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Insektenschutz über kommunale Grenzen hinaus – Projekt „Vernetztes Rainland“

Wachtberg/Region – Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt sowie Bürgermeister und Vertreter der fünf weiteren linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises (RSK) trafen sich kürzlich in Meckenheim-Altendorf auf einem Feld zur ersten Aussaat für das gemeinsame Projekt „Vernetztes Rainland“.

Die sechs linksrheinischen RSK-Kommunen haben sich zusammen mit dem Verein Einsatz für Tiere in Not (kurz ETN), der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis für das Insektenschutzprojekt „Vernetztes Rainland“ zusammengeschlossen, welches bundesweit Modellcharakter besitzt.

Bei dem Projekt handelt es sich um Insektenschutz auf geeigneten kommunalen Flächen, insbesondere geht es um Wegraine, die als lineare Elemente über die Kommunalgrenze hinaus für den Insektenschutz eine zentrale Rolle spielen.

Der ETN bringt als Projektpartner Erfahrung bei der fachlichen Umsetzung von Projekten mit, die Biologische Station unterstützt in der Praxis und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg betreut das Projekt von der wissenschaftlichen Seite.

Unbewirtschaftete Raine und Säume sind besonders wichtige Landschaftselemente in unserer ackerbaulich genutzten Landschaft. Die Feldraine dienen viele Arten als Rückzugsraum und Nahrungsgrundlage und sind daher überlebenswichtig.

In enger Zusammenarbeit mit den Landwirten und den Kommunen soll dieses Projekt in den nächsten sechs Jahre nachhaltigen Artenschutz gewährleisten. Neben dem Insektenschutz steigert es auch die Attraktivität der Landschaft für die Bürgerinnen und Bürger. (mk/mm)

 

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BWV-Präsident Horper – Biokraftstoffe unterstützen den Klimaschutz

Region/Koblenz – Mit Unverständnis reagiert der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, auf die Ankündigung der Bundesumweltministerin Steffi Lemke, den Einsatz von Biokraftstoffen bis 2030 schrittweise auslaufen zu lassen. „2020 wurden 4,5 Millionen Tonnen an Biokraftstoffen im deutschen Straßenverkehr verbraucht, was zu einer entsprechenden Reduktion der Ölimporte und des Verbrauchs von fossilen Energien geführt hat. Schließlich werden Biokraftstoffe, wie Bioethanol oder Biodiesel (RME), fossilen Kraftstoffen aufgrund der gesetzlich verankerten Treibhausgas-Minderungsquote beigemischt,“ macht Horper deutlich.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der leider meist ignoriert werde, sei die Erzeugung von Koppelprodukten. So fielen pro Liter Bioethanol rund zwei Kilogramm Trockenschlempe und pro Liter Biodiesel 1,5 Kilogramm hochverdauliches Rapsschrot an. Diese Futtermittel trügen deutlich zur Verbesserung der heimischen Eiweißfutterversorgung bei und verringerten die Importe von Soja. Außerdem, so Horper weiter, seien die heimischen Futtermittel gentechnikfrei, die Importe hingegen oftmals nicht.

BWV-Präsident Horper fordert die Bundesregierung auf, ihre Politik bezüglich des Anbaus nachwachsender Rohstoffe zu überdenken. Die Landwirtschaft sei zwar primär für die Ernährungssicherung der Bevölkerung verantwortlich, sie sei aber auch ein maßgeblicher Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Viel wichtiger sei es, die landwirtschaftlichen Flächen zu erhalten und sich dem Flächenfraß entgegenzustellen, damit es auch künftig noch genügend Flächen für die Nahrungsmittelproduktion, für die Erzeugung erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe gebe.

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Kreis Euskirchen stellt neue Einheit zur psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte vor

Euskirchen – Die Begleitung und Unterstützung von Einsatzkräften der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr nach belastenden Einsätzen wird von speziell dafür ausgebildeten Kräften geleistet. Der Kreis Euskirchen hat nun weitere Kollegen*innen in der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) ausgebildet und in eine neue gebildete „Kreiseinheit PSNV-E“ überführt, welche organisations- und kreisübergreifend agieren kann.

Einsatzkräfte können in der Regel gut mit hohen Stressbelastungen und Eindrücken bei Einsätzen umgehen. Dennoch kann es Einsätze oder Eindrücke geben, die zu veränderten Reaktionen bei der Einsatzkraft führen und dadurch psychische Überbelastungen entstehen. Erstes Ziel der PSNV-E ist es, solche psychischen Belastungen zu minimieren und die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. Im Jahr 2013 wurde das Team der PSNV-E in der Abteilung Gefahrenabwehr des Kreises angesiedelt. Gab es in der Vergangenheit eine Handvoll Einsätze pro Jahr, so stieg der Bedarf nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 enorm an. Unmittelbar nach der Flut wurden über 700 Einsatzkräfte durch die PSNV-E betreut. In Folge konnte weiteres Personal für die Einheit akquiriert, mit Unterstützung des Kreisfeuerwehrverbandes und einer großzügigen Spende der BASF-Stiftung weiter aus- und fortgebildet werden und beim Kreis Euskirchen als neue Kreiseinheit angebunden werden. Auch durch die Flut hat sich die Achtsamkeit der Einsatzkräfte verändert, es kommt viel häufiger zu Nachsorgegesprächen. Sowohl die Führungskräfte als auch die Einsatzkräfte sind sensibilisiert und die Hemmschwelle, das Team der Notfallversorgung anzufordern, ist gesunken.

Das PSNV E-Team besteht aus 19 qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Rettungsdienst, den Freiwilligen Feuerwehren, dem DRK und den Maltesern aus dem Kreis Euskirchen sowie einer Diplom Psychologin. Alle sind ehrenamtlich für die PSNV-E im Einsatz. Im Gespräch entwickeln sie Bewältigungsstrategien und verdeutlichen, dass es sich um normale Reaktionen auf ein unnormales Ereignis handelt. Die betroffenen Einsatzkräfte lernen die veränderten Reaktionen am Körper oder an der Psyche zu verstehen und zu akzeptieren.

Entlastende Gespräche sollten frühestens 24-72 Stunden nach dem Ereignis stattfinden. Bei Bedarf vermittelt das PSNV-E-Team zu weiterführender Unterstützung wie eine Therapie.

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Viele Weichen gestellt – Anke Libber verlässt als Leiterin das Schul- und Sportamt in Alsdorf

Alsdorf – Ohne ein gutes Fingerspitzengefühl geht es nicht. „Die Schulentwicklungsplanung, das Jonglieren mit den Schülerzahlen und die Schaffung der räumlichen Voraussetzungen und Ausstattungen der Schulen war immer eine meiner wesentlichen Aufgaben.“ So sagt es Anke Libber, die seit dem Jahr 2000 die Leiterin des Schulamtes der Stadt Alsdorf ist und während dieser Zeit so manchen Wandel in der Bildungslandschaft auf kommunaler Ebene begleitet hat. In wenigen Tagen wird sich wieder etwas ändern, denn dann beginnt für die im Juli 66-Jährige der Ruhestand. Leicht wird ihr der Abschied nicht fallen, das weiß sie schon jetzt.

„Ich bin jeden Tag gerne ins Rathaus gekommen“, sagt sie. Am 1.8.1975 war der Dienstantritt, es begann die Ausbildung der Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst. Nach dieser Ausbildung war Anke Libber sechs Jahre lang im Sozialamt tätig, es folgten Stationen in unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung, unter anderem in der Bauverwaltung, im Hauptamt und dem Personalamt. Als sie dann am 17. April 2000 die Leitung des Schulamtes übernahm, wollte auch ein zartes Pflänzchen zum Wachsen gebracht werden: der Aufbau der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich. „Seinerzeit fing man gerade an, über die Möglichkeiten dieser Betreuung zu sprechen.“ Der damalige Erste Beigeordnete Klaus Spille habe gemeinsam mit den Schulleitungen der Alsdorfer Grundschulen das Thema OGS und Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Weitblick in den Fokus gerückt. 2003 starteten mit den Grundschulen in Ofden und an der Poststraße in Blumenrath die ersten Schulen in Alsdorf ein OGS-Angebot – für gerade einmal 50 Kinder. Heute nimmt an sieben Grundschulstandorten knapp die Hälfte der 1.700 Schülerinnen und Schüler die OGS-Betreuung wahr. „Dazu musste zunächst auch innerhalb der Elternschaft die Akzeptanz wachsen. Damals hat es innerhalb der Schulkonferenzen einige hitzige Debatten zum Beispiel rund um Elternbeiträge und Verpflegung der Kinder gegeben.“ Und es blieb die Frage, wer das Angebot koordiniert. Hatten zunächst Fördervereine der einzelnen Schulen für Personal und Angebot gesorgt, zeigte sich rasch, dass diese große Aufgabe anders geschultert werden musste, was 2005 zur Gründung des „Alsdorfer Förderkreises für Kinder und Familien“ (Akifa e.V.) führte, der seitdem die Trägerschaft aller OGS-Angebote innehat. „Damit haben wir früh die Betreuung auf die richtige Bahn bringen können!“

Während die OGS wuchs, schrumpften die Hauptschulen. Angesichts sinkender Schülerzahlen musste zunächst 2012 die Gerhart-Hauptmann-Schule in Ost schließen, auch die Europahauptschule lief im Schuljahr 2019/2020 aus. Auch Umzüge von Schulen waren wiederholt ein großes Thema. Angefangen bei den Grundschulen. Hier hat Anke Libber zum Beispiel die Schließung der Standorte in Mitte und in Busch und den Neubau der Grundschule Annapark begleitet. Auch hier habe sie immer wieder positive Erfahrungen mit Eltern gemacht, „die nicht selten auch Verständnis für schwierige Entscheidungen gezeigt haben, wenn die Thematik gut kommuniziert wurde“.

Umzüge waren auch andernorts Thema. Um der Marienschule Realschule einen dritten Zug zu ermöglichen, wechselte die Schule in das ehemalige Gebäude der Europahauptschule an der Pestalozzistraße. Nicht zuletzt war das ein planerischer Kraftakt – und das galt umso mehr für den Neubau der Realschule und des Gymnasiums im Kultur- und Bildungszentrum im Annapark und die logistische Abwicklung. „Es war eine interessante und reizvolle Aufgabe, das alles begleiten zu können“, sagt Anke Libber. Hier wie auch sonst kam es auf gute Absprachen mit den Schulleiterinnen und Schulleitern an. „Da kann ich allen einfach nur für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit danken. Gemeinsam konnten wir vieles für die Schülerinnen und Schüler erreichen!“ An einem Strang zu ziehen, um im Sinne der Kinder das Beste zu erreichen – für diese Bereitschaft dankt sie auch ihren Vorgesetzten und den politischen Entscheidungsträgern. „Der Schulausschuss hat es immer verstanden, die Weichen in wichtigen Bereichen in die richtige Richtung zu setzen“, sagt sie. Und Unterstützung gab es nicht zuletzt in ihrem Amt. „Ohne meine Kolleginnen und Kollegen hätte das nicht so gut funktioniert“, unterstreicht sie die Mannschaftsleistung des Schul- und Sportamtes. Das galt auch für die Corona-Zeit, in der unter anderem hunderte digitale Endgeräte beschafft werden mussten, um das Distanzlernen während des Lockdowns zu fördern. „Die Bildungslandschaft verändert sich stetig, insbesondere auch hinsichtlich der Digitalisierung“, beschreibt es die Schulamtsleiterin.

„Bald heißt es nach 46 Jahren und zehn Monaten nicht mehr, morgens um sechs Uhr aufzustehen.“ So gerne sie auch im Rathaus tätig gewesen sei, „ich freue mich auch auf weniger Wecker am frühen Morgen und mehr Zuhause“. (apa)

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Kreis-Seniorenbeirat feiert Jubiläum

Region/Mayen-Koblenz – Seit 20 Jahren vertritt der Kreisseniorenbeirat die Interessen und Anliegen der Senioren in Mayen-Koblenz. Dieses Jubiläum wurde nun im Rahmen der jüngsten Sitzung des Gremiums gefeiert. Dazu waren unter anderem der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, Vertreter der Landesseniorenvertretung und die ehemalige Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates in die Verbandsgemeinde Pellenz gekommen.

„Die Arbeit der Ehrenamtler des Kreisseniorenbeirat ist von unschätzbarem Wert. Sie geben den Senioren in Mayen-Koblenz eine Stimme. Und diese Stimme wird immer bedeutender, da diese Altersgruppe immer größer wird“, sagte Burkhard Nauroth. Die Liste der Themen, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten behandelt wurden, ist lang. In den vergangenen Jahren standen dabei das Wohnen im Alter und die damit verbundene Vorbeugung vor Vereinsamung, die ärztliche Versorgung sowie die Digitalisierung im Fokus. Den Stellenwert der Digitalisierung hob auch Edgar Kühlenthal als Vertreter der Landesseniorenvertretung hervor: „Neue digitale Möglichkeiten erleichtern die Lebensführung und helfen Senioren, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“

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Startschuss für Glasfaser-Ausbau in Zülpich und Hoven

Zülpich –  Die Telekom startet Glasfaserausbau in Zülpich. 4.230 Haushalte können ans Glasfaser-Netz angeschlossen werden.
Geschwindigkeiten bis 1 Gbit/s möglich. Alle reden von FTTH (Fiber to the Home), von Glasfaser-Anschlüssen bis ins Haus. 4.230 Haushalte in der Kernstadt von Zülpich und in der Ortschaft Hoven haben die Chance, schon in Kürze dabei zu sein. Die Telekom wird das Netz in der Kernstadt von Zülpich und in der Ortschaft Hoven ausbauen und Anschlüsse mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde anbieten.

Damit der Ausbau nicht am Haus oder der Wohnung vorbeizieht, müssen die Anwohner*innen allerdings rechtzeitig tätig werden. „Ich freue mich, dass die Arbeiten in der Kernstadt von Zülpich und in der Ortschaft Hoven jetzt starten“, sagt Ulf Hürtgen, Bürgermeister von Zülpich. „Schnelles Internet gehört zum Leben unserer Bürger*innen dazu – privat und geschäftlich. Es ist ein digitaler Standortvorteil.“

„Beim FTTH-Ausbau endet das Glasfaser-Kabel nicht mehr im Verteilerkasten am Straßenrand, sondern muss bis ins Gebäude gezogen werden“, erklärt Marco Lohmeier, Regionalmanager der Telekom. „Dafür brauchen wir die Genehmigung der jeweiligen Eigentümer*innen. Schließlich betreten wir Privatgrund. Den Anstoß
können Mieter*innen gleichermaßen geben, wenn sie sich bei uns melden.“

Wer sich jetzt meldet, bekommt den Glasfaser-Anschluss kostenlos von der Telekom. Die Immobilie kann später immer noch angeschlossen werden, dieser Anschluss muss aber aus eigener Tasche bezahlt werden. Außerdem können notwendige Genehmigungen für Tiefbauarbeiten den Anschluss verzögern.

„Wir bauen mit Licht im Rücken“, sagt Marco Lohmeier, Regionalmanager. „Das heißt, zwischen Ausbauankündigungen, Bau und Buchbarkeit vergehen nur wenige Monate.“ Das Unternehmen plant, den Ausbau bis Mitte 2023 abzuschließen. Dabei werden 500 Kilometer Glasfaser und 50 Verteiler gebaut.

Eigentümer*innen im Ausbaugebiet können sich die Glasfaser Anbindung ihrer Immobilie ab sofort sichern. Online unter www.telekom.de/glasfaser oder telefonisch 0800 22 66 100. Auch wer zur Miete wohnt, kann jetzt schon einen Glasfaser- Anschluss buchen.

Die Telekom wird dann mit den Vermieter*innen Kontakt
aufnehmen und klären, wie die Glasfaser ins Haus kommt.
Eine Immobilie mit schnellem Internet ist für die Zukunft bestens gerüstet. Sie lässt sich einfacher vermieten oder verkaufen. Darüber hinaus bietet der Glasfaser- Anschluss alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen: Zum Beispiel Homeoffice- Anbindung, Smart Home, IP-TV, Streaming Dienste, Online-Gaming oder auch Telemedizin.

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SWR mit „Stadt Land Quiz“ am 2. Juni zu Besuch in Mayen!

Mayen – Am 2. Juni kämpft Mayen in der Sendereihe des SWR „Stadt Land Quiz“ gegen Schwäbisch Hall um den Titel der schlaueren Theater-Experten. Das SWR-Team ist mit Moderater Jens Hübschen am besagten Tag in Mayen vor Ort und quizzt, -was das Zeug hält.

Hierbei werden Mitspielerinnen und Mitspieler in Schwäbisch Hall und in Mayen mit Quizfragen rund um das Thema „Theater“ befragt. Beide Städte sind durch Freilichtspiele in weiten Teilen von Deutschland bekannt.

Während in Schwäbisch Hall die große Freitreppe vor der St. Michaelskirche als Bühne für eine spektakuläre Kulisse sorgt und Besucherinnen und Besucher anzieht, lockt Mayen viele begeisterte Theaterfans im Sommer in den Innenhof der Genovevaburg zu den Burgfestspielen – welche in den Sommerabenden eine angenehme Atmosphäre schafft.

Es gilt herauszufinden, welche Bürgerinnen und Bürger mehr Know-how für die Welt der Inszenierung, über große „Mimen“, über Bühnentechnik und berühmte Theaterszenen haben. Das SWR-Team ist zunächst am 1. Juni in Schwäbisch Hall unterwegs und am darauffolgenden Tag, den 2. Juni, besucht das Team zwischen 10 und 15 Uhr die Stadt Mayen.

Bürgerinnen und Bürger sind an diesem Tag herzlich eingeladen, mit Quizmaster Jens Hübschen eine Runde Fragen zu beantworten und so der Stadt Mayen zum Titel des schlaueren Theater-Experten zu verhelfen.

Weiterhin werden sich an diesem Tag Intendant Alexander May sowie stellvertretende Intendantin Petra Schumacher, ebenfalls den kniffligen Fragen von Jens Hübschen stellen.

Ausgestrahlt wird die Sendereihe am Samstag, den 16. Juli um 18:45 Uhr auf SWR.

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FSV Trier-Tarforst und FC Prüm nehmen an der Fußball-Ferien-Freizeit der DFB-Stiftung Egidius Braun teil

Prüm/Region – Auch im Jahr 2022 nehmen auf Einladung der DFB-Stiftung Egidius Braun 75 Fußballvereine mit rund 1.000 Jugendlichen und Betreuern an den Fußball-Ferien-Freizeiten teil. An sechs Standorten finden insgesamt 18 einwöchige Maßnahmen statt. Mit dabei sind auch zwei Vereine aus dem Rheinland: der FSV Trier-Tarforst und der FC Prüm.

FVR-Präsident Walter Desch (5. von rechts) übergab den Gutschein an den FSV Trier-Tarforst. Foto: Fußballverband Rheinland e. V.

Die Einladung zur Teilnahme an einer Fußball-Ferien-Freizeit ist ein Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement in den bundesdeutschen Fußballvereinen. Dabei steht nach Egidius Brauns Credo „Fußball – Mehr als ein 1:0!“ nicht nur das Thema „Fußball“ auf dem Programm. Vermittlung von Werten, Besuche in Kletterparks sowie den Stadien und Nachwuchsleistungszentren einzelner Bundesliga-Klubs stehen ebenso im Fokus wie Teambuilding-Angebote und Informationen zu ehrenamtlichem Engagement in den Fußballverbänden und -vereinen. Prominente Gäste aus der Welt des Fußballs vermitteln in Trainings und Gesprächen unvergessliche Eindrücke bei den Jugendlichen und ihren Betreuern.

Besondere Auszeichnung für Trier-Tarforst und Prüm

Dass der der FSV Trier-Tarforst und der FC Prüm aus einer Vielzahl von Bewerbungen den Zuschlag zur Teilnahme erhalten haben und somit die Kinder eine solch einmalige Veranstaltung erleben dürfen, ist Ausdruck besonderer Wertschätzung für das Engagement der Vereine. „Die Jugendarbeit von breitensportlich ausgerichteten Fußballvereinen, die sich durch eine besondere Integrationswirkung und Qualität auszeichnet, wird durch die Teilnahme an den Fußball-Ferien-Freizeiten prämiert“, erklärt Stiftungsgeschäftsführer Tobias Wrzesinski. „Die Idee dazu stammt von Egidius Braun. Ihm war es ein besonderes Anliegen, dass gerade kleinere Klubs auf diese Weise bei ihrem Wirken unterstützt werden und Wertschätzung erfahren.“ Die DFB-Stiftung Egidius Braun trägt für alle teilnehmenden Mannschaften die die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und das Programm. Ebenso wird der Transfer organisiert und finanziert. Die jeweils siebentägigen Fußball-Ferien-Freizeiten werden durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung geleitet. Die Veranstaltungen finden in den Sportschulen der DFB-Landesverbände in Bad Blankenburg, Grünberg, Hennef, Edenkoben, Malente und Schöneck (Karlsruhe) statt.

Übergabe eines Teilnahmegutescheins

Um der Auszeichnung einen besonderen Rahmen zu verleihen, besuchten FVR-Präsident Walter Desch (Trier) und Peter Lipkowski, Vorsitzender des FVR-Verbandsjugendausschusses (Prüm), die Vereine und übergaben je einen Teilnahmegutschein im Wert von 10.000 Euro. Beide Klubs werden im Camp in Hennef dabei sein, das vom 5. bis 11. August stattfindet.

Fußball, Gesellschaft und Ehrenamt im Fokus

Die Freizeiten sind keine leistungssportorientierten Trainingslager. Vielmehr sind neben unterschiedlichen Fußball- und Freizeitangeboten auch pädagogische Elemente wesentliche Bestandteile. Durch Gast-Referenten werden Themenfelder wie etwa Anti-Diskriminierung, Suchtprävention, Toleranz, Umwelt und Wertevermittlung im sportlichen und gesellschaftlichen Leben aufgezeigt und mit den Jugendlichen besprochen. Dazu zählt auch das Programm #Denkanstoß, das mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration realisiert wird. In diesem Rahmen beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragestellungen.

Auch ehrenamtliche Tätigkeiten werden vorgestellt, um die Jugendlichen für ein Engagement zu begeistern. In diesem Jahr steht das Thema Schiedsrichter im Fokus.

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Dr. Christos Katzidis einstimmig für das Amt des FVM-Präsidenten nominiert

Region/Hennef – Die Delegierten des Verbandstages entscheiden am 18. Juni 2022 über die Nachfolge von Bernd Neuendorf. Der Beirat des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) hat Dr. Christos Katzidis für das Amt des FVM-Präsidenten nominiert. In einer Sondersitzung am 24. Mai in der Sportschule Hennef sprachen sich die Beiratsmitglieder des siebtgrößten Landesverbandes im Deutschen Fußball-Bund einstimmig für die Kandidatur des 52-jährigen Bonners als Nachfolger von Bernd Neuendorf aus, der am 11. März 2022 zum DFB-Präsidenten gewählt worden war und daher sein Amt als FVM-Präsident niedergelegt hatte.

Der Beirat des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) mit den beiden FVM-Vizepräsident*innen Hans-Christian Olpen (l.) und Johanna Sandvoß (r.) an der Spitze hat Dr. Christos Katzidis (M.) einstimmig als Kandidaten für das Amt des FVM-Präsidenten nominiert. Foto: FVM

Katzidis wird sich auf dem ordentlichen FVM-Verbandstag am 18. Juni 2022 in Hennef zur Wahl stellen und im Vorfeld mit den Vorstandsmitgliedern aller neun Fußballkreise in den Austausch gehen.

„Wir sind uns einig, dass wir dem Verbandstag Christos Katzidis als Kandidaten vorschlagen“, erklärt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen, der nach dem Ausscheiden von Bernd Neuendorf derzeit gemeinsam mit FVM-Vizepräsidentin Johanna Sandvoß die FVM-Spitze bildet. „Er ist dank seiner beruflichen Expertise und aufgrund seines ehrenamtlichen Engagements in Politik und Sport in unserer Region bestens vertraut mit den Themen, die unsere Vereine bewegen.“ Sandvoß ergänzt: „Wir sind überzeugt davon, dass diese Kompetenz, gepaart mit seiner Erfahrung als langjähriger Spieler und Trainer, eine sehr gute Grundlage ist, die Interessen des Fußballs und unserer Vereine engagiert zu vertreten.“

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des FVM-Beirates und hoffe auf eine breite Zustimmung auch beim Verbandstag“, so Katzidis. „In den nächsten Wochen werde ich den Vorständen der neun Fußballkreise vorstellen, wie ich mich als Präsident des FVM einbringen möchte, und gemeinsam mit ihnen die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und die strategische Schwerpunktsetzung diskutieren. Ich freue mich auf die Gespräche in den Fußballkreisen und auf deren Anregungen. Oberstes Ziel muss es sein, die Rahmenbedingungen für die Vereine weiter zu verbessern. Dort haben über 382.000 Mitglieder aus unserer Region ihr fußballerisches Zuhause und dort lernen die Menschen aller Generationen im wahrsten Sinne spielend die Werte des Miteinanders, die unsere Gesellschaft positiv prägen. Deswegen müssen wir alles dafür tun, dass die Vereine langfristig erfolgreich arbeiten können“, so Katzidis.

Dr. Christos Katzidis, Jahrgang 1969, hat in der Jugend beim SV Wersten 04 (Fußballverband Niederrhein) sowie später beim 1. FC Hardtberg (Bonn) und Bonner SC gespielt und war unter anderem Auswahlspieler der Kreisauswahl Bonn. Im Seniorenbereich war er bis 2001 bei verschiedenen Bonner Vereinen von der Kreisliga C bis zur Verbandsliga aktiv und als lizenzierter Trainer u.a. beim TuS Pützchen (Kreis Bonn) engagiert.

Beruflich ist Katzidis seit 2017 Abgeordneter des Landtages von Nordrhein-Westfalen. In der 17. Wahlperiode war er innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion,  ordentliches Mitglied des Innen-, Sport- und Haushaltskontrollausschusses sowie der Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse „Amri“ und „Kindesmissbrauch“. Vor seiner Wahl in den Landtag war der promovierte Polizeioberrat a.D. unter anderem Personaldezernent beim Polizeipräsidium Bonn und dort auch Leiter der Aus- und Fortbildung. Ehrenamtlich engagiert ist Katzidis seit 2013 als Kreisvorsitzender der CDU Bonn, von 2014 bis 2019 war er zudem Mitglied im Rat der Stadt Bonn, dort unter anderem Vorsitzender des Sportausschusses. Der 52-Jährige ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Bonn.

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Vom Ahrtal ins Kylltal – Kreisstadtgrüne informieren sich

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ende Februar trafen sich die GRÜNEN Ortsverbände Kylltal und Bad Neuenahr-Ahrweiler im städtischen Überflutungsgebiet der Ahr. Am 21. Mai erfolgte der Gegenbesuch in der Vulkaneifel. Das Unwetter am Freitag vor dem Treffen hatte einen Blitzeinschlag in das kleine Pumpwerk in Duppach verursacht und auf den Straßen war es auch zu sehen – wir müssen uns alle auf Wetterextreme einstellen.

Dafür hatten die befreundeten Ortsverbände am Samstag das Wetter auf ihrer Seite. Der Wind pfiff heftig auf dem Rand der Lavagrube, die immer näher an Hillesheim heranrückt. Resi Schmitz von der IG Eifelvulkane erläuterte eindringlich, wie ein massiver Raubbau an der Natur und ein Verschwinden der Eifelberge durch die Initiative Hunderter von Bürgerinnen und Bürger verhindert werden konnte.

Der Wind der Verbandsgemeinde Gerolstein soll auch genutzt werden zur Erzeugung Erneuerbarer Energien. 2020 haben fünf Gemeinden eine Rahmenvereinbarung zur Solidargemeinschaft „Duppacher Rücken“ abgeschlossen mit dem Ziel, mehrere Windkraftanlagen aufzustellen. Mit Ute Simon wartete eine kompetente Referentin an der Steffelner Grillhütte im Wald. Sie begründete den Widerstand in der Bevölkerung zum sogenannten Windpark. Ihre 6 km-Runde führte durch gesunden Mischwald, der ein hervorragendes Wasserreservoir darstellt, vorbei an Biotopen und einem Wildkatzenrevier. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass Fichtenmonokulturen keinen ökogischen Wert darstellen. Diese Flächen wären vorrangig in der Planung von Windkraftanlagen zu betrachten. Aber auch die Verwertung ökologisch erzeugter Energien muss deutlich verbessert werden. Dazu gehören eine optimierte Speicherung oder zum Beispiel Kraft-Wärme-Kopplung. Entsprechende Technologien werden stetig weiterentwickelt.

Begonnen hat dieser wunderbare Tag voller Eindrücke und Gespräche an der Duppacher Hütte. Organisator Uwe Rahn und Sprecher Tim Steen vom Vorstand des GRÜNEN Ortsverbandes Kylltal nahmen die Gäste von der Ahr an der Hütte in Empfang. Dort gab es eine sehr anschauliche und unterhaltsame Erläuterung von Norbert Meyer zu seinen Angusrindern. Die Beweidung durch seine Herden sorgt für biologische Vielfalt, bildlich dargestellt am Werdegang eines Kuhfladens. Beim Besuch seiner Tiere auf der Weide präsentierte sich eine ökologische Idylle.

Im Herbst werden die GRÜNEN aus der Kreisstadt wieder Gastgebende sein. Angedacht sind Radwegekonzept, Umgang mit Überflutungsbereichen und Bodenstrukturen in den umliegenden Ahrbergen im Zusammenhang mit Hochwasserschutz.