Kategorien
News

CHIO Aachen 2024 – Mehr als 50 Mercedes-Benz für das Weltfest des Pferdesports

Aachen – Genau 70 Jahre ist es her, dass Mercedes-Benz offizieller Sponsor beim CHIO Aachen wurde. Damals gewann ein gewisser Hans Günter Winkler erstmals den Rolex Grand Prix auf dem heiligen Aachener Rasen und ein Mercedes-Benz 170 SA Cabriolet war so mit das schickste und modernste, was man auf den Straßen steuern konnte. Heute setzt die Luxus-Automobilmarke unter anderem mit dem EQE Maßstäbe. Und so garantieren inzwischen auch viele elektrische und hybride Fahrzeuge beim CHIO Aachen den exklusiven Shuttle-Service für die Sportler und Gäste.

Insgesamt sind mehr als 50 dieser modernen Fahrzeuge für einen perfekten Ablauf nötig, die Matthias Hindemith nun an Stefanie Peters, die Präsidentin des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), übergeben hat. Für den Vorsitzenden der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Niederlassungsverbund Rheinland wird der CHIO Aachen 2024 ein ganz besonderer, denn er feiert ein ganz persönliches Jubiläum – 2004 war er als Leiter der Mercedes-Benz Niederlassung Aachen zum ersten Mal beim Weltfest des Pferdesports dabei.

„Es erfüllt mich mit Stolz, seit 20 Jahren Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder als Mobilitätspartner den CHIO Aachen aktiv begleiten und unterstützen. Unseren Kunden bieten wir mit Ausstellungstand und Lounge eine innovative und attraktive Plattform, um die Marke Mercedes-Benz zu erleben“, so Hindemith.

Der Automobilkonzern, der im CHIO-Village auf einer 1400 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche mit einer exklusiven Auswahl des Produktportfolios das luxuriöse Erscheinungsbild der Marke präsentiert, setzt auf eine nachhaltige Zukunft und begeistert mit umweltfreundlichen Lösungen. Das freut auch Stefanie Peters: „Der CHIO Aachen steht nicht nur für Spitzensport und ein Top-Event, sondern auch für verlässliche Partnerschaften. So einen treuen und verlässlichen Partner wie Mercedes-Benz an unserer Seite zu haben, macht mich sehr froh. Gemeinsam finden wir immer wieder Wege, die Geschichte des Turniers zukunftsorientiert fortzuschreiben.“

Kategorien
News

Luftrettung bleibt die nächsten 30 Jahre am Nürburgring

Nürburg – Nürburgring und Johanniter Luftrettung schließen langfristigen Vertrag – Sicherung des wichtigen Rettungsmittels für die gesamte Region – Hubschrauber trägt mit „Air Rescue Nürburgring“ die Rennstrecke im Namen – „Einsatz für den Air Rescue Nürburgring“, heißt es seit nunmehr acht Jahren bei einem Notfall in der Eifel. Wenn am Nürburgring, aber auch überall sonst zwischen Köln, Koblenz und Trier, schnelle Hilfe benötigt wird, rückt regelmäßig die Johanniter Luftrettung aus.

Mit einem Notarzt und vielseitigem, medizinischem Equipment an Bord ist der „Air Rescue Nürburgring“ ein wahrer Lebensretter, der 2023 insgesamt 1.111 Einsätze absolvierte. Foto: Gruppe C

Mit bis zu 270 Stundenkilometern erreicht der Hubschrauber in wenigen Minuten jeden Winkel des ländlichen Raumes um die Rennstrecke – und fliegt Kranke wie Verletzte ebenso schnell in die spezialisierten Kliniken der Großstädte.

Mit einem Notarzt und vielseitigem, medizinischem Equipment an Bord ist der „Air Rescue Nürburgring“ ein wahrer Lebensretter. Und der ist ständig gefragt: Mehrmals am Tag hebt der Intensivtransporthubschrauber (ITH) ab. Neben Notfall-Einsätzen liegt das Augenmerk zusätzlich auf der Verlegung Schwerstkranker von einem Krankenhaus zum anderen. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2016 gewinnt der ITH konstant an Bedeutung, und übernimmt immer mehr Einsätze – zuletzt waren es insgesamt 1.111 im Jahr 2023.

30 weitere Jahre im Herzen der Grand-Prix-Strecke
Stationiert ist die Luftrettung inmitten der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings – und dies bleibt nun auch mindestens die nächsten drei Jahrzehnte so. Der Hangar steht am Rande der Ravenol-Kurve, nur wenige Meter vom Asphalt des Rings entfernt. Der Rennstreckenbetrieb kann bei den Starts und Landungen ohne Einschränkungen weiterlaufen.

„Die Luftrettung ist ein Garant für schnelle Hilfe am und um den Nürburgring“, erklärt der Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Ingo Böder. „Wir sind stolz, mit unseren Partnern und der Stationierung des Hubschraubers weiterhin unseren Beitrag zur medizinischen Versorgung einer ganzen Region leisten zu können und wir sind froh, den ITH hier vor Ort zu haben.“ Denn auch wenn die meisten Rettungshubschrauber-Einsätze keinen direkten Nürburgring-Bezug haben, unterstützt der ITH natürlich bei den Veranstaltungen am Ring die breit aufgestellte medizinische Infrastruktur. Während Großevents wie Rock am Ring, 24h-Rennen oder dem Truck-Grand-Prix halten sich zehntausende Menschen am Ring auf: eine mittelgroße Stadt, die auch medizinisch versorgt sein will. Allein im streckeneigenen Medical Center kam der DRK Kreisverband Ahrweiler im vergangenen Jahr auf mehr als 1.100 Behandlungen. „Dass ein Rettungshubschrauber mit dem Nürburgring im Namen tagtäglich Gutes tut, macht uns zusätzlich stolz.“

„Die Infrastruktur des Nürburgrings und der Standort in der ländlichen Region bieten dem medizinischen Einsatzteam und dem Intensivtransporthubschrauber optimale Bedingungen, um medizinische Hilfe leisten zu können. Ohne den Nürburgring als Partner wäre eine Versorgung auf diesem Niveau schlichtweg nicht möglich. Die Zusammenarbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe als Betreiber des Hubschraubers, des Deutschen Roten Kreuz Ahrweiler als Betreiber des Nürburgring Medical Centers, sowie des Rettungs- und Sanitätsdienstes am Nürburgring und der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG sind eine starke Allianz für die gesamte Region – das muss man ganz klar so festhalten“, sagt Frank Zabel, Geschäftsführer der Johanniter Luftrettung.


Kategorien
News

30-jähriges Jubiläum der Städte-Partnerschaft Mayen – Uherské Hradiště wurde gebührend gefeiert

Mayen – Drei Gäste aus Tschechien wurden mit der Goldenen Ehrennadel geehrt – Die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Mayen und der Stadt Uherské Hradiště feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Gegründet kurz nach der Entstehung der Tschechischen Republik ist die Partnerschaft heute ein starkes Symbol für die Überwindung von Grenzen und die Schaffung neuer Verbindungen. Um diesen Anlass zu feiern und Mayen und die Umgebung noch besser kennenzulernen war eine Delegation aus der tschechischen Partnerstadt zu Gast in Mayen.

v.l.n.r.: Adéla Tuha, Blanka Rašticová, Stanislav Blaha und Oberbürgermeister Dirk. Foto: Janine Pitzen/ Stadt Mayen

Oberbürgermeister Günter Laux und der tschechische Bürgermeister Ladislav Šupka besiegelten am 22. Mai 1994 in Mayen bzw. am 18. September 1994 in Uherské Hradiště die Städtepartnerschaft dieser zwei Städte, welche sich bis heute zu einer guten Freundschaft etabliert und entwickelt hat.

Die Gäste erwartete ein interessantes Programm um Mayen und die Umgebung ein wenig kennenzulernen. Neben einem Besuch der Stadt Koblenz und des Klosters Maria Laach, war sicherlich das gemeinsame Konzert des Chors Svatopluk aus Uherské Hradiště mit dem Kammerchor Mayen und dem Schönberg-Ensemble aus Koblenz am Samstagabend ein Höhepunkt des Besuchs. Organisiert hatte das beeindruckende Konzert der deutsch-tschechische Freundschaftskreis Mayen – Uherské Hradiště im Rahmen seiner Aktionen zum Jubiläumsjahr, zu denen unter anderem auch eine Ausstellung im Eifelmuseum mit vielen Zeugnissen der Partnerschaft und Freundschaft aus 30 Jahren gehörte.

Mit einem feierlichen Festakt im Sitzungssaal der Stadt Mayen wurde das Wochenende perfekt abgerundet. Besonderes Highlight war die Einweihung des Uherské Hradiště Platzes (ehemaliger Forumsplatz). Außerdem wurden auf dem neuen Uherské Hradiště Platz die Informationsschilder zu allen drei Partnerstädten von Mayen – neben Uherské Hradiště sind dies die französische Stadt Joigny und Godalming in Großbritannien – enthüllt.

Des Weiteren durften sich drei Gäste aus Tschechien noch über eine Ehrung der Stadt Mayen freuen. Oberbürgermeister Dirk Meid verlieh Stanislav Blaha, Blanka Rašticová und Adéla Tuha die Goldene Ehrennadel der Stadt Mayen. Stanislav Blaha als Bürgermeister von Uherské Hradiště, Blanka Rašticová, die bereits seit 2011 Vorsitzende des Freundschaftskreises Uherské Hradiště – Mayen ist, und Adéla Tuha, die sich als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung aktiv an der Pflege der Freundschaft der beiden Städte beteiligt und einsetzt, freuten sich über dieses Symbol der Wertschätzung und nahmen die Goldene Ehrennadel mit Dank entgegen.

„Es ist von großer Bedeutung, Freundschaften in Europa aufrecht zu erhalten. Die teilweise erschreckenden Ergebnisse der Europawahlen sollten uns Ansporn sein, spaltenden Tendenzen etwas entgegenzusetzen,“ sagte Oberbürgermeister Dirk Meid beim Festakt. „Mit unserer Städtepartnerschaft knüpfen wir dort an und stärken eine europäische Gesellschaft der Akzeptanz, des Zusammenhaltes und des Friedens.“

Kategorien
News

Feierliche Einweihung und Sommerfest der Kita „Indelandmäuse“

Düren – Die Kita „Indelandmäuse“ in Inden-Altdorf, die sich in der Trägerschaft der Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) befindet, feierte die offizielle Einweihung mit einem Sommerfest. Das Kita-Team, die Familien mit Kindern und zahlreiche Gäste verbrachten einen Tag voller Freude und Entdeckungen.

Das große Fest, das unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ stand, wurde am vergangenen Samstag, 22. Juni, gefeiert. Die Einweihung eröffnete Elke Ricken-Melchert, Dezernentin des Kreises Düren: „Ich bedanke mich herzlich bei der Gemeinde Inden, dem gesamten Kita-Team und den Eltern für die tatkräftige Unterstützung sowie wertvolle Zusammenarbeit bei der Entstehung der Kita ‚Indelandmäuse‘.“ Die Dezernentin gehört zum Vorstand der zum Kreis Düren gehörenden Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts).

Die Reise der Kita „Indelandmäuse“ begann bereits im Jahr 2018 als zweigruppige sowie mobile Einheit. In den Folgejahren wurde sie aufgrund des dringenden Bedarfs an Betreuungsplätzen auf vier Gruppen erweitert. Unter der Leitung von Sandra Paratsch betreut ein engagiertes Team von 21 Mitarbeitenden insgesamt 72 Kinder. Partizipation ist hier gelebter Alltag und wird in vielen Bereichen aufgegriffen. Besonders hervorzuheben ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die durch den Schwerpunkt der Arbeit im U3-Bereich, also die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, gefördert wird. Der barrierefreie Neubau bietet auf 1200 Quadratmetern durch offene Raumkonzepte eine Menge Abwechslung und Begegnungsmöglichkeiten. Eine Besonderheit ist das Spielgerät „Inden“ im Außenbereich der Kita, denn dort wurde mit einem Hügel und leicht tiefergelegten Sandspielbereich die Thematik des Tagebaus Inden aufgegriffen.

Christoph Siebertz, ebenfalls Vorstand der Kreismäuse AöR, hob die Einzigartigkeit der neuen Einrichtung hervor: „Die Indelandmäuse übernehmen bei den Kreismäusen oft eine Vorreiterrolle, wenn es um die Umsetzung neuer Ideen und Projekte geht.“ Auch Stefan Pfennings, Bürgermeister der Gemeinde Inden, zeigte sich sowohl aufgrund des ansehnlichen Neubaus als auch bezüglich der Namensgebung erfreut: „Der Name ‚Indelandmäuse‘ zeigt, dass die Identität mit unserem Indeland hier sinnstiftend ist. Die Gemeinde Inden wächst und somit muss auch die Infrastruktur weiter wachsen.“

Beim anschließenden Sommerfest konnten sich Groß und Klein auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das – ganz nach dem Motto – alle Sinne ansprach. Es gab unter anderem ein spannendes Riech-Memory, eine Schmeck-Station sowie Fühl-Kisten.

Kategorien
News

Nach über zwei Jahren und fast 50.000 Euro an Spenden

Mechernich-Weyer – Wie Julia zu ihrem Transporter kam – Kurz vor Weihnachten 2022 wird eine ganz besondere Geschichte öffentlich. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich der Wunsch von Wilfried Sievernich und seiner schwerstbehinderten Tochter Julia – der Wunsch nach einem Weihnachtswunder in Form eines neuen behindertengerechten Transporters.

Der Gang in die Öffentlichkeit fiel dem damals 57-jährigen nicht leicht, aber für seine Tochter hat er sich sehr gerne überwunden. Denn Julia wollte gerne wieder Ausflüge mit ihrem Vater unternehmen. Für einen dafür nötigen speziell ausgebauten Transporter fehlte allerdings das Geld.

Julia muss 24 Stunden am Tag betreut werden, sie leidet an Tetraparese, Tetraplegie sowie Muskeldystrophie, einer seltenen, unheilbaren Erbkrankheit. Kurz nach ihrer Geburt hatten die Eltern davon erfahren, Julias Lebenserwartung sollte nur zwei Jahre betragen. Doch laut ihrem Vater ist sie eine „Kämpfernatur“. Und so geht sie nun schon auf die 29 zu.

Bis 2015 hatten die beiden einen Bus, mit dem Julia nicht nur zu Therapien gefahren werden konnte, sondern der die beiden auch zu Ausflügen in den Kölner Zoo oder raus in die Natur brachte. Dann kam das Gefährt nicht mehr über den TÜV und war ohnehin zu klein geworden, weil Julia inzwischen liegend transportiert werden musste.

Alle Versuche, Unterstützung zu erhalten, scheiterten. Anträge, Schreiben und Klinkenputzen des Vaters waren nicht von Erfolg gekrönt. Der Traum von Julia, einmal in ihrem Leben das Meer zu sehen, schien unerreichbar. Bis ihr Vater beschloss, um ein Weihnachtswunder zu bitten.

Die Hilfe von überall

Nach einem Bericht der Agentur ProfiPress in Zusammenarbeit mit dem Bad Münstereifeler Journalisten Manfred Görgen sowie Veröffentlichungen in den lokalen Tages- und Wochenzeitungen, tat sich bereits in wenigen Tagen unfassbar viel. Weinend saß Wilfried Sievernich zu Beginn des neuen Jahres nach eigener Aussage auf dem Parkplatz vor der Bank im Auto – vor Freude.

Denn der Spendenaufruf erreichte viele hilfsbereite Menschen. Jugendfreunde aus Iversheim, die der ehemalige Postbote aufgrund der zeitraubenden Pflege seiner Tochter aus den Augen verloren hatte, meldeten sich und überwiesen Geld. Auch gänzlich unbekannte Menschen, teilweise von weit her, unterstützten ihn und seine Tochter finanziell. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Leute von Herzen helfen“, so der tief berührte Vater, der mit seiner Tochter lange in Bad Münstereifel gelebt hatte. Auch von dort kam jede Menge Unterstützung.

Ein Highlight der vielen Hilfsaktionen war ein Benefizkonzert in Euskirchen Ende Januar 2023. Organisiert wurde es von Johannes Bernd Moers und Tanja Milden, die inzwischen das Alte Brauhaus in Kreuzweingarten betreiben und dort im Juni dieses Jahres einen Empfang für Julia Sievernich organisierten.

Rund 23.000 Euro an Spendengeldern kamen bei dem Benefizkonzert zusammen. Viele engagierte Menschen aus der Region, Bands, Vereine und Firmen sorgten für diese beachtliche Summe. Die große Hilfsbereitschaft hielt an. Und so kamen letztendlich fast 50.000 Euro zusammen. Nun steht endlich ein Transporter für Julia in Weyer und die langersehnten Ausflüge können beginnen.

Bald endlich ans Meer

Etwas über sechs Meter lang ist der weiße Opel, 130 PS hat er. Julia kann in ihm sicher liegend transportiert werden, auch ihre Sauerstoffversorgung ist gewährleistet. Ein Teil ihres Betreuungsteams vom Intensivpflegedienst Lanzerath aus Wald ist in dem Fünfsitzer stets an ihrer Seite.

Die ersten Ausflüge haben Vater und Tochter bereits hinter sich, mal ging es in den Mühlenpark, mal nach Bad Münstereifel und mal nach Effelsberg zum Radioteleskop. Julia kann leider nicht gut sehen, ihr Hörsinn ist dagegen besonders ausgeprägt. So konnte sie beim Radioteleskop neben dem Gezwitscher der Vögel auch den Geräuschen lauschen, die beim Drehen dieser beeindruckenden Weltraumbeobachtungstechnik entstehen.

Belastend sind diese Ausflüge für sie nicht. „Es ist für Julia kein Stress, sondern ein Glücksgefühl“, so ihr Vater. Im Auto hört sie stets ihre Lieblingsmusik: Rock, Pop und Karnevalslieder.

Als nächstes steht Köln auf dem Programm. Dabei sein wird auch Julias Mutter, die Eltern leben seit einigen Jahren getrennt. Im Dom will die Familie den Madonnen-Altar besuchen, beten und Kerzen anzünden. Dann soll es weitergehen zum Zoo, denn „Julia liebt Tiere über alles“, erklärt Wilfried Sievernich. Die Geräusche der Tiere im Zoo dürften ihr daher besonders gut gefallen. „Hoffentlich trötet einer der Elefanten im Gehege dann mal.“

Und natürlich soll es auch eine Fahrt ans Meer geben. Einmal den Sand fühlen und im Salzwasser schwimmen, ist einfach ein Erlebnis, dass jeder Mensch einmal in seinem Leben gemacht haben sollte. Und dank einer speziellen Weste und dem Transporter soll auch Julia Sievernich diese Erfahrung bald endlich machen können.

Kategorien
News

In den vier Meckenheimer Grundschulen hat eine neue Zeitrechnung begonnen

Meckenheim – 48 interaktive Smartboards für alle Grundschulen – Neue Präsentationsmedien ersetzen grüne Tafeln in den Klassenräumen – In den vier Meckenheimer Grundschulen mit ihren fünf Standorten in Meckenheim, Merl und Altendorf hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Alle Grundschulen verfügen jetzt über moderne Smartboards.

Das interaktive Präsentationsmedium löst die grünen Tafeln ab und verspricht in den Klassenräumen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Davon überzeugte sich Schuldezernent und Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, Hans Dieter Wirtz, vor Ort in der Klasse 3 c der Katholischen Grundschule Meckenheim. Er zeigte sich begeistert darüber, dass der Einsatz dieses fortschrittlichen Mediums jetzt möglich ist, und zwar zeitgleich in allen Grundschulen der Apfelstadt. „Mit dieser Anschaffung gehen wir mit der Zeit und investieren in unsere Zukunft,“ so Hans Dieter Wirtz.

Im Beisein von Matthias Timmermann, der als städtischer Mitarbeiter das Projekt koordiniert und nach den Vorgaben des Medienentwicklungsplans begleitet hatte, ließ sich der Schuldezernent die Vorteile der Technologie veranschaulichen. Silke Brämm, stellvertretende Leiterin der Katholischen Grundschule Meckenheim, gab Einblicke „in die vielen Funktionen, die wir neuerdings nutzen können. Uns eröffnen sich dadurch ganz neue Möglichkeiten, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Tafelbilder flexibel zu erstellen, zu gestalten und abzuspeichern, um in der nächsten Stunde exakt an dieser Stelle fortfahren zu können.“ Ebenso ist das Board ans Internet angeschlossen. „Somit können die Kinder über das Medium aktiv Recherche betreiben und ihre Ergebnisse in vielfältiger Weise über das Bord präsentieren“, erklärte Silke Brämm.

Mit dem im Jahr 2021 politisch entschiedenen Medienentwicklungsplan wurden unter anderem zahlreiche IT-Beschaffungen für die Meckenheimer Schulen beschlossen, um die Digitalisierung sowohl an den Grundschulen im Stadtgebiet als auch an den weiterführenden Schulen am Campus voranzutreiben. In diesem Rahmen konnten in den vergangenen Wochen alle Grundschulen mit den Smartboards ausgestattet werden. Insgesamt wurden 48 interaktive Boards inklusive Zubehör beschafft. Die Auftragssumme für diese umfangreiche Anschaffung liegt bei rund 400.000 Euro.

Zur Finanzierung dieser Schul-IT-Ausstattung wurden im Rahmen der Digitalpaktanträge Fördermittel beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt. Die ausgezahlte Fördersumme für diese Anschaffungen liegt bei 360.000 Euro. Die zusätzlich benötigten finanziellen Mittel wurden über den städtischen Haushalt finanziert.

Bevor die interaktiven Tafeln installiert werden konnten, galt es, die grünen Tafeln aus den Klassenräumen zu entfernen. Diese Arbeiten übernahm der städtische Baubetriebshof. Von der modernen Neuanschaffung profitieren alle Meckenheimer Grundschulen: die Katholische Grundschule Meckenheim und ihr Teilstandort Altendorf, die Evangelische Grundschule Meckenheim, die Katholische Grundschule Merl sowie die Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl.

Kategorien
News Top-Events

Weltklasse Sport und spektakuläres Rahmenprogramm beim CHIO Aachen 2024

Aachen – Am heutigen Montagmittag gab es in der Aachener Soers einen Appetizer auf das, was die Welt beim CHIO Aachen 2024 ab dem 28. Juni erwarten wird: Hochklassiger Sport, große Emotionen und ein spektakuläres Rahmenprogramm. Gemeinsam mit den Organisatoren blickten die Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu und der Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker, voraus auf das Weltfest des Pferdesports 2024.

„Es kribbelt immer, wenn wir nach Aachen kommen“, beschreibt Monica Theodorescu ihre Gefühlslage. „Und so kurz vor den Olympischen Spielen in Paris kribbelt es fast noch ein bisschen mehr“, verriet die Bundestrainerin der deutschen Dressurreiter, für die es gilt, während der CHIO Aachen-Tage ihr Team für das Championat zu finden. Daher ist mit Ausnahme von Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl, die mit ihrer Erfolgsstute TSF Dalera BB bereits für Paris gesetzt ist, die gesamte deutsche Spitze im Deutsche Bank Stadion mit ihren Top-Pferden am Start. Aachen-Rekordsiegerin Isabell Werth setzt auf Quantaz und Wendy de Fontaine, Frederic Wandres sattelt Bluetooth OLD und Duke of Britain FRH und auch Reitmeisterin Ingrid Klimke mit Franziskus FRH sowie Katharina Hemmer mit Denoix PCH möchten sich für einen Start bei den Olympischen Spielen empfehlen. Und auch der Mannschafts-Olympiasieger von 2016, Sönke Rothenberger, der mit seinem Fendi in der Vier-Sterne-Tour an den Start gehen wird, befindet sich noch in Lauerstellung auf einen Platz im Team. Dafür sind in Aachen Top-Leistungen gefragt. Kein Wunder also, dass die Zielsetzung der Bundestrainerin für den Lambertz Nationenpreis lautet: „Gewinnen natürlich!“ Aber die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Schweden schickt seinen aktuellen Weltcup-Sieger Patrik Kittel ins Rennen, das dänische Team wird angeführt von Mannschafts-Weltmeisterin Nanna Skodborg Merrald, dazu kommen die zweifache WM-Bronzemedaillen-Gewinnerin Dinja van Liere aus den Niederlanden und die britische Doppel-Weltmeisterin Charlotte Fry, die ihre beiden Top-Pferde Glamourdale und Everdale mit in die Soers bringt. Wessen Name am finalen Sonntag nach dem Lindt-Preis auf der legendären Siegertafel verewigt wird, ist in diesem Jahr spannend wie nie. Das freut insbesondere Stefanie Peters. „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Dressur-Fan bin“, schaut die Präsidentin des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV) voller Vorfreude auf die schönsten zehn Tage des Jahres, in denen sie, wann immer es ihre Zeit erlaubt, bei der Dressur vorbeischauen wird.

Aber nicht nur im Deutsche Bank Stadion, auch im nur wenige Meter Luftlinie entfernten legendären Hauptstadion wird in der kommenden Woche Sport auf Weltklasse-Niveau geboten. Denn auch dort sichtet der deutsche Bundestrainer seine Kandidaten für Paris. „Wir tüfteln für jedes der in Frage kommenden Paare einen Plan aus, in welchen Prüfungen sie jeweils eingesetzt werden“, so Otto Becker, der mit dem gesamten Olympia-Kader in die Soers kommt. Für den Mercedes-Benz Nationenpreis schickt der Bundestrainer Hans-Dieter Dreher, Christian Kukuk, André Thieme und Jana Wargers ins Rennen. Das erlesene Feld der Konkurrenten wird angeführt von der Nummer 1 der Weltrangliste, dem Schweden Henrik von Eckermann, Europameister Steve Guerdat aus der Schweiz und Olympiasieger Ben Maher aus Großbritannien. Und auch im Voltigieren, dem Vierspänner-Fahren und der Vielseitigkeit sind die Allerbesten am Start. So gehen Deutschlands dreifacher Olympiasieger Michael Jung, der zweifache SAP-Cup Sieger Christopher Burton aus Australien und Großbritanniens Team-Olympiasiegerin Laura Collett (GBR) in den reiterlichen Dreikampf. Über die starken Starterfelder freut sich – na klar – auch ALRV-Vorstandsmitglied Birgit Rosenberg. „Das ist schon Weltklasse“, so die CHIO Aachen-Sportchefin, die zugleich auf eine Neuerung aufmerksam machte: In diesem Jahr werden zehn statt acht Teams im Mercedes-Benz Nationenpreis an den Start gehen. „Wir freuen uns sehr, dank einer Wildcard ein Team aus Mexiko hier bei uns in der Soers zu haben.“

Von Neuerungen wusste auch Michael Mronz zu berichten. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung hat sich wieder einiges getan. So wurde die CHIO Aachen-App kontinuierlich weiterentwickelt: Modern. Übersichtlich. Userfreundlich. „Einfach der ideale Begleiter für alle Turnierbesucher“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH (ART). „Und wenn ich alle sage, dann meine ich ALLE. In diesem Jahr haben wir einiges dafür getan, dass wir sowohl in der App als auch im Web und zum Beispiel auf Instagram Schritte zur Barrierefreiheit gehen. Mithilfe von ALT-Texten können auch Fans unsere Infos und News konsumieren, deren Sehfähigkeit beeinträchtigt ist.“ Bezogen auf das Thema Barrierefreiheit verwies Michael Mronz auf ein Pilotprojekt am Turnier-Mittwoch, unter anderem beim Turkish Airlines-Preis von Europa. „An diesem Tag bieten wir zum ersten Mal eine professionelle Audiodeskription an, mit der auch blinde und sehbehinderte Menschen an einer der renommiertesten Springprüfungen im Reitsport teilhaben können“, so Mronz, der zudem den brandneuen CHIO Aachen Podcast hervorhob, der noch in dieser Woche an den Start geht. In der ersten Folge sprechen der Sieger des Rolex Grand Prix 2023, Marcus Ehning, und seine Frau Nadia offen wie nie über Sportliches und Privates. „Reinhören lohnt sich“, spricht Michael Mronz eine klare Empfehlung aus. Und auch davon profitiert der CHIO Aachen: Parallel zum Turnier wird in Aachen der Kongress #neuland organisiert, bei dem internationale Top-Speaker wie zum Beispiel Bayer 04 Leverkusens CEO Fernando Carro, VfB Stuttgarts Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle, RWE-CEO Dr. Markus Krebber, Bayer-CEO Bill Anderson und Sportmanager Oliver Bierhoff zu den drängenden Gegenwartsfragen wie Digitalisierung, vernetzter Mobilität und Energie Stellung beziehen. Außerdem dabei: IOC-Präsident Thomas Bach, der am Dienstag einen Impulsvortrag auf dem CHIO Aachen-Gelände halten wird. Thema des zweiten Kongress-Tages wird der CHIO Aachen Scientist Circle sein. Ein Projekt, das Pferdefachleute und führende Wissenschaftler aus Deutschland, Belgien und der Schweiz zusammenbringt und das Wohlergehen von Sportpferden in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt.

Doch der CHIO Aachen ist und bleibt vor allem das: Weltklasse Sport. An zehn Tagen, in fünf Disziplinen, in den berühmtesten Pferdesport-Arenen der Welt. Insgesamt werden 300 Reiter aus 30 Nationen in Aachen erwartet, dazu rund 600 Pferde. Darauf und auf die vielen Gäste aus aller Welt, die das Turnier stets in die alte Kaiserstadt lockt, freut sich auch Aachens erste Bürgerin Sibylle Keupen. „Der CHIO Aachen“, so die Oberbürgermeisterin, „hat nicht nur eine lange Tradition, sondern auch eine enorme internationale Strahlkraft. Das wird auch in diesem Jahr ein großartiges Ereignis.“ Und ebendieses Ereignis startet in exakt vier Tagen, zunächst mit den Voltigierern und den beiden Konzerten „Pferd & Sinfonie“, die in diesem Jahr das Jubiläum „100 Jahre Turniergeschichte in der Aachener Soers“ thematisieren. Die offizielle Eröffnungsfeier am 2. Juli zaubert – passend zum Partnerland USA – mit zahlreichen Mustangs, dem US-Nationalteam im Cheerleading und vielen weiteren Höhepunkten US-amerikanisches Flair in die Soers. Und spätestens dann wird es auch bei den Teilnehmern und Zuschauern wieder da sein, dieses ganz besondere Kribbeln, wenn sie Teil von Deutschlands größter Sportveranstaltung sein dürfen.

Tickets gibt es online, an der Hotline (0241-917-1111) oder im Ticketshop am Turniergelände.

Kategorien
News

Aachener Politik bringt Planung für Grün- und Freifläche auf den Weg

Aachen – Das Altstadtquartier Büchel soll ein urbaner Raum mit viel Grün, attraktiver Architektur und ansprechenden Aufenthaltsflächen werden. Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag (20. Juni) hierfür einstimmig den nächsten wegweisenden Beschluss gefasst. In den kommenden Wochen sollen die Pläne für die Büchel-Freianlagen weiter vertieft werden, anschließend werden erste Bauleistungen ausgeschrieben. Läuft alles nach Plan, können ab Frühjahr 2025 wieder Bagger am Büchel anrollen, um den Tiefbau und den ersten Bauabschnitt der künftigen Grünfläche herzustellen.

Im vergangenen Jahr hatte sich das Berliner Büro GM013 Landschaftsarchitektur bei einem Wettbewerb zur Freianlagenplanung durchgesetzt. Stadt Aachen und die städtische Entwicklungsgesellschaft (SEGA) haben das Siegerbüro anschließend mit der Entwurfsplanung beauftragt, die nun von der Politik abgesegnet wurde. Im Mittelpunkt der künftigen Aachener Freifläche im Herzen der City stehen vier grüne Quartiersterrassen. Neue Plätze, Wege und naturnah gestaltete Flächen sollen direkte Wege- und Sichtverbindungen zur Altstadt und zum Bädersteig schaffen. Es entstehen auch multifunktionale Rasenflächen, die Raum für Bewegung, Spiel und Sport bieten. Zudem werden rund 50 Bäume und Sträucher gepflanzt. Am Ort der ältesten Thermenanlage der Aachener Innenstadt wird auch das Wasser wieder in Form eins Brunnenlaufs an die Oberfläche geholt. Zahlreiche Sitzbänke werden im Büchel-Park der Zukunft zum Verweilen einladen. Die SEGA wird die Pläne noch einmal öffentlich vorstellen und eine Outdoor-Ausstellung anbieten. Weitere Infos folgen hierzu im Laufe des Sommers.

Für das erste Gebäude unter dem Titel „Baustein Wissen“ ist ebenfalls ein Stadtmacher gefunden worden. Dieser bereitet momentan einen Architekturwettbewerb für sein Gebäude vor. Das Konzeptverfahren zur Grundstücksvergabe für den nächsten Baustein „RedHouse +“ bereitet die SEGA derzeit vor.

Kategorien
News

CHIO Aachen 2024 – Förderung des Therapeutischen Reitens ist Ehrensache

Aachen – Die „Glücks-Bringer“ Charity-Kooperation zugunsten des Therapeutischen Reitens und des Pferdesports für Menschen mit Behinderung zwischen dem Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) und dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) ist seit 1999 ein beständiger Teil des Weltfests des Pferdesports. Auch in diesem Jahr werden, traditionell am Soerser Sonntag, Spenden gesammelt, die der Aktion in vollem Umfang zugutekommen.

Mit der langjährigen Zusammenarbeit mit dem DKThR setzt der ALRV ein deutliches Zeichen für Inklusion. Jeder Mensch gehört beim CHIO Aachen ganz natürlich dazu – ob mit oder ohne Behinderung. Alle dürfen mitmachen. Alle die möchten, können dabei sein. Hier wird Kontakt gefördert und Teilhabe gelebt.

Jahr für Jahr wird dem Therapeutischen Reiten und dem Pferdesport für Menschen mit Behinderung Raum gegeben. Die CHIO-Besucher können hautnah erleben, welche Wirkung das Pferd auf den Menschen hat. Neben Linderung, Förderung und Prävention schenken Pferde Mut und Lebensfreude.

Den Auftakt macht am Soerser Sonntag, dem traditionellen Tag der offenen Tür (30. Juni) die Kollekte während des Ökumenischen Gottesdienstes im Deutsche Bank Stadion (Beginn: 11.30 Uhr), angekündigt von Jaycen Schlesinger. Der 16-Jährige ist mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen und hat seine Liebe zu den Pferden schon entwickelt, bevor er laufen konnte. Zur Geburt hat er das Pony „Glücksbär“ geschenkt bekommen. Mittlerweile sind die beiden unzertrennlich und auf Instagram zu richtigen Stars und Vorbildern für eine ganze Community avanciert.

Im Nachmittagsprogramm heißt es gegen 13.40 Uhr auf dem großen Vorbereitungsplatz Springen „Therapeutisches Reiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Als „Glücks-Bringer“ stellen sich vom DKThR anerkannten Therapiehöfe aus der Region Aachen vor und präsentieren ihre Arbeit. Mit dabei: Lohner Hof Reit- und Therapiezentrum (Eschweiler), Reittherapiezentrum Abenteuerland (Stolberg), Reithalle Rattenhaus (Eynatten/Belgien) und Kid`s auf Trab, Zentrum für Therapeutisches Reiten (Stolberg).

Am gesamten Soerser Sonntag freut sich das Team des DKThR auf viele Besucher am Spenden- und Infostand in der Nähe des Haupteingangs. Dort ist für die jüngsten Besucher ein Hobby Horsing Mitmach-Parcours aufgebaut. Mit Steckenpferden können sie sich fit für den Soerser Sonntag machen und eine der begehrten Siegerschleifen sammeln. Darüber hinaus stehen auch in der restlichen Turnierwoche Spendenbüchsen an den CHIO-Infoständen bereit.

Die Spenden, die im Rahmen der „Glücks-Bringer“ Charity-Aktion gesammelt werden, kommen zur Hälfte dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten zugute und fließen in den KinderUnterstützungsFonds (KUF) des Verbands. Der Rest verteilt sich auf die vier vom Kuratorium anerkannten Therapiehöfe im Raum Aachen.

Das DKThR ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des Therapeutischen Reitens (pferdgestützte Therapie, Förderung und Sport). Es ist seit über 50 Jahren die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zu diesem Themenbereich und dabei der älteste Verband seiner Art weltweit.

Weitere Infos zum Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten gibt’s hier.

Kategorien
News

Dankeschön an die ehrenamtlichen EM-Einsatzkräfte

Düren/Region – Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter des Landrats, hat sich im Namen des Kreises Düren bei den Ehrenamtlichen bedankt, die die Sicherheit bei der Europameisterschaft gewährleisten.  Insgesamt 400 Einsatzkräfte aus dem Kreisgebiet unterstützen während der in Nordrhein-Westfalen stattfindenden EM-Spiele die jeweiligen Spiel-Städte in Sachen Sicherheit. Es greift ein landesweites Konzept, bei dem alle Kreise und kreisfreien Städte beteiligt sind.

So standen auch am Mittwoch, 19. Juni, während des EM-Spiels in Köln insgesamt 119 Ehrenamtliche von 18 bis 1 Uhr nachts für den Ernstfall bereit. Sammelplatz war das Trainingsgelände des Institutes der Feuerwehr, NRW Außenstelle Kreis Düren, in Kreuzau-Stockheim. Kräfte der Katastrophenschutzbehörde des Kreises Düren, Kreisbrandmeisterei, des Feuerschutztechnischen-Zentrums des Kreises Düren (FTZ), der Rettungsdienst Kreis Düren AöR (RDKD), die Informations- und Kommunikationseinheit des Kreises Düren (IuK) sowie Kräfte der Feuerwehr Düren, Johanniter-Unfall-Hilfe, Schnelleinsatzgruppe (SEG) Notärzte, des Technischen Hilfswerkes (THW), Malteser Hilfsdienstes (MHD) und von den Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes aus Düren waren vor Ort.

Dies nahm Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter des Landrats, zum Anlass, um sich nach dem Fußballspiel für die ehrenamtliche und selbstlose Einsatzbereitschaft zu bedanken. „Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele von Ihnen hier bereitstehen, um im Ernstfall zu helfen und Menschenleben zu retten. Während es fußballerisch für Deutschland gut läuft, hoffen wir natürlich auch, dass die Fans friedlich feiern. Sie alle machen die Europameisterschaft in diesen schwierigen Zeiten, in denen wir uns befinden, möglich. Dafür möchte ich Ihnen im Namen von Landrat Wolfgang Spelthahn und des gesamten Kreises Düren von Herzen danken“, betonte Peter Kaptain, der neben seiner Funktion als Allgemeiner Vertreter des Landrats auch der zuständige Dezernent für den Katastrophenschutz beim Kreis Düren ist. Er überreichte einen speziell für diesen Anlass entworfenen Anstecker aus Metall. Auch die Ehrenamtlichen, die in den künftigen Bereitschaften für die Europameisterschaft im Einsatz sein werden, erhalten diesen Anstecker. „So haben Sie ein kleines Andenken an Ihren Einsatz, der wieder bestätigt, welches ehrenamtliche Engagement die Menschen im Kreis Düren innehaben“, so Peter Kaptain weiter.

Insgesamt 31 Fahrzeuge standen in der richtigen Ausrück-Reihenfolge bereit. Innerhalb von 75 Minuten hätten die Einsatzkräfte aus dem Kreis Düren in Köln sein müssen. Die Katastrophenschutzbehörde des Kreises Düren hat seit Monaten spezielle Sicherheitskonzepte erarbeitet, Einsätze vorgeplant, Personal strukturiert, Übungen durchgeführt und die Technik geprüft. Insgesamt wurden für elf Termine der Europameisterschaft in Deutschland Reserve-Einheiten aus dem Kreis Düren angefordert.