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Ahrtal – Malu Dreyer empfängt neue Landrätin Cornelia Weigand

Mainz/Ahrweiler – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat Cornelia Weigand, die neue Landrätin des Kreises Ahrweiler, zum Antrittsbesuch in der Staatskanzlei empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die nächsten Schritte beim Wiederaufbau des Ahrtals. Dabei ging es um den Wiederaufbau des Landkreises Ahrweiler nach der Flutkatastrophe und die damit verbundenen Herausforderungen. Darüber hinaus sprachen die Ministerpräsidentin und die Landrätin über weitere kommunale Themen wie die kommunalen Finanzen oder eine mögliche Bewerbung des Ahrtals für die Landesgartenschau 2030.

„Die Landesregierung treibt zusammen mit den Verantwortlichen vor Ort den Wiederaufbau mit Hochdruck voran. Wir stehen fest an der Seite der Menschen im Ahrtal. Nur gemeinsam wird Kommunen, Land und Bund der Wiederaufbau gelingen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Der enge Austausch sei ihr sehr wichtig. Antrittsbesuche neuer Amtsträgerinnen und Amtsträger seien ein guter Anlass für persönliche Begegnungen und Gespräche, so die Ministerpräsidentin weiter.

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iPad-Workshop für Jugendliche startet am Samstag 12. März im „Alten Rathaus“ Alsdorf

Alsdorf – Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr starten ab März neue Workshops für den Umgang mit dem iPad für Jugendliche ab der fünften Klasse. Jeweils an einem Samstag findet der eintägige Workshop in der Zeit von 10 bis 16 Uhr im Städtischen Jugendtreff „Altes Rathaus“, Aachener Straße 1, in Mariadorf statt.

Unter Anleitung zweier IT-Experten können ab dem 12. März die wichtigsten Kenntnisse im Umgang mit dem iPad erlernt werden, zur Nutzung in der Schule und in der Freizeit. Solch ein Samstag mit Spiel, Spaß und spannendem Wissen erleichtert den Einstieg im Umgang mit dem iPad.

Im Rahmen des Aktionsprogrammes „Aufholen nach Corona“ ist das Angebot beitragsfrei. iPads werden für den Workshop zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartnerin für weitere Infos und Anmeldungen ist Dagmar Schäfer. Sie ist telefonisch unter 02404/65125 erreichbar sowie per Mail unter dagmar.schaefer@alsdorf.de. (apa)

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Gesundes Essen für Säuglinge und Kleinkinder – Online-Vortrag am heutigen Mittwoch 09. März

Mayen – Felicitas Hermsen, Oberärztin der Kinder- und Jugendmedizin im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen beantwortet am heutigen Mittwoch, 09. März zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr , im Rahmen eines Online-Vortrags Ihre Fragen. Um die Gesundheit von Kindern zu fördern, ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse von Anfang an wichtig.

Das Essverhalten im Erwachsenenalter wird bereits in der Kindheit stark geprägt. Aber wann, was und wieviel sollte ein Kind für eine gesunde Ernährung essen? Diese und weitere Fragen beantwortet Felicitas Hermsen, Oberärztin der Kinder- und Jugendmedizin im St. Elisabeth Mayen am Mittwoch, 9. März, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17.30 und 18.30 Uhr teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an die Expertin per Chat stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Hilfe von Procter & Gamble – Große Unterstützung für das Ukraine-Flüchtlings-Projekt der Kaller Hilfsgruppe Eifel

Kall/Euskirchen – Die Belegschaft des Euskirchener Stadtortes spendete knapp 600 Euro – Das Unternehmen selbst stellte drei Paletten Pampers-Windeln für den Transportz ins Krisengebiet zur Verfügung. Die Belegschaft und die Leitung der in Euskirchen ansässigen Procter & Gamble (P&G) Manufacturing GmbH unterstützen den Einsatz der Hilfsgruppe Eifel für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die im Kreis Euskirchen Schutz suchen. „Das Unternehmen ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Unterstützer unserer Arbeit“, freute sich Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, als er jetzt in Euskirchen eine weitere Spende entgegennehmen konnte.

Im Namen der Euskirchener P&G-Belegschaft und des Betriebsrates übergab Timo Litzbarski eine Spendenbox mit 585 Euro an Willi und Kathi Greuel. Das Geld sei von Mitarbeitern bei Weihnachtsfeiern und Team-Veranstaltungen vor der Corona-Pandemie gesammelt worden, berichtete Timo Litzbarski. Dem Betriebsrat sei es ein besonderes Anliegen, die Projekte der Hilfsgruppe Eifel in der Region Euskirchen zu unterstützen.

Doch nicht nur die Belegschaft überraschte die Hilfsgruppe mit der Spende von fast 600 Euro. Das Unternehmen selbst stiftete der Hilfsgruppe drei Paletten Pampers-Windeln, die mit weiteren Hygiene-Artikeln im Zuge eines Hilfstransports ins Krisengebiet in die Ukraine geschafft werden.

Betriebsrat Timo Litzbarski konnte Willi Greuel noch eine weitere gute NachrichtIch des Unternehmens überbringen, das das soziale Engagement der Betriebsrates und die ehrenamtliche Arbeit der Hilfsgruppe durch eine weitere Hilfe unterstützen möchte. P&R, so Litzbarski, unterstütze derzeit Hilfsmaßnahmen in Zentraleuropa  mit wichtigen Produktspenden für Hygiene und Gesundheit sowie mit  Pampers-Windeln.

Unter anderem unterstütze die Firma auch das gemeinnützige Sozialunternehmen Innatura mit regelmäßigen Sachspenden. Gemeinnützige Organisationen, wie zum Beispiel auch die Hilfsgruppe Eifel, könnten bei Innatura genau die Produkte bestellen, die sie für ihre Hilfsaktionen benötigen.

Die Empfänger zahlen für die angeforderten Produkte lediglich eine geringe Vermittlungsgebühr (in der Regel zwischen 5 und 20 Prozent des Warenwertes). Eine Firmensprecherin: „Wir möchten die Arbeit der Hilfsgruppe Eifel auch dadurch unterstützen, indem wir die Vermittlungsgebühren in Höhe von 100 Euro übernehmen“. Dadurch ermögliche P&G der Hilfsgruppe eine größere Bestellung bei dem Sozialunternehmen, ohne dass für den Verein irgendwelche Kosten entstehen. (Reiner Züll)

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Kontakt-Aufnahme mit Corona-positiven Personen im Eifelkreis Bitburg-Prüm künftig per SMS

Bitburg – Das dynamische Infektionsgeschehen im Eifelkreis Bitburg-Prüm mit täglich mehreren hundert zu bearbeitenden Fällen macht Anpassungen in den organisatorischen Abläufen erforderlich. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung teilt mit, dass Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, künftig nicht mehr telefonisch, sondern per SMS kontaktiert werden. Eine Textnachricht mit Absender „Gesundheitsamt Bitburg“ enthält einen Link zur Internetseite der Kreisverwaltung mit Informationen zum weiteren Vorgehen. Eine telefonische Benachrichtigung erfolgt nur in Ausnahmefällen.

Um eine möglichst zügige Kontaktaufnahme zu gewährleisten, wird darum gebeten, bei der Teststelle eine Telefonverbindung, idealerweise eine Mobilfunknummer, anzugeben. Quarantänebescheinigungen werden mit einem leichten zeitlichen Verzug automatisch an die Betroffenen versendet.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass ein sogenannter Genesenennachweis infolge einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht mehr vom Gesundheitsamt ausgestellt wird. Künftig wird hierzu an die Apotheken und Hausärzte verwiesen, indem das positive Ergebnis des PCR-Tests, idealerweise in Papierform, vorgelegt wird. Daraus wird ein QR-Code generiert, der den Genesenenstatus bescheinigt.

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Polizei und Weltfrauentag – Staatssekretärin Steingaß: Frauenanteil bei der Polizei weiter erhöhen

Region/Mainz – Der Frauenanteil bei der rheinland-pfälzischen Polizei ist in den zurückliegenden Jahren stetig gestiegen und soll nach dem Willen der Landesregierung weiter steigen. Zudem sollen Frauen mehr Führungsverantwortung in der Polizei übernehmen. Dieses Ziel hat Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß im Rahmen eines Austauschs mit Polizeibeamtinnen aus den verschiedenen Polizeibehörden des Landes anlässlich des Weltfrauentags am 8. März bekräftigt. Bei dem Treffen im Innenministerium wurden Fortschritte, Herausforderungen und Perspektiven von Frauen im Polizeidienst besprochen.

„Frauen in Polizeiuniform in der Schutzpolizei sorgen seit fast 35 Jahren für Recht und Ordnung in Rheinland-Pfalz. Der Frauenanteil in unserer Polizei ist in den zurückliegenden Jahren stetig auf jetzt rund 28 Prozent gestiegen. Ein Rekord-Frauenanteil von fast 40 Prozent im aktuellen Bachelorstudiengang an der Hochschule der Polizei zeigt zudem, dass viele junge Frauen ihre berufliche Zukunft im Polizeidienst sehen. Mir ist es ein großes Anliegen, diese Frauen zusammenzubringen und zu vernetzen. Denn Frauen sollten sich gegenseitig unterstützen, um im Beruf und in allen anderen Lebensbereichen Gleichstellung und Einfluss zu erlangen. Die rheinland-pfälzische Polizei profitiert enorm von einem wachsenden Anteil an Frauen mit ihren unterschiedlichen professionellen Fähigkeiten und familiären Hintergründen. Deshalb setzt sich die Landesregierung aktiv dafür ein, auch weiterhin mehr Frauen für den Polizeidienst zu gewinnen und ihnen berufliche Aufstiegsperspektiven bei gleichzeitiger Vereinbarkeit von Familie und Karriere zu ermöglichen“, sagte Staatssekretärin Steingaß im Rahmen des Austauschs.

Steingaß betonte, dass innerhalb der Polizei ein breites Bündel an Maßnahmen umgesetzt werde, um insbesondere den Frauenanteil in Führungsposition zu erhöhen. „Frauen haben auch heute noch regelmäßig besondere Herausforderungen zu stemmen, um den Spagat zwischen Familie, Beruf und Karriere zu bewältigen. Deshalb bieten wir Frauen in der Polizei ein gezieltes Mentoring-Programm an, das sie an die Übernahme von Führungsaufgaben heranführen soll. Dieses startet 2022 bereits in die fünfte Programmrunde und ich freue mich, dass erneut 39 Kolleginnen die Möglichkeit haben werden, von diesem Programm zu profitieren“, sagte die Staatssekretärin.

Am informellen Austausch anlässlich des Weltfrauentages nahmen Beamtinnen aus den Polizeipräsidien und dem Landeskriminalamt sowie eine Studentin der Hochschule der Polizei teil. Unter ihnen war auch die Erste Polizeihauptkommissarin Claudia Müller, die am 1. April 1987 erste Schutzpolizistin des Landes Rheinland-Pfalz wurde. Sie sieht eine positive Entwicklung in Sachen Gleichstellung bei der rheinland-pfälzischen Polizei.

„Als erste und zunächst einzige Frau gab es in den Anfangsjahren einige Herausforderungen. So war für mich beispielsweise keine passende Uniform vorhanden und auch getrennte Umkleiden mussten erst eingeführt werden. Meiner Einschätzung nach haben sich die Fördermöglichkeiten von Frauen jedoch positiv entwickelt. In der rheinland-pfälzischen Schutzpolizei haben sich Frauen mittlerweile etabliert und werden sowohl in der Bevölkerung als auch in der Führung der Polizei als gleichwertige Mitarbeiterinnen angesehen. Die Gleichstellungsbeauftragen der Behörden leisten dabei mit ihrer engagierten Arbeit einen wertvollen und wichtigen Beitrag“, sagte Müller beim Austausch im Innenministerium.

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„Gemüse der Könige“ – Die Spargelzeit 2022 steht vor der Tür!

Mechernich-Obergartzem/Enzen – Krewelshof-Bauer Theo Bieger steuert vorgezogenes Frühjahr mit vier recycelbaren Folien übereinander – Erntestart zum 1. April geplant – Dort, wo heute der Ur-Krewelshof in Zülpich-Enzen steht, wurde einst Frankenkönig Theudebert bestattet.

In den ersten Märztagen legten Krewelshof-Bauer Theo Bieger und seine Leute wiederverwertbare Folienbahnen über ihre Spargelfelder in der Nähe von König Theudeberts Grab bei Enzen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

In diesen Märztagen legen Krewelshof-Bauer Theo Bieger und seine Leute wiederverwertbare Folienbahnen über Spargelfelder: „Insgesamt vier übereinander und dazwischen Luftschichten. Damit steigern wir die Temperatur am Damm-Fuß auf 15 Grad, auch wenn es außen noch friert!“ So wird der Frühling vorverlegt, die Spargeltriebe treiben aus…

Krewelshof-Bauer Theo Bieger prüft Temperatur und Konsistenz der Erde am Spargeldamm. Auf seinen Äckern zwischen Obergartzem und Enzen gedeiht unter vier recycelbaren Folien mit Luftschichten dazwischen das „Gemüse der Könige“ bis zum Beginn des „Spargelstechens“ am 1. April. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Rechtzeitig, um sie einen Monat später, also ab 1. April ernten zu können. Dieses Jahr an einem Freitag beginnt traditionell die Ernte, das „Spargelstechen“, und gleichzeitig die hohe Zeit des Schwelgens und Schlemmens.

Knowhow und exaktes Timing des Sonderanbaus hat sich Landwirt Theo Bieger im Regenschattengebiet der Zülpicher Börde selbst zugelegt und dabei viel Lehrgeld bezahlt – heute produziert er auf eigenem Land mit großem Geschick und Erfolg Obst und Sonderkulturen wie Spargel, Erdbeeren und Kürbisse für seine Krewelshöfe in Eifel und Bergischem Land.

Knowhow und Beobachtung

„Fingerspitzengefühl und genaueste Wetterbeobachtung sind die Voraussetzung“, so der Nachfahre konventionell wirtschaftender Bördebauern, die vor allem auf Zuckerrüben, Weizen und Eierproduktion angewiesen waren. Auf dem ursprünglich elterlichen Hof in Enzen, den Theo Bieger 1994 übernahm, wird übrigens mit großer historischer Berechtigung ein Gemüse angebaut, das sich im Volksmund „königlich“ nennen darf.

Denn an der alten Römerstraße von Köln nach Trier wurden in der Nähe dieses Bauernhofs fränkische Sarkophage entdeckt, allen voran der des König „Theudebert“. Er ist noch heute zu besichtigen. „Tolbiacum“ war ein bedeutender Ort seit der Römerzeit – in Paris gibt es noch jetzt eine „Rue de Tolbiac“ im 13. Arrondissement.

„Wir pflegen unseren königlichen Schatz aus dem Acker“, so Krewelshof-Bäuerin Danielle Bieger: „Auch 2022 werden wir uns um vorzügliche Qualität bemühen!“ Die Hofküche (be-) zaubert ab 1. April täglich ab 12 Uhr beim Live-Cooking frisch geernteten Hof-Spargel, leckeres Grünzeug, herrliche dicke Pommes aus hofeigenen Kartoffeln. Auch Veganes ist im Angebot.

Spitzenspargel aus eigenem Anbau serviert der Krewelshof nicht nur in seiner Gastronomie, sondern auch zum Kaufen und Mitnehmen nach Hause. „Wer mit Kind und Kegel schon morgens das große Frühstücks-Buffet genießen möchte, sollte seinen Tisch reservieren (Tel. 0 22 56-95 98 83 00). Ein anschließender Bummel durch den Hofmarkt gehört natürlich dazu“, so die Bäuerin.

Dieser Hofmarkt bietet viele eigene Bauernhof-Produkte von eigenen Feldern und aus eigener Herstellung sowie Überraschungen regionaler Manufakturen, u.a. Geschenkideen und Genusskörbe zu Ostern. Der Hof ist geöffnet täglich zwischen 9 und 17.30 Uhr.

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Über 11.000 Euro für Frauenhäuser gesammelt – Spendenlauf rückt Gewalt gegen Frauen ins Bewusstsein

Region/Mayen-Koblenz – Mehr als 350 Teilnehmer haben 11.160 Euro für Frauenhäuser der Region erlaufen. Der virtuelle Spendenlauf „Laufend gegen Gewalt“ vom 14. Februar bis zum 8. März war eine gemeinsame Aktion der Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Rhein-Lahn, Westerwald, Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz. Neben den vielen Teilnehmern, gab es eine weitere tolle Überraschung für die Organisatoren: Lisa-Marie und ihr Vater Lutz Lakomski aus Dernbach im Westerwald erfuhren aus der Presse von der Aktion und verdoppelten die Teilnehmerbeiträge.

„Wir freuen uns, dass mit dem Spendenlauf die Frauenhäuser unterstützt werden, aber auch, dass das Thema Gewalt gegen Frauen ins Bewusstsein gerückt wird. Denn es geht hier nicht um Einzelschicksale“, sagten die Gleichstellungsbeauftragten. Statistisch gesehen wird jede vierte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt durch ihren (Ehe-)Partner oder Freund. Jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch häusliche Gewalt. Die vorhandenen Schutz- und Beratungsangebote reichen bei Weitem nicht aus und sind schlecht finanziert. Frauenhäuser sind Schutzeinrichtungen für von Gewalt betroffene Frauen mit und ohne Kinder.

„Ein großes Dankeschön gilt allen, die mitgelaufen sind und sich auch sonst dafür einsetzen, wichtige Schritte in der Gleichstellungspolitik zu gehen“, sagten die Gleichstellungsbeauftragten und nannten dafür die zahlreichen Menschen in den Vereinen, Verbänden, Parteien, Verwaltungen, Beratungsstellen, Dienstleistungs- Bildungs- und sozialen Einrichtungen, die sich beruflich und ehrenamtlich für Frauen- und Menschenrechte einsetzen. Die organisatorische Betreuung des Spendenlaufes übernahm Katja Dasbach (www.katjas-laufzeit.de).

Von Gewalt betroffene Frauen können sich telefonisch unter 08000/116-016 Hilfe holen.

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Ritzefeld-Gymnasium der Stadt Stolberg für Exklusiv-Coaching am 12. März zu Gast im WDR Funkhaus Köln

Stolberg/Köln – Jazz mal anders: Masterclass für NRW-Bigband-Nachwuchs am 12. März im WDR Funkhaus. Baby, you’ve got what it takes: Die Musiker:innen des begehrten Nachwuchs-Coachings „Jazz@School“ stehen fest. Sie kommen vom Ritzefeld-Gymnasium der Stadt Stolberg, vom Ratsgymnasium Bielefeld, dem Gustav Heinemann Gymnasium Dinslaken und dem Gymnasium am Wirteltor Düren.

Das zweiteilige Jazz@School-Förderprogramm ist eine kompakte Projektwoche: Zunächst geht die WDR Bigband vom 8. bis 11. März 2022 auf Tournee und besucht die Jungstars an ihren Heimatschulen in Stolberg, Bielefeld, Dinslaken und Düren. Dann dürfen die Nachwuchsmusiker:innen als Vorband der Profis ihren Mitschüler:innen einheizen und sich den Profis schon einmal live präsentieren. Als Gastgeschenk revanchiert sich die WDR Bigband mit mitreißenden Grooves im Hauptprogramm.

Die individuelle, je dreistündige face-to-face Masterclass in Köln am 12. März für alle vier Bigbands ist der krönende Abschluss der Jazz@School-Woche. Inhalte reichen vom Big Band Coaching durch die Profis bis hin zum Blick hinter die Kulissen einer der erfolgreichsten Jazz-Combo der Welt. Höhepunkt des Tages ist ein Konzert mit der WDR Bigband unter der Leitung von Thorsten Maaß in großer Besetzung – exklusiv für die jazzbegeisterten Teilnehmer:innen..

Die Leiterin der WDR Musikvermittlung, Mirjam von Jarzebowski, freut sich, dass das traditionsreiche Programm trotz schwieriger Rahmenbedingungen auch in diesem Jahr stattfinden kann. “Gemeinsam zu musizieren ist durch die Pandemie quasi zum Erliegen gekommen – besonders an den Schulen. Mit Jazz@School geben wir einen Impuls, die Instrumente wieder in die Hand zu nehmen und im Ensemble gemeinsam Musik zu erleben.“

Die WDR Musikvermittlung

Konzerte mit der Maus, Kommissar Krächz, Das Konzert mit dem Elefanten, der Schulorchestertag, Dackl-Konzerte, WDR@Philharmonie, Jazz macht Ah – die Dachmarke WDR bietet ein ausdifferenziertes Musikvermittlungs-Programm über verschiedenste Genres für alle Altersstufen hinweg. Konzerte finden regelmäßig im Kölner Funkhaus, in der Kölner Philharmonie und in vielen Veranstaltungsorten und Schulen mit Unterstützung aller Sparten der WDR Profi-Ensembles in einem dicht gefüllten Konzertkalender quer durch NRW statt. Jazz@School fördert traditionell den Jazz-Nachwuchs und findet in diesem Jahr zum 8. Mal statt.

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Habeck: „Der 111. Internationale Frauentag gehört den Frauen in der Ukraine“

Region/BerlinVizekanzler und Bundewirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck zum heutigen Internationalen Frauentag: „Unsere Solidarität ist am heutigen Frauentag bei den Frauen der Ukraine. Sie gilt denjenigen, die als Opfer des Krieges besonders leiden, den Familien, die auseinandergerissen werden, denjenigen, die sich von ihren Männern verabschieden, weil sie in den Krieg ziehen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine trifft das Land mit brutaler Härte. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Die Bilder aus dem Land, von den Grenzen zu den Nachbarländern sehen wir mit großer Sorge.

Der 111. Internationale Frauentag ist kein normaler Frauentag, an dem sich der Blick auf die gleiche und gerechte Teilhabe von Frauen in das Wirtschaftsleben richtet. Der heutige Frauentag gehört den Frauen in der Ukraine.“