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Die Karnevalszüge in Aachen fallen in diesem Jahr aus

Aachen – Die geplanten Karnevalszüge im Jahr 2022 sind abgesagt worden. Das gilt für den Rosenmontagszug, den Kinderzug und die fünf Züge in Brand, Eilendorf, Haaren, Lichtenbusch und Richterich. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und die Verantwortlichen des FestAusschusses Aachener Karneval (AAK) bedauern das sehr und setzen nun auf die nächste Karnevalssession 2022/23.

Der FestAusschuss Aachener Karneval (AAK) hat beschlossen, dass in diesem Jahr keine Karnevalszüge durch Aachens Straßen ziehen werden. „Alle Züge sind abgesagt worden“, teilten Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Frank Prömpeler, Präsident des „FestAusschusses Aachener Karneval“ (AAK), am 17. Januar in einem Pressegespräch im Aachener Rathaus mit. Die Verantwortlichen ziehen die Konsequenz daraus, dass die Corona-Pandemie weiterhin den Alltag in Stadt und Städteregion sowie in ganz Deutschland beherrscht.

In der Stadt Aachen sind der Kinderkarnevalszug am Tulpensonntag (27. Februar) und der Rosenmontagzug (28. Februar) betroffen. Aber auch die Karnevalszüge in Brand, Eilendorf, Haaren, Lichtenbusch und Richterich (am 27. Februar) sind abgesagt worden.

Oberbürgermeisterin Keupen: „Ich bedaure das sehr“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagte: „Ich bedauere das sehr. Es tut mir in der Seele weh. Denn die Karnevalszüge sind ein wichtiger Teil unseres Karnevalsbrauchtums in Aachen. Damit große Veranstaltungen wie der Karneval bald wieder möglich sind, müssen sich die Menschen konsequent impfen und boostern lassen. Das lege ich allen dringend ans Herz, die das noch nicht erledigt haben. In den Impfzentren gibt es noch genügend Termine. Sie müssen nicht Schlange stehen oder warten.“

Frank Prömpeler sagte als AAK-Präsident des: „Das Präsidium des FestAusschusses Aachener Karneval ist aufgrund der Beratung mit der Stadt Aachen dem Vorschlag seiner beiden Zugleiter nach kurzer Aussprache einstimmig gefolgt, die Karnevalszüge im Jahr 2022 abzusagen.“

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie hatte dafür gesorgt, dass die Mitglieder des Festausschusses in der vorigen Woche nochmals beraten hatten. „Entsprechend der bis zum 9. Februar 2022 geltenden Corona-Schutzverordnung wäre die Durchführung der Karnevalszüge unter Einhaltung von nicht unerheblichen großen Auflagen dem Grunde nach möglich gewesen“ hatten Günter Hintzen und Dirk Geller, die Zugleiter des Rosenmontags- und des Kinderzugs, im Vorstand des Festausschusses erklärt.

AAK rechnete mit großer Sogwirkung

„Aber bei der nicht zu unterschätzenden Sogwirkung der Aachener Züge als Publikumsmagnet und vor allem unter Berücksichtigung der unter Omikron rasant steigenden Fallzahlen haben unsere Zugleiter dem Vorstand des FestAusschusses Aachener Karneval vorgeschlagen, die Züge in diesem Jahr nicht zu veranstalten“, sagte AAK-Präsident Frank Prömpeler. „Wir hätten zumindest die Züge gerne gehen lassen, damit die Menschen für Ihre Impfanstrengungen entlohnt werden und auch alle wieder etwas Hoffnung bekommen. Aber getreu unserem Credo ‚Es gibt kein Feiern um jeden Preis‘ gab es bei der aktuellen Lage keine andere Möglichkeit, als die Züge nicht durchzuführen und Verantwortung für alle Teilnehmenden und Gäste zu übernehmen.“ Der Festausschuss freue sich nun mit allen Akteurinnen und Akteuren auf bunte Karnevalszüge im Jahr 2023, betonte Prömpeler.

Alternative: Karnevalzüge werden im Internet präsentiert

Auf die beiden Züge am Tulpensonntag (27.02.) oder Rosenmontag (28.02.) müssen die Jecken aber nicht verzichten. Pünktlich ab 11.11 Uhr werden die beiden Züge auf etwas andere Art und mit vielen Studiogästen über die jecke Welle des AAK aus dem Studio am Theaterplatz im Way of Ink live übertragen. Interessierte finden die Sendungen über folgende Internetadresse: www.radio-alaaf.de.

Der Festausschuss des Aachener Karnevals hatte bereits im Dezember 2021 angekündigt, dass er sich Mitte Januar zu den Karnevalszügen nochmals äußern wolle. Damals war eine grundsätzliche Absage der Züge als Außenveranstaltung für ihn zunächst keine Option. „Die Verantwortlichen im Festausschuss hätten den Menschen, den beiden Öcher Tollitäten sowie allen den kleinen und großen Jecken dennoch etwas bieten wollen. „Gerade die beiden letzteren Gruppen haben lange auf diesen Moment hingearbeitet und es gab neben den Vereinen auch viele Anfragen von Schulen, Kitas und Privatgruppen“, betonte Prömpeler.

Im Dezember hatten die Landesregierung und die Karnevalsverbände miteinander beraten und zunächst vereinbart, auf karnevalistische Veranstaltungen in Innenräumen zu verzichten. Damals bestand bei allen Beteiligten noch die Hoffnung, dass die traditionellen Karnevalszüge und andere Außenveranstaltungen Ende Februar 2022 möglich sein könnten.

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Kreis Ahrweiler ist bis 2027 anerkanntes GRW-Fördergebiet

Ahrweiler – Neue Fördermöglichkeiten für heimische Unternehmen. Seit dem 1. Januar 2022 ist der Kreis Ahrweiler erstmals Teil des Förderprogramms „Gemeinschaftsaufgabe“ für die neue Förderperiode 2022 bis 2027. Die Kreiswirtschaftsförderung hatte sich für eine Aufnahme des Kreises eingesetzt. Ziel ist es, strukturschwache Regionen zu unterstützen, Standortnachteile bei Investitionen auszugleichen und Anreize zur Schaffung von Einkommen und Beschäftigung zu setzen. Das Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe – Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ist seit 1969 das zentrale Instrument der regionalen Wirtschaftspolitik in Deutschland.

„Unser Nachbar-Landkreis Vulkaneifel war im Gegensatz zum Kreis Ahrweiler bisher GRW-Gebiet und konnte daher Unternehmen direkte Zuschüsse zahlen. Dies führte in Einzelfällen bereits zu Abwanderungen aus der Verbandsgemeinde Adenau. Nun können wir dies in der Förderperiode ausgleichen und mit weiteren Argumenten überzeugen“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL.

Auch die Kreiswirtschaftsförderung sieht in der GRW-Förderung einen weiteren wichtigen Baustein für den Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler. „Mit der Aufnahme in das Förderprogramm konnten wir den Unternehmen im Kreis Ahrweiler eine weitere Fördermöglichkeit erschließen. Es handelt sich bei der Förderung um direkte Zuschüsse und dies ist angesichts der aktuellen Herausforderungen für unsere Unternehmen eine weitere wichtige Unterstützung“, so Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung.

Der Kreis Ahrweiler ist als D-Fördergebiet im Förderprogramm eingestuft. Damit haben nun Unternehmen im Kreis Ahrweiler die Möglichkeit, eine finanzielle Förderung von zehn bis 20 Prozent auf neue Investitionen zu erhalten. Gefördert werden beispielsweise eigenbetrieblich, gewerblich genutzte Investitionen (nur neue Wirtschaftsgüter) des Anlagevermögens, wie bauliche Kosten, Maschinen und Einrichtungen. Grundsätzlich nicht förderfähig sind unter anderem Kosten für Grunderwerb, Kraftfahrzeuge, gebrauchte Wirtschaftsgüter sowie gemietete, geleaste oder im Wege des Mietkaufs angeschaffte Wirtschaftsgüter. Es werden nur Investitionen bewilligt, deren geplanter Umfang eine Zuschusshöhe von 20.000 Euro oder mehr zulässt und die innerhalb von höchstens 36 Monaten getätigt werden.

Umgesetzt wird das Programm von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Anträge können in der neuen Förderperiode ab dem Frühjahr 2022 bei der ISB gestellt werden.

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen und zur Antragstellung auf der Homepage der ISB unter https://isb.rlp.de/foerderung/153.html oder bei der Kreiswirtschaftsförderung, Servicestelle Förderprogramme, Anuriti Kumar, Telefon 02641-975-373, E-Mail anuriti.kumar@kreis-ahrweiler.de.

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Generalsuperior Haus ist tot – Beisetzung am 22. Januar um 11.30 Uhr auf dem Friedhof Mechernich

Mechernich – Ordo Communionis in Christo, die Stadt Mechernich und viele Christen weltweit trauern um einen menschenfreundlichen und liebenswürdigen Gottesmann. Karl-Heinz Haus (88), erster Generalsuperior des am 8. Dezember 1984 in Mechernich gegründeten Ordo Communionis in Christo, ist tot. Der 1961 in St. Anna in Düren zum Priester geweihte Pfarrer und Ordensobere schlief am Montagmorgen gegen 7 Uhr in der Langzeitpflege Communio in Christo in Mechernich im Kreis von Mitgliedern der Kommunität friedlich ein.

Noch an Allerseelen, 2. November 2021, war Generalsuperior Karl-Heinz Haus mit einer zwölfköpfigen Communio-Delegation nach Rom aufgebrochen, um Papst Franziskus am 3. November in einer Spezialaudienz das Gründungskreuz und die Ordensregel des Ordo Communionis in Christo zu übergeben und damit die Gründung Mutter Marie Thereses ausdrücklich in die Hände des Heiligen Vaters zu legen.

Nachdem der jahrzehntelange geistliche Begleiter und Seelenführer der Gründerin diesen letzten irdischen Auftrag erfüllt hatte, verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand von Tag zu Tag. Am Gottesdienst zum Gründungsgedenktag am 8. Dezember und an der Christmette konnte er noch im Rollstuhl teilnehmen, seit dem Jahreswechsel war er bettlägerig.

Aufgewachsen am Niederrhein

Der von vielen Menschen verehrte und geliebte Pfarrer Karl-Heinz Haus, der eine große Menschenfreundlichkeit, Gottesliebe und Liebenswürdigkeit ausstrahlte, hatte noch am 25. Juli sein Diamantenes Weihejubiläum begangen und 2018 seinen 85. Geburtstag gefeiert. Geboren wurde er am 12. August 1933 in Nettetal-Lobberich am Niederrhein. 1955 machte er am Thomaeum in Kempen Abitur, danach studierte Haus bis 1959 Theologie in Bonn.

Auf dem Primizbild von Kaplan Karl-Heinz Haus fand sich vor 60 Jahren der Heilige Christopherus, der „Christusträger“ mit dem Jesuskind auf den Schultern. Das war das Bild der Arbeiterjugend damals. Darüber stand: „Ihr seid alle Christusträger“. Und darunter sein persönlicher Wahlspruch: „Christus allein!“ Und ein Stoßgebet: „Heilige Maria, bete für junge Arbeiterapostel.“

„Es kommt darauf an, Christus nachzufolgen“, war der Weihespruch der fünf Diakone, darunter Karl-Heinz Haus, die im Juli 1961 in St. Anna in Düren von Bischof Johannes Pohlschneider zu Priestern geweiht wurden. „Ich habe diese Nachfolge sehr ernst genommen“, sagte Pfarrer Karl-Heinz Haus in einem Interview: „In aller Bescheidenheit so ernst, dass ich ihn auch gegen alle Widerstände befolgt habe, die mir im Zusammenhang mit der Leidens- und Gründungsgeschichte von Mutter Marie Therese und der Communio in Christo widerfahren sind“.

Sozialwerk aufgebaut

Pfarrer Karl-Heinz Haus wurde von Mutter Marie Therese als Generalsuperior auf Lebenszeit eingesetzt, sein Stellvertreter ist der aus Indien stammenden Father Jaison Thazhathil. Mit Mutter Marie Therese und Helmut Weber, dem Geschäftsführer des Sozialwerks Communio in Christo, und dessen Nachfolger Norbert Arnold sowie unter Begleitung eines auch mit externen Experten besetzten Kapitels baute Karl-Heinz Haus Pflegeeinrichtungen für Schwerstpflegebedürftige, alte und sterbende Menschen in Mechernich und Blankenheim auf.

Zu seinem 85. Geburtstag schickten der Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser ebenso wie sein Vorgänger Dr. Heinrich Mussinghoff Glückwunschschreiben. Beide waren auch schon zu Gast im Mutterhaus und den Pflegeinrichtungen in Mechernich, in denen nach den Grundsätzen christlicher Nächstenliebe Gott gesucht und verehrt wird. Das liebevolle Miteinander auch mit Gästen und Bewohnern steht unter dem Motto „Caritas est vivere in Deo“.

Karl-Heinz Haus war zunächst 1961 bis 1968 Kaplan in Anrath und Mönchengladbach, 1968 bis 1975 Regionalpfarrer der Region Düren, 1975 Pfarrer und von 1976 bis 1981 Dechant des Dekanates Mechernich und Pfarrer von St. Lambertus, Holzheim. 1982 stellte der damalige Bischof Prof. Dr. Klaus Hemmerle ihn für die Gründungen von Mutter Marie Therese frei.1973 bis zu ihrem Tod 1994 war Pfarrer Haus Beichtvater und Seelenführer von Mutter Marie Therese, seit 1985 Generalsuperior des Ordo Communionis in Christo.

Beisetzung 22.1., 11.30 Uhr, Friedhof Mechernich

Dem Wunsch von Mutter Marie Therese entsprechend führte er bis zuletzt das geistliche wie karitative Vermächtnis. Er hat, darin sind sich alle einig, die ihn kennen, sein ganzes priesterliches Sein, sein Ego als Mensch, seine Geltung als Prediger und Theologe weit hintangestellt, um Mutter Marie Therese und ihrem Werk mit ganzem Einsatz und aller Kraft zu dienen.

Nicht nur Kommunität und Kapitel, die Ordo-Mitglieder weltweit und die 300 Mitarbeiter des Sozialwerks der Communio in Christo trauern um einen großartigen Menschen und aufrechten Geistlichen, sondern auch viele Menschen in der Stadt Mechernich, in der polnischen Partnerstadt Skarszewy, im Kreis Euskirchen und in vielen Ländern der Erde. Die feierliche Beisetzung auf dem Mechernicher Friedhof findet am Samstag, 22. Januar, um 11.30 Uhr statt. Totenwache, Exequien und Seelenämter sind wegen der Corona-Pandemie nicht öffentlich.

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Neue Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mayen begrüßt

Mayen – In diesen Tagen traten vier neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. So hieß Oberbürgermeister Dirk Meid die Erzieherinnen Bianka Weiland, Beate Oster und Lisa Hörter sowie Monika Haupt als einrichtungsspezifisches Zusatzpersonal für die Kindertagesstätte in der Weiersbach willkommen.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so der Oberbürgermeister. Den guten Wünschen schloss sich Büroleiter Christoph Buttner an.

 

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Abfallinfo App der Stadt Mechernich jetzt kostenlos zum Download

Mechernich – In gängigen AppStores kostenlos downloaden – Abfalltermine können damit elektronisch abgerufen werden. Die Stadtverwaltung Mechernich hat gemeinsam mit sechs weiteren Kommunen und dem Kreis Euskirchen eine „AbfallinfoApp“ entwickeln lassen, die in allen gängigen AppStores kostenlos zum Download zur Verfügung steht.

Damit können alle Informationen rund um Abfalltermine und weitere Themen der Abfallwirtschaft auf elektronischem Wege mobil abgerufen werden.

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Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Düngenheim ist „Engagement Gewinner 2021“!

Kaisersesch/Düngenheim – Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Düngenheim ist einer von 50 Gewinnern des Förderpreises „EngagementGewinner 2021“ und erhält 10.000 € Preisgeld. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) honoriert damit erstmals die Arbeit gemeinnütziger Organisationen, die mit innovativen und inklusiven Ideen Nachwuchs akquirieren.

Die Freiwillige Feuerwehr Düngenheim setzt darauf, Kinder schon frühzeitig für das Ehrenamt zu begeistern. Unter Einbindung der Grundschulen und mit Schnuppertagen im Feuerwehrhaus konnten für die Gründung der Bambinifeuerwehr 32 Kinder gewonnen werden. Inzwischen sind bereits die ersten 15 Kinder in die Jugendfeuerwehr aufgerückt. Mit diesem Konzept überzeugten die Wehrleute die Expertenjury.

Das Preisgeld kommt für die Freiwillige Feuerwehr Düngenheim genau zur richtigen Zeit, denn die Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeugs steht an, das die Wehr bei Einsätzen und in der Jugendarbeit unterstützen wird.

Bürgermeister Albert Jung freut sich über die besondere Auszeichnung und lobt das große Engagement des Fördervereins und der Freiwilligen Feuerwehr Düngenheim sowie auch der anderen Freiwilligen Feuerwehren in der Verbandsgemeinde, die in der Nachwuchsgewinnung aktiv sind. „Kinder für die Feuerwehr zu begeistern und sie über die Bambini- und Jugendfeuerwehr bis ins hohe Alter zu halten, ist ein überaus wichtiger Baustein für den Erhalt der Freiwilligen Feuerwehren in den ländlichen Regionen. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und vielen Dank an alle Feuerwehrleute in der Verbandsgemeinde Kaisersesch sowie an alle Helferinnen und Helfer für ihren wichtigen ehrenamtlichen Einsatz“, so Bürgermeister Albert Jung.

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20.000 Euro Soforthilfe für das Vereinsleben im Ahrtal von Westenergie

Sinzig-Bad Bodendorf – Westenergie ruft Aktion „Stahrthilfe“ ins Leben. Vereine erhalten finanziellen Zuschuss für den Wiederaufbau. Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat zahlreiche Vereine und Institutionen im Ahrtal vor große Herausforderungen gestellt. Vereinshäuser und -plätze wurden zerstört, Materialien und Eigentum der Vereinsmitglieder von jetzt auf gleich vernichtet. Um die Vereine beim Wiederaufbau finanziell unterstützen zu können, hat das Energieunternehmen Westenergie Ende letzten Jahres in Kooperation mit dem Ahrtalradio die Aktion „Westenergie Stahrthilfe“ ins Leben gerufen. Durch ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren konnte Westenergie die benötigte Hilfe ermitteln und mehrere Vereine mit einer Soforthilfe von jeweils bis zu 2.000 Euro unterstützen.

Vom Tennisverein über Musikschule bis hin zum Blasorchester oder Tierschutzverein – die Vielfalt der Anfragen aus dem Ahrtal macht deutlich, wie wichtig die finanzielle Zuwendung für die Betroffenen der Flutkatastrophe ist. Westenergie konnte mit der Aktion „Stahrthilfe“ somit auch eine finanzielle Unterstützung für den Verein Tier- und Naturfreunde Schwanenteich e.V. aus Sinzig-Bad Bodendorf leisten. „Unser Tiergehege Schwanenteich wurde am 14. Juli 2021 von der Flut komplett zerstört. Nichts ist mehr wie es vorher war. Es ist ein schwerer Verlust für unseren Verein. Für den Wiederaufbau, der uns sehr am Herzen liegt, benötigen wir jede Hilfe und Unterstützung. Umso dankbarer sind wir, dass Westenergie die Aktion „Stahrthilfe“ ins Leben gerufen hat. Durch die finanzielle Hilfe konnten wir einen Teil unserer Anlage wieder aufbauen“, erzählt Martina Weiland, Vorstandsmitglied des Vereins Tier- und Naturfreunde Schwanenteich. Der Verein setzt sich für die Pflege, die Erhaltung und den Schutz vor Umweltschäden des Tiergeheges Schwanenteich ein. Das Teich- und Tiergehege soll der Erholung dienen und Besucher mit der Tierwelt vertraut machen.

„Gemeinsam ist es einfacher, Krisenzeiten zu überstehen. Dabei war es uns sehr wichtig, spontan und schnell zu reagieren. Mit unserem Beitrag wollen wir helfen, dass es für das Vereinsleben im Ahrtal weitergehen kann und mögliche finanzielle Engpässe abgemildert werden. Als starker und verlässlicher Partner der Kommunen ist die soziale Verantwortung ein wichtiges Ziel von uns“, erklärt Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Nach einem Antrag zur Teilnahme an der Aktion „Stahrthilfe“ konnten Sponsoringverträge mit den betroffenen Vereinen und Institutionen geschlossen und die finanziellen Soforthilfen ausgezahlt werden. Auch zukünftig wird sich Westenergie ihrer Verantwortung stellen und Möglichkeiten suchen, um in besonderen Krisensituationen Einsatz für die Region zu zeigen.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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Gesundheitsamt Mayen-Koblenz hat 26.500 Quarantäne-Anordnungen in 2021 verschickt

Region/Mayen-Koblenz – Neue Leiterin des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz blickt auf das vergangenen Corona-Jahr zurück. 14.721 Corona-Infektionen, 247 Todesfälle, Hunderttausende verabreichte Impfdosen: Das ist die Bilanz des zweiten Corona-Jahres für den Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz. Mittendrin: das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, das für beide Gebietskörperschaften und die dort wohnhaften rund 330.000 Einwohner zuständig ist. „Das vergangene Jahr war geprägt von einem Auf und Ab und einem erneuten Auf der Corona-Zahlen.

Erneut unterstützen Soldaten der Bundeswehr die Kontaktnachverfolgung. Foto: Kreisverwaltung / Morcinek

Einmal mehr haben dabei die Mitarbeiter im Corona-Lagezentrum im Kreishaus bewiesen, dass sie wissen was – und nicht zuletzt wofür sie es tun. Es ging und geht weiterhin darum, die Verbreitung des Coronavirus so schnell wie möglich zu unterbinden“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig, der neben den Mitarbeitern aus dem Gesundheitsamt und der Kernverwaltung auch allen Auszubildenden, Soldaten der Bundeswehr sowie Ehrenamtlichen und Containment Scouts dankbar für die geleistete Arbeit ist. Zudem ist der Landrat voll des Lobes für die übrigen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, die während der Pandemie mit weniger Personal alle anderen Aufgaben stemmen.

Im Jahr 2021 haben insgesamt 26.417 Quarantäne-Anordnungen das Gesundheitsamt verlassen. 14.721 davon gingen an Corona-Infizierte im Landkreis und der Stadt Koblenz, 10.118 an deren Kontaktpersonen und die übrigen waren Nachverfügungen, durch die die Quarantänen noch nicht genesener Personen verlängert werden mussten. Die Bearbeitung der Fälle ist digitalisiert. Trotzdem ist jeder Fall mehr als ein digitaler Prozess und eine Verfügung. Schließlich steht hinter jedem Fall ein erkrankter Mensch oder eine besorgte Kontaktperson. Selbiges gilt auch für die 39.826 Telefonanrufe, die im vergangenen Jahr bei der Corona-Hotline der Kreisverwaltung eingegangen sind. Das weiß auch die neue Leiterin des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz, Gabriele Vogt. Seit dem 1. November hat die Ärztin das Amt der kommissarischen Leiterin inne. Gemeinsam mit dem Arzt Michael Schönberg, der das Corona-Lagezentrum im Kreishaus leitet, ist Vogt ebenso stolz wie der Landrat auf die im vergangenen Jahr erbrachte Arbeit der 205 Mitarbeiter.

„Dadurch dass Impfungen eingeführt wurden, hatte sich die Lage Anfang des vergangenen Jahres insbesondere in den Seniorenheimen zunehmend entspannt. Etwa ab April wurden wir dann mit der Delta-Variante konfrontiert, die schwerere Verläufe mit sich brachte, aber nicht so infektiös war“, berichtet Gabriele Vogt, die bereits seit 1988 als Ärztin im öffentlichen Gesundheitsdienst tätigt ist – zunächst beim Land Rheinland-Pfalz und seit 1997 schließlich bei der Kreisverwaltung. „Ich habe in verschiedenen Krankenhäusern Erfahrungen gesammelt, mich dann aber frühzeitig ganz bewusst für den öffentlichen Gesundheitsdienst entschieden“, sagt Vogt, die neben der langjährigen Leitung der Nebenstelle des Gesundheitsamtes in Andernach, von 2009 an auch die Leitung des Referates Amtsärztlicher Dienst inne hatte. Seit Beginn der Pandemie hat Gabriele Vogt intensiv die Situation in Seniorenheimen und Kliniken beobachtet und den Verantwortlichen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Nachdem die Infektionszahlen in den Sommermonaten stark zurückgegangen sind, musste im Corona-Lagezentrum weitaus weniger Personal eingesetzt werden. Insbesondere Mitarbeiter aus der Kernverwaltung konnten wieder ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen.

„Leider gab es nach den Sommerferien einen sehr schnellen Anstieg der Zahlen. Wir hatten das insgesamt zwar befürchtet, aber nicht, dass es in einem solchen Tempo geschehen würde. Das Corona-Lagezentrum musste wieder zunehmend erweitert werden. Vor allem unser Schul- und Kita-Team war sehr gefragt“, sagt Vogt. Einrichtungen für Senioren und behinderte Menschen hingegen waren glücklicherweise kaum betroffen und sind es auch in der beginnenden Omikronwelle bisher nur vereinzelt, weiß Vogt zu berichten. „Wir mussten jüngst angesichts steigender Fälle die Kontaktnachverfolgung umstellen. Schon jetzt ist erkennbar, dass wir mit rasant ansteigenden Fallzahlen mit weniger schwer erkrankten Personen zu rechnen haben.“ Aktuell arbeiten 62 Mitarbeiter in unterschiedlichen Teams im Corona-Lagezentrum und bearbeiten alles vom Befundeingang bis hin zur Quarantäne-Anordnung – und hoffen im Sinne aller, dass es Ende 2022 nicht noch einmal knapp 26.500 sein werden.

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Katholische Einrichtung in Gillenfeld hat es unter deutsche Top10 geschafft

Gillenfeld – Preiswürdige Ideen in der FamilienKita Emmaus. Aus leuchtend bunten Bausteinchen, alten Papierrollen und Jenga-Klötzchen haben Ida, Mats und Linda gerade gemeinsam mit ihrer Erzieherin Jana Thömmes ein riesiges Schloss gebaut. Drum herum verlegt Linda eben noch schnell eine „Autobahn“. In der Baubude ist kreatives Spielen angesagt – genau wie in den anderen Räumen der katholischen FamilienKita Emmaus in Gillenfeld, die spielerisch-klangvolle Namen wie Sammelsurium, Forscherfundgrube, Schaffschmiede, Spielscheune oder Klangkiste tragen.

Sie laden ihre kleinen Besucher täglich ein, etwas Neues zu entdecken, zu experimentieren und kreativ zu werden. Standortleiterin Manuela Schenk packt gerade gemeinsam mit ihrer Kollegin Wilma Schäfer-Schneiders einen neuen Teppich aus, der in der oberen Etage der Kita vor zwei riesigen Leinwänden mit Kunstwerken der Kinder zum Thema „Freundschaft“ drapiert wird. Vor drei Jahren kamen Schenk und Schäfer-Schneiders als Leitung in die Kita und haben seitdem gemeinsam mit ihrem Team viele Ideen umgesetzt, wenn auch die Corona-Pandemie einige Pläne zeitweilig ausbremste. Dass die Einrichtung in der Vulkaneifel besonders gute Arbeit für ihre kleinen Schützlinge und deren Familien leistet, hat auch die Jury des Deutschen Kitapreises überzeugt: Gemeinsam mit zwei weiteren Einrichtungen der drei katholischen Kita gGmbHs im Bistum Trier haben sie es unter die Top10 aus über 1.200 Bewerbern geschafft.

Zu Schenks 22-köpfigen Team gehören nicht nur drei Auszubildende, sondern auch – ungewöhnlich für den Kita-Bereich – fünf Männer, darunter der Koch der Einrichtung. 107 Kinder besuchen die Einrichtung, davon 85 den so genannten „Regelbereich“ ab drei Jahren, und 22 Kinder den „Bambinibau“ für unter Dreijährige. Einen Schwerpunkt setzt die Einrichtung etwa auf gute und vielfältige Ernährung. Betreut durch das Coaching-Projekt des Landes Rheinland-Pfalz „Kita isst besser“ hat die Kita unter dem Motto „Lecker Schmecker Weltentdecker“ die komplette Verpflegung der Kinder übernommen – vom Frühstück bis zum Nachmittagssnack. „Die Kinder müssen nichts mehr von zu Hause mitbringen und werden in die Essensplanung mit einbezogen. Sie besprechen das anhand von Bildkarten mit den Hauswirtschaftskräften und dürfen auch selbst mithelfen“, erklärt Schäfer-Schneiders. Wenn die Kinder möchten, können sie zum Beispiel unter Anleitung selbst Marmelade einkochen, Brotaufstriche herstellen und auch mal Brot oder Kuchen backen. Die Kinder würden so nicht nur ganz selbstverständlich an die Küchengeräte und die Zubereitung von Speisen herangeführt, sondern lernten auch eine große Auswahl kennen. „Wir versuchen, möglichst regional einzukaufen“, fügt Schenk an, „also etwa den Honig beim Imker vor Ort, Kartoffeln beim Bauern um die Ecke oder Eier vom Geflügelhof in der Nähe. Damit wollen wir auch eine gute Verbindung zum Ortsleben herstellen.“

Und die wird auch auf anderer Ebene angestrebt: So gibt es ein generationsübergreifendes Projekt mit den Bewohnern des Florinshofs, einer 2019 entstandenen Wohnanlage vor allem für ältere Menschen. „Wir möchten einfach immer wieder Alt und Jung in Kontakt miteinander bringen – das kann zu ganz unterschiedlichen Gelegenheiten geschehen“, berichtet Manuela Schenk. So hätten sich die Kinder etwa im vergangenen Jahr am Martinstag mit ihren Laternen vor den Fenstern der Wohnanlage gesammelt und für die Bewohner Martinslieder gesungen und später auch Weihnachtsbaumschmuck gestaltet. Und zuvor hatten die Kinder die Senioren in die Kita eingeladen, um gemeinsam Kunstwerke für die Wohnanlage anzufertigen. Enge Kontakte zur Gemeinde haben auch dazu geführt, dass auf einer ein Kilometer entfernten Wiese die „Waldwohlfühlwelt“ entstanden ist – mit Tipis und einer Waldspielbude. Auf dem Areal, das sich gut zum Feste feiern eigne, soll künftig noch eine Waldküche mit Keltenbackofen entstehen.

Nicht umsonst heißt die Einrichtung in Gillenfeld „Familienkita“, denn die Kinder stünden als „eigene kleine Experten ihres Lebens“ mit ihren Familien im Vordergrund, betont Schenk. Man biete etwa monatliche Elterntreffs zu spezifischen Themen, bei denen auch Referenten eingeladen würden, und regelmäßige offene Treffs am Vor- und Nachmittag, bei denen die Eltern das bunte Treiben in der Kita live erleben können, ihre Fragen und Themen einbringen können. Auch ein jährliches Vater-Kind-Grillen mit dem örtlichen Gemeindereferenten oder andere Aktivitäten seien fest integrierte Angebote, die alle vor der Corona-Pandemie sehr gut angenommen wurden, berichtet Schenk. Im Lockdown und unter den strengen Auflagen in der Zeit danach habe man kreativ werden müssen: „Wir haben Sprechstunden und Gespräche digital angeboten und Veranstaltungen nach draußen verlagert, etwa die Mitmach-Aktion „Faszination Pulvermaar“. Und alle zwei Wochen bekamen die Kinder von uns „Schatzkörbchen“ mit Aufgaben nach Hause.“

Was beim Rundgang durch die Räume der hellen und freundlichen, wenn auch an einigen Stellen sanierungsbedürftigen, Kita auffällt: Das Team versucht bei allen Entscheidungen, die Kinder einzubeziehen. So etwa, als es um die Gestaltung des Außengeländes ging. „Die Kinder fanden bei unseren Spaziergängen durch Gillenfeld die in einigen Gärten stehenden Spiel-Holzpferde toll. Also haben wir überlegt, einen „Ponyhof“ zu gestalten, wo die Kinder dann Regisseure ihrer eigenen Geschichten sein und frei spielen können“, schildert Schenk. Passende Bücher zu den Themen der Räume auf den Regalen, multifunktionale Spielgeräte und viele unterschiedliche bereitgestellte oder in der Natur gesammelte Materialien sollten die Kinder dazu animieren, sich kreativ auszudrücken. Im Projekt „Helden des Alltags“ werden die Vorschulkinder bald Berufe kennenlernen, die sie interessieren, und unter anderem die Polizei oder eine Apotheke besuchen.

Bald werden die Kinder und das Team auch hautnah erleben, wie ein Filmteam arbeitet – wenn die Crew des Deutschen Kita-Preises den digitalen Rundgang vorbereitet, der später mit in die Entscheidung der Jury einfließt. Bis Mai heißt es dann Spannung pur, ob die FamilienKita Emmaus es unter die fünf Erstplatzierten schaffen wird.

Info:

Trägerin der FamilienKita Emmaus ist die katholische KiTa gGmbH Trier, die 2000 gemeinsam mit den Schwestergesellschaften Koblenz und Saarland durch das Bistum Trier und verschiedene Kirchengemeinden gegründet wurde. Sie unterhält aktuell als Betriebsträgerin 151 Kindertagesstätten in der Region. Mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen aktuell über 13.000 Kinder zwischen 6 Monaten und 14 Jahren.

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IHKs in Rheinland-Pfalz zum Wegfall der Testpflicht für Frischgeimpfte

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – „Aktuell gutes Signal für reglementierte Wirtschaftsbereiche“. Seit dem vergangenen Freitag sind in Rheinland-Pfalz unter anderem frisch Geimpfte von der Testpflicht im Rahmen der 2G-Plus-Regelung befreit und damit den Geboosterten gleichgestellt. Dadurch vergrößert sich für Gastronomie, Hotels, Fitnessstudios und weitere Dienstleister in Rheinland-Pfalz der mögliche Kundenkreis um etwa 250.000 Personen, die nun ohne zusätzlichen Test Restaurant, Kino oder Fitnessstudio besuchen können (Hochrechnung der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz auf Basis von Daten des Robert Koch-Instituts).

„Diese Erleichterung ist aktuell ein gutes Signal, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass betroffenen Unternehmen in der weiterhin andauernden Pandemiebekämpfung sehr viel abverlangt wird. Die Auswirkungen von 2G-Plus bleiben beträchtlich“, sagt Arne Rössel Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Die Vielzahl der geltenden Zugangs- und Hygieneregeln bleibt weiterhin hoch: 3G-Regel am Arbeitsplatz, 2G für Kunden im Außenbereich, 2G-Plus für Kunden im Innenbereich und Hygienekonzepte. „Die tagtägliche Regelkonformität wird angesichts der Regel-Vielfalt zur Mammut-Aufgabe und verursacht einen betrieblichen Mehraufwand, der wirtschaftliche Existenzen bedroht. Dass die Neuregelungen ohne weitere Differenzierung branchenübergreifend gelten, hebt sich diesmal daher positiv hervor“, so Rössel. Nach gut zwei Jahren Pandemiebekämpfung mit regelmäßig wechselnden Verordnungen ist das Entfallen der Testpflicht für frisch Geimpfte und Genesene ein gutes Signal, ebenso wie die Verlängerung der Überbrückungshilfen. „Die Unternehmerinnen und Unternehmer sehnen sich nach einer Perspektive, die in den nächsten Wochen geschaffen werden muss. Gerne führen wir hierzu den Dialog mit der Landesregierung fort,“ so Rössel.

Die vier Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz stehen ihren rund 250.000 Mitgliedsunternehmen weiterhin bei allen Fragen zur Corona-Krise zur Seite:
www.ihk-rlp.de.