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Eltern und Kinder für das digitale Zeitalter stark machen

Mayen – Elternabend zum Thema Medienkonsum kam sehr gut an. Die Netzwerkerinnen für Familienbildung in Mayen, Nadine Wiesinger (Stadt Mayen) und Melanie Hellmann (Familienbildungsstätte Mayen) luden Familien in Mayen in der vergangene Woche zu einem ganz besonderen Elternabend ein. Die Referenten, das Ehepaar Brüning, hatten nicht zu viel versprochen, als sie ankündigten: „Wir werden besser sein als Fernsehen“.

Astrid Brüning beim interaktiven Vortrag. Foto: Iris Emmerich – FBS Mayen e.V.

Sehr anschaulich, spannend und mit viel Witz ist es den Referenten gelungen, darzustellen, warum digitale Medien, wie Onlinespiele, soziale Netzwerke, etc. eine so große Anziehungskraft insbesondere auf Kinder haben. Kaum hatten die Eltern den Raum betreten, wurden sie auch schon in das Geschehen eingebunden und sind am Ende kurzweiliger drei Stunden ermutigt nach Hause gegangen. Mit viel Wissen und Ideen im Gepäck, auf Ihre Kinder zuzugehen und im Gespräch zu bleiben, Ruhe zu bewahren und klare und eindeutige Vereinbarungen zu treffen.

„Wir freuen uns über einen rundum gelungen Abend und die durchwegs positive Resonanz der Familien“ so die Netzwerkerinnen am Ende des Abends.

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KiTa Stettiner Straße in Aachen nun auch offiziell eingeweiht

Aachen – Endlich war es soweit: Die langersehnte Einweihungsfeier der neuen stätischen Tageseinrichtung für Kinder Stettiner Straße konnte gefeiert werden. Mehrfach wurde sie wegen der Corona-Pandemie verschoben. Nun waren viele Gäste an den Driescher Hof gekommen, um mit den Kindern der KiTa, ihren Familien, dem Personal, Nachbar*innen und Ehemaligen zu feiern.

Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Hilde Scheidt, Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschusses, waren ebenso vor Ort wie Heinrich Brötz, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend Schule oder Klaus Schavan, Leiter des städtischen Gebäudemanagements und viele anderen Gästen aus Politik, Verwaltung und den beteiligten Architekturbüros. Sie alle überzeugten sich beim Rundgang durch das Gebäude von der großzügigen Architektur der Spielflure, den hellen Gruppenräumen, die auch von außen zu erreichen sind, dem separaten Therapieraum und dem einladenden, grünen Außengelände.

Die KiTa-Gemeinschaft bewies bei vielen verschiedenen Spielstationen, dem bunten Buffet, den Gesangseinlagen, dem bunten Buffet und dem Programmhighlight Clown Marco die Vielfältigkeit und Lebendigkeit von KiTa und Familienzentrum Stettiner Straße.

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SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis würdigt ehrenamtliches Engagement von Josef Brodam aus Mayen

Region/Mayen-Koblenz – Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Wolfgang Treis, händigte in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Sie ging an Josef Brodam aus Mayen.

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Gothaer unterstützt Flutopfer – 10.000 Euro Spende an Ahrweiler Ballspielclub

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Unwetter Bernd hat in Ahrweiler im Juli 2021 Verwüstungen eines bis dato nicht vorstellbaren Ausmaßes angerichtet. Der Kölner Versicherer Gothaer hat für die von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, aus dem Frank Schüller und Jens Bittner von den gleichnamigen Gothaer Generalagenturen 10.000 Euro an den Ahrweiler Ballspielclub 1920 e.V. überreicht haben. Mit der Spende soll ein neues Kleinfeld auf dem Gelände des Ballspielclubs errichtet werden.

„In dieser Ausnahmesituation hat für die Gothaer die schnelle Hilfe für die Menschen in den betroffenen Regionen die oberste Priorität. Allein unsere Agenturen haben in den letzten Monaten mehrere hundert Schäden bei betroffenen Kundinnen und Kunden in der Region besichtigt und reguliert,“ erklärte Frank Schüller von der Gothaer Generalagentur.

Um in den betroffenen Regionen auch über die Versicherungsleistungen für Gothaer Kundinnen und Kunden hinaus zu helfen, hatte das Unternehmen im Juli einen Hilfsfonds mit einem Volumen von zunächst 500.000 Euro ins Leben gerufen. Gefördert werden vor allem soziale Projekte oder solche, die zu einem nachhaltigen Wiederaufbau in den betroffenen Regionen beitragen.

Durch das Hochwasser ist die Gemeinde Ahrweiler besonders betroffen. So fehlen dem Ahrweiler Ballspielclub seit der Flutkatastrophe nutzbare Trainings- und Spielflächen, um einen regelmäßigen Spielbetrieb seiner Jugendmannschaften vor Ort gewährleisten zu können.

„Obwohl die Flutkatastrophe schon fast ein Jahr vorbei ist, müssen Kinder und Jugendliche weiterhin für Training und Spiele auf die umliegenden Plätze in der Region ausweichen. Das bringt sowohl für den Verein als auch für die Eltern der Kinder einen erheblichen logistischen Mehraufwand mit sich“, erklärte Jens Bittner bei der Übergabe der Spende über 10.000 Euro an Frank Schönherr, Finanzvorstand vom Ahrweiler Ballspielclub. „Mit dem Geld ermöglichen wir den Aufbau eines Kleinfelds, um den vielen Kindern und Jugendlichen wieder eine sportliche Heimat und Anlaufstelle auf ihrem Vereinsgelände zu bieten.“

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30 Jahre Bestehen der Parkinson-Regionalgruppe Mechernich

Mechernich – „Wir sind herrlich unperfekt!“ – Einen guten Grund zu feiern gab es im Mechernicher Johanneshaus: Und zwar nicht weniger als 30 Jahre „Regionalgruppe Parkinson“. Eigentlich hätte die Feier bereits im letzten Jahr stattfinden sollen (1991 bis 2021), musst aber pandemiebedingt um ein Jahr verschoben werden. So feierten besser spät als nie mehr als 40 Gäste vor Ort, bestehend aus Mitgliedern, aber auch Ehrengästen wie dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Landrat Markus Ramers und Friedrich Wilhelm Mehrhoff, dem Geschäftsführer der Deutschen Parkinsonvereinigung. Alles nach dem Motto: „Wir sind alle herrlich unperfekt!“

„Das »Wir« hilft!“

Musikalisch untermalt wurde die Feierlichkeit von Diana und Andreas Schramek an Klarinette und Klavier, die auch schon zum 25-jährigen Bestehen der Mechernicher Institution aufgetreten waren. Erst begrüßte Ulrike Ahrens, Regionalleiterin des Vereins im Kreis Euskirchen, die Gäste. So wies sie auf den einmal im Monat stattfindenden Stammtisch für Parkinson-Erkrankte, deren Verwandte und Freunde oder generell nur Interessierte hin und betonte, wie wichtig das „Wir“ in der Gruppe sei. Daher auch das Gruppenmotto: „Das »Wir« hilft“. Dann dankte sie allen Unterstützern und Mitgliedern, bevor sie das Wort dem Euskirchener Landrat Markus Ramers übergab.

Ramers betonte im Anschluss die Wichtigkeit dessen, sich mit der Krankheit aktiv auseinanderzusetzen und vor allen Dingen: die der Gemeinschaft. „Eine Selbsthilfegruppe, die 31 Jahre lang Bestand hatte, ist nicht selbstverständlich. Sie und alle Ehrenamtler helfen sich gegenseitig dabei, die Lebensfreude und -qualität zu erhalten und leisten einen wichtigen Beitrag. Ihnen allen gebührt dafür mein tiefster Respekt.“

Im Anschluss übernahm Friedrich Wilhelm Mehrhoff, Geschäftsführer der „Deutschen Parkinson Vereinigung“, das Wort. Er freute sich, dass die Mitglieder so zahlreich erschienen waren und betonte, dass damals wie heute vieler solcher Gruppen dringend benötigt werden und es wichtig sei, sich den Herausforderungen gemeinsam zu stellen. „Ich danke Ihnen allen für Ihren Einsatz und hoffe, dass wir auch die nächsten dreißig Jahre gemeinsam bestreiten können!“

„In guten wie in schlechten Zeiten“

Nach einer kurzen Geschenkübergabe an die Regionalleiterin Ulrike Ahrens sprach der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der auch gleichzeitig als Schirmherr der Gruppe agiert. Er erinnerte an den Satz „In guten wie in schlechten Zeiten“, da ein Ehepaar vor Ort bereits seit 57 Jahren verheiratet war und bezog dies auf die 30 Jahre Parkinson-Selbsthilfe, von denen er 21 persönlich mitbekommen habe. Darüber hinaus bedankte er sich „ganz, ganz herzlich“ bei den engagierten Ehrenamtlern, stellte ebenso die Unverzichtbarkeit ihrer Arbeit heraus und spendete mit Augenzwinkern einen Obolus an die „Mannschaftskasse“. Auch stellte er die zentrale Lage Mechernichs und deren ideale Voraussetzung für Gruppen wie diese heraus… „So viel Lokalpatriotismus muss sein“, betonte er schließlich schmunzelnd.

GdG-Pfarrer Erik Pühringer ergriff danach das Wort. Er betonte: „Als Hausherr hier im Johanneshaus bin ich sehr stolz, eine so wichtige und sinnvolle Gruppe wie diese beherbergen zu dürfen!“ Des Weiteren betonte auch er die Wichtigkeit von Austausch, gegenseitiger Hilfe und Diskussion gerade bei Parkinson, bedankte sich und betonte: „Sie machen das Leben lebenswert!“

Volles Tagesprogramm

Im Anschluss hielt Dr. Carsten Schacher, Chefarzt des Geriatrischen Zentrums Zülpich, einen Vortrag zum Thema „Parkinson und Schmerz“, der fast eine halbe Stunde andauerte. Darin hob er unter Anderem hervor, dass das „Max-Planck-Institut für Psychiatrie“ auf rund 0,16% parkinsonerkrankter Bürger in Deutschland käme. Im Anschluss bedankte auch er sich herzlich für die Einladung. Sein Schlussplädoyer: „Das Wichtigste ist Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung!“ Dazu kam die Gruppe später.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit großer Buffetauswahl war es schließlich Zeit für „Ette und Lilly“, eine Bauchrednershow von Alleinunterhalter Egbert Brede, bei der kein Auge trocken blieb.

Als letzte „Aktion“ präsentierte die Vereinigung ihre gemeinsam geübte „Gruppengymnastik“ und sangen im Anschluss ihr traditionelles „Parkinsonlied“. Bei Kaffee und Kuchen sowie untermalt von der Musikgruppe „Usem Lamäng“ konnte der Tag im Zeichen der Gemeinschaft schließlich in Ruhe und bei bester Laune ausklingen.

 

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Schnelles Internet für Insul – Westenergie startet Vorvermarktung für Glasfaserausbau

Insul/Ahr – Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in der Ortsgemeinde Insul: Gemeinsam mit Westenergie Breitband plant Insul den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startet Westenergie am 1. Juli 2022 die Vorvermarktung in der Ortsgemeinde.

Der Glasfaserhausanschluss wird für interessierte Haushalte im Ausbaubereich direkt bis ins Gebäude verlegt. Die Hausanschlüsse stellen eine hochwertige und zukunftssichere Form der Internetanbindung dar und bieten Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich. Wer bis zum 30. September 2022 im Rahmen der Vorvermarktung einen E.ON-Highspeed-Vertrag abschließt, erhält den Glasfaserhausanschluss kostenlos.

Vom 1. Juli bis einschließlich 30. September 2022 wird der Westenergie Vertriebspartner DVH, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Zudem lädt die Kommune gemeinsam mit Westenergie alle Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, den 13.06.22 um 18:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus von Insul ein, um alle Fragen rund um den Glasfaserausbau zu beantworten.

Weitere Informationen und eine persönliche Beratung erhalten Sie bereits jetzt telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner DVH unter der Rufnummer 02632 93 2092. Auskünfte über Produkte und Services gibt es auch im Internet unter www.eon-highspeed.com/insul oder über die kostenlose Info-Hotline 0800 9900066.

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Neue Segel für das Ship of Tolerance – „50 Jahre Kreis Düren – Dein Wunsch für die Zukunft“

Düren/Jülich – An die Farben, fertig, los – Zum 50. Geburtstag veranstaltet der Kreis Düren wieder eine Malaktion für Kinder. Das Ship of Tolerance im Brückenkopf-Park Jülich braucht dringend neue Segel, damit der Kreis Düren auch in den nächsten Jahren mit viel Rückenwind auf Kurs in Richtung Zukunft bleibt. Hier ist die Kreativität der Kinder ab drei Jahren gefragt, um weiterhin zu zeigen, dass der Kreis Düren bunt, vielfältig und voller Leben ist.

 „Dein Wunsch für die Zukunft“ lautet das diesjährige Motto der großen Malaktion. „Kinder sind unsere Zukunft, daher wollen wir wissen und deutlich zeigen, was sie bewegt. Es ist ein sehr passendes Motto für einen runden Geburtstag“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Wie sieht der Spielplatz der Zukunft aus? Wie sollen wir in 20 Jahren wohnen? Wie soll der Kreis Düren in Zukunft aussehen? Den Ideen für das Kunstwerk sind keine Grenzen gesetzt.

Das Schiff besteht aus rund 200 Segeltüchern, die einen Quadratmeter groß sind. „Jedes Kind, das am Malwettbewerb teilnehmen möchte, bekommt ein weißes Segeltuch und Malfarben zur Verfügung gestellt. Danach kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden“, erläutert Landrat Wolfgang Spelthahn. Beim großen Familienfest im Brückenkopf-Park am Sonntag, 11. September, zum 50. Geburtstag des Kreises wird das neue Segel gehisst. Das Ship of Tolerance ist ein 20 Meter langes Kunstwerk für den Kreis Düren und steht seit 2019 im Brückenkopf-Park in Jülich. Es ist ein Zeichen für Toleranz, Menschlichkeit und betont die Werte der Demokratie und Völkerverständigung. Werte, die in der aktuellen Situation eine besonders hohe Bedeutung haben.

Wer mitmachen möchte, kann sich bis Sonntag, 19. Juni, per E-Mail bei Sabine Lauterbach (s.lauterbach@kreis-dueren.de) anmelden. Um die Farben und das Segeltuch nach der Anmeldung abzuholen, wird ein Termin vereinbart. Anzugeben sind der Vor- und Nachname des Kindes, die Anschrift sowie eine Telefonnummer. Die fertiggestellten Kunstwerke werden bis Montag, 15. August, gesammelt. Die Mühe wird mit einem Kinogutschein belohnt, wenn das bemalte Segel abgegeben wird. „Wenn alle Kunstwerke vorliegen und das neue Segel gehisst ist, dann ist der Kreis Düren wieder ein bisschen bunter“, freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Stadtglühen – Aachens freie Kultur plant zahlreiche Veranstaltungen

Aachen – Im Anschluss an den großen Erfolg im letzten Sommer geht das „Stadtglühen“ nun in seine Fortsetzung. Bei der Premiere im vergangenen Jahr hatte der Kulturbetrieb der Stadt Aachen in Kooperation mit der freien Kulturszene und mit Unterstützung des Landes NRW mitten in der Corona-Zeit viele Veranstaltungen aus Musik und Literatur, bildender und darstellender Kunst sowie Film und Medien im gesamten Stadtgebiet angeboten.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen blickt zurück auf das letzte Jahr: „Im letzten Jahr war das Stadtglühen durch die Pandemie geprägt, es gab endlich wieder die Möglichkeit für Künstler*innen und die Veranstaltungsbranche aktiv zu werden. Wir haben es geschafft, Kultur dezentral in der Stadt zu platzieren und niedrigschwellig – also kostenlos für alle anzubieten. Das war ein großer Erfolg, deshalb gehen wir in Serie. Da wo die Menschen sind, wollen wir auch diesen Sommer Kultur anbieten.“

Damit das Stadtglühen auch in diesem Sommer für alle Menschen in der Stadt kostenlos sein kann, haben Politik und Stadt Aachen 400.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Startdatum des Stadtglühens ist der 30. Juni. Bei den insgesamt 60 Events, die immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags angeboten werden, ist für jeden etwas dabei. Es „glüht“ in der Innenstadt und den Bezirken mit Veranstaltungen aus den Bereichen Kabarett, Comedy, Lesung, Theater, Tanz, bildende Kunst, Straßenperformance und Programmpunkten für Kinder. Professionelle Bands und Solisten von Rock über Jazz bis Klassik treten auf. Am Abschlusswochenende sollen dann nochmal zahlreiche verschiedene Aktionen in der Innenstadt stattfinden.

„Wir versprechen wieder spannende Formate, Kultur und Begegnung und eine ganz besondere Stimmung“, freut sich Rainer Beck, Leiter des städtischen Veranstaltungsmanagements, auf die sechs Wochen, die voller Highlights sein werden: „Wir wollen Aachen wieder mit Kultur fluten.“ Und Beck weist noch auf eine Besonderheit hin: Ein „Stadtsprühen Graffiti-Jam“ wird am ersten Juliwochenende am Bauzaun des Neuen Kurhauses und in der Musikmuschel im Stadtpark stattfinden.

Projektleiter des Events ist in diesem Jahr Lars Templin. Templin und sein Team arbeiten aktuell mit Unterstützung des Kulturbetriebs der Stadt Aachen an der Planung und Konzeption der einzelnen Veranstaltungen. Fest steht, dass die einzelnen Formate wie eine Art Wanderzirkus gestaltet werden, der an jedem der Orte einen kleinen, magischen Platz entstehen lässt. Besucher*innen werden aktiv mit einbezogen und den Menschen ein außergewöhnliches Erlebnis geboten. Templin beschreibt seine Vorstellungen von der Idee: „Wir wollen mit einer mobilen Bühne, kleinen Nebenbühnen und einer kleinen Entourage, bestehend aus einem FotoBox-Wagen, jeweils einem Getränkewagen und Speisewagen, Kinderattraktionen und einem „Deko-Wagen“ unterwegs sein.“ „Es sollen Orte entstehen, die einfach einladen. Menschen, die vorbeigehen, sollen stehenbleiben und zuschauen können. Es soll zum Verweilen einladen. Gleichzeitig sollen die jeweiligen Programme zu dem Ort passen, an dem gerade gespielt wird“, ergänzt Produktdesignerin Marie Hemmers, die das Design der einzelnen Orte gestalten wird.

Damit das Stadtglühen ein ebenso großer Erfolg wird wie im letzten Jahr, sprechen die Oberbürgermeisterin, Veranstaltungsmanagement und der Projektleiter die herzliche Einladung an die freie Kulturszene der Stadt aus, sich mit kreativen Programmacts bei Templin zu melden. Die Bewerbung kann direkt an stadtgluehen2022@musikbunker-aachen.degerichtet werden.

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Hebammen-Mobil jeden Dienstag in Mechernich

Mechernich – In den Regionen, die von dem Hochwasser im vergangenen Sommer besonders betroffen sind, stehen Schwangere und junge Familien vor großen Herausforderungen. Das Hebammenmobil des Arbeiter-Samariter-Bundes bietet jetzt mit Sprechstunden – unter anderem in Mechernich – schnelle und unbürokratische Hilfe, mobile Hebammenversorgung und Schwangerenberatung.

Das Hebammenmobil – finanziert aus Mitteln der Aktion Deutschland Hilft – soll kompetentes Hebammenwissen und empathische Betreuung direkt ins Flutgebiet bringen. „Vielleicht kann hierdurch der große Mangel an Hebammen in der Vor- und Nachsorge von Schwangeren ein Stück weit aufgefangen werden“, heißt es in der Pressemitteilung des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB).

Die Beratung ist kostenfrei und bietet einen geschützten Raum für alle Fragen aber auch Sorgen und Ängste. Zum Team gehört auch eine Hebamme von donum vitae im Kreis Euskirchen e.V., die seit ein paar Wochen dienstags an den Standorten Mechernich und Schleiden mitarbeitet. Hier vernetzt sich die psychosoziale Schwangerenberatung mit der Hebammenbetreuung: ein ganzheitliches Konzept zum Wohle Schwangerer oder junger Eltern nach der Geburt.

Kostenlose Beratung

In Mechernich findet die Sprechstunde des Hebammenmobils jeden Dienstag von 9 bis 11 Uhr auf dem Marktplatz statt. Eine Anmeldung ist nicht zwingend notwendig, Termine können aber unter www.asb-hebammenmobil.de vereinbart werden. Weitere Infos gibt es bei der Hebammenzentrale des ASB RV Münsterland e.V. unter Telefon 02 51-2 89 73 33

In der Nebenstelle in Euskirchen findet zukünftig jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr ebenfalls eine ambulante Hebammensprechstunde nach telefonischer Anmeldung statt. Dieses Angebot steht allen Frauen und Paaren offen, die keine Hebamme mehr fanden – gerade auch für geflüchtete Schwangere, die ihre Hebammenversorgung nicht langfristig planen konnten. Und auch denjenigen, die auf eine aufsuchende Betreuung Zuhause verzichten, sich dennoch zeitnah und individuell beraten lassen wollen.

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17. Kreis Düren-Tage – Münster macht das Rennen – 2000 Tickets im Angebot

Düren – Die Stadt Münster hat das Rennen gegen Düsseldorf und Duisburg gewonnen. Eine deutliche Mehrheit von Reiselustigen hat bei der Online-Abstimmung für die westfälische Studentenstadt als Zielort der 17. Kreis Düren-Tage gestimmt. Damit rollt der Sonderzug der Rurtalbahn am Freitag, 2., und Samstag, 3. September, jeweils zu Tagesausflügen ins Revier von TV-Hauptkommissar Thiel und Prof. Boerne.

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Kreises Düren in heutiger Form hatte Landrat Wolfgang Spelthahn das Reiseziel der jährlichen Fahrt erstmals zur Abstimmung gestellt. Unter allen, die sich daran beteiligt haben, verlost der Kreis Düren nun 20 Tickets. Die Gewinner werden zeitnah per Brief oder E-Mail informiert.

Münster war bereits 2018 Ziel der Kreis-Düren-Tage. Zu den touristischen Attraktionen der Stadt gehören der St.-Paulus-Dom, der Prinzipalmarkt und die Lamberti-Kirche. Auch das Schloss mit dem angrenzenden Botanischen Garten sowie das Naturkundemuseum sind äußerst sehenswert. Der Aasee ist ein weiterer Freizeitmagnet.

„Nach der Corona-Durststrecke freuen wir uns nun, dass endlich wieder Gruppenausflüge möglich sind. Die Karten für die beiden Tagesflüge der Rurtalbahn nach Münster werden sicher heiß begehrt sein“, vermutet Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wie in jedem Jahr gehört etwas Losglück dazu, um Tickets zu erhalten.“

Wer am ersten September-Wochenende in den 400 Meter langen Sonderzug einsteigen möchte, kann sich ab sofort um Fahrkarten bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am Mittwoch, 22. Juni 2022.

Für die Tagesgestaltung in der 300.000 Einwohner-Stadt gibt es wie stets vier Vorschläge, von denen jeweils einer ausgewählt werden kann. Entscheiden kann man sich für einen geführten Stadtrundgang, eine Stadtrundfahrt per Bus, einen Besuch des Naturkundemuseums oder den Tag zur freien Verfügung. Eine der Optionen auf dem Bewerbungscoupon anzukreuzen ist wichtig, damit am Ausflugstag vor Ort genügend freie Plätze zur Verfügung stehen.

Wie gehabt, können je Einsender höchstens vier Tickets gewünscht werden. Für jedes Ticket kann dann eines der vier Angebote ausgewählt werden. Der ausgefüllte Coupon wird auf eine Postkarte geklebt. Sie ist zu adressieren an die Kreisverwaltung Düren, Bismarckstraße 16, 52351 Düren, Stabsstelle 02. Gleiche Gewinnchancen haben Internetnutzer. Sie können sich unter https://bit.ly/KDTMuenster in der Anmeldemaske um Karten bewerben. Die öffentliche Verlosung der Karten findet am Montag, 27. Juni, ab 17 Uhr im Kreishaus Düren, Haus A, Raum 158 statt. Die Gewinner werden benachrichtigt.

Dank der Unterstützung der Sparkasse Düren gibt es die Tickets wie bisher gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro pro Stück. Bezahlt wird bei der Abholung der Karten im Kreishaus. Im Preis enthalten ist neben dem Programm in Münster die Fahrt mit dem Sonderzug vom Hauptbahnhof Düren nach Münster und zurück.