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Landkreis-Botschafter aus Heidweiler mit Krone und historischer Landtechnik

Wittlich – Als Botschafter des Landkreises Bernkastel-Wittlich hat der Freizeitclub Heidweiler Ende Mai am Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz teilgenommen. Mit einer dreißigköpfigen Fußgruppe präsentierte die Abteilung zur Erhaltung historischer Landtechnik einen Oldtimertraktor, historische Pflanzenschutzgeräte, Handgeräte und Rückengeräte. Die Geräte wurden im Weinbau, Ackerbau und Obstbau eingesetzt und stammen aus der Zeit von 1910 bis 1960, teils aus Messing, Kupfer und Holz, alle liebevoll restauriert. Gekrönt wurde der Auftritt der historischen Gruppe durch die amtierende Rheinland-Pfälzische/Saarländische Milchkönigin Vivian Ludwig aus Heidweiler, die ebenfalls Mitglied im Freizeitclub Heidweiler ist.

Die zahlreichen Zuschauer an der Zugstrecke waren begeistert vom Festzugbeitrag der Heidweilerer und honorierten den Auftritt mit anhaltendem Applaus. Für die Mitglieder des Freizeitclubs war es ein erlebnisreicher und fröhlicher Tag, den sie so schnell nicht vergessen werden.

An der Ehrentribüne erwarteten die Gruppe Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der Kreisbeigeordnete des Landkreises Robert Wies. Sie grüßten die Botschafter aus dem Landkreis mit strahlenden Gesichtern und kräftigem Applaus der Ehrengäste.

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Markus Terporten und André Vogelsberg im Aachener Dom zu Priestern geweiht

Aachen – Bischof Dr. Helmut Dieser hat am Wochenende Markus Terporten und André Vogelsberg im Aachener Dom zu Priestern geweiht. Nach Ansicht des Bischofs von Aachen liegt der Zauber des Anfangs in der Feier der Priesterweihe darin, dass die Kandidaten ihr
ganzes Leben daran hängen, den Namen Gottes als Priester in das Leben der Menschen hineinzutragen. „So treten auch sie in den Ruf Gottes an Mose hinein und tragen ihn zu den Menschen unserer Zeit“, betonte Dieser im Aachener Dom bei der Weihe der beiden Diakone
zu Priestern.

Priesterweihe von Markus Terporten und André Vogelsberg am Samstag, 4. Juni, um 9.30 Uhr durch Bischof Dr. Helmut Dieser im Hohen Dom zu Aachen. Foto: Bistum Aachen / Andreas Steindl

„Und eben das macht Ihr Priester-Sein künftig glaubwürdig, keine klerikalen Privilegien, keine priesterlichen Allüren, kein hochwürdiger Stand, sondern Ihre Sehnsucht, Gottes Namen in Herzen, in Milieus, in Lebensfragen in Problemzonen und in echte Lebenssituationen
der Menschen hineinzutragen und hineinzuschreiben.“ Nicht die beiden Neupriester seien die faszinierenden Blickanzieher und Verzauberer, sondern der Ruf, der sie getroffen habe, und der Mut, aus dem heraus sie mit ihrem kleinen beschränkten Leben allen Menschen sagten: „Der uns ruft, ruft euch!“

Symptome und Erzählungen von der Krise der Kirche sind bleischwer und bedrängend

Ausführlich ging der Bischof in seiner Predigt auf die Symptome und Erzählungen von der Krise der Kirche ein. „Sie sind so bleischwer und so bedrängend und alle auch so wahrheitsbeladen, dass viele den Mut und die Lust verlieren“, räumte Dieser freimütig ein. „Ich leide,
ich gehe, ich muss und ich will glauben ohne Kirche, das ist in unzähligen Erfahrungsgeschichten das Fazit, das viele Menschen heute ziehen.“ Am schwersten sei die Last, die die Überlebenden sexualisierter Gewalt in der Kirche trügen und die nach Gerechtigkeit und Glaubwürdigkeit suchten. Außerdem seien da noch die Ängste und Proteste gegen die Weiterentwicklung der Pfarrstrukturen und gegen die anderen, noch unbekannten, Bilder von Pfarrei, Pastoralem Raum und Orten von Kirche, die künftig den Organisationsrahmen kirchlichen Lebens bilden sollten. Viele sähen darin Verlust, gar Beraubung, alles dessen, was bislang für sie Kirche zur Heimat gemacht habe. „In all das hinein, liebe Weihekandidaten, werden Sie von heute an als angehende Priester hineingesandt“, hob der Bischof hervor.

Eucharistie niemals klerikal oder priesterzentriert feiern

Schwierige Situationen würden in ihrem Leben und Wirken als Priester auf sie zukommen, auch würden sie manchmal in ihren Zweifeln versinken, sagte Dieser voraus. Dann komme es darauf an, um Glaubensmut zu bitten und flehen. „Aber nur mit dem Herrn zusammen werden sie wieder ins Boot einsteigen können, zusammen in der Kirche mit vielen anderen, alleine werden Sie kläglich untergehen, und dann würde niemand mehr etwas davon haben,
dass Sie Priester sind“, unterstrich der Bischof. Der Priester durchstehe schwierige Situationen nicht zuerst für sich, sondern für die anderen, um ihnen glaubwürdiger verkündigen zu können.

Dass Priester der heiligen Eucharistie vorstünden, löse immer noch eine uralte Verheißung ein. Mit Nachdruck rief Dieser die beiden Neupriester dazu auf, die Eucharistie niemals klerikal oder priesterzentriert zu feiern, „sondern so, dass deutlich wird: alle, auch die Hintersten und die Letzten, sind von Gott hineingenommen, am Altar werden wir ein Leib, eine Lebenseinheit mit unserem Herrn.“

Die Priesterweihe im Aachener Dom fand erstmals nach längerer Pause wieder in etwas größerem Rahmen statt, aber die Zahl der Plätze blieb wegen der Abstandsregeln begrenzt. Der 35-jährige Markus Terporten, der acht Jahre lang als Immobilienkaufmann tätig war, wird nach seiner Weihe als Kaplan seinen Dienst in der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Kempen/Tönisvorst leisten, der 28-jährige André Vogelsberg in der GdG Wegberg (Kirchengemeinde St. Martin).

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Eine gelungene Premiere – Schützenfest der St. Brigida-Bruderschaft

Keldenich – Monika Metzen holte den Königsvogel von der Stange – Alexander Klein neuer Bürgerkönig. Der Vorsitzende der Keldenicher St. Brigida-Schützenbruderschaft, Heinz-Peter Metzen, hatte schon vor dem großen Schützenfest an den Pfingsttagen vorausgesagt, dass die Bruderschaft kein Problem hat, im Wettstreit um die Königswürde ernsthafte Kandidaten zu finden. Beim Königsschießen am Pfingstmontag bestätigte sich Metzens Prognose: Es waren die Schützenschwestern Monika Metzen und Kerstin Schmitz sowie deren Vereinskollege Werner Hensch, die über zwei Stunden lang um die Schützenkrone kämpften.

Die neuen Majestäten der St. Brigida-Schützenbruderschaft Keldenich. In der vorderen Reihe von links: Bürgerkönig Alexander Klein, Jungschützenprinzessin Alina Schmitz, Schülerprinzessin Anna Schmitz und Schützenkönigin Monika Metzen. Foto: Reiner Züll

Am Ende des spannenden Wettkampfes hatte Monika Metzen, die Ehefrau des Vorsitzenden, dem Königsvogel mit dem 139. Schuss den Garaus gemacht. Zu den ersten Gratulanten zählten die Mitbewerber Kerstin Schmitz und Werner Hensch, sowie der Präses der Bruderschaft, Diakon Bernhard Steyer.

Nach dem erfolgreichen Königsschuss freut sich Schützen-Chef Heinz-Peter Metzen mit seiner Ehefrau Monika. Foto: Reiner Züll

Das Königschießen am Pfingstmontag war der Höhepunkt eines Schützenfestes, das in diesem Jahr auch im Zeichen der Nachwuchsarbeit stand. Ein engagierter Arbeitskreis hatte neue Ideen eingebracht und ein Programm zusammengestellt, mit dem die Jugend stärker angesprochen werden sollte. So spielte samstags nach dem Eröffnungs-Gottesdienst und dem Abholen der Vorjahres-Majestäten  mit der achtköpfige Gruppe „Funfair“ erstmals eine Band auf.

Etwa 250 Zuhörer, so Schützenchef Heinz-Peter Metzen, hätten das Open-Air Konzert der Band bei gutem Wetter auf dem Schützenplatz besucht. Zwar hätte er sich noch 100 Besucher mehr gewünscht, dennoch könne der Verein mit der Premiere zufrieden sein, denn die Besucher hätten ihren Spaß gehabt.

Weniger Glück mit dem Wetter hatte die Bruderschaft am Pfingstsonntag als der große Festzug mit den Ortsvereinen und den befreundeten Gesellschaften des Schützenbezirks Schleiden von heftigen Regengüssen begleitet wurde. Als Gäste gingen auch das Diözesan-Schützenkönigsparr Jan Cronenberg und Bettina Görtz im Festzug mit. Das amtierende Europa-Königspaar Leo und Irma Nießen aus den Niederlanden hatten ihre Teilnahme am Schützenfest kurzfristig wegen der Erkrankung von Leo Nießen kurzfristig absagen müssen.

Der Montag stand zunächst im Zeichen des Schützennachwuchses, für den der Verein eigens ein Lasergewehr angeschafft hatte. Zudem stand eine Hüpfburg bereit und Kinder konnten sich bunte Motive in die Gesichter schminken lassen. Getränke gab es für die Kids zum halben Preis.

Großen Anklang fand ein Schätzspiel, bei dem es die Anzahl der kleinen Patronenhülsen zu erraten galt, die sich in einem großen Bierseidel  befanden.  Werner Hensch gab am Nachmittag die Auflösung des Spieles bekannt: Im Bierkrug befänden sich genau 2907 Hülsen. Als Gewinner des Schätzspielers entpuppte sich Michael Decker, der die Anzahl der Hülsen auf 2950 geschätzt hatte.

Die Schießwettbewerbe wurden am Nachmittag von der Jugend eröffnet. Neue Schülerprinzessin wurde Anna Schmitz, die sich am Luftgewehr-Schießstand im Schützenhaus durchsetzte und mit 21 von 30 möglichen Ringen siegte. Neue Jungschützenprinzhessin wurde Alina Schmitz.

Groß war der Andrang der Kandidaten, die zum Schießen um den Wettbewerb des Bürgerkönigs Schlange standen. Am Ende hatte Alexander Klein das Glück des Tüchtigen und holte den Vogel mit einem gezielten Schuss von der Stange.

Das Königschießen unter Aufsicht von Schießmeister Karl-Josef Nelles eröffneten Präses Bernhard Steyer und der noch amtierende Schützenkönig Daniel Korth. Anschließend galt für die Schützen zum Abschießen des von Niklas Wirtz gezimmerten Vogels die vorgegebene Reihenfolge: „Rechter Flügel, linker Flügel, Kopf, Schweif, Körper“.

Umso mehr Federn der Vogel im Verlauf des Schießens lassen musste, umso geringer wurde auch die Zahl der Aspiranten auf der Teilnehmerliste. „Bitte streichen“, lautete dann auch die Botschaft mehrere Schützen, als nur noch der Rumpf desVogels abzuschießen war.

Mit Monika Metzen, Kerstin Schmitz und Werner Hensch blieben dann in der heißen Phase des Wettbewerbs drei ernsthafte Kandidaten übrig, die dem Publikum eine spannende Show boten, die Monika Metzen schließlich mit einem gezielten 139. Schuss beendete. Das Fest endete am Abend mit dem Abholen der neuen Majestäten und dem anschließenden Ausklang auf dem Schützenplatz. (Reiner Züll)

 

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Strom und Wärme aus Erneuerbaren – sicher und zukunftsfähig

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Der verbrecherische Krieg in der Ukraine und dessen Folgen auch für Deutschland wurden beim Besuch von Dr. Lea Heidbreder thematisiert. Die GRÜNEN des Ortsverbandes der Kreisstadt hatten die Landtagsabgeordnete eingeladen. Lange vor Putins Krieg wäre ein Verzicht auf Laufzeitverlängerungen der teuren und risikoreichen Atomkraftwerke angezeigt gewesen.

Rückbau, Zwischenlagerung und die Endlagersuche werden uns noch Jahrzehnte lang belasten. Die Gefahren, die von den nahen Uralt-AKWs Tihange und Doel in Belgien, Cattenom in Frankreich und Borssele in den Niederlanden ausgehen sind unbeschreiblich. „Stattdessen müssen wir, global und regional, auf Sonne und Wind setzen“, so das Statement der GRÜNEN. „Die Natur liefert uns unerschöpflichen, unschlagbar günstigen Strom.“

Dazu kommt für die Wärmeerzeugung die Abhängigkeit Deutschlands vom russischem Gas. Im letzten Jahr bezog Deutschland mehr als die Hälfte des Erdgases aus der Kriegstreibernation. Bis zum Jahresende soll der Import von aktuell 35 auf 30 Prozent heruntergefahren werden, bis 2024 auf 10 Prozent, so der GRÜNE Wirtschaftsminister Robert Habeck. Über die fossilen Energieträger Erdgas und Öl werden in Deutschland um die 75 Prozent unserer Wohnungen beheizt. In der Kreisstadt haben wir die Notwendigkeit der Energiewende längst verstanden. Die Ahrtalwerke erzeugen Fernwärme über Kraft-Wärme-Kopplung. Jede neue Wärmepumpe ist ein Gewinn für das Klima und macht uns unabhängiger von Importen fossiler Brennstoffe. Außerdem können wir die heimische Biogas-Produktion von 10 auf 20 Prozent des Gasverbrauches verdoppeln, indem wir Gülle, Abfälle und Grünschnitt besser nutzen.

Das Fazit von MdL Dr. Lea Heidbreder und den Grünen von Bad Neuenahr-Ahrweiler ist eindeutig: Lasst uns einen klaren Kurs in Richtung Zukunft nehmen, das heißt 100 Prozent Energie aus Erneuerbaren – und das so schnell wie möglich!

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Freie Veytalschule – Von einer Elterninitiative zur ersten Waldorfschule in der Nordeifel

Mechernich-Satzvey – Ein Traum von einer Schule –
Die Freie Veytalschule Satzvey feiert die Rückkehr des  lebendigen Miteinanders. Wenn es die Freie Veytalschule im idyllischen Mechernich-Satzvey nicht schon gäbe, müsste sie erfunden werden. Genau das hat Svenja Spittmann getan und gemeinsam mit ihrem engagierten Team aus Eltern, Lehrkräften und Förderern die erste Waldorfschule in der Nordeifel aufgebaut. Mit einem besonderen Angebot und außerschulischen Aktivitäten plant die junge Schule jetzt endlich wieder die Rückkehr zur Normalität.

Erst Corona, dann die Flut: Dass sie gut durch die schwierigen Zeiten der letzten beiden Jahre gekommen sind, liegt für die 46jährige Mechernicherin, Mitglied des Schulleitungteams, an ihrer „eigenen Art“ und dem bewährten pädagogischen Konzept. Dank der etwas erhöhten Lage am Waldrand blieb die Veytalschule von dem verheerenden Hochwasser im Juli 2021 verschont und konnte die Turnhalle kurzentschlossen als Notunterkunft anbieten. Der gute Geist der „Juffer Vey“, einer Eifeler Sagengestalt, wirkt noch immer und schüttet ihren Feenstaub aus.

Ankommen und Aufholen

Mit Beginn des Frühjahrs gleicht die Veytalschule einem Bienenkorb, es wird eifrig geprobt für ein Theaterstück. „Das Miteinander hat bei uns einen hohen Stellenwert und ist pandemiebedingt einfach zu kurz gekommen“, sagt Svenja Spittmann. Unterstützung gibt es aus dem Aktionsprogramm der NRW-Landesregierung „Ankommen und Aufholen“ – mit „Extra Geld“ für Bildungsgutscheine, „Extra-Personal“ für besondere schulische Förderung von Schülerinnen und Schülern, „Extra-Zeit“ für den Aufbau und die langvermisste Stärkung der sozialen Bindungen sowie einem elternfinanzierten „Extra-AG-Programm“.

Zu den geplanten Samstags-Aktivitäten zählen Zirkus, Kendema-Geschicklichkeits-Training, Naturscouts und Kunst. Weitere Gruppen finden nach dem Unterricht statt, so etwa die Wildnis-AG, Fußball, Kochen, Nähen, Holzwerken und Gestalten in Ton. Insgesamt kann sich die Veytalschule über 17.000 € freuen, die durch Sonderanträge auf rund 27.000 € erhöht werden konnten. Ein weiteres Highlight erwartet die Schülerinnen und Schüler gleich nach den Sommerferien – dann geht es gemeinsam mit allen Lehrerkräften und dem OGS-Team 4 Tage lang ins Bibercamp am Kronenburger See. Sogar Eltern sind abends am Lagerfeuer herzlich Willkommen. Während die Kinder der Primarstufe täglich mit dem Bus zu neuen Abenteuern aufbrechen, darf die Sekundarstufe I dort sogar übernachten.

Eine Vision wird Wirklichkeit

„Es war ein besonderer Weg und ein lebendiger Entwicklungsprozess, um die Freie Veytalschule in Satzvey als moderne, einzügige Waldorfschule Nordeifel tatsächlich zu realisieren“, erinnert sich Svenja Spittmann an die nicht ganz einfache Gründungsphase. Begonnen hat alles vor rund sieben Jahren, als sie gemeinsam mit Maria Pesch eine Alternative zur Regel-Grundschule für ihre beiden Töchter suchten. Die beiden Mütter kannten sich privat und zögerten nicht lange, um ihre Vision in die Tat umzusetzen. Als erstes begeisterten die beiden den Mechernicher Bürgermeister für ihre Idee. Beim Brunnenfest im Juni 2014 kamen über 100 Unterschriften von interessierten Eltern zusammen. Mit der auslaufenden Förderschule im Burgort Satzvey war schnell ein geeignetes Gebäude gefunden – „der Standort inmitten der schönen Natur des Nationalparks Eifel ist ein großes Geschenk.“ Die ersten beiden Klassen konnten im Sommer 2016 in einem Seitentrakt starten.

Erste Arbeiten, bei denen die Eltern selbst mit anpackten, sorgten für eine wunderbare Verwandlung der Unterrichtsräume hin zu einer waldorftypischen Wohlfühl-Atmosphäre. Frisch saniert mit Lehrschwimmbecken, Turnhalle, weitläufigem Außengelände, Werk- und Fachräumen bietet die Veytalschule genügend Platz für ganzheitliches, lebendiges Lernen mit viel Entfaltungspotenzial für freie Geister und kleine Persönlichkeiten.

Staatlich anerkannt, ohne Schulwechsel nach der vierten Klasse und bis zur Erlangung der Fachhochschulreife werden Jungen und Mädchen im Kleinklassenprinzip mit höchstens 25 Schülern in jedem Jahrgang nach der anthroposophischen Pädagogik Rudolf Steiners fit für die Zukunft gemacht. Und die Waldorfschule Nordeifel wächst weiter: Ab dem kommenden Schuljahr werden etwa 200 Kinder in acht Klassen beschult und in der OGS auch mit eigener vollwertiger Küche verpflegt.

Gemeinsam. Lebendig. Lernen

Künstlerisch-kreative, handwerklich-praktische Inhalte machen die Waldorfpädagogik seit jeher aus: „Nicht das reine Eintrichtern von faktischem Wissen, sondern eigenes Be – Greifen sind der Schlüssel zum Lernerfolg“, beschreibt Svenja Spittmann die Schulphilosophie. Die praktische Umsetzung zeitgemäßer Schul- und Handlungskonzepte wie „Der Schulhund als pädagogischer Helfer“, „Handwerklicher Unterricht“ sowie moderne Home-Schooling Methoden sorgen dafür, dass kein Kind auf der Strecke bleibt.

Als Bildungsinstitution in privater Trägerschaft ist die Freie Veytalschule als Solidargemeinschaft in besonderem Maße auf die Unterstützung von Eltern, Lehrpersonal, Freunden und Förderern angewiesen, das Land übernimmt nur einen Teil der Kosten. „Wir nehmen uns hier selber gerne in die Pflicht und setzen uns für die Belange unserer Kinder ein.“ Im März 2021 wurde die Veytalschule offiziell vom Bund der Waldorfschulen aufgenommen – ein weiterer Meilenstein in der Geschichte. Zum Erfolg der Schulinitiative beigetragen hat auch, dass Svenja Spittmann – Mutter von drei Kindern, die inzwischen alle auf der Veytalschule sind, mit unternehmerischem Denken groß geworden ist: In ihrem „ersten Berufsleben“ hat die Verwaltungsleiterin in der Drogerie ihrer Eltern mit ca. 20 Mitarbeitern sowie in einem Reformhaus gearbeitet.

Offen für alle Kinder, hat sich die Waldorfschule Nordeifel als sinnvolle Alternative in der Region bereits einen Namen gemacht. Das Einzugsgebiet geht längst über den Kreis Euskirchen hinaus Richtung Aachen, Köln, Bonn, Düren, Rheinbach und das nördliche Rhein-Land-Pfalz. Mit mittlerweile über 40 MitarbeiterInnen ist die Freie Veytalschule auch zu einem attraktiven Arbeitgeber geworden. Wegen der bald beginnenden Oberstufe werden neue Kolleginnen und Kollegen – auch RegelschullehrerInnen, die sich waldorfpädagogisch fortbilden – immer gesucht und können sich unter anderem über Hilfe beim Umzug und zeitraubenden Verwaltungsarbeiten freuen. 

Kontakt: Waldorf Nordeifel
Freie Veytalschule Satzvey e.V.

Am Kirchturm 7
D-53894 Mechernich-Satzvey

Mail: info@veytalschule.de
Telefon: 02256 956 910

www.veytalschule.de

 

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Sprachliche Bildung in der Kita – Pädagogische Fachkräfte im Kreis Düren erweitern ihr Wissen

Düren – Wenn Kinder das Sprechen lernen, eröffnet sich für sie eine ganz neue Welt der Kommunikation. Das gilt natürlich ebenso für die Kinder, die eine ganz neue Sprache lernen. Für die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertagesstätten im Kreis Düren ist die Förderung der sprachlichen Bildung bei Kindern eine wichtige Aufgabe in ihrem Arbeitsalltag.

Wie unterstützt eine gute Beziehung der Erzieherinnen und Erzieher zu den Kindern das Erlernen einer Sprache? Welche Störungen können auftreten und wie sind diese zu erkennen? Was ist bei Kindern mit Trauma bei der sprachlichen Entwicklung zu beachten? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Kita-Fachkräfte beim 16. Durchgang der Fortbildungsreihe „Sprachliche Entwicklung im Elementarbereich“ des  Kreises Düren beschäftigt. Zwölf von ihnen erhielten nun bei der Abschlussveranstaltung im Kreishaus ein Zertifikat, das ihnen von Sybille Haußmann, Dezernentin für Arbeit, Bildung und Integration, überreicht wurde. „Der Einfallsreichtum und das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kitas verdienen unsere Anerkennung. Es ist für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung, wie kompetent sie die Entwicklung unserer Kinder in ihren ersten Jahren fördern und begleiten“, sagte sie dabei. Seit 2013 wurden 217 Fachkräfte aus 122 Kitas im Rahmen dieser Seminarreihe fortgebildet.

Zum Abschluss der Fortbildung präsentierten die Teilnehmerinnen ihre Ideen und Projekte zur sprachlichen Entwicklung, die sie in der Praxis umsetzen wollen. „Ich bin immer wieder begeistert, welche kreativen Ideen die Fachkräfte haben. Besonders freut mich, dass alle die Praxisanregungen der anderen an diesem Tag für ihren eigenen Kita-Alltag mitnehmen können“, berichtet Antje Bruckschen, Organisatorin der Fortbildungsreihe.

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Azubi-Teams überzeugen beim ersten Klimaschutz-Wettbewerb der IHK Trier

Region/Trier – Nachhaltigkeit und die Eindämmung des Klimawandels stehen schon lange auf der Agenda regionaler Unternehmen. Die Themen gewinnen jährlich weiter an Relevanz, denn spätestens 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. In Anlehnung an die Energiescouts hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier daher nun 53 Auszubildende im Bereich Klimaschutz weitergebildet. Sie haben einzeln oder als Team eigenverantwortlich Klimaschutzprojekte innerhalb ihrer Ausbildungsbetriebe umgesetzt. Diese reichten von Maßnahmen wie Papierreduktion bis hin zu Energieeinsparungen in der Serverstruktur. Zum Abschluss des Projektzeitraums haben nun insgesamt elf Azubiteams ihre Projekte im Tagungszentrum der IHK Trier präsentiert, die besten drei Teams wurden ausgezeichnet. Für die Preisträger hat die Nikolaus Koch Stiftung insgesamt 2500 Euro ausgelobt.

Diese drei Teams haben die Jury am meisten überzeugt: Den ersten Platz erreichte das Unternehmen GKN Driveline GmbH mit dem Projekt „Wege zur CO2 neutralen Ausbildung“. Zum Projektteam gehörten die Auszubildenden Celina Heissner, Max Adler und Justin Britten. Der zweite Platz ging an die Suki.international GmbH mit dem Projekt „Umstellung des Verpackungsmaterials von Plastik auf Papier, durchgeführt von Chloe-Ann Toups und Philipp-Benjamin Hein. Den dritten Platz belegte das Azubi-Team von Lehnen und Partner, Steuerberatungsgesellschaft mbH, mit dem Projekt „Kompensation des CO2-Fußabdrucks in regionalen und überregionalen Projekten“. Zum Team gehörten Vanessa Kutschke, Eva Kiedels, Jennifer Neigum, Pascal Simon, Hannah Schäfer, Annika Berger, Katja Hecker, Vivien Schorn, David Kauz, Alina Kromm, Lorenz Meeth, Sarah Elisa Baehr, Alina Dick, Isabell Dosten, Thomas Schauster und Fabienne Becker.

Zu den ersten Gratulanten gehörten IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer, Ivan Racic, Geschäftsführer der Nikolaus-Koch-Stiftung, Dr. Heribert Wiedenhues, ehemaliger Vorstand der Thyssen Krupp AG, Dr. Klaus Dirk Herwig, Geschäftsführer Hydrology UG und Jakob Flechtner, Projektleiter des Unternehmensnetzwerks Klimaschutz und Christian Kein, Referent Innovation, Energie und Technologie der IHK Trier.

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Ukrainerin entwickelt mit Aachener Flüchtlings-Seelsorger Andreas Funke mobile Plattform

Aachen – „Als der Krieg anfing, beobachteten wir in meiner Heimatstadt Charkiw in der Ostukraine am 24. Februar um 5 Uhr morgens die Kampfhandlungen direkt von unserem Fenster aus“, sagt Anna Dobryden. Anna ist eine von vielen Ukrainerinnen, die den Krieg hautnah erlebt haben. Eine Woche lebte sie mit ihrer Mutter und zwei Kindern im Keller einer Schule. „ Als jedoch die Schule mit Raketen beschossen wurde, mussten wir vor dem Krieg fliehen“, schildert sie.

Ihre Flucht endete schließlich in Aachen. Bereits in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft in Deutschland unterstützt Anna Dobryden
ehrenamtlich andere Geflüchtete aus der Ukraine. Dabei lernt sie Andreas Funke, Flüchtlingsseelsorger beim Bistum Aachen, kennen. „Ich habe bereits in der Ukraine Deutsch gelernt, daher fiel mir das Einleben hier relativ leicht“, erzählt die Ukrainerin. Ohne Sprachkenntnisse sei das für viele Geflüchtete aber sehr schwer.

„Orientierung, schnelle Hilfe, Unterstützung sind wichtige Anker an einem sicheren Ort“, sagt Anna Dobryden. Mit Andreas Funke entwickelt sie die Idee einer Online-Plattform, auf der wichtige Informationen mit zentralen Anlaufstellen auch auf Ukrainisch zu finden sind. Besonders wichtig sei beiden dabei gewesen, eine mobile Anlaufstelle zu etablieren, die Hilfe und Unterstützung anbietet, die Geflüchtete nach ihrer Ankunft in Deutschland wirklich benötigen.

„Mir hätte so eine mobile Übersicht mit verschiedenen Anlaufstellen und Unterstützungsangeboten in meinen ersten Tagen in Deutschland sehr geholfen“, betont Anna Dobryden, die Wirtschaftswissenschaft studiert hat und mittlerweile auf Jobsuche in der Region ist.

Auf www.germany-help-ukr.de sind lokale Angebote und Adressen zu Seelsorge, Sprachkursen, Wohnraum, Beratung und Arbeit zusammengestellt. Ziel ist es, den ukrainischen Geflüchteten eine schnelle und unbürokratische Übersicht, auch in ihrer Muttersprache, zu geben. Kooperationspartner wie Kommunen, Pfarreien, kirchliche und nicht-kirchliche Einrichtungen und Institutionen können die Plattform nutzen, um ihre Hilfen und Termine dort zu bündeln.

Bislang ist die App in drei Sprachen verfügbar: Deutsch, Ukrainisch und Russisch. Geplant ist, die Angebote auch in weitere Sprachen zu übersetzen. „Durch meine Gespräche als Seelsorger mit Geflüchteten weiß ich, dass die Suche nach Informationen sehr zeitaufwändig ist.

Und oftmals sind sie dann nur in deutscher Sprache. Aus diesen Erfahrungen heraus haben wir uns entschlossen eine zentrale Plattform aufzubauen. Hier können die unterschiedlichen Anbieter ganz unbürokratisch ihre Angebote einstellen und alle Informationen
sind für die Geflüchteten verständlich und schnell aufzufinden“, sagt Andreas Funke.

Die mobile Plattform www.germany-help-ukr.de ist ein Projekt der Flüchtlingsseelsorge und der Innovationsplattform des Bistums Aachen in Zusammenarbeit der Kölner Digitalagentur spacepilots.

 

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Zukunfts-Check Dorf im Landkreis Vulkaneifel

Daun – Großes Interesse und rege Teilnahme an der Informationsveranstaltung für alle Dörfer des Landkreises Vulkaneifel. Anlässlich der Informationsveranstaltung zum „ZUKUNFTS-CHECK DORF“ zeigte sich Landrätin Julia Gieseking erfreut über die rege Teilnahme. Sie konnte Vertreterinnen und Vertreter aus über 100 Ortsgemeinden, Orts- und Stadtteilen, Vertreter der Verbandsgemeinden, der Städte sowie Beigeordnete des Kreises zur Informationsveranstaltung im Haus Vulkania in Dreis-Brück begrüßen.

Auch Katharina Scheer von der Transferstelle „ZUKUNFTS-CHECK DORF“ aus Bitburg hieß Sie herzlich willkommen. Frau Scheer begleitet den „ZUKUNFTS-CHECK DORF“ als Projektmanagerin bereits seit einigen Jahren. Im Landkreis Bitburg-Prüm haben 170 von 234 Ortsgemeinden erfolgreich am Projekt teilgenommen, Ideen und Strategien für die Zukunft entwickelt, ein Dorferneuerungskonzept erstellt oder ein vorhandenes, inaktuelles Dorferneuerungskonzept fortgeschrieben.

„Wir stehen in den kommenden Jahren vor der Herausforderung, uns im Wettbewerb um Einwohnerinnen und Einwohner, Unternehmen, private Investitionen, Freizeit – und Kultureinrichtungen als attraktive Standorte zu positionieren. Neben den harten sind auch die weichen Standortfaktoren, wie z. B. Wohnen, Mobilität, Familie & Beruf, Bildung, Gesundheit, Kultur, Freizeit, von ganz besonderer Be-deutung.“ – so Landrätin Julia Gieseking.

Beim „ZUKUNFTS-CHECK DORF“ geht es darum, gemeinsam mit den Menschen in unseren Dörfern Antworten auf die Fragen zu finden, wie wir unsere Dörfer zukunftsfähig aufstellen und als attraktive Wohn-, Lebens- und Arbeitsstandorte erhalten können.

„Nach der VV-Dorf sind aktuelle Dorferneuerungskonzepte Voraussetzung für die Förderung kommunaler und privater Dorferneuerungsmaßnahmen. Die Förderhöhe im privaten Bereich kann je nach Wertigkeit der Maßnahme bis zu 35 % der förderfähigen Kosten, max. 30.000 EURO je Objekt, betragen. Bei gewerblichen Maßnahmen kann die Zuwendung auf bis zu 40.903 EURO angehoben werden. In den letzten drei Jahren wurden allein in der privaten Dorferneuerung über 2 Mio. EURO Fördermittel ausgezahlt. Die Investitionen in die Sanierung/Renovierung betrugen ein Vielfaches, was wieder unserer Region zu Gute kam. In Zeiten teilweise explodierender Kosten und knapper werdender Mittel ist es umso wichtiger, Ressourcen zu stärken und Grundlagen zu schaffen bzw. auszubauen“, so Landrätin Julia Gieseking.

Katharina Scheer unterstrich bei ihrer Präsentation die Wichtigkeit und vor allem die damit verbundenen Vorteile für unsere Dörfer im Landkreis Vulkaneifel.

Sie gewährte einen Einblick in den Ablauf des „ZUKUNFTS-CHECK DORF“, stellte mögliche Themenfelder vor, erarbeitete Strategien, sich daraus entwickelte kurz-, mittel- und langfristige Ziele und deren Umsetzung in Form kleinerer, aber auch größerer Projekte.

Nach der Präsentation blieb genügend Zeit für Fragen und Diskussionen, die gerne genutzt und in Anspruch genommen wurde. So konnten zahlreiche Punkte direkt vor Ort erläutert und geklärt werden. Die Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert und stehen dem Projekt offen und positiv gegenüber.

Abschließend rief Landrätin Julia Gieseking noch einmal alle Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden auf, diese einmalige Chance zur Erstellung oder Fortschreibung ihrer Dorferneuerungskonzepte zu nutzen. Etliche Vertreter erklärten sogar spontan ihr Interesse an der Teilnahme am ZUKUNFTS-CHECK DORF: „Ich freue mich, wenn möglichst viele sich dafür entscheiden, dieses Projekt gemeinsam mit uns durchzuführen.“

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City-Management für Jülich geht an den Start

Jülich – Als Maßnahme zum Integrierten Handlungskonzept (InHK) startete das Citymanagement der Stadt Jülich. Die Laufzeit des Citymanagements ist vorerst auf 3 ½ Jahre, also bis Ende 2025, festgelegt. Beginn bereits am 01.06.2022. Im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsprozesses der Stadtverwaltung erfolgte Mitte Mai die Beauftragung des Büros von Frank Manfrahs Stadtmarketing und Citymanagement aus Gelsenkirchen mit der Durchführung eines Citymanagements.

Anders als das Amt für Stadtmarketing liegt das räumliche Wirkungsfeld des Citymanagers ausschließlich im Gebiet des Integrierten Handlungskonzeptes und damit in der Innenstadt von Jülich. Begleitend zur gestalterischen Attraktivierung der Innenstadt wird mithilfe eines professionellen Citymanagements eine Art „Kümmerer“ für das Stadtzentrum installiert, der als Ansprechpartner für alle Innenstadtakteurinnen und Innenstadtakteure zur Verfügung steht und u.a. über den Innenstadt-Umbau berichten wird.

Frank Manfrahs ist seit dem Jahr 2000 im Stadtmarketing und Citymanagement aktiv und war bzw. ist unter anderem an Standorten wie Siegen, Gevelsberg, Radevormwald und Wuppertal-Barmen als Citymanager, Prozessmanager und Innenstadtentwickler tätig. Unterstützt wird Manfrahs von dem Jülicher Firas Orabi, der als Projektmanager beim Planungsbüro MWM aus Aachen tätig und dienstlich in Jülich bereits seit Jahren unterwegs ist.

Die künftigen Aufgabenfelder des Teams sind die Stärkung der Innenstadt durch ein gezieltes Innenstadtmarketing, ein nachhaltiges Flächenmanagement für leerstehende Ladenlokale, ein Baustellenmarketing im Rahmen des Stadtumbaus sowie die Einrichtung eines Innenstadtbeirates und die Verwaltung eines Verfügungsfonds. Dieser Verfügungsfonds ist ein spezielles Förderinstrument für private Innenstadtakteurinnen und Innenstadtakteure, bei dem diese eine 50%-Förderung für ein persönliches Aufwertungsprojekt in der Innenstadt erhalten können.

In den kommenden Tagen und Wochen werden Frank Manfrahs und Firas Orabi sich zunächst bei den Gewerbetreibenden, der Verwaltung der Stadt Jülich und der Politik vorstellen. Zudem werden sie den Kontakt zu Inhaberinnen und Inhabern leerstehender Ladenlokale aufnehmen und in den persönlichen Austausch mit der Werbegemeinschaft, der Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße / Grünstraße e.V. und dem Stadtmarketing e.V. treten. Auch die Vorbereitungen für den Innenstadtbeirat werden zeitnah aufgenommen. Dieser soll nach Möglichkeit im Herbst das erste Mal tagen.

Bürgermeister Axel Fuchs begrüßte Manfrahs und Orabi „Ich freue mich sehr über die künftige Zusammenarbeit. Nun können wichtige Projekte des integrierten Handlungskonzeptes umgesetzt werden, die zuvor noch nicht behandelt werden konnten. Das neue Citymanagement ist eine tolle Erweiterung im Bereich des Stadtmarketings und im städtischen Angebot.“

Für spontane Gespräche mit Akteurinnen, Akteuren, Bewohnerinnen und Bewohnern der Innenstadt steht das Citymanagement immer montags zwischen 10 und 12 Uhr sowie mittwochs zwischen 12 und 14 Uhr persönlich im Büro in der Poststraße 14 (in den Räumlichkeiten der SEG) zur Verfügung. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Terminvergabe nach Vereinbarung. Dieses kann entweder per E-Mail (manfrahs@zukunftsstadt-juelich.de und orabi@zukunftsstadt-juelich.de), oder zu den Öffnungszeiten telefonisch (02461-9365805) vereinbart werden. Weitere Informationen werden innerhalb der kommenden Wochen auch unter www.zukunftsstadt-juelich.de veröffentlicht.