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Abschied nach fast 40 Jahren

Wachtberg – Und noch ein Abschied… nach fast vier Jahrzehnten im Dienst der Gemeinde Wachtberg hat Bürgermeister Jörg Schmidt Heinz-Peter Claßen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Erst kürzlich waren mit Harald Frank und Paul Fuchs zwei ebensolche Urgesteine der Gemeindeverwaltung in Rente gegangen. Er trenne sich nicht gerne von erfahrenen und kompetenten Mitarbeitern, wie auch Claßen einer war, befand der Bürgermeister dann auch.

Claßen war im Mai 1982 zur Gemeinde Wachtberg gekommen, als Mitarbeiter in der Grünkolonne des Bauhofs. Damals befand sich das Bauhofgelände noch in Niederbachem, dort, wo heute Aldi steht. Mitte der 80er-Jahre zog der Baubetriebshof dann an seine heutige Stelle in Berkum. Umzüge, Umstrukturierungen… Claßen hat so einige Veränderungen mitgemacht. Auch den einen oder anderen Bauhofleiter, lange Zeit Erich Sonntag, später dann Rolf Betram, Gerd Engels, Alfons Engels und nun Markus Sturm. „Fast 40 Jahre haben Sie sich hervorragend um Wachtbergs Grünanlagen, Friedhöfe und Spielplätze gekümmert und diese gepflegt. Als stellvertretender Kolonnenführer standen Sie an vorderster Front.

Durch Ihren Einsatz haben sie maßgeblich am gepflegten Erscheinungsbild unserer Gemeinde mit ihren 16 Ortschaften gearbeitet. Sie kennen jede Hecke, jeden Baum, jeden Busch und jede Rasenfläche“, ließ Schmidt Claßens Einsatz nochmals Revue passieren. Im Winter, zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie an Sonn- und Feiertagen, lobte der Bürgermeister zudem, habe er die Straßen von Glätte und Schnee befreit und so für sichere Gemeindestraßen gesorgt. Auf diese Wintereinsätze rückblickend erinnerte sich Claßen an ein Erlebnis: Es sei sehr eisig und der Schnee gefroren gewesen, so dass der Schneepflug im beiseite aufgehäuften Schneeberg schlicht stecken geblieben und abgebrochen sei. So kalt sei es damals gewesen… lange ist es her.

Schmidt sprach Claßen für dessen fast 40jährigen Einsatz im Dienst der Gemeinde Wachtberg ein großes Dankeschön aus und wünschte ihm nun viel Zeit für die schönen Dinge im Leben. Seit 1. Februar ist Claßen im Ruhestand. Langweilig wird es ihm sicherlich nicht werden, dafür werkelt er viel zu gerne und sein großer Gartenteich will ja auch gepflegt werden. Und das kann wohl kaum einer besser als er, der so lange Wachtbergs Grünkolonne geführt hat?! (mm)

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Eifeler Haupt Racing Team hat sein Team für die Ende April beginnende DTM-Saison 2022 neu aufgestellt

Meuspath/Nürburgring – Mercedes-AMG Performance-Fahrer Luca Stolz (GER) und Arjun Maini (IND) werden die beiden Fahrzeuge vom Mercedes-AMG Team HRT an den acht Rennwochenenden der hochkompetitiven Serie pilotieren. Mit Luca Stolz konnte das Haupt Racing Team einen erfahrenen Piloten gewinnen, der mit seinen 26 Jahren bereits zahlreiche beachtliche Erfolge aufzuweisen hat.

Seinen sportlichen Durchbruch erlebte Stolz 2018, als er beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf das Podium fuhr. 2021 kam er in mehreren Rennserien zum Einsatz, unter anderem saß er im Endurance Cup der GT World Challenge Europe sowie bei den beiden 24-Stunden-Klassikern auf dem Nürburgring und in Spa-Franchorchamps für HRT am Steuer. Auch die DTM ist für Stolz kein Neuland: Am vierten Rennwochenende der vergangenen Saison auf dem Nürburgring absolvierte er bereits einen Gaststart im Mercedes-AMG GT3.

Sein neuer HRT-Teamkollege Arjun Maini feierte 2021 sein Debüt in der DTM und wurde damit zum ersten Inder in der Geschichte der kompetitiven Rennserie. Der 24-Jährige nahm an allen Saisonläufen teil und konnte sich von Rennen zu Rennen immer weiter steigern. Sein bestes Saisonergebnis erzielte Maini mit Platz zwei am letzten Rennwochenende auf dem Norisring. Nun bildet er gemeinsam mit Luca Stolz ein schlagkräftiges Fahrer-Duo im hochklassigen Teilnehmerfeld der DTM.

Luca Stolz, Mercedes-AMG Team HRT:
„Ich freue mich riesig auf die neue DTM-Saison und kann kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Die DTM hat einen tollen Rennkalender zusammengestellt, mit interessanten Stationen in Deutschland und im europäischen Ausland. Nach vier Jahren im GT-Sport werde ich zum ersten Mal alleine Rennen bestreiten, das ist für mich eine neue Herausforderung. HRT hat letzte Saison insgesamt den besten Job in der DTM gemacht. Von daher bin ich natürlich glücklich, für das Team an den Start gehen zu dürfen.“

Arjun Maini, Mercedes-AMG Team HRT:
„HRT hat im letzten Jahr den Fahrertitel der DTM gewonnen, was eine hervorragende Basis für die neue Saison ist. Ich bin sehr glücklich, mit dem Team meine zweite DTM-Saison zu bestreiten und möchte an meine guten Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam starke Resultate erzielen werden und freue mich auf den Saisonstart in Portimao.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team:
„Bei unserer zusammen mit Mercedes-AMG getroffenen Fahrerentscheidung für die DTM Saison 2022 spielten strategische Aspekte eine Rolle. Wir sind überzeugt, dass wir mit Luca Stolz und Arjun Maini ein sehr wettbewerbsfähiges Paket für das Haupt Racing Team am Start haben werden. Mit Maximilian Götz verbindet uns nicht nur der großartige, gemeinsame Erfolg der letzten Saison, sondern ich bin mir sicher, dass wir ihn auch zukünftig wieder in einem HRT Cockpit sehen werden. Bis dahin danken wir Max herzlich für die Zusammenarbeit des letzten Jahres und wünschen ihm eine erfolgreiche DTM-Saison.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Darüber hinaus engagiert sich HRT mit einem eigenen eSPORTS Team im professionellen Segment des Sim-Racings und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

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Westenergie und Verbandsgemeinde Gerolstein pflanzen sieben Klimabäume an

Gerolstein – Westenergie und die Verbandsgemeinde Gerolstein haben sieben klimaresistente Bäume im Kyllpark und entlang der Brunnenstraße in Gerolstein gepflanzt. Die Bäume verschönern das Stadtbild und sorgen insbesondere für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Die Pflanzung ist Teil der Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“, die sich über das gesamte Versorgungsgebiet der Westenergie in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen erstreckt. Die verwendeten Baumarten gelten nach derzeitigem Forschungsstand als besonders stressresistent und sind damit künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen.

„Mit der Pflanzung der sieben Klimabäume setzen wir ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in der Stadt. Für uns war schnell klar, dass wir uns an der Aktion von Westenergie beteiligen möchten. Wir freuen uns nun, dass die Bäume einen so schönen Platz in Gerolstein bekommen haben“, sagte Hans Peter Böffgen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein.

Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie, betonte: „Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir den Ausbau einer grünen Infrastruktur und die Erreichung der Klimaziele vorantreiben. Die nachhaltige Pflanzung von Klimabäumen ist ein wichtiger Beitrag dazu.“

Westenergie hat die Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“ im Sommer 2021 gestartet und Städte und Kommunen dazu aufgerufen, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden und damit bis zu zehn der besonderen Bäume erhalten zu können. 125 positive Antworten gingen schließlich ein. Um gemeinsam den ersten Geburtstag von Westenergie zu feiern, hat sich das Unternehmen entschieden, allen 125 Städten und Kommunen Klimabäume zukommen zu lassen. Insgesamt pflanzt das Energieunternehmen mit den Partnerkommunen somit 1.250 Klimabäume ein.

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Zensus 2022: Interviewer im Kreis Euskirchen gesucht – Bewerbung bis 27. Februar möglich

Euskirchen – Im Mai wird die größte Bevölkerungsumfrage Deutschlands – der Zensus – durchgeführt. Der Kreis Euskirchen ist hierfür bestens gerüstet und hat Ende letzten Jahres seine Erhebungsstelle Zensus in Betrieb genommen. Das Team der Erhebungsstelle ist für die Organisation und Durchführung der Bevölkerungsumfrage im Kreis Euskirchen zuständig.

Derzeit ist das Team auf der Suche nach bis zu 150 Interviewerinnen und Interviewern, die im Zeitraum von Mai bis August kurze persönliche Interviews an den Haustüren von stichprobenartig ausgewählten Adressen im Kreisgebiet (ca. 10-15 % der Adressen) durchführen. Mehr als 100 Interviewer konnten bereits gefunden werden. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit, die auch neben einer regulären (Vollzeit-)Beschäftigung ausgeübt werden kann, wird eine attraktive steuerfreie Aufwandsentschädigung gezahlt. Auch für verantwortungsbewusste Schüler ab 18 Jahren und Rentner kann diese Tätigkeit reizvoll sein.

Ursprünglich sollte der Zensus bereits im Jahr 2021 und damit zehn Jahre nach der ersten Durchführung seiner Art – dem Zensus 2011 – stattfinden. Pandemiebedingt wurde er jedoch ins Jahr 2022 verlegt. Um in Pandemiezeiten die persönliche Befragung so kurz wie möglich zu halten, soll an der Haustüre nur ein Kurzinterview geführt werden. Im Anschluss daran sollen die Interviewer den Befragten Zugangsdaten für einen Online-Fragebogen übergeben, wo weitergehende Fragen beantwortet werden können. Natürlich steht dieser Fragebogen bei Bedarf auch in Papierform zur Verfügung.

Bei dieser Bevölkerungsumfrage des Zensus 2022 wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Solche Informationen helfen, Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu treffen. Daher besteht für die ausgewählten Personen auch eine Auskunftsplicht.

Zusätzlich werden alle Eigentümer von Wohnraum im Rahmen der sog. Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus 2022 angeschrieben und ebenfalls nach einigen Daten befragt. Diese postalische Befragung wird jedoch zentral vom Land Nordrhein-Westfalen und nicht von der örtlichen Erhebungsstelle in Euskirchen organisiert.

Bei Interesse an einer Tätigkeit als Interviewerin oder Interviewer beim Zensus 2022 im Kreis Euskirchen finden Interessierte alle weiteren Informationen und eine Bewerbungsmöglichkeit bis 27.02.2021 unter: www.kreis-euskirchen.de/stellenportal

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Die Gewinner der „evm-Palettenparty“ stehen fest – vier Vereine aus dem Landkreis Mayen-Koblenz dabei

Region/Mayen-Koblenz – Die Gewinner der diesjährigen evm-Palettenparty stehen fest. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hatte in diesem Jahr an Stelle von Paletten mit Wurfmaterial, wieder elf Mal 555 Euro verlost. „Die Plätze elf und zwölf haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert und lagen am Ende punktgleich auf“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. „Daher erhalten in diesem Jahr zwölf Vereine den Hauptpreis von 555 Euro.“ Über das Preisgeld dürfen sich auch vier Vereine aus dem Landkreis Mayen-Koblenz freuen:

  • Burgmöhnen von Monreal e.V., Monreal
  • Große Ochtendunger Karnevalsgesellschaft e.V., Ochtendung
  • Möhnenclub Lieblich e.V. Dieblich, Dieblich
  • Prinzengarde 1896 Andernach e.V., Andernach
Die Große Ochtendunger Karnevalsgesellschaft e.V. sichert sich mit 1463 Stimmen den dritten Platz. Foto: Privat

Auch alle anderen Gewinnspielteilnehmer gingen nicht leer aus: Die evm unterstützt die Vereine der Plätze 13 bis 23 mit einer Geldspende von jeweils 111 Euro. „Der Karneval hat es in diesen Zeiten sehr schwer. Daher möchten wir die Vereine unterstützen und dabei helfen, diese tolle Tradition aufrecht zu erhalten“, so Marcelo Peerenboom. Zusätzlich wurden drei Sonderpreise für besondere Kreativität vergeben, die zusätzlich mit 66 Euro belohnt wurden. „Wir möchten die Vereine belohnen, die sich besonders viel Mühe bei Ihren Fotos gegeben haben. Diese Vereine erhalten neben den 111 Euro noch zusätzlich 66 Euro“, erklärt Marcelo Peerenboom.

Palettenparty ging in die sechste Runde

Die evm unterstützt zum sechten Mal mit der Aktion Karnevalsvereine und -gruppen aus der Region. „Obwohl die Session 2022 wieder nicht wie gewohnt stattfinden kann, halten die Vereine die jecke Tradition aufrecht. Dieses Engagement möchten wir unterstützen“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. Um zu gewinnen, mussten die Gewinnspielteilnehmer ein kreatives Foto zum Motto „Mach Deine Palette fit für die neue Session“ einreichen. Die Allgemeinheit konnte online für ihren Favoriten abstimmen. Insgesamt hatten 23 Gruppen an dem Gewinnspiel teilgenommen. „Wir sind ein regionales Unternehmen und engagieren uns für die Menschen in der Region. Daher spielt auch der Karneval eine wichtige Rolle für uns, und wir freuen uns, dass wir mit der Palettenparty die hiesigen Karnevalsvereine unterstützen können“, erklärt Marcelo Peerenboom. An der Verlosung durfte jeder teilnehmen, der im Karneval in der Region aktiv ist.

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Stadt Jülich und REWE-Markt unterstützen Engagement für Flutopfer

Jülich – Große Hilfe für Helfer – Mit einem Transporter machte Josef Vukmanic im Jülicher Heckfeld vor dem REWE Station, wo ihm Bürgermeister Axel Fuchs und Marktleiter Franz-Josef Strick beim Beladen mit zahlreichen Sachspenden halfen. Nur einen Tag später konnten diese im Ahrtal bereits dankbar in Empfang genommen werden.

An der Ahr war die Freude groß beim Überreichen der Jülicher Spenden an die Versorgungsstelle „Tante Emma Laden in Dernau“. Foto: Josef Vukmanic

Auch wenn Jülich vom Hochwasser im Juli des Vorjahres stark betroffen war, die Stadt hat im Vergleich zu Städten und Gemeinden im Ahrtal und der Eifel sehr viel Glück gehabt hat. Bereits damals engagierte sich der Jülicher Josef Vukmanic als Fluthelfer – und hat damit bis heute nicht aufgehört.

Fast wöchentlich fährt er in die Region und bringt Sachspenden zu den Betroffenen. „Als wir all das Leid gesehen haben und begriffen, an welcher Katastrophe wir in Jülich vorbeigeschrammt sind, konnten meine Frau und ich nicht anders, als zu helfen“, so Vukmanic. Er hat im Laufe der Monate viele Betroffene kennengelernt und so nicht nur ein gutes Gefühl bekommen, wo und womit man helfen kann, sondern eine Möglichkeit angestoßen und gefunden, ganz konkrete Wünsche zu erfüllen.

Auf dem „Wunschzettel“ der Betroffenen fanden sich alsbald und immer noch ganz gezielte Anfragen wie beispielsweise 10 x Allesreiniger und 20 x Küchentücher, 100 kg Briketts und 30 x Tütensuppe, 10 x Waschmittel und 20 x Einweghandschuhe – die Palette ist lang und so bunt wie konkret. „Wir erfragen bei Spendern immer nur das, was uns als Bedarf gemeldet wird. Innerhalb des Helfernetzwerkes werden die Spenden zwischen den einzelnen Versorgungsstellen im Bedarfsfall verteilt, somit kommen alle Spenden garantiert an“, so Vukmanic.

Und genau diese Liste schickte er kürzlich mit der Bitte um Unterstützung auch an die Stadt Jülich, die zwar mit der Lieferung der gewünschten Wasserflaschen nur einen kleinen Teil dazu beitragen konnte, aber bei deren Anschaffung im Jülicher REWE-Markt auf offene Ohren und ein wiederholt großes Engagement stieß: Marktleiter Franz-Josef Strick erklärte sich spontan bereit, einen Großteil der Liste „abzuarbeiten“.

„Bereits im Juli und August haben wir in unserem Markt sehr gern die Spendendosen der Stadt Jülich aufgestellt, um die Hilfsbereitschaft der Kundschaft auf der einen Seite und das Hilfsbedürfnis auf der anderen Seite der Jülicher unterstützen zu können. Über 2.500 Euro kamen damals für die Jülicher Bevölkerung allein im REWE-Markt im Heckfeld zusammen. „Auch bei dieser Aktion über die Stadtgrenzen hinaus helfen wir gern mit und stiften Lebensmittel und benötigte Haushaltswaren für über 500 Euro“, so Franz-Josef Strick.

Bürgermeister Axel Fuchs freute sich über so viel Engagement aus der Bürgerschaft: „Bei so einer tollen Aktion helfen wir natürlich gern mit. Ich freue mich, dass hier so konkrete Hilfsangebote und Nachfragen aufeinandertreffen und danke nicht nur dem REWE-Markt, sondern all den anderen Spendern, die seit Monaten immer wieder mit kleinen und größeren Aktionen dazu beitragen, dass die Solidarität der Jülicher Bürgerschaft an der eigenen Stadtgrenze nicht aufhört.“

Bereits am Folgetag reiste Josef Vukmanic mit den Spenden ins Ahrtal, um sie den Betroffenen zu überreichen. „Durch diese Spenden werden die Regale des „Tante Emma Laden in Dernau“ aufgefüllt. Dort können Betroffene, nach Vorlage der Flutopferbescheinigung, sich kostenlos für ihren täglichen Bedarf bedienen. Die Not reißt einfach nicht ab. Mit ein paar gekitteten Fensterscheiben ist es bei den meisten Häusern hier nicht getan, das wird noch sehr lange dauern“, so Vukmanic, der – solange es noch Spendenwillige gibt – weiter mehrmals monatlich ins Ahrtal und die Eifel bringen wird, was benötigt wird. Wer helfen möchte, kann sich unter 0162-4807940 oder per Email Fluthilfe.Juelich.Umland@gmail.com melden. Die Initiative weist darauf hin, dass Möbel, Kleidung und Elektrogeräte nicht angenommen werden.

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Daun am Samstag 19. Februar bei SWR-Sendung „Stadt-Land-Quiz“

Daun – Fernsehtipp: Am Samstag, den 19. Februar 2022 um 18:45 Uhr ist Daun teil der SWR-Sendung „Stadt-Land-Quiz“. Zum Thema „Vulkanismus“ spielen Andreas Schüller, Geschäftsführer des Naturpark und UNESCO Global Geoparks; und Valerie Schneider, Pressesprecherin der GesundLand Vulkaneifel GmbH, für Daun gegen die Stadt Singen (Hohentwiel) in Baden-Württemberg.

Auch Passanten aus der Dauner Innenstadt gaben beim Quiz ihr Bestes. Ob Daun das Städte-Duell für sich entscheiden konnte, zeigt der SWR am Samstag in der Sendung oder nach der Ausstrahlung in der ARD Mediathek.

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Jugendliche fragen Politiker in Mendig

Mendig – Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz zu Besuch im Sozialkundeunterricht der Realschule plus und FOS Mendig. „Mitwirken in der Kommunalpolitik“ – das ist ein Thema des Sozialkundeunterrichts der achten Klasse. Um den Schülerinnen und Schülern dieses Thema näherzubringen, kam der Verbandsbürgermeister der VG Mendig, Jörg Lempertz, in die Schule und stand den Jugendlichen zwei Stunden lang Rede und Antwort.

Nach einer kurzen Einführung über die Ebenen der Politik, ging Lempertz direkt auf die Schüler*innen zu und fragte sie als „Experten“ nach Ideen und Meinungen zu verschiedenen Themen. „Corona“ beschäftigt die Schülerinnen und Schüler momentan sehr und so kamen zunächst viele Fragen dazu.

Ein ganz anderes Thema folgte: Lempertz fragte die Jugendlichen, was sie mit einer Million Euro in der Schule verändern würden. Diese hatten dazu verschiedene Ideen, wie die Anschaffung von Tablets für den Unterricht, mehr überdachte Bereiche und Sportmöglichkeiten auf den Pausenhöfen sowie mitwachsende Stühle.

Aber auch außerschulische Themen wurden besprochen. Lempertz gab Informationen über die Unternehmen auf dem Flugplatz Mendig, die als künftige Arbeitgeber für die Schüler*innen von Interesse sein könnten oder über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die vom engagierten Verbandsbürgermeister als fortlaufende Aufgabe beschrieben wurde.

Auch die Legalisierung der Downhillstrecke am Hochstein in Verbindung mit den Themen Naturschutz, Sicherheit und Kooperation aller Waldnutzer und die Nutzung der Sportplätze wurden thematisiert. Zu letzterem konnte Lempertz schon kurz nach dem Treffen konkrete Änderungen, die den Jugendlichen am Herz lagen, erreichen. So sieht aktive und bürgernahe Politik aus!

Zum Abschluss der angeregten Diskussion wollten die Jugendlichen noch wissen, wie viel Freude die Arbeit als Verbandsbürgermeister macht. Lempertz antwortete, die Ausübung des Amtes mache ihm auch nach 20 Jahren noch immer viel Spaß, da es so nah am Menschen sei. Ein schönes Schlusswort!

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Drehstart des ersten Nordeifel-Krimis: „STELING – Flucht“

Monschau – Crowdfunding soll für die finanzielle Unterstützung sorgen. Die erste Klappe ist bereits gefallen für die Vorab-Drehs zum Kurz-Krimi „STELING – Flucht“, den die beiden EifelDrei.TV – Geschäftsführer Stefan Herbst und Dirk Neuß bis zum April 2022 fertigstellen werden.

Drehstart des wohl ersten wirklich 100%igen Nord-Eifel-Krimis „STELING – Flucht“. Foto: EifelDrei.TV GmbH

Man kann mit Fug und Recht behaupten, daß die Produktion 100%ig aus der der Eifel kommt: Angefangen mit den Schauplätzen im Monschauer Land rund um den Steling, der auch der weiteren Serie ihren Namen verliehen hat. Dann mit den beiden Ideengebern, Autoren und Produzenten Stefan Herbst und Dirk Neuß aus Monschau. Weiter mit der Figur des Kommissar Steffens, der in den Episoden von Monschau aus ermittelt und dessen Film-Hauptdarsteller Dannie Lennertz ebenfalls seine Wurzeln in der Nord-Eifel hat. Und schließlich auch die Titelmusik kommt aus der Nord-Eifel.

Hauptdarsteller Dannie Lennertz. Foto: EifelDrei.TV GmbH

Schon seit ein paar Jahren arbeiten die beiden Monschauer Produzenten an der „Steling“ – Krimi-Serie, die in der Nord-Eifel, in Ostbelgien und im Hohen Venn angesiedelt ist und deren Inhalte dort auch an realen Schauplätzen spielt. Inzwischen haben die Autoren bereits mehr als ein Dutzend Plots entwickelt, aus denen vielleicht irgendwann mal eine TV-Staffel entstehen soll. Kein leichtes Unterfangen, denn dazu braucht man TV-Anstalten und / oder Produktionsfirmen, die diese Themen auch filmisch umsetzen wollen.
Kontakte werden ständig geknüpft, bislang gelang aber nicht die Möglichkeit der Umsetzung.

So haben die beiden Produzenten beschlossen, sich am Kurz-Krimi-Festival „Tatort Eifel“ zu bewerben und dies mit einem eigens entwickelten Inhalt zu tun. Und mit eigenem umfangreichen Film-Equipment und eigenem Team.

Dabei wird es um folgende Story gehen:
„Auf der Flucht vor der Polizei und seinen kriminellen Widersachern durch die wilde Eifel wird der vermeintliche Mörder David Lenzenberg von Kommissar Steffens im verlassenen, abgeschiedenen Betonbollwerk des Westwalls gestellt. Es kommt zu einem Kampf, in dessen Verlauf beide Protagonisten verletzt werden und dem Ort aus eigener Kraft nicht mehr entkommen können. Beide müssen sich nun dem Konflikt stellen und sich vertrauen lernen. In diesem schwierigen Prozess erkennt Steffens, dass Lenzenberg nicht der Verbrecher ist, für den er gehalten wird. Am Ende nehmen die Geschehnisse jedoch eine dramatische Wendung.“

Die Hauptszenen werden Mitte März in Waldgebieten am Steling und in Konzen gedreht. Bis Mitte April muß der Film dann auch schon fertig sein, rechtzeitig zum Einreichen beim Festival.

Aktuell läuft eine Crowdfunding-Kampagne unter https://www.startnext.com/steling, an der sich Fans und Förderer beteiligen können mit Beträgen von 5,- € (z.Bsp. Nennung im Abspann) aufwärts bis hin zu Merchandising – Produkten wie T-Shirts, Hoodies oder CDs. Der Erlös soll unterstützend bei der Finanzierung des Filmes gedacht sein.

Die Veröffentlichung des Filmes zum Kurzkrimi „Flucht“ ist für das Frühjahr geplant.

Bereits in der Umsetzung ist die „STELING“ – Krimi-Reihe als Buch-Format: Der erste Roman mit dem Titel „Morningshow“ ist gerade in der Endphase und wird zur Buchmesse im Herbst veröffentlicht. Die zweite Episode wird zum Frühjahr 2023 erscheinen.

Bereits 2019 wurde testweise mit Inhalten aus „Morningshow“ ein Trailer gedreht: https://youtu.be/ugCETj7OcsE

Und im gleichen Zuge auch das Musikvideo zum Titelsong von KTK: Talk about it. https://youtu.be/4c4CvNZn17s

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Auffälliges Blutbild im Kindesalter – was jetzt? – Telefon-Sprechstunde am Dienstag 15. Februar

Region/Mayen-Koblenz – Chefarzt Dr. Lobitz informiert am 15. Februar in einer Telefonsprechstunde. Blutbildauffälligkeiten unterschiedlichster Art sind häufig und haben oft gar keinen Krankheitswert. Es gibt aber auch schwere Bluterkrankungen wie die Leukämie, die sofort behandelt werden müssen. Welche stationären und ambulanten Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten es bei Blutbildveränderungen und Bluterkrankungen gibt, ist Thema einer weiteren Telefonsprechstunde des GK-Mittelrhein. Am Dienstag, 15. Februar, steht Dr. Stephan Lobitz, Chefarzt der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie, dafür zur Verfügung. Diese Klinik am Kemperhof ist eine der wenigen Kliniken in Deutschland mit einem Schwerpunkt für Bluterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Betroffene Angehörige und Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr unter Telefon 0261 499-2602 anrufen und dem Experten ihre Fragen stellen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.