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Zeugnisvergabe und Zeugnistelefone der Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Schulministerin Feller: Zeit, sich zu erholen und neue Kraft zu tanken – An den Schulen in Nordrhein-Westfalen ist am heutigen Freitag, 05. Juli der letzte Schultag vor den Sommerferien. Für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler endet mit der Zeugnisausgabe das Schuljahr 2023/24. Der erste Schultag des neuen Schuljahres 2024/25 ist Mittwoch, 21. August 2024.

Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller erklärt mit Blick auf den Ferienbeginn: „Die Sommerferien stehen vor der Tür und ich möchte allen für die herausragende Arbeit und das Engagement im gesamten Schuljahr danken. Wir sind viele Schritte vorangekommen und werden auch im neuen Schuljahr weiter daran arbeiten, die Basiskompetenzen zu stärken und die Unterrichtsversorgung zu verbessern. Doch jetzt ist es Zeit, sich zu erholen und neue Kraft zu tanken. Ich wünsche allen erholsame und wunderschöne Sommerferien!“

Bei Beratungsbedarf und Fragen zu den Zeugnissen und Notengebung, stehen wie jedes Jahr die Zeugnistelefone der Bezirksregierungen vertrauensvoll zur Verfügung.

Zeugnistelefon der Bezirksregierung Arnsberg:

Telefonnummer: 02931 823388

  • Montag, 8. Juli 2024 von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr
  • Dienstag, 9. Juli 2024 von 9.00 bis 12.00 Uhr
  • Mittwoch, 10. Juli 2024 von 9.00 bis 12.00 Uhr

Zeugnistelefon der Bezirksregierung Detmold:

Telefonnummer: 05231 714848

  • Freitag, 5. Juli 2024 von 8.30 bis 15.00 Uhr
  • Montag, 8. Juli 2024 von 8.30 bis 15.00 Uhr

Zeugnistelefon der Bezirksregierung Düsseldorf:

Telefonnummer: 0211 4754002

  • Freitag, 5. Juli 2024 von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr
  • Montag, 8. Juli 2024 von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr
  • Dienstag, 9 Juli 2024 von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr

Für die Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule gibt es gesonderte Rufnummern, die auf der Webseite zur Verfügung stehen.

Zeugnistelefon der Bezirksregierung Köln:

Telefonnummer: 0221 1472000

  • Donnerstag, 4. Juli 2024 zwischen 10.00 und 12.00 Uhr sowie zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Freitag, 5. Juli 2024 zwischen 10.00 und 12.00 Uhr sowie zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Montag, 8. Juli 2024 zwischen 10.00 und 12.00 Uhr sowie zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Dienstag, 9. Juli 2024 zwischen 10.00 und 12.00 Uhr sowie zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr

Zeugnistelefon der Bezirksregierung Münster:

Telefonnummer: 0251 4114199

  • Donnerstag, 4. Juli 2024 von 10.00 bis 14.00 Uhr
  • Freitag, 5. Juli 2024 von 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr
  • Montag, 8. Juli 2024 von 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr
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SAP und der CHIO Aachen – Weiteres spannendes Pilotprojekt in der Dressur

Aachen – Noch unmittelbarer, noch transparenter, noch interaktiver – und das alles mit modernster Technik: Auch dank seines offiziellen Technologiepartners SAP ist der CHIO Aachen Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Seit 2013 ist SAP offizieller Technologie-Partner. Seither ist viel passiert. So unterstützt SAP den CHIO Aachen mit der mobilen Event-App inklusive eines Quiz, technischen Prototypen und hochmodernen Analysen. SAP ist auch in diesem Jahr wieder Partner der Vielseitigkeit, dem SAP-Cup, auf dessen Siegerliste sich die Namen der weltbesten Reiter finden, angefangen von Olympiasieger Michael Jung (GER), über Weltmeisterin Yasmin Ingham (GBR) bis hin zu Reitmeisterin Ingrid Klimke (GER). In der entscheidenden Geländeprüfung, die in diesem Jahr am 6. Juli auf dem Programm steht, stattet SAP traditionell alle Teilnehmer mit Sensoren aus und präsentiert die Daten live in der CHIO Aachen-App sowie regelmäßig auch auf den Bildschirmen im Stadion und im Gelände, sodass die Zuschauer keinen Moment ihrer Favoriten auf der Strecke verpassen. Zudem sind einige Reiter mit Helmkameras unterwegs. Die Videos mit exklusiven Daten und Kommentaren ermöglichen es dem Zuschauer, die Ritte quasi aus dem Sattel mitzuerleben.

Eingeleitet wurde die digitale Revolution des CHIO Aachen zusammen mit SAP im Jahr 2013 mit dem Spectator Judging: Fans kommen auch in diesem Jahr mit der Spectator Judging App noch näher an das Geschehen heran. Jeder Fan kann seine eigene Bewertung zu den Prüfungen abgeben und so selbst in die Richterrolle schlüpfen. Aber nicht nur die Fans bewerten die Prüfungen digital. Dank der eDressage App von Black Horse One und SAP arbeiten auch die Richter nun schon seit einigen Jahren komplett digital und ermöglichen eine schnellere Bewertung der Prüfung sowie Präsentation der Ergebnisse in Echtzeit. Heute ist dies aus dem Dressur- und Voltigiersport nicht mehr wegzudenken. Ein weiteres Highlight des digitalen CHIO Aachen ist das EquiRatings Prediction Centre, powered by SAP. So wurde ein statistisches Modell entwickelt, das vor und während eines Wettbewerbs die wahrscheinlichen Ergebnisse und Gewinnchancen der Reiter berechnet – Basis für den „CHIO Aachen Eventing Manager“, ein Manager-Spiel fürs Smartphone, basierend auf echten Werten. Neu in diesem Jahr: Ein Pilotprojekt in der Dressur zum Thema „Präzisionsnote“. So wird im Rahmen des CHIO Aachen 2024 mit Hilfe eines verbesserten Live-Trackings die Ausführung einzelner Lektionen wie beispielsweise Traversalen, Piaffen oder Pirouetten gemessen am Idealwert objektiv bewertet. Diese neuartige Technik befindet sich in einer Testphase und fließt aktuell noch nicht in die Ergebnisse des Richtergremiums ein.

Die starke Partnerschaft zwischen SAP und dem CHIO Aachen wartet nicht nur mit immer neuen Innovationen auf, sie geht inzwischen sogar über das Weltfest des Pferdesports hinaus. So präsentiert SAP das vom CHIO Aachen CAMPUS angebotene Trainingsformat auf dem Reitsportsimulator, bei dem Reiter ihren Sitz von einem professionellen Simulator-Coach überprüfen und analysieren zu lassen können. Wie das genau funktioniert, können sich die Besucher vor Ort beim CHIO Aachen 2024 live anschauen.

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CHIO Aachen 2024 – Richard Vogel siegt im Turkish Airlines-Preis von Europa

Aachen – Parcourschef Frank Rothenberger hatte es prophezeit: Richard Vogel würde der Mann sein, den es zu schlagen gilt im Turkish Airlines-Preis von Europa. Er sollte Recht behalten. Passend zum zehnjährigen Jubiläum des Engagements von CHIO Aachen-Partner Turkish Airlines war es Richard Vogel, der allen davonflog im Preis von Europa 2024. Zwölf der 45 Paare hatten es ins Stechen geschafft, darunter sieben aus Deutschland. Vogel hatte schon letztes Jahr beim CHIO Aachen kräftig abgeräumt. Dieses Jahr war er in bislang vier Prüfungen dreimal Zweiter und einmal Sieger. So würde er gerne weitermachen, hatte er nach seinem Sieg am gestrigen Vormittag noch gescherzt, aber auch gleich eingeschränkt, das werde ihm wohl kaum gelingen. Nun liegt seine seine Top drei-Ausbeute auch nach dem Turkish Airlines-Preis von Europa bei 100 Prozent. Dafür sorgte sein fantastischer zehnjähriger Chaman-Sohn Cepano Baloubet.

Vogel und Cepano Baloubet waren neuntes Paar im Stechen. Bis dato hatte McLain Ward (USA) auf Callas nach einer Bilderbuchrunde in Führung gelegen. Als Vogel durch den Einritt kam, fingen die Zuschauer an, rhythmisch zu klatschen und ihn anzufeuern. Keine Frage, wem am Mittwochabend die Sympathien galten. Vogels Fans wurden nicht enttäuscht. Von Hindernis eins an nutzte der gebürtige Baden-Württemberger den natürlichen Speed und die Wendigkeit seines Fuchses und verschenkte keinen Millimeter. Nach 42,44 Sekunden stoppte die Uhr, unglaubliche 1,62 Sekunden schneller als Ward und Callas. Dabei hatten schon die so ausgesehen, als seien sie schwer zu schlagen. Ohrenbetäubender Applaus und ein Richard Vogel der auf dem Weg gen Ausgang immer wieder auf seinen Partner unter dem Sattel zeigte: „Ihm gebührt der Applaus“, sollte das wohl heißen.

Später bestätigte Vogel: „Ich war sehr glücklich, wie Cepano gesprungen ist. Er hat heute wirklich für mich gekämpft. Ich wusste noch vom letzten Jahr, als er Zweiter war im RWE Preis von Nordrhein-Westfalen und den Allianz-Preis gewonnen hat, dass er sich wohlfühlt in dem Parcours. Manche Pferde wachsen, wenn sie in die Soers kommen, andere werden schüchtern. Er gehört zu denen, die wachsen und das konnte ich heute spüren.“ Tatsächlich habe Cepano ihn heute sogar ein bisschen gerettet. „Ich habe McLain gesehen und ich weiß, wenn er in Führung ist, ist er schwer zu schlagen. Da war noch einmal extra Druck da. Ich bin fast ein bisschen zu aggressiv und nicht alles so perfekt geritten, wie ich wollte. Da hat er mir heute ausgeholfen.“

An Cepanos Form hätten auch die Zuschauer ihren Anteil, meinte Vogel: „Die Atmosphäre in dieser Prüfung mit dem Flutlicht und all den Zuschauern ist einfach unglaublich. Dies ist die erste Prüfung, in der jeder in bestmöglicher Form sein möchte. Schon draußen auf dem Vorbereitungsplatz ist die Atmosphäre besonders. Und wenn man dann in den Parcours reitet, steigert sich das noch. Das verleiht einem noch mal Flügel.“

McLain Ward wurde Zweiter in 44,06 Sekunden. Fun Fact: Als Vogel über den Winter in Wellington weilte, hat er mit McLain Ward trainiert. Der meinte nach dem heutigen Abend: „Es gibt nichts, was ich ihm noch beibringen könnte.“ Was Vogel für den Rest der Woche plant, liegt auf der Hand: am liebsten so weitermachen. „Ich hoffe, das war nicht die letzte Schleife, die wir sammeln konnten“, meinte er bescheiden. Ward hingegen klang sehr entschieden in der Antwort auf seine Ziele für den Rest der Woche: „Dass Richie Zweiter wird.“

An dritter Stelle reihte sich Jana Wargers mit der Oldenburger Stute Dorette ein – gerade mal eine hundertstel Sekunde langsamer als Ward und Callas. Damit war sie hoch zufrieden und kein bisschen enttäuscht. „Wir haben hier die beiden schnellsten Reiter und sie waren in Führung. Ich wusste, dass das sehr schwierig werden würde. Außerdem möchte ich Dorette am Sonntag im Großen Preis reiten. Daher habe ich es natürlich versucht, aber ich wollte es nicht übertreiben.“

Die tolle Atmosphäre konnte CHIO Aachen-Sportchefin Birgit Rosenberg nur bestätigen: „Trotz des regnerischen und windigen Wetters herrschte beste Stimmung und die Reiter haben uns bestätigt, dass das heute super Sport war. Ich freue mich sehr auf den Rest der Woche und denke, das war ein großartiger Start heute.“

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CHIO Aachen 2024 – Dreifacher Grund zur Freude für Eugenio Garza Perez

Aachen – Es muss nicht immer der Große Preis sein, der einen Spitzenspringreiter zum Strahlen bringt. Mexikos WM-Reiter Eugenio Garza Perez konnte gestern gleich drei Gründe aufzählen, weswegen sein Sieg im Preis der StädteRegion Aachen in memoriam Landrat Hermann-Josef Pütz für ihn ein ganz Besonderer ist.

Denn abgesehen davon, dass es natürlich immer gut ist, ein 1,50 Meter-Springen bei einem Fünf-Sterne-Turnier für sich zu entscheiden, stellte Eugenio Garza Perez zum einen fest: „Hier in Aachen zu gewinnen – das ist ein Traum, der wahr wird!“ Zum anderen freute der Mexikaner sich für seinen vierbeinigen Sportpartner, den 16-jährigen Zangersheider Victer Finn DH Z. „Der Sieg ist umso schöner mit diesem Pferd. Wir haben eine so lange gemeinsame Geschichte. Er verdient es.“

Diese lange gemeinsame Geschichte begann vor knapp neun Jahren. „Wir haben alles zusammen gemacht, von Junge Reiter-Prüfungen über Championate. Er ist einfach ein unglaubliches Pferd. Er hatte ein bisschen Verletzungspech. Darum ist er nie im Spitzensport gegangen, wie er es in meinen Augen eigentlich verdient hätte. Ich freue mich einfach so für das Pferd – ihn glücklich und gesund hier siegen zu sehen, ist toll!“

Und wer wurde Zweiter? Erneut Richard Vogel. Bereits gestern hatte er mit seinem Hannoveraner Wallach Cydello im Eröffnungsspringen die silberne Schleife geholt, heute gab es eine weitere für die beiden. Das Mexiko-Duo war nach 27,43 Sekunden in der zweiten Phase des 1,50 Meter-Zwei-Phasen-Springens ins Ziel gekommen. „Flying Vogel“ und Cydello benötigten 28,07 Sekunden. Das reichte lässig, um Ben Maher (GBR) und Exit Remo auf Rang drei zu verweisen (28,71). Für Richard Vogel erhöht sich die Quote von Top drei-Platzierungen beim diesjährigen CHIO Aachen damit auf vier von vier.

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CHIO Aachen 2024 – Frederic Wandres und Quizmaster zum Zweiten im Preis der VUV

Aachen – Man darf Frederic Wandres‘ Quizmaster wohl inzwischen als Spezialisten des Prix St. Georges um den Preis der VUV – Vereinigte Unternehmerverbände Aachen bezeichnen. 2021 war er Zweiter in dieser Prüfung der kleinen Tour im Deutsche Bank Stadion des CHIO Aachen, 2022 war er siegreich, 2023 wieder Zweiter und nun hatte er wieder die Nase vorn.

Mit 73,970 Prozent und Rang eins von allen fünf Richtern haben Frederic Wandres und sein zwölfjähriger Quasar de Charry-Sohn Quizmaster das Geschehen 2024 auf dem Dressurviereck im Deutsche Bank Stadion eröffnet. Damit sicherten sie sich nach 2022 zum zweiten Mal in ihrer gemeinsamen Aachen-Karriere den Preis der VUV – Vereinigte Unternehmerverbände Aachen.

Hinter dem Siegerpaar wurde es eng. Rang zwei teilten sich zwei Reiterinnen, die ebenfalls beide unter deutscher Flagge starten: Charlott-Maria Schürmann auf ihrer wunderschönen Dante Weltino-Tochter Dante’s Pearl und Juliane Brunkhorst mit dem DeLorean-Sohn Diamante Negro. Beide Nachwuchspferde – Dante’s Pearl ist neunjährig, Diamante Negro erst acht – wurden heute mit 72,088 Prozent bedacht.

Aber am Ende war es die Erfahrung, die siegte. „Ich bin super zufrieden“, betonte Frederic Wandres und lobte seinen „Professor“ Quizmaster: „Er hat wieder eine supersolide Runde abgeliefert und konnte seine Stärken in seinen Grundgangarten voll ausspielen. So kann es weitergehen!“

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Siebenköpfige Mechernicher Delegation in der Partnerstadt Skarszewy freundschaftlich empfangen

Mechernich/Skarszewy – Mechernicher Delegation war beim Mittsommerfest in der polnischen Partnerstadt Skarszewy zu Gast – Mittsommer am Borówno-Wielkie-See – „Ich habe dieses Städtchen und seine Menschen im vergangenen Jahr kennen- und lieben gelernt“, versicherte Mechernichs Vize-Bürgermeister Egbert Kramp (58) am Rand des Borówno-Wielkie-Sees in der pommerschen Partnerstadt 50 Kilometer südlich von Danzig. Dort hatte man eine tolle Showbühne mit allen Schikanen der Technik errichtet, auf der Bürgermeister Jacek Pauli am Samstag punkt 18 Uhr das traditionelle Mittsommerfest eröffnete.

Dabei ist jedes Jahr um das Fest Johannes des Täufers herum, dem Schutzpatron der Gemeinde Skarszewy, auch eine Eifeler Delegation vom Bleiberg mit dabei. Diesmal unter der Führung des städtischen Dezernenten Ralf Claßen und des stellvertretenden Bürgermeisters Egbert Kramp.

Ersterer bestach durch eine humorvolle Rede auf Sommer, See und Sommerfest, zweiterer rief unter dem Applaus der Menge: „Es lebe die deutsch-polnische Freundschaft!“ Dr. Peter Schweikert-Wehner, der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Mechernich, erinnerte daran, dass Johannes Baptist, der Stadtpatron der einen (Skarszewy), gleichzeitig Pfarrpatron der anderen Partnerstadt (Mechernich) ist.

Danach übernahm die siebenköpfige Folk-Rock-Band „Mitra“ aus Gdynia das Podium und unterhielt die Menge mit ausgezeichneter Popmusik. Bei Einbruch der Dunkelheit schwebten feengleiche Wesen der Grundschule Nr. 1 aus Skarszewy in langen weißen Gewändern ein, um nach einem Brauch selbstgeflochtene Kränze zu Wasser zu lassen.

Krystian Buchholc, Deutschlehrer und Übersetzer der Mechernicher Delegation, erklärte dem „Bürgerbrief“ zu den Hintergründen des folkloristischen Treibens, dem Wasser fließe zur Mittsommer-Sonnenwende eine ganz besondere Gabe zu: „Man glaubt, dass das Eintauchen in einen Teich, Bach oder Fluss in der Mittsommernacht oder das Baden im nächtlichen Tau den Körper gesund, sauber, schön und begehrenswert macht.

Buchholc begleitet seit vielen Jahren auch die Schüler- und Jugendaustausche zwischen den Partnerstädten, wie auf deutscher Seite Sabine Sommer und Claudia Schulte, erste und zweite Vorsitzende des Freundeskreises Mechernich-Skarszewy, die am Wochenende ebenfalls mit in Polen von der Partie waren.

Erste Kontakte vor zwölf Jahren

Erste Kontakte zwischen den Rathäusern wurden seit 2012 geknüpft – damals noch unter Bürgermeister Darius Skalski. Er und das Unternehmer-Ehepaar Bozana und Zygmunt Oelrich sowie Teresa Swieca, die Vorsitzende der örtlichen Gruppierung der in Mechernich gegründeten Communio in Christo, waren schon Jahre vorher häufig im Mutterhaus der von Mutter Marie Therese ins Leben gerufenen geistlichen Gemeinschaft an der Mechernicher Bruchgasse zu Besuch.

Oelrichs, Dorota Grzywacz und Teresa Swieca waren als Funktionäre des örtlichen Partnerschaftsvereins in Skarszewy am Samstagmittag Gastgeber der Mechernicher. Ralf Claßen und Manuela Holtmeier, die Teamleiterin für Bürger & Politik sowie Koordinatorin der Mechernicher Städtepartnerschaften, überreichten mit Dr. Peter Schweikert-Wehner, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales, sowie Vize-Bürgermeister Egbert Kramp, den beiden Vertreterinnen des Freundeskreises Skarszewy-Mechernich, Sabine Sommer und Claudia Schulte, sowie Diakon Manfred Lang als Gastgeschenke bestickte Handtücher mit den Namenszügen der beiden Partnerstädte.

Lang war als Berichterstatter der Stadtverwaltung, aber auch als stellvertretender Generalsuperior des Ordo Communionis in Christo in offizieller Mission dabei. Vor Ort trafen Teresa Swieca und er Absprachen für eine gemeinsame Wallfahrt der polnischen Gruppierungen der Communio in Christo Ende des Monats nach Tschenstochau zur „Schwarzen Madonna“. Auch das 40jährige Bestehen der Communio in Christo, das am 8. Dezember mit Bischof Dr. Helmut Dieser in der Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist gefeiert werden soll, war ein Thema.

Bürgermeister Jacek Pauli begrüßte die Mechernicher am Samstag außerordentlich freundlich – zunächst privat am See Borówno-Wielkie, dann am anderen Ende der Stadt bei einer simulierten Bergung verletzter ukrainischer Flüchtlinge, bei der militärische und zivile Einheiten wie die Feuerwehr Hand in Hand zusammenarbeiteten.

Schützenpanzer vorgeführt

Der Militär-affine Bürgermeister, selbst Kommandant der Reserve, ließ es sich nicht nehmen, Ralf Claßen und Egbert Kramp und ihrer Truppe einen der eingesetzten Rosomak-Schützenpanzer (englischer Name „Wolverine“) vorzuführen. Auf der Seebühne und vor den Mikrophonen des Lokalsenders „Radio Gdansk“ erwies sich Jacek Pauli einmal mehr als eloquenter „Macher“ in der Gemeinde Skarszewy.

Das 2:0 der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Dänemark sahen die Mechernicher später noch im Hotel, sonntags besuchten sie Danzig, das Nationalmuseum und das mondäne Ostseebad Sopot. Dezernent und Kämmerer Ralf Claßen bedankte sich für die Freundschaft, die die Bürger und Offiziellen von Skarszewy und Mechernich verbinde, namentlich neben Bürgermeister Jacek Pauli vor allem bei der Schulleiterin Ewa Pastwa und Dolmetscher Krystian Buchholc, die die deutsche Delegation hervorragend betreuten.

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CHIO Aachen 2024 – Enno Klaphake holt Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Pferdesport und Holger Hetzel

Aachen – Klaphake? U25 Springpokal? Da war doch was! Richtig, ehe Laura Klaphake für Deutschland WM-Bronze 2018 holte, war sie erfolgreiche Teilnehmerin der Serie der Stiftung Deutscher Pferdesport und Holger Hetzel um den Preis von Holger Hetzel. Nun ist Bruder Enno in ihren Fußstapfen unterwegs.

Hochspannung bis zum Schluss beim diesjährigen U25 Springpokal! Acht Paare im Stechen, Enno Klaphake und NC Verso Red Wine lagen mit 38,17 Sekunden in Führung, als die Sieger der gestrigen Einlaufprüfung, Hannes Ahlmann und Tokyo, die Soers betraten. Schon letztes Jahr hatte Ahlmann die Einlaufprüfung gewonnen und war ins Stechen der Entscheidung vorgedrungen, kassierte hier aber einen Abwurf. Das wollte er dieses Jahr besser machen, das hatte er gestern angekündigt. Bis zum letzten Hindernis war er auf der Siegerstraße, fehlerfrei und schneller als Klaphake. Doch dort fiel die Stange und damit Ahlmanns Siegesträume auf den heiligen Aachener Rasen. Das Paar belegte am Ende Rang sechs.

Des einen Leid, des anderen Freud. Enno Klaphake: „Ich hatte gar nicht damit gerechnet, weil nach mir ja noch Hannes Ahlmann kam, der dann aber zu meinem Glück den letzten Sprung um hatte.“ Umso größer die Freude bei ihm: „Jetzt hier in Aachen gewinnen zu dürfen – ja, Ausnahme! Ein Wahnsinnsgefühl!“ Seine Dankbarkeit galt neben den Sponsoren, die das Finale in Aachen ermöglichen, vor allem seinem OS-Wallach NC Verso Red Wine, einem zwölfjährigen Vigo d’Arsouilles-Sohn, den Enno in- und auswendig kennt. „Ich habe ihn seit er sechs ist. Er ist ein sehr spezielles Pferd – aber gerade dadurch so gut, weil er vorsichtig ist und eine so gute Einstellung hat. Wenn ich kämpfe, kämpft er mit!“

Platz zwei sicherte sich die Deutsche Meisterin der U25 Springreiter und Deutsche Meisterin der Damen von 2023, Mylen Kruse. Sie hatte den Holsteiner Hengst Lovelight v. Lord Z mit nach Aachen gebracht. Die beiden sind erst seit kurzem ein Paar. Das heute war ihr erstes gemeinsames Stechen überhaupt. Umso glücklicher war Kruse über das Ergebnis: eine fehlerfreie Runde im Stechen in 40,60 Sekunden. Aber selbst, wenn sie keine Schleife gewonnen hätte, würde sie aus Aachen einiges mitnehmen. Darauf angesprochen, welchen Stellenwert der U25 Springpokal zum Beispiel im Vergleich zu ihrem DM-Titel habe, sagte sie: „Natürlich war das in Balve toll, weil man dort gegen Senioren geritten ist. Aber Aachen als Veranstaltungsort gleicht das wieder aus. Dass man hier so viele andere Reiter beobachten kann, ist unheimlich wertvoll!“ Sie schaue sich von allen gerne etwas ab, „am Ende kann man niemanden kopieren, nur etwas mitnehmen“.

Der drittplatzierte Marvin Jüngel (0/41,23) hat hingegen ein ganz klares Vorbild: „Richard Vogel!“, kommt es wie aus der Pistole geschossen. Der hatte den U25 Springpokal ja dreimal gewonnen und ist nun als Nummer zehn bester Deutscher auf der Weltrangliste der Springreiter. Bei ihm hatte Jüngel über den Winter einige Monate verbracht. Auch er war mit Vorschusslorbeeren in die Soers gekommen. Im Mai hatte er zum zweiten Mal in Folge das Deutsche Spring-Derby in Hamburg für sich entscheiden können. Während er dort auf seiner Langzeitpartnerin Balou’s Erbin saß, hatte er für den Auftritt in Aachen seine neunjährige Zukunftshoffnung DSP Kontendra v. Contendro gesattelt. Auch er war überglücklich mit seinem dritten Platz: „Ich bin super, superstolz! Die Stute wächst ja gerade erst in all das hinein und das war ein unheimlich schnelles Stechen. Ich bin auf jeden Fall mehr als glücklich!“

Zwischen die Top drei und den sechstplatzierten Ahlmann schoben sich in der Reihenfolge Antonia Locker auf Cristobal (0/41,68) und Beeke Carstensen, Schwester der Vorjahressiegerin Teike Carstensen, mit Carbas (0/44,94).

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CHIO Aachen 2024 – Zweimal Zweiter, nun Erster – Richard Vogel siegt im Preis des Handwerks

Aachen – Niemand kann sich als Sieger fühlen, so lange Richard Vogel den Parcours noch nicht beendet hat. Diese Erfahrung musste Denis Lynch heute im Preis des Handwerks machen. Der Ire Denis Lynch und sein zwölfjähriger Cornet Obolensky-Sohn Cornet’s Iberio hatten als sechstes Paar mit 62,33 Sekunden die Führung übernommen im Preis des Handwerks und behielten sie bis fast zum Schluss. Aber dann waren Richard Vogel und der belgische Corydon-Sohn Phenyo van het Kayserbos als viertletztes Paar an der Reihe und schnappten Lynch in 61,43 Sekunden den Sieg vor der Nase weg. Rang drei sicherte sich mit Shane Sweetnam auf Irandole du Flot ein weiterer schneller irischer Reiter (62,82).

Dabei ist Aachen erst das dritte gemeinsame Turnier für Richard Vogel und seinen erst neunjährigen Phenyo van het Kaiserbos. Trotzdem passte gerade Aachen perfekt in den Plan. „Wir sind ein recht neues Paar. Aber ich bin ganz begeistert von ihm, weil er in recht kurzer Zeit einen Riesenfortschritt gemacht hat, und ich erhoffe mir viel von ihm. Hier in Aachen gibt es Gott sei Dank auch Springen wie jetzt dieses (den Preis des Handwerks), das noch nicht zu hoch ist, also auf 1,45 Meter-Niveau, und daher eher auf das Tempo und nicht nur die Höhe ausgelegt ist. Das tut Phenyo auf dem Ausbildungsstatus, auf dem er gerade ist, ganz gut. Dann kann er hier erst einmal reinschnuppern auf solchen Turnieren und in solchen Arenen. Da ist vorher noch nie gesprungen. Von daher sind wir überglücklich, wie er das heute schon absolviert hat und dass wir auch schon an die Zeit denken konnten und nicht nur versuchen mussten, null zu sein.“

Auf Sieg geritten war er dennoch nicht. Er wollte seinem Sportpartner einfach die bestmögliche Erfahrung in seinem ersten Aachen-Parcours geben: „Phenyo ist sowieso sehr grundschnell. Dann haben wir einfach versucht, nicht zu weit rauszugehen in den Wendungen. Er mag es eh eher mit etwas höherer Grundfrequenz zu gehen, weil er von Natur aus vielleicht nicht das allerletzte Springvermögen hat. Von daher war das nach seinem Geschmack, würde ich behaupten und hat ihm mehr Spaß gemacht, als wenn wir viel langsamer galoppiert wären. Dann hätte er es an den Oxern vielleicht sogar ein bisschen schwerer gehabt.“ Was aber nicht heißen soll, dass er in Zukunft nicht auch größere Aufgaben für Phenyo sieht. „Generell erhoffen wir uns viel von ihm, auch dass er hier nächstes Jahr oder übernächstes Jahr vielleicht auch ein Loch – oder zwei – höher gehen kann.“

Für Richard Vogel war es die dritte Top drei-Platzierung bei drei Springen beim CHIO Aachen 2024. Gestern war er mit zwei anderen Pferden jeweils Zweiter, heute nun der Sieg mit Phenyo. „Das würden wir gerne so beibehalten“, grinst Vogel, fügt aber gleich darauf hinzu: „Das wird uns nicht gelingen, aber bislang läuft es sehr gut. Alle Pferde sind super drauf, springen sehr gut und ich versuche, dass ich gut reite und meine Pferde nicht im Stich lasse. Dann haben wir glaube ich noch die eine oder andere Schleife zu holen hier.“

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CHIO Aachen 2024 – Das „Silberne Pferd“ geht an Christoph Hess

Aachen – „Das Silberne Pferd“ geht in diesem Jahr an Christoph Hess für seine umfassenden Social Media-Konzepte, Jannicke Naustdal, Nanna Nieminen und Jenny Abrahamsson werden mit ihrer Webseite World of Showjumping Zweite, Gianna Regenbrecht Dritte. Als Persönlichkeit wurde Frank Kemperman ausgezeichnet.

Strahlende Gesichter gab es bei der Verleihung des Silbernen Pferdes am Abend der traditionellen Eröffnungsfeier des CHIO Aachen 2024. Der renommierte Preis wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal als Online-Award vergeben. Denn auch der Pferdesportjournalismus hat sich gewandelt und bedient sich mittlerweile ganz neuer und spannender digitaler Formate. So wird dieser faszinierende Sport noch lebendiger, noch aktueller und noch persönlicher. Die Jury hat mehr als 40 Bewerber unter die Lupe genommen, darunter nicht nur Beiträge von Bloggern und Onlinern, sondern auch von Redaktionen, Sportlern, Veranstaltern und Agenturen. Bewertet wurden unter anderem Kreativität, Qualität, User-Involvement, Zielgruppenaffinität und Relevanz der eingereichten Beiträge.

Als Sieger gekürt wurde Christoph Hess für seine umfassenden Social Media-Konzepte, unterstützt wird er hierbei von Laura Tröger. Ein Engagement für den Pferdesport, das die Jury – bestehend aus Wolfgang Brinkmann (Ehrenpräsident Deutscher Reiter- und Fahrerverband, DRFV), Nadine Capellmann (Dressurreiterin), Philip Erbers (Vorstandsmitglied Aachen-Laurensberger Rennverein), Tobias Königs (Pressesprecher CHIO Aachen) und Dr. Ute Gräfin Rothkirch (DRFV-Vorstandsmitglied) – nun mit dem Online-Award gewürdigt hat. Jannicke Naustdal, Nanna Nieminen und Jenny Abrahamsson wurden für ihre Webseite www.worldofshowjumping.com mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, Gianna Regenbrecht wurde mit ihrem Social Media-Auftritt rund um den Para-Sport Dritte.

In der Rubrik „Persönlichkeit“ wurde Frank Kemperman mit dem „Silbernen Pferd“ ausgezeichnet. Der ehemalige Vorstandsvorsitzender des Aachen-Laurensberger Rennvereins und CHIO Aachen Turnierdirektor, nun Aufsichtsratsmitglied und Vizepräsident, erhielt die Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Engagement rund um das Weltfest des Pferdesports.

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CHIO Aachen Media Night mit Thomas Bach, Ornella Muti und Dana & Luna Schweiger

Aachen – Es ist der berühmteste „Rote Teppich“ des Pferdesports, über den traditionell am Eröffnungsabend des CHIO Aachen die Gäste der Media Night schreiten. Gemeinsam mit Co-Gastgeber Hermann Bühlbecker, dem Alleininhaber der „Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz“ hatten die Organisatoren am Dienstag zum traditionellen Gala-Abend geladen.

Die italienische Star-Schauspielerin Ornella Muti kam als eine der letzten. Entspannt schlenderte sie dem „Champions´ Circle“ entgegen, plauderte mit den Journalisten, ehe sie herzlich von Hermann Bühlbecker und Stefanie Peters, der Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins begrüßt wurde. Aber sie war nur eines von vielen prominenten Gesichtern, die sich zu dem illustren Kreis gesellten. IOC-Präsident Thomas Bach gab sich kurz vor den Olympischen Spielen ebenso die Ehre in Aachen wie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Unternehmer Marcel Remus, Bayer 04 Leverkusens CEO Fernando Carro, Alexander Wehrle, der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Sportmanager Oliver Bierhoff, die beiden IOC-Mitglieder Petra Sörling und Britta Heidemann, WDR Intendant Tom Buhrow und Choreograph Bruce Darnell.

Unternehmerin Dana Schweiger hatte ihre Tochter Luna mitgebracht und der ehemalige Schwimm-Star Franziska van Almsick posierte gemeinsam mit Moderatorin Cathy Hummels für die Fotografen. Und natürlich mischten sich auch einige Größen aus dem Reitsport unter die Gäste: Die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten, Isabell Werth, feierte ebenso mit wie Reitmeisterin Ingrid Klimke und der Vorjahressieger im Rolex Grand Prix, Marcus Ehning. Zwischendurch zog es die Gäste dann ins ausverkaufte Hauptstadion, wo sich die Zuschauer von der wunderschönen Eröffnungsfeier verzaubern ließen. Danach wurde bis spät in die Nacht im „Champions´ Circle“ weitergefeiert. Partner der Media Night, die mittlerweile zum festen Bestandteil des CHIO Aachen gehört, sind Lambertz, Turkish Airlines, Mäurer & Wirtz, Taittinger und der WDR.