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Jugendstiftung der KSK Ahrweiler investiert in die Zukunft von morgen

Ahrweiler – Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler fördert in ihrem neuen Projekt das Lesevermögen von Grundschülern. Hierbei erhalten die Drittklässler der Grund- und Förderschulen im Kreis Ahrweiler das Buch „Das Abenteuer beginnt“ aus der Buchreihe „Im Zeichen der Zauberkugel“ des Autoren Stefan Gemmel von der Jugendstiftung. Der Carlsen Verlag stellt darüber hinaus den Bibliotheken der Grund- und Förderschulen die gesamte Buchreihe „Im Zeichen der Zauberkugel“, welche aus insgesamt sieben Bänden besteht, zur Verfügung.

Das Lesevermögen gilt als das Fundament unseres Bildungswesens und als Grundlage des gesellschaftlichen Miteinanders, weil hierdurch kognitive Fähigkeiten sowie emotionale und soziale Kompetenzen gefördert werden. Der Wortschatz der Kinder wird vergrößert, sie steigern hierdurch ihre Konzentrationsfähigkeit und erweitern ihr Vorstellungsvermögen.

An dem Projekt haben sich mittlerweile 18 Grund- und Förderschulen aus dem gesamten Kreisgebiet beteiligt. Die Bücher wurden von den begeisterten Kindern, wie hier in der Grundschule in Westum, vor einigen Tagen in Empfang genommen. Im weiteren Verlauf des Jahres sind auch Lesungen des Autors Stefan Gemmel in den Grundschulen geplant, erste Termine hierfür sind auch schon vereinbart worden.

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Wiederaufbau der Eifelstrecke ist wichtiges Signal für die Region

Region/Berlin – Patrick Schnieder MdB: Forderung nach Zweigleisigkeit und Elektrifizierung bleibt bestehen. Am morgigen Freitag, dem 4. Januar 2022 nimmt die Deutsche Bahn den Betrieb der Eifelstrecke zwischen Trier-Ehrang und Auw an der Kyll wieder auf. „Das ist ein wichtiges Signal für die Region. Der Wiederaufbau muss bei den übrigen zerstörten Teilabschnitten ebenso schnell vorangehen“, erklärt der Eifeler Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder.

Schnieder fordert zugleich den Wiederaufbau mit der Elektrifizierung und dem zweigleisigen Ausbau der Strecke zu verbinden. „Damit die Region weiterhin Anschluss behält, muss die Elektrifizierung der Strecke beim Wiederaufbau mitgedacht werden. Gleiches gilt für die Zweigleisigkeit. Für eine gute Anbindung der Eifel ist der Ausbau dringend erforderlich“, fordert Schnieder.

Auf Schnieders Initiative hat das Bundesverkehrsministerium im vergangenen Jahr zugesagt, dass der Bund bis zu 90 Prozent der Kosten der Elektrifizierung der Strecke tragen wird. Voraussetzung sei lediglich, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung das Vorhaben im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes anmeldet. „Ich habe die klare Erwartung, dass sowohl die Elektrifizierung als auch der zweigleisige Ausbau in die Planungen für den Wiederaufbau einbezogen werden. Die Zusage des Bundesverkehrsministeriums ist ein großer Erfolg und ein positives Signal für die Region. Nun liegt es an der Landesregierung in Mainz“, so Schnieder.

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Start der Internetseite QualityLaw NRW – Effizient. Wirtschaftlich. Vom Fach.

Region/Düsseldorf – Die Landesregierung NRW setzt bundesweit einzigartige gerichtliche Bündelung um und schafft weitere Schwerpunktgerichte. Schnell zum Recht durch Bündelung von Kompetenzen. Start der Internetseite www.qualitylaw.nrw

Minister der Justiz Peter Biesenbach hat wichtige gerichtliche Zuständigkeiten per Verordnung geändert und damit große Rechtsstreitigkeiten aus den Bereichen Wirtschaft und Zukunftstechnologie bei bestimmten Gerichten konzentriert. Somit werden beispielsweise künftig alle Prozesse über Unternehmenstransaktionen in Düsseldorf verhandelt, Verfahren im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz sind am Standort Köln konzentriert. Am Dienstag, 1. Februar 2022, startet die Internetseite zu dem bundesweit einzigartigen Kompetenzprojekt unter www.qualitylaw.nrw.

Minister der Justiz Peter Biesenbach: „In Zeiten zunehmender Komplexität ist es unser Ziel, durch konsequente Spezialisierung, mit diesem bundesweit einzigartigen Projekt, die Qualität der Rechtsprechung in diesen wichtigen und zukunftsträchtigen Bereichen zu sichern, zu stärken, zu internationalisieren und die Verfahren zu beschleunigen.“

Unternehmen und Rechtssuchende benötigen heute Gerichte, die auch in Spezialmaterien dem Anspruch an eine qualitativ hochwertige, effiziente und schnelle Rechtsprechung gerecht werden. Daraus hat die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen Konsequenzen gezogen: Als erstes Bundesland bündelt und konzentriert Nordrhein-Westfalen Rechtstreitigkeiten aus den Bereichen Wirtschaft und Zukunftstechnologie bei wenigen Gerichten als Kompetenzzentren. Gleichzeitig schafft das Land die Rahmenbedingungen, mit denen die entscheidenden Richterinnen und Richter in die Lage versetzt werden, auch hinsichtlich der Verfahrensgestaltung umfassend auf die Bedürfnisse der Verfahrensbeteiligten eingehen zu können. Das Gericht kann für die Verhandlung die Öffentlichkeit ausschließen, wenn wichtige Geschäfts-, Betriebs-, Erfindungs- oder Steuergeheimnisse zur Sprache kommen und überwiegende schutzwürdige Interessen durch dessen öffentliche Erörterung gefährdet wären. Wo es von den Parteien gewünscht ist, kann im Rahmen eines Güteverfahrens umfassende Vertraulichkeit vereinbart werden.

Düsseldorf: Mergers & Acquisitions

Prozesse über große Unternehmenstransaktionen finden künftig in Düsseldorf statt. Landgericht und Oberlandesgericht haben sich hier über die letzten Jahre bereits eine besondere Kompetenz auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts erarbeitet. Mit der Einrichtung einer spezialisierten Kammer am Landgericht und eines spezialisierten Senats am Oberlandesgericht für den Bereich „Mergers & Acquisitions“ wird diese Kompetenz nun nochmals deutlich gestärkt.

Köln: Informationstechnologie und Medientechnik

Verfahren, in denen es um Künstliche Intelligenz, Algorithmen und Plattform-Ökonomie geht, erfordern neben juristischem Spezialwissen auch ein hohes Maß an technischem Sachverstand. Durch die Konzentration von Verfahren am Standort Köln erhält dieses neue und moderne Rechtsgebiet einen besonderen Stellenwert in Nordrhein-Westfalen.

Bielefeld und Essen: Erneuerbare Energien

Klimaschutz und Energiewende sind große Herausforderungen unserer Zeit. Damit gehen auch erhebliche rechtliche Herausforderungen einher. Durch die Bündelung der Kompetenzen können unsere Gerichte die in diesem Zuge entstehenden Rechtsstreitigkeiten kompetent und zügig entscheiden. Die Rechtsprechung der Spezialkammern für Erneuerbare Energien wird hierbei auch über die Zuständigkeitsschwellen hinaus eine Leuchtturmfunktion bei der Rechtsanwendung haben.

Um die Schwerpunktgerichte zu echten Kompetenzzentren zumachen, werden die Spezialkammern an den betroffenen Gerichten nur Richterinnen und Richterbesetzt, die über besondere richterliche Erfahrung und über entsprechende Fachkenntnisse verfügen. Weiter wird eine Ausstattung auf dem neusten Stand der Technik zur Verfügung stehen

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Erste Nürburgring Job Expo zeigt Karriere-Chancen – 25. und 26. Februar

Nürburg – Zwei Tage ganz im Zeichen der beruflichen Zukunft: Bei der ersten Nürburgring Job Expo (25. & 26. Februar) erfahren potentielle Bewerber alles Wissenswerte zu Job- und Aushilfs-Möglichkeiten rund um die legendäre Rennstrecke. Darüber hinaus stellen Mitarbeiter auf der Expo-Fläche im ring°boulevard ihre Aufgaben-Bereiche vor. Im Job-Portfolio gibt es am Nürburgring Voll- oder Teilzeitstellen genauso wie Aushilfsangebote für Schüler oder Rentner – und wenn jemand rein aus Interesse einmal vorbeischauen möchte: bei der Job Expo sind sie alle richtig.

Koch, Kameramann oder Kart-Mechaniker: Es gibt viel zu tun an der längsten permanenten Rennstrecke der Welt.
Foto: Nürburgring

Hinter den Kulissen muss weit mehr geplant und organisiert werden als die bekannten Großevents. Neben Nordschleife und Grand-Prix-Strecke gehören abseits des Asphalts auch vielseitige Tagungs- und Eventlocations dazu. Genauso wie die Nürburgring Hotels und ein Ferienpark, die durch Lindner gemanagt werden. Die weltweit tätige Produktionsfirma Nürburgring TV startet von hier zu ihren Aufträgen und produziert unter anderem die bewegten Bilder der am Nürburgring beheimateten Langstrecken-Serie. Direkt gegenüber im ring°carré bietet die Nürburgring eSports Bar die Faszination des virtuellen Motorsports. Insgesamt sorgen rund 350 Festangestellte dafür, dass sich an der Destination Nürburgring zuverlässig die Räder drehen. Zudem sind im Jahr über 1.100 Aushilfen im Einsatz. Ob als Ordner auf den Tribünen, Servicekräfte in den VIP-Lounges und im Hotel oder als Kamerapersonal in der Boxengasse.

Unternehmen der Destination Nürburgring vertreten
Dementsprechend vielseitig sind die Karriere-Chancen bei den Nürburgring-Unternehmen. Und auf der Nürburgring Job Expo kommen alle zusammen. Die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG als Betreibergesellschaft der Rennstrecke und Eventlocations, die Lindner Hotels AG als Manager der Nürburgring Hotels und des Ferienparks, die VLN VV GmbH & Co. KG – Ausrichter der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie die nürburgring.tv GmbH & Co. KG und die Nürburgring eSports GmbH & Co. KG. Freitag und Samstag, 25. und 26. Februar, gibt es alle Job-Angebote und Antworten auf offene Fragen im ring°boulevard. Der Eintritt ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Uhrzeiten, aktuelle Hygiene-Regeln und weitere Informationen zur Job Expo sowie die aktuellen Stellenangebote finden sich auf der Webseite des Nürburgrings www.nuerburgring.de

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Der Impfbus kommt nach Trier-Land am Samstag 05. Februar und Montag 14. Februar

Region/Trier-Land – Der Impfbus macht Station in der Verbandsgemeinde Trier-Land. Am Samstag, 5. Februar 2022, von 9:00 bis 17:00 Uhr, am Feuerwehrgerätehaus  Kordel und am Montag, 14. Februar 2022, von 9:00 bis 17:00 Uhr, am Feuerwehrgerätehaus Igel, haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich impfen zu lassen.

Es stehen die Vakzine von Johnson & Johnson, BioNTech und Moderna zur Verfügung. Personen ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten eine Schutzimpfung erhalten. Jugendliche zwischen 16-18 Jahren können mit einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten das Impfangebot wahrnehmen. In den Bussen sind Erst-, Zweit- sowie Booster-Impfungen möglich. Impflinge bis zum 30. Lebensjahr erhalten grundsätzlich den Impfstoff von BioNTech, ältere im Regelfall den Impfstoff von Moderna oder Johnson & Johnson.

Booster-Impfungen können in einem Abstand von drei Monaten zur Zweitimpfung bei einem mRNA-Impfstoff verabreicht werden. Bei einer Impfserie mit dem Vakzin von Johnson & Johnson sind es vier Wochen. Wichtig: Ausweis nicht vergessen!

Da die Impfbusse nicht stufenlos zugänglich sind, wird in unmittelbarer Nähe barrierefrei eine Impfung angeboten. Bitte sprechen Sie direkt die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Impf-Teams vor Ort an.“

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Wiederaufbau Landkreis Ahrweiler – Der Kreis Ahrweiler erhält weitere 12,35 Mio. Euro Aufbauhilfe

Ahrweiler/Mainz – Innenminister Roger Lewentz hat mitgeteilt, dass der Landkreis Ahrweiler einen weiteren Förderbescheid über 12,35 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ erhält. Durch die Zuwendung werden die im Nachgang der Flutkatastrophe geleisteten Erfassungs- und Entsorgungskosten für Abfälle von Straßen, Wegen, Plätzen und aus Gewässern im Gebiet des Landkreises erstattet.

„Der schwer getroffene Landkreis Ahrweiler musste im Nachgang der Flutkatastrophe enorme Anstrengungen unternehmen, um den angefallenen Unrat, insbesondere im Ahrtal, zu beseitigen. Die Zerstörungen durch die Flut waren so gewaltig, dass große Berge aus Sperrmüll viele Straßen, Plätze, Parks und Brücken zerstörten, beschädigten oder unpassierbar machten. Für den Wiederaufbau im Ahrtal, der mittlerweile in vollem Gange ist, waren diese Aufräumarbeiten der notwendige erste Schritt. Die Kosten dafür bekommt der Landkreis nun mit einer weiteren Förderung aus dem Aufbauhilfefonds zu 100 Prozent erstattet“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Bereits im Oktober 2021 hatte Innenminister Roger Lewentz dem Landkreis Ahrweiler eine Förderung in Höhe von 67,3 Millionen Euro für die Abfallentsorgung aus dem Aufbauhilfefonds bewilligt. Im Dezember 2021 folgte ein weiterer Förderbescheid über 18,68 Millionen Euro für den Kreis. Somit belaufen sich die insgesamt aus dem Aufbauhilfefonds bewilligten Mittel für die Abfallentsorgung im Landkreis Ahrweiler mittlerweile auf über 98 Millionen Euro.

Darüber hinaus wurden auch der Verbandsgemeinde Altenahr bereits Förderungen aus dem Aufbauhilfefonds in Höhe von insgesamt 34,95 Millionen Euro für die Abfallerfassung und -entsorgung gewährt.

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Flut-Katastrophe 2021 – Unterstützung immer noch dringend notwendig – Neue Angebote von der AWO

Stolberg – Neue Angebote für Hochwassergeschädigte von der AWO.
Die Flutkatastrophe, die sich im Juli 2021 auch durch die Städte Eschweiler und Stolberg zog, hat erhebliche Schäden verursacht. Der Bedarf an Unterstützung wurde seit dem Tag für Tag sichtbarer. Viele dieser Schäden, Erlebnisse und Verluste sind nicht nur finanzieller
Natur, sondern haben auch Spuren in der Psyche der Betroffenen hinterlassen.

Die Flutopfer sind seitdem auf dringende Hilfe angewiesen und Helfer*innen, müssen effektiv koordiniert werden. Der AWO Kreisverband Aachen-Land e.V. und Der Sommerberg AWO Betriebsgesellschaft mbH stehen den Betroffenen ab sofort mit unterschiedlichen Angeboten zur Seite:

Praktische Unterstützung

Der AWO Kreisverband Aachen Land bietet praktische Unterstützung bei der Antragsbearbeitung auf finanzielle Hilfen, damit die Hilfen zielgerichtet und zeitnah ankommen. „Wir sind aktiv vor Ort tätig, und nutzen einerseits unsere Netzwerke und Kontakte, um an die richtigen öffentlichen Stellen zu vermitteln. Andererseits bieten wir konkrete Unterstützung in Form von aufsuchender Beratung und Begleitung von Hochwassergeschädigten“, erläutert Monika Medic vom AWO Kreisverband. „Wir erleben in unserer täglichen Arbeit, wie wichtig es ist, da zu sein, ein „offenes Ohr“ zu haben und den Menschen die Möglichkeit zu geben über das Erlebte zu berichten.“

Psychologische Aspekte abschätzen und einordnen

Das Angebot des Sommerbergs, „Krisenkompass – Leben nach der Flutkatastrophe“, richtet sich vor allem an betroffene Familien rund um den Umgang mit dem Thema: Trauma, Trauer oder Normalität?
„Das Ziel ist es gemeinsam herauszufinden, wo stehen die Familien nach diesem Erlebnis, was hat das mit den betroffenen Familien und deren Kindern gemacht?“ erklärt Jürgen Eskens- Dopichay vom Sommerberg. „Wir unterstützen Familien darin, ihre eigenen und die
Verhaltensweisen ihrer Kinder nach der Flutkatastrophe einzuordnen und zu verstehen. Gemeinsam suchen wir nach geeigneten Gestaltungsmöglichkeiten für den Alltag und vermitteln gegebenenfalls bei der Suche nach weiterführenden Fachangeboten“.

Den Teams in Schulen und Kindertageseinrichtungen bietet der Sommerberg im Rahmen einer Sensibilisierung das nötige Handwerkszeug zum Umgang mit dieser anspruchsvollen
Situation.

Beide Anbieter beraten und unterstützen kostenfrei und vermitteln falls notwendig weiterführende Kontakte zu anderen Hilfsangeboten. Finanziert werde die Angebote durch AWO International, aus Mitteln der Aktion Deutschland Hilft.

Weitere Informationen finden Sie unter Hochwasserhilfe auf www.awo-aachen-land.de und auf www.awo-der sommerberg.de/krisenkompass

Ihre Ansprechpersonen:

für traumapädagogische Beratung: Jürgen Eskens-Dopichay
Tel.: 02421. 99 00 09 10
Mobil: 0178. 390 59 35
E-Mail: juergen.eskens-dopichay@awo-der-sommerberg.de

für praktische Unterstützung und Antragstellung: Monika Medic
Tel.: 02403. 878 90
Mobil: 0177. 878 96 74
E-Mail: m.medic@awo-aachen-land.de

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Impftermine für Kinder in Euskirchen werden sehr gut angenommen

Euskirchen – Auch Kuscheltiere wurden geimpft. Seit November 105.000 Corona-Schutzimpfungen im Kreisgebiet. Booster-Lücke bei Erwachsenen. Ein bisschen nervös war sie schon, die elfjährige Samira. Mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Alina ging es in die Kabine, wo die Kinderärztin Dr. Sophie Maasewerd schon wartete. Während Samira sicherheitshalber auf dem Schoß ihrer Schwester Platz nahm, verwickelte die routinierte Ärztin sie in ein Gespräch über Samiras Hobby Turnen – und schon war der kleine Piks vorbei. Das Mädchen war ebenso überrascht wie erfreut, nahm verdientermaßen noch die Urkunde „für besondere Tapferkeit“ und Süßigkeiten entgegen und verließ freudestrahlend das Kreishaus.

Freuen sich, dass der Impftermin für Kinder gut angenommen wurde: Landrat Markus Ramers (Mitte) mit Julia Baron und Werner Crommen. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

So wie Alina ging es am Samstag über 400 Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die hier eine Corona-Schutzimpfung erhielten. Nicht mitgezählt und damit in keiner RKI-Statistik sind dabei die Kuscheltiere, die in großer Zahl ebenfalls einen symbolischen Impfpiks erhielten. „Das läuft hier sehr gut und entspannt“, resümiert Julia Baron, Geschäftsbereichsleiterin der Kreisverwaltung. Ihr Team hat in den vergangenen Wochen mehrere Impfaktionen für Kinder organisiert. „1.500 Kinder sind hier im Kreishaus bisher gegen Corona geimpft worden.“ Und die Nachfrage ist immer noch beachtlich, so dass an den kommenden drei Samstagen (5., 12. und 19. Februar) weitere Impftermine bei den Maltesern in Euskirchen (Am Schwalbenberg 3) stattfinden. Eine Anmeldung ist über die Homepage des Kreises Euskirchen möglich: https://corona.kreis-euskirchen.de

Während der „Run“ auf die Kinder-Impftermine also immer noch recht hoch ist, lässt die Impfbereitschaft bei Erwachsenen trotz massiv steigender Inzidenzzahlen deutlich nach. Dieser allgemeine Trend ist bundesweit, aber auch im Kreis Euskirchen zu spüren. Während noch vor wenigen Wochen über 1000 Impfungen pro Tag an den öffentlichen Impfstellen in Marmagen und Euskirchen verbucht wurden, sind es aktuell an manchen Tagen nur noch 200 bis 300. Das bestätigt auch Werner Crommen, der die KoCI (Koordinierende Corona-Impfeinheit) leitet. Das liege zum einen natürlich auch an der erfolgreichen Kampagne bisher. „Im gesamten Kreisgebiet hat es seit November rund 105.000 Impfungen gegeben. Von denen sind etwa 38.000 an den öffentlichen Impfstellen in Marmagen, Mechernich und Euskirchen verzeichnet worden, 67.000 sind über die Hausärzte gelaufen“, so Crommen.

Sorge bereitet den Verantwortlichen im Kreishaus vor allem die sogenannte Booster-Lücke. Darunter sind diejenigen zu verstehen, die bereits die Erst- und Zweitimpfung erhalten haben, sich aber noch keine Auffrischungsimpfungen („Booster“) geholt haben. „Das sind im Kreis Euskirchen rund 29.000 Menschen“, sagt Crommen.

Die Kreisverwaltung wird daher weitere mobile Impfaktionen – etwa an Schulen oder auf dem Parkplatz von Supermärkten – anbieten. Damit besteht im Kreisgebiet nicht nur an sieben Tagen der Woche die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, sondern der Kreis „geht auch noch näher an die Bürgerinnen und Bürger ran“, so Landrat Markus Ramers. „Wir klären auf, wir informieren und wir tun alles, um es den Menschen so einfach wie möglich zu machen. So kann man seit Längerem spontan und ohne Anmeldung in eine Impfstelle kommen.“ Damit gibt es im Kreis Euskirchen auch weiterhin neben dem Impfangebot der Hausärzte eine zweite starke Säule durch den öffentlichen Gesundheitsdienst – übrigens nicht nur für den „Booster“, sondern natürlich auch für Erst- und Zweitimpfungen.

Eine Übersicht über die öffentlichen Impfstellen und Anmeldemöglichkeiten findet man auf der Homepage des Kreises: https://corona.kreis-euskirchen.de

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Medienstandort Rheinland-Pfalz – Studie belegt großes Potential im Bereich E-Sports

Region/Mainz – Medienstaatssekretärin Heike Raab hat die E-Sport-Studie von ZDF Digital- Geschäftsführer Michael Kollatschny entgegengenommen, die die Staatskanzlei 2021 in Auftrag gegeben hatte. Ziel der Studie ist es, das in Rheinland-Pfalz vorhandene Potential der Games-Branche und im Bereich E-Sports-Content zu identifizieren und Möglichkeiten der Unterstützung aufzuzeigen.

Staatssekretärin Raab erklärte: „Rheinland-Pfalz und insbesondere die Landeshauptstadt Mainz sind ein relevanter digitaler Medienstandort in Deutschland. Mit dem zunehmenden digitalen Wandel der Medienwelt gehen nicht nur neue Technik, sondern auch neue Content-Formate einher. Die Games-Branche ist auch hier ein Innovationstreiber. Mit E-Sport entsteht im Umfeld dieser Branche auch neuer Content, der weltweit immer mehr Menschen begeistert. Deswegen werden wir die Games- und Kreativbranche in Rheinland-Pfalz weiter stärken und den Talenten im Land eine Zukunftsperspektive aufzeigen. Die im Oktober 2021 neu gestartete Medienförderung RLP ist hierfür ein wichtiger Baustein.“

Die Studie beschreibt den Status Quo sowie mögliche Anknüpfungspunkte zur Förderung, Unterstützung und Sichtbarkeit von E-Sport in Rheinland-Pfalz. „Wir freuen uns, dass wir mit der Studie einen Impuls für eine mögliche zukünftige Unterstützung und Vernetzung der spannenden E-Sport-Welt auch in Rheinland-Pfalz geben konnten“, unterstrich Michael Kollatschny bei der Übergabe.

Heike Raab dankte ZDF-Digital: „Das Strategiepapier bestärkt uns, gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern im Land den Medienstandort weiter auszubauen. Rheinland-Pfalz wird die digitale Transformation in der Medienwelt mitgestalten. Wir werden den Austausch fördern, uns noch stärker vernetzen und ausdrücklich kreative Medienschaffende, vor allem auch die Kreativen der Games-Branche in Rheinland-Pfalz, unterstützen.“

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Jetzt bewerben für den Ehrenamtspreis „JugendPlus 2022“ in Eschweiler

Eschweiler – Seit vielen Jahren lobt das Jugendamt der Stadt Eschweiler den Preis „JugendPlus“ aus. Auch in diesem Jahr können Eschweiler Bürgerinnen und Bürger sowohl als Einzelperson als auch in Jugendgruppen ausgezeichnet werden.

Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahren, die durch ihr ehrenamtliches Engagement bzw. durch Leistungen in Schule, Freizeit, Sport, Umweltschutz, Kultur, Soziales, Nachbarschaftliches oder Verein eine besondere Beachtung und öffentliche Würdigung verdient haben, können für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen werden.

Wie in den vergangenen Jahren wird das Preisgeld in Höhe von 1.500 € durch Herrn Mau Jr. der Firma Hema Immobilien gesponsert.

Bis zum 31. Oktober 2022 können junge Menschen für den Ehrenamtspreis „JugendPlus 2022“ bei dem Jugendpfleger der Stadt Eschweiler, Christian Kolf, Telefon (02403) 7487461, E-Mail christian.kolf@eschweiler.de, vorgeschlagen werden.

Mit der Benennung sollte auch eine kurze Begründung, evtl. auch das Engagement belegende Unterlagen, wie z. B. Fotos und/oder Zeitungsausschnitte für den Vorschlag eingereicht werden. Aus den Vorschlägen wählt eine Jury den oder die Preisträger aus, die Verleihung des „JugendPlus“-Preises ist im Rahmen des Neujahrsempfangs 2023 der Stadt Eschweiler geplant.