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Verbandsgemeinde Trier-Land – Internetauftritt fit für die Zukunft

Trier-Land – Die Adresse ist gleich geblieben, das Outfit ist neu: die Verbandsgemeinde Trier-Land hat ihrem Internetauftritt eine zeitgemäße Gestaltung gegeben. Unter https://www.trier-land.de präsentiert sich der Online-Auftritt der Verbandsgemeinde Trier-Land aufgeräumt und in frischen Farben. Besondere Beachtung bei der Überarbeitung der Seite wurde der einfachen und übersichtlichen Bedienbarkeit geschenkt – ein Aspekt, der vor allem für die Nutzung der Seite auf mobilen Endgeräten von Bedeutung ist.

Aktuelle Themen und Schnelleinstiege zu oft genutzten Angeboten der Verwaltung präsentieren sich auf den ersten Blick und führen die Nutzerinnen und Nutzer ohne Umweg zu den Unterseiten etwa von Standesamt und Bürgerservice. Die landesweite Informations- und Serviceplattform rlpDirekt ist in die Seite eingebettet, so dass Verwaltungsleistungen und Formulare direkt angewählt und abgerufen werden können.

Der Internetauftritt der Verbandsgemeinde Trier-Land ist nicht statisch, sondern unterliegt einer ständigen Aktualisierung der Inhalte und sofern notwendig auch struktureller Änderungen. Neben den Verwaltungsdienstleistungen enthält die Internetseite Trier-Land umfangreiche Informationen zu vielen Lebensbereichen der Bürgerinnen und Bürger sowie zu den unterschiedlichsten Aspekten der Verbandsgemeinde und ihrer Ortsgemeinden.

Anregungen und Verbesserungsvorschläge, aber auch einfach nur Lob und Kritik, sind willkommen.

 

 

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Der Spirit von Freilingen – Landes-Heimat-Preis 2022 geht in die Gemeinde Blankenheim

Euskirchen/Blankenheim-Freilingen – In Freilingen werden „Gegenwart und Zukunft mit Freude und Kreativität angepackt“. Das gut 700 Einwohner zählende Freilingen in der Gemeinde Blankenheim hat es unter die „Top Ten“ in Nordrhein-Westfalen geschafft: Das kleine Dorf im oberen Ahrtal ist für sein Projekt der „Ökologischen Dorfentwicklung“ mit dem „Landes-Heimat-Preis 2022“ ausgezeichnet worden. „Das Vereinskartell Freilingen e.V. hat einen bunten und kräftigen Strauß an Maßnahmen, Aktionen und Veranstaltungen zur ökologischen Dorfentwicklung gebunden“, gratulierte Staatssekretär Dr. Jan Heinisch vom NRW-Heimatministerium, der zur Preisverleihung in die Eifel gekommen war.

Begrüßt wurde er am Bürgerhaus mitten im „Golddorf“ (2020) von zahlreichen Einwohnern, u.a. von Simone Böhm, der langjährigen Vorsitzenden des Vereinskartells, Ortsvorsteherin Judith Maur, Bürgermeisterin Jennifer Meuren und Landrat Markus Ramers. Für ihn war es ein Heimspiel, konnte er als Freilinger Bürger doch zu Fuß zum Termin kommen.

Über 200 Bewerbungen gab es zum Landes-Heimat-Preis, wie Staatssekretär Heinisch sagte. Dabei habe die Initiative des kleinen Dorfes aus der Gemeinde Blankenheim voll und ganz überzeugt. Mit seinen zahlreichen Aktivitäten verfolgt das Vereinskartell das Ziel, alle Freilinger mitzunehmen, um einen Gemeinschaftssinn für die Schönheit und die Schutzbedürftigkeit der die Gemeinde umgebenden Natur zu schaffen. Diesem Ziel widmen sich die im Kartell versammelten Vereine bereits seit vielen Jahren. Im Mittelpunkt stehen dabei Aktionen, bei denen direkt die Wirkung der eigenen Taten erlebt werden kann. Etwa bei der Anpflanzung von Obstbäumen und Wildsträuchern, bei der fröhliche Farbtupfer im gesamten Dorf schaffenden Pflanzung von über 1.000 Narzissen oder bei der Anbringung von Nistkästen, die Vögeln eine Heimat und den Freilingern ihren Gesang schenken.

Regelmäßige Müllsammelaktionen, der Aufbau des überregionalen kostenlosen Geschirrverleihs „TischleinDeckDich“ zur Müllvermeidung wie auch naturkundliche Wanderungen und die wiederum große Blumenpracht in Freilingen demonstrierende Gartenserie auf der Internetseite „Wir-in-Freilingen“ vervollständigen dieses vor Idee und Engagement strotzende Bild der ökologisch-engagierten Vereinslandschaft in Freilingen.

Von diesem Engagement war die Jury regelrecht begeistert. „Hier wurde sehr erfolgreich ein „Dorf-Spirit“ für handfeste Nachhaltigkeit, Fürsorge für die Natur und angewandte Zukunftsorientierung geschaffen“, so die Begründung. „In Freilingen werden die ökologische Gegenwart und Zukunft mit Freude und Kreativität angepackt. Sie werden nicht als Bürde, sondern als zu nutzende Chance empfunden. Das stiftet Gemeinschaft und gestaltet Heimat für die nächsten Generationen.“ Landrat Markus Ramers brachte es zum Abschluss seiner kurzen Rede auf den Punkt: „Ich bin stolz, ein Freilinger zu sein!“

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„Hoffnungsfest“ Ostern – Gerolsteiner Verbands-Bürgermeister sendet Ostergrüße

Gerolstein – Kann das diesjährige Osterfest Hoffnung spenden? Darüber macht sich Bürgermeister Hans Peter Böffgen in seinem Grußwort Gedanken – im Angesicht von inzwischen weit über 300 ukrainischen Flüchtlingen allein in der VG Gerolstein, Pandemie- und Hochwasserfolgen.

Zuversicht, Hoffnung und Trost. Miteinander statt gegeneinander. Danach sehnen wir uns in diesen Zeiten. In diesem Sinne wünscht Bürgermeister Hans Peter Böffgen allen Bürgerinnen und Bürgern, auch im Namen der Stadt- und Ortsbürgermeister*innen, der Ortsvorsteher*innen und der kommunalen Gremien, ein gesegnetes Osterfest!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach über zwei Jahren Pandemie sehnen wir uns nach einem „normalen“ Leben, nach einem Alltag, indem wir wieder unbeschwert miteinander arbeiten, austauschen, leben und feiern können. Noch sind die Zahlen hoch, viele Menschen infiziert. Zugleich entfallen „gelernte“ Schutzmaßnahmen, Eigenverantwortlichkeit ist gefragt.

Wir sind auf dem Weg, uns neu zu orientieren und das Virus als Teil unseres Alltags zu akzeptieren. Lassen wir uns dabei nicht entzweien und gemeinsam einen Weg für ein „neues“ Miteinander finden.

Miteinander statt gegeneinander – wie sehr wünschen wir uns das auch für die Menschen in der Ukraine und für alle, die weltweit im Schatten eines Krieges leben. Beim Anblick des unermesslichen Leids rücken die eigenen Sorgen in den Hintergrund. Der Krieg hat inzwischen über 300 Flüchtlinge in unsere Verbandsgemeinde geführt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um Kinder, Frauen, Familien, die ihre Heimat verloren haben.

An dieser Stelle vielen herzlichen Dank allen Helfern, die – wie schon bei der Hochwasser-Katastrophe 2021 – beherzt unterstützen, ob mit Spenden, Hilfsaktionen oder sogar mit der Bereitstellung von Unterkünften. Dieses Engagement, die Offenheit und Solidarität mit Menschen, die wir nicht kennen, deren Schicksal aber unser eigenes sein könnte, symbolisieren für mich Zuversicht, Hoffnung und Trost – das Sinnbild von Ostern.

Am wichtigsten aller christlichen Feste feiern wir, dass Jesus auferstanden ist und Hoffnung gegeben hat. Mit dem begonnenen Frühling zeigt uns auch die Natur in unserer Heimat, dass Leben stets aufs Neue erwacht und Zuversicht möglich ist.

Nutzen wir bei gemeinsamen Gottesdienstbesuchen, bei Familientreffen oder Treffen im Freundeskreis die Möglichkeit, wieder ins Gespräch zu kommen, uns auszutauschen, Freuden und Sorgen zu teilen. Genießen wir für einen Augenblick die Schönheiten, die uns mit den besonderen Landschaften unserer Vulkaneifel geschenkt sind. Blicken wir, trotz allem, zuversichtlich nach vorne und vertrauen wir weiterhin der Solidarität in unserer Gesellschaft!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, auch im Namen der Stadt- und Ortsbürgermeister*innen, der Ortsvorsteher*innen und der kommunalen Gremien, ein gesegnetes Osterfest!

Ihr Hans Peter Böffgen
Bürgermeister

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Tankgutscheine für Mitarbeiter

Mechernich – Arbeitgeber können ab sofort für ihre Mitarbeiter lohnsteuerfreie Tankgutscheine bei der Schäfer-Reisen-24-Stunden-SB-Tankstelle in Mechernich ordern – Bis 50 Euro kann einmalig oder jeden Monat getankt werden – Auch Privatkunden können in diesen Zeiten volle Tanks verschenken.

Arbeitgeber können ab sofort monatliche oder einmalige Tankgutscheine bis 50 Euro bei „Schäfer Reisen“ bestellen und in Kartenform als Gratifikation an ihre Mitarbeiter weitergeben. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Bei dem Mechernicher Familienunternehmen „Karl Schäfer Omnibus Reisen GmbH“, kurz „Schäfer Reisen“, gibt es gute Nachrichten für Arbeitgeber und -nehmer. Inhaber Rolf Schäfer: „Seit dem 1. Januar 2022 können Sie als Arbeitgeber jeden Monat 50 Euro (anstelle der bisherigen 44 Euro) als steuerfreien Sachbezug an Ihre Mitarbeiter ausschütten.“

„Schäfer Reisen“-Geschäftsführer Guido Bauer erläutert die einfache Funktionsweise der Tankkarten an der hochmodernen Mechernicher 24-Stunden-Tankstelle. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Die dazu passenden Tankgutscheine und entsprechenden lohnsteuerfreien Abrechnungsmodalitäten gibt es an der SB-Tankstelle von Schäfer auf dem Firmengelände am Kiefernweg 22, direkt am Girard-Kreisel in der Nähe der A-1-Auffahrt Mechernich/Bad Münstereifel.

Gratifikation selbständig „abtanken“

Mit dem Angebot richtet sich das Unternehmen an Arbeitgeber, die Tankgutscheine in Form von monatlichen oder einmaligen Gratifikationen an Mitarbeiter vergeben wollen, ohne gleichzeitig dafür Lohnsteuer ans Finanzamt abführen zu müssen.

Sei es als Gehaltserhöhung oder besonderes „Bonbon“ gedacht, so Schäfers Mitgeschäftsführer Guido Bauer: Die SB-Tankkarte kann entsprechend für einmaligen oder monatlichen Gebrauch mit einem bestimmten Betrag bis 50 Euro aufgeladen werden. „Abtanken“ können die so gratifizierten Mitarbeiter ihre Boni selbständig, wann immer sie möchten, an der vollautomatisierten Mechernicher 24-Stunden-Tankstelle.

„Es gibt verschiedene Abbuchungsmöglichkeiten, eine davon ist die Abrechnung vom entsprechenden Betriebskonto einmal monatlich.

Bei Tankgutscheinen für die private Nutzung bleibe soweit alles gleich: „Der Betrag ist frei wählbar und es gibt den Gutschein im Geschenkdesign“, so Guido Bauer zum Mechernicher „Bürgerbrief“. Gerade in diesen Tagen sei ein voller Tank ein tolles Geschenk auch unter Freunden und Verwandten.

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Eröffnung des neuen barrierefreien Schulhofes mit einem wassernahen Klassenzimmer in Mayen

Mayen – Nach einer Bauzeit von rund fünf Monaten wurden die Sanierungsarbeiten für den neuen barrierefreien Schulhof sowie die Renaturierung der Nette mit einem wassernahen Klassenzimmer an der Grundschule Clemens in Mayen fertiggestellt und feierlich eröffnet.

„Ich freue mich sehr darüber, dass dieses wichtige Projekt nun abgeschlossen ist. Hier wurde etwas ganz Tolles geschaffen – für die Schülerschaft und die Lehrkräfte gleichermaßen. Besonders nachdem die Schule stark von der Hochwasserkatastrophe letzten Jahres betroffen war, ist es umso schöner zu sehen, wie gut die umgesetzten Maßnahmen angenommen werden“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Dem konnte sich Bürgermeister Bernhard Mauel nur anschließen und wünschte viel Spaß beim Lernen unter freiem Himmel.

Die Stadt Mayen konnte mit dem Projekt „Blau Plus“, welches ein Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz ist, und in Abstimmung mit der SGD Nord sowie der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, welche im Bereich „Gewässer“ mit eingebunden werden, diese Maßnahmen umsetzen. Ebenfalls wurden die Anforderungen zur Barrierefreiheit in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bereich Selbsthilfe Körperbehinderter über Herrn Butz, Leiter der Selbsthilfegruppe Mayen/Koblenz, umgesetzt.

Der Schulhof war bereits vor dem Hochwasser in einem sehr schlechten Zustand. Die Maßnahme sollte letztes Jahr schon umgesetzt werden – glücklicherweise verschob sich der Beginn der Sanierung. Nach der Hochwasserkatastrophe hat sich der Zustand des Schulhofes entsprechend weiter verschlechtert, sodass die Maßnahme zeitnah umgesetzt und jetzt fertig gestellt wurde.

Im Rahmen der Sanierung fand in diesem Abschnitt direkt die Renaturierung der Nette statt. Hier wurde besonders der Uferbereich der Nette von Büschen und Sträuchern befreit, sodass selbst in diesem, wenn auch kurzen Abschnitt, mehr Stauraum von rund 330 m³ entstehen konnte.

Ein besonderes Highlight ist das wassernahe Klassenzimmer mit barrierefreiem Zugang an der Nette, welches bei gutem Wetter den Unterricht unter freiem Himmel erlaubt. Die Schüler können auf den Sitzmöglichkeiten aus Stein Platz nehmen und alles über die Nette und ihren Lebensraum erfahren. Dabei spenden Bäume bei heißem Wetter auch einige Schattenplätze.

Die Gesamtkosten für die Sanierung des Schulhofes beliefen sich auf 230.000 €.

Für die Renaturierung des Nette-Bereiches und den Bau des wassernahen Klassenzimmers beliefen sich die Kosten auf 155.000 €. Hiervon wurden 115.000€ aus der Aktion „Blau Plus“ des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

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Wachtberger Hilfstransporte für die Ukraine

Wachtberg-Werthhoven – Privatinitiative wachtberg4help sammelt medizinische Hilfsgüter. Die schon bei der Flutkatastrophe an der Ahr aktive Initiative wachtberg4help ist nun verstärkt im Hilfseinsatz für die Opfer des Ukraine-Krieges. Bereits einen zweiten Transport medizinischer Hilfsgüter konnte die Gruppe um Jochen Schmitz und Manuela Schmidt kürzlich auf den Weg an die polnisch-ukrainische Grenze organisieren. Am Tag vor der Abfahrt trafen Bürgermeister Jörg Schmidt und Beigeordneter Swen Christian die aktiven Ehrenamtler, um sich vor Ort mit diesen über die Hilfsaktionen auszutauschen.

Von Wachtberg an die polnisch-ukrainische Grenze
„Die Hilfsgüter bringen wir persönlich ins polnische Przemysl, das direkt an der Grenze zur Ukraine liegt. Wachtberg4Help sammelt mit einem 13-köpfigen Team vor allem äußerst dringend benötigte medizinische Hilfsgüter und sorgt dafür, dass diese auf schnellstem Wege in die Ukraine gelangen. Per privat organisiertem Transport bringen wir die Hilfsgüter nach Przemysl, eine Kleinstadt, die 1300 Kilometer von Wachtberg entfernt unmittelbar an der polnisch-ukrainischen Grenze liegt. Dort werden die Waren von einer ebenfalls privat organisierten Gruppe von deutschen Rettungssanitätern entgegengenommen, die dann persönlich den nicht ungefährlichen Transport direkt zu den Krankenhäusern, Kinderkliniken und Erste-Hilfe-Stationen weiter in das Kriegsgebiet der Ukraine übernehmen – und das Tag für Tag“, so steht es auf der Website der Initiative. Schmitz ist auch bei der zweiten Tour, mit insgesamt sechs Tonnen Hilfsgütern, wieder als Fahrer mit dabei. Er kennt die Lage vor Ort. Schon bei den einfachsten Dingen bestehe tatsächlich Not, weiß er, wie Verbandsmaterial, Spritzen, Fieberthermometer bis hin zu Blutzuckermessgeräten, aber auch bei Medikamenten und weiterer Ausstattung. Und so sammelt wachtberg4help auch ausschließlich medizinische Hilfsgüter. Wichtig sei, betonte Schmitz, dass alles originalverpackt und haltbar ist! Über Spenden von vor Jahren schon abgelaufenen Medizinprodukten kann er nur den Kopf schütteln.

Gezielt benötigte Hilfsgüter spenden
Eine Amazon-Wunschliste listet die benötigten Materialien auf. Die dort gekauften Hilfsgüter werden dann automatisch zu Wachtberg4Help geliefert. „Auf diese Weise haben wir in den vergangenen Wochen eine große Menge an wichtigen Hilfsgütern zusammengetragen“, freute sich Schmidt. Voller Stolz zeigte sie zwei komplett bestückte Erste-Hilfe-Rucksäcke, die nun auch mit ins Kriegsgebiet gebracht werden. „Die dritte Tour ist bereits in Vorbereitung!“

Eintragung als gemeinnütziger Verein beantragt
Die Initiative bemüht sich aktuell um eine Eintragung als gemeinnütziger Verein. So könnten sie auch Spendenquittungen ausstellen, erklärt Schmidt, denn viele wollten Geld spenden. Sobald die Gemeinnützigkeit eingetragen sei, werden die Spenden auf ein offizielles Spendenkonto überwiesen und Spendenquittungen könnten ausgestellt werden. Und diese Spenden werden zunehmend wichtiger, um zum Beispiel zu günstigeren Großhandelspreisen auch große Mengen einkaufen zu können oder spezielle Hilfsgüter zu bekommen, die kaum von Privatpersonen gespendet werden.

Bürgermeister Jörg Schmidt und Beigeordneter Swen Christian waren deutlich beeindruckt vom Engagement und dem Netzwerk, mit dem wawchtberg4help zusammenarbeitet, um die hier generierte Hilfe auch wirklich dort ankommen zu lassen, wo sie gebraucht wird.

 

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Landesregierung NRW unterstützt Amateurtheater und Freilichtbühnen mit 500.000 Euro bei Corona-bedingten Engpässen

Region/Düsseldorf – Antragsstellung ab sofort möglich – NRW Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Amateurtheater als wichtigen Bestandteil der Kulturlandschaft nicht nur in der Pandemie, sondern dauerhaft stärken. Die Amateurtheater und Freilichtbühnen bieten insbesondere außerhalb der Metropolen ein breites Theaterangebot und bilden damit einen wichtigen Bestandteil der vielfältigen Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens.

Während der Corona-Pandemie mussten viele Freilichtbühnen und Amateurtheater ihre Reserven und Rücklagen aufbrauchen. Um angesichts dieser schwierigen Situation des Amateurbereichs ein klares Signal der Unterstützung zu senden, stellt das Land ihnen eine einmalige Förderung in Höhe von 500.000 Euro bereit. Die Mittel sollen die Amateurtheater beim Ankauf von Materialien für Bühne und Kostüme unterstützen.

„Amateurtheater und Freilichtbühnen leisten eine generationsübergreifende Arbeit und bieten insbesondere dem Theaternachwuchs Raum für erste künstlerische Erfahrungen auf der Bühne. Um die Einschnitte abzumildern, die die Amateurtheater und Freilichtbühnen während der Corona-Pandemie hinnehmen mussten, stellen wir ihnen eine einmalige finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Darüber hinaus wollen wir die Amateurtheater und Freilichtbühnen künftig aus dem Landeshaushalt fördern, um die wichtige Arbeit, die hier geleistet wird, grundsätzlich besser abzusichern und zu stärken. Hierzu werden wir Gespräche mit dem Verband der Amateurtheater aufnehmen“, sagt Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Für die Corona-Förderung können sich alle nordrhein-westfälischen Amateurtheater und Amateur-Freilichtbühnen ab sofort bewerben. Die Anträge können bei den jeweiligen Bezirksregierungen gestellt werden. Die Fördergrundsätze und weitere Erläuterungen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.amateurtheater-nrw.de/

www.freilichtbuehnen.de/

www.nrw-lfdk.de/

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Die Sportjugend Rheinland will die Vereine fit für die Zukunft machen

Region/Koblenz – Vollversammlung wählt neuen Vorstand und setzt sich hohe Ziele. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen auf den Kinder- und Jugendsport, aber auch ihre Auswirkung auf die Selbstwahrnehmung junger Menschen und deren Zukunftsperspektiven waren beherrschendes Thema bei der Vollversammlung der Sportjugend Rheinland. Rund 50 Vertreter*innen aus Vereinen und Verbänden konnte der Vorsitzende Mehran Faraji in Mülheim-Kärlich begrüßen.

Bereits in den Grußworten des aus Mainz angereisten Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration David Profit und der Sportbund Rheinland Präsidentin Monika Sauer wurde die besondere Situation junger Menschen in der Pandemie deutlich: Die Beeinträchtigungen wiegen schwerer als bei Erwachsenen. „Wir mussten ständig den Spagat zwischen Schutz vor Ansteckung auf der einen Seite und die Aufrechterhaltung der Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche auf der anderen Seite schaffen“, warb Profit um Verständnis für manche Entscheidung der Politik. „Die Sportjugend ist die Zukunft des Sports, deshalb gilt es, hier zu investieren“, betont SBR-Chefin Monika Sauer mit Blick auf die Nachwirkungen und Entwicklungen der Krisen der vergangenen Monate.

Wie Kinder und Jugendliche die Corona-Pandemie erlebt haben und welche Auswirkungen dies auf ihren Alltag hatte, stellte Anne Grossart vom Institut für sozialpädagogische Forschung in Mainz in ihrem Impulsvortrag „Jugend in Zeiten von Corona – Ergebnisse der Jugendbefragung 2021“ dar. Mehr als 50% blicken besorgt in die Zukunft, Corona habe die Perspektiven nicht nur verändert, sondern verschlechtert, so die Referentin in ihren Ausführungen. Obwohl auch ein hohes Maß an Solidarität gegenüber den gesellschaftlichen Herausforderungen zurückgespiegelt wurde, fehlte es den jungen Menschen im Befragungszeitraum im Frühjahr 2021 an Möglichkeiten zur Beteiligung und Mitwirkung. Die Forderungen, die sich daraus an die Politik ergeben, sind schlüssig: Es brauche eine Absicherung der Jugendarbeit, echte Perspektiven und die Beteiligung müsse strukturell verankert und nachhaltig ausgebaut werden.

Neben der Förderung von Partizipationsmöglichkeiten wird die Sportjugend Rheinland zukünftig einen Fokus auf die Bewegungsförderung legen. Ausgehend von den Erkenntnissen des Kinder- und Jugendsportberichtes 2020 kündigte Mehran Faraji neue Projekte an, um mehr Bewegung in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu bringen. Gerade in den vergangenen beiden Jahren seien aufgrund der Corona-Pandemie weniger junge Menschen in einen Verein eingetreten. Um Auswirkungen auf den Spielbetrieb und das junge Engagement zu verhindern, gilt es die Vereine fit für die Zukunft zu machen.

Die Bandbreite der Services für Vereine und Verbände hatte der Vorstand zuvor in seinem Bericht dargelegt. So habe man Konzepte zur allgemeinen Bewegungsförderung entwickelt, um Kinder und Jugendliche für den Vereinssport zu begeistern, wie z.B. die Bewegungsrallye und den SPORTspielPLATZ. Sportpolitisch stand eine gemeinsame Wahlkampagne der Sportjugenden zur Landtagswahl 2021 und politische Gespräche, um die Anliegen von Kindern und Jugendlichen zu vertreten, im Fokus der Arbeit. Auch die Auszeichnung von jungen Engagierten mit dem Ehrenamtsförderpreis konnte die Bedeutung der Jugendarbeit im Sport ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.  Der weitere Ausbau des Bildungsangebotes durch die Aufnahme von Web-Seminaren führte zu einem neuen Teilnehmerrekord – die Digitalisierung werde auch über die Pandemie hinaus eine große Rolle spielen. Nicht zuletzt verwies Faraji auf ein weiteres Schwerpunktthema der Sportjugend:  Mit kostenfreien Vereinsberatungen zum Kinderschutz sowie der Veröffentlichung eines PocketGuides konnte die Implementierung von Schutzmaßnahmen im Sport deutlich erhöht werden.

Einstimmig billigte die Versammlung den Haushaltsplan 2022 in Höhe von rund 417.000 Euro und machte damit den Weg frei für die Fortführung der erfolgreichen Projekte.

Bei der Umsetzung dieser Ziele wird Faraji durch frische Kräfte im Vorstand unterstützt. Neu im Vorstand sind Dominik Weiler (31, Koblenz) für Bildung und Kira Michels (24, Dattenberg) für das Ressort Freizeiten. Michael Herrmann (Jugendpolitik) und Felix Horbach (Finanzen und Jugendprojekte) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch Pia Eberz gehört weiter dem Vorstand an. Sie wechselt von den Freizeiten zur Prävention.

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Danke Schiri – FVM ehrt Schiedsrichter*innen im Kreis Euskirchen

Euskirchen/Hennef – 1,5 Millionen Fußballspiele finden Jahr für Jahr in ganz Deutschland statt. 45.000 Schiedsrichter*innen sind dafür Woche für Woche im Einsatz. Für diese Leistung verdienen sie Respekt und Dank. Der Deutsche Fußball-Bund und der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) zeichneten daher Anfang April im Rahmen der Aktion „Danke Schiri!“ 25 Schiedsrichter*innen der neun Fußballkreis im FVM aus – stellvertretend für alle Unparteiischen, die jede Woche Spiele leiten und damit ein ebenso wichtiger Teil des Fußballspiels sind wie die Mannschaften.

In den drei Kategorien „Schiedsrichterinnen“, „Schiedsrichter U50“ und „Schiedsrichter Ü50“ wurde pro Kreis je ein Schiedsrichter bzw. eine Schiedsrichterin geehrt, zudem zeichnete der FVM je eine Landessiegerin bzw. einen Landessieger aus: Viola Funke (Kreis Berg), Markus Schmitz (Kreis Köln; U50) und Manfred Ringelmann (Kreis Bonn, Ü50) dürfen sich nun auf eine Ehrung des DFB in Frankfurt freuen.

In der Niederlassung des DFB-Partners „Das Örtliche“, das durch Greven Medien in Köln verlegt wird, ehrten FVM-Vizepräsidentin Johanna Sandvoß und der Vorsitzende des Verbandsschiedsrichterausschusses, Peter Oprei, gemeinsam mit FIFA-Schiedsrichter Sascha Stegemann sowie Greven-Geschäftsführerin Anke Herbener und Marketingleiterin Kathleen Oswald die anwesenden Unparteiischen aus den Kreisen stellvertretend für alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.

„Ich kann euch nur beglückwünschen – ihr habt ein faszinierendes Hobby gewählt“, eröffnete Sandvoß ihr Grußwort. „Es gibt natürlich auch Herausforderungen, die wir gemeinsam mit den ehrenamtlichen Engagierten und den Vereinen weiterhin angehen werden“, sicherte Sandvoß, selbst Schiedsrichterin, den Anwesenden zu. „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, unser Hobby weiterzuentwickeln und für ein faires und sportliches Miteinander auf und neben dem Platz zu sorgen.“ Ihr abschließender Dank an alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für deren langjähriges Engagement wurde mit einem herzlichen Applaus erwidert.

Oprei hob besondere Bedeutung der Veranstaltung hervor: „Wir ehren euch heute stellvertretend für alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im FVM. Bitte nehmt diesen Dank mit in eure Kreise und gebt ihn an eure Kolleginnen und Kollegen weiter.“ Auch Herbener begrüßte alle Anwesenden und betonte: „Wir sind sehr gern Gastgeber für diese Ehrung und freuen uns, diese tolle Veranstaltung begleiten zu dürfen.“

Zu Gast bei der Ehrung war auch FIFA-Schiedsrichter Sascha Stegemann, der es sich nicht nehmen ließ, sich in einer kurzen Rede an seine Kolleginnen und Kollegen zu wenden: „Mein Dank geht an alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die Woche für Woche auf den Plätzen stehen. Unsere Aufgabe bleibt dieselbe, egal in welcher Klasse wir pfeifen: für ein gerechtes und faires Spiel zu sorgen – das verbindet uns alle.“

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Frostiger Halbmarathon für Heike Court von der LG Laacher See in Freiburg

Laacher See – Premiere für die Athleten der LG Laacher See in Düsseldorf-Benrath. Seit Januar bereiteten sich die LG’ler auf einen Halbmarathon im April vor. Der Trainingsplan beinhaltete 10 Wochen Vorbereitung nach verschiedenen Vorgaben. Da der Bonner Halbmarathon coronabedingt sind stattfand, entschieden sich einige LG’ler für einen Start in Düsseldorf-Benrath.

Vor dem Start v.li. Daniel Bölts, Roland Wesche, Petra Schulz, Udo Schulz und Klaus Jahnz. Foto: LG Laacher See

Für Petra Schulz und Daniel Bölts sollte es eine Premiere sein. Während sich die Eifel am ersten April Wochenende in ein Winterland verwandelte, war es in Düsseldorf-Benrath trocken und kühl. Das machte den Sportlern nichts aus, für das Laufen war das Wetter ideal.

2020 haben Petra und Udo Schulz das Anfängertraining bei der LG Laacher See absolviert. Udo war bereits vor über 15 Jahren einen Halbmarathongelaufen. Mit jedem Training steigerte sich ihre Kondition und so planten sie für 2022 einen Start bei einem Halbmarathon.

Udo lief als Erster der LG nach 2:03:06 Std. und dem 4. Platz der M60 ins Ziel. Zehn Minuten später folgte seine Petra (2:13:03 Std.). Sie lief auf Rang 2 der W55 und wurde von Roland Wesche (4. M65) begleitet. Daniel Bölts (M40) hielt sich genau an seine Zeitvorgaben und finishte mit 2:28:28 Std. Gemeinsam mit Klaus Jahnz, der auf Platz 1 der M70 belgte, lief er die Distanz.

Keine andere Großstadt Deutschlands wird so sehr von der Sonne verwöhnt wie Freiburg. Über 1.800 Stunden pro Jahr scheint sie auf die Stadt und sorgt damit für ein besonders angenehmes Klima. Darauf freute sich Heike Court am meisten. Doch bei ihrer Ankunft in Freiburg wurde sie mit ca. 10 cm Neuschnee empfangen.

Nichtsdestotrotz wollte sie den Halbmarathon laufen, dafür hat sie extra die lange Anreise in Kauf genommen. Beim Start am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr zeigte das Thermometer auf dem Freiburger Messegelände zwei Grad an. „Beim Laufen wird es warm“, sagte sich Heike und legte los. Eine Sightseeingtour durch das Herz Freiburgs mit zahlreichen Bands sorgten für eine phantastische Motivation und Partystimmung auf der Strecke. „Ein tolles Sport Ereignis und Musik Event mit einer tollen Strecke und Zielverpflegung. Das hat Wiederholungswert“, freut sich Heike, die den HM in 2:05:33 Std. und persönlicher Bestzeit absolvierte.

Bitte vormerken:

1. Mai 2022 „Lohners Vulkan Marathon“ in Mendig

Anmeldung und weitere Informationen unter www.vulkan-marathon.de/