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„Schimmernde Schönheiten “ im Couven Museum Aachen vom 09. April 2022 – 28. August 2022

Aachen – „Messingobjekte aus Jugendstil und Art déco“. Der Aachener Raum war seit der Antike ein Zentrum der Metallgewinnung und -verarbeitung. Insbesondere die Messingproduktion aus Aachen und Stolberg, mit lokalen Rohstoffen nicht zuletzt vom Altenberg in Kelmis aus versorgt, hatten Weltruf und wurden bis nach Indien und Nordamerika gehandelt. Sich des Werkstoffs Messing anzunehmen und in seiner Bedeutung für die bürgerliche Wohnkultur zu befragen, ist für das Couven Museum also nicht fern liegend. In den Jahrzehnten um 1900 erlebte Messing als „Gold des Bürgers“ eine Renaissance, sowohl gehobene Industrieware als auch nach wie vor handwerklich hergestellte Produkte. Wer etwas auf sich hielt, zeigte sich modern und kaufte sich im angesagten Design dekorative Kerzenleuchter, Tischleuchten, Schreibtischgarnituren, Schalen, Vasen, Bowlengefäße und Teekannen aus Messing. Besonders Jugendstil und Art Déco brachten eine große Vielfalt an Messingobjekten hervor. Einige Erfolgsmodelle dieser Zeit sind mittlerweile zu Designklassikern geworden.

Über 100 Objekte teils namhafter Künstler Die Ausstellung – eine Kooperation mit dem Deutschen Messingmuseum für angewandte Kunst gGmbH in Krefeld – schlägt einen Bogen vom ornamental bewegten Jugendstil zum sachlicheren Art déco. Der Leiter dieses Museums, Knud Schöber, erklärte, dass zurzeit fünf dieser Wanderausstellungen deutschlandweit zu sehen sind und es ist für ihn „eine große Freude ist, eine dieser Ausstellungen nun im wunderschönen Couven Museum in Aachen sehen zu können.“ Kurator der Aachener Wechselausstellung und Leiter der Route Charlemagne, Prof. Dr. Frank Pohle hatte schon vor einigen Jahren den Kontakt aufgenommen und ist stolz, diese schönen Exponate in einem seiner Museen nun auszustellen.

Gezeigt werden mehr als 100 Objekte, darunter auch Entwürfe namhafter Künstler wie Peter Behrens, Bruno Paul oder Jan Eisenlöffel, die durch renommierte Firmen wie AEG, WMF oder Neue Münchner Kunst vertrieben wurden, was den besonderen Stellenwert des Materials zu Beginn der Moderne belegt. Aus dem Umfeld der Aachener Kunstgewerbeschule werden Arbeiten von Wilhelm Giesbert und Christian Monheim aus der Städtischen Sammlung hinzugesellt. Die Leiterin des Couven Museums, Carmen Roebers, freut sich auf vielen Gäste, welche die Ausstellung besuchen werden und – neben den Messing-Schönheiten – auch die Schönheiten der einzelnen Räume genießen können.

Kurator der Ausstellung: Prof. Dr. Frank Pohle

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Kloster Steinfeld eröffnet die Karwoche an Palmsonntag mit einem klassischen Vesperkonzert in der Basilika

Steinfeld – Mit einem sehr vielversprechenden Vesperkonzert am Palmsonntag, 10. April, um 16 Uhr in der Basilika Steinfeld eröffnet das Team Kirchenmusik Steinfeld um Regionalkantorin Holle Goertz die Karwoche musikalisch. Es kommen vier Kantaten zur Aufführung, die die Gedanken der Zuhörer auf das Passionsgeschehen und die Person Jesus Christus lenken sollen.

Und zwar von Christian Andreas Schulze (um 1655, Domkantor in Meißen) das Concerto „Das Blut Jesu Christi“ für Sopran, Alt, Streicher und Instrumente. Es soll eine Wiedererstaufführung seit dem 18. Jahrhundert werden.

Außerdem die Kantate „Sehet, welch ein Mensch ist das!“ für Sopran, Streicher und Instrumente von Christoph Graupner (1683-1760, Hofkapellmeister in Darmstadt). Von Georg Philipp Telemann (1681-1767; Musikdirektor in Hamburg) erklingt die Szene „Golgatha“ aus seiner 1716 entstandenen „Brockes-Passion“ in einer Bearbeitung für Alt und Instrumente.

Barocke Kirchenmusik

Den Abschluss des Konzertes bildet die ebenfalls von Telemann komponierte Kantate „Siehe, das ist Gottes Lamm“ für Sopran, Alt und Instrumente. Das Passionsgeschehen wird dort in seiner Bedeutung für die gesamte Menschheit gedeutet. Zwischen den vier Vokalwerken erklingen kurze Instrumental-Sinfonien von Johann Sebastian Bach (1685-1750; Thomaskantor in Leipzig).

Ausführende sind Susanne König (Sopran), Nicola Oberlinger (Alt) und das Ensemble „Amici di Melante“ mit Birgitta Winnen und Elisabeth Ackerschott, Violinen, Rupert Wolf, Viola, Sebastian Frick, Violoncello, Clemens Mertes, Kontrabass, und Hans-Peter Glimpf, Orgel und Leitung.

Das Ensemble „Amici di Melante“ befasst sich seit langem mit der Aufführung barocker Kirchenmusik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Werken Georg Philipp Telemanns. Immer wieder kommen dabei unbekannte Stücke zur Erstaufführung, sowohl von Telemann als auch seinen Zeitgenossen.

Der Eintritt ist frei, um Corona-bedingte Vorsicht und Rücksichtnahme wird gebeten. Spenden sind herzlich willkommen.

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Sicher und komfortabel auf dem Fahrrad unterwegs

Mendig – Die Radwege in der Verbandsgemeinde Mendig sollen in vielen Abschnitten saniert und mit verbesserter Beschilderung ausgestattet werden. Insbesondere soll die Anbindung der Verbandsgemeinde an die über 58 km lange Vulkanschleife verbessert sowie mittelfristig eine Verbindung nach Maria Laach geschaffen werden. Das hierfür nötige Investitionsvolumen von rund 100.000 Euro wurde in der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderats bewilligt.

„Mit diesem ersten Schritt stärken wir den Radverkehr im ländlichen Raum und machen das Radfahren für Bewohner, Pendler und Touristen attraktiver. Die Radwegeprojekte dienen der Entwicklung der Regionen und steigern die Lebensqualität der Bevölkerung. Durch die Nutzung von E-Bikes und Pedelecs rücken neben den kommunalen Radwegen auch zunehmend mehr regional übergreifende Verbindungen in den Fokus. Die Verbandsgemeinde hat sich nach dem kreisweiten Netzentwurf Gedanken über Lückenschlüsse und Verbesserungen im Radwegeplan gemacht, die mit der Mittelbewilligung nunmehr in die Umsetzung gehen können“, so Bürgermeister Jörg Lempertz.

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Bluthochdruck und Diabetes sind Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Gefäßchirurgen des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr arbeiten eng mit den Spezialisten anderer Disziplinen zusammen, um Patient:innen mit Gefäßerkrankungen umfassend zu behandeln. „Wir erleben es immer wieder, dass Patient:innen erst dann zu uns kommen, wenn sie schon ernsthaft erkrankt sind“, sagt Kambiz Fadaei, der Chefarzt der Abteilung für Gefäßchirurgie im Krankenhaus Maria Hilf.

So war das auch bei dem 70-jährigen Mann, der wegen starker Schmerzen in den Beinen die Gefäßchirurgie aufsuchte. Er hatte sich mehrere Jahre um seine pflegebedürftige Frau gekümmert. Die Pflege nahm ihn so in Anspruch, dass er seine eigene Gesundheit vernachlässigte. Erst nach dem Tod seiner Frau hatte er Zeit, wieder auf sich selbst und seine eigenen Beschwerden zu achten und zum Arzt zu gehen. „Und dann lautete seine Diagnose: Bluthochdruck, Diabetes mit außergewöhnlich hohen Werten und eine sehr schlechte Durchblutung beider Beine“, so Kambiz Fadaei. Der Patient litt an der sogenannten Schaufensterkrankheit, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Sie war auch die Ursache für die Schmerzen beim Gehen.

Bei der PAVK bilden sich Ablagerungen an den Gefäßwänden der Arterien. Durch diese sogenannte Arteriosklerose verringert sich der Durchmesser der Gefäße, die das sauerstoffreiche Blut zum Beispiel in die Beine transportieren, erheblich. Muskeln und Organe werden nicht mehr ausreichend versorgt. „Im schlimmsten Fall kommt es zu kompletten Gefäßverschlüssen“, sagt Kambiz Fadaei.

Gefäßerkrankungen sind äußerst komplexe Erkrankungen. So fördern Bluthochdruck und ein schlecht eingestellter Diabetes die Arterienverkalkung und müssen immer mitbehandelt werden. Deshalb arbeiten die Gefäßchirurgen eng mit den Spezialisten der anderen medizinischen Disziplinen im Krankenhaus Maria Hilf zusammen: „Die Radiologen und die Angiologen kümmern sich zum Beispiel um die Diagnostik, die Internisten um die Regulierung des Diabetes und die Kardiologen um den hohen Blutdruck sowie die Gesundheit des Herzens“, sagt Kambiz Fadaei.

Zusätzlich stellten die Gefäßchirurgen bei dem Patienten in zwei Operationen die Blutversorgung beider Beine wieder her. Dafür erhielt er Bypässe: Mit Hilfe körpereigener Venen überbrückte Kambiz Fadaei die Gefäßverschlüsse in den Oberschenkeln.

Betroffene müssen anschließend regelmäßig zur Nachsorge kommen, denn die Arteriosklerose betrifft das gesamte Gefäßsystem. Es können sich an anderen Stellen ebenfalls Gefäßverengungen und -verschlüsse bilden. Damit steige die Gefahr chronische Wunden, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Gerade deshalb sei es so wichtig, betont Kambiz Fadaei, auf sich und seine Gesundheit zu achten, regelmäßig zum Arzt zu gehen und Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen, auch wenn man zum Beispiel durch die Pflege eines Angehörigen stark belastet ist. Denn so kann jeder seinen Teil dazu beitragen, lange gesund zu bleiben.

 

 

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66 Azubis beginnen ihren Weg in die Pflege – Zwei Ausbildungsgänge sind am GK-Mittelrhein gestartet

Region/Mayen-Koblenz – 66 Azubis haben an drei verschiedenen Standorten und zwei verschiedenen Bereichen im GK-Mittelrhein ihre Ausbildung in der Pflege begonnen. Eins haben sie gemeinsam: Sie werden sowohl in der Theorie als auch in der Praxis ausgebildet, um zu lernen wie man selbstbewusst, auf neuestem wissenschaftlichem Stand, qualifiziert Verantwortung für sich und andere übernimmt.

26 von ihnen haben an der Pflegeschule am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Standort Ev. Stift St. Martin die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (m/w/d) angefangen. Innerhalb des nächsten Jahres lernen sie die sichere Durchführung grundpflegerischer Maßnahmen, die Unterstützung der Fachkräfte im Pflegeprozess sowie die Mithilfe bei therapeutischen Maßnahmen.

Die anderen 40 Azubis lassen sich an den Standorten Kemperhof und St. Elisabeth Mayen zu Pflegefachmännern und -frauen ausbilden. Für sie dauert die Ausbildung drei Jahre und sie schließen dann nach bestandener Prüfung als examinierte Pflegefachkraft ab. Das Besondere in diesem Jahrgang ist die buntgemischte Gruppe an Nationalitäten, so sind unter anderem Schüler aus Vietnam, Nordmazedonien, Pakistan, Portugal und Tunesien dabei.

Für beide Ausbildungsgänge erfolgt der praktische Teil auf den Stationen an den verschiedenen Krankenhaus-Standorten sowie in der Altenpflege. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr starke Kurse sowohl bei den Pflegefachmännern und -frauen als auch bei den Gesundheits- und Krankenpflegehelfern haben und das obwohl in Zeiten von Corona alles anders ist“, so Natalie Waldforst, Direktorin Bildungs- und Forschungsinstitut des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein. Sie wünschte den Lehrern und den drei Kursen viel Erfolg für die gemeinsame Zeit.

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Die deutschen Bischöfe rufen zur Palmsonntags-Kollekte 2022 auf

Region/Trier/Koblenz – Spenden für die „Brückenbauer des Friedens“ Palmsonntagskollekte am 10. April unterstützt Christen im Heiligen Land. Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft gemeinsam mit den deutschen Bischöfen zu Spenden für die Christen im Heiligen Land auf. In den Gottesdiensten am Palmsonntag (10. April) richtet sich der Blick auf die biblischen Gebiete des Nahen Ostens, besonders auf Jerusalem.

Das Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen in der Stadt sei von religiösen Spannungen, Terroranschlägen und Krieg geprägt. „Seit knapp 2000 Jahren lebt im Heiligen Land eine kleine christliche Gemeinschaft. Unter schwierigen Bedingungen versucht sie, die Frohe Botschaft vom Frieden zu leben“, schreibt Ackermann in seinem Aufruf. Christliche Schulen und Begegnungsstätten bemühen sich um interreligiöse Friedenserziehung. Kinder aus sozial schwachen Familien, die kaum staatliche Hilfe erhalten, Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke und Migranten finden Aufnahme in christlichen Einrichtungen.

Um diese Angebote aufrechterhalten zu können, sei die Kirche im Heiligen Land mehr denn je auf unsere Verbundenheit und Hilfe angewiesen, so der Trierer Bischof. Die Kollekte, die am Palmsonntag in allen Gottesdiensten und auch am Vorabend gehalten wird, ist daher ausschließlich für die Unterstützung der Christen im Heiligen Land durch den Deutschen Verein vom Heiligen Lande und das Kommissariat des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz bestimmt. Beide Organisationen leisten seit vielen Jahren unverzichtbare Hilfe für die Kirchen vor Ort. „Wir bitten Sie um Ihr Gebet und um eine großzügige Spende für diese Brückenbauer des Friedens.“ (ia)

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Besserer Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Erft

Zülpich/Euskirchen – Kommunen, Kreise und Erftverband vereinbaren interkommunale Hochwasserschutzkooperation. Die Flutkatastrophe vom Juli 2021 hat gezeigt, dass das Hochwasserrisikomanagement verbessert werden muss. Von der Vorsorge, der Regional- und Bauleitplanung über die Stärkung des natürlichen Wasserrückhalts bis hin zum technischen Hochwasserschutz sind verstärkte Anstrengungen erforderlich, um das Hochwasserrisiko zu verringern. „Dabei müssen wir großräumig denken“, sagt Achim Blindert, der Allgemeine Vertreter des Euskirchener Landrats Markus Ramers. „Hochwasser endet nicht an Stadt-, Gemeinde- oder Kreisgrenzen.

Um mögliche Überflutungen zu verhindern bzw. deren Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, müssen wir das gesamte Einzugsgebiet eines Flusses wie der Erft in den Blick nehmen.“ Daher hat der Kreis Euskirchen in den vergangenen Monaten alle Akteure des „Erft-Reviers“ von der Quelle bei Nettersheim-Holzmülheim bis nach Kerpen an einen Tisch gebracht und ein gemeinsames Vorgehen koordiniert. In Zülpich wurde jetzt der Startschuss für eine Kooperation gegeben, die die betroffenen Kommunen, mehrere Kreise sowie den Erftverband umfasst. Bis zum Sommer soll die interkommunale Hochwasserschutzkooperation auch formell unter Dach und Fach sein.

Im Januar 2022 hatte das NRW-Umweltministerium bereits einen 10-Punkte-Arbeitsplan zur Verbesserung des Hochwasserschutzes veröffentlicht. Darin führte das Ministerium kommunale Hochwasserschutzkonzepte – möglichst auf Ebene von Flusseinzugsgebieten – als wesentlichen Beitrag zu einem kosteneffizienten und nachhaltigen Hochwasserschutz auf und förderte die Erstellung durch die Kommunen. Um den technischen Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Erft und seinen Nebengewässern nachhaltig zu verbessern, müssen entsprechende Schutzkonzepte aber sowohl lokale Gegebenheiten, als auch regionale Gebietseigenschaften berücksichtigen. „Nur wenn die Hochwassersituation ganzheitlich, das heißt kleinräumig auf kommunaler Ebene bis hin zur großräumigen Betrachtung des Einzugsgebietes, beurteilt wird, kann das Schutzniveau nachhaltig, wirkungsvoll und kosteneffizient verbessert werden. Dabei ist es zwingend erforderlich, dass die Wirkung der geplanten Schutzmaßnahmen aufeinander abgestimmt wird“, so Dr. Bernd Bucher, Vorstand des Erftverbandes.

Auf dieser Grundlage haben die von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenen Kommunen im südlichen und mittleren Erft-Einzugsgebiet gemeinsam mit den Kreisen und dem Erftverband eine Kooperationsvereinbarung zum Interkommunalen Hochwasserschutz initiiert. Ziel dieser Kooperation ist es, das Hochwasserrisiko durch die interkommunale Abstimmung und Entwicklung von Schutzmaßnahmen in allen Kommunen zu reduzieren. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Kooperation ist die unmittelbare Einbindung der Bürgerschaft. So sollen gemeinsam vergangene Hochwasserereignisse aufgearbeitet, zusätzliche Erkenntnisse gewonnen und durch die abgestimmte Identifizierung ortskonkreter Schutzmaßnahmen und überörtlich wirkender Rückhaltemaßnahmen ein interkommunales Hochwasserschutzkonzept über die nächsten drei Jahre entwickelt werden. Die Einbindung von Starkregenkonzepten einzelner Kommunen in das Gesamtkonzept ist dabei vorgesehen.

Derzeit laufen die ersten gemeinsamen Arbeitstermine innerhalb der Teilprojekte der Hochwasserschutzkooperation, die nach den Gewässern im Einzugsgebiet der Erft bis Kerpen gegliedert sind. „Dabei wurde bereits deutlich, dass eine Verbesserung des Hochwasserschutzes nur durch die Einbindung aller Beteiligten erzielt werden kann“, so Achim Blindert.

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Schnelles Internet für Ortschaften in der Verbandsgemeinde Maifeld

Saffig – Westenergie startet Vorvermarktung für Glasfaserausbau ab dem Mai 2022 in Gappenach, Kerben, Rüber, Lasserg, Mörz und Ruitsch. Bürgerinnen und Bürger erhalten Angebot für kostenlosen Glasfaserhausanschluss. Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Gappenach, Kerben, Rüber, Lasserg, Mörz und Ruitsch der Verbandsgemeinde Maifeld: Gemeinsam mit Westenergie Breitband planen die Ortschaften den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startet Westenergie am 1. Mai 2022 die Vorvermarktung in den genannten Regionen. Bei Erreichen einer Vorvermarktungsquote von 30 Prozent wird der Netzbetreiber ein flächendeckendes Glasfasernetz in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home) ausbauen.

Der Glasfaserhausanschluss wird für interessierte Haushalte im Ausbaubereich direkt bis ins Gebäude verlegt. Die Hausanschlüsse stellen eine hochwertige und zukunftssichere Form der Internetanbindung dar und bieten Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich. Wer bis zum 31. Juli 2022 im Rahmen der Vorvermarktung einen E.ON-Highspeed-Vertrag abschließt, erhält den Glasfaserhausanschluss kostenlos.

Vom 1. Mai bis einschließlich 31. Juli 2022 werden die Westenergie Vertriebspartner, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Zudem laden die Kommunen gemeinsam mit Westenergie alle Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Bürgersprechstunde ein, um alle Fragen rund um den Glasfaserausbau zu beantworten.

Hier die Ansprechpartner und Termine im Überblick:

Ortsgemeinde Gappenach:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner DVH, Tel.-Nr. 02632 93 2092

Die Bürgersprechstunde findet am Donnerstag, den 12.05.22 und den 19.05.22 von jeweils 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Gemeindehaus, in der Hauptsraße 14, in Gappenach statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/gappenach

Ortsgemeinde Kerben:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner DVH, Tel.-Nr. 02632 93 2092

Die Bürgersprechstunde findet am Dienstag, den 17.05.22 und Dienstag, den 24.05.22 von jeweils 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Bürgerhaus, Dammstraße 2, in Kerben statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/kerben

Ortsgemeinde Rüber:
Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner EDO, Tel.-Nr. 02632 93 2091

Die Bürgersprechstunde findet am Donnerstag, den 19.05.22 von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Dienstag, den 31.05.22 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Haus der Gemeinde, in der St. Margarethenstraße, in Rüber statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/rueber

Stadtteil Lasserg von Münstermaifeld:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner EDO, Tel.-Nr. 02632 93 2091
Die Bürgersprechstunde findet am Donnerstag, den 12.05.22 und Freitag, den 13.05.22 von jeweils 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr in der Gaststätte „zum Küppchen“ in der Gartenstraße 16, 56294 Münstermaifeld statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/lasserg

Stadtteil Mörz von Münstermaifeld:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner MediaParts, Tel.-Nr. 02632 93 2098

Die Bürgersprechstunde findet am Dienstag, den 10.05.22 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und Donnerstag, den 12.05.22 von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Schützenhalle, Moselstraße 18, in Münstermaifeld statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/moerz

Stadtteil Ruitsch von Polch:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner DVH, Tel.-Nr. 02632 93 2092

Die Bürgersprechstunde findet am Montag, den 20.06.22 und Dienstag, den 21.06.22 von jeweils 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Pavillon auf dem Dorfplatz in Ruitsch statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/ruitsch

Detaillierte Informationen und eine persönliche Beratung erhalten Sie bereits jetzt telefonisch bei den oben genannten Westenergie Vertriebspartnern. Allgemeine Auskünfte über Produkte und Services gibt es auch über die kostenlose Info-Hotline 0800 9900066. 

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Geflüchtete aus der Ukraine machen Busführerschein

Düren – „Wir nehmen großen Anteil an Ihrem Schicksal“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er eine Gruppe von Geflüchteten aus der Ukraine nahe des Kreishauses begrüßte. Die Männer und Frauen nehmen gerade an einem Führerscheinkurs teil, der sie auf schnellem und unkomplizierten Weg dazu befähigt, Busse zu fahren.

Angeboten wird diese Aus- beziehungsweise Fortbildung von der Vias Bus, die auch für die Rurtalbus GmbH Passagiere befördert und auf den Straßen des Kreises Düren unterwegs ist. Beide Unternehmen unterstützen Geflüchtete aus der Ukraine engagiert mit Rat und Tat. Kurz nach Kriegsausbruch war die Rurtalbus mit Hilfsgütern im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet und hat Geflüchtete mit in den Kreis Düren gebracht.

Um bei der Integration zu unterstützen, bietet die Vias Bus nun einen Busführerscheinkurs an, der an einen Sprachkurs gekoppelt ist. Ein Teil der Geflüchteten besitzt bereits eine Fahrlizenz für Busse und muss die schon vorhandenen Kenntnisse in erster Linie nur auffrischen. Je nach Vorkenntnissen dauere die Ausbildung rund vier Monate, sagte Jan-Oliver Mau, Geschäftsführer der Rurtalbus GmbH. Die Geflüchteten werden schon in dieser Zeit bei der Vias Bus angestellt und haben damit gute Chancen, auf dem Wohnungsmarkt einen Mietvertrag abschließen zu können (Interessierte können sich an info@vias-bus.de wenden).

„Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Glück“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn bei seiner Begrüßung. Er freue sich über die große Hilfsbereitschaft, die nach wie vor im Kreis Düren zu erkennen sei. „Wir alle sind nach wie vor fassungslos und wünschen uns sehr, dass der Krieg so schnell wie möglich beendet werden kann.“

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Horper erbost – „Brachen sollten nicht wichtiger als Menschenleben sein“

Region/Koblenz – Der Bundesrat lehnt in seiner heutigen Sitzung die ausnahmsweise Nutzung von Brachflächen, die sogenannten ökologischen Vorrangflächen, für die Nahrungsmittelerzeugung ab. Dabei hat die EU-Kommission aufgrund des Ukraine-Krieges und den Folgen für die weltweite Nahrungsmittelsituation eine solche Nutzung ausdrücklich erlaubt. Der Bundesrat stimmt hingegen lediglich einer Futternutzung und vorgezogenen Beweidung dieser Flächen in diesem Jahr zu. Durch die Freigabe der Bewirtschaftung von insgesamt rund vier Millionen Hektar in der EU will die Kommission dazu beitragen, die nahende Nahrungsmittelkrise, gerade in den Staaten der Dritten Welt, zu entspannen.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau Michael Horper reagiert entsetzt: „Wir Landwirte wären bereit und in der Lage die Lebensmittelengpässe zu entspannen. Stattdessen verfolgt die Bundesregierung, allen voran Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, ohne Rücksicht auf Verluste, Ziele, die absehbar Leid mit sich bringen werden. Deutschland wäre in der Lage dazu beizutragen, Notsituationen vor allem auf dem afrikanischen Kontinent und Engpässe in Europa, abzumildern. Stattdessen werden die Bauern daran gehindert aktiv Hilfe zu leisten. Das ist ein unerträglicher Zustand.“