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Beim Radverkehr in die Pedale treten – Kurstädtische SPD will Radwege ausbauen

Bad Münstereifel – Mit verschiedenen Maßnahmen will die kurstädtische SPD den Radverkehr in der Kernstadt sicherer und attraktiver machen. Neuer Radweg von Kirspenich nach Kirchheim soll auch geplant werden. Das Radfahren wird immer populärer.

Die anhaltend hohe Nachfrage von jung und alt nach Pedelecs und E-Bikes macht sich auch im gebirgigen Stadtgebiet bemerkbar. In die Pedale zu treten ist nicht nur umweltfreundlich sondern auch gesund. Bereits im vergangenen Jahr haben die Sozialdemokraten verschiedene Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in die politischen Gremien gebracht. Diese sollen – auch im Rahmen des Wiederaufbaus – berücksichtigt werden. Dabei sind auch Anregungen aus der Bürgerbefragung der „Initiative Neugestaltung Bad Münstereifel“ eingeflossen.

„Wir möchten Lückenschlüsse schaffen, die ein Durchfahren der Kernstadt eindeutiger und sicherer machen. Denn die Orchheimer und Werther Straße sind für Radfahrende ein Tabu.“ sagt Karl Michalowski. Der SPD-Fraktionsvorsitzende sieht Handlungsbedarf in der nördlichen und südlichen Vorstadt. Dabei soll im Norden eine sichere Radwegeführung im Bereich des Knotenpunkts Kölner Straße/Otterbach eingerichtet werden. Die weitere Führung über die Kölner Straße soll mit Radschutzstreifen sicherer werden. Diese sollen teils als eigener Radweg auch in den Schleidpark und zur Rechtspflegeschule abzweigen.

Eine Querung der Kernstadt ist bereits mit Radwegweisern über die verkehrsberuhigte Langenhecke und Heisterbacher Straße ausgeschildert. Nun schwebt der SPD auch einen Lückenschluss zwischen Heisterbacher Tor und dem Radweg entlang der L194 Richtung Eicherscheid vor. Aus Platzgründen käme auch hier ein Radschutzstreifen an der Großen Bleiche und der Trierer Straße in Betracht.

Neben sicheren Wegen benötigen Radfahrende auch genügend sichere Fahrradabstellanlagen in der Kernstadt. Dabei sollen nicht nur veraltete oder flutbedingt entfernte Anlagen erneuert werden. Auch weitere Abstellmöglichkeiten sollten neu geschaffen werden. „Gerade für hochwertige Pedelecs möchten wir abschließbare Fahrradboxen mit Ladefunktion vorhalten. Diese könnten beispielsweise in der Nähe des Werther und Orchheimer Tors entstehen.“ so Michalowski. Fahrradabstellanlagen können nach Informationen der SPD mit bis zu 90% von Bund und Land gefördert werden.

Auch zwischen den Dörfern wollen die Genossen die Radwege ausbauen. Nach dem bereits bevorstehenden Radwegebau zwischen Arloff und Kalkar soll nach dem Willen der SPD ein weiteres Projekt in Angriff genommen werden. So soll auch zwischen Kirspenich und Kirchheim eine sichere Radwegeverbindung geschaffen werden. „Wir möchten, dass die Stadtverwaltung zunächst prüft ob ein Grunderwerb eines Streifens entlang der L11 möglich ist. Auf dieser Basis können wir mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und der Stadt Euskirchen mögliche Trassenführungen abstimmen.“ beschreibt Michalowski die ersten Schritte.

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Nordrhein-Westfalen setzt Empfehlung der STIKO um

Region/Düsseldorf – Landesregierung ermöglicht zweite Auffrischungsimpfung für gesundheitlich besonders gefährdete Menschen und für Beschäftigte in Medizin- und Pflegeeinrichtungen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung ermöglicht Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus haben, und Beschäftigten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen eine zweite Auffrischungsimpfung. Die Kreise und kreisfreien Städte weiten ihre stationären und mobilen Impfangebote entsprechend aus. Nordrhein-Westfalen setzt damit die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) unmittelbar um.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Nach den bisherigen Erkenntnissen lässt bei bestimmten Personengruppen die Schutzwirkung der Impfung schneller nach. Das sind zugleich auch diejenigen Personen, bei denen das Risiko eines schweren Verlaufs bei einer Infektion höher ist. Daher bieten wir diesen Menschen an, ihren Impfschutz mit einer zweiten Auffrischungsimpfung zu erneuern, damit sie auch weiterhin bestmöglich geschützt sind. Zudem werden auch jene, die besonders verwundbare Personen versorgen, die Möglichkeit haben, eine weitere Auffrischungsimpfung zu erhalten. Denn: So schützen sie sich, aber auch die von ihnen betreuten Personen optimal.“

Die Kreise und kreisfreien Städte organisieren im Rahmen ihrer stationären sowie mobilen Impfangebote die zweite Auffrischungsimpfung gemäß der STIKO-Empfehlung für folgende Personengruppen:

  1. Personen ab dem Alter von 70 Jahren,
  2. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten
    Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe,
  3. Personen mit Immundefizienz ab dem Alter von 5 Jahren
  4. Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten beziehungsweise zur Bewohnerschaft.

Voraussetzung für die zweite Auffrischungsimpfung ist eine abgeschlossene Grundimmunisierung und eine erfolgte erste Auffrischungsimpfung.

Entsprechend der STIKO-Empfehlung soll der Abstand zwischen erster und zweiter Auffrischungsimpfung für die Personengruppen unter Nr. 1 bis 3 mindestens drei Monate betragen. Für Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen beträgt der Abstand mindestens sechs Monate, da die STIKO davon ausgeht, dass bei immungesunden Personen ein längerer Impfabstand den Langzeitschutz erhöht. In Ausnahmefällen kann eine zweite Auffrischungsimpfung der Beschäftigten nach ärztlichem Ermessen auch bereits nach mindestens drei Monaten erfolgen.

Die Impfungen erfolgen mit den gegenwärtig verfügbaren mRNA-Impfstoffen. Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff zum Einsatz kommen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde.

In den Pflegeeinrichtungen erfolgen die aufsuchenden Impfangebote durch die niedergelassene Ärzteschaft. Hierzu nehmen die Einrichtungen zu den ihnen bekannten Ärztinnen und Ärzten Kontakt auf und vereinbaren entsprechende Termine für ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten. Die Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCI) der Kreise und kreisfreien Städte werden die Einrichtungen hierbei unterstützen und bei Bedarf mobile Impfteams beauftragen.

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Westnetz führt Zähler-Begehungen im Ahrtal durch

Saffig – Voraussichtlich noch bis Ende April 2022 kontrollieren Monteure der Firma Westenergie Metering im Ahrtal Messstelleneinrichtungen / Zähler und Hausanschlussanlagen. Hintergrund ist die Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Geräte nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer letzten Jahres.

Die Monteure sind im Auftrag der Westnetz GmbH von montags bis samstags von 8:00 – 18:00 Uhr in den ehemaligen Flutgebieten unterwegs. Sie können sich jederzeit durch ihren Firmenausweis legitimieren und sind zusätzlich an blau-grauen oder blau-neongelben Arbeitsjacken mit dem Schriftzug „Westenergie“ oder „Westnetz“ erkennbar. Die Techniker kommen aus unterschiedlichen Regionen der Westnetz von Osnabrück bis Trier. Sie nutzen neben ihren privaten PKW zum Teil Betriebsfahrzeuge mit unterschiedlichen regionalen Kennzeichen.

Sollten trotz der Legitimation des Monteurs Zweifel auftreten, können sich Hausbewohner von montags bis freitags zwischen 7:30 und 16:00 Uhr unter der Telefonnummer + 49 201 12 47300 und nach 16:00 Uhr unter der kostenfreien Störungsnummer der Westnetz 0800 4 11 22 44 rückversichern.

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Hydrologischer Lagebericht für Nordrhein-Westfalen zeigt steigende Wasserstände

Region/Düsseldorf – Einige Gewässer könnten über die Ufer treten. Der bevorstehende Sturm Xandra sowie die mit dem Tief verbundenen Niederschläge haben auch Auswirkungen auf die hydrologische Lage in Nordrhein-Westfalen. Darauf weisen das Umweltministerium sowie das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) hin. Anliegend finden Sie den aktuellen hydrologischen Lagebericht.

Das LANUV informiert mindestens einmal täglich an Hand der Pegeldaten über steigende oder fallende Wasserstände in überregionalen hydrologischen Lageberichten. Weitere Informationen zur aktuellen Lage sind abrufbar unter: http://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/

Auch wenn das Umweltministerium nicht Bestandteil der Melde- und Warnkette ist, wurden die Bezirksregierungen vorsorglich über die zuständige Fachabteilung gebeten, die Hochwassermeldedienste zu aktivieren, die hydrologische Lage zu beobachten und die nachgeordneten Bereiche über weitere Entwicklungen zu informieren.

Im Geschäftsbereich des Umweltministeriums ist unter anderem Vorsorge im Wald zu treffen. So hat der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen gestern in einer Meldung davor gewarnt, Wälder während und nach dem Sturm zu betreten. Zahlreiche Bäume sind durch die vergangenen Dürrejahre und den Borkenkäferbefall geschädigt.

Weitere Informationen unter:

Hochwassergefahren- und -risikokarten:

https://www.flussgebiete.nrw.de/hochwassergefahrenkarten-und-hochwasserrisikokarten-8406

Erläuterungen zu den Informationsstufen:

http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/wasserkreislauf/wasserstaende/pegeldaten-online

Pressemeldung des Landesbetrieb Wald und Holz:

https://www.wald-und-holz.nrw.de/aktuelle-meldungen/sturmwarnung

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Beitragsfreie Instrumental-Schnupperkurse für Kinder und Jugendliche starten in Alsdorf

Alsdorf – Seit vielen Jahren bietet der Städtische Jugendtreff „Altes Rathaus“ in Kooperation mit dem Alsdorfer Jugendhilfeverein „VorOrt e.V.“ Musikkurse für Kinder und Jugendliche an. Unterschiedliche Instrumente wie Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Geige, Bratsche und andere können unter Anleitung staatlich geprüfter Musiklehrer erlernt werden.

Oft ist es aber so, dass Kinder und Jugendliche zunächst noch unsicher sind, welches Instrument sie erlernen möchten. Deshalb starten nun Schnupperkurse. Im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ können Kinder ab sechs Jahren ab dem 15. März jeweils dienstags von 14.30 bis 15.30 Uhr und Jugendliche ab zwölf Jahren ab dem 14. März jeweils montags von 18.30 bis 19.30 Uhr in einem Musikschnupperkurs die unterschiedlichsten Instrumente ausprobieren.

Und vielleicht, wenn das Lieblingsinstrument gefunden wurde, sich anschließend für einen der Instrumentalkurse anmelden. Das Angebot wird – außer während der Ferien – bis zum Ende des Jahres stattfinden und ist beitragsfrei. Instrumente zum Ausprobieren stehen zur Verfügung. Anmeldung und Info per Mail unter dagmar.schaefer@alsdorf.desowie telefonisch im „Alten Rathaus“ unter 02404/65125. (apa)

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Neues Vereinsheim für DJK „Wernerseck“ Plaidt

Plaidt – Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement über Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“. Seit der Sanierung des Umkleidegebäudes am Sportplatz Pommerhof im Jahre 2019, beschäftigen sich die Verantwortlichen der DJK „Wernerseck“ Plaidt mit dem Bau eines eigenen Vereinsheims, direkt neben dem modernen Kunstrasenplatz in Plaidt.

Das Vereinsheim soll ein zentraler Treffpunkt des gesamten Vereinsgeschehens werden, egal ob für Zuschauer an Spieltagen der Fußballmannschaften oder für zukünftig geplante Vereinsveranstaltungen. Mitglieder des DJK „Wernerseck“ Plaidt haben sich ehrenamtlich engagiert und zahlreiche Arbeitsstunden in den Bau des Gebäudes investiert. Unterstützt wurden die Arbeiten finanziell durch das Energieunternehmen Westenergie mit seiner Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“ und einer Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro.

Nachdem im Frühjahr 2021 der Bauantrag durch die Kreisverwaltung genehmigt wurde, erfolgte der Startschuss für die Errichtung des Gebäudes. Das Holzbauständerwerk wurde durch eine Fachfirma im Juli 2021 aufgebaut. Anschließend begann der Innenausbau komplett in Eigeninitiative der Vereinsmitglieder. Im vergangenen halben Jahr haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer der DJK etliche Stunden für das Projekt geleistet. Alle Arbeiten konnten im Zuge der Corona-Pandemie unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen ausgeführt werden.

Am ersten Februar-Wochenende dieses Jahres verlegten die Vereinsmitglieder nach einigen Vorarbeiten die Bodenfliesen im neuen Vereinsheim. Der Bodenbelag wurde mit der Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro durch das Energieunternehmen Westenergie bezuschusst. Thomas Keupen, Projektpate und Mitarbeiter bei Westenergie, hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung gebeten.

Der Projekt- und DJK-Fußball-Abteilungsleiter Holger Krämer ist begeistert von den durchgeführten Arbeiten: „Es ist einfach toll zu sehen, wieviel Herzblut unsere Mitglieder bisher in das Vereinsheim am Sportplatz gesteckt haben. Dies wird ein Ort der Zusammenkunft und Freundschaft werden, sobald die Pandemielage dies wieder zulässt. Wir möchten uns ganz herzlich beim Energieunternehmen Westenergie für die finanzielle Unterstützung unseres Herzens-Projektes bedanken.“

In schwierigen Zeiten wie diesen ist Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft wichtiger denn je. Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative der Westenergie, bei der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Freizeit für Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für die Maßnahme. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

 

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Unwetterwarnung für den 17. Februar 2022

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Morgen findet landesweit kein Unterricht in den Schulen in Nordrhein-Westfalen statt. Laut Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes und des Landeslagezentrums von heute werden für den morgigen 17. Februar 2022 verbreitet Sturm und schwere Sturmböen für ganz Nordrhein-Westfalen erwartet, teilweise in Hochlagen Orkanböen. Auf Grundlage des Erlasses „Regelungen zum Unterrichtsausfall und anderen schulischen Maßnahmen bei Unwettern und anderen extremen Wetterereignissen“ wird daher vom Ministerium für Schule und Bildung ein landesweiter Unterrichtsausfall für den morgigen 17. Februar 2022 angeordnet.

Ministerin Gebauer erklärte dazu: „Das nahende Unwetterereignis ist eine ernste Gefahr insbesondere für den Schulweg für die Schülerinnen und Schüler. Daher wird in den nordrhein-westfälischen Schulen morgen kein Unterricht stattfinden, die Schulen sind grundsätzlich geschlossen. Nach dem Sturm „Friederike“ 2018 hat die Landesregierung ein Konzept für solche Gefahrenlagen erarbeitet. Mit dem neuen Unwettererlass für die Schulen ist es nun auch möglich, dass es landesweite Entscheidungen aufgrund von extremen Wetterereignissen gibt. Diese wendet die Landesregierung an, indem für morgen der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen ausfällt.“

Die Schulen wurden bereits mit einer Schulmail über die Entscheidung für morgen informiert. Für Schülerinnen und Schüler, die die Mitteilung über den Unterrichtsausfall nicht mehr rechtzeitig erreicht hat und die deshalb morgen dennoch im Schulgebäude eintreffen, ist eine angemessene Beaufsichtigung durch die Schulen zu gewährleisten. Lehrkräfte treten hierzu morgen unabhängig von der Entscheidung über den Unterrichtsausfall ihren Dienst an, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen.

Den Erlass zum Unterrichtsausfall und anderen schulischen Maßnahmen bei Unwettern und anderen extremen Wetter-Ereignissen finden Sie hier und weitere Informationen unter www.schulministerium.nrw/extreme-witterung.

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Sturmtief – Stadt Aachen informiert über Schließungen und appelliert zur Vorsicht

Aachen – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung herausgegeben. Spätestens ab der Nacht zum Donnerstag (17. Februar) muss auch in unserer Region mit schweren Sturmböen sowie einzelnen orkanartigen Böen gerechnet werden. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Aachen ist daher am heutigen Mittwoch (16. Februar) zusammengekommen, um über die drohende Unwetterlage zu beraten. Der SAE teilt Folgendes mit:

  • Die NRW-Regierung hat einen landesweiten Unterrichtsausfall für den 17. Februar angeordnet. Somit bleiben auch alle Aachener Schulen morgen geschlossen. Für Schüler*innen und deren Eltern, die die Mitteilung über den Unterrichtsausfall nicht mehr rechtzeitig erreicht hat und die deshalb im Schulgebäude eintreffen, ist eine angemessene Beaufsichtigung durch die Schulen gewährleistet. Die Stadt weist darauf hin, dass auch die OGS-Einrichtungen unter den genannten Bedingungen geschlossen bleiben. Eine Notbetreuung wird gewährleistet.
  • Die Landesregierung appelliert zudem an Eltern, dass alle Kinder, die in der Kindertagesbetreuung sind – sowohl in Kitas als auch in der Kindertagespflege – morgen zu Hause betreut werden und nicht in die Kindertagesbetreuung gebracht werden. Die Stadt Aachen und freie Kita-Träger schließen sich diesem Appell an.
  • Die städtischen Sportanlagen bleiben morgen ebenfalls geschlossen. Der Fachbereich Sport der Stadt Aachen hat alle betroffenen Vereine bereits entsprechend informiert.
  • Die Musikschule der Stadt Aachen und alle ihre Zweigstellen bleiben wegen der Sturmwarnung am Donnerstag gleichfalls geschlossen.
  • Die Wochenmärkte auf dem Aachener Markt vor dem Rathaus und in Eilendorf fallen morgen aufgrund der Unwetterlage aus.
  • Der SAE und das Aachener Gemeindeforstamt empfehlen allen Spaziergänger*innen, den Aachener Wald bei der anstehenden Sturmlage zu meiden. Auch in den städtischen Grünanlagen besteht die Gefahr, von herabfallenden Ästen getroffen zu werden. Diese Gefahr besteht auch noch in den Folgetagen, wenn der Sturm abgeklungen ist. Daher rät das Forstamt, auch in den folgenden Tagen von Spaziergängen im Wald zu abzusehen. Der SAE empfiehlt allen Menschen grundsätzlich, morgen auf alle nicht notwendigen Aufenthalte im Freien zu verzichten.

Der Aachener Stadtbetrieb plant derzeit, die Abfallsammlung am Donnerstagmorgen wie üblich zu starten. Er bittet alle Bürger*innen, ihre Abfallbehälter, gelbe Säcke und Sperrmüll erst am frühen Morgen herauszustellen. Sollte der Sturm im Verlauf des Tages stärker werden, kann es zu Unterbrechungen und dadurch zu Verzögerungen der Abholungen kommen.

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Neuer Terminkalender der Wirtschafts-Förderung des Kreises Düren

Düren – Der neue Terminkalender der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren ist da und gibt einen umfassenden Überblick über das Programm im Jahr 2022. Rund 40 Veranstaltungen für Unternehmer und Gründungsinteressierte werden angeboten. Von der allgemeinen Existenzgründungsberatung über Veranstaltungen zur Fachthemen oder Netzwerktreffen wie der beliebte UnternehmerTREFF am Indemann möchte die Wirtschaftsförderung individuelle Informationsangebote zu wirtschaftsnahen Themen anbieten.

 Das neue Format „Stories. Impulse. Dialoge.“ – ein Kooperationsangebot des regionalen Zusammenschlusses „GRÜNDERSZENE im Kreis Düren“ – wird aufgrund der positiven Teilnehmerresonanz auch in 2022 angeboten. „Wir freuen uns, dass dieses neue Veranstaltungsformat bei den Teilnehmern so gut angekommen ist“, betont Gründungsberaterin Birgit Müller-Langohr und verspricht gemeinsam mit ihrer Kollegin Elke Mehl auch für die Termine in diesem Jahr interessante Gründungsgeschichten. „Wir freuen uns auf viele persönliche Gespräche im Rahmen der vielen Veranstaltungen, denn gerade in unserem Bereich ist eine individuelle Beratung ungemein wichtig“, sagt Elke Mehl.

Das Jahresprogramm 2022 ist online auf der Hompage des Kreises Düren (bit.ly/TerminkalenderWifö) zu finden und kann unter Tel. 02421-22 – 1061211 oder per Email e.mehl@kreis-dueren.de  kostenfrei angefordert werden.

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Eislaufen lernen mit Marina Kielmann in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ehemalige Eiskunstläuferin unterrichtete Bad Neuenahrer Grundschüler. Voller Aufregung haben Schülerinnen und Schüler der Grundschule Bad Neuenahr die Schlittschuhe auf der Eisbahn im Kurpark geschnürt. Denn auf dem Stundenplan stand für mehrere Klassen exklusiver Unterricht im Eislaufen.

Gerne nahmen die Kids die Hinweise von Eislauf-Profi Marina Kielmann an und probierten ihre Tipps gleich aus. Foto: © Martin Gausmann

Als „Lehrerin“ kam für drei Vormittage keine andere als die ehemalige Eiskunstläuferin Marina Kielmann. Sie errang in den 1990er Jahren Top-Ergebnisse bei Europa- und Weltmeisterschaften. Ihr größter Erfolg war der Gewinn der Silbermedaille bei den Europameisterschaften 1992. Der Kontakt zu ihr kam über Frank Schönherr und die Neighbours by Dorint Stiftung zustande. Organisiert hat die Termine daraufhin die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH. Der Rotary Club Bad Neuenahr-Ahrweiler unterstützte die Aktion finanziell.

Staunend erlebten die jungen Eisläufer zum Auftakt, wie Marina Kielmann elegant über das Eis schwebte – scheinbar mühelos und ganz von alleine. Mit guter Laune und allerhand Tipps und Tricks erklärte sie sodann den Kindern, wie das Eislaufen am besten funktioniert. Wie setze ich die Kufen aufs Eis? Wie halte ich das Gleichgewicht? Voller Eifer und Spaß probierten die Kinder sich aus und schnell stellten sich erste Fortschritte ein. Wer mal ausrutschte, rappelte sich sofort wieder auf und weiter ging’s.

„Eine tolle Aktion und einmalige Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler“, freute sich Schulleiterin Ursula Bell. Die kostenlose Nutzung der Eisbahn für Schulen sei bereits eine willkommene und wichtige Abwechslung für die Kinder im Schulalltag. „Dass jetzt auch noch Marina Kielmann persönlich zum Eislaufunterricht zu uns kam, war natürlich das i-Tüpfelchen obendrauf!“ Die Kinder seien durchweg begeistert gewesen.

Zum Abschluss des durchaus sportlichen Trainings gab es für alle noch Kinderpunsch vom Team der städtischen OKUJA.