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Neue Ausgabe der AW-Wirtschaftsinfo erschienen – Transformation der Wirtschaft

Ahrweiler – Die neue Ausgabe der AW-Wirtschaftsinfo der Wirtschafts- und Tourismusförderung des Kreises ist erschienen. Unter dem Titel „Transformation der Wirtschaft“ beschäftigt sich das Magazin mit den Herausforderungen und Chancen des Wandels, der sowohl Unternehmen als auch unsere Gesellschaft beeinflusst.

„Die Themenfelder der Transformation sind vielfältig und umfassen nicht nur ökologische Aspekte – auch ein Umdenken im sozialen Umgang miteinander und ein nachhaltiges Ökonomieverständnis sind essentiell, um die Wirtschaft auf eine zukunftsweisende Basis zu stellen“, so Landrätin Cornelia Weigand.

Die Ausgabe präsentiert Beispiele, wie die heimische Wirtschaft bereits heute Transformation lebt und zeigt auf, wie der gemeinsame Weg in eine dauerhaft lebenswerte Zukunft gestaltet werde kann. Die Bandbreite der Themen ist vielfältig. Dazu gehören unter anderem eine bedarfsgerechte Teilhabe am Arbeitsleben und die Sicherung von Fachkräften ebenso wie Beispiele aus der Kreislaufwirtschaft, des Klimaschutzes sowie der Verkehrswende.

Um die AW-Wirtschaftsinfo möglichst klima- und ressourcenschonend zu produzieren, versendete die Kreiswirtschaftsförderung auch die aktuelle Ausgabe wieder digital an rund 2.000 Unternehmen und Institutionen im Kreis Ahrweiler. Zudem steht die Ausgabe als Online-Magazin und zum Download unter www.wirtschaftsfoerderung-kreis-ahrweiler.de zur Verfügung.

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CHIO Aachen 2024 – Partnerland USA begeistert mit vielen Acts am Soerser Sonntag

Aachen – Das Weltfest des Pferdesports steht für Weltklasse-Sport, vor allem aber dafür, das größte Volks- und Familienfest der Region zu sein. Genau das zeigte sich beim Soerser Sonntag, dem traditionellen Tag der offenen Tür.

Petrus hatte ein Einsehen: Pünktlich zu Beginn des Soerser Sonntags verabschiedeten sich die dunklen Wolken aus der Aachener Soers und nahmen den Regen, der in der Nacht geprasselt hatte, gleich mit. Und so warteten schon vor dem offiziellen Einlass um 10 Uhr neugierige Besucher entlang der Albert-Servais-Allee. Direkt am Haupteingang mischten sich zur Begrüßung tanzende Cheerleader zwischen die Aachener Stadtreiter. Und die rot-weiß gedresste Truppe des US-Nationalteams USA Cheer waren mit ihren weißen Pompons sogleich das erste beliebte Fotomotiv auf dem Turniergelände. Und davon gibt es auch in diesem Jahr wieder einige auf dem Gelände, die allesamt ein Thema haben: Das diesjährige Partnerland USA. Die farbenfrohen Motive wie zum Beispiel das nostalgische Karussell im typischen US-amerikanischen Look oder die Freiheitsstatue laden zu fröhlichen Selfies ein. Davon machten Groß und Klein reichlich Gebrauch. Und nicht nur davon. Auf sie wartete beim „Tag der offenen Tür“, zu dem der Aachen-Laurensberger Rennverein e. V. (ALRV) traditionell bei freiem Eintritt einlädt, ein geballtes Programm. Nicht nur die Ladenstraße mit mehr als 200 internationalen Ausstellern und verschiedenen Gastronomen war richtig gut besucht, ebenso die zahlreichen Attraktionen, die an vielen Ecken zum Verweilen, Staunen und Mitmachen lockten. Der perfekte Familientag oder Ausflug mit Freunden!

Los ging es um 11.30 Uhr im Deutsche Bank Stadion mit einem festlichen ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Gospel for everyone“. Um 13.00 Uhr startete dann das kunterbunte Unterhaltungsprogramm, das mit vielen außergewöhnlichen Showacts einen Vorgeschmack auf die große Eröffnungsfeier am Dienstagabend zu bieten hatte: Mit dabei waren auch hier die Cheerleader des US-Nationalteams USA Cheer, zu deren Tanzeinlagen auch CHIO Aachen Maskottchen Karli die Hüften schwang. Im weiteren Verlauf des Tages galoppierten jede Menge Shettys und Mustangs durch das Deutsche Bank Stadion. Ebenso dabei waren Kaltblüter Kalle, Tiertrainer Laury Tisseur und Radio-Star Daniel Danger, der mit seiner Voltigier-Darbietung für beste Unterhaltung sorgte. Im Rahmen der Charity-Kooperation „Aktion Glücksbringer“ präsentierten sich die Therapiehöfe aus der Region unter dem Motto „Therapeutisches Reiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ und die kleinsten Besucher freuten sich über Ponyreiten und den Besuch der WDR-Maus, was für jede Menge strahlende Kinderaugen sorgte.

Über die Begeisterung der Besucher, die zahlreich über das traditionsreiche Turniergelände flanierten, freute sich auch Philip Ebers, Vorstandsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV): „Obwohl die Wetterprognosen nicht beständig waren, haben wir einen Auftakt des CHIO Aachen 2024 erlebt, der schöner nicht hätte sein können.“ Er sei „sehr zufrieden mit einem super ersten Wochenende“, an dem zu den beiden Konzerten „Pferd & Sinfonie“, dem Voltigieren und Tag der offenen Tür mehr als 40.000 Besucher kamen, 26.500 waren es alleine am Soerser Sonntag.

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CHIO Aachen 2024 – Deutschland 2 schlägt Deutschland 1 im Preis der Sparkasse

Aachen – Nationenpreis Pas de Deux an Harwardt und Künne – „So kann’s weitergehen“, lautete das Fazit von ALRV-Vorstandsmitglied und CHIO Aachen Sportchefin Birgit Rosenberg nach dem ersten Turnierwochenende 2024 in der Soers. Eine Aussage, die vor allem die Voltigierer von Team Deutschland 2 wohl genauso unterschreiben können.

Krönender Abschluss des ersten Aachen-Wochenendes war der Nationenpreis um den Preis der Sparkasse. Hier treten die teilnehmenden Länder jeweils mit zwei Einzelvoltigierern sowie einer Gruppe an, die alle ihre Kür zeigen. Die deutschen Mannschaften waren auch dieses Jahr die Favoriten auf den Sieg. Ganz besonders galt das für Team Deutschland 1, nachdem das Team Norka die Gruppenwertung recht klar für sich entschieden hatte. Eigentlich hätte auch die Siegerin der Damen, Kathrin Meyer, im Team sein sollen. Aber da diese bereits gestern trotz eines Infekts im Einsatz gewesen war, wurde sie durch Thomas Brüsewitz ersetzt, dem Zweitplatzierten der Herren. Komplettiert wurde Deutschland 1 durch die Kür-Zweite der Damen, Annemie Szemes. Eine starke Truppe also, die allerdings auch unter Druck stand, denn Deutschland 2 hatte drei glänzende Küren geliefert. 25,461 Punkte galt es zu schlagen.

Thomas Brüsewitz konnte sich auf William II Z an der Longe von Maik Husmann im Vergleich zu gestern noch einmal deutlich steigern und legte eine solide Basis für seine Mannschaftskollegen. Annemie Szemes begann stark, doch dann schien irgendetwas ihren von Nina Vorberg longierten Rubinio irritiert zu haben. Er legte einen kleinen Bocksprung ein, Annemie musste ihre Kür unterbrechen und neu ansetzen. Das war teuer. Mit 7,479 Punkten blieb sie weit unter ihren Möglichkeiten. Das Team Norka des VV Köln-Dünwald tat sein Bestes, um das auszugleichen, doch am Ende hatten sie gerade mal einen tausendstel Punkt mehr auf dem Konto als die Gruppe von Deutschland 2, Fredenbeck Junior I. So wurden es 24,914 Zähler und Rang zwei für Deutschland 1 – was den Triumph für Deutschland 2 bedeutete.

Hier war die Freude riesig. Neben den Fredenbecker Teenagern (Durchschnittsalter: 13) setzte sich Deutschland 2 aus Alina Roß auf Baron an der Longe ihres Vaters Volker Roß und Alice Layher mit Lambic van Strokappeleken, longiert von ihrer Schwester Helen, zusammen. Es war eine Rookie-Truppe. Keiner hatte bis dato zuvor an einem Nationenpreis in Aachen teilgenommen. „Wir hatten ja Sorge, ob wir hier überhaupt bestehen können“, so Fredenbecks Longenführerin Gesa Bührig. Dabei kennt sie das Gefühl, in Aachen von null auf hundert zu turnen. Das war ihr vor einigen Jahren bereits mit ihrer Seniorenmannschaft gelungen, die später Weltmeister wurde, danach aber auseinanderging. Dass es mit ihrem jungen Team in der Albert-Vahle-Halle nun gleich so laufen würde, war auch für sie überraschend und natürlich umso erfreulicher. Zumal: „Dass wir nicht mehr in Aachen starten, das hatte mich schon traurig gemacht, als sich die Seniorenmannschaft aufgelöst hat.“ Nun hat sie eine neue Mannschaft hierhergeführt und allem Anschein nach nicht zum letzten Mal.

Alina Roß hat schon viermal in der Soers geturnt, aber eben noch nie in einer Nationenpreismannschaft. Obwohl das Wochenende aus ihrer Sicht ansonsten „nicht ganz so rund gelaufen“ war, konnte sie bei ihrem Debüt für Deutschland gleich maßgeblich zum Sieg beitragen. Mit 8,503 Punkten lieferte sie die zweitbeste Kür des Tages. Nur Thomas Brüsewitz war noch stärker gewesen. Alice Layher war letztes Jahr noch U21-Weltmeisterin und turnt die erste Saison bei den Senioren. Ihr Fazit des Wochenendes: „Bei der Pflicht war ich noch richtig aufgeregt. Aber heute konnte ich das richtig genießen!“

Mit „das“ dürften vor allem die Atmosphäre und das Aachener Publikum gemeint gewesen sein. Die Halle war voll, die Stimmung großartig. Man könne es jemandem, der nicht voltigiert, nur schwer beschreiben, wie es ist, da in den Zirkel einzulaufen, ergriff eine der Athletinnen des Teams vom RFZV St. Hubertus Herne das Wort für ihren Longenführer, der so gerührt war, dass er vor lauter Tränen gar nicht sprechen konnte. Angesichts dessen, dass sie nicht zum Bundeskader gehören, war es für die Voltigierer aus dem Ruhrgebiet schon ein Riesenerfolg, dass sie sich überhaupt für einen Start in Aachen hatten empfehlen können. Sie hatten es nicht in den Nationenpreis geschafft, durften aber heute noch einmal in der Gruppen-Kür um den Preis der Sparkasse an den Start gehen und trugen hier den Sieg davon. Der war aber nur die Kirsche auf der Torte. „Hier einzulaufen, ist wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen und noch besser“, so die Herner Athleten.

Pas de Deux an Harwardt und Künne

Diana Harwardt und Peter Künne wissen, wovon die Kollegen sprechen. Sie hatten bereits 2023 das Pas de Deux, die Kür der Paare, für sich entschieden und ließen auch dieses Jahr zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Mit DSP Sir Laulau an der Longe von Andrea Harwardt hatten sie schon an Tag eins die Nase mit Weile vorn und heute kratzten sie an der 9 vor dem Komma. In der Addition beider Küren kamen sie auf 8,825 Punkte und ließen damit das zweite deutsche Duo mit Weile hinter sich. Das waren Gisa Sternberg und Linda Otten, die mit Espresso an der Longe von Cornelia Ammermann 8,112 Punkte gesammelt hatten.

Alles in allem ein rundum gelungenes Wochenende für die Voltigierer, fand Bundestrainer Kai Vorberg: „Wie Aachen immer ist, war es ein tolles Erlebnis. Sportlich ist das eine oder andere bei allen noch zu üben. Aber so ein kleiner Reminder ist ja auch gut!“

Alle Infos zum CHIO Aachen 2024 und alle Ergebnisse finden Sie hier online.

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Großer Andrang beim 27. Oldtimer-Treffen in Roggendorf

Kall/Roggendorf – Parade der Renault-Schätzchen – Viele Benzingespräche mit „Mister Clio Cup“ Reinhard Sesterheim – Erlös geht wieder an die Hilfsgruppe Eifel – Der Wettergott muss ein Fan historischer Renault-Schätzchen sein, denn er hatte am gestrigen Sonntag großes Einsehen mit dem Roggendorfer „Renault-Oldie-Club-Eifel“, der vor dem Autohaus Hück das nunmehr 27. Renault-Oldie-Treffen veranstaltete. Leichtem Nieselregen am Morgen folgte durchweg trockenes Wetter, so dass Clubvorsitzender Jörn Hück zahlreiche Besitzer älterer Renault-Fahrzeuge begrüßen konnte.

Und zum 27. Mal fand das Treffen zugunsten der Hilfsgruppe Eifel statt, der die Roggendorfer Oldie-Freunde im Laufe der Jahre weit über 25.000 Euro spenden konnten.

Erfahrungsgemäß kommen zwischen 50 und 80 alte Renaults und Alpines aus der ganzen Bundesrepublik und den Benelux-Ländern Benelux zum Traditions-Treffen nach Roggendorf. Am Mittag rechnete Vorsitzender Jörn Hück damit das Vorjahresergebnis von 85 Oldtimern wieder zu erreichen, weil noch immer ältere Fahrzeuge das Autohaus ansteuerten.

Besonders freute sich Jörn Hück über einen ganz besonderen Gast, der seit über 30 Jahren einen bekannten Namen im Renault-Motorsport hat. Mit seinem 40 Jahre alten Renault R5-Turbo war der 67-jährige Motorsportler und ehemalige Deutsche Meister im Renault-Clio-Cup, Reinhard Sesterheim, zu „Bezingesprächen“ mit alten Renault-Hasen gekommen.

Sesterheim-Motorsport ist im rheinlandpfälzischen Üxheim ansässig, wo der 67-Jährige eine eigene Autowerkstatt betreibt, in dem er Kundenfahrzeuge für den Rennsport betreut. Fast jedes Wochenende ist er auf irgendeiner Rennstrecke im In- oder Ausland unterwegs.

Aus alten Zeiten zu erzählen gab es viel, denn vielen älteren Renault-Motorsportlern ist der Rennfahrer Reinhard Sesterheim, der im Jahr 1994, nach mehreren Vize-Meistertiteln im Clio-Cup die Deutsche Meisterschaft gewann, noch ein Begriff. „Wir haben damals manche Schlacht geschlagen“, erinnerte sich Sesterheim in Roggendorf. Renault-Motorsportler hatten ihm damals den Titel „Mister Clio-Cup“ verpasst.

Den ganzen Tag über herrschte ein großer Besucherandrang rund um das Autohaus, das sich in ein großes Ausstellungsgelände verwandelt hatte. Die Werkstatt war in ein Café verwandelt, in dem Kaffee, Kuchen und Waffeln angeboten wurden. Mitglieder der Hilfsgruppe unterstützten die Roggendorfer Oldie-Freunde an Kucken- und Waffeltheke. Club-Vorsitzender Jörn Hück, selbst Mitglied der Hilfsgruppe Eifel, hatte mit Unterstützung von Firmen und Sponsoren eine große Tombola organisiert. Und wer selten gewordene Ersatzteile wie Rückleuchten, Kühlergrill, Spiegel oder gar Stoßstangen für seinen alten Renault suchte, konnte beim Treffen fündig werden.

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, selbst Besitzer einer Renault, bedankte sich beim Roggendorfer Club für die jahrelange Unterstützung. Derweil hofft Clubvorsitzender Jörn Hück, dass er in diesem Jahr den Spendenerlös von knapp 1700 Euro aus dem vergangenen Jahr noch einmal toppen kann. (Reiner Züll)

www.renaultoldieclub-eifel.de

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CHIO Aachen 2024 – Überflieger und Überraschungen im Preis der Sparkasse

Aachen – Die ersten Entscheidungen beim CHIO Aachen 2024 sind gefallen. Gruppen, Damen und Herren traten am gestrigen Samstag, 29. Juni im Preis der Sparkasse an und kämpften um die Titel, die allesamt verteidigt werden konnten – was weniger selbstverständlich war, als es sich vielleicht anhört.

Ja, es waren die Titelverteidiger, die auch in diesem Jahr beste Gruppe im Preis der Sparkasse wurden: das Team Norka des VV Köln-Dünwald. Aber ein Selbstgänger war das nicht. Denn das erfolgsverwöhnte rheinische Team hatte zwar über den Winter fleißig an einer neuen Kür gearbeitet, aber dann fielen zwei zweibeinige und vor allem die vierbeinige Säule des Europameisterteams verletzungsbedingt aus. Bela Lehnen befindet sich nach einem Kreuzbandriss im Aufbautraining. Philip Goroncy hat sich den Fuß gebrochen. Pferd Calidor hatte auch einen gelben Schein eingereicht. Für letzteren sprang Juniorenpferd Ecuador ein, für die beiden bein- bzw. fußverletzten Athleten wurden Thomas Brüsewitz und Justin van Gerven reaktiviert, die die Gruppe eigentlich bereits 2022 verlassen hatten. Neue Athleten mit ihren individuellen Stärken erforderten eine neue Kür, berichtete Trainer Torben Jacobs. Das wiederum führte dazu, dass die letzten Monate nicht langweilig wurden für ihn und sein Team. „Was sonst im Winter in Sachen Training passiert, musste jetzt innerhalb von ein paar Wochen nachgeholt werden.“ Von daher machen sich die Europameister diese Saison keinen Druck. „Natürlich haben wir Ambitionen (auch in Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Bern, Anm. d. Red.), aber wir machen das für uns.“ Und natürlich fürs Aachener Publikum, das die Albert-Vahle-Halle zum Beben brachte, als die Lokalmatadoren ihre Gruppenkür sauber durchgeturnt hatten. Und noch einmal, als die Ergebnisse verkündet wurden. Schon Freitag in der Pflicht war das Team Norka des VV Köln-Dünwald mit 7,806 Punkten beste Mannschaft gewesen. In der Kür, die mit 60 Prozent zum Gesamtergebnis beiträgt, setzten die Kölner sich mit 8,861 Punkten deutlich von der Konkurrenz ab. Das ergab 8,439 Punkte insgesamt und den nächsten Sieg für die Rheinländer Truppe.

Platz zwei ging mit 7,983 Zählern an das deutsche Debütanten-Team Fredenbeck Junior I mit Capitain Claus an der Longe von Gesa Bührig. Pferd und Longenführerin kennen das Gefühl, im Preis der Sparkasse zu triumphieren. 2021 trug Capitain Claus die Senioren des norddeutschen Voltigiervereins zum Sieg. Dieses Team hat sich inzwischen aufgelöst, für die Junioren war es das erste Mal in Aachen. Über mangelnden Nachwuchs kann Gesa Bührig sich nicht beschweren. „Wir haben 100 Mitglieder. Fredenbeck hat 5000 Einwohner.“ Keine schlechte Quote also. Im Durchschnitt sind die Athleten in Bührigs neuer Spitzentruppe 13 Jahre jung, letztes Jahr waren sie Weltmeister der Junioren. Bührigs Erfolgsgeheimnis? „Ich glaube nicht, dass wir mehr Talente haben. Wir arbeiten einfach.“

Rang drei sicherte sich mit 7,711 Zählern die Schweizer Mannschaft mit Pferd Fjall Raven an der Longe von Alexandra Löwy. Freitag in der Pflicht hatte das eidgenössische Sextett noch vor Fredenbeck auf Rang zwei gelegen. Doch Platz vier in der Kür am Samstag mit 7,978 Zählern reichte nicht, um diese Position zu halten.

Meyer krank zum Sieg

Bis 13 Uhr lag Kathrin Meyer am Samstag noch im Bett – „irgendein Infekt“. Der sich ausgerechnet das Aachen-Wochenende ausgesucht hatte, um die Titelverteidigerin der Damen im Preis der Sparkasse lahmzulegen. Oder es zumindest zu versuchen, denn zweieinhalb Stunden später turnte Kathrin Meyer ihre Kür durch, als sei nichts gewesen. Das war wichtig. Meyer stand unter Druck. Sie musste liefern, wollte sie die Gesamtwertung gewinnen. Newcomerin Alice Layher, im letzten Jahr noch U21-Weltmeisterin und dieses Jahr zum ersten Mal in Aachen am Start, hatte sich nach Pflicht und Technik nämlich mit hauchdünnem Vorsprung vor Meyer gesetzt. Geschlafen hat Meyer trotzdem tief und fest. „Für mich ist es einfacher anzugreifen als zu verteidigen“, sagte sie. Gesagt, getan. Trotz Virus begeisterte sie mit ihrer Kür, die die Karriere ihres Pferdes, ihrer Mutter und ihr selbst thematisiert, Richter wie Zuschauer gleichermaßen. Das Trio gewann die Kür mit Weile und hatte unter dem Strich 8,603 Punkte auf dem Konto, die es nun zu schlagen galt für Layher.

Was die 22-Jährige zeigte, war gut, aber nicht gut genug. Kleine Patzer in ihrer heutigen Kür führten dazu, dass sie hier „nur“ Fünfte wurde – zu wenig, um den ohnehin dünnen Vorsprung zu verteidigen. Mit 8,483 Punkten insgesamt beendete sie ihren ersten CHIO-Auftritt auf Rang zwei. Enttäuscht? Nein: „Ich bin sehr stolz, wie es geklappt hat!“, betont sie. Zumal sie angesichts der Aachener Atmosphäre vor der ersten Teilprüfung vor der Pflicht „doch aufgeregt“ gewesen sei, wie sie zugab.

Dank konstant guter Leistungen in allen drei Teilprüfungen konnte sich die Schweizer Weltcup-Dritte Danielle Bürgi auch in Aachen Rang drei erkämpfen. Und das ganz knapp geschlagen. 8,434 Punkte kamen zusammen für sie und Bartolino an der Longe von Lisa Huber.

Jabets „intensives“ Wochenende

Bei den Herren gelang es Frankreichs Quentin Jabet ziemlich unangefochten, seinen Titel zu verteidigen. Er hatte bereits Pflicht und Kür für sich entschieden auf dem von Andrea Boe longierten Ronaldo, und heute in der Kür setzten die Richter ihn erneut ganz klar an die Spitze. Am Ende siegte er mit 8,713 Punkten. Sein Fazit? „Intensiv! Die Zeit ist so kurz und die Emotionen kommen so schnell“, sprudelte er hervor, noch völlig außer Atem und voller Begeisterung. Vor allem für das Aachener Publikum, das die Athleten nicht nach Nationen, sondern nach Leistungen feiert. „Die Zuschauer hier sind unglaublich, verrückt, besser als auf jedem Championat!“, so der Franzose, der sich schon jetzt freut, seinen Namen zum zweiten Mal an der Siegertafel am Hauptstadion lesen zu können.

Nicht ganz so glücklich war sein stärkster Konkurrent, der vierfache Aachen-Sieger Thomas Brüsewitz, der auf dem von Maik Husmann longierten William II Z am Start war. „Ab der zweiten Hälfte habe ich es mir selber ein bisschen schwer gemacht“, beschrieb er sein Gefühl in der Kür zu Michael Jacksons „Dangerous“. „Da waren ein, zwei Patzer, die nicht hätten sein müssen.“ Rang drei in der Kür reichten dennoch, um seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung mit 8,447 Punkten zu verteidigen.

Eine Aufholjagd legte Julian Wilfling auf Aragorn an der Longe von Alexander Zebrak hin. Rang fünf in der Pflicht und Platz sechs in der Technik sahen gestern noch nicht nach einem Podiumsplatz aus. Aber in der Kür brillierte das Trio, belegte Rang zwei und konnte sich damit in der Endabrechnung auf den dritten Platz vorschieben (8,171).

Harwardt und Künne in Front

Letztes Jahr konnten Peter Künne und Diana Hawardt erstmals die Entscheidung der Paare im Preis der Sparkasse gewinnen. Nun sind sie wieder auf der Siegerstraße, erneut mit ihrem bewährten DSP Sir Laulau, den Andrea Harwardt longiert. Ganz klar setzten sich die Europameister 2023 und Silbermedaillengewinner der WM 2022 in Herning heute gegen die Konkurrenz durch. In Punkten ausgedrückt hieß das: 8,726 Zähler für Harwardt/Künne zu 8,041 Punkten des zweitbesten Paares, Gisa Sternberg und Linda Otte, die auf Espresso an der Longe von Cornelia Ammermann ebenfalls unter deutscher Flagge in Aachen im Einsatz sind. Auf Rang drei (7,945) liegen vor der entscheidenden zweiten Kür am Sonntag die Österreicher Emily Scherer und Valentin Schmid auf Aragorn Elmar XV mit Sabine Frauenschuh.

#chioaachen

Alle Infos und Ergebnisse des CHIO Aachen 2024 gibt’s hier online.

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Der Mayener Adi Ohligschläger ist in der tschechischen Partnerstadt ein echter Star

Mayen – Adi Ohligschläger wurde eine besondere Ehre zuteil – Kürzlich konnte die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Mayen und der tschechischen Stadt Uherské Hradiště ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Neben einer Ausstellung „Eine Geschichte der Freundschaft“ im Eifelmuseum, konnte eine große Delegation aus Tschechien in Mayen für ein Wochenende mit interessantem Programm begrüßt werden.

Einer Person wurde am Ende des Wochenendes noch eine ganz besondere Ehre zuteil. Adolf Ohligschläger ist in der tschechischen Stadt durch seine Erfolge im Motorsport ein echter Star und kaum wegzudenken. Durch seine Passion entwickelte sich eine enge Freundschaft, die bis heute intensiv gepflegt wird.

Adéla Tuhá vom Rennteam Tuhá aus Uherské Hradiště ließ es sich am letzten Abend des Besuches nicht nehmen, sich mit Adi auszutauschen. Als besonderes Highlight signierte der Rennfahrer den Tank einer Yamaha Rennsportmaschine. Das Team Tuhá wird künftig alle Rennen mit der Signatur ihres Vorbildes auf den drei Rennmaschinen stolz präsentieren.

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IHKs übergeben Ministerin Neubaur Pakt für Planungs-Beschleunigung

Aachen – Wie können Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden? Diese Frage haben sich die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Rheinischen Revier – Aachen, Köln und Mittlerer Niederrhein – gestellt. Gemeinsam haben sie mit Vertretern aus Kommunen, Landesverwaltungen sowie externen Planungs- und Genehmigungsexperten darüber diskutiert und den „Pakt für Planungsbeschleunigung im Rheinischen Revier“ erarbeitet. Die 16-seitige Selbstverpflichtung wurde von allen (Oberbürger-)Bürgermeisterinnen, (Ober-)Bürgermeistern, Landräten und den Regierungspräsidenten aus Düsseldorf und Köln unterzeichnet. Jetzt haben die Akteure den Pakt Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, überreicht.

„Energiewende, die nachhaltige Transformation der Wirtschaft, die Digitalisierung und der damit einhergehende Strukturwandel sind enorme Herausforderungen für das Rheinische Revier, denen wir uns für eine erfolgreiche und zukunftsfähige Wirtschaftsregion stellen müssen und wollen“, erklärte Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. „Allerdings hemmt die Dauer der Planungs- und Genehmigungsverfahren die dringend erforderlichen Maßnahmen und Investitionen.“ Auf die notwendigen Gesetzesänderungen habe man nicht warten wollen. „Stattdessen haben wir uns damit auseinandergesetzt, wie innerhalb der bestehenden Rechtlage schnellere Genehmigungen und Planungen gelingen.“

Mit dem Pakt haben die Städte, Gemeinden, Kreise und Bezirksregierungen im Rheinischen Revier eine Selbstverpflichtung erarbeitet, die künftig allen Planungs- und Genehmigungsprozessen zugrunde liegen soll. „So sollte unter anderem auf rechtlich nicht zwingend erforderliche Verfahrensschritte verzichtet werden, eine frühzeitige Abstimmung aller Parteien erfolgen, die Vollständigkeit von Unterlagen schnellstmöglich geprüft und Zeitpläne auf allen Seiten eingehalten werden“, sagte Bayer.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Einfache und schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahren sind notwendig, damit dringende Investitionen zügig getätigt und all das innovative Potenzial zur Gestaltung des Rheinischen Reviers ohne unnötige Hemmnisse und Verzögerungen genutzt werden kann. Wir setzen uns daher in Nordrhein-Westfalen und im Bund für eine umfassende Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren ein. Der Pakt für Planungsbeschleunigung im Rheinischen Revier leistet einen beachtlichen Beitrag, dieses Anliegen auf regionaler und lokaler Ebene umzusetzen. Es ist gut, dass hier alle Beteiligten an einem Strang ziehen, denn das Anliegen ist komplex und vielfältig.“

Bei der anschließenden Talkrunde, an der unter anderem Dr. Thomas Wilk, Regierungspräsident von Köln, teilnahm, betonte Bayer: „Auch die IHKs wollen dazu beitragen, schneller und effizienter zu planen und zu genehmigen. Dazu entwickeln wir für unsere Mitgliedsunternehmen Angebote, um Antragsunterlagen vollständig und prüffähig einzureichen.“

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CHIO Aachen 2024 – Nostalgisches Spektakel – „Pferd und Sinfonie“

Aachen – „Pferd und Sinfonie“ begeistert mit einer Zeitreise durch 100 Jahre Turniergeschichte – Man nehme die großartige Live-Musik des Sinfonieorchesters Aachen, anmutige Tänzer, rasante Kutschen, eine Prise Nostalgie und natürlich jede Menge Pferde. Heraus kam eine Inszenierung des Konzertklassikers „Pferd und Sinfonie“, die das Publikum am Freitag- und Samstagabend im Deutsche Bank Stadion mitnahm auf eine Zeitreise durch 100 Jahre Turniergeschichte in der Aachener Soers.

„Wie alles begann“ – passender hätte das erste Schaubild des beliebten Formats zum Auftakt von Deutschlands größter Sportveranstaltung am Freitag- und Samstagabend nicht heißen können. Der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALVR) feiert in diesem Jahr 100 Jahre Turniergeschichte in der Aachener Soers. Und so erinnerte das Nordrhein-Westfälische Landgestüt zum Auftakt mit seiner Kaltblut-Quadrille an die frühen 20er-Jahre. Mit ihrem kraftvollen Auftritt brachten die schwergewichtigen Publikumslieblinge den Boden des Deutsche Bank Stadions ordentlich zum Beben und bescherten so der nostalgischen Reise durch das vergangene Jahrhundert den perfekten Auftakt.

Was folgte, waren unter dem Dirigat von Generalmusikdirektor Christopher Ward einige der populärsten Stücke der Klassik-Geschichte: Von der legendären „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauss über populäre Melodien aus „Indiana Jones“ und „Der mit dem Wolf tanzt“ bis hin zu fetzigen Hits von ABBA, Elton John und Robbie Williams. Und dazu gab es Schaubilder mit jeder Menge Action. Das Quadrillen Team Emsland ließ Willibert Mehlkopfs Hochsprungrekord aus dem Jahr 1985 eindrucksvoll Revue passieren, rasante Vollblüter aus dem Rennstall Almenräder flitzten durch die Arena, das Showteam Britta Rasche-Merkt begeisterte mit einer spektakulären Feuershow, und Kenzie Dysli und Laury Tisseur entführten die Zuschauer ins wunderbare Andalusien. Mit ihrer eindrucksvollen Freiheitsdressur der Pura Raza Espaniol, die vom Live-Gesang der Sopranistin Inga Wea emotional begleitet wurde, erinnerten die beiden Pferdetrainer an das erste Partnerland des CHIO Aachen aus dem Jahr 2001: Spanien! Inzwischen eine liebgewordene Tradition, durfte an diesem Abend auch das diesjährige Partnerland, die USA, natürlich nicht fehlen. So versprühte das Western-Showteam um Sandra Rohde das Gefühl des Wilden Westens. Und spätestens als gleich vier Legenden des Fahrsports – Michael Freund und Rainer Duen aus Deutschland, der Schweizer Daniel Würgler und der Schwede Frederik Persson – mit ihren rasanten Gespannen jene Zeit erlebbar machten, als die Fahrwettbewerbe noch im Aachner Wald entschieden wurden, hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen. Standing Ovation gab es ebenfalls auch für Reitmeisterin Ingrid Klimke und ihre Tochter Greta Busacker, die mit ihrem anmutigen Pas de Deux nicht nur an die 1. Dressur-Europameisterschaft in Aachen, sondern auch an ihren Vater und Opa Dr. Reiner Klimke erinnerten, der mit zwei Goldmedaillen dekoriert der umjubelte Held des Championats im Jahr 1967 gewesen ist. Gänsehaut! Und eben diese gab es auch, als der Jugendchor des Theater Aachens unter der Leitung von Jori Klomp das berühmte „Hallelujah“ von Leonard Cohen anstimmte und die Zuschauer das Deutsche Bank Stadion mit ihren Smartphones in ein stimmungsvolles Lichtermeer verwandelten. Das war magisch!

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Ehemaliger Fußball-Nationalspieler war zu Gast bei den „Geißböcken Nordeifel“

Roggendorf – Patrick Helmes schoss beim 1. FC Köln in 92 Spielen 47 Tore – Derzeit EM-Experte bei RTL und Sky – Jetzt Ehrenmitglied -Der Ex-Nationalspieler und einstige Stürmer des 1. FC Köln, Patrick Helmes, ist derzeit im Zuge der Fußball-EM als Experte bei den Fernsehsendern RTL und Sky unterwegs, und dort ein gefragter Mann, wenn es um das Analysieren der EM-Spiele geht.

Auch Ex-Nationalspieler Patrick Helmes ist nun Ehrenmitglied der „Geißböcke Nordeifel“. Vorsitzender Günter Henk (links) und Stellvertreterin Sanda Igel überreichten die Urkunde. Foto: Reiner Züll

Am Donnerstag war spielfrei, und so nutzte der 40-jährige Ex-Profi die Gelegenheit zu einem Abstecher nach Roggendorf, wo er den Monatsstammtisch des FC-Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“ im Clublokal Zagreb besuchte. Mit seiner Ehefrau und zwei seiner vier Kinder hatte Helmes zuvor das Phantasialand in Brühl besucht.

Bei ehemaligen Spielern und auch den aktuellen Funktionären des Kölner Geißbock-Clubs hat der Roggendorfer Fanclub einen guten Namen. Und so berichtete der Vorsitzender Günter Henk, dass Patrick Helmes der nunmehr 73. Besucher vom FC sei. Viele von ihnen seien auch Ehrenmitglied der Roggendorfer Geißböcke, die im nächsten Jahr ihr 20jähriges Bestehen feiern.

Und auch Patrick Helmes wurde jetzt diese Ehre zuteil, als die Vize-Vorsitzende Sandra Igel ihm die Ernennungsurkunde überreichte. Es gab viel zu erzählen an dem Abend, an dem sich der ehemalige FC-Kicker viel Zeit für seine Roggendorfer Freunde nahm. Eigentlich besuche er selten Stammtische von Fanclubs. „Doch hier mache ich das Günter zuliebe“, wies Helmes auf die fast 20-jährige Freundschaft mit dem Roggendorfer Vorsitzenden Günter Henk hin.

Günter Henk hatte eingangs die Fußballkarriere des heute 40-jährigen Ex-Profis beleuchtet, der von 2005 bis 2008 und von 2013 bis 2015 insgesamt 92 Spiele für den FC Köln bestritt und 47 Tore erzielte. Seine von Henk beschriebenen Torerfolge kommentierte Helmes in Roggendorf recht cool: „Ich war ja schließlich Stürmer“.

Beim FC hatte Patrick Helmes damals eine Auszeit genommen, als er von 2008 bis 2011 für den diesjährigen Double-Sieger Bayer 04 Leverkusen (57 Liga-Spiele, 28 Tore) und von 2011 bis 2013 beim VfL Wolfsburg (37 Spiele, 24 Tore) spielte, ehe er in die Domstadt zurückkehrte.

Dem Bayer-04-Club aus Leverkusen steht er noch immer sehr nahe, da er den erfolgreichen Verein seit knapp zwei Jahren als TV-Experte mitbegleitet. „Dort stimmt die Struktur im Club und vor allem die Qualität der Mannschaft“, so Helmes. In der U-21-Nationalmannschaft bestritt er neun Spiele und schoss drei Tore; bei 13 Spielen im Trikot der Nationalmannschaft erzielte er zwei Treffer.

Hauptthemen beim Stammtisch mit dem Ex-FC-Profi waren natürlich die derzeitige Situation beim in die zweite Liga abgestiegenen FC Köln, und natürlich die derzeit stattfindende Fußball-Europameisterschaft. Der Abstieg des FC sei kein Trainerproblem gewesen. Helmes: „Die Mannschaft hatte einfach zu wenig Qualität“. Hinzugekommen seien Ausfälle von Leistungsträgern: „Und ohne wirkliche Offensive kann man in der ersten Bundesliga nicht bestehen“.

Er besuche noch regelmäßig die Spiele des 1. FC Köln, auch wenn es jetzt um Punkte in der zweiten Liga gehe, in der es der FC nicht leicht haben werde. Die Transfersperre sei zusätzliches Gift für den Verein. „Die zweite Liga ist nächsten Jahr ja fast besser als die erste“, beschreibt Helmes die zukünftige Konkurrenz des FC. Die zweite Liga sei mit Traditionsmannschaften wie dem HSV, den Knappen von Schalke 04 oder der Fortuna aus Düsseldorf außergewöhnlich stark besetzt.

Helmes ist jedoch davon überzeugt, dass sich die Geißböcke keine Sorgen um einen Abstieg aus der zweiten Liga machen müssen.  Denn, so der Sky-Experte: „Auf die Zuschauer kann sich der FC verlassen, egal ob in der ersten oder der zweiten Liga“.

Die Frage, wer wohl Fußball-Europameister wird, beantwortete Patrick Helmes analytisch: „Wir müssen nicht unbedingt Europameister werden, damit wir wieder stolz auf unsere Mannschaft sind“. Man müsse bei den Fans verspielten Kredit zurückgewinnen“. Die Nationalmannschaft habe in den letzten Jahren kein gutes Bild auf, aber auch neben dem Platz abgegeben. Experte Helmes: „Doch aktuell haben wir wieder eine tolle Mannschaft, bei der viele dran glauben, dass wir Europameister werden können“.

Mit Pero Banic, dem Inhaber des Restaurants Zagreb, führte Helmes eine ganz besondere Unterhaltung, denn Banic erkundigte sich nach dem kroatischen Nationalspieler Boris Zivkovic, der von 1997 bis 2003 bei Bayer Leverkusen gespielt, und 2005 mit Patrick Helmes zusammen beim FC gekickt hatte. Zivkovic habe damals regelmäßig mit Mannschaftskameraden das Roggendorfer Lokal besucht. Banic: „Bestell ihm mal viele Grüße von mir“.

Im nächsten Jahr am 15. April feiern die „Geißböcke Nordeifel“ in Roggendorf ihr 20jähriges Bestehen. Dann soll es einen großen Aufmarsch von ehemaligen FC-Spielern geben. Dann wird auch Patrick Helmes wieder dabei sein. „Ich habe einen Super-Abend bei Euch gehabt“, verabschiedete sich Experte Helmes. (Reiner Züll)

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Ticketverkauf für den CHIO Aachen 2025 ist gestartet

Aachen – Gerade erst ist er gefallen, der Startschuss für den CHIO Aachen 2024. Während die besten Pferd-Reiter-Kombinationen sich aufmachen, Sportgeschichte zu schreiben, geht der Blick aber schon voraus auf das kommende Jahr. Denn auch 2025, vom 24. Juni bis zum 4. Juli, suchen die wohl berühmtesten Prüfungen der Welt wieder ihre Sieger.

Die besten Pferde, die besten Reiter, der beste Sport in der spektakulärsten Atmosphäre – mit diesem Versprechen tritt der CHIO Aachen auch 2025 an. Und Sie können dabei sein. Schnell sein lohnt sich!

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