der Aachen-Pass per Post übersandt.
Um das Serviceportal zu nutzen, ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Bei Fragen zum Umgang mit dem Serviceportal steht das Servicecenter Call Aachen unter 0241 432-1222 gerne zur Verfügung.
Die persönliche Beantragung des Aachen-Passes ist weiterhin nach telefonischer Terminvereinbarung unter 0241 432-1234 oder über aachen.de/terminvereinbarungvor Ort in den Bürgerservice-Standorten Katschhof und Bahnhofplatz sowie in allen Bezirksämtern möglich.
Bürger*innen, die Leistungen des Jobcenters Aachen beziehen, haben den Aachen-Pass in den vergangenen Jahren jeweils zum Jahresbeginn automatisch per Post erhalten; hierfür wurden die Kund*innendaten des Jobcenters Aachen genutzt. Die Nutzung der Daten zu diesem Zweck ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mehr zulässig.
Der automatische Versand der Aachen-Pässe auf der Grundlage von persönlichen Einverständniserklärungen wäre nur noch mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand möglich gewesen.
Die Stadt Aachen hat sich daher dazu entschlossen, den Aachen-Pass für alle Bezugsberechtigten ausschließlich auf Antrag auszugeben. Alle inzwischen eingegangenen Einverständniserklärungen wurden gelöscht bzw. vernichtet.
Bürgermeister Bernhard Mauel empfing die Sternsinger im Rathaus. Foto: Bernd Wollenweber/Stadt Mayen
Mayen – Auch in diesem Jahr besuchten die Sternsinger unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben“ das Mayener Rathaus. Mit dabei waren die kleinen Könige der Pfarreien St. Clemens, Herz-Jesu und St. Veit, die ihren Segen und ihre Lieder im Rathaus vortrugen.
„Wir freuen uns sehr über euren Besuch“, hieß Bürgermeister Bernhard Mauel die Sternsinger willkommen und dankte den Kindern, ihren Eltern, den wichtigen Betreuerinnen und Betreuern und den Pfarreien ausdrücklich für ihr Engagement im Namen der Stadt Mayen
Mit dem Kreidezeichen 20*C+M+B*22 bringen die Sternsinger als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.
Die Aktion Dreikönigssingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder engagieren. Die Sternsinger hofften daher auf viele offene Türen, um vielen Menschen den Segen zu bringen.
Als man noch gemeinsam feiern durfte: Die evm-Palettenparty im Januar 2020 war ein voller Erfolgt. In diesem Jahr verlost die evm keine Paletten mit Wurfmaterial, sondern unterstützt die Vereine mit einer Geldspende. Foto: evm/Frey
Region/Koblenz – Die beliebte Palettenparty geht in die nächste Runde – Jetzt bewerben. Die evm-Palettenparty feiert sechsjähriges Bestehen: Nach fünf erfolgreichen Wettbewerben will die Energieversorgung Mittelrhein (evm) die Karnevalsvereine und -gruppen in der Region auch in diesen schweren Zeiten unterstützen.
„Auch im Jahr 2022 kann die Session in vielen Gemeinden der Region wieder nicht wie gewohnt stattfinden. Trotzdem haben sich viele Vereine wieder coronakonforme Alternativen ausgedacht, um den Karneval trotzdem zu feiern. Dieses Engagement möchten wir unterstützen“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. In diesem Jahr verlost das Energie- und Dienstleistungsunternehmen, anstelle der Paletten mit Wurfmaterial, je 555 Euro an insgesamt elf Vereine.
Das Mitmachen ist ganz einfach: Um die 555 Euro zu gewinnen, müssen die Karnevalsgruppen ein Foto zum Motto „Mach Deine Palette fit für die neue Session“ einreichen. Die Palette muss dabei auf dem Bild zu sehen sein. Das Foto kann bis Sonntag, 30. Januar, unter www.evm.de/palettenparty eingereicht werden. Ab Dienstag, 1. Februar, bis Freitag, 11. Februar, 11.11 Uhr, kann jeder für seinen Favoriten abstimmen. Weitere Informationen finden interessierte unter www.evm.de/palettenparty.
„Der große Erfolg der evm-Palettenparty in den vergangenen Jahren spricht für. Wir möchten auch in Corona-Zeiten diesen besonderen Brauch ein wenig aufrechterhalten und die jahrelange Arbeit der Karnevalsvereine weiterhin unterstützen“, so Marcelo Peerenboom.
Trotz Abschied: Bei der ein oder anderen Anekdote zum zukünftigen (gemeinsamen) Rentnerdasein wurde herzlich gelacht: Doris Hamacher (vorne) mit ihrem Mann Wilfried sowie Hamachers Stadtbücherei-Kolleginnen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Doris Hamacher von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick nach nunmehr 35 Jahren Stadtbücherei in den Ruhestand verabschiedet. Wie viele Bestseller wohl schon durch ihre Hände gewandert sind, lässt sich über 35 Jahre, in denen sie in der Mechernicher Stadtbücherei für den richtigen Lesestoff sorgte, nicht mehr nachvollziehen. Sicher ist aber: Mit Doris Hamacher geht ein liebgewonnenes Bücherei-Gesicht, das etliche Bürgerinnen und Bürger, vor allem natürlich Leseratten, von eigenen Kindesbeinen an kennen, in den Ruhestand.
Etliche Mechernicher haben schon als Kind bis in das Erwachsenenalter hinein Bücher bei Doris Hamacher ausgeliehen. Jetzt verabschiedet sich die Mitarbeiterin der Stadtbücherei nach 35 Jahren Treue in den Ruhestand. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Sie ist mit ihrem Team „Herrin“ über mittlerweile 19.000 Medien in der Bahnstraße – die Online-Ausleihe noch gar nicht mitgezählt. Aus erster Hand weiß sie zu berichten: „Die Jugendlichen lesen nicht mehr so viel wie früher. Trotzdem bleibt das Buch das meist ausgeliehene Medium in unserer Stadtbücherei.“ Die „Konkurrenz“ wie DVDs, Nintendo-Spiele, Hörbücher, CDs können da zumindest in den Ausleihzahlen nicht mithalten.
Angefangen hat Doris Hamacher bei der Stadtbücherei als diese noch in der Rathergasse stationiert war. „Damals hätte ich nie gedacht, dass ich das so lange mache“, sagt die heute 62-Jährige rückblickend. Aber die gelernte Arzthelferin fand Gefallen an ihrer neuen Aufgabe und blieb. Allerdings nicht dauerhaft an Ort und Stelle, denn viermal zog die Einrichtung mit Sack und Pack und Bücherregalen noch um.
Stationen & Umzüge
Zunächst half sie in der vorübergehenden Zweigstelle der Stadtbücherei im Kommerner Rathaus, dann zog sie mit dem Mechernicher Hauptsitz zur Turmhofstraße (in die frühere Buchhandlung Abel), dann in die Bahnstraße (ehemals „Krementz“, jetzt Musikschule) und erst viele Jahre später an den jetzigen Standort in die Bahnstraße 26, wo Bücherregale & Co. nun seit zehn Jahren beheimatet sind. Für die Kunden hatte sie immer einen versierten Tipp für angesagten Lesestoff parat.
Hinter die „schöne Zeit“ in der Stadtbücherei, habe sie jetzt für sich persönlich passend aber dennoch einen „Schlussstrich“ ziehen wollen. „Für mich ist das jetzt rund“, sagt die Kommernerin, deren Mann Wilfried kürzlich ebenfalls pensioniert wurde. Die zwei Corona-Jahre mit ihren ständig wechselnden Zugangsregeln und vorübergehenden Schließungen seien in der Stadtbücherei allerdings auch anstrengend gewesen.
Neue Kunden
Ihr gefalle, dass die Stadtbücherei mit den Zugezogenen zuletzt auch wieder viele Familien als Neukunden habe gewinnen können, so Doris Hamacher. Auch die Aktion „Ausleihe to go“ der Stadtbücherei Mechernich in der Corona-Zeit sei „super“ bei der Kundschaft angekommen und auch sehr gut angenommen worden.
Zum Abschied wurde ihr im Rathaus ein großer „Bahnhof“ bereitet. Ihre Kolleginnen vom Bücherei-Team waren gekommen, von der Stadtverwaltung Hamachers ehemaliger (ebenfalls pensionierte) Teamleiter Willi Göbbel, seine Nachfolgerin Kerstin Lehner, Carmen Keil als Vertretung des Personalrates sowie Fachbereichsleiter Holger Schmitz, Dezernent und Kämmerer Ralf Claßen, Erster Beigeordneter Thomas Hambach sowie Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der in seinen lobenden Dankesworten ihr Wirken und Stationen der Stadtbücherei Revue passieren ließ.
Viel Konkretes vorgenommen für den Ruhestand habe sie sich nicht, so die zweifache Oma. Ausgiebig Lesen ist bei ihr aber natürlich schon von Haus aus mit Priorität eins gesetzt.
Wittlich – Überschwemmungen und Hochwasser nach dem Starkregenereignis Mitte Juli 2021 haben einige Gemeinden im Landkreis Bernkastel-Wittlich stark betroffen. Unabhängig von der Größe des Fließgewässers und der Jahreszeiten können Hochwasserereignisse immer wieder treffen – als eine Folge der Klimaveränderungen eher häufiger als seltener.
Im Hinblick auf eine Hochwasservorsorge appellieren Landrat Eibes und die Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde, die Gewässerufer freizuhalten. Lagern Sie keinen Abfall, Kompost, Brennholz und anderes Material unmittelbar am Bach.
Bei lokalen Starkregenereignissen schwemmt das Gewässer die gelagerten Stoffe und Gegenstände ab mit der Folge, dass dieses Treibgut Brücken, Durchlässe und andere Engstellen verstopft, so dass es zu zusätzlichen Überschwemmungen kommt. Dies gilt nicht nur für Grundstücke, die innerorts gelegen sind. Landwirte und Grundbesitzer, die Flächen in Überschwemmungsgebieten bewirtschaften, sind ebenfalls aufgefordert, Abflusshindernisse, wie zum Beispiel Rundballen oder Brennholzlager, von den Flächen zu entfernen. Informationen zu festgesetzten Überschwemmungsgebieten finden Sie unter https://sgdnord.rlp.de/de/wasser-abfall-boden/wasserwirtschaft/hochwasserschutz/uesg/festsetzungen/.
Das Hochwasser vom Sommer 2021 hat auf einigen Grundstücken Schwemmgut – natürliches Treibholz und Zivilisationsmüll – angelandet. Bis dato sind noch nicht alle Grundstücke geräumt. Hier klärt die Kreisverwaltung zu den rechtlichen Pflichten auf. Bereits in 1997 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Eigentümer oder Besitzer (Pächter, Mieter) eines im Überschwemmungsbereich eines Gewässers liegenden Grundstücks verpflichtet sind, die durch Hochwasser angeschwemmten Abfälle auf eigene Kosten aufzusammeln und dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zur Beseitigung zu überlassen. Solche aufgedrängten Abfälle sind damit genauso zu behandeln wie alle anderen auf dem betreffenden Grundstück anfallenden Abfälle. Der Zweckverband A.R.T. als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger nimmt die Abfälle kostenpflichtig entsprechend den Regelungen seiner Gebührensatzung an. Die Anlieferung von Schwemmgut an einem Entsorgungs- und Verwertungszentrum des A.R.T. sollte im Voraus abgestimmt werden unter Tel.: 0651 9491 414 oder E-Mail: abfall-telefon@art-trier.de.
Die Untere Wasserbehörde fordert dazu auf, bislang nicht geräumte Grundstücke zeitnah von den Anlandungen zu säubern und diese einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen. Die Beseitigung des Schwemmgutes verhindert, dass dieses beim nächsten Hochwasser weiter abgeschwemmt wird, es dadurch bachabwärts zu Verstopfungen an Engstellen kommt und erneute Überschwemmungen provoziert werden.
Region/Mayen-Koblenz – In vielen Haushalten und Gewerbeeinrichtungen finden sich gasbetriebene Geräte zum Heizen, Kochen, Grillen oder zur sonstigen Verwendungen. Der Einsatz von Flüssiggas ist dank seiner guten Verfügbar- und Unabhängigkeit von den Gasnetzen sehr beliebt. Der Markt bietet daher in diesem Bereich ein großes Angebot, bei dem es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Das Gas in den Flüssiggasflaschen enthält Propan, Butan, aber auch andere Stoffe und ist leicht entzündbar. Egal, ob im Privathaushalt oder bei der gewerblichen Nutzung: Durch die falsche Handhabung oder falschem Anschluss der Geräte an die Gasversorgung kommt es immer wieder zu Unfällen mit schwerwiegenden Folgen, wie Verbrennungen oder Explosionen.
Deshalb ist es wichtig, immer wieder drauf aufmerksam zu machen, dass es sich bei Geräten mit angeschlossener Flüssiggasflasche bzw. Gaskartusche auch um potentielle Gefahrenquellen handelt. Insbesondere für Gewerbetreibende bestehen höhere Anforderungen an die technische Ausrüstung. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ist im nördlichen Rheinland-Pfalz zuständig für die Marktüberwachung. Deshalb rät sie beim Benutzen darauf zu achten, dass grundlegende Sicherheitsanforderungen an den Geräten und deren Ausrüstungsteilen, entsprechend der EG-Richtlinie über Gasverbrauchseinrichtungen, vorhanden sind. Weitere Vorschriften dienen den Anforderungen an die Lagerung von Flüssiggas und dem Betrieb von Gasgeräten. Diese müssen im gewerblichen Bereich regelmäßig gewartet und geprüft werden. Die Beschäftigten, die diese Anlagen bedienen, müssen zudem unterwiesen sein. Die Unterweisung muss mindestens einmal jährlich durchgeführt werden und ist schriftlich zu dokumentieren.
Bein Anschalten dennoch nicht vergessen: Terrassenheizstrahler sind aus Sicht des Klimaschutzes sehr kritisch zu bewerten. Sowohl mit Propangas betriebene als auch elektrische Terrassenheizstrahler verursachen einen hohen CO2 – Ausstoß.
Die SGD Nord wünsch einen sicheren Start ins neue Jahr.
Keine Damensitzung in diesem Jahr: Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Prinzengarde Mechernich die Veranstaltung abgesagt. Eintrittspreise werden erstattet. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Die Prinzengarde Mechernich sagt die Damensitzung 2022 aufgrund der Corona-Pandemie ab – Eintrittspreise werden erstattet, Ticketrückgabe in der „Alten Schule“. „Die Gesundheit jedes Einzelnen (Besucher, Veranstalter oder Künstler) ist für uns höher einzustufen, als der Spaß an einer Sitzung, egal wie gut diese auch sein mag“, schreibt die Prinzengarde Mechernich, die jetzt coronabedingt ihre beliebte Damensitzung abgesagt hat. Wer bereits Tickets für die Damensitzung gekauft hat – die am Samstag, 5. Februar, hätte stattfinden sollen – bekommt den Eintrittspreis zurückerstattet.
Damit folgt die Prinzengarde Mechernich nach eigenem Bekunden „schweren Herzens“ den Empfehlungen der Landesregierung Nordrhein-Westfalens, wonach Karnevalssitzungen aufgrund der sich rapide verschlechternden Aussichten in Bezug auf die Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden sollten. Auch der Festausschuss Mechernicher Karneval 1960 e. V. hat bereits alle geplanten Veranstaltung der Session 2021/2022 abgesagt, darunter den Tulpensonntagszug und die Kostümsitzung.
Bereits gekaufte Eintrittskarten für die Damensitzung der Prinzengarde Mechernich können jeweils am Samstag, 22. Januar, 29. Januar oder 5. Februar, zwischen 13 und 15 Uhr in der „Alten Schule“ in Mechernich (Im Sande, Eingang über den Schulhof) zurückgegeben werden. Die Rückgabe erfolgt ausdrücklich nicht in der Vorverkaufsstelle „Em Gardestüffje“. Die Prinzengarde schließt ihr Schreiben: „Wir bitten um das Verständnis unserer Besucher und hoffen, dass sich in der Session 2022/2023 die Lage endlich wieder normalisiert.“
Ahrweiler – Zunächst noch Behinderungen bei Schülerbeförderung möglich. Am heutigen 4. Januar 2022 beginnt für die Schülerinnen und Schüler des Are-Gymnasiums der Schulunterricht am temporären Standort im Innovationspark Grafschaft-Ringen. Der Umzug der Schule, die nach den Sommerferien zunächst in den Räumen der Integrierten Gesamtschule Remagen (IGS) untergebracht war, bedingt erneut umfangreiche Veränderungen der Schulbus-Linien im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreis Ahrweiler.
Die zur Sicherstellung des Schülerverkehrs erforderlichen Fahrplanänderungen sind erfolgt und bei den ausführenden Verkehrsunternehmen (Verkehrsbetriebe Mittelrhein und DB Regiobus) bestellt. Alle Verbindungen zum Ersatz-Standort sind auf der Internetseite des Verkehrsverbundes Rhein Mosel (VRM) unter www.vrminfo.de in der Rubrik „Fahrplantabellen“ einsehbar. Zusätzliche Informationen sind zudem unter dem Stichwort „Schülerverkehre im Kreis Ahrweiler“ abrufbar.
Die angespannte Personaldecke bei den Verkehrsbetrieben Mittelrhein (VMR) führt bereits seit Anfang Dezember zu Behinderungen im ÖPNV. Auch DB Regiobus hat bei Bestellung der Fahrpläne auf mögliche personelle Probleme bei der Umsetzung angeführt. Der neue Fahrplan kann daher möglicherweise erst ab dem 6. Januar 2021 vollständig umgesetzt werden.
Vor diesem Hintergrund kann es in den ersten Tagen nach den Weihnachtsferien trotz der intensiven Bemühungen der Kreisverwaltung und des VRM, die Verbindungen ab dem ersten Schultag reibungslos sicherzustellen, zu Problemen bei der Beförderung der Schülerinnen und Schüler nach Grafschaft-Ringen kommen. Die Kreisverwaltung möchte hierauf bereits vorsorglich hinweisen.
Spendengutscheinübergabe auf dem Arenbergplatz mit (v.l.) Ralf Claßen, Simone, Simon und Zoe Opladen, Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und dem Mechernicher „Tafel“-Vorsitzenden Wolfgang Weilerswist. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern – Ergreifender Termin mit den Eheleuten Simone und Simon Opladen, Töchterchen Zoe, Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck, Bauunternehmer Manfred Glasmacher, Stadtdezernent Ralf Claßen und „Tafel“-Chef Wolfgang Weilerswist in der Kommerner Ackergasse.
Gartenlandschaftsbauer Manfred Glasmacher und seine Männer beim Abriss des ehemaligen Wohnhauses von Familie Opladen in der Kommerner Ackergasse. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Trauer und Hoffnung liegen im Leben selten so nah beieinander wie am ersten Montag des neuen Jahres in Kommern: Die junge Familie Simone und Simon Opladen (beide 32) mit Töchterchen Zoe mussten den Abriss ihres Fachwerkhäuschens in der Nähe des Kommerner Bleibachs mitansehen.
Es war am Mittwoch, 14. Juli, in den Fluten des zum reißenden Fluss gewordenen Bleibachs versunken. Was noch heil geblieben war, wurde am Nikolaustag, 6. Dezember, ein Raub der Flammen. Am Montag nun legten die Abrissbagger der Familie Glasmacher die Ruine vollends nieder.
Ein schwarzer Tag, aber auch ein Tag voller Hoffnung, wie die beiden Eheleute Simon und Simone den Reportern zu Protokoll gaben, die Ortsbürgermeister Rolf Jaeck an Ort und Stelle bestellt hatte, um den Abriss zu dokumentieren, aber auch die Neubaupläne der jungen Eheleute, Anfang 30, zur Kenntnis zu nehmen.
Und um wichtige Spendengeber zu treffen und die neuerliche Übergabe von Einkaufsgutscheinen über 1500 Euro durch Wolfgang Weilerswist von der Mechernicher Tafel für die 135 registrierten massiv Hochwassergeschädigten von Kommern. Insgesamt hatte Weilerswist von seinem „Tafel“-Kollegen und Dentallaborinhaber Peter Kappert (Lionsclub Essen-Stadtwald) 5000 Euro für Flutopfer in der Nordeifel erhalten.
180 Dankesbriefe zu Weihnachten
Stadtdezernent und Kämmerer Ralf Claßen war in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung ebenfalls mit von der Partie. Die vor 16 Jahren von den Eheleuten Walter und Inge Eich aus der Taufe gehobene Bürgerstiftung für unverschuldet in Not geratene Bürger der Stadt hat bislang 350.000 Euro für Kommerner Flutopfer zugeschossen.
Der Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck hat über Weihnachten und Neujahr 180 Spendenbriefe und Dankeschreiben für all diejenigen verfasst, die den Kommernern direkt bislang rund 90.000 Euro an zusätzlichen Geldmitteln zugedacht haben. Jaeck: „Die Hilfsbereitschaft der Menschen kennt noch kein Ende – erst Neujahr bekam ich von einer Essenerin 5000 Euro.“ Ralf Claßen: „Der Skattreff der Stadt Mechernich übergibt morgen weitere 1000 Euro.“
Und dennoch bleibt die Hilfsbedürftigkeit für Menschen wie Familie Opladen groß, die an materiellen Gütern nahezu alles verloren haben, was sie besaßen. Der aus Köln stammende Simon Opladen und seine Frau Simone aus Dahlem sind mit Töchterchen Zoe bei Verwandten in der südlichsten Kreisgemeinde untergekommen. Sie wollen aber dort – hochwassersicher – neu bauen, wo sie ihr Fachwerkhäuschen in der Kommerner Ackergasse 2019 gekauft und bezogen hatten…
Liebe Kollegin ertrunken
Den Abriss, der sonst sicher einige Zehntausend Euro zusätzlich verschlungen hätte, bewerkstelligen der Kommerner Bauunternehmer Manfred Glasmacher und seine Leute im Hand- und Spanndienst während des eigentlich noch laufenden Betriebsurlaubs.
Der Chef und seine „Männ“ sind besonders motiviert, zu helfen: Eines der 28 Todesopfer, die bei der Jahrhundertkatastrophe im Kreis Euskirchen zu beklagen waren, ist ihre überaus geschätzte Kollegin und Glasmachers Sekretärin Heike Schwier aus Schwerfen. Von den Glasmacher-Leuten war auf weitere Nachfragen nur ein wortkarges, aber herzliches „Selbstverständlich“ zu bekommen…
Heiligabend ist ein weiteres Haus in Kommern abgebrannt und hat eine Mutter mit drei Kindern obdachlos gemacht. An Weihnachten bescherte die Ortsgemeinschaft um Rolf Jaeck rund 50 Rentner, die sich sonst kaum etwas Besonderes zu den Feiertagen hätten leisten können. Alles in allem sei die Lage noch sehr bescheiden, sagt der Ortsbürgermeister: „Das neue Jahr kann eigentlich nur besser werden als es das alte war…“
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