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CHIO-Aachen-MediaNight – Prominentes Come-Together auf Einladung von Co-Gastgeber Prof. Hermann Bühlbecker

Aachen – „A perfect match“: Spektakuläre Eröffnungsshow des CHIO vor 40.000 ZuschauerInnen, die ganz im Zeichen des diesjährigen Partnerlandes USA stand –  „A perfect match“ – ein besseres Motto für die diesjährige Eröffnungsshow des CHIO in Aachen, das ganz im Zeichen des Partnerlandes USA stand, hätte man nicht finden können. Es passte und stimmte einfach alles, es war perfekt kombiniert und wieder mal ein spektakuläres Gesamterlebnis, das über 40.000 ZuschauerInnen im vollbesetzten Stadion frenetisch miterlebten und feierten. Als grandioser Start in die Turnierwoche und als unterhaltsam-spannendes Ausrufezeichen für das weltweit berühmteste Reitsportfest.

Michael Mronz (Geschäftsführer Aachener Reitturnier GmbH/IOC-Mitglied), IOC-Präsident Dr. Thomas Bach, Britta Heidemann (Olympiasiegerin im Fechten/IOC-Mitglied) und Prof. Hermann Bühlbecker (v.l.n.r.). Foto: Lambertz/ Agentur Baganz

Der „Superbowl“ des Reitsportes: mit ganz viel Glamour, Hollywood, Football, Western-Romantik, US-Pop und natürlich auch mit Barbie

Die fast zweistündige Eröffnungsfeier war ein hinreißender, erstklassiger „Ritt“, schlichtweg eine Superhow – mit Hunderten Mitwirkenden und ebenso vielen Pferden, die wie in einem US-amerikanischen Stars&Stripes-Regenbogen imposante Schau-bilder zauberten. Und die fast alles zeigten und zu Gehör brachten, wofür die USA bekannt und beliebt sind: Ganz viel Glamour, Hollywood, Football, Westernromantik, Cheerleader-Akrobatik, US-Pop und natürlich auch eine großartige Barbie-Show. Ein überaus abwechslungsreicher Reigen amerikanischer Stars, Berühmtheiten, Figuren und Assoziationen.

Viel Glamour auf der MediaNight: Über 700 Gäste und Prominente

Ornella Muti, Prof. Hermann Bühlbecker, Luna Schweiger, Lou Bega und Dana Schweiger (v.l.n.r.). Foto: Lambertz/ Agentur Baganz

Äußerst prominent, kommunikativ und unterhaltsam ging es auch wieder auf der legendären MediaNight im Champions Circle zu, zu der Co-Gastgeber Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, traditionell eingeladen hatte. Auf dem Roten Teppich konnte er gemeinsam mit der ALRV-Präsidentin Stefanie Peters über 700 Gäste und viele Prominente aus Showbiz, Wirtschaft, Politik, Sport und der Medien-/Filmbranche begrüßen.

Zum prominenten Gästekreis der MediaNight gehörten diesmal u.a.: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, IOC-Präsident Thomas Bach, NRW-Umweltminister Oliver Krischer, Frank Thelen (Unternehmer und Investor), Dana Schweiger (Unternehmerin, Moderatorin und Autorin) und ihre Tochter Luna, die italienische Film-Ikone Ornela Muti, Valerie Campbell, Mutter von Naomi Campbell, Cathy Hummels, Influencerin  und  Unternehmerin,  die  zweifache   Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth, Franziska  van  Almsick (Weltklasse-Schwimmerin), Sportmanager Oliver Bierhoff, Britta Heidemann (Olympiasiegerin im Fechten, IOC Mitglied),  Ex-

Fußballnationaltorwart Uli Stein, Sänger Lou Bega, Model Anna Hiltrop, Stefan Aust (WeltN24-Gruppe), WDR-Intendant Tom Buhrow und die zukünftige WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau, das WDR-Urgestein Jean Pütz, TV-Moderator und Buchautor Max Schautzer, Helmut Zerlett  (Filmkomponist  und Bandleader) sowie die Moderatoren Wolfgang Kons und Birgit von Benzel (RTL).

Top-Sponsor seit drei Jahrzehnten: Traditionell starkes Engagement der Lambertz-Gruppe beim CHIO und bei der MediaNight

„Es war wieder eine fulminante Eröffnungsshow, die in vielen beeindruckenden Facetten die positiven Seiten der USA aufgezeigt hat. Honoriert und mitgetragen von einem begeisterten Publikum, das wie dieses Turnier zurecht ebenfalls Weltruf genießt. Es war ein toller Auftakt zu einer hoffentlich wieder spannenden Turnierwoche, die auch unsere Gäste absolut genossen haben. Mein und unser Dank gilt vor allem den Hunderten Mitwirkenden – vor allem auch den jungen Tanzgruppen sowie Reitern und Reiterrinnen, die mit viel Engagement und Freude dieses Spitzenevent mitgestaltet haben. Es war auch – gerade in diesen Zeiten – ein wichtiges Signal für ein friedliches, positives Miteinander.

Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zu verbinden, um damit auch etwas Gemeinsames entstehen zu lassen, ist auch der Kernzweck unserer MediaNight, die wir seit fast 30 Jahren gerne inszenieren. Als Aachener Unternehmer sowie als absoluter CHIO-Freund war und ist diese Unterstützung für mich eine Selbstverständlichkeit, die wir natürlich fortsetzen werden“, betonte Bühlbecker am Eröffnungsabend.

Der Lambertz-Inhaber engagiert sich schon seit Jahrzehnten als Sponsor, als ALRV-Beirat und gerade auch als Co-Gastgeber der MediaNight beim CHIO. Für seine Verdienste, die er diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten geleistet hat, wurde er im Rahmen des CHIO 2023 von der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und von ALRV-Präsidentin Stefanie Peters mit dem „Preis der Stadt Aachen“ ausgezeichnet.

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CHIO Aachen 2024 – Partnerland USA begeistert bei spektakulärer Eröffnungsfeier

Aachen – Volle Hütte, tolle Stimmung, was für eine Eröffnung des CHIO Aachen 2024. Rund 200 Pferde und 800 Mitwirkende, dazu Cheerleader, Footballer, Barbie, die amtierende Mrs. World und ein Country-Sänger, der eigens aus Texas eingeflogen wurde, machten den offiziellen Auftakt des Weltfests des Pferdesports zu einem außergewöhnlichen Abend im Hauptstadion.

Als die US-amerikanische Jazzsängerin Soleil Niklasson die Nationalhymne ihres Heimatlandes anstimmte, gab es gleich zu Beginn Gänsehautfeeling für die Zuschauer im vollbesetzten Aachener Hauptstadion. Die Vorfreude auf einen großartigen Abend mit jeder Menge US-amerikanischem Flair war nicht nur auf den Tribünen zu spüren, sondern auch auf dem heiligen Rasen. Denn da tummelten sich rund 800 Akteure und 200 Pferde, die den 90-minütigen offiziellen Auftakt des Weltfests des Pferdesports zu einem bunten Spektakel machten.

„A perfect match!“ lautet das Motto des CHIO Aachen 2024, der in diesem Jahr ganz im Zeichen des Partnerlands USA steht. „Mit dem diesjährigen Partnerland des CHIO Aachen – den Vereinigten Staaten von Amerika – verbindet Nordrhein-Westfalen eine tiefe Freundschaft und enge Partnerschaft, die wir aktuell mit dem NRW-USA-Jahr feiern und vertiefen“, so der NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, bei seiner Rede inmitten des Stadions. „Unsere Gäste heiße ich herzlich willkommen und wünsche ein packendes, erfolgreiches Weltfest des Pferdesports.“ Und spätestens, als die US-amerikanische Springreiterin Laura Kraut gemeinsam mit der erfolgreichsten Dressurreiterin aller Zeiten, Isabell Werth, den CHIO Aachen 2024 für eröffnet erklärte und 100 Kinder zu den Klängen von „We are the world“ tanzten, hatten die Zuschauer ein zweites Mal Gänsehaut. Aber natürlich kamen auch die Action-Liebhaber im weiten Rund auf ihre Kosten. So sorgten jede Menge Mustangs, Country-Sänger Danny Griego, Lasso-Werfer Roper Kiesner, die fetzigen Haflinger mit ihren Surfboards sowie die Offroad-Kjörer für jede Menge Stimmung auf den Rängen. Und kurz nachdem das Nordrhein-Westfälische Landgestüt gemeinsam mit einer US-Western-Quadrille die tiefe Freundschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den USA zelebrierte, wurde es pink im Hauptstadion. Dann nämlich setzten die beiden Social Media Stars Hella Gabbert und Julia Steinbrecher umgeben von jeder Menge Seifenblasen die wohl bekannteste Puppe der Welt in Szene. Denn Barbie hat – na klar – US-amerikanische Wurzeln.

Und das war noch lange nicht alles: Im traditionellen Chuckwagon stattet die kürzlich in Las Vegas zur Mrs. World gekürte Dr. Julia Schnelle den Aachenern einen Besuch ab – ebenso wie Burnie, das Maskottchen der Rhein Fire-Düsseldorf. Und das war gemeinsam mit Karli ganz nah dran, als die Footballer aus der Rheinmetropole gemeinsam mit ihren Cheerleadern und der US-Nationalmannschaft „USA Cheer“, die während ihrer Darbietung spektakulär durch den Aachener Nachthimmel wirbelten, jede Menge Superbowl-Feeling auf den Aachener Rasen zauberten. Und was gehört noch zu einer typischen US-amerikanischen Show? Genau, der Weißkopfseeadler. Und so staunten die Zuschauer nicht schlecht, als die beeindruckenden Greifvögel, die als Wappentiere der USA für Freiheit, Mut und Stärke stehen, durch das Hauptstadion kreisten. Als krönender Abschluss machte sich genau in dem Moment, als die Sonne langsam hinter den charakteristischen Bögen der NetAachen Tribüne versank, ein buntes Feuerwerk auf den Weg in den Aachener Nachthimmel und die Akteure kehrten zu den legendären Klängen von „New York, New York“ noch einmal ins Hauptstadion zurück. Standing Ovation. Und wieder Gänsehaut!

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CHIO Aachen 2024 – Der Olympiasieger und sein „next Star“ vorne im Sparkassen-Youngsters-Cup

Aachen – Wenn einer beurteilen kann, was einen vierbeinigen Star ausmacht, dann ist es wohl Ben Maher. Einen solchen hofft der britische Olympiasieger in dem OS-Hengst Corlander zu haben, mit dem er heute den Auftakt des Sparkassen-Youngsters-Cup gewann.

Philipp Weishaupt und die Selle Français-Stute Grace de la Claye (v. Utrillo van de Heffinck) waren schnell in dem 1,45 Meter-Zwei-Phasen-Springen zum Auftakt des Sparkassen-Youngsters-Cups: 39,29 Sekunden. Richard Vogel und sein KWPN-Wallach Levi Noesar (v. Zirocco Blue) waren eine hundertstel Sekunde schneller, 39,28 Sekunden. Wer nun aber dachte, besser geht es nicht, wurde eines Besseren belehrt, als Olympiasieger Ben Maher und sein bildschöner OS-Hengst Corlander (v. Cornet Colbert) durch die Soers flogen. Bei 38,96 Sekunden stoppte die Uhr. Das war nicht zu toppen. Vogel und Weishaupt belegten die Plätze zwei und drei.

Überrascht war Ben Maher nicht. Er hat Corlander seit November vergangenen Jahres unter dem Sattel und hatte ihn im Frühjahr mit in Florida, um sich dort auf die grüne Saison vorzubereiten. Da war er bereits einmal Zweiter in einem nationalen 1,50 Meter-Grand Prix. Ansonsten hat Maher ihn erst einmal international geritten. „Er ist ein sehr talentiertes, ausbalanciertes Pferd. Er muss nicht zu viel springen“, erklärte er. Maher setzt größte Hoffnungen in den Hengst. „Ich denke, nicht nur wegen heute ist er ein Typ Pferd für Aachen mit seinem Galoppsprung und seinem Vermögen.“ Er habe Leute, die stets nach guten Pferden für ihn Ausschau halten und die haben den im Gestüt Lewitz gezogenen Cornet Obolensky-Enkel „gescoutet“, als der noch unter seinem vorherigen Reiter, dem Polen Krzysztof Ludwiczak, ging. „Wir haben den hoffentlich nächsten Star gesucht. Ich hoffe, er kann dem gerecht werden.“ Wenn er so weitermacht wie heute …

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CHIO Aachen 2024 – Hannes Ahlmann erneut Auftaktsieger in Deutschlands U25 Springpokal

Aachen – Erneut ist der CHIO Aachen Austragungsort des Finales von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und Holger Hetzel, Preis von Holger Hetzel. Und erneut kommt der Sieger der ersten Prüfung aus Schleswig-Holstein und heißt Hannes Ahlmann.

Als letztes Paar der Prüfung rollten Hannes Ahlmann und seine neunjährige Holsteiner Toulon-Tochter Tokyo das 20 Paare starke Feld von Deutschlands U25 Springpokal von hinten auf. In fehlerfreien 73,64 Sekunden verwiesen sie Henrike-Sophie Boy im Sattel von Aquarell Sun (74,12) und Enno Klaphake mit NC Verso Red Wine (77,29) auf die Plätze zwei und drei.

Bei vier Qualifikationen hatten die jeweils fünf besten Reiter das Ticket für den CHIO Aachen gelöst. Für den Schleswig-Holsteiner Ahlmann ist es das zweite Mal, dass er hier dabei ist – und das zweite Mal, dass er die Einlaufprüfung für sich entscheiden konnte. „Trotzdem ist es natürlich immer wieder etwas Besonderes, auf dem heiligen Rasen hier zu reiten!“, betonte der 23-Jährige und fügte hinzu: „Dass es jetzt wieder geklappt hat, die Einlaufprüfung zu gewinnen, ist natürlich gut. Aber jetzt hoffen wir auch, dass wir das Finale auch für uns entscheiden können!“

Letztes Jahr war Ahlmann einer von fünf Reitern im Stechen. Damals saß er auf Nerrado und wurde Vierter. Die Stute Tokyo, die er dieses Jahr gesattelt hat, hat ihn schon über 1,60 Meter Parcours getragen und bescherte ihm in Balve Siege in beiden Wertungsprüfungen des U25-Springpokals. Ahlmanns Hoffnungen sind also durchaus berechtigt.

Seit diesem Jahr ist Holger Hetzel als Sponsor von Deutschlands U25 Springpokal mit an Bord. Und als Vater. Denn seine Tochter Laura zählt auch zu den Finalisten und belegte heute Rang vier mit ihrer Westfalen-Stute Angel D’or.

2024 markiert nicht nur 100 Jahre Turniergeschichte in der Aachener Soers, sondern auch eine Dekade U25 Springpokal. 2014 wurde die Nachwuchsserie erstmals ausgetragen. Erfunden wurde sie vom Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker, zusammen mit seinem damaligen Co-Trainer Heinrich-Hermann Engemann. Das Ziel war es, den Jungen Reitern den Sprung vom U21-Lager in den Seniorensport zu erleichtern. Dass die Idee aufgeht, hat sich längst gezeigt. Die Championatsreiter Laura Klaphake und Maurice Tebbel waren ebenso bei Deutschlands U25 Springpokal dabei, wie der designierte Olympiareiter Richard Vogel. Letzterer konnte das Finale in Aachen dreimal in Folge gewinnen und war 2023 bereits siegreich in der großen Tour in der Soers.

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Berufskolleg Kaufmännische Schulen – Erster Jahrgang der Fachoberschule Polizei erhält Zeugnisse

Düren – Der erste Jahrgang der Fachoberschule Polizei (FOS) am Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren hat die Abschlusszeugnisse erhalten. Die 27 Absolventinnen und Absolventen wurden feierlich nach zwei Jahren mit dem Fachabitur von der Schule verabschiedet.

Mit der FOS ist es erstmals wieder möglich, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Realschulabschluss den Weg zum gehobenen Polizeidienst einschlagen können. Das Berufskolleg des Kreises Düren wurde als eine der ersten Schulen ausgewählt, diesen Bildungsgang anzubieten. Während der zwei Jahre konnten die jungen Menschen viele theoretische und praktische Erfahrungen rund um den Polizeidienst sammeln. „Mit den Zeugnissen zeigt sich, dass das Modell der FOS erfolgreich ist. Ich wünsche allen einen guten Start und viel Erfolg für den nächsten Lebensabschnitt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Bei den Feierlichkeiten Ende Juni in der Aula des Berufskollegs gab es anerkennende Grußworte des Leitenden Polizeidirektors der Kreispolizeibehörde Düren, Stefan Thomaßen, von der Leitenden Regierungsschuldirektorin der Bezirksregierung Köln, Dorothea Scherer, sowie von dem derzeitigen Behördenleiter der Polizei Aachen, Andreas Bollenbach. Musikalisch wurde das Programm durch den singenden Polizeihauptkommissar Oliver Schmitt sowie der Absolventin Alyssa Lauterbach abgerundet. Bei einem Rückblick der Klasse mit der Bildungsgangleiterin Mirja Ramacher auf die gesamte Schulzeit zeigte sich, wie abwechslungsreich der Bildungsgang mit den Praktika in den verschiedenen Polizeibehörden und Dienststellen war.

„Ich gratuliere herzlich zum Abschluss, auf den alle sehr stolz sein können. Ich möchte auch noch einmal die sehr gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Polizeibehörden aus Düren, Aachen, Heinsberg und dem Rhein-Erft-Kreis hervorheben“, sagt Christine Stein, Schulleiterin des Berufskollegs. Das Fachabitur berechtigt nicht nur für einen (gesicherten) Studienplatz im Dualen Bachelor-Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, sondern auch für andere Studiengänge.

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CHIO Aachen 2024 – Französischer Sieg im STAWAG Eröffnungsspringen

Aachen – Erster CHIO Aachen-Start, erster Sieg – besser hätte es nicht laufen können im STAWAG Eröffnungsspringen für Frankreichs Francois Xavier Boudant. Gut zwei Stunden dauerte das STAWAG-Eröffnungsspringen. Entschieden wurde es jedoch bereits in den ersten Minuten. Als vierter Starter nahm Frankreichs Francois Xavier Boudant mit Egoki dem bis dato führenden Richard Vogel auf Cydello 0,46 Sekunden ab. Bis zum Schluss blieben Boudants 62,62 Sekunden ungeschlagen. Vogel und sein Hannoveraner Cascadello-Sohn belegten Rang zwei (63,08). An dritter Stelle reihte sich die Schwedin Petronella Andersson im Sattel des belgischen Hengstes Ollister de Lys v. Hunter’s Scendro ein (63,41).

Für Francois Xavier Boudant ist es das erste Mal überhaupt, dass er beim CHIO Aachen reitet. „Ein super Start“, so der nachvollziehbare Kommentar zu seinem Premierensieg. Den verdankt er seinem französischen Catoki-Sohn Egoki, den er bereits seit „sechs oder sieben Jahren“ unter dem Sattel hat. Nun ist der Fuchs zehn Jahre jung. Die beiden kennen sich also in- und auswendig. „Er geht dieses Wochenende die Speed-Tour“, sagte Boudant. Könnte man auch als Warnung an die Konkurrenz verstehen. Für die Fünf-Sterne-Tour hat Boudant sein Toppferd dabei, Brazyl de Mezel, mit dem er Frankreich letztes Jahr beim Nationenpreis-Finale in Barcelona vertreten hatte.

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„Ikone der Familienbildung“ in den Ruhestand verabschiedet

Euskirchen – Menschen kompetent gemacht – Ilona Raabe (66) baute mit Patrick Dost das Familienbildungswerk des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen in 25 Jahren auf, jetzt wird die 66-Jährige in den Ruhestand verabschiedet – „Ikone der Familienbildung“ nennt man im Landesverband des Roten Kreuzes in Düsseldorf Ilona Raabe (66), die nicht nur das Familienbildungswerk im Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen über 25 Jahre lang aufgebaut und weiterentwickelt hat.

Die zweifache Mutter und Großmutter hat die letzten Jahre darüber hinaus als Mitarbeiterin in beratender Funktion den Landesverbandes Nordrhein mit Aufbau- und Entwicklungstipps in zahlreichen anderen Kreisverbänden unterstützt. Am Mittwoch, 17. Juli, wird die seit 30 Jahren in Zülpich-Dürscheven lebende gebürtige Kattowitzerin in den Ruhestand verabschiedet.

Ihre Nachfolgerin als Chefin der Familienbildung ist seit einigen Jahren Heike Iven, ihr Nachfolger an der Spitze der Bildungsakademie Daniel Larres. Patrick Dost, ihr ehedem einziger Mitarbeiter in der Aufbauphase der Bildungsarbeit im Roten Kreuz, ist heute deren vorgesetzter Bereichsleiter für Aus- und Fortbildung, Familien- und Seniorenarbeit.

Er bescheinigt Ilona Raabe Energie, Zähigkeit und Durchhaltevermögen, Eigenschaften mit denen sie zielstrebig und unermüdlich das Kursangebot des Roten Kreuzes von 360 Unterrichtsstunden 1998 auf heute knapp 8000 Stunden gesteigert hat. Zehntausende Menschen sind in diesen Jahren beim Roten Kreuz in jeder Hinsicht fit fürs Leben gemacht worden, körperlich und durch die Steigerung ihrer mentalen und geistigen Fähigkeiten.

Hundert Dozenten unter Vertrag

Der Renner sind nach wie vor Eltern-Kind-Kurse, Schwangerschaftsgymnastik und Baby- und Kinderschwimmen, anfangs in einem Schwimmbad kreisweit, heute in acht. Aber auch politische und kulturelle Bildung und berufliche Qualifikation sind im Angebot. Bis zu hundert Dozenten stehen als Honorarkräfte unter Vertrag, das Management in der Familienbildung haben Heike Iven, Maren Dederichs, Manuela Rusterberg, Bettina Differding und Sabine Kluge in den Händen.

Angefangen hat alles Ende der 90er Jahre mit einem kleinen Büro, in dem zwei geringfügig Beschäftigte arbeiteten. Damals war die Familienbildung mit Sitz in Zülpich nur eine Dependance des Düsseldorfer Landesverbandes. 2002 stieß Patrick Dost zu Ilona Raabe, außerdem gab es noch einen Zivildienstleistenden. 2004 kam die Anerkennung als eigenes Bildungswerk.

„Wir haben uns nie als Konkurrenten anderer Anbieter gesehen“, bilanzierte Ilona Raabe vor ihrem Abschied im Gespräch mit der Presse: „Wir haben vorhandene Angebote für Mütter und Kinder, Familien und anfangs vor allem für Senioren ergänzt und erweitert, um insgesamt mehr Möglichkeiten für unsere Kunden zu schaffen.“

Das Angebot hat sich kontinuierlich erweitert, es ist angepasst und ergänzt worden. Elternkompetenzkurse werden inzwischen online genutzt, die meistens beide berufstätigen Eltern brauchen flexiblen Zugang zu den Informations- und Bildungsmöglichkeiten.

Außerdem gibt es im Kreisgebiet unterschiedliche soziale Konstellationen, denen die Familienbildung gerecht zu werden versucht: „In Dollendorf braucht niemand offene Spielgruppen, in Weilerswist sind sie ein Muss“, so Ilona Raabe.

DRK ersetzt Mehrgenerationenfamilie

„Die Outdoor-Spielgruppen und die Waldspielgruppe von Sabine Heines wären vor 25 Jahren noch nicht gebraucht worden“, so Patrick Dost: „Da sind die »Pänz« auf den Dörfern noch selbständig in die Natur ausgeschwärmt und auf Bäume geklettert…“ Ähnlich sehe es mit den ELTERNSTART-NRW-Kursen für junge Eltern aus, die das Rote Kreuz in einem Programm der Bundesregierung anbietet, das Mütter und Väter mit Wissen bereichert, das früher in Mehrgenerationenfamilien wie selbstverständlich von den Großmüttern an die Enkel weitergegeben wurde.

Inzwischen gibt es beim Roten Kreuz mehr als 700 Kurse pro Jahr. Manche Dozenten wie die ersten Kursleiterinnen überhaupt, Beate Höhner und Miriam Nachtkamp, sind immer noch dabei. Die Palette der Themen reicht von klassischer Erste-Hilfe Ausbildung, Ehrenamtsausbildungen und berufliche Weiterbildungen über Entspannungs- und Gesundheitsangebote bis zu weiterbildenden Tagesausflügen und mehrtägigen Reisen. Man kann sich in Textverarbeitung und Tabellenkalkulation anleiten lassen – oder gleich selbst eine Qualifikation als Kursleiter erwerben.

„Ohne Ilona Raabe wäre die Familienbildung nicht da, wo sie ist“, ließ Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker wissen. „Bildung sowie eine konsequente und liebevolle Erziehung waren mir schon immer sehr wichtig“, sagte die scheidende Bildungsmanagerin des Kreisverbandes Euskirchen selbst, die vor ihrer hauptberuflichen Tätigkeit fürs Rote Kreuz einen Montessori-Kindergarten in Düsseldorf leitete und später als selbständige Expertin Kurse gab.

Dost hob die Entwicklung der Bildungsarbeit in den vergangenen Jahren hervor, erwähnte die Vielfalt des Angebots, das mittlerweile das gesamte Kreisgebiet abdeckt. Seinen ganz besonderen Dank richtete er an Ilona Raabe und den früheren Kreisgeschäftsführer Rolf Zimmermann. „Ohne Euch wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin“, sagte Dost.

Das komplette Bildungsangebot des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen ist auf der Webseite www.drk.eu abruf- und als pdf-Datei ausdruckbar.

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Hermann Bühlbecker freut sich auf den CHIO Aachen als Ort der Begegnung

Aachen – Seit 26 Jahren veranstalten der CHIO Aachen und Lambertz gemeinsam die Media Night, zu der traditionell viele bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Politik in die Aachener Soers reisen. Der Alleininhaber der „Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz“ begrüßt Jahr für Jahr gemeinsam mit ALRV-Präsidentin Stefanie Peters zahlreiche Prominente auf dem roten Teppich.

Herr Bühlbecker, morgen fällt der offizielle Startschuss für den CHIO Aachen 2024 mit der Eröffnungsfeier und der Media Night. Worauf freuen Sie sich in diesem Jahr am meisten?

Hermann Bühlbecker: Ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht! Und wir freuen uns besonders, dass sich die Media Night in all den Jahren so positiv entwickelt hat. Ich erinnere mich noch an die Anfänge vor 27 Jahren, seitdem ist dieser Abend unglaublich gewachsen und wir haben schon viele besondere Momente mit tollen Gästen erlebt. Gerne denke ich zum Beispiel an vergangenes Jahr zurück mit dem Partnerland Großbritannien und Prinzessin Anne, das war wirklich großartig!

Was erwarten Sie in diesem Jahr für eine Veranstaltung?

Bühlbecker: Es wird auch in diesem Jahr wieder ein interessanter Abend werden, denn hier steht die Kommunikation zwischen Politik, Wirtschaft, Sport und Showbusiness im Mittelpunkt. Dieser Mix ist das Entscheidende. Ich habe das Glück, etwa 1000 Gäste mitbegrüßen zu dürfen und ich halte es für wichtig, das Bild der Gesellschaft auch an so einem Abend abzubilden. Genau das macht doch den Charme aus, wenn Musiker, Schauspieler, bekannte Influencer mit Wirtschaftsbossen, Funktionären und Sportlern zusammenkommen. Die Media Night ist eine Plattform zum Netzwerken. Und am Ende ist es wie so häufig der Sport, der die Menschen zusammenbringt.

In diesem Jahr sind die USA das Partnerland des CHIO Aachen. Was verbinden Sie persönlich mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

Bühlbecker: Wir haben mit Lambertz ein gutes Verhältnis zu Amerika. Und dadurch, dass wir mit unseren Produkten ein Stück deutsches Kulturgut darstellen, gibt es seit Jahrzehnten eine Verbindung zu amerikanischen Präsidenten. Denn Kanzler und Bundespräsidenten übergeben sie gerne als Geschenk. Als Dankeschön erreichen uns dann Briefe der Präsidenten. Joe Biden hat zuletzt geschrieben, dass er mit Erstaunen festgestellt hat, dass die Firma Lambertz älter ist als die USA. Wir haben in Deutschland eine große Tradition, und das imponiert Amerikanern gewaltig. Vom Reitsport her zählt Amerika natürlich zu den großen Nationen, und auch hier auf der Media Night können wir immer wieder amerikanische Persönlichkeiten willkommen heißen. Kurzum: Ein ideales Partnerland!

Wie verbringen Sie den Rest der Woche, wenn die Media Night vorbei ist?

Bühlbecker: Ich freue mich auf viele tolle sportliche Wettbewerbe, ganz besonders natürlich auf den Lambertz Nationenpreis. Aber ich freue mich insgesamt einfach auf das ganze Turnier, denn es ist ein Ort der Begegnung. Wir haben hier Glamour wie am Dienstag, aber auch eine Bevölkerung, die sich für den Pferdesport begeistert und diesen CHIO liebt. Die Chance der Begegnung mit Reitern und Pferden ist etwas, das das Turnier auszeichnet und was es so beliebt macht. Man ist einfach nah dran! Es ist dem ALRV und dem CHIO Aachen ganz hervorragend gelungen, das Turnier weiterhin erlebbar zu machen.

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CHIO Aachen 2024 – USA-Feeling auf dem Aachener Marktplatz

Aachen – Da war ordentlich Stimmung auf dem altehrwürdigen Aachener Marktplatz: Tanzende Cheerleader, ein Lasso-Werfer und natürlich jede Menge Pferde machten Lust auf den CHIO Aachen 2024 und sein diesjähriges Partnerland USA. Das Motto: „A perfect match.“

Mit einem imposanten Pferde- und Kutschenkorso durch die Innenstadt zum Markt hat der CHIO Aachen 2024 ordentlich Schwung aufgenommen. Der Empfang vor der herrlichen Kulisse des historischen Rathauses hat Tradition. Und so strömten am gestrigen Montagabend die Aachener auf den Marktplatz, um dabei zu sein. Und das Programm hatte es in sich. Noch bevor die Pferde und Akteure mit den Aachener Stadtreitern und Standartenreitern an der Spitze um 18 Uhr den Marktplatz erreichten, stimmten das bestens gelaunte CHIO Aachen-Maskottchen Karli und der eigens aus Texas angereiste Country-Sänger Danny Griego auf das einstündige Open-Air-Fest ein, ein paar Sonnenstrahlen drängten sich durch die Wolken und rückten den Schauplatz in das richtige Licht.

Vor der Rathaustreppe begrüßte Sibylle Keupen ihre „Öcher“. „Der CHIO Aachen“, so die Oberbürgermeisterin, „hat nicht nur eine lange Tradition, sondern auch eine enorme internationale Strahlkraft. Mit den USA als Partnerland wird das ein großartiges Ereignis.“ Die Partnerschaft zwischen dem CHIO Aachen und den Vereinigten Staaten bettet sich ein in die Feierlichkeiten zum NRW-USA-Jahr 2023/2024, das die gemeinsame Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika und Nordrhein-Westfalen würdigt. Dementsprechend versprach die Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), Stefanie Peters: „Vor uns liegt ein CHIO Aachen, der ganz viel US-amerikanisches Flair versprühen wird.“

Und eben dieses Flair war schon am gestrigen Montagabend auf dem traditionsreichen Aachener Marktplatz zu spüren. Eingerahmt von den mit Flaggen ausstaffierten Soldaten des US-Militärs, der Colour Guard, sowie dem 3. Infanterieregiment der Vereinigten Staaten, den Caisson Platoon Soldiers, eroberten jede Menge Mustangs, Lasso-Werfer Roper Kiesner und die Cheerleader der US-Nationalmannschaft „USA Cheer“, die während ihrer Darbietung spektakulär durch die Aachener Luft wirbelten, die Herzen der vielen Zuschauer, die sich rund um den Marktplatz versammelt hatten, im Handumdrehen. Gleiches galt für die Reiter des USA-Teams um Dressurreiter Steffen Peters, die ebenfalls über das Kopfsteinpflaster der Stadt zogen.

Der stimmungsvolle Empfang machte einen Vorgeschmack auf das, was in den kommenden Tagen in der Soers los sein wird. Bei der heutigen Eröffnungsfeier sind all‘ diese Akteure erneut zu sehen – und noch viele mehr. Interessierte Fans können mit etwas Glück noch Restkarten über den Zweitmarkt auf der Webseite des CHIO Aachen erwerben. Wer kein Ticket mehr ergattert: Der WDR überträgt die offizielle Eröffnungsfeier ab 20.15 Uhr live.

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STAWAG und CHIO Aachen – Seit 25 Jahren für mehr Nachhaltigkeit beim Weltfest des Pferdesports

Aachen – Die STAWAG ist dem Reitsport in Aachen bereits seit den 1980er Jahren verbunden – zur Weltmeisterschaft 1986 sponserte das Traditionsunternehmen über die Stadt Aachen die Silbermedaille. Der erste Kooperationsvertrag für den CHIO Aachen folgte im Jahr 1999.

Flutlichtprüfungen, Photovoltaikanlagen und CHIO-STAWAG-TV sind nur einige Aspekte, die die Partnerschaft zwischen dem Energiedienstleister und dem CHIO Aachen prägen. Dr. Christian Becker und Wilfried Ullrich, die den Vorstand der STAWAG bilden, sprechen über die Entwicklung der vergangenen 25 Jahre.

Ein Vierteljahrhundert an Sponsoring – eine lange Zeit, in der sich sehr viel getan hat. Wie nehmen Sie die Entwicklung der Partnerschaft und auch die des CHIO Aachen wahr?

Dr. Christian Becker: Die Entwicklung der Partnerschaft war aus meiner Sicht immer sehr harmonisch. Wir haben mit dem gesamten ART- und ALRV-Team einen wirklich professionellen Partner. Der CHIO Aachen ist eine für die Region sehr prägende Veranstaltung, bei der wir jedes Mal eine absolut positive Werbewirkung für unser Unternehmen feststellen.

Wilfried Ullrich: Meinen ersten Berührungspunkt mit dem CHIO Aachen gab es 2004, damals noch mit den Kindern bei den Vierspännern im Aachener Wald. Für mich, als jemand aus der Region, war es dann schon eine einschneidende Veränderung, als 2006 alles in der Soers zentralisiert wurde. Für das Turnier war es ein positiver Schritt, der die Präsenz des Events nochmal erhöht hat.

2006 ist ein gutes Stichwort, was die Infrastruktur angeht. Seitdem gibt es diese ganz besondere Abend-Atmosphäre unter Flutlicht bei weltbekannten Prüfungen wie dem Mercedes-Benz Nationenpreis, auch dank der STAWAG.

Becker: Diese Prüfungen in der einmaligen Atmosphäre sind ein absolut fester Bestandteil. Sie haben sich so etabliert, dass ich fast nicht glauben kann, dass es das Flutlicht erst seit knapp 20 Jahren gibt. Im Übrigen ist der Mercedes-Benz Nationenpreis für meine Bekannten aus der Reiterszene jedes Jahr DIE Veranstaltung. Die Karten für dieses Spektakel sind neben dem Rolex Grand Prix am begehrtesten im Kundenkreis. Deshalb ist es schön, dass es mittlerweile auch am Mittwoch und Samstag weitere Prüfungen unter Flutlicht gibt. Die Reiterei verbindet einfach, und der CHIO Aachen ist eine tolle Plattform, um Geschäftskontakte zu aktivieren und wachzuhalten.

Es gibt inzwischen ein vielfältiges Engagement Ihrerseits. Mit der STAWAG Tribüne, dem STAWAG Eröffnungsspringen und dem STAWAG-Preis am Donnerstag, aber auch mit dem STAWAG-Hindernis im Gelände und dem CHIO-STAWAG-TV im Hauptstadion. Wie wichtig ist Ihnen als Unternehmen, dass Sie beim weltweit bekannten CHIO Aachen als regionales Unternehmen sichtbar sind?

Becker: Extrem wichtig! Vor allem die Bildschirme im Hauptstadion bieten für uns einen Mehrwert. Wir sind nämlich gar nicht so sehr darauf angewiesen, jederzeit im Fernsehen präsent zu sein, sondern unsere Zielgruppe ist die regionale, die auch hier im Stadion vor Ort ist. Da helfen uns der Bildschirm mit dem CHIO-STAWAG-TV und natürlich auch unsere Tribüne, denn wir brauchen eine Menge an Präsenz. Wir sind sehr dankbar, dass wir alle diese Wege gemeinsam beschreiten können.

Ullrich: Es passt auch gut zusammen mit dem Schritt in die Region, den wir jetzt mit unserer Unternehmensentwicklung und dem Zusammenschluss mit der enwor vollziehen. Der CHIO Aachen ist ja nicht nur für die Stadt und die gesamte StädteRegion Aachen, sondern auch darüber hinaus relevant und zieht viel Publikum an.

Mit Themen wie sozialer Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeit im Umweltbereich teilen die STAWAG und der CHIO Aachen bedeutende Werte. Wie findet sich das in der Partnerschaft wieder?

Becker: Für Nachhaltigkeit stehen wir als Unternehmen. Ladesäulen, Ökostromlieferung, regenerative Eigenerzeugung auf dem Gelände – mit solchen Themen wird die Partnerschaft noch enger, weil sie dann noch wahrnehmbarer wird.

Ullrich: Auch das Thema Jugend ist in unserer DNA fest verankert. Schulprojekte und Kooperationen zu Energiethemen gehören genauso dazu wie Sponsoring von Trikots im Sportbereich. Deshalb ist der CHIO Aachen Kindertag, der auf unserer Tribüne stattfindet, ein perfekter Baustein. Dies erhöht die Reichweite der Veranstaltung und unterstreicht den Volksfestcharakter.

Welche Themen stehen in der Partnerschaft STAWAG und CHIO Aachen in Zukunft noch auf der Agenda?

Becker: Wir wollen die Entwicklung, die der ALRV sich vorgenommen hat, auch künftig mit unserer Expertise begleiten. Da geht es um Photovoltaikanlagen auf den Dächern, die Erweiterung des Sportparks Soers, aber auch um den CHIO Aachen CAMPUS. Das passt in unseren Fokus der Jugendförderung und des Breitensports. Wir möchten auch weiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen, damit das Turnier dauerhaft eine Perspektive hat. Aber da mache ich mir überhaupt keine Sorgen!