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Verleihung der Goldenen Meisterbriefe – Kreis-Handwerkerschaft MEHR ehrt Jubilare in Daun

Daun/Prüm – 25 Meister wurden Anfang Mai in Daun von der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR) für 50 Jahre Meisterwürde geehrt. Unter ihnen auch Nikolaus Metzgeroth aus Manderscheid, der gleich zwei Meistertitel besitzt und für 50 und 60 Jahre Meistertitel gewürdigt wurde.

25 Meisterinnen und Meister nahmen ihre Goldenen Meisterbriefe im feierlichen Rahmen entgegen. Foto: Kreishandwerkerschaft MEHR

Lange hatten die Meisterjahrgänge 1970 und 1971 auf ihre feierliche Überreichung der Goldenen Meisterbriefe warten müssen. „Zwei geplante Feiern in 2020 und 2021 mussten leider kurzfristig wegen der Pandemielage abgesagt werden“, erzählt Geschäftsführer Dirk Kleis. „Umso mehr haben wir uns gefreut, von den insgesamt 99 Meisterabsolventen der beiden Jahrgänge im dritten Anlauf doch einem Teil ihren Goldenen Meisterbrief noch persönlich überreichen zu dürfen.“

Eingeladen hatte die Kreishandwerkerschaft in das Forum Daun, wo die Jubilare von Gästen aus Handwerk und Politik für ihre Meisterwürde beglückwünscht wurden. Der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht überreichte die Goldenen Meisterbriefe zusammen mit dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer Trier, Bernd Elsen. Licht in seiner Ansprache: „Das Handwerk bedeutet Stabilität! Auch und vor allem in unruhigen Zeiten. Wir, das Handwerk. Wir sind und bleiben die wirtschaftliche und gesellschaftliche Konstante. Wir bilden aus und bilden weiter! Und damit sorgen wir – als größter Ausbilder in der Wirtschaft – noch immer für die Mehrzahl der Fachkräfte unserer Zukunft.“

Die anwesenden Jubilare des Jahrgang 1970:

Bäckermeister Günter Schenden aus Piesport, die Elektroinstallateurmeister Nikolaus Metzgeroth aus Manderscheid und Albert Schneider aus Preist, Elektrotechnikermeister Ekkehard Günther Rauch aus Hetzerath, Friseurmeisterin Berta Sausen aus Bengel, die Kraftfahrzeugmechanikermeister Heinz Kloep aus Kerpen und Arthur Valerius aus Wittlich, Landmaschinenmechanikermeister Horst Heinz aus Preist (er reiste mit einem Lanz Traktor Baujahr 1954 die knapp 40 Kilometer zur Meisterfeier an), die Maler- und Lackierermeister Theodor Bauer aus Bitburg, Hermann Mechtel aus Wittlich, Erwin Müsseler aus Bongard und Josef Simon aus Minderlittgen, die Tischlermeister Adolf Jaquemod aus Daun und Hans-Erich Pauly aus Mülheim.

Die anwesenden Jubilare des Jahrgang 1971:

Drehermeister Valentin Schlösser aus Mürlenbach, die Elektroinstallateurmeister Peter Könen aus Wittlich und Alois Schmitz aus Hillesheim-Bolsdorf, Friseurmeisterin Sybille Schlömer aus Pelm und Friseurmeister Rudolf Schmidt aus Schönecken, Gas- und Wasserinstallateurmeister Hans-Peter Dohr aus Zell-Barl, die Kraftfahrzeugmechanikermeister Johann Krämer aus Weinsheim und Peter Paul Schelian aus Daun, Maler- und Lackierermeister Ewald Stuckart aus Binsfeld sowie Zahntechnikermeister Horst Nagel aus Wittlich.

Als 1969 Jahrgang erhielt Fliesenlegermeister Kurt Thullen aus Maring-Noviand seinen Goldenen Meisterbrief nachgereicht.

Als Diamantener Meister wurde Nikolaus Metzgeroth aus Manderscheid für seine 60 Jahre Meisterwürde als Dreher geehrt. Die nächste Goldene Meisterfeier der Kreishandwerkerschaft MEHR ist schon in der Planung. „Der Meisterjahrgang 1972 soll im Spätherbst geehrt werden. Wir sind optimistisch, dass diesmal keine Verschiebungen mehr erforderlich sind“, hofft Kleis.

 

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„Aachen clever mobil“ – 20 Betriebe wollen 3.000 Tonnen CO2 einsparen

Aachen – Es ist ein richtungsweisendes Bündnis für Aachen: 20 Arbeitgebende mit insgesamt mehr als 20.000 Beschäftigten haben sich darauf verständigt, ihre betriebliche Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Konkret verfolgen die Unternehmen das Ziel, pro Jahr etwa 3.000 Tonnen CO2 durch die Verlagerung, Vermeidung und Bündelung von Verkehr einzusparen. Möglich wird das durch „Aachen clever mobil“, eine gemeinsame Initiative der Stadt Aachen und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen.

In die gleiche Richtung unterwegs (v. l.): Stefan Kehr (Geschäftsführer der BABOR BEAUTY GROUP), Sibylle Keupen (Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen) und Michael F. Bayer (Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen). Die Projektpartner und Initiatoren von „Aachen clever mobil“ haben es sich zum Ziel gesetzt, betriebliche Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Foto: IHK Aachen / Andreas Herrmann

„Aachen clever mobil“ unterstützt die teilnehmenden Unternehmen mit Analysen von Pendlerbewegungen, Dienstreisen und Fahrzeugflotten. Außerdem bietet die Initiative Betrieben ein Schnupperangebot, wie etwa die testweise Bereitstellung von Fahrrädern, ÖPNV-Tickets, E-Autos oder E-Rollern. So können in den Unternehmen Handlungsfelder zur Umstellung der Mobilität identifiziert und im nächsten Schritt nachhaltigere Alternativen erprobt werden. „Das betriebliche Mobilitätsmanagement bietet Unternehmen eine ideale Chance, sich für mehr Klimaschutz zu engagieren. Jeder Mitarbeitende kann dazu seinen Beitrag leisten“, sagt Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen.

Durch die Ukraine-Krise sei das Thema Mobilitätsmanagement nochmal relevanter geworden, stellt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen fest: „Steigende Energiekosten erschweren es Unternehmen und deren Mitarbeitern, in ihrer gewohnten Form mobil zu sein. Die Mobilitätswende erhält so einen neuen Schwung und ‚Aachen clever mobil‘ bietet Betrieben eine hervorragende Möglichkeit, diesen zu kanalisieren. Jetzt müssen wir weiter Fahrt aufnehmen.“

Gut unterwegs beim betrieblichen Mobilitätsmanagement ist zum Beispiel schon das Unternehmen BABOR BEAUTY GROUP: „Ein Großteil unserer CO2-Emissionen entstehen durch Mobilität. Daher ist für uns klar, dass wir darin einen wichtigen Hebel für mehr Nachhaltigkeit sehen“, sagt BABOR BEAUTY GROUP-Geschäftsführer Stefan Kehr und ergänzt: „Betriebliches Mobilitätsmanagement ist übrigens auch ein sehr gutes Instrument zur Mitarbeiterbindung.“ Ob Fahrrad, ÖPNV-Ticket, E-Auto oder E-Scooter: Bei der BABOR BEAUTY GROUP wurde im Rahmen von „Aachen clever mobil“ ausgiebig getestet. „Unsere Mitarbeitenden waren von der Vielfalt begeistert“, sagt Kehr.

In der begleitenden Kampagne zu den Mobilitätstestwochen wird auf die gemeinsame Verantwortung und den Team-Gedanken gesetzt – „Zusammen steigen wir um“ lautet das Motto, das innerhalb der Unternehmen das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt.

Weitere Unternehmen aus dem Stadtgebiet Aachen sind herzlich eingeladen, sich bei „Aachen clever mobil“ einzubringen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Ausweitung des Programms auf die Städteregion Aachen wird im Moment geprüft. Betriebe, die Interesse am Projekt „Aachen clever mobil“ haben, können sich an IHK-Mobilitätsberater Benjamin Haag wenden: per E-Mail an benjamin.haag@aachen.ihk.de oder telefonisch unter 0241 4460-131.

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Rasches Handeln rettet Leben in Kreuzau!

Kreuzau – Frei zugängliche Defibrillatoren in der Gemeinde Kreuzau angebracht. In Deutschland sterben pro Jahr 60.000 Menschen an einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Eine der häufigsten Todesursachen ist der plötzliche Herztod. Dieser kann nur verhindert werden, wenn innerhalb der ersten Minuten Hilfe eintrifft. Statistisch gesehen erfolgen die meisten Herz-Kreislauf-Stillstände in den Nachtstunden.

Im vergangenen Jahr stellte Dr. Detlef Struck, Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Düren, das Projekt „Region Aachen rettet“ vor. Diese Initiative zur Verbesserung der Erstrettung von Notfällen macht sich für eine schnellere Erstrettung von Notfallpatienten stark. Ihr Herzstück ist ein Smartphone-basiertes Alarmierungssystem (CORHELPER), das im Falle eines Notfalls qualifizierte Ersthelfer*innen alarmiert und zum Patienten hin navigiert. So können noch vor dem Eintreffen des Notarztes lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden.

Erforderlich ist hierfür jedoch auch ein Netz von öffentlich und jederzeit zugänglichen Defibrillatoren. Nach Analyse vorhandener Gerätestandorte im Gemeindegebiet (öffentlicher Bereich, Ärzte, Banken, weitere Firmen) und strategischer Auswertung der bereits vorhandenen Geräte in Verbindung mit den tatsächlichen Einsatzorten des Rettungsdienstes wurden jüngst in Drove und Obermaubach zusätzliche Standorte für die lebensrettenden Defibrillatoren eingerichtet.

Aus der Politik angeregt hatte der Gemeinderat bereits frühzeitig Mittel vorgesehen, so dass sehr schnell die erforderlichen Geräte angeschafft werden konnten. Finanziell unterstützt wurde die Anschaffung zudem durch den Lions Club Kreuzau-Rureifel, die Firma Windenergie Kreuzau GmbH & Co. KG. sowie die Firma REA GmbH Management aus Düren. Dank dieser finanziellen Hilfe konnten speziell für den Außenbereich geeignete Defibrillatoren beschafft werden, welche in beleuchteten, beheizbaren, wasser-, staub- und UV-Licht-geschützten Außenkästen untergebracht sind.

Damit stehen in der Gemeinde Kreuzau zwei weitere Geräte rund um die Uhr zur Verfügung, um im Notfall ein schnelles Eingreifen durch einen Ersthelfer gewährleisten zu können und Leben zu retten. Ziel ist es, Zug um Zug mehr Geräte zum jederzeitigen Zugriff in den Außenbereich zu verlagern und alle Ortsteile mit (mehr) Defibrillatoren auszustatten.

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„Wie geht Wählen?“ – Aufklärung, Impulse und U-18-Wahlangebot

Mechernich – U-18-Wahlen sind nach wie vor Streitthema, egal ob Kommunal-, Land- oder Bundestagswahlen. Doch die „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ der „K.o.T. Jo4you“ Mechernich und die Stadt sind sich einig, dass Aufklärung und Impulse zu geben nicht schaden kann – sogar ganz im Gegenteil. So besuchte der Jugendbus der „Offenen Kinder- und Jugendarbeit“ das Mechernicher Schulzentrum und bot vielen interessierten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich zur anstehenden Landtagswahl zu informieren und die eigene Stimme in Wahlurnen abzugeben.

Das Team, bestehend aus (v. l.) Pfarrer und Aktionsschirmherr Erik Pühringer, Daniel Ottersbach, Andrea Meurer und Tim Wynands (alle K.o.T./GdG St. Barbara Mechernich), will gemeinsam mit der Stadt für mehr politische Aufklärung und kritisches Denken unter den Kindern und Jugendlichen im Stadtgebiet sorgen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Die Ergebnisse würden dann erst nach der Wahl ausgelost, „um niemanden davor zu beeinflussen“, so Pfarrer und Schirmherr der Aktion Erik Pühringer von der Mechernicher „Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara“ (GdG). Pühringer, Daniel Ottersbach und Andrea Meurer (K.o.T.) führten das Projekt mit Unterstützung von Tim Wynands durch.

„Der Andrang war bisher wirklich riesig, das kann man nicht anders sagen. Informieren können sich die jungen Leute von Gesamtschule und Gymnasium hier gemeinsam, was auch zu noch mehr Austausch und Anregungen führt. Alle arbeiten zusammen, um die Kinder aufzuklären und vielleicht sogar zu eigenen Impulsen zu inspirieren“, erklärte Pühringer.

„Je früher, desto besser!“

„Es haben sich sogar schon ganze Klassen angemeldet, alles auf eigene Initiative der Kinder und Jugendlichen, die ihre Lehrer gefragt haben“, betonte Andrea Meurer und ergänzte: „Deswegen geben wir ihnen extra Broschüren als Argumente mit“

Und Daniel Ottersbach bemerkte: „Wir haben diese Aktion in den letzten Jahren bereits mehrfach erfolgreich anbieten können und so auch viele positive Rückmeldungen bekommen. Sei es von den Kindern oder den Lehrern. Viele davon nutzen die Chance auch für ihren Unterricht“

Meurer stimmte ihm zu: „Oftmals erkennen die Kinder und Jugendlichen uns auch von der »Offenen Kinder- und Jugendarbeit« wieder und fragen direkt nach, was wir machen. Das weckt dann meist gleich Interesse und Begeisterung“

Weniger fundiert seien ihre Meinungen in vielen Fällen dabei nicht unbedingt. Dies sei bei Erwachsenen oftmals genauso. Und trotz mancher „Spaß“-Stimmen stellten sie immer wieder fest, dass sich die Ergebnisse im Großen und Ganzen doch immer wieder sehr ähnlich seien.

Im Weiteren betonte Pühringer, wie wichtig es sei, junge Leute altersgerecht an diese Themen heranzuführen: „So und nicht anders läuft Demokratiebildung: Zeigen, wie wichtig Demokratie für unsere Gesellschaft ist. Und je früher wir dies anbieten, desto besser!“

Landesweit gibt es viele Träger von Jugendarbeit, die diese Aktion unterstützen. So werde den Kindern und Jugendlichen eine Stimme gegeben und gleichzeitig könnten bessere Vergleiche zur erwachsenen Wählerschaft gezogen werden – sei es bei Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahl.

Impulse zum selbstständigen Denken

Immer wieder erkenne man die oftmals sehr gute Auffassungsgabe der jungen „Wähler“ und das Angebot fände immer wieder reißenden Absatz. Pühringer: „Es ist gut, dass sie kommen, neugierig sind und auch wirklich wählen wollen. Je früher die Aufklärung, desto reflektierter der Mensch. Hier lernen die Kinder und Jugendlichen, wie Wählen geht. Wir setzen den Impuls, den Rest machen sie selbst. Perfekt dafür ist auch die Möglichkeit, mobil zu sein, sodass sie nicht zu uns kommen müssen“

Ottersbach ergänzte: „Zwar sind Schulen politisch neutral zu halten, doch ist es einfach nicht mehr die Realität. Selbst im Leben junger Menschen spielen diese Themen eine große Rolle. Gut erkennbar, da der Impuls oftmals von den Schülern ausgeht, sich auch im Unterricht mehr damit zu beschäftigen, als es normalerweise getan wird“

Prospekt und weitere Informationen

Für Kommunalwahlen hat das Team bereits mehrfach Wahlen für Unter-16-Jährige angeboten, für Land- und Bundestagswahlen dann für U-18-Jährige.

Im ausgehändigten Prospekt finden sich zehn „steile Thesen“ gegen sowie gute Gründe für das Wahlrecht junger Menschen samt Quellenangaben. Diese könnten die Kinder und Jugendlichen dann verwenden, um andere, beispielsweise ihre Lehrer von der Relevanz dieses Themas zu überzeugen.

Die Kampagne #ichwillwählen geht dabei vom „Landesjugendring NRW“ aus und wird vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Hier der Link zu entsprechenden PDF: https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2020/08/U18-Wahl_10-steile-Thesen-und-10-Gruende-fuer-die-U18-Wahl.pdf

Der „Landesjugendring“ ist eine Arbeitsgemeinschaft von 25 Jugendverbänden in NRW. Wichtigstes Anliegen sei dabei, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrem sozialen Status, ihrer Religion oder Herkunft gehört werden und die Welt um sich herum mitgestalten können.

www.U18nrw.de

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Neuer BMX-Landes-Stützpunkt in der Vulkaneifel-Gemeinde Birresborn

Birresborn/Vulkaneifel – Nachdem die Juli-Flut die alte BMX-Halle in Birresborn zerstört hat, haben Eltern in Eigenregie einen neuen Park aufgebaut in der 1.100-Seelen-Gemeinde in der Vulkaneifel. Dort wird jetzt die BMX-Elite ausgebildet. Seit Samstag ist der neue BMX-Park offiziell Landesstützpunkt für die Sportart. Walter Desch, Vizepräsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB), und der für Leistungssport zuständige LSB-Abteilungsleiter Thomas Kloth überreichten die Anerkennungsurkunde für den neuen „Landesstützpunkt BMX Freestyle“ an Guido Clemens und seine Vorstandskollegen vom Verein Woodstyle.

Der neue BMX-Park in Birresborn aus der Vogelperspektive. Foto: Rudolf Höser

„Wir sind von dem Projekt begeistert und fördern es deswegen schon seit vier Jahren“, machte Kloth deutlich. „Wir haben empfohlen, dass ein Verein an diesem Standort gegründet wird – um auch finanziell unterstützen zu können.“ Bei BMX handelt es sich um eine neue olympische Sportart, bei der in Tokio schon Medaillen vergeben wurden und die auch 2024 in Paris wieder bei Olympia vertreten ist. „Der Standort Birresborn ist landesweit und auch deutschlandweit einzigartig“, urteilt Kloth. „Uns in RLP bietet sich die Chance, sich in dieser sehr jungen und dynamisch wachsenden Sportart im bundesweiten Vergleich gut zu platzieren, weil sich BMX in Deutschland gerade erst entwickelt. Deswegen unterstützen wir da, wo wir können – und freuen uns sehr über die positive Entwicklung.“

Gemeinsam mit Michael Bitdinger, Sportkreisvorsitzender des Sportkreises Vulkaneifel, überreichte Walter Desch an den Verein Woodstyle 1.000 Euro aus Mitteln der GlücksSpirale. Desch äußerte sich voller Lob ob des großen ehrenamtlichen Engagements von Guido Clemens und seinen Mitstreitern, die die ebenso moderne wie imposante BMX-Anlage Anlage in hunderten von Stunden komplett in Eigenregie erbaut hatten. „An solchen Beispielen sieht man wieder die Bedeutung des Ehrenamts für Sport und Gesellschaft“, so Desch.

Seit 2014 hatten Eltern eine eigene Halle für den Sport ausgebaut – dort wurde aber vieles beim Juli-Hochwasser zerstört. Dass nun ein neuer BMX-Park an anderer Stelle offiziell wiedereröffnet werden konnte, ist erneut engagierten, handwerklich sehr versierten Eltern zu verdanken. „In jeder freien Minute haben wir an dem Park gearbeitet“, berichtet Guido Clemens. Der Vater des rheinland-pfälzischen Toptalents Tom Clemens – 2019 als Nachwuchssportler des Jahres in RLP ausgezeichnet – hat höchstselbst fleißig mit angepackt. „Wir wollten einfach etwas Neues aufbauen, nur nicht an alter Stelle“, berichtete Guido Clemens. „Die Hochwassergefahr besteht ja immer noch – und noch einmal mitmachen wollten wir das nicht.“

Die Gemeinde stellte dafür den alten, ungenutzten Tennisplatz gegen eine geringe Pacht zur Verfügung. Mithilfe von Spenden und Fördergeldern bauten die Eltern ganz nach den Wünschen ihrer Kinder den neuen Park auf. Auch Tom Clemens, Mitglied des BMX-Nationalteams, trainiert hier fast jeden Tag in seinem Heimatort. Mittelfristig ist geplant, dass in Birresborn auch internationale Wettbewerbe ausgetragen werden. Darüber hinaus soll der neue BMX-Park überdacht werden, damit auch an verregneten Eifeltagen weiter trainiert werden kann.

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Nürburgring verlängert Partnerschaft mit Coca-Cola

Nürburg – Coca-Cola sichert sich Namensrecht und Lieferrecht bis 2025. Loungebereich für bis zu 600 Personen direkt an der Start- und Zielgeraden. Exklusives Ambiente für Großveranstaltungen, Tagungen oder Firmenevents. Seit 2019 ist Coca-Cola der Namensgeber für den Lounge-Bereich der BMW M Power Tribüne. Nun geht die erfolgreiche Partnerschaft in die nächste Runde – der Vertrag wurde bis 2025 verlängert. Der attraktive VIP-Bereich der Haupttribüne direkt an der Start- und Zielgeraden bietet einen direkten Blick auf die Startaufstellung und auf das Geschehen in der Boxengasse. Neben dem Vertrag für das Namensrecht mit dem Getränkehersteller führt der Nürburgring gleichzeitig die bereits bestehende Partnerschaft für das Lieferrecht mit Coca-Cola fort.

Exklusives Ambiente trifft einzigartige Veranstaltungs-Atmosphäre. Insgesamt sieben Lounge-Segmente bieten vom Catering bis zur Liveübertragung auf den Screens das volle VIP-Erlebnis. Foto: Artur Gruber

Wer Motorsport hautnah und in einem exklusiven Ambiente erleben möchte, ist in der Coca-Cola business°lounge genau richtig. Insgesamt sieben Lounge-Segmente, die zur Rennstrecke komplett verglast sind, ermöglichen einen einzigartigen Blick auf das Geschehen. Auf je 200 Quadratmetern pro Segment bietet sich vom Catering bis zur Liveübertragung auf den Screens das volle VIP-Erlebnis. Darüber hinaus gibt es jeweils rund 80 Business-Seats für echten Motorsport-Genuss im überdachten Außenbereich. Insgesamt verfügt die Coca-Cola business°lounge über eine vielseitig nutzbare Fläche von 1.750 m². Bis zu 600 Personen können hier die vielen Großveranstaltungen miterleben. Darüber hinaus eignet sich die einzigartige Atmosphäre für Tagungen, Workshops, Abendveranstaltungen oder Firmenevents, die bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


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Malen was man nicht aussprechen kann

Schleiden – Mal*Zirkus ab sofort Montag bis Freitag von 14:30 bis 18:00 Uhr am Hilfszentrum Schleidener Tal in Gemünd. Insbesondere Kinder partizipieren von der Kunstpädagogik, da ihnen besonders schwer fällt über Gefühle und Ereignisse zu sprechen. Hier kann Fachpersonal Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Erlebnisse aufzuarbeiten und Kinder*seelen wieder „Flügel“ verleihen.

Die Aufenthaltsräume sind besonders: Im Zirkuswagen am Hilfszentrum Schleidener Tal in Gemünd (Kölner Straße 10) wird kostenfrei die Möglichkeit angeboten, in einem geschützten Wohlfühl*Raum, das Erlebte zu verarbeiten. Eine Kunstpädagogin unterstützt mit Ihren langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen die Kinder vor Ort. Es werden Gruppen- und Einzeltherapien angeboten und stehen für alle Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

Im besonderen Kinder(T)Raum – Zirkuswagen am Hilfszentrum Schleidener Tal in Gemünd, Kölner Straße 10, können Kinder in kleinen Gruppen ihre Gefühle und Gedanken kreativ ausdrücken. Die Dauer einer Sitzung beträgt circa eine Stunde und ist kostenfrei.

Kunstpädagogin Miriam Ponte begleitet die Kinder mit viel Erfahrung und vor allem mit Herz. Auch Rebecca Müller von der Charlie-Truppe ist in Gemünd vor Ort.

„Toll, dass der Mal*Zirkus die Angebotspalette am und im Hilfszentrum erweitert“, freut sich Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings. Da längst nicht nur Erwachsene die traumatischen Erlebnisse aufarbeiten müssten, sei ein solches Kreativangebot eine wertvolle Ergänzung des therapeutischen Angebots. „Herzlichen Dank an ‚Fortuna hilft e.V‘, die den Mal*Zirkus zur Verfügung stellen und an alle, die sich dabei einbringen – #gemeinsamstark“, so der Bürgermeister.

Kinder können per E-Mail unter info@fortuna-hilft.de oder telefonisch unter 0152 543 68 721 (Alina Stockhausen) angemeldet werden. Eine Terminbuchung ist auch online unter www.terminland.eu/fortuna-hilft/online/malzirkus-schleiden möglich.

 

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Besuch aus Österreich – Austausch zur Präventions-Strategie „Gut aufwachsen im Kreis Düren“

Düren – Der Kreis Düren als Vorbild: Eine rund 35-köpfige Delegation aus dem österreichischen Bundesland Vorarlberg hat den Kreis Düren besucht, um sich intensiv über die Präventionsstrategie „Gut aufwachsen im Kreis Düren“ auszutauschen. Kindern und Jugendlichen, unabhängig vom Status und Herkunft, wird im Rahmen der Strategie kreisweit eine gut vernetzte und umfassende Unterstützung nach dem Motto „Vorsorge statt Nachsorge“ gegeben. Die Delegation, bestehend aus Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Vertreterinnen und Vertretern des dortigen Landesministeriums, der Politik und Verwaltung, besuchte am heutigen 5. Mai die Kreisverwaltung, um neue Impulse für ihre Kinder- und Jugendarbeit zu bekommen und in die Kommunen zu tragen.

„Kinder und Familien liegen uns sehr am Herzen. Es ist uns eine große Ehre, die Arbeit des Kreises Düren vorzustellen“, sagte Peter Kaptain, allgemeiner Vertreter des Landrats zu Beginn der Veranstaltung. Der Austausch fand auf Initiative des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration statt, das den Kreis Düren aufgrund der hervorragenden Präventionsarbeit auswählte. Ausgehend von der Landesinitiative „Kein Kind zurücklassen“ (heute: kinderstark – NRW schafft Chancen) verfolgt der Kreis Düren seit 2012 verstärkt einen vorbeugenden Ansatz zur Verbesserung der Chancengleichheit und Teilhabe aller jungen Menschen. „Das Ziel ist, eine lückenlose Präventionskette von der Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben aufzubauen“, sagt Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren.

Wie das gelingen kann, erläuterten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dürener Kreisverwaltung und der freien Träger den Gästen in intensiven Gruppengesprächen zu unterschiedlichen Aspekten der Kinder- und Jugendarbeit. „Ganz wichtig ist es, eine gute Vernetzung aufzubauen, um Kindern zu helfen, bevor sie in eine Notlage kommen. Das betrifft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Ämtern der Verwaltung, aber auch die Zusammenarbeit mit den freien Trägern und den kreisangehörigen Kommunen ist dahingehend unerlässlich“, weiß Ricken-Melchert. Diese Botschaften wurden den Gästen unter anderem vermittelt. Zudem wurden beispielsweise die Schnullercafés, der Jugendbus „Die Wilde 13 2.0″oder auch die Unterstützungsmöglichkeiten in Schulen thematisiert. Elke Ricken-Melchert betonte, dass es wichtig sei, dass die Verwaltungsspitze hinter der Strategie stehe und bedankte sich bei Landrat Wolfgang Spelthahn, der „Gut aufwachsen im Kreis Düren“ immer tatkräftig vorantreibt. „Kinder sind unser wichtigstes Potenzial. Ich freue mich, dass wir ein Vorbild sein können und helfen gerne, unsere Erfahrungen und Erfolge weiterzutragen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Bereits 2017 besuchten die Österreicher den Kreis Düren und bauten im Anschluss ein ähnliches Projekt dort auf. Nun sollen neue Gemeinden gewonnen werden, die sich dem Projekt anschließen, und Strukturen vertieft und gefestigt werden.

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„Rock am Ring“ zieht zehntausende in die Eifel – Einsatzkräfte für den Ernstfall geschult

Ahrweiler – Kreis, DRK, Feuerwehr und Polizei bereiten sich auf Großveranstaltung vor. Sind Rettungswege gut erkennbar und ausreichend vorhanden? Haben die Rettungskräfte im Fall der Fälle freie Fahrt? Was ist zu tun, wenn es brennt? Diese und viele weitere Fragen müssen im Vorfeld einer Großveranstaltung wie „Rock am Ring“, die zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Eifel zieht, geklärt sein. Um den Ernstfall zu trainieren und sich auf das Anfang Juni bevorstehende Musik-Festival vorzubereiten, trafen sich jetzt Vertreter von DRK, Feuerwehr, Polizei, dem Kreis Ahrweiler und der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG sowie der Festival-Veranstalter zu einer gemeinsamen Großübung auf dem Gelände des Nürburgrings.

„Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher, der Mitarbeitenden und der Einsatzkräfte vor Ort steht für uns an erster Stelle. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns auf große Veranstaltungen, wie sie am Nürburgring stattfinden, sorgfältig vorbereiten. Alle Beteiligten müssen Hand in Hand arbeiten und die verschiedenen Abläufe wie Zahnräder ineinandergreifen. Die Übung hat hierzu viele wichtige Erkenntnisse geliefert“, sagt Landrätin Cornelia Weigand, die die Übung begleitete und sich für die Initiative der Polizei zur Durchführung der Übung bedankte.

Um sich gegenseitig kennenzulernen, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen einzuüben und Abläufe zu verinnerlichen, wurden mögliche Szenarien durchgespielt. So standen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem ein Unwetter, eine Explosion auf einem der Campingplätze und ein Hubschrauberabsturz auf dem Übungsplan.

Unterstützt wurden die Teilnehmenden dabei durch die Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Dozenten-Team der BABZ übernahm dabei die Übungsleitung und beriet insbesondere die einzelnen Einsatzleitungen in ihrem Fachgebiet.

Nicht nur für den Veranstalter ist es die erste Ausgabe des Rock-Festivals auf dem Nürburgring. Nach der coronabedingten Zwangspause der Event-Branche wird es auch für die Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr und Polizei nach über zwei Jahren wieder einer der ersten Einsätze bei einer Großveranstaltung sein.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Kreisverwaltung Ahrweiler wird die diesjährige Ausgabe von „Rock am Ring“ ebenfalls eine Premiere sein. Aufgrund einer Gesetzesänderung übernimmt erstmals der Kreis die Federführung für das gesamte Verfahren zur Durchführung einer Großveranstaltung. Um eine solche handelt es sich, wenn voraussichtlich mehr als 15.000 Personen zeitgleich oder 30.000 Personen täglich teilnehmen.

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Aachen wird Teil der EU-Mission „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis ins Jahr 2030“

Aachen – Die Stadt Aachen hat sich im Januar 2022 zusammen mit 377 weiteren europäischen Städten bei der EU-Kommission für die Mission „Climate-Neutral and Smart Cities by 2030“ beworben. Die Stadt konnte mit ihrer Bewerbung überzeugen und wird nun, gemeinsam mit 100 anderen Städten, von der Europäischen Union (EU) auf ihrem Weg in Richtung klimaneutrale Stadt 2030 unterstützt.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich über diesen Erfolg: „Es ist uns eine große Ehre, Teil dieser Mission zu sein!“. Sehr wichtig ist der Stadt, die ganze Stadtgesellschaft auf dem Weg zur Klimaneutralität mitzunehmen. Dafür sollen auch Foren eröffnet werden, bei denen Bürger*innen sich beteiligen können. „Wir werden die Maßnahmen nur in der nötigen Wucht umsetzen können, wenn wir das im Schulterschluss mit den Bürgerinnen und Bürgern machen. Denn jede und jeder Einzelne kann etwas tun, um zur Klimaneutralität beizutragen“, sagt Oberbürgermeisterin Keupen.

Die EU-Kommission stellt für die Mission „100 Climate-Neutral and Smart Cities by 2030“ im Rahmen der Förderkulisse HORIZON Europe 360 Millionen Euro bereit. Die „Cities Mission“ will 100 europäische Städte dabei unterstützen, mit einem hohen Grad an Innovation Klimaneutralität bis ins Jahr 2030 zu erreichen und somit zu Vorbildern für alle europäischen Städte zu werden.

Nächster Generation ein sicheres Leben ermöglichen

Die Dezernentin für Stadtentwicklung, Bau und Mobilität Frauke Burgdorff betont, dass der Erfolg dieser Mission von großer Bedeutung für zukünftige Generationen sei, und blickt optimistisch auf die kommenden Jahre. „Wir ermöglichen der nächsten Generation ein sicheres Leben. Das ist kein Verzicht, sondern eine schöne Aufgabe. Diese Aufgabe ist ein Geschenk“, sagt Stadtbaurätin Burgdorff.

Zu den ausgewählten neun deutschen Städten gehören neben Aachen auch Dortmund, Dresden, Frankfurt/Main, Heidelberg, Leipzig, Mannheim, München und Münster. Viele europäische Großstädte verfolgen ebenfalls die gleichen ambitionierten Klimaschutzziele wie Aachen, darunter sind Amsterdam, Kopenhagen, Lissabon, Madrid, Paris, Rom und Stockholm.

Der Dezernent für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude Heiko Thomas verweist auf die Vorreiterrolle der Städte im Klimaschutz: „Die Lösungen für den Klimaschutz müssen vor allem in den Städten gesucht werden. Wir Städte müssen zeigen, wie es richtig geht.“ Ein Großteil der Emissionen klimaschädlicher Gase geht laut Thomas von den Städten aus, weshalb ihnen eine besondere Verantwortung zukommt.

Kommunen müssen zeigen, wie es richtig geht

Die Stadt Aachen hat sich – ganz im Sinne dieser EU-Mission – zur Kohlendioxid (CO2)-Neutralität ab 2030 bekannt: mit einem Ratsbeschluss vom 22. Januar 2020 und weil sie ihr Klimaschutzziel dadurch erreichen möchte, dass sie sich am global zulässigen CO2-Restbudget (Ziel von Paris) orientiert. Der Ausschuss Umwelt und Klima hatte am 18. Januar 2022 zudem bekräftigt, dass die Intention der EU-Mission mit dem städtischen Klimaschutzziel übereinstimmt. Er hatte damals beschlossen, im Falle einer Auswahl für die EU-Mission einen sogenannten „Climate City Contract“ aufzustellen.

„Wir müssen und wollen mit allen interessierten Menschen einen gemeinsamen Aachener Klimastadtvertrag entwickeln“, erläutert Umweltdezernent Heiko Thomas: „Wir müssen verbindlich sein in dem, was wir erreichen wollen. Denn Klimaschutz und Klimaanpassung werden zunehmend zu zwei Seiten einer Medaille.

Deshalb wird die Stadt ihr Profil als Klimaschutz-Stadt im Schulterschluss mit vielen Aktiven und Institutionen in der Stadt schärfen. Sie hat dabei strategisch wichtige Bereiche wie Erneuerbare Energien, Gebäudeeffizienz, Wärmewende, klimafreundliche Mobilität und Flächenmanagement bis hin zu energieeffizientem Gewerbe und Konsum im Blick. All diese Themen sollen in einem ambitionierten Klimaschutzplan vorkommen, der von einer breiten Öffentlichkeit mitgetragen wird.

Stadtgesellschaft muss mitmachen

Die EU wird die ausgewählten Missions-Städte dabei unterstützen, eine Strategie und zielführende Strukturen zu entwickeln, einen Aktionsplan aufzustellen und Bürger*innen und Interessenvertreter*innen einzubinden. Auch ein bevorzugter Zugang zu einer Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten über EU-Programme wird in Aussicht gestellt.

Die Stadt wird auf dieser Grundlage Initiativen, Interessenvertretungen und wissenschaftlichem Know-how einbinden. Dadurch soll klar werden, dass die gesamte Stadtgesellschaft und damit alle Menschen, die in Aachen wohnen, sich engagieren und mitmachen müssen, damit die Stadt das Ziel Klimaneutralität bis ins Jahr 2030 auch wirklich erreicht. „Es ist ganz wichtig, dass nicht nur die Stadt Angebote macht und die Infrastruktur verbessert, sondern dass auch die Menschen in Aachen das als ihre Mission begreifen. Klimaneutralität kriegen wir vor allem miteinander hin“, sagt Stadtbaurätin Burgdorff.

Aachen hat den Willen und die nötigen Ideen, um bis 2030 klimaneutral zu werden. Mit ihrer Teilnahme an der EU-Mission „100 Climate-Neutral and Smart Cities by 2030“ setzt die Stadt Aachen ein weiteres, starkes Zeichen auf ihrem Weg zur klimaneutralen Stadt von Morgen.

Weitere Informationen unter:

https://ec.europa.eu/info/files/eu-cities-mission-meet-cities_en

https://ec.europa.eu/mission-cities