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Die Jugend musiziert trotz Pandemie

Aachen – In Aachen, Heinsberg und Düren fand jetzt der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ für die Region unter strengen Coronaauflagen statt. Die Jurorinnen und Juroren zeigten sich vom musikalischen Niveau der auftretenden Kinder und Jugendlichen sehr beeindruckt. Natascha Botchway, am Wettbewerb teilnehmende Schülerin der Aachener Musikschule, ziert aktuell die Werbeplakate des bundesweiten Wettbewerbs. Nachdem der Wettbewerb im vergangenen Jahr lockdown-bedingt als reiner Videowettbewerb ausgetragen wurde, durften sich die Teilnehmenden in diesem Jahr endlich wieder auf einer richtigen Bühne den Jurys präsentieren. 70 junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 6 bis 19 Jahren nahmen in den Wertungen Streichinstrumente solo, Gesang, Gitarrenensemble und Duo „Klavier und ein Blasinstrument“ am Wettbewerb teil, in der Aachener Musikschule selbst fanden 35 Vorspiele für die Wertung „Streichinstrumente solo“ statt – angesichts der oft über 200 Teilnehmenden aus Vor-Coronazeiten ein deutlicher Rückgang der Teilnehmenden.

Coronakrise

„Das sind spürbare Auswirkungen der Coronakrise – denn noch immer arbeiten die Instrumentallehrkräfte unter erschwerten Bedingungen“ sagt Heinz Gassenmeier, Leiter der Aachener Musikschule und Organisator der in Aachen ausgetragenen Streicherwertungen. Corona war es auch geschuldet, dass von den jungen Musikerinnen und Musiker in beschränktem Umfang zwar eigenes Publikum mitgebracht werden durfte, gegenseitiges Zuhören aber nicht möglich war. Gassenmeier: „Das ist schon eine große Einschränkung, denn die Möglichkeit zur Begegnung und gegenseitigen Wahrnehmung der Teilnehmenden ist eine wesentliche Zielsetzung des Wettbewerbs“.

Landeswettbewerb

Ungeachtet dieser pandemiebedingten Einschränkungen zeigten sich die Jurorinnen und Juroren vom musikalischen Niveau der auftretenden Kinder und Jugendlichen sehr beeindruckt – was sich in den vergebenen hohen Punktzahlen und Preisen widerspiegelt. Wer mit mindestens 23 Punkten bewertet wurde und mindestens 10 Jahre alt ist, darf zum Landeswettbewerb fahren, der vom 18. bis 22. März in Detmold ausgetragen wird.

Fotoshooting

Mehrfach wurden Teilnehmende sogar mit der „Traumnote“, der Höchstpunktzahl von 25 Punkten, ausgezeichnet. Eine davon ist Natascha Botchway, ihres Zeichens Schülerin der Aachener Musikschule. Natascha wurde vom Deutschen Musikrat zum Fotoshooting für die Werbematerialen des Bundeswettbewerbs eingeladen und ist nun auf dem Titelbild vieler Publikationen zum Wettbewerb zu sehen.

Der Regionalwettbewerb Aachen wird von den kommunalen Musikschulen der Region gemeinsam ausgerichtet und von den Sparkassen der Region unterstützt.

Alle Ergebnisse des Regionalwettbewerbs gibt es im Internet unter https://www.jugend-musiziert.org/wettbewerbe/regionalwettbewerbe/aachen.html

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Neue Beratungsstelle im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen hilft bei Kontinenz-Problemen

Mayen – St. Elisabeth Krankenhaus Mayen erweitert sein Angebot im Kontinenz- und Beckenbodenzentrum. Blasenschwäche und -senkung ist keine normale Alterserscheinung, sondern eine Erkrankung, die die Lebensqualität deutlich einschränkt. Etwa jede vierte Frau, gleich welchen Alters, leidet unter Belastungsinkontinenz. Zu den Problemen können unwillkürlicher Urinverlust, häufiges Wasserlassen oder plötzlicher, nicht zu beherrschender Harndrang gehören. Ebenso auch das Gefühl einer ständig vollen Blase oder Schwierigkeiten beim Stuhlgang. Im St. Elisabeth ist das von Dr. Senad Habibovic etablierte Kontinenz- und Beckenbodenzentrum auf solche Fälle spezialisiert. Der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bietet in Zusammenarbeit mit seinen beiden Kollegen Dr. Cvijetin Branding-Cvijanovic (Proktologe und Chefarzt der Viszeralmedizin) sowie Bryan Erich Bailey (Urologe und Belegarzt im St. Elisabeth) ein umfassendes Spektrum an modernsten Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz.

Jetzt wurde das Angebot noch erweitert. Neu ist eine, von Dr. Habibovic geleitete, spezielle Beratungsstelle, anerkannt nach den Richtlinien der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Hier stehen den Patienten schon im Erstgespräch die Spezialisten aus den drei Fachbereichen zur Verfügung. „So ist es möglich, ganz individuell jeden Fall multidisziplinär zu betrachten und sofort umfangreich die diagnostischen und therapeutischen Optionen mit dem Patienten zu besprechen“, erklärt Dr. Senad Habibovic. „Wir können vielen Menschen helfen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen und ihre Lebensqualität zu steigern.“

Die Beratungsstelle ist erreichbar unter Telefon: 02651 83-3701 oder
E-Mail: gynambulanz-mayen@gk.de

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DODO-Treff sucht Helfer

Mechernich/Firmenich/Obergartzem – DODO Bürger- und Kulturverein e. V. bittet um Mithilfe bei Bautätigkeiten sowie Planung und Durchführung von Veranstaltungen – Eröffnung des DODO-Treffs als Gaststätte im Sommer geplant.

Der DODO-Treff für die Bürger des Doppeldorfes (DoDo) Firmenich/Obergartzem sollte eigentlich schon im vergangenen Herbst als Gaststätte im Dorfgemeinschaftshaus eröffnet werden. Corona und die Flutkatastrophe machten dem DODO Bürger- und Kulturverein e.V. in Kooperation mit dem Vereinskartell Firmenich-Obergartzem jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Um den neuen Eröffnungstermin im kommenden Sommer einhalten zu können, hoffen die Verantwortlichen jetzt auf Solidarität und freiwillige Helfer für den Umbau sowie für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Ein entsprechender Flyer mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung wird zurzeit überall verteilt.

Das Doppeldorf („DODO“) Firmenich/Obergartzem wird neuer Siedlungsschwerpunkt innerhalb der Stadt Mechernich. In diesem Zuge soll künftig am Dorfgemeinschaftshaus ein Kommunikations- und Erlebniszentrum entstehen – mit Begegnungsstätte, Außenterrasse, Biergarten, Toilettenanlagen und einer Festhalle.

In einem ersten Schritt soll nun der DODO-Treff als Gaststätte eröffnet werden. „Ein Ort zum Einkehren, Verweilen, Genießen, Reden und Lachen“ heißt es auf dem genannten Flyer, der außer in Firmenich und Obergartzem auch in den angrenzenden Dörfern verteilt wird.

Das Juli-Hochwasser hatte das Dorfgemeinschaftshaus so stark beschädigt, dass es in den Rohbauzustand zurückgebaut werden musste. „Glück im Unglück: Die bereits vorgefertigten Möbel für die Gaststätte waren noch nicht eingebaut und aufgestellt worden. Und auch der Biergarten war noch nicht neu gestaltet worden“, so heißt es in dem Flyer.

Mit Ausbau des Biergartens begonnen

Sobald die Rückbauten beendet sind, sollen die Elektrik für den DODO-Treff neu installiert und die Fußbodenheizung eingebaut werden, um schließlich den Estrich erneut zu gießen. Ausgenommen davon ist der Sanitärbereich, da dort unter Berücksichtigung des Saalneubaus (mit dem noch in diesem Jahr begonnen werden soll) zunächst noch Umbauten vorgenommen werden müssen. Um den Betrieb im DODO-Treff schnellstmöglich aufnehmen zu können, sollen in der Zwischenzeit Toilettencontainer aufgestellt werden.

Bereits Mitte Januar wurde mit dem Ausbau des Biergartens begonnen. Dort entstehen, so heißt es in dem Flyer, „eine überdachte Holzterrasse“ sowie „offene Sitzplätze für die Gäste an sonnigen Tagen“. Sobald die Höhe des neuen Fußbodens feststeht, sollen außerdem die baulichen Maßnahmen im Gastraum, in der Küche sowie im Heizungs- und Kühlraum fortgeführt werden.

Bauhelfer und Elektriker gesucht

Der DODO Bürger- und Kulturverein e. V. hofft jetzt auf die Unterstützung der Bürger bei seinem Vorhaben. „Deswegen bitten wir um Eure aktive Mithilfe!“, lautet der Appell von Initiator Hajo Wolf und seinen Mitstreitern. Gesucht werden Helfer, die in der anhaltenden Bauphase bereit sind, einige Stunden in Bauhelfertätigkeiten zu investieren. Außerdem werden Elektriker gebraucht, die auf Basis des Elektroplans mit gestelltem Material für die fachmännische Verlegung und Verdrahtung sorgen.

Mit Blick auf den Betrieb des DODO-Treffs sucht der Bürger- und Kulturverein Mitarbeiter, die bereits jetzt an der Planung und später bei der Durchführung von Veranstaltungen beteiligt sein möchten. Es sei dabei nicht zwingend, auch Mitglied im Verein zu sein. Schon jetzt werden außerdem Theken- und Servicekräfte für Bedienung und Küche gesucht. Weitere Infos zum DODO-Treff und zum Verein gibt es online unter www.dodo-treff.de.

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Neue Öffnungszeiten im Wittlicher Impfzentrum ab Mittwoch 09. Februar

Wittlich – Ab dem 9. Februar hat das Wittlicher Impfzentrum geänderte Öffnungszeiten. Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre werden folgende Zeiten angeboten:

montags, 14:00 – 20:00 Uhr, offenes Impfen ohne Termin

dienstags, 08:30 – 16:00 Uhr, Impfen mit Termine

donnerstags, 14:00 – 20:00 Uhr, offenes Impfen ohne Termin

freitags, 14:00 bis 20:00 Uhr, Impfen mit Termin

Kinder von 5 bis 11 Jahre können mittwochs, 14:00 – 18:00 Uhr, mit Termin durch Kinderärzte geimpft werden.

Die Terminreservierung ist online unter https://impftermin.rlp.de/ oder über die Hotline 0800 57 58 100 (Mo – Fr 8:00 – 18:00 Uhr und Sa – So 9:00 – 16:00 Uhr) möglich.

Für COVID-19 Positive, deren Hausstandsangehörige und enge Kontaktpersonen hat die Kreisverwaltung unter www.corona.bernkastel-wittlich.de ein Informationsblatt online gestellt, in dem alle wesentlichen Informationen zu Verhaltensweisen und eventuellen Quarantänezeiten zusammengestellt. Das Informationsblatt wird aufgrund der dynamischen Lage immer wieder aktualisiert.

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„Hochzeit unter Strom“

Blankenheim-Dollendorf – Gundi und Gustl wollen heiraten, doch ausgerechnet am Hochzeitstag fällt der Strom aus – dabei sind die Haare noch nass, der Kuchen ist noch nicht gebacken und der Kühlschrank beginnt langsam zu tauen… Das spannende und gleichzeitig lehrreiche Theaterstück „Hochzeit unter Strom“ machte jetzt Station in Dollendorf und begeisterte dort die Kinder der Rotkreuz-Kindertagesstätte und Klima-Kita NRW „Die kleinen Strolche“ und die Grundschulkinder der ersten und zweiten Klasse der Ahrgrundschule.

Für die Gemeinschaftsproduktion des Theaters „Wilde Hummel“ und des „HalloDu-Theaters“, beide aus Bochum, standen die beiden Künstler Silke Geyer und Klaus Hermann als Brautpaar Gundi und Gustl auf der Bühne. Die beiden Schauspieler vermittelten gekonnt einen ersten Zugang zum wichtigen Thema Energie. Um zu zeigen, was im Haus alles mit Strom funktioniert, malten sie die Geräte ihrer Wunsch-Wohnung – vom Herd bis zum Föhn – auf die Kulisse. „Die Kinder staunten nicht schlecht, wie viele Schalter und Anschaltknöpfe gemalt werden mussten“, erzählt Kita-Leiterin Birgit Bresgen.

Wert von Energie deutlich machen

Das Energietheater zeigte aber auch, welche Folgen ein verschwenderischer Umgang mit Energie haben kann. Schauspielerin und Mitautorin Silke Greyer: „Unsere Motivation ist es, bereits im Kindesalter den Wert von Energie deutlich zu machen, die Auswirkungen von unnötigem Stromverbrauch zu erklären und den Forschergeist zu wecken.“

Das Theater gastierte bereits zum fünften Mal bei den „kleinen Strolchen“. Unter strengen Corona-Auflagen konnten die Kinder zum ersten Mal nach langer Zeit wieder ein Theaterstück mit echten Schauspielern erleben. Viel Freude bereitete der Auftritt auch den Künstlern. Silke Geyer betonte, wie gerne sie in die Eifel komme: „Jedes Mal bin ich begeistert vom großen Interesse und der Aufmerksamkeit der Kinder hier.“

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Führungs-Prinzipien der Polizei NRW grundlegend überarbeitet

Region/Düsseldorf – NRW Minister Reul: Gute Führung darf kein Zufall sein. Das Innenministerium hat zusammen mit den Polizeibehörden und Unterstützung der Wissenschaft die Führungsprinzipien der nordrhein-westfälischen Polizei grundlegend überarbeitet und neu gefasst. Die entsprechende Rahmenkonzeption „Verantwortliche Wahrnehmung von Führung in der Polizei Nordrhein-Westfalen“ richtet sich an alle polizeilichen Führungskräfte im Land und ist die erste ihrer Art.

„Gute Führung darf kein Zufall sein. Sie ist ein bedeutender Faktor für erfolgreiche Polizeiarbeit. Wir brauchen diesen Handlungsrahmen als Wegweiser, der den Führungskräften der Polizei NRW einen Pfad des Respekts, der Integrität, der Glaubwürdigkeit und der Selbstreflexion vorgibt“, so Minister Reul.

Die Rahmenkonzeption für die Polizei ist ein Novum – bisher genutzte Handreichungen wie die Grundsätze für „Zusammenarbeit und Führung“ aus dem Jahr 2004 richten sich an die gesamte Innenverwaltung des Landes. Der neue Leitfaden ist dagegen speziell auf die Anforderungen der Polizei abgestimmt. Er beschreibt erstmals aus unterschiedlichen Perspektiven, wie gute Führung entsteht und wie sie für die Polizei definiert ist. Zudem enthält er neue Instrumente, die die Führungskräfte bei ihrer Aufgabe unterstützen sollen.

Grundlage für die Rahmenkonzeption war eine großangelegte Befragung zur Werteorientierung der Polizei Nordrhein-Westfalen. Im September 2019 hatte Innenminister Herbert Reul die Initiative gestartet. Im Rahmen einer Befragung der Beschäftigten äußerten sich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem zum Thema Führung. Zentrale Ergebnisse der Umfrage waren etwa die Wünsche nach einem einheitlichen Rahmen für Führung in der Polizei aber auch nach mehr Angeboten zur Unterstützung und Fortbildung von Führungskräften.

Dazu Reul: „Um besser zu werden, müssen wir klar sagen, was wir von unseren Führungskräften erwarten. Die Rahmenkonzeption war überfällig – das hat sich auch in den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung gezeigt. Eine Anleitung für gute Führung sind wir sowohl den Vorgesetzten als auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schuldig. Sie bildet die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Eine 74-köpfige Landesarbeitsgruppe unter Leitung des Inspekteurs der Polizei, Michael Schemke, und der Mitarbeit von Prof. Dr. Jürgen Weibler von der Fernuniversität Hagen hat die Anregungen aufgenommen und das Grundlagenpapier erstellt.

Praxisnahe Handlungsempfehlungen ergänzen den neuen Leitfaden. Dabei geht es um besondere Führungssituationen wie zum Beispiel den Umgang mit Suchterkrankungen und Konflikten oder die Sensibilisierung für Indikatoren rechter Tendenzen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Letzteres beinhaltet eine Übersicht über Erscheinungsformen, Förderungsfaktoren und Frühindikatoren für Extremismus. Hinzu kommen explizite Hinweise zum Umgang mit erkannten Problemen.

Auch ein Handlungsrahmen für Mitarbeitergespräche und Unterstützungsinstrumente wie zum Beispiel ein Mentoringprogramm für Führungskräfte wurden eingebunden.

Weitere Maßnahmen sind derzeit noch in der Entwicklung: Darunter ein Konzept für ein mehrdimensionales Führungsfeedback sowie Coaching- und Supervisionsangebote.

Die Rahmenkonzeption können Sie unter folgendem Link aufrufen:

https://www.im.nrw/system/files/media/document/file/202202_rahmenkonzeption-verantwortliche-wahrnehmung-von-fuhrung.pdf

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Neue Betreuungs-Räume für die Grundschule Altrich

Wittlich/Altrich – In einer kleinen Feierstunde zum Ende des ersten Schulhalbjahres wurden die neuen Betreuungsräume der Grundschule Altrich eingewiehen. Neben Ortsbürgermeisterin Sylvia Stoffel-Leuchter begrüßte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Manuel Follmann Herrn Tobias Clemens, Vertreter der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Herrn Edgar Schneider, Vertreter der Pfarrgemeinde, Herrn Schulleiter Rohring, das Lehrerkollegium und die Betreuungskräfte der Grundschule, Frau Anne Schmitt als Vorsitzende der Elternvertretung sowie Pfarrer Matthias Veit.

Klasse 3 mit Schulleiter Roland Rohring, Pfarrer Matthias Veit, Bürgermeister Manuel Follmann, Ortsbürgermeister Sylvia Stoffel-Leuchter. Foto: VG Wittlich-Land

Mit einem Zitat von Maria Montessori „Nicht das Kind sollte sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen“ nahm Follmann Bezug darauf, dass die Schaffung der neuen Räume aufgrund steigender Schülerzahlen am Standort Altrich erforderlich wurde, um den notwendig gewordenen Raumbedarf sicherzustellen und somit den Kindern eine Nachmittagsbetreuung außerhalb der Klassenräume zu ermöglichen. Eine glückliche Fügung sei daher der Verkauf des Pfarrsaals durch die Kirchengemeinde an die Verbandsgemeinde gewesen.

Er dankte Claudia Kiefer, die als Architektin der Verbandsgemeinde Planung und Bauleitung übernommen hatte und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulabteilung sowie zahlreichen Fachfirmen in nur 5 Monaten den Pfarrsaal behutsam in modern ausgestattete Betreuungsräume umgestaltete, und freute sich, die Räumlichkeiten an Schulleiter Rohring übergeben zu können.

Mit Vorträgen und Liedbeiträgen verliehen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 stellvertretend für alle Schulkinder der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen. Nach weiteren Grußworten segnete Pastor Veit die Räumlichkeiten und wünschte den Kindern viele schöne Begegnungen an diesem besonderen Ort.

Hintergrund:

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspaketes „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ wurde Umbau mit einer Summe von 211.190,00 Euro vom Bund gefördert. Dabei ist die Förderung gezielt mit dem Ausbau von Ganztagsbetreuungsplätzen an Grundschulen verknüpft. Eine Entscheidung über eine mögliche weitere Förderung im Sinne des Schulgesetzes durch den Landkreis steht noch aus. Die Gesamtkosten der Maßnahme einschließlich Grunderwerb beliefen sich auf 337.276,50 Euro.

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292.000 Euro für die Menschen im Ahrtal

Ahrweiler/Neuwied – Landrat Achim Hallerbach überbrachte Spenden aus dem Kreis Neuwied – „Wir vergessen Euch nicht!“ – Vier konkrete Projekte. Die Botschaft, die Landrat Achim Hallerbach mitbringt, ist einfach: „Wir vergessen Euch nicht!“, verspricht er. Und es sind keine hohlen Worte. Die Solidarität mit den Menschen an der Ahr kann er untermauern –  mit vier symbolischen Schecks: Mehr als eine Viertelmillion Euro, genau 292.277,01 Euro, sind sie wert. Geld, das die Bürger aus dem Kreis Neuwied für ihre Nachbarn im Flutgebiet gespendet haben. Geld, das jetzt an vier Einrichtungen überwiesen wird, die damit den Menschen das Leben leichter machen. Ganz konkret vor Ort. Und natürlich 1:1, ohne einen Cent Abzug.

„Die Spenden werden gezielt eingesetzt“, bestätigt Ahrweilers Erster Kreisbeigeordneter Horst Gies, MdL, der derzeit als Interims-Chef die dortige Kreisverwaltung leitet und der gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen geholfen hat, die passenden Empfänger auszuwählen. Übrigens: Dass die Neuwieder Spenden just jetzt übergeben wurden, hat mit der Größe der Aufgabe zu tun, damit, dass Hilfe nicht nur in den ersten Tagen gebraucht wird – aber auch damit, dass Gies und Hallerbach das Thema aus dem Landrats-Wahlkampf heraushalten wollten. Als größter Adressat von Spenden aus dem gesamten Bundesgebiet hat die Kreisverwaltung Ahrweiler selbst ohnehin bereits in drei Tranchen rund 39 Millionen Euro an die Betroffenen direkt ausgezahlt. Ebenfalls unbürokratisch und 1:1.

Doch wohin fließt das Geld aus dem Kreis Neuwied konkret? Es sind vier Empfänger beziehungsweise Projekte:

  1. 000 Euro fließen an das Lebenshilfehaus in Sinzig. Den meisten Menschen dürfte sich die Katastrophe, die sich dort in der Flutnacht ereignet hat, ins Gedächtnis eingebrannt haben. „Es liegt ein schwerer Schatten über uns. Bewohner wie Betreuer haben zu kämpfen. Die Tragödie, dass zwölf Menschen gestorben sind, wird immer über dem Haus schweben“, macht der Vorstandsvorsitzende Ulrich van Bebber deutlich. Weiter am ehemaligen Standort wohnen? Undenkbar. Daher hat man für eine Übergangsfrist ein Caritaswohnheim und ein ehemaliges Hotel angemietet, musste dort teilweise aufwendig umbauen. Zwei Jahre hat der Verein nun, einen neuen Standort zu finden. „Eine auch finanziell große Aufgabe für uns“, sagt van Bebber, der die Spende aber nicht nur als monetäre, sondern auch als wichtige moralische Unterstützung ansieht. „Die Solidarität tut gerade jetzt gut. In der ersten Phase nach der Katastrophe gab es viel Adrenalin. Da stand das Aufräumen im Vordergrund. Aber danach kommt die Trauma-Bewältigung. Wir sind ein paar Schritte vorangekommen, aber es ist noch ein weiter Weg“, sagt er.
  2. Weitere 115.000 Euro gehen an den DRK-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Helfer des Roten Kreuzes waren von der Erstalarmierung an im Einsatz. Viel Material ist dabei verbraucht, abgenutzt und auch verloren gegangen. Außerdem hat der Verein 2016/17 neu gebaut und muss den Kredit dafür abtragen. Die übliche Refinanzierungsmöglichkeit über Einsätze bei Festen oder Sportveranstaltungen ist eingebrochen. Wie Michael Assenmacher vom Vorstand des Ortsvereins erläutert, soll zudem ein neues Fahrzeug angeschafft werden, mit dem behinderte Menschen evakuiert werden können. „Dass wir das brauchen, ist eine der Lehren des Einsatzes“, stellt er fest.
  3. 000 Euro bekommen die Arbeitswohlfahrt (AWO) und das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Sie schaffen davon zwei Scalamobile an, die Menschen mit Gehbeeinträchtigung bei der Überwindung von Treppen helfen. „Bei uns im Haus ist der Aufzug defekt. Und wir haben viele, vor allem ältere Menschen, die sehr gern wieder unsere Angebote wahrnehmen würden, es aber derzeit nicht können“, berichtet Marion Surrey vom MGH. Daher soll eins der Scalamobile im Haus stationiert werden, während das zweite durch die AWO zum mobilen Einsatz gelangt. „Wir betreuen viele Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind und große Schwierigkeiten haben, aus dem Haus zu kommen, weil Fahrstühle nicht funktionieren und Treppen beschädigt sind. Da wird das Scalamobil eine große Hilfe sein und den Menschen ermöglichen, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“, freuen sich Annabell Götz und Amina Durben von der AWO.
  4. Die restlichen 42.277,01Euro erhält schließlich die Charity-Alliance gGmbH. Das gemeinnützige Unternehmensbündnis ist Träger eines kostenlosen Mobilitätsangebotes für Menschen über 70 Jahren. Die Senioren können einfach und unkompliziert anrufen und eine kostenfreie Tour, zum Beispiel zum Supermarkt, buchen. Seit Oktober hat die gemeinnützige Organisation so bereits 670 Fahrten durchgeführt. „Wir sind im Flutgebiet mit fünf Autos im Einsatz. Aber die Nachfrage ist so groß, dass wir meist für zwei bis drei Wochen im Voraus ausgebucht sind“, berichtet Leanda Ergin von der Charity-Alliance. An ehrenamtlichen Fahrern mangelt es nicht. Aber ein bis zwei weitere Wagen – in der Regel Elektro-Fahrzeuge, in die auch ein Rollstuhl oder Rollator passt – sollen noch angeschafft werden. Das Neuwieder Geld ist dafür die ideale Grundlage.

Der Erste Kreisbeigeordnete Gies dankte bei der Übergabe den Menschen aus dem Kreis Neuwied und erinnerte daran, dass sich die Unterstützung nicht nur auf die Spenden beschränkt hat, sondern auch die Kreisverwaltung Mitarbeiter abgestellt und Aufgaben für die von der Flut gebeutelten Kollegen übernommen hatte. „Man glaubt gar nicht, wie flexibel Verwaltung ist“, hielt er erfreut fest. Auch Landrat Achim Hallerbach dankte den Bürgern des Kreises Neuwied für ihre große Spendenbereitschaft: „Jeder, egal ob er 5 Euro gegeben hat oder einen fünfstelligen Betrag, hat zu dieser tollen Summe beigetragen“, sagte er und vergaß dabei ebenso wenig zu loben, dass es über das Finanzielle hinaus viel weitere Unterstützung gegeben hat – von den Einsatz- und Rettungskräfte bis zu den vielen, vielen freiwilligen Helfern, die im Ahrtal mit angepackt haben. „Der Rhein mag eine Grenze sein, aber wir haben sehr enge Verbindungen zu unserem Nachbarkreis“, stellte er fest und sprach von einer „faszinierenden Hilfsbereitschaft der Bürger“. Vieles sei „einfach gemacht worden, unbürokratisch und pragmatisch“. Und teilweise seien dabei Verbindungen entstanden, die heute noch tragen. „Wir dürfen Euch nicht vergessen und wir vergessen Euch auch nicht“, bekräftigte er daher zum Abschluss noch einmal.

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BeMyPT entwickelt exklusives Gesundheits-Angebot für Unternehmen im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Das Gesundheits-Unternehmen „BeMyPT“ aus Mechernich entwickelte preisgekrönte digitale Plattform für Mitarbeiter-Gesundheit. Mit Unterstützung von Landrat Markus Ramers bietet BeMyPT nun ein Angebot exklusiv für Unternehmen im Kreis Euskirchen.

Gesundheit als das höchste Gut: Digitale Plattform mit persönlichem Ansprechpartner besonders in Coronazeiten stark gefragt. Die seit 2020 andauernde Coronakrise bedeutet für viele Unternehmen und ihre Mitarbeiter eine enorme Herausforderung. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken sich Home Office, Quarantäne und Bewegungsmangel direkt auf die Gesundheit aus. Jeder Mitarbeitende ist im Durchschnitt mehr als 18 Arbeitstage krankgeschrieben, die Kosten für die Arbeitgeber liegen laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft bundesweit bei über 74 Milliarden Euro.

Dauersitzen, Rücken- und Gelenkschmerzen haben seit der Coronakrise dramatisch zugenommen. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage haben 39% der 18-44-Jährigen Gewicht zugenommen, die durchschnittliche Gewichtszunahme lag bei 5,5 Kilogramm. Auch die psychische Belastung der Mitarbeitenden ist stark gestiegen.

Durch die Auswirkungen der Coronakrise sind viele Mitarbeitende körperlich und psychisch enorm belastet, einfache Übungen und Maßnahmen bieten Abhilfe.

„Als wir unser Unternehmen gegründet haben, war der Gedanken: Es ist unfair, dass nur diejenigen, die sich einen teuren Personal Trainer leisten können, regelmäßig angeleitet und motiviert werden. Jeder sollte aktiv, gesund und schmerzfrei leben können.“, so Gründer und Geschäftsführer André Haep. „Arbeitgeber können hier aktiv unterstützen. Durch die Coronakrise hat sich die Nachfrage nach unserem strukturierten, digitalen Gesundheitssystem stark erhöht.“

Um einer großen Anzahl von Menschen einen gesunden Lebensstil zu ermöglichen, entwickelte André Haep, zertifizierter Personal Trainer und Referent an der Deutschen Sporthochschule Köln, mit seinem Team eine digitale Plattform. Diese bietet gezielt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden zu einem gesunden (Arbeits-)Alltag zu animieren: Ein Bonussystem mit attraktiven Prämien, ein Trainingsplangenerator und die Möglichkeit, jede (auch privat durchgeführte) Aktivität einzubringen – von schwimmen über wandern bis hin zu Yoga: Dies macht die Lösung so einfach nutzbar für Mitarbeitende. Der Arbeitgeber profitiert von motivierten, gesunden Mitarbeitenden – und nachweislich weniger Krankheitstagen.

Kreis Euskirchen als innovativer Wirtschaftsstandort: Aus der Eifel für die Eifel

Das amerikanische Silicon Valley ist eine bekannte Region für Startups und Innovationen. Doch es muss nicht immer San Francisco sein: „BeMyPersonalTrainer“ hat seinen Sitz in Mechernich, im Herzen des Kreis Euskirchen. „Wir sind stolz auf unsere Herkunft im Kreis Euskirchen und der Eifel und freuen uns, dass wir vielen Unternehmen helfen können, die Mitarbeitergesundheit zu verbessern.“ so André Haep.
Eine weitere Stärkung für die Region: Alle Prämien, die Mitarbeitende über BeMyPT erhalten, kommen direkt der Region zugute, z.B. durch Gutscheine für regionale Betriebe, Geschäfte und Restaurants.

Das Kundenwachstum im Kreis Euskirchen als auch darüber hinaus ist aktuell groß. Unter anderem führt BeMyPT gerade eine Pilotphase in einer großen Brauereigruppe in der Eifel durch.

Im Jahr 2019 wurde BeMyPT durch den damaligen Euskirchener Landrat Günter Rosenke mit dem Startup-Award der Zukunftsinitiative Eifel ausgezeichnet. Auch Landrat Markus Ramers zeigte sich jetzt beeindruckt vom innovativen Ansatz des Unternehmens BeMyPT.  Als Landrat macht er sich mit der Wirtschaftsförderung im Kreis Euskirchen stark für Unternehmen in der Region und begrüßt daher generell kreative und innovative Ansätze, insbesondere auch im Gesundheitsbereich

„Ich freue mich sehr, dass wir im Kreis Euskirchen das richtige Umfeld für Innovationen und Geschäftsideen haben. Gerade digitale Lösungen für Unternehmen und deren Angestellte sind in der heutigen Zeit ganz elementar. BeMyPT stellt die Gesundheit der Euskirchener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt und fördert aktiv die Region – das unterstütze ich gerne.“, so Markus Ramers, Landrat des Kreis Euskirchen.

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Wiederwahl von Hans-Jürgen Gross zum Schiedsmann der Verbands-Gemeinde Mendig

Mendig – Hans-Jürgen Gross ist eine Institution als Schiedsmannin der VG. Bereits seit mehr als 15 Jahren ist Hans-Jürgen Gross zuerst als stellvertretender Schiedsmann, dann als Schiedsmann in der Verbandsgemeinde Mendig tätig. Auf Vorschlag des Verbandsgemeinderates wurde Hans-Jürgen Gross nun für eine neue Amtszeit bis 2027 einstimmig wieder gewählt.

„-Schlichten statt richten- ist die Aufgabe der Schiedsmänner in der Verbandsgemeinde Mendig. Sie helfen den Einwohnern, kleine Streitigkeiten unbürokratisch auch außerhalb der Gerichtsbarkeit zu lösen. Ein beiderseitiger Vergleich statt ein Urteil ist das Ziel.

Hans-Jürgen Gross ist als Schiedsmann eine Institution. Hunderte Streitigkeiten konnte man auf diesem Weg niedergelegt werden und entlasteten dadurch nicht nur unsere Gerichte, sondern auch das Portemonnaie der Beteiligten. Ich möchte Hans-Jürgen Gross nicht nur für die letzten Jahre danken, sondern bin überaus stolz, ihn für die nächste Amtszeit weiterhin an unserer Seite zu haben.“, betont der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz, coronabedingt in kleinster Runde bei der Bestellung des alten und neuen Schiedsmann.

Hans-Jürgen Gross wurde 2005 erstmalig zum stellvertretenden Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Mendig ernannt, bevor er dann 2009 als Schiedsmann den damaligen Bezirk I mit den Ortsgemeinden Rieden, Volkesfeld, Bell und Obermendig übernahm.

Der heutige Vorsitzende der Bezirksvereinigung Koblenz im Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen (BDS) und Vorstandsmitglied der Landesvereinigung Rheinland Pfalz wurde nach der Zusammenlegung der Bezirke I und II (2011) erstmalig zum gesamtheitlichen Schiedsmann für die Verbandsgemeinde  Mendig durch das Amtsgericht benannt und ist aus dieser Aufgabe nicht mehr wegzudenken.

Das Schiedsamt erreichen Sie unter folgenden Kontaktdaten:

Schiedsmann Hans-Jürgen Gross
Dünnwaldstraße 8
56743 Mendig
Telefon: 02652-51949
Mail: schiedsamt@grossmendig.de