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So manchen Streit geschlichtet

Kall – Franz Nocker aus Urft hat sein Amt als Schiedsmann in Kall nach 25 Jahren niedergelegt – Im Laufe seiner Amtstätigkeit viele Streithähne erlebt – Nachfolger ist Rolf Schneider aus Golbach. Streiten lässt sich über alles, aber nicht immer muss der Weg direkt zum Rechtsanwalt und vor Gericht führen. Vor allem die kleinen Reibereien des alltäglichen Lebens sind klassische Fälle für die sogenannten Schiedspersonen. Sie  schlichten statt zu richten und vermitteln zwischen den uneinigen Parteien. Dabei sind sie ganz bewusst juristische Laien, denn sie versuchen, eine Einigung herbeizuführen und den Gang vors Gericht zu ersparen. „Die Parteien haben größtmöglichen Einfluss auf die Gestaltung des Vergleichs, während es bei Gericht immer einen Verlierer gibt“, berichtet Franz Nocker, langjähriger Schiedsmann der Gemeinde Kall. Zudem wären die Gerichte vollends überlastet, wenn jede Kleinigkeit dort verhandelt werden müsste.“

Franz Nocker aus Urft war 25 Jahre lang Schiedsmann der Gemeinde Kall und hat im Rahmen seines Ehrenamtes Vieles erlebt. In seinen Zuständigkeitsbereich fielen zahlreiche Nachbarschaftsstreitigkeiten, kleinere Delikte aus dem Strafrecht, Nachrede, kleinere Handgreiflichkeiten und Geldstreitigkeiten. Zwar muss auch eine Schiedsperson Recht und Gesetze kennen, im Vordergrund sollen aber der gesunde Menschenverstand und die ortsnahe Kenntnis der Verhältnisse stehen. Denn Ziel ist keine rechtsprechende Entscheidung, sondern eine Einigung der jeweiligen Streithähne.

Die Idee des Schiedsamtes ist fast 200 Jahre alt und wurde bereits 1827 vom Königreich Preußen eingeführt. Zu Beginn waren es bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, die in die Zuständigkeit des Schiedsmannes fielen, später wurden ihm auch zusätzliche Aufgaben aus dem Strafrecht übertragen. Das Schiedsamt hat sich bewährt und erfüllt heute eine wichtige Funktion im deutschen Rechtssystem, indem es kostengünstiger und deutlich schneller zivilrechtliche Streitigkeiten durch einen einvernehmlichen Vergleich herbeizuführen hilft. Dieser ist dann rechtsverbindlich und 30 Jahre lang vollstreckbar.

Zwischen Antragstellung und Verhandlung liegen oftmals nur wenige Wochen. Auch die Kosten sind überschaubar und liegen derzeit in etwa zwischen 60 und 100 Euro  pro Verhandlung. Kommt es am Ende nicht zu einer Einigung, erhält die antragstellende Person eine sogenannte Erfolglosigkeitsbescheinigung, mit der der Weg zum Gericht dann nach wie vor offen ist.

Das Schiedsamt ist ein zeitlich begrenztes Ehrenamt. Grundsätzlich werden Ehrenämter unentgeltlich ausgeübt, die Gemeinde Kall gewährt den Schiedspersonen jedoch jährlich eine sogenannte Dienstzimmerentschädigung und für jede Verhandlung fallen kleinere Gebühren an, die der Schiedsperson teilweise zustehen. Darüber hinaus unterstützt die Gemeinde Kall bei der Beschaffung von Arbeitsmaterial und übernimmt die Kosten für Fortbildungen vollständig.  Die Schiedsperson ist zugleich eine juristische Instanz und als solche nicht der Kommune, für die sie tätig ist, sondern dem zuständigen Amtsgericht unterstellt. Auch unterliegt die Schiedsperson der Pflicht der Verschwiegenheit. Aus diesem Grund lässt Nocker sich auch auf Nachfrage nicht zu der ein oder anderen Anekdote hinreißen, obwohl er viel zu erzählen hätte.

Schiedspersonen werden vom Gemeinderat gewählt. Sie sollen nicht jünger als 30 und nicht älter als 70 Jahre sein. Ferner müssen sie die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter haben und im Schiedsamtsbezirk, also in der Gemeinde Kall, wohnen. Verhandlungsgeschick und Interesse am deutschen Recht sind hilfreich. „Und natürlich auch der Wille und die Ausdauer sich streitenden Parteien anzunehmen, um einen für alle Seiten zufriedenstellen Kompromiss zu finden“, ergänzt er.

Ende März endete seine Amtszeit nach 25 Jahren Streitschlichten. Er blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf sein langjähriges Ehrenamt zurück, dem er sich mit Leib und Seele verschrieben hat. „Es war nicht immer ganz einfach, mitunter gab es auch harte Brocken“ verkündet er: „Letztlich überwiegt aber der Erfolg und die Freude, eine einvernehmliche Lösung gefunden und Frieden gestiftet zu haben“.

Dabei hatte er seine ganz eigene Methode, die Sache anzugehen. „Ich habe beiden Parteien erst einmal freien Lauf gelassen, so dass sie ihre jeweilige Version schildern konnten, sozusagen Dampf ablassen konnten. Das geschah dann meist auch sehr emotional. Anschließend hatte man oftmals schon eine solide Basis, auf der man an einer Einigung arbeiten konnte“, so Nocker.

Und das scheint sich bewährt zu haben. Insgesamt 99 Fälle verhandelte Franz Nocker in seiner Amtszeit. In weit mehr als der Hälfte dieser Fälle konnte erfolgreich eine Einigung erzielt werden. Gemäß einer Evaluation im Auftrag des Justizministeriums liegt die Erfolgsquote bundesweit bei über 60 Prozent. Damit sind die Schiedsämter die am häufigsten erfolgreich vergleichenden Institutionen. Hinzu kommen die sogenannten „Tür- und Angelfälle“ in nicht unerheblicher Fallzahl. Diese werden bereits im Vorgespräch durch die Schiedsperson erledigt, so dass es erst gar nicht zu einer Verhandlung kommt.

Doch Nocker war nicht nur langjähriger und erfahrener Schiedsmann der Gemeinde Kall. Im Jahr 2020 wurde er für seine Tätigkeit mit der Anstecknadel des Bundes Deutscher Schiedsmänner (BDS) ausgezeichnet. Auch war er 20 Jahre lang Mitglied im Vorstand der Bezirksvereinigung Aachen, wo er die Tätigkeit des Schriftführers und des IT-Beauftragten ausübte. Daneben war er Beisitzer für den Amtsgerichtsbezirk Schleiden. Seit 2012 besaß er die Zertifizierung zum Mediator im BDS, also einem Vermittler, der bei einem Streitschlichtungsverfahren als neutraler Dritter die Verhandlungen unterstützt.

„Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei Franz Nocker für sein langjähriges Engagement und die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Wir wünschen Herrn Nocker alles Gute und beste Gesundheit für die weitere Zukunft“, sagte Bürgermeister Hermann-Josef Esser, auch im Namen von Verwaltung und Rat.

Vom Rat der Gemeinde Kall wurden der Golbacher Rolf Schneider zum Schiedsmann und Marc Kuckelkorn aus Kall zu dessen Stellvertreter gewählt. Bürgermeister Esser zeigte sich erfreut, gleich zwei neue Ehrenamtler als Schiedspersonen begrüßen zu dürfen. „Ich wünsche den beiden einen guten Einstieg in diesen verantwortungsvollen und zugleich interessanten Tätigkeitsbereich und natürlich viel Erfolg“, so der Bürgermeister.

Die Wahl von Rolf Schneider und Marc  Kuckelkorn muss noch durch das zuständige Amtsgericht in Gemünd bestätigt werden. Auch die Vereidigung erfolgt durch das Amtsgericht als unmittelbare dienstliche und fachliche Aufsicht. (MK)

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Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Aachener*innen auf den Karlspreis einstimmen

Aachen – Das aktuelle Programm beginnt am Dienstag, 26. April, und endet am 29. Mai. Am Himmelfahrtstag, 26. Mai, werden die belarussischen führenden politischen Aktivistinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet. Die Festrede hält Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. Wie in den Jahren zuvor haben die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung im Vorfeld der Auszeichnung wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammengestellt, das auf die Verleihung des Karlspreises vorbereiten soll. Dieses Programm stellte am gestrigen Freitag, 22. April der Vorsitzende des Karlspreisdirektorium, Dr. Jürgen Linden, in einem Pressegespräch im Haus Löwenstein vor.

Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo erhalten den Karlspreis für ihren mutigen und ermutigenden Einsatz gegen die brutale staatliche Willkür, Folter, Unterdrückung und die Verletzung elementarer Menschenrechte. Es ist eine Wahl des Aufbruchs, denn die drei treten für das ein, was den Kern des europäischen Projekts ausmacht: Menschenrechte, Frieden und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Solidarität.

Mit dem Rahmenprogramm werden die Bürger*innen eingeladen, gemeinsam mit den Karlspreis-Verantwortlichen und zahlreichen renommierten Referent*innen über die Zukunft Europas und die großen Herausforderungen zu dieser Zeit zu diskutieren. Die Veranstaltungen knüpfen wie üblich an Persönlichkeit und

Wirken der Preisträgerinnen an. Wichtige Themen, die auch bei ihrer Wahl und in der Begründung des Direktoriums eine zentrale Rolle gespielt haben, werden aufgegriffen; Themenschwerpunkt ist vor allem die aktuelle Situation in Osteuropa.

Fester Bestandteil des Karlspreises

Das Rahmenprogramm zur Karlspreisverleihung gehört seit 1991 zum festen Bestandteil des Karlspreises. Seitdem wurden bislang über 1000 Programmpunkte konzipiert und umgesetzt, unter anderem zu den Staaten: (damalige) Tschechoslowakei, Frankreich, Spanien, Norwegen, Österreich,

Niederlande, Polen, Großbritannien, USA, Ungarn, Vatikan, Irland, Italien, Luxemburg, Litauen, Belgien, Portugal, Rumänien und Deutschland.

Noch vor dem Beginn des Veranstaltungsprogramms in Aachen wird eine Karlspreis-Delegation gemeinsam mit den Preisträgerinnen am 25./26. April zu politischen Gesprächen über die Situation in Osteuropa in Berlin sein und dort unter anderem mit Staatsministerin Claudia Roth, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und den Vorsitzenden der großen Bundestagsfraktionen zusammentreffen.

Das aktuelle Programm beginnt am Dienstag, 26. April, und endet am 29. Mai.

Es umfasst rund 40 Veranstaltungen, Projekte und Auftritte aus unterschiedlichen Bereichen – zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte und Filmvorführungen, Workshops, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie Lesungen und Preisverleihungen. Zahlreiche Veranstaltungen finden dieses Jahr in digitaler Form statt und bieten somit einem Publikum in der Region und weit darüber hinaus die Möglichkeit, an dem vielfältigen Programm teilzunehmen.

Zum Umdenken gezwungen

Dr. Jürgen Linden betonte im Pressegespräch, dass der aktuelle Karlspreis ein ganz besonderer Karlspreis sei, der direkt unter dem Einfluss und unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine stehe. „Was wir dort momentan erleben, zwingt uns zum Umdenken und lässt den Krieg und seine ‚gute Kehrseite‘, den Frieden, in den Mittelpunkt des gesamten Karlspreises und damit auch des Rahmenprogramms rücken.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erklärte in einem Statement, dass ihr beim diesjährigen Rahmenprogramm vor allem die Veranstaltung mit Pulse of Europe am Herzen liege. Sie sagte: „In Anlehnung an das Bürgerbeteiligungsformat „Europäische Hausparlamente“ wird den Bürgerinnen und Bürgern Aachens hier eine Stimme verliehen, um gemeinsam Wege für ein friedliches und geeintes Europa zu entwickeln. Die offenen Gesprächsrunden sind ein deutliches Zeichen für ein offenes dialogisches Europa. Auch in Belarus sind diese Stimmen laut geworden – ihnen haben vor allem Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo ein Gesicht gegeben. Ihr Einsatz für Demokratie, Freiheit und Recht beeindruckt mich bis heute.“

Europäischer Karlspreis für die Jugend

Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises wird am 24. Mai bereits zum 15. Mal der Europäische Karlspreis für die Jugend vergeben, der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist. Im Rahmen des zuvor vom Europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung ausgeschriebenen Wettbewerbs haben sich

hunderte Jugendliche aus allen Mitgliedsländern der EU mit der Rekordzahl von über 460 Projekten, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen, für die Auszeichnung beworben. Die Preisverleihung wird von hochrangigen Repräsentant*innen des Europäischen Parlaments und des

Internationalen Karlspreises zu Aachen vorgenommen

Die Karlspreisträgerinnen 2022 an der RWTH Aachen

Im Hörsaalzentrum der RWTH werden die designierten Karlspreisträgerinnen am 25. Mai über die aktuelle Situation in Belarus und Osteuropa sprechen und diskutieren. Gerade diese lebhaften Gespräche insbesondere mit den Studierenden sind vielen Karlspreisträgerinnen und Karlspreisträgern sehr nachhaltig in Erinnerung geblieben.

Karlspreis LIVE

Das große Open-Air-Event auf dem Katschhof zählt zu den festen Traditionen des Rahmenprogramms. Nach Corona-bedingter Aussetzung der üblichen Aktivitäten werden die Besucher*innen diesmal wieder zu einem vielfältigen Programm rund um die Preisverleihung eingeladen. Putins Krieg gegen das ukrainische Volk, seine brutalen Angriffe gegen ein friedliches Land, unschuldige Menschen, die Souveränität eines Staates und sein Angriff auch auf die europäischen Werte sowie Lukaschenkos schamlose Unterstützung, die Beihilfe zum Überfall auf die Ukraine, die Unterdrückung des belarussischen Volkes und die Verachtung von Recht und Humanität haben die Karlspreis-Verantwortlichen dazu veranlasst, den

Internationalen Karlspreis 2022 als Aufruf der Europäer für Frieden, Freiheit, Demokratie und Recht zu gestalten. Dies spiegelt sich insbesondere auch in den Aktivitäten auf dem Katschhof wider.

Zeichen der unverbrüchlichen Gemeinschaft Europas

Auch bei Karlspreis LIVE steht vor allem die politische Botschaft im Mittelpunkt, den Karlspreis als Zeichen der unverbrüchlichen Gemeinschaft Europas zu begehen. So finden bereits am Mittwochnachmittag Gespräche mit prominenten Gästen des Karlspreises statt. Ab 15.30 Uhr stimmt die Ukrainerin Tamara Lukasheva musikalisch auf die Preisverleihung ein. Weitere Auftritte folgen. Die Schauspieler*in Annette Schmidt und Jochen Deuticke lesen Texte und Gedichte belarussischer Autoren, aber auch Aufzeichnungen und Erfahrungsberichte von Akteuren der belarussischen Freiheitsbewegung, bevor sich ab 19 Uhr die Jugendkarlspreisträger*innen und die designierten Karlspreisträgerinnen 2022, Swetlana Tichanowskaja, Veronica Tsepkalo und – stellvertretend für ihre inhaftierte Schwester Maria Kalesnikava – Tatsiana Khomich, der Öffentlichkeit vorstellen. Zum Abschluss spielt ab 20 Uhr der belarussische Musiker Lavon Volski.

Am Christi Himmelfahrtstag folgt nach der Preisverleihung eine politische Kundgebung, auf der hochrangige politische Repräsentanten gemeinsam mit den Preisträgerinnen ein generationsübergreifendes Zeichen des Vereinten Europas für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte setzen.

Hinweise zur Teilnahme

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Rahmenprogramms eingeladen. Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Schutzregeln, im Einzelfall auch ergänzende Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Der Karlspreis online

Alle Termine des Karlspreisrahmenprogramms findet man digital unter www.aachen.de/karlspreis und www.karlspreis.de sowie ab sofort in Form einer gedruckten Broschüre an den üblichen Auslagestellen in der Stadt.

Darüber hinaus finden Sie den Karlspreis auch auf den folgenden Social-Media-Kanälen:

Twitter: @KarlspreisAC / @PresseamtAachen

Instagram: @karlspreis_ac / @stadtaachen

LinkedIn: Karlspreis (linkedin.com/company/karlspreis) / https://de.linkedin.com/company/stadt-aachen

Facebook: @IntlKarlspreis / @unseraachen

Der offizielle Hashtag auf allen Kanälen lautet: #karlspreis2022

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Der „Lions Club Euskirchen-Veybach“ lädt ein zur Spendenlesung mit Bestsellerautorin

Mechernich-Kommern – Organisierte Lesung mit „Spiegel-Bestsellerautorin“ Dr. Ursula Weidenfeld inklusive Diskussionsrunde in Kommern am Dienstag, 10. Mai – Organisiert durch den „Lions Club Euskirchen-Veybach“ und den „Lions Förderverein Euskirchen e.V.“ – Um Spenden an Kommerner „Ukraine-Hilfe“ wird gebeten – Für leibliches Wohl ist gesorgt.

Am Dienstag, 10. Mai, wird Ursula Weidenfeld aus ihrem neuen Bestseller lesen, im Anschluss daran gibt es eine Diskussionsrunde. Um Spenden an die Kommerner „Ukraine-Hilfe“ werde gebeten, für das leibliche Wohl sei gesorgt. Foto: Archiv/pp/Agentur Profipress

Der „Lions Club Euskirchen-Veybach“ und der „Lions Förderverein Euskirchen e.V.“ laden zu einem Vortrag inklusive Diskussionen vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Ereignisse am Dienstag, 10. Mai, um 19 Uhr ein. „Spiegel-Bestsellerautorin“ Dr. Ursula Weidenfeld wird hier aus ihrem neuen Buch „Die Kanzlerin – Portrait einer Epoche“ lesen. Statt findet das Ganze in Kommern (Wingert 52, 53894 Mechernich-Kommern).

Eine Pause mit „Fingerfood“ und Getränken zwischen Vortrag und Diskussion ist eingeplant, auch ein Büchertisch der Mechernicher Buchhandlung „Schwinning“ mit Veröffentlichungen der Referentin stände dann bereit.

Der Eintritt ist zwar frei, jedoch werde dringend um Spenden für die „Ukraine-Hilfe“ in Kommern gebeten, die für die Flüchtlinge ein Haus renoviert. Vorstellen werde dieses Projekt kurz Kindermusiker Uwe Reetz.

Der „Lions Club“ ist eine Vereinigung in vielen kleineren Clubs, die weltweit und lokal bei verschiedensten gesellschaftlichen Problemen zu helfen versuchen.

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Auf der Suche nach einem Geschenk zur ersten Heiligen Kommunion?

Niederzissen/Brohltal/Maria Laach – Tourist-Information Vulkanregion Laacher See bietet spannende Kleinigkeiten. Am Tag ihrer heiligen Erstkommunion stehen Kinder ganz im Mittelpunkt – in der Kirche und auch in der Familie. Persönliche Geschenke helfen Kinder und Eltern, das Fest später in guter Erinnerung zu behalten. Das Kind soll spüren, dass man es besonders mag. Die Tourist-Information Vulkanregion Laacher See hält interessante Kleinigkeiten zum Verschenken bereit.

Für einen farbenfrohen Start in den Tag…

Die handbemalte MILA-Tassen und Frühstücksbrettchen mit markanten Highlights der Vulkanregion Laacher See sind kleine Kunstwerke und zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht. So ist jedes Objekt ein unverwechselbares Original, keines gleicht dem anderen. Bei den handbemalten Artikeln muss man daher schon genau hinsehen und sich den aussuchen, welcher einem am besten gefällt.

Die Mila-Tasse ist für 14,95 € und das Mila-Frühstücksbrettchen für 6,95 € in der Tourist-Information Niederzissen und Maria Laach käuflich zu erwerben.

 Für Leseratten und stille Zuhörer…Sagenhaft Eifel! Abenteuer in einer fantastischen Region – Der Spuk vom Laacher Seelautet der Titel des Kinder- und Jugendbuches von Christian Humberg. Die Geschichte spielt in der Vulkanregion Laacher See und greift bekannte hiesige
Sagen auf.

Gespensteralarm am Laacher See! Bei einem Besuch des beliebten Eifler Ausflugsziels werden die Zwillinge Lena und Elias Schäfer von einem riesigen Geisterfuchs angegriffen und geraten in ein neues, spannendes Abenteuer. Im Schatten des Klosters Maria Laach und der geheimnisumwobenen Burg Olbrück begeben sie sich auf atemberaubende Spurensuche.

Können sie das Jahrhunderte alte Rätsel der Genoveva lösen, bevor die Schrecken der Vergangenheit erneut lebendig werden? Sagenhaft Eifel! Landluft war noch nie so spannend.

Als Hardcover und ungekürzte Lesung auf 2 CDs zu jeweils 12,90 € in der Tourist-Information erhältlich.

Ist der persönliche Besuch jedoch mal nicht möglich, können Sie auch ganz bequem von Zuhause aus durch die Vielfalt der Artikel stöbern und direkt online bestellen.

Alle Artikel finden Sie auf https://www.vulkanregion-laacher-see.de/infos unter der Rubrik Online Shop!

Viele weitere Ideen sind in der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See in Niederzissen und Maria Laach zu finden. Einfach mal reinschauen, für Fragen steht das Team der Tourist-Information gerne zur Verfügung! (Selbstverständlich auch telefonisch 02636-19433 oder per Mail info@vulkanregion-laacher-see.de)

 

 

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Welttag des Buches – Alsdorfer Vorlesepaten stellen aktuelle Bücher vor

Alsdorf – Am heutigen Samstag, 23. April ist es wieder so weit –  Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

Seit 1996 wird der „Welttag des Buches“ auch in Deutschland gefeiert und seit 2018 findet zum „Welttag des Buches“ eine Abendveranstaltung der Vorlesepaten in der Stadtbücherei Alsdorf mit dem Thema „Ich schenke dir eine Geschichte“ statt.

In diesem Jahr am 28. April ab 19:30 Uhr unter der Glaskuppel!

Jeder Vorlesepate stellt dabei ein aktuelles Buch vor, das ihm besonders gut gefallen hat und das er den Zuhörern ans Herz legen möchte. Der Abend verspricht sehr vielseitig und interessant zu werden, denn so unterschiedlich unsere Vorlesepaten sind, so unterschiedlich sind die Bücher, die sie vorstellen. Lassen Sie sich von Adelheid Breuer, Dagmar Junk, Dr. Johannes Kiehl, Keziban Yilmaz, Marie-Luise Fröbel, Karina Gjurovski, Judith Schönbrod, Veronika Leisten, Özlem Akcicek und Wolfgang Rosen neugierig machen auf neue Geschichten.

Es wird ein unterhaltsamer Abend unter der Glaskuppel der Stadtbücherei! Lesen und sich vorlesen lassen ist eine ganz eigene Art der Meditation … man findet Entspannung und Ruhe und ganz nebenbei lernt man noch Neues dazu.

Die Veranstaltung ist kostenlos und die Stadtbücherei lädt gemeinsam mit den Vorlesepaten alle Interessierten herzlich ein!

 

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Foto-Wettbewerb für das Heimatbuch des Landkreises Mayen-Koblenz startet

Region/Mayen-Koblenz – Unter dem Motto „Bach, See, Fluss – MYK, deine Lebensadern“ können Hobbyfotografen attraktive Geldpreise gewinnen – Einsendeschluss: 30. Juni. Sie sind nicht nur die Quellen allen Lebens, sondern prägen die Landschaft des Landkreises Mayen-Koblenz seit Jahrhunderten. Die Rede ist von Bächen, Flüssen und Seen. „Mosel, Rhein, Nette und Elzbach sind wahre Hingucker in unserem wunderschönen Landkreis – ebenso wie viele Bäche und Seen.

Die Gewässer dienen uns aber nicht nur zur Erholung und Freizeitgestaltung, sondern unter anderem auch unserer Wasserversorgung, als Verkehrswege, der Bewässerung in der Landwirtschaft und für Produktionsprozesse in Industrie und Wirtschaft. Und nicht  zuletzt bilden alle Flüsse, Bäche, Seen, Weiher und Tümpel gemeinsam einen riesigen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten in Mayen-Koblenz“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig, der sich bereits darauf freut, dass sich ebendiese Vielseitigkeit, die die Gewässer im Landkreis Mayen-Koblenz zu bieten haben, im diesjährigen Heimatbuch widerspiegeln wird.

Unter dem Motto „Bach, See, Fluss – MYK, deine Lebensadern“ sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufgerufen, als Hobby-Fotografen die fantastische Wasserwelt des Landkreises in ihren Bildern einzufangen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Foto mit einer professionellen Spiegelreflexkamera oder durch die Linse eines simplen Smartphones aufgenommen wird. Denn Fotografieren ist die Kunst, trotz aller Technik, gute Bilder zu machen. Was zählt, ist demnach ganz allein das Ergebnis. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt – außer der geografischen Begrenzung des Landkreises versteht sich. Neben der Veröffentlichung der Fotos im Heimatbuch 2023 winken Geldpreise von bis zu 300 Euro.

„Ich bin wirklich gespannt, was sich die Hobbyfotografen so alles einfallen lassen, um die Mayen-Koblenzer Lebensadern ins rechte Licht zu rücken“, sagt der Kreischef, der nicht nur allzu gut um die Schönheit der Gewässer in Mayen-Koblenz weiß, sondern auch wie sensibel und fragil diese Ökosysteme sind. Aus diesem Grund vergeben die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als Untere Wasserbehörde, aber auch weitere Verbandsgemeinden und Städte im Landkreis, seit Jahren unter anderem Bachpatenschaften. Durch die Mithilfe engagierter Bürger können so der Zustand und die Gestaltung bestimmter Gewässerabschnitte im Auge behalten werden. Bachpaten können einzelne Personen, aber auch Vereine, Verbände oder Schulklassen sein.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Digitale Fotos, farbig oder schwarz-weiß, vorzugsweise im Hochformat können gemailt werden an fotowettbewerb@kvmyk.de. Alle Einsendungen sind mit einer kurzen Bild- und Ortsbeschreibung, Name des Fotografen, Absenderanschrift mit Telefonnummer und Altersangabe zu versehen. Das Foto muss im Landkreis Mayen-Koblenz entstanden sein, bei Nahaufnahmen bitte zusätzlich zweites Foto der Umgebung einsenden. Teilnehmen dürfen Kinder sowie jugendliche und erwachsene Hobby-Fotografen. Einsendeschluss ist der 30. Juni. Mehr Infos zum Wettbewerb unter www.kvmyk.de oder per E-Mail an die Adresse fotowettbewerb@kvmyk.de

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Geht los! Aachen macht den Fußverkehrs-Check NRW 2022

Aachen – Verkehrsministerin Ina Brandes gratuliert der Aachener Bürgermeisterin Hilde Scheidt und Isabel Strehle, Leiterin des Fachbereiches Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur persönlich bei der Übergabe der Teilnahme-Urkunde. Für Aachen gibt es schon konkrete Pläne. Durch den professionellen Check und die Begleitung eines Fachbüros sowie der Beteiligung von Bürger*innen soll der Fußverkehr noch gezielter gefördert werden.

Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt, und deshalb soll das Gehen in Aachen nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Aachen vom Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmerin ausgewählt. Dazu hat Verkehrsministerin Ina Brandes der Aachener Bürgermeisterin Hilde Scheidt und der Leiterin des Fachbereiches Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur Isabel Strehle heute (21. April) persönlich gratuliert und die Teilnahme-Urkunde übergeben. In dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung ist Aachen seit 2016 Mitglied.

„Gehen hat als nachhaltige Fortbewegungsart großes Potenzial, wir wollen es noch attraktiver und sicherer machen“, sagt Bürgermeisterin Hilde Scheidt. „Daran arbeiten wir als Verwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Denn Schulwege, Arbeitswege und Einkaufswege erschließen die Stadt und machen sie erlebbar. Dass wir ausgewählt wurden, freut uns sehr und stärkt uns bei unseren Planungen.“

Gemeinsamer Einsatz für Fußgänger*innen

„Fußverkehrs-Checks“ sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für die Förderung nachhaltiger Mobilität.

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), erläutert das praktische Prinzip: „Die Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – vor Ort tauschen sich die Teilnehmenden aus ihrer Perspektive über Probleme aus und diskutieren neue Lösungsansätze und Ideen an einem konkreten Beispiel.“

Hierzu wird die Stadt Aachen eigens eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe gründen. Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und interessierten Bürger*innen wird die Beteiligungskultur in Aachen ein weiteres Mal gestärkt. Ziel ist es, diese Gruppe auch über die Laufzeit des Checks hinaus in Aachen zu etablieren und zu verankern.

Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus. Die Stadtverwaltung baut darauf mit konkreten Maßnahmen auf. 32 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zwölf bekamen den Zuschlag. Kosten entstehen den Gewinnerkommunen des Wettbewerbs nicht – der Check wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Konkrete Pläne in Aachen

Für Aachen gibt es schon konkrete Pläne. „Wir wissen, wo wir ansetzen wollen“, sagt Strehle. „Durch den professionellen Check und die Begleitung durch ein Fachbüro bekommen wir die wertvolle Chance, Fußverkehr mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger noch gezielter zu fördern.“

Bewährte Methode für Kommunen

Die „Fußverkehrs-Checks NRW“ sind ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine. Nach Begehungen folgen eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürger*innen und Expert*innen erarbeitet werden.

Das begleitende Planungsbüro moderiert die Veranstaltungen, bündelt die Themen und fasst die Ergebnisse zusammen. Zum Abschluss bekommt jede teilnehmende Kommune eine Auswertung und Handlungsempfehlung. Die Umsetzung ist freiwillig – das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät die Kommune auf Wunsch bei der Generierung möglicher Fördermittel. Die Kosten werden vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen übernommen.

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PS-Los Gewinn geht nach Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – PS-Sparerin im Glück. Marie-Luise Keuler ist eine von vielen Gewinnern der jüngsten Monatsauslosung der Sparkassen-Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“. Völlig überrascht nahm sie den Gewinn aus den Händen von Katja Hermann, Anlageberaterin in der Sparkassengeschäftsstelle Bad Neuenahr, bei einem Glas Sekt entgegen. Seit mehr als 40 Jahren ist Frau Keuler Kundin der Kreissparkasse und schon seit einiger Zeit aktive PS-Los Sparerin. Umso mehr freute sie sich nun über die „Finanzspritze“.

Wie man sieht lohnt es sich, beim PS-Sparen mitzumachen, denn die einfache Erfolgsformel lautet: kleiner Einsatz – große Gewinnchance und auch noch regelmäßig sparen. Bereits mit 5 Euro pro Los ist man dabei und hat die Chance auf einen großen Gewinn. Von diesem Einsatz fließt nur 1 Euro in die Lotterie, die restlichen 4 Euro werden gespart. Diese Sparform lohnt sich somit zweifach – und das Monat für Monat. Doch damit nicht genug, denn einmal jährlich findet außerdem eine große Zusatzauslosung mit schicken Autos, exklusiven Reisen und attraktiven Geldgewinnen statt.

Die PS-Sparer leisten zudem einen Beitrag für die gute Sache. 25 Prozent des Lotterie-Einsatzes spendet die Kreissparkasse für gemeinnützige, soziale und karitative Projekte im Kreis Ahrweiler.

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Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier vom 29. April bis 08. Mai – Einige Veranstaltungen werden übertragen

Region/Trier – „Mache Dich auf“: Unter diesem Leitwort stehen die 22. Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier vom 29. April bis 8. Mai. Die herzliche Einladung nach Trier gilt allen Interessierten – wer jedoch keine Zeit oder Möglichkeit hat, in die Domstadt zu kommen, kann einige Angebote des Bistumsfestes online oder beim nichtkommerziellen Regionalfernsehen OK54 mitverfolgen.

Folgende Veranstaltungen werden live übertragen in Zusammenarbeit mit OK54:

  • das Pontifikalamt am Freitag, 29. April, um 17 Uhr zur Eröffnung der Heilig-Rock-Tage mit Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg) und Bischof Dr. Helmut Dieser (Aachen)
  • das Abendlob am Freitag, 29. April, um 21 Uhr mit Bischof Bätzing; die musikalische Gestaltung ist derzeit noch offen
  • das Pontifikalamt am Samstag, 30. April um 14 Uhr zur Verleihung der Missio canonica (Lehrerlaubnis) mit Bischof Ackermann
  • das Abendlob am Dienstag, 3. Mai um 21 Uhr Victoria-Marie Steinmetz und dem Mädchenchor am Trierer Dom
  • das Pontifikalamt zum Priestertag und Ordenstag am Donnerstag, 5. Mai um 17 Uhr mit Bischof Ackermann
  • das Podium “Synodaler Weg trifft Heiligen Rock” am Freitag, 6. Mai um 14.30 Uhr
  • die “Messe der Nationen” am Samstag, 7. Mai um 17 Uhr mit Bischof Aurelio Pesoa Ribera OFM (Bolivien) und Weihbischof Jörg Michael Peters
  • das Abendlob am Samstag, 7. Mai um 21 Uhr mit Msgr. Stephan Wahl (Jerusalem) und dem Trierer Domchor, Solisten und dem Schöneck-Ensemble Koblenz
  • alle Konzerte aus dem Kulturzelt täglich vom 29. April bis 7. Mai um 19 Uhr (Ausnahme: Samstag, 30. April bereits um 18 Uhr)

In Haushalten mit Kabelanschluss in der Großregion Trier können diese Übertragungen im Fernsehprogramm von OK54 verfolgt werden; das Fernsehprogramm wird außerdem zum Beispiel in Telekom Magenta TV und Zattoo eingespeist. Nähere Informationen über alle Empfangsmöglichkeiten gibt es auf https://ok54.de/zuschauer. Zusätzlich können die Übertragungen überall online verfolgt werden unter https://ok54.de/religion; dort können sie auch nach der Liveausstrahlung noch abgerufen werden.

Zusätzlich zu den oben genannten Übertragungen in Zusammenarbeit mit OK54 gibt es noch folgende Stream-Angebote:

  • Von Samstag, 7. Mai um 19.30 Uhr bis Sonntag, 8.Mai findet an verschiedenen Orten die 24-Stunden-Gebetsaktion statt; Teile des Gebetstages werden über https://www.youtube.com/bistumtrier übertragen.
  • Die “MusikkircheLive” am Samstag, 7. Mai um 18 Uhr wird im Internet übertragen auf https://musikkirchelive.de (JR)
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Kreis Ahrweiler und Partner schalten Hotline für Geflüchtete aus der Ukraine

Ahrweiler – Um aus der Ukraine geflüchteten Menschen eine schnelle und unbürokratische Unterstützung anzubieten, haben die Kreisverwaltung Ahrweiler und ihre Partner, die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e. V., die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Weisse Ring e.V. sowie das Jobcenter Landkreis Ahrweiler zwei Hotlines eingerichtet. Diese sind ab Montag, 25. April 2022, mit ukrainisch und deutsch sprechenden Mitarbeiterinnen besetzt.

„Die Situation in der Ukraine erschüttert uns alle nach wie vor und uns als Kreis, aber vor allem die Kommunen vor Ort erreichen noch immer zahlreiche Fragen zu völlig unterschiedlichen Themen von den Geflüchteten selbst, aber auch von den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Ahrweiler. Unseren Partnern, den Kommunen und uns ist es daher ein wichtiges Anliegen, die aus der Ukraine geflüchteten Menschen, die durch ihre Familienangehörigen im Kreis untergekommen sind, bestmöglich zu unterstützen“, betont Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin für Jugend, Soziales und Gesundheit in der Kreisverwaltung Ahrweiler.

Die Hotline in ukrainischer Sprache ist unter der Rufnummer 02641 / 9758-500 montags, mittwochs und freitags, jeweils von 8 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr, besetzt. Das Service-Angebot richtet sich vor allem an die Geflüchteten selbst. Die beiden Ansprechpartnerinnen wurden entsprechend geschult und können im Bedarfsfall an die jeweils zuständigen Stellen weitervermitteln.

Neben der Service-Nummer für Geflüchtete wird die Kreisverwaltung ab dem 25. April unter der Rufnummer 02641 / 975-300 zudem eine Hotline in deutscher Sprache für Fragen unter anderem zu den Themen Aufenthaltsrecht, Unterbringung, Sozialleistungen und medizinischer Versorgung schalten. Darüber hinaus können Kontakte unter anderem zu Kommunen vermittelt werden. Sie ist montags, mittwochs und freitags, zwischen 8 und 13 Uhr, besetzt.

Sollte sich abzeichnen, dass zusätzlich zu den genannten Hotline-Zeiten Bedarf für Beratung besteht, werden die Erreichbarkeiten angepasst.

Erweitert wird das Informationsangebot zusätzlich durch ein Online-Portal auf der Internetseite der Kreisverwaltung Ahrweiler unter https://kreis-ahrweiler.de, das auch in ukrainischer Sprache Informationen und Ansprechpartner sowie Downloads zu den wichtigsten Themen wie Hilfsangebote, Schulbesuch, Arbeitsrecht und Sprachkursen bereithält.

Auch das Land Rheinland-Pfalz bietet seit dem 19. April 2022 unter der Rufnummer 0800 / 9900-660 eine zentrale, mehrsprachige Hotline, die montags bis samstags für Fragen und Beratung zur Verfügung steht.