Kategorien
News

Jahrestag der Flutkatastrophe – Gemeinsames Gedenken von Kreis und Kommunen – Menschenkette soll Solidarität zeigen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zum Jahrestag der Flutkatastrophe wird es am Donnerstag, den 14. Juli 2022, um 18 Uhr, in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine zentrale öffentliche Gedenkveranstaltung geben. Darauf haben sich Landrätin Cornelia Weigand und die hauptamtlichen Bürgermeister der flutbetroffenen Kommunen verständigt.

Daneben soll es am Folgetag in allen flutbetroffenen Städten und Ortsgemeinden auch ein dezentrales Gedenken geben. Denn für viele Flutbetroffene ist es wichtig, an diesem Tag in Erinnerung an die Flut vor Ort zu sein und diesen Moment in  kleinerem Kreis zu begehen. Um 18 Uhr soll mit einer Menschenkette symbolisch die enorme Solidarität und der Zusammenhalt von Betroffenen und Nicht-Betroffenen sowie ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern gezeigt werden. Darüber hinaus werden als Zeichen der gemeinsamen Trauer und Hoffnung  an diesem Abend in allen Ortschaften die Glocken läuten.

Landrätin Cornelia Weigand begrüßt das gemeinsame Vorgehen: „Wenn wir Hand in Hand dort stehen, wo das Wasser war, ist es für alle ein wichtiger Moment des Innehaltens. Zugleich setzen wir so ein weithin sichtbares Zeichen für unseren Zusammenhalt und für unseren gemeinsamen Aufbruch.“

Einzelheiten zu beiden Veranstaltungen werden in den nächsten Wochen bekanntgegeben.

Kategorien
News

Westenergie unterstützt die Stadt Zülpich

Zülpich – Mehr Sicherheit durch Verkehrsmessanlagen. Das Thema Verkehrssicherheit ist für die Stadt Zülpich ein wichtiger Baustein in der Verkehrsplanung. Daher wurde nun eine weitere Anlage zur Messung von Geschwindigkeiten im Straßenverkehr angeschafft. Dabei
handelt es sich um eine solarbetriebene Anlage, die den Verkehr in beiden Richtungen verdeckt aufzeichnet – und zwar sowohl die Art und Anzahl der Fahrzeuge als auch die gefahrenen Geschwindigkeiten.

Die Westenergie AG hat die kompletten Anschaffungskosten in Höhe von 2300,- Euro über ihr Förderprogramm „Kommunales Energiekonzept“ (KEK) gefördert. Durch umweltfreundliche Solarmodule benötigt die Verkehrsmessanlage keinen eigenen Stromanschluss und ist so vielfältig einsetzbar.

Besonders für Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Schule und Kindergarten soll hierdurch die Sicherheit erhöht und der Verkehr beruhigt werden. Einsatzorte sind daher vornehmlich vor Schulen und Kindergärten, daneben aber auch an Ortseingängen und sonstigen sensiblen Verkehrspunkten denkbar.

So wie im Ortsteil Enzen, wo bei Ortsvorsteher Christoph Neuhaus immer wieder Beschwerden wegen zu schnell fahrender Autos, Motorräder oder Lastwagen auf der sehr engen Ortsdurchfahrt (Firmenicher Straße – L61) eingehen! „Manche rasen hier mit 70 Stundenkilometern und mehr durch den Ort.

Ich hoffe, dass die jetzigen Messungen belastbare Daten liefern, damit anschließend Maßnahmen zur Verbesserung der Situation getroffen werden können.“ Damit verfügt die Stadt Zülpich nunmehr über zwei verdeckt messende Anlagen und zwei so genannte „Smiley“-Geräte. Letztere präsentieren jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings
werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden auch hier anonymisiert gespeichert.

Bürgermeister Ulf Hürtgen ist überzeugt, dass mit dem Einsatz der Messanlagen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht wird: „Wenn Autofahrern signalisiert wird, dass sie zu schnell unterwegs sind, nehmen sie hoffentlich den Fuß vom Gas und fahren bewusster. Das ist das Ziel.“ Die Anlagen dienen als präventive Maßnahme. Sie kommen also einem moralischen Zeigefinger gleich und stellen keine Sanktion dar.

Westenergie-Kommunalbetreuer Achim Diewald stellt fest: „Ich freue mich, dass wir als regionaler Energieversorger gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Energieeffizienz umsetzen. Dadurch leisten wir einen Beitrag für mehr Standortqualität und – wie in diesem Fall – zugleich auch zur Verkehrssicherheit.“

Kategorien
News

Fußball-Verband Mittelrhein verzichtet auf Erhöhung von Grundbeiträgen und Meldegebühren

Region/Hennef – Der Fußball-Verband Mittelrhein wird erneut auf eine Erhöhung der Grundbeiträge und Meldegebühren von Vereinen verzichten. Das hat der Beirat des FVM in seiner Frühjahrstagung beschlossen, um die Vereine weiterhin so gut wie möglich zu entlasten. Die Abgaben der Vereine an den FVM sind damit seit 2016 unverändert geblieben.

„Zwar haben die Vereine trotz der Corona-Pandemie erfreulicherweise keine sinkenden Mitgliederzahlen und damit -beiträge zu verzeichnen, gleichwohl sind sie durch die Corona-Pandemie insgesamt sehr belastet“, erklärt FVM-Schatzmeister Ewald Prinz. „Denn den Vereinen fehlen insbesondere die Einnahmen aus Sportwochen und weiteren Vereinsaktivitäten, über die sie Gelder für ihre Arbeit generieren. Zudem sind sie durch erhöhte Energiekosten belastet“, so Prinz. „Daher wollen wir in dieser für alle schwierigen Phase auf die in unserer Finanzordnung festgelegte, grundsätzlich jährliche Erhöhung der Beiträge und Abgaben verzichten.“

 

Kategorien
News

Mobile Endgeräte für alle Schülerinnen und Schüler an Schulen in Trägerschaft des Eifelkreises Bitburg-Prüm

Bitburg – Bei den mobilen Endgeräten handelt es sich um ein iPad ab der 8. Generation mit mindestens 64 GB Speicher, einer robusten Hülle und einem digitalen Stift. Für die Nutzung der Geräte wird ein Entgelt in Höhe von monatlich 10,00 Euro und damit insgesamt 120 Euro (inkl. MwSt.) jährlich erhoben.

Dieses Angebot betrifft folgende Schulen (ab der 5. Klasse):

  • Otto-Hahn-Realschule plus Bitburg
  • Grund- und Realschule plus Neuerburg
  • Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm
  • Realschule plus Bleialf
  • Franziskus Grund- und Realschule plus Irrel
  • Willibrord-Gymnasium Bitburg
  • Regino-Gymnasium Prüm
  • Maximin-Schule Bitburg
  • Astrid-Lindgren-Schule Prüm
  • Martin-Schule Bitburg
  • Theobald-Simon-Schule Berufsbildende Schule Bitburg
  • Berufsbildende Schule Prüm

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler können sich über nachfolgenden Link registrieren:

https://www.terminland.de/kv-bitburg2/

Bis dato wurden insgesamt rund 2.400 Verträge (rund 40% aller Schülerinnen und Schüler) abgeschlossen und hiervon rund 1.800 Geräte (rund 30% aller Schülerinnen und Schüler) ausgehändigt.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass eine fristgerechte Ausstattung zum Schuljahresbeginn 2022/2023 nur für Registrierungen bis zum 20.05.2022 sichergestellt werden kann. Für im Anschluss erfolgte Registrierungen erfolgt die Ausstattung in Abhängigkeit der aktuell bekannten Lieferzeiten ggfs. erst im Laufe des Schuljahres.

Für Rückfragen können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler gerne an das Team der Schul-IT wenden: ipad-ausleihe@bitburg-pruem.de.

Kategorien
News

Zahlreiche Interessierte nutzen Tag der Begegnung

Region/Mayen-Koblenz – Depressionen, Suchterkrankungen, Pandemie-bedingte Probleme, Belastungen und mehr – wer das Gefühl hat, seine eigene Situation, oder die einer nahestehenden Person, nicht mehr alleine meistern zu können, kann sich vertrauensvoll an den Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz wenden. Wie genau man Hilfe erhält, beziehungsweise Rat und Tat von Profis aussehen, davon konnten sich Interessierte jüngst selbst ein Bild beim Tag der Begegnung am neuen Standort des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Andernach machen.

Rege genutzt wurde dieses Angebot nicht nur von vielen wissbegierigen Bürgern, sondern auch von Kooperationspartnern des Gemeindepsychiatrischen Verbundes. So ergriffen etwa auch Mitarbeiter der Rhein-Mosel-Fachklinik, der Barmherzigen Brüder Saffig, von Selbsthilfegruppen, aber auch der Stadt Koblenz sowie des Jobcenters die Gelegenheit zum intensiven Austausch vor Ort. In den neuen Räumlichkeiten in der Breite Straße informierte der Sozialpsychiatrische Dienst über diverse Krankheitsbilder. Vorgestellt wurden außerdem flankierende Hilfesysteme und deren Angebote, wie zum Beispiel Lebensberatungsstellen, Selbsthilfegruppen und spezielle Gruppen für Kinder psychisch kranker Eltern. Besonders im Fokus stand an diesem Tag das Thema Resilienz. Dabei geht es um die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu überstehen. Musikalisch unterstützt wurde der Tag der Begegnung von zwei betroffenen Personen, die die Veranstaltung mit drei Darbietungen bereicherten.

Der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz ist generell Ansprechpartner für Personen in seelischen Belastungssituationen. Er berät, hilft bei der Klärung der Situation und vermittelt bei Bedarf weitere Hilfen. Der Dienst ist zuständig für den Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz. Neben dem zentralen Standort in Andernach, Breite Straße 109, besteht die Möglichkeit, nach Terminvereinbarung auch Gespräche in den Standorten Mayen, Bannerberg 6, und Koblenz, Mainzer Straße 60a, zu führen. Folgende Mitarbeiter stehen im Gesundheitsamt Mayen-Koblenz beratend zur Seite:

Karl-Heinz Abel, Tel. 02632/2516-23

E-Mail: karl-heinz.Abel@ kvmyk.de

Gabriele Bößler-Nick, Tel. 02632/2516-15

E-Mail: gabriele.boessler-Nick@kvmyk.de

Susanne Breitbach, Tel. 02632/2516-24

E-Mail: susanne.breitbach@kvmyk.de

Lara Kiefer, Tel. 02632/2516-21

E-Mail: lara.kiefer@kvmyk.de

Fabian Schmidt, Tel. 02632/2516-17

E-Mail: fabian.schmidt@kvmyk.de

Daniela Zimmer, Tel. 02632/2516-16

E-Mail: daniela.zimmer@kvmyk.de

Weitere Informationen zu den Beratungsangeboten des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreise Mayen Koblenz und der Stadt Koblenz gibt es im Internet unter der Adresse www.kvmyk.de

Kategorien
News

Ortsgemeinde Plaidt rüstet gesamte Straßen-Beleuchtung auf LED-Technik um

Plaidt – Moderne Technik von Westenergie senkt Kosten und schont die Umwelt. Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommune rüstet die Westenergie die Straßenlaternen in der Ortsgemeinde Plaidt um. Insgesamt werden im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ alle 990 Straßenleuchten ausgetauscht und durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt.

Zu Beginn der Arbeiten kam Peter Wilkes, Ortsbürgermeister von Plaidt gemeinsam mit Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie und Wolfgang Koch, Netzplaner beim Verteilnetzbetreiber Westnetz zusammen, um sich vorab ein Bild der Modernisierungspläne zu machen. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Peter Wilkes. „Wir freuen uns, dass wir durch die Umrüstung in Plaidt zukünftig Energie und Kosten einsparen.“

„Vor fünf Jahren haben wir bereits einen Teil der Leuchtstellen auf LED umgerüstet, die dank geringerer Wattzahl weniger Energie verbrauchen und die Umwelt entlasten.“, erklärt Wolfgang Koch, Netzplaner bei Westnetz. Zudem wird ein jährlicher Ausstoß von rund 38 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 durch die Gemeinde vermieden. Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Kommune auch finanziell. Durch die Umrüstung von 338 Straßenlaternen auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um 60 Prozent. Zukünftig spart die Ortsgemeinde Plaidt jährlich einen großen Teil ihrer Betriebskosten, die Umrüstung rechnet sich bereits nach wenigen Jahren. „Die modernen LED-Laternen haben eine längere Lebensdauer und sind damit auch deutlich günstiger als die zuvor verbaute Technik. Eine komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung rechnet sich bei den rapide steigenden Energiekosten umso schneller“, so Fabian Vocktmann von Westenergie.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen derzeit vielerorts als Dienstleister im Bereich der Wartung und des Betriebes von Straßenleuchten. Dabei unterstützt Westenergie die Modernisierung der Anlagen auf hochmoderne LED-Technologie mit einem Innovationszuschuss. So konnte auch die Ortsgemeinde Plaidt für diese Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz finanziell unterstützt werden.

Kategorien
News

Johanniter helfen Hochwasser-Geschädigten – Jeden Dienstag nach telefonischer Anmeldung

Mechernich-Kommern/Satzvey – Ein Infoabend für Betroffene des Julihochwassers 2021 veranstalteten jetzt Johanniter-Unfallhilfe und Stadt Mechernich in der Bürgerhalle Kommern. Der Abend diente der Klärung von Fragen und der Vorbereitung regelmäßiger Sprech- und Beratungsstunden, die ab Mai im Pfarrheim Satzvey und in der Bürgerhalle Kommern stattfinden sollen.

Und zwar jeden Dienstag zwischen 10 und 17 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei Luisa Mertens, der Projektleiterin Hochwasserhilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.  unter der Telefonnummer (0 22 41) 23 423 -34, oder per Mail an hochwasserhilfe.bonn@johanniter.de

36 Interessenten stießen an dem Informationsabend zu den Johannitern und den Vertretern der Stadt. Dezernent Ralf Claßen machte die Einführung. Luisa Mertens und Kai Imsande beantworteten viele Fragen rund um die staatlichen Fördergelder für Betroffene der Hochwasserschäden.

Der Diplomingenieur und Bausachverständige Horst Irmler berichtete über Tücken beim Wiederaufbau und bei Baumängeln. Das Interesse der Gäste war groß, berichtete Manuela Holtmeier, die Teamleiterin Bürger & Politik bei der Stadtverwaltung Mechernich. Es wurden bereits zahlreiche weitere Kontakttermine vereinbart.

Kategorien
News

Ortsentwicklung in acht Ahrtal-Gemeinden gefördert

Mayschoß/Mainz – Das Innenministerium hat acht von der Flutkatastrophe betroffenen Ortsgemeinden im Ahrtal eine Förderung für die Ortsentwicklung bewilligt. Die Förderung in einer Gesamthöhe von rund 260.000 Euro wird den Gemeinden Altenahr, Ahrbrück, Dernau, Hönningen, Kesseling, Kirchsahr, Mayschoß und Rech zuteil.

In Mayschoß übergab die Wiederaufbaubeauftragte der Landesregierung, Staatssekretärin Nicole Steingaß, den Förderbescheid persönlich an den Ersten Beigeordneten Hartwig Baltes.

„In der Kommunalentwicklung hat sich das Prinzip bewährt, dass die Menschen vor Ort gemeinsam ihre Zukunft planen. Mit fachlicher Unterstützung professioneller Planer werden die Ortsgemeinden im Prozess begleitet und beraten. Das Innenministerium fördert diese Unterstützung. Dabei kann es um Fragen der Gestaltung, der Wohnbauentwicklung, aber auch der Infrastruktur gehen. Im Fokus steht die mittel- und langfristige Entwicklung der Kommunen“, sagte Staatssekretärin Steingaß.

Konkret geht es bei der Förderung um die Beratung bei kommunalen Projekten hinsichtlich der Konzeption und Planung sowie der Einpassung in die Gesamtortentwicklung. So sollen örtliche und überörtliche Entwicklungskonzepte entstehen.

Die Ortsgemeinde Altenahr erhält als Grundzentrum eine Förderung in Höhe von rund 50.000 Euro. Die anderen Gemeinden erhalten jeweils rund 30.000 Euro.

Kategorien
News

Telekom lässt alle Telefonstellen im Stadtgebiet von Zülpich im Laufe des Jahres 2022 abbauen

Zülpich – Öffentliche Telefone verschwinden auch aus dem Zülpicher Stadtbild. Zurzeit betreibt die Telekom im Stadtgebiet Zülpich noch 18 öffentliche Telefonstellen. Diese sollen jedoch im Laufe dieses Jahres allesamt abgebaut werden. Bislang hatte sich die Stadt Zülpich stets für
den Erhalt der öffentlichen Telefone stark gemacht – wenngleich deren Nutzung wegen des in den letzten Jahren stetig wachsenden Fest- und Mobilfunknetzes sehr stark abgenommen hat.

Grundlage für den Erhalt der Telefonstellen bildete bis Ende November 2021 eine Regelung im Telekommunikationsgesetz
(TKG alt), wonach die öffentliche Telekommunikation als Teil der Universaldienstleistung vorgegeben war. Die Telekom Deutschland hatte sich auf dieser Basis zur Erbringung dieser Universaldienstleistung selbst verpflichtet.

Mit Inkrafttreten des neuen Telekommunikationsgesetzes (TKG) zum 01. Dezember 2021 ist diese Rechtsgrundlage inzwischen aber entfallen und ist damit auch die Selbstbindung der Telekom zum bedarfsgerechten Betrieb von öffentlichen Telefonstellen hinfällig geworden.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Telekom nun auch für den Abbau aller öffentlichen Telefonstellen im Stadtgebiet Zülpich entschieden. Die Ausführung der Arbeiten wird im Auftrag der Telekom im Laufe des Jahres 2022 von einer Fachfirma durchgeführt.

Kategorien
News

Lions Club Wittlich LESURA feiert Gründung

Wittlich – Der Damen Lions Club Wittlich LESURA wurde bereits am 21. April 2020 gegründet. Die Charterfeier konnte aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen erst jetzt offiziell gefeiert werden. Am Samstag, 19. März 2022 feierte der Lions Club Wittlich LESURA seine Gründung mit einer festlichen Charterfeier im Barocksaal in Kloster Machern.

Nachdem die Jagdhornbläsergruppe des Kreisjagdverbandes Bernkastel-Wittlich im Innenhof zum Willkommen aufgespielt hatte, eröffnete Gründungspräsidentin Ulrike Brämer die festliche Feier mit der Begrüßung der anwesenden Gäste, unter ihnen Vertreter verschiedener Lions-Clubs aus der Region.

Durch das hochkarätige Programm führte Clubmasterin Mana Binz. Mezzosopranistin Alexandra Uchlin-Grewis (Gewinnerin des Distrikt Lions Musikwettbewerbsim Fach Gesang im letzten Jahr) eröffnete passend die musikalische Umrahmung mit dem Lied „Ich lade mir gerne Gäste ein“. Cellistin Lea Reutlinger (Bundessiegerin beim Bundeswettbewerb in Halle in Klavierkammermusik) begeisterte die Gäste mit der Suite von Johann Sebastian Bach für Viloncello solo Nr. 3 in D-Dur.

In einem feierlichen Akt wurde die Gründungsmitgliedschaftsurkunde nach Unterzeichnung mit dem Lions-Abzeichen von Past Distrikt Governor Wolfgang Ernst Lions Club Trier und dem Initiator der LESURAS Thomas Hammes vom Patenclub des Lions Club Wittlich ausgehändigt.

Das Logo des Vereins, welches Mana Binz künstlerisch gestaltete, zeigt die Verbindung zwischen Eifel, Mosel und Hunsrück – die Regionen, die in dem Club vertreten sind. Zu dieser landschaftlichen Verbindung stand als weiterer Programmpunkt eine kleine Fragerunde zwischen dem Bürgermeister der Stadt Wittlich Joachim Rodenkirch und dem Stadtbürgermeister von Bernkastel-Kues Wolfgang Port an. Die Fragen moderierte die Geschäftsführerin von „Faszination Mosel“ Simone Röhr. Beide Bürgermeister betonten in welch schöner Landschaft die Städte und Gemeinden des Landkreises Bernkastel- Wittlich liegen und somit verbunden sind.

Unter dem Leitbild „We serve“ setzen sich die LESURAS zum Ziel durch persönliches Engagement vor Ort den Lions-Gedanken in der Region umzusetzen, die Förderung von Projekten hilfsbedürftiger Menschen und einsatzfreudige Menschen zu bewegen, der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen. So konnte der Club bereits über 40.000 Euro an Spenden durch den Verkauf von Adventskalendern in der Jahren 2020 und 2021 erzielen, die für verschiedene Projekte an Schulen im Landkreis Bernkastel-Wittlich eingesetzt wurden.

Natürlich durfte anlässlich der Charterfeier der gute Zweck auch nicht fehlen. So wurden Lose für eine Tombola verkauft. Die Preise wurden alle gestiftet. Der Erlös geht zu 100 Prozent an Kinder und Jugendliche im Landkreis Bernkastel-Wittlich bzw. für ukrainische Flüchtlingskinder.

Ein rundum gelungene Charterfeier ganz im Sinnen des Leitbildes „We serve“.