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Flaggen in Nordrhein-Westfalen werden zum 11. März 2022 auf Halbmast gesetzt

Region/Düsseldorf – Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt: NRW Innenminister Reul ordnet Trauerbeflaggung an. Innenminister Herbert Reul hat für Freitag, 11. März 2022, aus Anlass des Gedenktages für die Opfer terroristischer Gewalt Trauerbeflaggung angeordnet.

Die Anordnung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

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Woche der Ausbildung im Kreis Euskirchen – informieren, orientieren und Zukunft klarmachen!

Euskirchen – Vom 14. bis zum 18. März 2022 finden im Rahmen der bundesweiten Woche der Ausbildung der Agentur für Arbeit auch viele regionale Aktionen im Kreis Euskirchen digital statt. Die Angebote reichen vom Bewerbungstraining über die Beratung für Unentschlossene bis hin zur Vorstellung von Berufschancen im Handwerk oder in MINT-Berufen.

Das Berufskolleg Eifel und das Thomas-Eßer Berufskolleg stellen ihre Bildungsgänge vor, regionale Ausbildungsbotschafter*innen geben Einblicke in ihren Ausbildungsplatz und in ihr Unternehmen. Am Donnerstag, den 17. März 2022 gibt es einen Tag der Studienorientierung mit Angeboten rund um das Thema Studium. Die RWTH Aachen und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bieten eine allgemeine Studienberatung an. Zusätzlich findet eine Informationsveranstaltung zum dualen Studium inklusive einer digitalen Informationsbörse statt. Unter den mehr als 20 Ausstellenden befinden sich auch viele namhafte, regionale Unternehmen.

Beim „Azubi-Speed-Dating – Unternehmen trifft Azubi“ haben Bewerber*innen die Möglichkeit, direkt telefonisch mit einem regionalen Ausbildungsbetrieb in Kontakt zu treten und sich für einen Ausbildungsplatz in 2022 zu bewerben. Die Liste der angebotenen Ausbildungsplätze ist groß, so dass für jede*n Schulabgänger*in etwas dabei ist. Neben den Ausbildungsplatzangeboten gibt es beim Azubi-Speed-Dating auch Angebote für das duale Studium.

Auf der Seite der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf Kreis Euskirchen unter www.kreis-euskirchen.de/KoKo-Aktuelles finden Interessierte alle Informationen zur „Woche der Ausbildung“, das aktuelle Programm und die Anmeldemöglichkeiten zu den verschiedenen digitalen Veranstaltungen. Zum Teil sind diese anmeldepflichtig, zum Teil ist ein „Reinklicken“ auch ohne vorherige Anmeldung möglich.

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Neues hochmodernes Ultraschallgerät im Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Krankenhaus Maria Hilf hat als eine der ersten Kliniken in Deutschland ein neues hochmodernes Ultraschallgerät zur Diagnostik von Prostata-Tumoren angeschafft. Der neue Ultraschallkopf liefert exzellente hochauflösende Bilder. Ein neues, hochmodernes Gerät zur Diagnostik von Tumoren in der Prostata, steht seit wenigen Wochen den Ärzt:innen der Abteilung für Urologie des Krankenhauses Maria Hilf zur Verfügung. „Das Besondere daran ist der 29 Megahertz Ultraschallkopf, der exzellente hochauflösende Bilder liefert“, erläutert Chefarzt Dr. Christian Fisang. „Unser Klinikum ist eines der ersten in der gesamten Bundesrepublik, das dieses Ultraschallgerät angeschafft hat.“

Der Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern. Jedes Jahr erkranken bundesweit mehr als 62.000 Männer an einem Prostatakarzinom. Zur Diagnostik ist oftmals eine Biopsie notwendig, bei der Gewebeproben entnommen werden. Dafür wurde bislang ein Ultraschallkopf in den Enddarm eingeführt und von dort aus auch die Biopsie durchgeführt. Die Prostata liegt zwischen Blase und Enddarm und ist von dort aus gut zu erreichen. „Um noch genauer sehen zu können, wo ein möglicherweise bösartiger Tumor sitzt, werden viele Patienten zuvor im Magnetresonanztomographen (MRT) untersucht“, berichtet Dr. Fisang. Die Bilder aus dem MRT erlauben eine gute Unterscheidung zwischen bös- und gutartigen Gewebestrukturen. Dr. Fisang markiert verdächtige Stellen auf den MRT-Aufnahmen und spielt die Daten dann in ein Ultraschallgerät ein. „So kann ich die Bilder, die das Ultraschallgerät liefert, über die Aufnahmen aus dem MRT legen“, erklärt Dr. Fisang. So gelingt es ihm, äußerst präzise Gewebeproben von den vermutlich bösartig veränderten Stellen zu entnehmen. „Es ist, als würde ich den Ultraschall machen, während der Patient im MRT liegt“, sagt er. Dieses Verfahren der Fusionsbiopsie ist schon seit längerem Standard.

Noch weiter verbessert wird die Diagnostik durch das neue Ultraschallgerät. Das Besondere daran sind die ausgezeichneten, hochauflösenden Bilder, die der Schallkopf liefert. „Dadurch haben wir die Möglichkeit, weitere wichtige Daten über das Prostatagewebe zu gewinnen“, so Dr. Fisang. „Die Qualität der Aufnahmen ist so gut, dass wir bei einigen Patienten sogar auf die Untersuchung im MRT verzichten können, weil wir mit dem Ultraschallgerät das Gewebe ausreichend beurteilen und einen Tumor genau klassifizieren können.“ Zusätzlich gelinge es, damit Tumore zu entdecken, die sich im MRT verbergen und umgekehrt. „Damit bringen wir das Beste aus beiden Systemen zusammen“, freut er sich. Für die Patienten bietet das eine zusätzliche Sicherheit, denn je früher ein Prostatakarzinom entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Darüber hinaus hat mittlerweile eine neue Methode die Gewebeentnahme über den Enddarm abgelöst. „Wir führen inzwischen sogenannte perineale Biopsien durch“, sagt Dr. Fisang. Dabei wird der Zugangsweg über den Damm (das Perineum), also außerhalb des Enddarms, gewählt. „Damit können wir auch Tumore im vorderen Bereich der Prostata gut erreichen und senken zudem das Infektionsrisiko, das bei einer Biopsie aus dem Rektum besteht“, erläutert Dr. Fisang. Das neue Ultraschallgerät enthält eine Navigationshilfe für beide Formen der Biopsie. Das erhöht zusätzlich die Sicherheit und Präzision bei der Gewebeentnahme.

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Solidarität mit den Menschen in der Ukraine am Zülpicher Franken-Gymnasium

Zülpich – Am Zülpicher Franken-Gymnasium haben am gestrigen Mittwoch Morgen rund 150 Schülerinnen und Schüler bei einer Friedensaktion ein großes Peace-Zeichen gebildet. Mit dieser Friedensaktion, die von der Schülervertretung des FraGy organisiert worden war, wollten die Schülerinnen und Schüler ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck bringen.

Eine Initiative, die auch von Schulleiter Joachim P. Beilharz sehr begrüßt wurde: „Wir sind eine Schule, die sich gegen Diskriminierung jeglicher Art engagiert. Und wer sich gegen derlei Unrecht im Alltag engagiert, der muss sich umso mehr gegen das erheben, was zurzeit in der Ukraine passiert“, so Beilharz. „Deshalb finde ich das ganz großartig, was ihr hier macht. Ihr setzt ein Zeichen für Solidarität mit den Menschen, die gerade in der Ukraine leiden, und für die Menschen, die gerade weltweit auf die Straße gehen und sagen: Stoppt Putin!

Stoppt diesen Wahnsinn! Stoppt den Krieg!“ Dem konnte Barbara Breuer, Geschäftsbereichsleiterin Schulen, Soziales, Sport und Kultur bei der Stadt Zülpich, nur beipflichten: „Es ist wichtig, Zeichen zu setzen! Ich selbst bin in den 80er Jahren zur Zeit des kalten Krieges aufgewachsen. Deshalb kann ich diese unbestimmte Angst, aber auch den Drang, ein solches Zeichen zu setzen, sehr gut nachvollziehen. Das finde ich ganz toll.“

Schülersprecherin Ida Görlitz nutzte die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass es am Franken-Gymnasium auch Schülerinnen und Schüler mit russischen Wurzeln gibt, die deshalb von einigen Mitschülerinnen und -schülern „schlechtgeredet“ worden seien. „Das kann nicht sein“, so Görlitz. „Dieser Krieg ist Putins Krieg und nicht der Krieg der russischen Bevölkerung. Uns ist wichtig, dass ihr das wisst.“

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Vorläufige Finanzergebnisse der GKV für das Jahr 2021

Region/Berlin – Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach den vorliegenden Finanzergebnissen im Jahr 2021 insgesamt ein Defizit von rund 5,8 Mrd. Euro ausgewiesen, während die Finanzreserven der Krankenkassen zum Stichtag 31. Dezember 2021 bei rund 11 Mrd. Euro lagen. Dies entspricht in etwa einer halben durchschnittlichen Monatsausgabe und damit mehr als dem Doppelten der Mindestrücklage. Dagegen verbuchte der Gesundheitsfonds einen Überschuss von rund 1,4 Mrd. Euro. Die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds betrug zum Stichtag 17. Januar 2022 rund 7,9 Mrd. Euro.

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach: „Die Pandemie hat die Bilanzen der Krankenkassen auch im vergangenen Jahr deutlich geprägt. Die gesetzliche Krankenversicherung steht damit vor großen finanziellen Herausforderungen. Die Zahlen für das letzte Jahr zeigen aber auch: Durch den zusätzlichen Bundeszuschuss und den Abbau der Finanzreserven ist es uns gelungen, dass die Beitragszahler nicht übermäßig belastet worden sind. Die Beiträge möglichst stabil zu halten – das ist auch mit Blick auf das laufende und das nächste Jahr unser Ziel. Dafür werden wir frühzeitig die Weichen stellen.“

Finanzentwicklung nach Krankenkassenarten

Die vorläufigen Finanzergebnisse der gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2021 sind durch die im Jahr 2021 vorgenommene Vermögensabführung der Krankenkassen an den Gesundheitsfonds zur Stabilisierung der Beitragssätze geprägt.

Alle Krankenkassenarten verzeichneten im vergangenen Jahr durch die Vermögensabführung Defizite: Für die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) betrug das Minus 4.163 Mio. Euro, für die Ersatzkassen 576 Mio. Euro, für die Betriebskrankenkassen (BKK) 480 Mio. Euro, für die Innungskrankenkassen (IKK) 409 Mio. Euro und für die Knappschaft 104 Mio. Euro. Die Landwirtschaftliche Krankenkasse, die nicht von der Vermögensabführung betroffen war, schloss das Jahr 2021 mit einem Defizit in Höhe von 31,2 Mio. Euro ab.

In dieser Heterogenität der Finanzergebnisse spiegeln sich auch die unterschiedliche Verteilung der Finanzreserven der einzelnen Krankenkassen als Maßstab für die Vermögensabführung an den Gesundheitsfonds wider. Von den rund 8 Mrd. Euro haben die AOKn etwa 4,2 Mrd. Euro, die Ersatzkassen etwa 2,3 Mrd. Euro, die BKKn rund 783 Mio. Euro, die IKKn 481 Mio. Euro und die Knappschaft rund 187 Mio. Euro aufgebracht.

Ergebnis des Gesundheitsfonds

Der Überschuss des Gesundheitsfonds in 2021 von rund 1,4 Mrd. Euro hängt maßgeblich damit zusammen, dass sich die Beitragseinnahmen in der GKV besser entwickelt haben, als in der Prognose des Schätzerkreises von Oktober 2020 erwartet wurde. Dennoch blieb der Zuwachs der Beitragseinahmen mit 3,4 Prozent – wie bereits im Vorjahr (2020: 1,9 Prozent) – deutlich hinter den langjährigen Veränderungsraten mit durchschnittlich über vier Prozent zurück. Deshalb war es in 2021 wichtig, mit der Vermögensabführung der Krankenkassen an den Gesundheitsfonds und einem ergänzenden Bundeszuschuss in Höhe von 5,0 Mrd. Euro die Beitragssatzanstiege in der GKV zu begrenzen.

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie trägt der Bund einen Großteil der Ausgaben für pandemiebedingte Zahlungsverfahren, die aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds erfolgen. Hierunter fallen unter anderem Ausgleichszahlungen für Krankenhäuser, Aufwendungen für Corona-Tests und für Impfungen gegen COVID-19. Insgesamt wurden rund 17,4 Mrd. Euro aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt, wovon der Bund rund 17,2 Mrd. Euro an den Gesundheitsfonds erstattet hat.

Die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2021 (Stichtag 17. Januar 2022) rund 7,9 Mrd. Euro. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass diese u. a. aufgrund von gesetzlich geregelten Sonderzuweisungen an die Krankenkassen in Höhe von 2,1 Mrd. Euro im Jahresverlauf 2022 wieder sinken wird. Hierbei handelt es sich um Ausschüttungen von Mitteln oberhalb der Mindestreserve des Gesundheitsfonds und Entnahmen aus der Liquiditätsreserve zur Kompensation von Mindereinnahmen der Krankenkassen infolge der Regelungen zur Entlastung von Betriebsrentnern.

Einnahmen und Ausgaben der Krankenkassen

Die Einnahmen der Krankenkassen, die sie in erster Linie durch vorab festgelegte Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds erhalten, sind um 7,1 Prozent auf 278,6 Mrd. Euro gestiegen. Darin enthalten sind neben dem ergänzenden Bundeszuschuss von 5 Mrd. Euro, den der Bund an die GKV gezahlt hat, auch die wieder als Zuweisungen an die Krankenkassen ausgezahlten Beträge der Vermögensabführung. Ferner sind die Einnahmen aus Zusatzbeiträgen, die durchschnittlich in einer Höhe von 1,28 Prozent von den Krankenkassen erhoben wurden, enthalten.

Dem stehen Gesamtausgaben von 284,3 Mrd. Euro gegenüber, wovon rund 8 Mrd. Euro auf die Vermögensabführung der Krankenkassen an den Gesundheitsfonds entfallen. Die Ausgaben für Leistungen und Verwaltungskosten verzeichneten bei nahezu unveränderten Versichertenzahlen einen Zuwachs von 5,4 Prozent auf 274,5 Mrd. Euro. Die Leistungsausgaben stiegen um 5,7 Prozent, die Verwaltungskosten sanken dagegen um 0,3 Prozent. Insgesamt stiegen die Ausgaben der GKV gegenüber 2020 um rund 14 Mrd. Euro. Hiervon entfällt fast die Hälfte auf die Ausgabensteigerungen im Krankenhausbereich und bei den Arzneimitteln.

Bei den Krankenhausausgaben verbuchten die Krankenkassen 2021 einen Anstieg von rund 3,6 Mrd. Euro bzw. 4,4 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Krankenhäuser bis Ende Dezember zusätzlich rund 5 Mrd. Euro aus Steuermitteln für freigehaltene Betten erhalten haben. Eine wesentliche Rolle spielen die Pflegepersonalkosten, die bereits 2020 aus den DRG-Pauschalen ausgegliedert wurden. Hierfür verbuchten die Krankenkassen 2021 rund 9 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Im Bereich der ärztlichen Behandlung gab es mit 1,8 Prozent deutlich unterproportionale Zuwächse nach sehr hohen Zuwächsen im Vorjahr. Hier wirkt sich das mit dem Tierarzneimittelgesetz geregelte Korrekturverfahren aus, das ungewollte Doppelfinanzierungen für besondere ärztliche Leistungen nach dem Terminservice- und Versorgungsgesetz korrigiert.

Die Ausgaben für Arzneimittel steigen überdurchschnittlich um 7,8 Prozent bzw. rund 3,4 Mrd. Euro. Hier haben sich die unterjährig festgestellten Ausgabenzuwächse im Jahresverlauf stetig erhöht. Der Ausgabenanstieg ist dabei nur zu einem geringeren Anteil auf die Rücknahme der Mehrwertsteuerabsenkung zu Beginn des Jahres zurückzuführen. Die Einsparungen durch Rabattverträge wachsen wie im Vorjahr nur sehr moderat um rund 2,2 Prozent.

Die Ausgaben für zahnärztliche Behandlung inkl. Zahnersatz sind um 10,4 Prozent bzw. rund 1,6 Mrd. Euro angestiegen. Dabei sind für Zahnersatz Mehrausgaben von 19,2 Prozent bzw. 0,6 Mrd. Euro entstanden, worin sich die Anhebung der Festzuschüsse durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz widerspiegelt. Das Ausgabenwachstum für zahnärztliche Behandlung ohne Zahnersatz beträgt 7,9 Prozent bzw. 0,9 Mrd. Euro, wofür insbesondere eine niedrige Vorjahresbasis aufgrund geringerer Behandlungsmengen im Pandemiejahr 2020 ursächlich ist.

Die Krankenkassen weisen Mehrausgaben für Heilmittel von 16,5 Prozent bzw. 1,5 Mrd. aus. Dieser starke Ausgabenanstieg ist insbesondere auf Vergütungsanpassungen als Ergebnis der Verhandlungen und Schiedssprüche nach §125 SGB V und zum kleineren Teil auf einen Wiederanstieg der Behandlungsmengen gegenüber dem Pandemiejahr 2020 zurückzuführen.

Die Zuwachsraten bei den Krankengeldausgaben lagen mit 4,1 Prozent nach den Jahren 2019 und 2020 mit Steigerungswerten von rund 10 Prozent nun wieder im einstelligen Bereich. Dies beinhaltet die Sonderregelung zum Bezug von Kinderkrankengeld bei pandemiebedingter Betreuung.

Bei der Interpretation der vorläufigen Finanzergebnisse ist grundsätzlich zu berücksichtigen, dass die Ausgaben in einigen Leistungsbereichen von Schätzverpflichtungen geprägt sind, da dort die Abrechnungsdaten zum Meldezeitpunkt nur unvollständig vorliegen. Diese Unsicherheiten gelten insbesondere im Bereich der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Vergütung.

Weitere Entwicklung

Die endgültigen Finanzergebnisse der Krankenkassen für das Gesamtjahr 2021 werden ebenso wie die Daten des 1. Quartals 2022 Mitte Juni 2022 vorliegen.

Für das Jahr 2022 konnte der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der GKV im Jahr 2022 durch die Zahlung eines ergänzenden Bundeszuschusses von 14 Mrd. Euro weitestgehend stabilisiert werden. Zum 1. Januar 2022 haben zwar 19 Krankenkassen ihre Beitragssätze erhöht, jedoch sind die Zusatzbeitragssätze für 68 Krankenkassen stabil geblieben. Bei neun Krankenkassen konnten sie sogar abgesenkt werden.

Nach geltender Rechtslage wird der ergänzende Bundeszuschuss von 14 Mrd. Euro ab dem Jahr 2023 entfallen und die GKV vor große finanzielle Herausforderungen stellen. Die Bundesregierung wird rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um die stabile und verlässliche Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung sicherzustellen.

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Aachen ist Sicherer Hafen – Unterkünfte und Hilfeleistungen für Geflüchtete aus der Ukraine stehen bereit

Aachen – Hilfe für Ukraine-Geflüchtete: Organisation steht, weitere Unterkünfte werden gesucht. Zusätzliche Unterkunftsmöglichkeiten für weitere zu erwartende Schutzsuchende sind ebenso dringend gesucht wie Lagerkapazitäten. Stadt Aachen erwartet geregeltes Verfahren über Aufnahmezentren des Landes.

Bereits am Tag des Kriegsbeginns in der Ukraine sind in Aachen die Planungen zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen gestartet. Seitdem ist vieles bewegt worden. Am Montag (7. März) ist für die Organisation rund um die Hilfeleistungen für Geflüchtete aus der Ukraine ein regelmäßig tagender Krisenstab eingerichtet worden, dem unter Leitung der Oberbürgermeisterin zahlreiche städtische Fachbereiche und auch die Polizei angehören.

Die städtischen Unterkünfte füllen sich stetig. Bereits jetzt sind die 500 bereitgehaltenen Plätze nahezu komplett belegt. Derzeit werden die Turnhallen Reumontstraße, Königstraße und Vetschauer Straße sowie die Turn- und Gymnastikhalle Peliserkerstraße für eine kurzfristige Unterbringung von Schutzsuchenden vorbereitet und in den nächsten Tagen auch belegt. Weitere Unterbringungsmöglichkeiten werden mit Hochdruck auf den Weg gebracht.

Wohnraum gesucht

Dabei appelliert die Stadt auch an die Bürgerinnen und Bürger: „Die Frauen und Kinder sind teilweise traumatisiert und haben schlimme Erfahrungen hinter sich“, so Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, „deshalb kann die Unterbringung in Turnhallen immer nur eine Notlösung sein. Wir bitten daher alle Eigentümer*innen, uns Wohnraum zu melden, der zur Verfügung gestellt werden kann. Jede Wohnung zählt.“ Eigentümer*innen, die Wohnraum zur Verfügung stellen möchten, können die Stadt per E-Mail an helfen@mail.aachen.de erreichen. Zum selben Thema treffen sich heute auch die Mitglieder des Runden Tisches der Aachener Wohnungsmarktakteure. Ziel ist, für alle Schutzsuchenden eine sichere Unterkunft anzubieten und stets 500 Plätze vorzuhalten, um auch kurzfristig ankommende Gruppen aufnehmen zu können.

Sicherer Hafen

Klar ist, Aachen erfüllt seinen Anspruch als Sicherer Hafen. Hilfsbereitschaft, Solidarität und Engagement auch in der in der Bürgerschaft sind enorm. Vom ersten Tag an steht die Verwaltung in engem Austausch mit der ukrainischen Community in Aachen, mit privaten und bürgerschaftlichen Initiativen, mit Studierenden, Hochschulangehörigen und Bürger*innen, die sich engagieren. Viele unterstützen ihre Freunde und Angehörigen aus der Ukraine, stellen Zimmer zur Verfügung, holen Flüchtende an den Grenzen ab oder bringen Hilfsgüter in die Ukraine.

Dank an ehrenamtliche Helfer*innen

Wichtig zu wissen: Vor Ort in Aachen werden von den Hilfsorganisationen nur zielgerichtet Sachspenden gesammelt. Gebraucht werden vor allem Medikamente und Verbandsmaterial beziehungsweise Geld, um die benötigten Dinge zu organisieren. Aktuelle Informationen über alle aktuellen Unterstützungsmöglichkeiten findet man unter: www.aachen.de/aachenhilft. OBin Sibylle Keupen bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen und sagt: „Ihr Einsatz verdient unseren höchsten Respekt. Wir unterstützen, wo wir können“.

Hilfe in strukturierten Bahnen

Klar ist aber auch: Die Geflüchteten haben oftmals spezielle Bedarfe, die für sie organisiert werden müssen, sei es gesundheitlich, sozial oder sonstiges. Nach den spontanen, meist privat organisierten Hilfsaktionen muss die Hilfe nun in strukturierte Bahnen gebracht werden, um den Menschen die Hilfe und die Unterbringung gewähren zu können, die sie brauchen. Dafür bedarf es – wie zuletzt 2015 – einer zentralen Koordination durch das Land. Diese gibt es derzeit noch nicht, so dass die Planung und Vorbereitung in den Kommunen erschwert ist. Sollte diese dringend gewünschte Verteilung wieder nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel erfolgen, ist damit zu rechnen, dass Aachen rund 2.700 Geflüchtete zugewiesen werden.

Kontaktdaten angeben

Wieviel Geflüchtete sich bereits jetzt in Aachen in Privatunterkünften aufhalten, ist nicht bekannt. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie viele Schutzsuchende sich insgesamt hier befinden, wird dringend darum gebeten, dass auch Geflüchtete, die nicht städtisch untergebracht sind, ihre Kontaktdaten angeben. Möglich ist dies ab nächster Woche im Ausländeramt der Städteregion Aachen in der Hackländer Straße.

Wer helfen möchte, kann sich auf der Seite aachen.de/aachenhilft informieren. Auf dieser Seite finden sich unter anderem Antworten auf die häufigsten Fragen von Hilfswilligen oder Helfenden, Spendenmöglichkeiten und mehr. Ganz wichtig: Die Kolleginnen des Kommunalen Integrationsmanagements sind laufend im Einsatz und unterstützen Hilfesuchende. Schulen und Kitas nehmen Kinder und Jugendliche auf und die städtische Wirtschaftsförderung ist bereits aktiv, um Arbeitssuchende vermitteln zu können. Auch für Coronatests und Impfangebote ist gesorgt.

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EDEKA Breil übergibt Spende an Bürgerstiftung Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Die EDEKA Region Rhein Ruhr war von der Flutkatastrophe stark betroffen. Um Kollegen und die am stärksten betroffenen Gemeinden zu unterstützen, haben Kaufleute und Mitarbeiter der Genossenschaft gespendet. Prokuristin Julia Breil von EDEKA Breil in Bad Münstereifel und Meckenheim übergab am 4. März 2022 eine Spende in Höhe von 50.000 Euro an Bürgermeisterin Sabine Preiser Marian und Dr. Waltraud Stening von der Bürgerstiftung Bad Münstereifel stellvertretend für die EDEKA Kaufleute in Nordrhein Westfalen.

„Viele Kaufleute, deren Mitarbeiter und auch Kollegen aus unserem Lagerstandort in Meckenheim hat die Flut persönlich hart getroffen. Unsere Genossenschaft stand zusammen und hat sofort geholfen ob durch Spenden oder Unterstützung vor Ort. Nun möchte EDEKA außerdem beim Wiederaufbau in den Gemeinden helfen, in denen die Schäden besonders groß sind. Da meine Familie und ich die Arbeit der Bürgerstiftung sehr schätzen, freuen wir uns, dass ein Teil der Spenden an sie geht“, erklärt Julia Breil.

Bürgermeisterin Sabine Preiser Marian bedankt sich für das Engagement: „Wir freuen uns, dass EDEKA uns beim Wiederaufbau von Bad Münstereifel unterstützt. Damit sich die Bürger in unserer schönen Stadt wieder gut aufgehoben fühlen, haben wir verschiedene Hilfsprojekte ins Leben gerufen.

Die Spenden nutzen wir beispielsweise, um Wohnraum wieder bewohnbar zu machen, unsere Vereine zu erhalten und die Schulen zu stärken“. Dr. Waltraud Stening fügt hinzu: „Da es sich um eine gemeinnützige Stiftung handelt, die rein ehrenamtlich arbeitet, kommt jeder gespendete Euro bei den Bürgern an. Wir freuen uns auch, dass EDEKA einen Teil des Betrages zweckgebunden für das im Juli geplante Gedenkfest gespendet hat.“

Über EDEKA Rhein Ruhr

EDEKA Rhein Ruhr betreibt im Verbund mit selbstständigen Kaufleuten in Nordrhein Westfalen und angrenzenden Regionen in Niedersachsen und Rheinland Pfalz rund 700 Vollsortiment Lebensmittelmärkte unter den Marken EDEKA und Marktkauf sowie über 250 Getränkemärkte (mehrheitlich unter der Marke trinkgut). Der Fleischhof Rasting und die Bäckerei Büsch gehören als Produktionsbetriebe ebenfalls zu EDEKA Rhein Ruhr. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Moers erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro. Mit fast 50.000 Mitarbeitern gehört es zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in der Region. Täglich vertrauen mehr als eine Millionen Kunden auf die EDEKA Frische, auf Qualität und
Sortimentsvielfalt.

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Unterstützung nach der Flut – Info-Veranstaltung der Johanniter – Anmeldung per E-Mail an die Stadt Mechernich

Mechernich-Kommern – Informationsveranstaltung der Johanniter am Montag, 21. März, um 19 Uhr in der Bürgerhalle Kommern – Themen von finanzieller Wiederaufbauhilfe bis zur Vermittlung von Therapeuten, Handwerkern oder Gutachtern – Anmeldung vorab bei der Stadt Mechernich: m.holtmeier@mechernich.de. Rund 2.000 Haushalte in Mechernich waren von der Flutkatastrophe im Juli betroffen.

Seit Oktober helfen die Johanniter in ihrem „Projektbüro Hochwasserhilfe“: Leiterin Luisa Mertens und Kai Imsande betreuen Menschen, die mit den Folgen der Flut zu kämpfen haben. Alles über mögliche Unterstützungsangebote – von der Wiederaufbauhilfe bis zur Vermittlung von Therapeuten, Gutachtern oder Handwerkern – erfahren Interessierte bei einer Informationsveranstaltung am Montag, 21. März, um 19 Uhr in der Bürgerhalle Kommern (Auf dem Acker 38).

Zuvor hatten sich Luisa Mertens und Kai Imsande mit Mechernichs Dezernent Ralf Claßen und der städtischen Teamleiterin Manuela Holtmeier (Bürger & Politik) getroffen, um gemeinsam zu überlegen, mit welchen Maßnahmen man die Mechernicher aktuell am besten unterstützen könne. Dabei einigten sich die Beteiligten auf die folgenden Themenschwerpunkte der Informationsveranstaltung: finanzielle Wiederaufbauhilfe (Beratung, Anträge, Infomaterial und weiterführende Kontakte), Sachspenden (Hilfsgüter, Verleih von Bautrocknern und Ausgabe von Baumaterialien), Unterstützung bei Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten (Vermittlung von Handwerkern und Gutachtern), Vermittlung von Bausachverständigen (unabhängige Beratung zum Wiederaufbau, Prüfung der entstehenden Kosten auf Plausibilität und Begutachtung von Schäden), Vermittlung von lokalen Traumatherapeuten und ein regelmäßiges Angebot von kostenlosen Ausflugstagen für betroffene Familien.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe möchte bei der Informationsveranstaltung am 21. März darüber informieren, wie Betroffene, die bereits einen Antrag auf Wiederaufbauhilfe des Landes gestellt haben, Spenden aus der „Aktion Deutschland Hilft“ erhalten können. Damit kann die offene Schadenssumme (20 Prozent Eigenanteil) aufgestockt werden. Bei der Antragstellung kann die Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützen und beraten. „Wir sind sehr froh und glücklich darüber, dass die Johanniter-Unfall-Hilfe den Betroffenen vor Ort hilft und zur Seite steht und danken dafür ganz herzlich“, so Manuela Holtmeier und Ralf Claßen.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung gelten die 2Gplus-Regel, Abstandsgebot und Maskenpflicht. Wichtig ist außerdem, dass alle Teilnehmenden ihre Flutbescheinigung mitbringen. Anmeldung zur Teilnahme vorab per E-Mail an die Stadt Mechernich nötig: m.holtmeier@mechernich.de. Das Projektbüro Hochwasserhilfe, Am Dorfplatz in Rheinbach-Flerzheim, ist per E-Mail erreichbar unter hochwasserhilfe.bonn@johanniter.de sowie telefonisch unter 02241-23423-34 während der Sprechzeiten, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr.

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Zeit zu zweit – Katholische Kirche bietet kreative Angebote für alle Paare

Kaisersesch/Vulkaneifel/Betzdorf – Schnell die Kinder in die Schule bringen, danach zur Arbeit, für die pflegebedürftige Mutter einkaufen und nach dem Abendessen fällt man als Vater oder Mutter ermattet ins Bett. Wo bleibt da noch Zeit für gemeinsame Unternehmungen und Gespräche über die eigene Beziehung? Katholische Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz bieten unter dem Slogan „…, weil ich Dich liebe!“ unterschiedliche Aktivitäten an – und zwar für alle Formen von Partnerschaften.

„Unser Ziel ist es, Paare jeglicher Art auf ihrem persönlichen gemeinsamen Weg zu begleiten und wir hoffen, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, dass dieser Weg gelingt“, berichtet Judith Michels vom „…, weil ich Dich liebe“-Team und Pastoralassistentin im Dekanat Vulkaneifel. So unterschiedlich wie die Paare sollen auch die Angebote sein: Von Alpaka-Wanderungen und Tanz-Workshops über Glühwein-Abende bis hin zum „klassischen“ Kurs zur Vorbereitung auf die kirchliche Trauung reicht die Palette. Denn: „Ihr seid wichtig als Paar“ – diese Aussage möchte das Team vermitteln. „In jeder gelingenden Partnerschaft spiegelt sich die Liebe Gottes wieder, egal ob verheiratet oder nicht“, erläutert Judith Michels, warum sich Kirche in diesem Lebensbereich engagiert.

Solche Paarangebote seien eine gute Möglichkeit, mit dem Partner neue Erfahrungen zu machen, sich Zeit für einander zu nehmen und gemeinsam unterwegs zu sein – fern der (Alltags-)Sorgen und Routinen. Je nach Angebot geschieht das durch gemeinsames Kochen, das Erlernen neuer Tanzschritte und durch Impulse dem Evangelium. Die Hauptamtlichen verstehen sich dabei immer als Begleitende auf Augenhöhe und niemals als Experten. Die Ehevorbereitungskurse bieten darüber hinaus Informationen zum kirchlichen Eheverständnis und zur Trauungszeremonie.

Bei „Wo die Liebe tanzt“ am 19. März in Sinzig (Anmeldung bis Sonntag 13. März an vivian.lion(at)bistum-trier.de) erfahren Interessierte, was Tanz und Partnerschaft verbindet. Wer möchte, kann bei diesem Angebot mit einem Tanzlehrer einen Brautwalzer oder andere Tänze lernen.

Der nächste Termin im Bereich der Ehevorbereitung findet statt am Samstag, 19. März von 14.30 bis 17.30 Uhr im „nahdran“ (Bahnhofstraße 2-4) in Betzdorf. Anmeldungen für „Ein Bündnis für das Leben – Nachmittag zur Vorbereitung auf die kirchliche Trauung“ gehen bis zum 10. März an die Pastoralreferentin Ulrike Ferdinand per E-Mail an ulrike.ferdinand(at)bistum-trier.de. Weitere Informationen gibt es auch auf www.insel-post.de. Am gleichen Tag findet von 14 bis 18 Uhr im Pfarrheim in Kaisersesch ebenfalls ein Ehevorbereitungsseminar unter dem Titel „Wir trauen uns“ mit Pastoralreferent Frank Hoffmann statt. Weitere Informationen und Anmeldung per E-Mail an frank.hoffmann(at)bistum-trier.de oder telefonisch unter Tel.: 0151 26408988. Neben Informationen zum Ablauf der Trauung und weiterer praktischer Hinweise stehen bei den genannten Angeboten die Fragen der Brautpaare im Vordergrund.

Informationen zu weiteren Paar-Angeboten gibt auf Facebook unter dem Schlagwort „Weil ich Dich liebe – Paarbegleitung im nördlichen Rheinland-Pfalz“. (jf)

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Fortbildung gegen Stress am Samstag 12. März im Zülpicher Rotkreuzhaus

Zülpich – DRK-Kreisverband Euskirchen bietet im Zülpicher Rotkreuzhaus eine Zeitmanagements- und Stressbewältigungsfortbildung für Beschäftigte in der Kindertagespflege – Dozentin ist Sabine Heines. Mit der „Zeitmanagements- und Stressbewältigungsfortbildung“ des Rot-Kreuz-Kreisverbandes am Samstag, 12. März, 9.30 bis 14.45 Uhr, bietet eben dieser eine Möglichkeit für Beschäftigte in der Kindertagespflege, sich auszutauschen, den Alltag zu hinterfragen und Lösungsansätze zu finden. Darüber hinaus kann im Anschluss bei einer zweiten Veranstaltung am Samstag, 2. April, von 9 bis 16 Uhr ein gemeinsames Resümee der Ergebnisse erfolgen.

Gestellt werden beim ersten Treffen Fragen wie: Was stresst mich? Wie kann ich effektiv Prioritäten setzen? Muss ich wirklich alles schaffen und wie kann ich mir wichtige Freiräume für mich schaffen? – und viele mehr. Antworten darauf werden gemeinsam besprochen und genau geschaut, was wirklich „stresst“, wie man am besten Prioritäten in der Arbeit setzt sowie das individuelle Zeitmanagement zu perfektionieren.

Beim zweiten Termin, der nur in Verbindung mit dem ersten buchbar ist, gibt es dann die Möglichkeit zur Klärung offener Fragen und einen Ausblick in die Zukunft. Unter anderem werden dann folgende Fragen geklärt: Was konnte ich gut umsetzen und verändern? Hat sich an meiner Situation etwas geändert und wo muss ich noch an mir, meiner Arbeit oder meinem Umfeld arbeiten?

Stattfinden werden die Termine vor Ort im Zülpicher Rotkreuzhaus, Industriestraße 12 a mit der Dozentin Sabine Heines. Anmeldungen können telefonisch unter 02251 7911 9506 oder per Mail unter aliebe@drk-eu.de getätigt werden, die Teilnahmekosten betragen 50 Euro.