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Kommunen leisten beim Wiederaufbau im Ahrtal Enormes

Ahrtal – Die Landesbeauftragte für den Wiederaufbau, Staatssekretärin Nicole Steingaß, hat im Rahmen mehrerer Besuche im Ahrtal das Engagement der Kommunen beim Wiederaufbau gewürdigt und sich mit den Verantwortlichen vor Ort ausgetauscht. Das Gemeinschaftsprojekt Wiederaufbau sieht sie auf einem guten Weg.

„Bei der Umsetzung der milliardenschweren Wiederaufbauhilfen befinden wir uns im Ahrtal gerade in der Phase, in der die Gemeinden alle notwendigen Aufbaumaßnahmen in ihrem jeweiligen Gebiet zusammenstellen. Diese Einzelpläne werden dann von der Kreisverwaltung in einen Maßnahmenplan für den gesamten Landkreis überführt, bevor dieser zur Feststellung an das Innenministerium geht. Was die Verantwortlichen vor Ort gemeinsam mit ihren Verwaltungen bei der Erstellung der Pläne gerade leisten, ist enorm und aller Ehren wert. Das Land unterstützt insbesondere die schwer getroffenen Ahrtal-Kommunen bei dieser so wichtigen Vorbereitungsarbeit für den Wiederaufbau mit fortlaufenden Beratungen und einem engen Austausch. Der Wiederaufbau ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die wir nur Hand in Hand bewältigen“, sagte die Wiederaufbaubeauftragte Steingaß.

Die Fertigstellung der Maßnahmenpläne sei eine wichtige Zwischenetappe, bei der man sich im Ahrtal jetzt auf der Zielgeraden befinde. „Um keine Zeit zu verlieren, können Gemeinden auch vor Feststellung des Maßnahmenplans durch das Ministerium schon Anträge auf eine Förderung aus dem Aufbauhilfefonds stellen. Es muss lediglich gesichert sein, dass die einzelnen Maßnahmen im Maßnahmenplan enthalten sein werden. Es ist sogar auch noch möglich, die Maßnahmenpläne fortzuschreiben, sodass auch weitere Einzelmaßnahmen noch nachträglich aufgenommen werden können“, so Steingaß weiter. Alle Maßnahmenpläne sollen voraussichtlich im Laufe des Februars vorliegen, anschließend wird das Gros der Förderanträge erwartet.

Die Förderquote für Kommunen beträgt in der Regel 100 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. „Vom Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur in kommunaler Trägerschaft, darunter Rathäuser, Gemeindehallen, Feuerwehrhäuser, Straßen, aber eben auch Schulen, Kindergärten und Spielplätze, profitieren alle. Deshalb sorgt das Land gemeinsam mit dem Bund und den anderen Bundesländern für eine umfassende Unterstützung der Kommunen“, sagte die Wiederaufbaubeauftragte.

Im Rahmen ihrer Ahrtal-Besuche tauschte sich Steingaß am gestrigen Freitag mit Verantwortlichen aus den Gemeinden Altenahr, Ahrbrück, Hönningen und Kirchsahr aus. Eine Woche zuvor hatte sie sich mit Vertretern verschiedener betroffener Orte in der Verbandsgemeinde Adenau getroffen. Auch in den kommenden Wochen werden Gespräche vor Ort stattfinden.

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Aachener Appell für Solidarität und Aufklärung „Aachen hält zusammen“

Aachen – In einem Pressegespräch hat Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am gestrigen Freitag 04. Februar gemeinsam mit Vertreter*innen aller Fraktionen im Rat der Stadt Aachen, den Religionsgemeinschaften und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft die Erklärung „Aachen hält zusammen – Gemeinsam für Solidarität und Aufklärung“ vorgestellt.

„Ich bin glücklich, dass wir mit der Erklärung „Aachen hält zusammen“ ein starkes Zeichen setzen konnten. Wir lassen uns nicht entzweien. Aachen ist solidarisch und wir wollen zeigen, dass Aachen in dieser Krise fest zusammenhält,“ leitet Keupen ein. Und weiter betont sie: „Wir dürfen diese Querdenker-Demonstrationen nicht taten- und wortlos an uns vorbeiziehen lassen. „Aachen hält zusammen“ – das ist es, was unsere Stadt auszeichnet. Und dass wir das können haben wir in anderen Krisen bewiesen, zuletzt im letzten Sommer beim Hochwasser. Aber auch im Rahmen der Flüchtlingskrise haben wir schon einmal gemeinsam gegen rechts gekämpft.“

Um Haltung auch in Krisenzeiten zu zeigen und antisemitischen und antidemokratischen Strömungen entschieden entgegen zu treten, hat sich in Aachen ein breites Bündnis gebildet und einen gemeinsamen Appell unterzeichnet, der Vereine, Verbände und Initiativen sowie alle Bürger*innen dazu einlädt, sich anzuschließen. Zu den Erstunterzeichner*innen gehören neben Keupen, alle Fraktionen des Aachener Stadtrates, die Religions- und Glaubensgemeinschaften, der Deutsche Gewerkschaftsbund Region NRW-Südwest, der Aachener Friedenspreis, das Zentrum für Antisemitismus- und Rassismusforschung und NRWeltoffen.

Lea Heuser vom Aachener Friedenspreis stellte den Appell stellvertretend für das Bündnis vor und führte dazu weiter aus: „Wir brauchen klare inhaltliche Abgrenzungen gegen die sogenannten Querdenker*innen. Dazu benötigt es diese Erklärung gegen Verschwörungstheorien und unsachliche Kritik an der Pandemiebegrenzung sowie der Leugnung von Fakten. Gleichzeitig ist es wichtig, alle Menschen zu informieren und dort abzuholen, wo sie stehen, auch wenn sie Angst und Zweifel haben.“

Begleitet wird der Appell durch einen Aufruf zur Unterstützung und durch eine Solidaritätskampagne, die am Montag auf den städtischen Kanälen der sozialen Medien startet. Jeder wird aufgerufen mitzumachen. Bürger*innen, Vereine und Initiativen werden gebeten die Kampagne zu teilen und zu verbreiten und damit sozusagen den Appell digital mit zu zeichnen. Zusätzlich gibt es Plakate, die in den Verwaltungsgebäuden hängen werden. Wer ein solches Plakat ebenfalls aufhängen möchte, findet dieses zum Download unter www.aachen.de/de/aachener_appell/plakat.pdf oder kann sich beim Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing melden.

Der Text des Aachener Appells steht ebenfalls online unter www.aachen.de/de/aachener_appell/appell.pdf zum Download bereit.

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Viel Unterstützung für denkmal-geschützte Häuser in Euskirchen-Schweinheim

Euskirchen-Schweinheim – 61 Denkmäler im Euskirchener Stadtgebiet sind nach aktuellem Stand noch immer betroffen von den Folgen des Hochwassers. „Bei vielen davon laufen noch immer die Trockungsgeräte“, berichtet Corinna Relles von der Unteren Denkmalbehörde. Außerdem haben die Inhaber der Denkmäler – genau wie alle anderen Betroffenen – damit zu kämpfen, Kostenangebote und Handwerker für ihre Sanierungsarbeiten zu bekommen.

Viele der Inhaber wurden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn, bei ihren Bemühungen finanziell unterstützt.

Fünf betroffene Denkmäler aus dem gesamten Flutgebiet hat die Stiftung nun ausgesucht, um sie ganz besonders zu unterstützen. Dazu gehört eine historische Hofanlage im Euskirchener Ortsteil Schweinheim.

Diese Anlage nahe dem Ortskern gehört zu den Gebäuden, die vom Wasser besonders stark beschädigt wurden – wie so viele andere in Schweinheim auch. In den Jahren vor der Flut waren vier ortsbildprägende Gebäudeanlagen aus Fachwerk von einem einheimischen Künstlerehepaar liebevoll restauriert worden. Durch die Wassermassen wurden in allen die Gefache sowie die Holzkonstruktionen stark beschädigt, so dass die Häuser bis heute unbewohnbar sind.

Die Stiftung Denkmalschutz hatte in einem Objekt bereits die Kosten der statischen Absicherung im Rahmen ihres Sofort-Fluthilfe-Programms übernommen. Somit konnten Statiker und Fachfirma schnell die dringenden Arbeiten durchführen. Und auch darüber hinaus werden die Betroffenen von der Stiftung unterstützt.

Doch das ist nicht alles. Eine Gruppe von 30 ehrenamtlichen Helfern aus ganz Deutschland hatte sich über einen privaten Hilfeaufruf zusammengefunden, um das betagte Ehepaar bei den Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung ihres Zuhauses zu unterstützen. Über 600 freiwillige Arbeitsstunden an den Wochenenden haben diese Helferinnen und Helfer geleistet, zu denen auch eine Gruppe rühriger Jugendlicher gehört, die bei jedem Termin dabei waren und mit angepackt haben, um die Denkmäler für die Zukunft zu erhalten

„Im Moment bringen wir alle Objekte erst einmal gesichert über den Winter, um dann im Frühjahr mit den Instandsetzungsarbeiten zu starten“, so Corinna Relles. Sie ist sich ganz sicher – beim nächsten Hilfeaufruf ist diese Helfergruppe wieder dabei!

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OB Dirk Meid besucht Mayener Tierheim

Mayen – Der Stadtchef besuchte in den letzten Tagen den Neubau des Hundehauses im Mayener Tierheim und freute sich, sehen zu können wie gut das Projekt bisher realisiert wurde. Das neue Gebäude verfügt über ein eigene Quarantänestation, ein Arztzimmer und helle Räume. Der Tierarzt kommt wöchentlich um nach den Tieren zu schauen. Nicht zu vergessen ist, dass der Betrieb eines Tierheimes enorme Kosten verursacht. Um diese ein wenig zu mindern, wird von nun an im Tierheim über eine umweltfreundliche Wärmepumpe geheizt und der Stromverbrauch durch eine Photovoltaik-Anlage unterstützt. Jedoch sind die Umbauarbeiten noch lange nicht abgeschlossen, denn am Außengelände wird noch fleißig gearbeitet. Die kompletten Arbeiten sollen voraussichtlich im April fertig sein.

„Ein großes Projekt, welches ohne Spenden und tatkräftiger Unterstützung des Tierschutzvereines so nicht hätte realisiert werden können. Die Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere, die großzügigen Auslaufmöglichkeiten sowie die bisher durchgeführten Umbauarbeiten sind sehr wichtig, daher möchte ich an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren das Tierheim finanziell zu unterstützen und somit ein Teil dieses großartigen Projektes zu werden“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.“

Viele wissen es nicht: Wenn herrenlose Haustiere in Mayen aufgefunden werden, ist es grundsätzlich die Pflicht des städtischen Ordnungsamtes, die Tiere sicher unterzubringen. Die Stadt Mayen hat diese Aufgabe per Vertrag auf den Tierschutzverein Mayen und Umgebung e.V. übertragen, denn der Verein betreibt In der Pluns das Tierheim. Damit die Aufgaben dort ordnungsgemäß erledigt werden können, beteiligt sich die Stadt an den entstehenden Kosten mit einem jährlichen Festbetrag.

Inhalt dieses Vertrages ist, dass Fundtiere vom Team des Tierheimes aufgenommen und betreut werden. Hierfür erhält das Tierheim einen Betrag von 50 Cent pro Einwohner, der mit seinem Hauptsitz in Mayen gemeldet ist. Dies sind also rund 10.000 Euro jährlich.

„Überlegen Sie sich gut, ob Sie bereit sind sich ein Tier anzuschaffen und wenn ja, dann schauen Sie gerne erstmal im Tierheim Mayen vorbei, denn dort warten immer Haustiere darauf in einer Familie unterzukommen“, so der Stadtchef.

Tierfreunde, die ein neues Haustier suchen, können dienstags bis sonntags zwischen 14 und 16 Uhr ins Tierheim, In der Pluns kommen. Eine Anmeldung aufgrund der Corona Pandemie ist derzeit zwingend erforderlich.

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Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule bundesweit in der Spitzengruppe

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Wir bringen die Digitalisierung an unseren Schulen konsequent weiter voran. Ausstattungsprogramme fast ausgeschöpft. Fachworkshops für Schulträger. Die digitalen Ausstattungsprogramme von Bund und Land im Rahmen des DigitalPakts Schule sind fast vollständig ausgeschöpft. Bis Ende des Jahres 2021 wurden aus dem DigitalPakt Schule bereits rund 93 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel von den Schulträgern in Nordrhein-Westfalen beantragt. Die Sofortausstattungsprogramme für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sind zusammen bereits zu 98,5 Prozent ausgeschöpft.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Ich bin dankbar, dass die Ausstattungsprogramme so gut umgesetzt werden. Im Besonderen danke ich den Schulträgern für ihr Engagement. Nordrhein-Westfalen liegt bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule in der Spitzengruppe der Bundesländer. Mit diesen Ausstattungsprogrammen haben wir eine wichtige Grundlage für das digitale Lehren und Lernen geschaffen. Es zahlt sich aus, dass wir seit Regierungsantritt die Digitalisierung mit großer Kraft vorangetrieben haben und das werden wir auch weiter tun.“

Mit Stand vom 31. Dezember 2021 wurden aus dem vom Bund bereitgestellten DigitalPakt Schule von den für Schulträger zur Verfügung stehenden 949 Millionen Euro bereits über 878 Millionen Euro beantragt. Das entspricht einem Anteil von rund 93 Prozent. Das Sofortausstattungsprogramm des Landes für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bedarf ist nahezu ausgeschöpft. Von den zur Verfügung stehenden 160 Millionen Euro des Förderprogramms wurden bereits 158 Millionen beantragt, was einem Anteil von rund 98 Prozent entspricht. Von den zur Verfügung stehenden 105 Millionen Euro des Förderprogramms für die Ausstattung der Lehrkräfte mit dienstlichen Endgeräten wurden bereits 104 Millionen beantragt. Das entspricht ebenfalls einem Anteil von rund 99 Prozent.

Der Aufbau einer modernen digitalen schulischen Infrastruktur mit den Mitteln aus dem DigitalPakt Schule macht zum Teil umfangreiche bauliche Maßnahmen an den Schulgebäuden notwendig. Das Ministerium für Schule und Bildung unterstützt die Schulträger und Schulen auch bei der Planung dieser Arbeiten. So wird zum Beispiel die in Zusammenarbeit mit dem Gigabitbüro des Bundes entwickelte Workshop-Reihe zur Inhouse-Verkabelung und Vernetzung von Schulen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr fortgesetzt. Das Angebot vermittelt ein fundiertes Wissen über die technischen Grundlagen der Schulnetzinfrastruktur. Neben Ausstattungsfragen werden auch Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Die Schulträger können Termine kostenfrei online beim Gigabitbüro des Bundes buchen.

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die digitalen Ausstattungsprogramme sind so gut wie ausgeschöpft. Das gilt auch für den DigitalPakt Schule. Die Schulträger haben sich mit ihren Schulen auf den Weg gemacht, die Digitalisierung in den Klassenzimmern in die Tat umzusetzen. Jetzt muss es darum gehen, das Lehren und Lernen mit digitalen Medien in den Schulen zukunftsfest aufzustellen. Dafür brauchen wir eine Verstetigung der Mittel. Der DigitalPakt Schule 2.0 muss kommen.“

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Impftag ohne Termin am kommenden Sonntag 06. Februar im Impfzentrum Bitburg

Bitburg – Das Impfzentrum in Bitburg bietet am kommenden Sonntag, 06. Februar 2022 in der Zeit von 8 -15 Uhr Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen ohne Terminvereinbarung an. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren.

Mitzubringen sind lediglich Personalausweis, Impfpass, Krankenkassenkarte und, falls vorhanden, der Medikamentenplan. Unter 18-Jährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Auch Familien und Personengruppen sind willkommen!

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EIFEL Ei-Produktions-Gemeinschaft wächst – Allein ist man stark, gemeinsam unschlagbar

Mayen/Mendig/Prüm – Die Nachfrage der Verbraucher nach EIFEL Eiern ist weiter ungebrochen. Das bestätigt auch Vermarktungsprofi Guido Andres vom gleichnamigen Geflügelhof aus Mendig. Guido Andres arbeitet seit vielen Jahren eng mit Eifeler Familienbetrieben in einer landwirtschaftlichen Produktionsgemeinschaft zusammen. Guido Andres und sein Team übernehmen den kompletten Vertrieb der Eier in den Groß- und Lebensmitteleinzelhandel unter dem Qualitätslogo der Regionalmarke EIFEL. Die angeschlossenen Betriebe können sich somit voll und ganz auf die Abläufe auf den Höfen, auf die Tiere und die Produktion konzentrieren.

Neuestes Mitglied in der EIFEL Eier Produktionsgemeinschaft von Guido Andres ist der Betrieb von Familie Horst-Saur in Mayen. Seit 2021 besitzt die Familie einen der modernsten Hühnerställe in Rheinland-Pfalz – dieser ist nach neuesten Tierwohl- und Technik-Standards gebaut worden. Im vergangenen Oktober fand erstmals die Einstallung der knapp 15.000 Tiere statt. Auf dem Hof in der Osteifel leben die Legehennen in Freilandhaltung. Eine 60.000 m2 große Auslauffläche mit kleinen hölzernen Unterständen stehen den Tieren zur Verfügung. „Auch bei schlechter Witterung können die Tiere im Wintergarten Frischluft und das Tageslicht genießen“, erklärt Erhard Horst-Saur.

Für den Agrarökonom und seine Familie spielt die Kreislaufwirtschaft auf dem Hof eine große Rolle. Der Pflanzenbau und die Tierhaltung sind bspw. eng mit einander verbunden – so wird der anfallende Kot der Hühner als Dünger auf den Feldern ausgebracht. „Die Horst-Saur’s betreiben mit ihrem Betrieb Kreislaufwirtschaft par excellence“, so Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL GmbH.

Der Hühnerhof ist für Erhard und Anne Horst-Saur ein zusätzliches Standbein, die neben dem Ackerbau auch ein Gestüt – den Geisbüschhof – mit Pferdezucht, Pension und Reitschule betreiben. „Wir haben mit Guido Andres einen kompetenten Ansprechpartner und absoluten Profi an unserer Seite gefunden, der den kompletten Vertrieb unserer Eier übernimmt. Das war uns wichtig und hat unsere Entscheidung für die Geflügelhaltung bestärkt“, so das Resümee der Familie nach wenigen Monaten. Sie sind zwar Neulinge auf dem Gebiet der Geflügelhaltung, haben aber umfangreiche landwirtschaftliche Ausbildungshintergründe und Erfahrungen. So sind Erhard Horst-Saur und seine Tochter studierte Agrarwissenschaftler. Die nächste Generation steht mit Tochter Ann-Kathrin schon in den Startlöchern. Mit dem neuen Hühnerstall werden ihr ganz neue Zukunftsperspektiven geboten.

„Wir freuen uns, dass wir mit Familie Horst-Saur einen weiteren landwirtschaftlichen Betrieb in der EIFEL Ei-Gemeinschaft von Guido Andres und Gabriele Andres-Blatzheim begrüßen können. Dieser Zusammenschluss ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Kooperationen zwischen landwirtschaftlichen Familienbetrieben“, so Markus Pfeifer beim Besuch auf dem Hof in der Osteifel.

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Spenden für die Kinder-Tagesstätte Jahnplatz in Wittlich

Wittlich – Bürgermeister der Baden-Württembergischen Gemeinden Kuppenheim und Muggensturm überreichen Spenden. Im Juli vergangenen Jahres hat die Flutkatastrophe auch in der Stadt Wittlich große Schäden angerichtet. Von den städtischen Einrichtungen war die Grundschule Georg-Meistermann und die Kindertagesstätte (Kita) Jahnplatz betroffen. Die Kita Jahnplatz stand komplett unter Wasser, so dass die Kinder vor Ort nicht mehr betreut werden konnten. Die Vorschulkinder der Kita sind seitdem im Haus für Umwelt und Bildung im Grünewald untergebracht und erleben dort ein naturpädagogisches Angebot im Wald. Die kleineren Kinder werden in der nicht mehr genutzten alten Kita St. Peter in Wengerohr für die Dauer der Sanierungsarbeiten betreut.

Durch die Flutkatastrophe ist eine große Solidarität entstanden. So auch in zwei Gemeinden in Baden-Württemberg: Muggensturm und Kuppenheim. Bürgermeister Dietmar Späth aus der Gemeinde Muggensturm hat im Sommer Kontakt mit seinem damaligen Fußballkollegen Dennis Junk aus der Bürgermeisterfußballmannschaft aufgenommen und bot eine finanzielle Hilfe an. Der damalige Verbandsbürgermeister Dennis Junk vermittelte den Kontakt zu Bürgermeister Joachim Rodenkirch. Der Nachbarkollege Karsten Mußler aus Kuppenheim beteiligte sich ebenso spontan an der Spendenaktion. Beide Gemeinden haben eine konkrete finanzielle Hilfe für die Kindertagesstätte Jahnplatz zugesichert. Neben den Spenden der beiden Kommunen von jeweils 10.000 Euro haben auch viele Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Muggensturm Geld gespendet, so dass eine Spendensumme insgesamt in Höhe von 30.000 Euro zusammengekommen ist.

Vergangenen Donnerstag fand in Wittlich die Spendenübergabe statt. Bürgermeister Joachim Rodenkirch empfing die beiden Bürgermeister Dietmar Späth und Karten Mußler mit ihren Ehefrauen im Rathaus. Dort zeigte er in einer Präsentation die Flutschäden in der Stadt Wittlich. Das Schadensausmaß in der Kindertagesstätte Jahnplatz wurde später vor Ort angeschaut. Rodenkirch dankte den Bürgermeistern Mußler und Späth, aber auch den Menschen aus Muggensturm, die zusätzlich privat für die Kita Jahnplatz gespendet haben: „Ich empfinde diese Spende als eine überwältigende Geste der Hilfsbereitschaft“, so Joachim Rodenkirch. Er überreichte beiden Bürgermeistern als Ausdruck des Dankes entsprechende Urkunden.

Am Freitag wurde in der Kita Jahnplatz in Wengerohr auch die vom Kindergarten Muggensturm gespendeten und durch Muggendorfer Kinder gestalteten Bank besichtigt, die bereits im Spätsommer an die Kita geliefert wurde.

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14 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen starten bei den Olympischen Winterspielen 2022

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Hendrik Wüst: Sportland Nordrhein-Westfalen mit starkem Team auch in Peking – Ganz Nordrhein-Westfalen drückt die Daumen. Am heutigen 04. Februar 2022 starten die XXIV. Olympischen Winterspiele in Peking. Bis zum 20. Februar kämpfen mehr als 3.000 Athletinnen und Athleten aus über 90 Nationen in 15 Sportarten um Medaillen und Platzierungen. Das deutsche Team zählt 149 Athletinnen und Athleten. 14 dieser Spitzensportlerinnen und -sportler im deutschen Kader kommen aus Nordrhein-Westfalen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Das Sportland Nummer 1 Nordrhein-Westfalen zeigt, dass es auch beim Wintersport stark ist. Ich freue mich sehr, dass 14 nordrhein-westfälische Spitzenathletinnen und -athleten in Peking starten. Leider können ihre Familien, Freunde und Fans pandemiebedingt sie nicht live vor Ort unterstützen. Umso mehr werden wir unserem Team Sportland.NRW und der gesamten deutschen Olympiamannschaft fest die Daumen drücken und während der Wettbewerbe mitfiebern“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst in einem persönlichen Schreiben an die Sportlerinnen und Sportler aus dem ganzen Land. „Ich wünsche jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erfolgreiche Olympische Winterspiele 2022 und dass sich ihr persönlicher Traum von Olympia erfüllt“, so Wüst weiter.

Peking ist die erste Stadt, die nach Olympischen Sommerspielen (2008) nun auch Olympische Winterspiele ausrichtet. Wie auch bei Olympischen Spielen 2021 in Tokio wird aufgrund der pandemischen Lage nur wenig Publikum in den Sportstadien vor Ort sein können.

Das Sportland.NRW ist bei den Winterspielen in fünf Sportarten vertreten: Erstmals gehören acht Athletinnen und Athleten des nordrhein-westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes zum deutschen Olympiateam und gehen im Bob und Skeleton auf Medaillenjagd. Die weiteren Sportlerinnen und Sportler treten im Eishockey, Eiskunstlauf und Ski Alpin an.

Förderung des Leistungssports in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen bietet der Olympiastützpunkt NRW/Westfalen an seinen Standorten Dortmund und Winterberg und den entsprechenden Bundesstützpunkten optimale Bedingungen, damit sich die Athletinnen und Athleten gemeinsam mit ihren Trainerinnen und Trainern bestmöglich auf Olympische Winterspiele vorbereiten können.

Die Förderung des Leistungssports hat im Sportland Nummer 1 Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert: Zusammen mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW und den Olympiastützpunkten werden die Weichen für eine zielgerichtete Förderung des sportlichen Nachwuchses frühzeitig gestellt – angefangen von der Auswahl und Förderung potenzieller Talente, über die Vereinbarkeit von Leistungssport mit Schule, Studium und Beruf bis hin zur Einbindung von Wissenschaft in den Trainingsprozess.

Weitere Informationen zum Leistungssport in Nordrhein-Westfalen und eine fortlaufend aktualisierte Übersicht der Medaillengewinnerinnen und -gewinner finden Sie unter: www.sportland.nrw

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Verstärkung für das Nohner Vereinsleben – Karneval, Konzerte und Kultur ab sofort auf „mobiler Bühne“

Gerolstein – Auch im vergangenen Jahr hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Vulkaneifel aus den Bewerbungen zum LEADER-Regionalbudget 2021 zwei Projektanträge der Verbandsgemeinde Gerolstein ausgewählt: Die Projekte „DoktorBüsch“ in Üxheim und eine „mobile Bühne“ für Vereinszwecke der Ortsgemeinde Nohn haben jeweils ca. 5.500 Euro Fördermittel erhalten.

Die heilende Kraft des Waldes nutzen: Bei „DoktorBüsch“ in Üxheim lohnt der Blick in die Baumkronen

Unter dem Motto „Man liebt nur, was man kennt, und man schützt nur, was man liebt“ hat die Ortsgemeinde Üxheim die dörfliche Freizeitinfrastruktur um eine Outdoor-Anlage erweitert. „Mit der neuen Freizeiteinrichtung möchten wir die Wertschätzung für die heimische Landschaft, für unsere Natur und für unsere Ortsgemeinde erhöhen“, so Ortsbürgermeister Alois Reinarz. „DoktorBüsch“ besteht aus einer ca. vier mal fünf Meter großen Holzplattform mit einer Sitzgruppe, einer Infotafel sowie eine Komposttoilette.

Die Idee: Die heilende Kraft des Waldes näherbringen. In Japan ist der Wald schon seit Jahrzehnten als Gesundmacher geschätzt und wird seit den 80er Jahren als Therapieform praktiziert. Positive Auswirkungen des Waldaufenthaltes sind demnach die Stärkung des Immunsystems und die Verringerung Stress bedingter Krankheiten. Auch auf eine gesunde Entwicklung von Kindern hat Naturerleben Einfluss. „Diese positiven Effekte möchten die Ortsgemeinde für die Bevölkerung in attraktiver, informativer Form anbieten“, so Alois Reinarz.

Der Begegnungs- und Aufenthaltsort im gemeindeeigenem Wald – am Panoramaweg Leudersdorf an der K69 – soll zum Verweilen einladen: Zum der Natur lauschen oder Baumkronen beobachten, aber auch zum Picknick machen, Kindergeburtstag feiern, Gespräche führen.

Verstärkung für das Nohner Vereinsleben: Karneval, Konzerte und Kultur ab sofort auf „mobiler Bühne“

Im Rahmen des Projektes „Anschaffung einer Bühne für Vereinszwecke“ hat die Ortsgemeinde Nohn eine mobile Bühne für das Gemeindehaus erhalten.

Und diese wird rege genutzt. „Die Nohner Vereine bereichern das gesamte Dorfleben, geben jeder Kirmes, Party und Feier den passenden Rahmen und sorgen für ordentlich Stimmung“, weiß Ortsbürgermeister Bernhard Jüngling. „Elf Vereine bieten für Jung und Alt, für Frauen und Männer Begegnungen in den Bereichen Musik, Karneval, Tanz, Sport oder Religion.“ Die Bühne ist jährlich unter anderem bei 15 Veranstaltungen und 100 Probeabenden des Karnevalsvereins in Gebrauch – und das ohne Gebühr.

Die neue, sichere Bühne mit ihren mobilen Elementen ersetzt den in die Jahre gekommenen Bühnenaufbau und wird auch bei Veranstaltungen im Außenbereich eingesetzt werden. „Konzerte des Musikvereins, Karnevalsauftritte, Veranstaltungen der weiteren Vereine oder der Ortsgemeinde können nun zeitgemäß in Szene gesetzt werden“, freut sich Bernhard Jüngling.

Die Wirtschaftsförderer der Verbandsgemeinde Gerolstein, Zita Falk und Stefan Mertes, sowie der LEADER-Manager Markus Kowall von der Kreisverwaltung Vulkaneifel begleiteten die Beantragung und die Umsetzung der beiden Projekte.