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Ahrtal Quelle startet Spendenaktion zur Unterstützung des Wiederaufbaus im Ahrtal

Sinzig – Ein Jahr nach der Flutkatastrophe im Ahrtal – Jeder Kasten hilft! Die Mineralwassermarke aus dem Ahrtal unterstützt zwei ausgewählte Hilfsprojekte beim Wiederaufbau in der nach wie vor von der Flut gezeichneten Region. Regionale Projektpartner sind ‚Fortuna Hilft e. V.‘ sowie ‚Das Fünf Euro Haus‘

Knapp ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe an der Ahr startet der Sinziger Mineralbrunnen ab Juli eine besondere Spendenaktion: Mit jedem Kauf eines Kastens Ahrtal Quelle Mineralwasser werden zwei ausgewählte Hilfsprojekte in der Region beim Wiederaufbau unterstützt.

„Unser Unternehmen wurde selbst massiv von der Flutkatastrophe getroffen. Die Ahr, die normalerweise an einer Seite die natürliche Grundstücksgrenze unseres Mineralbrunnens bildet, erreichte in der Flutnacht auf unserem Gelände einen Höchststand von 2,50 Meter. Bis heute kämpfen wir mit den Folgen und befinden uns teilweise noch im Wiederaufbau. Dennoch ist es uns als regionalem Unternehmen, das fest im Ahrtal verwurzelt ist, eine Herzensangelegenheit, beim Wiederaufbau unserer schönen Heimat mitzuhelfen“, erklärt Melanie Köster, Produktmanagerin Ahrtal Quelle.

Die Mechanik der Hilfsaktion ist einfach: Jeder verkaufte Kasten Ahrtal Quelle unterstützt die beiden gezielt ausgewählten Projektpartner ‚Fortuna Hilft e. V.‘ sowie ‚Das Fünf Euro Haus‘ bei ihrer Arbeit im Ahrtal.

„Als der Sinziger Mineralbrunnen auf uns zukam und uns von seiner geplanten Unterstützung erzählte, waren wir baff und begeistert zugleich. Dass der Mineralbrunnen, der selbst noch teilweise mitten im Wiederaufbau steckt, so eine Kampagne startet, davor ziehen wir unseren Hut“, erklärt Jörg Burghardt vom ‚Fünf Euro Haus‘. Klaudia Skodnik von ‚Fortuna hilft e. V.‘ ergänzt: „Eine wirklich super Aktion, die hier geplant ist. Jeder Cent wird bei den Betroffenen ankommen. Ein ganz großartiges Engagement, das der Sinziger Mineralbrunnen hier an den Tag legt.“

Über Sinziger Mineralbrunnen

Der Sinziger Mineralbrunnen ist seit 1853 der Inbegriff für hohe Qualität und Natürlichkeit mit besonderem Ursprung. Zum Produktportfolio des Mineralbrunnens gehören verschiedene Mineralwässer und Erfrischungsgetränke, wie beispielsweise die beiden Premium-Mineralwässer ‚Sinziger‘ und ‚Ahrtal Quelle‘ sowie die Kult-Limonade GERRI. Mehr Infos gibt es unter www.sinziger.de. Der Sinziger Mineralbrunnen ist eine 100%ige Tochter der Franken Brunnen GmbH & Co. KG.

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Höhenflug – Auszeichnung für Wittlicher Filmprojekt beim Bundes-Festival-Film

Wittlich – Das diesjährige Bundes.Festival.Film mit freien Videoproduktionen aus ganz Deutschland fand vom 24.-26. Juni in Augsburg statt. Dass der Wittlicher Film „High Flyers“ in das Programm aufgenommen wurde, war ein großer Erfolg – hatten doch nur 44 von 550 im Vorfeld eingesandten Arbeiten eine Nominierung und Einladung zum Festival erhalten.

Stellvertretend für die zehnköpfige Filmcrew des Makerspace, die in den Herbstferien 2021 unter Anleitung von Nora Münzel und Lorin Biesenkamp einen Plot entwickelten, das Drehbuch schrieben, Locations und Darsteller suchten und das Ganze filmisch umsetzten, reisten Lilly Heinen und Samuel Diewald mit Begleitperson nach Augsburg. Dort erwartete sie ein umfangreiches Programm: In mehreren Blöcken wurden die für den Deutschen Jugendfilmpreis oder Deutschen Generationenfilmpreis nominierten Kurzfilme von Freitagmittag bis Samstagnachmittag gezeigt. Das gezeigte Spektrum war inhaltlich und formal überwältigend: ernste Themen, schwarzer Humor, Dokumentationen, Trickfilme, Experimentelles – eine klug und abwechslungsreich zusammengestellte Mischung, die die Zuschauenden über Stunden im großen Saal des Programmkinos Liliom fesselte.

Eingereicht worden waren die Filme von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aller Altersstufen, mal von privaten „Einzelkämpfern“ oder Teilnehmenden an medienpädagogischen Werkstätten, mal von generationenübergreifenden Teams bis hin zu Studierenden an Filmhochschulen. Stand bei den jüngeren deutlich der Spaß am Ausprobieren im Vordergrund, waren die Filme der älteren Jugendlichen und Erwachsenen bereits von hoher Professionalität. Das Publikum war hochinteressiert und konnte nach jedem Film Fragen zu Intention und Umsetzung an die Filmschaffenden stellen.

Am Samstagabend folgte dann mit der großen Preisverleihung der mit Spannung erwartete Höhepunkt des Festivals. Beim Jugendfilmpreis gab es vier Altersgruppen, sowie die Kategorien „Jahresthema“ und „Team Award“, in denen Auszeichnungen vergeben wurden. Und bei der Bekanntgabe der Preise zum Jahresthema „Work: in progress“ hielt es die Wittlicher nicht mehr auf den Stühlen, erhielten sie für ihr Einstiegsprojekt „High Flyers“ doch tatsächlich eine Auszeichnung! Ein riesiger Applaus, eine Urkunde und 500 Euro Preisgeld – da kam schon fast Hollywoodfeeling auf. Das musste natürlich gefeiert werden und so kamen alle Beteiligten an diesem Abend (nahezu verboten) spät ins Bett. Am nächsten Morgen gab es dann noch einen spannenden Einblick in die Arbeit der Jurymitglieder, die den Ablauf der Entscheidungsprozesse im Vorfeld beschrieben und die Kriterien nannten, anhand derer sie die Filme auswählten.

Nach diesem Abschluss eines vollen und aufregenden Wochenendes wurde der Heimweg angetreten: Gratulation nochmals an das ganze Filmteam für diesen tollen Erfolg.

Doch nach dem Film ist vor dem Film, und so bietet der Makerspace Wittlich in den Sommerferien vom 8.-12. August erneut einen Videoworkshop mit Nora Münzel und Lorin Biesenkamp für 11-14jährige an. Aber auch die jüngeren Filmbegeisterten bekommen diesmal die Chance, sich beim dreitägigen Trickfilmworkshop 1.-3. August erstmals filmisch auszuprobieren. Beide Angebote sind kostenlos; eine verbindliche Anmeldung vorab unter www.vhs-wittlich.de ist wegen der begrenzten Plätze aber erforderlich.

Jurybegründung zur Auszeichnung für „High Flyers“
Vor dem Spiegel erinnert sich ein alter Mann an seine Vergangenheit und an die Träume, die er einmal mit seiner mittlerweile verstorbenen Frau hatte. Unbeirrt arbeitete das Paar jahrelang daran, Menschen zum Fliegen zu bringen. Über einen alten Menschheitstraum erzählt der Film der Gruppe „Überflieger? – und lässt diesen dabei wahr werden. Es macht viel Spaß, mit den Augen des visionären Erfinders durch die Zeit zu reisen und den langen Prozess mitzuerleben, bis die Schwerkraft aufgehoben wird. Und man spürt auch den Spaß, den das Filmteam hatte, als es den Schauspieler*innen mit Filmtricks das Fliegen lehrte.

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Rockkonzert in Partnerstadt miteröffnet

Mechernich/Skarszewy – Mechernicher Delegation besuchte traditionsgemäß das Sommerfest in Skarszewy – Bürgermeister Jacek Pauli, Partnerschaftsverein und polnische Communio in Christo zum Gegenbesuch beim Stadtfest/Brunnenfest im August eingeladen. Ihre 2016 geschlossene europäische Städtepartnerschaft manifestierten Mechernich und die polnische Schwesterstadt Skarszewy traditionsgemäß beim Sommerfest im ehedem pommerschen Städtchen 50 Kilometer südöstlich von Danzig.

Zygmunt Oelrich, der Vorsitzende des Freundeskreises Skarszewy (hinten Mitte) und seine Frau Bozena (vorne, Mitte) waren einmal mehr herzliche und großzügige Gastgeber, hier mit Teresa Swieca (v.l.) Günter Kornell, Ewa Bochynek, Ralf Claßen, Dorota Grzywacz und Günther Schulz, dem Vorsitzenden des Freundeskreises Skarszewy in Mechernich. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Bei den offiziellen Feierlichkeiten, zu denen wieder ein Jahrmarkt mit Ausstellungen, Verkaufsständen, Fahrgeschäften, Biergarten und ein prominent besetztes Musikfestival gehörten, war Mechernich mit einer Delegation vertreten. Dazu gehörten der Mechernicher Vize-Bürgermeister Günter Kornell, Dezernent Ralf Claßen, Ewa Bochynek, die städtische Fachkraft für internationale Beziehungen und Dolmetscherin in mehreren Sprachen, sowie Vorsitzender Günther Schulz vom Freundeskreis Mechernich-Skarszewy.

Ralf Claßen war wie immer von der Gastfreundschaft der polnischen Freunde überwältigt: „Es war eine ganz tolle Einladung. Das Wiedersehen nach drei Jahren war sehr schön und vor allem herzlich. Unsere Freundschaft hat sich nicht nur zu den Offiziellen der Stadt, sondern auch zum Industrieclub und zum Freundeskreis Skarszewy-Mechernich um Zygmunt Oelrich und die örtliche Communio in Christo unter Teresa Swieca vertieft“. Claßen lud die polnischen Freunde zum Brunnenfest/Stadtfest am 13./14. August nach Mechernich ein.

Stadtrundfahrt und Gastgeschenke

Die Eifeler flogen diesmal von Eindhoven nach Danzig. Beim Empfang im Rathaus war nicht nur Bürgermeister Jacek Pauli anwesend, sondern auch seine Stellvertreterin Cecylia Hinz. Pauli, der auch schon vielfach am Mechernicher Bleiberg zu Gast war, unternahm persönlich mit den Mechernichern eine Stadtrundfahrt, um die erfreuliche bauliche und strukturelle Entwicklung zu zeigen, die seine Kommune in den vergangenen Jahren genommen hat.

Bei der Eröffnung des Sommerfestes war die Mechernicher Delegation auf der Bühne dabei, Dezernent Ralf Claßen sprach die Begrüßungsworte und lobte die atemberaubende Entwicklung der polnischen Partnerstadt.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schicks Stellvertreter Günther Kornell und der in der Städtepartnerschaft stets sehr engagierte Dezernent Ralf Claßen bedankten sich in kurzen Ansprachen für die Einladung zum Sommerfest und für die wachsenden Beziehungen zwischen beiden Städten weit über die Begegnung der Offiziellen hinaus.

Es wurden Gastgeschenke überreicht – und die persönliche Einladung von Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zum Mechernicher Brunnenfest/Stadtfest am 13./14. August ausgesprochen – und zwar an die Stadtväter, aber auch an den Geschäftsmann Siegmund Oelrich, den Vorsitzenden des Freundeskreises Skarszewy-Mechernich, und seine Mitstreiterin Dorota Grzywacz sowie an Teresa Swieca, die Vorsitzende der Communio in Christo in Skarszewy.

Bei einem Tagesausflug nach Danzig besuchten die Mechernicher unter anderem die Westerplatte, mit deren Beschießung am 1. September 1939 eine der ersten Kriegshandlungen des verhängnisvollen Zweiten Weltkriegs begann. Auch Hafen, Leuchtturm, Speicherstadt und historische Innenstadt wurden in Augenschein genommen. Gastgeber des von einem Gewitter abgebrochenen Abendessens unter freiem Himmel war der Unternehmer Arek Mueller.

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International „Bronze“ für Kommern

Mechernich-Kommern – Minigolf-Turnierspielerin Hermine Mende kam bei den European Company Sport Games Arnhem auf Rang drei. Bronze holte die Kommernerin Hermine Mende (61) am Wochenende beim größten europäischen Betriebssportevent 2022 in Arnheim. Wie ihr Nachbar, der frühere Ratsherr und Ortsvorsteher Johannes Ley, dem Mechernicher „Bürgerbrief“ berichtet, wurde sie in ihrer Altersklasse im Einzel Dritte im Minigolfturnier der European Company Sport Games Arnhem.

Die Kommernerin spielt in der Betriebssportgemeinschaft der Allianzversicherung Köln. Die Europameisterschaften der Betriebssportgemeinschaften werden in den unterschiedlichsten Sportarten ausgetragen, unter anderem in Fußball, Tennis, Schwimmen, Darts, Tischtennis, Golf und Minigolf. Es wurden über 5000 Teilnehmer erwartet.

Hermine Mende hatte bei den Europameisterschaften 2013 in Prag die Goldmedaille in der Mannschaftswertung gewonnen. Mit ihr für Allianz Deutschland erfolgreich waren diesmal Elisabeth Kettler (Goldmedaille) und Uwe Kettler, der Silber in der Einzelwertung und Bronze mit der Mannschaft errang.

Trainingsplatz der international erfolgreichen Kommerner Minigolf-Turnierspielerin ist übrigens nicht der Minigolfplatz im Kommerner Mühlenpark, sondern das Trainingsgelände ihres Leverkusener Vereins in Kerpen-Türnich.

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Karl Beschmann aus Ahrweiler spendet 1.000,00 Euro vom PS-Sparen Los-Gewinn an die Tafel in Ahrweiler

Ahrweiler – Karl Beschmann ist einer von vielen Gewinnern der jüngsten Monatsauslosung der Sparkassen-Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“. Völlig überrascht nahm er den Anruf zur Gewinnbekanntgabe von Kai Orth, seinem Firmenkundenberater im BeratungsCenter Ahrweiler, entgegen. Seit fast 25 Jahren ist Herr Beschmann Kunde der Kreissparkasse Ahrweiler und schon seit einiger Zeit aktiver PS-Los Sparer. Umso mehr freute er sich nun über die „Finanzspritze“ und möchte damit auch etwas Gutes für Bedürftige tun. Herr Beschmann wird 1.000 € von seinem Gewinn an die Tafel in Ahrweiler spenden.

Wie man sieht, lohnt es sich, beim PS-Sparen mitzumachen, denn die einfache Erfolgsformel lautet: kleiner Einsatz – große Gewinnchance und auch noch regelmäßig sparen. Bereits mit 5 Euro pro Los ist man dabei und hat die Chance auf einen großen Gewinn. Von diesem Einsatz fließt nur 1 Euro in die Lotterie, die restlichen 4 Euro werden gespart. Diese Sparform lohnt sich somit zweifach – und das Monat für Monat. Doch damit nicht genug, denn einmal jährlich findet außerdem eine große Zusatzauslosung mit schicken Autos, exklusiven Reisen und attraktiven Geldgewinnen statt.

Die PS-Sparer leisten zudem einen Beitrag für die gute Sache. 25 Prozent des Lotterie-Einsatzes spendet die KSK zusätzlich für gemeinnützige, soziale und karitative Projekte im Kreis Ahrweiler.

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Aachener OBin Sibylle Keupen überreicht das Verdienstkreuz am Bande an Wieslaw Lewicki

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen überreichte Wieslaw Lewicki jetzt das Verdienstkreuz am Bande. Lewicki erhielt diese Auszeichnung im Festsaal des Aachener Couven Museums, weil er sich seit vielen Jahren in besonderem Maße völkerverständigend für die deutsch-polnischen Beziehungen sowie die Stärkung der im Ausland lebenden Polinnen und Polen einsetzt.

Stärkung der Polonia

Bereits während seiner Studien in Gliwice, Aachen, Köln und Frankfurt am Main nahm Wieslaw Lewicki sein soziales Engagement auf. Die Stärkung der Polonia, der außerhalb Polens lebenden Polinnen und Polen, ist ihm seitdem eine Herzensangelegenheit. Seit vielen Jahren setzt er sich unter hohem, zeitlichem Aufwand für die Teilhabe und Integration der polnischstämmigen Bevölkerung, für gute deutsch-polnische Beziehungen sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft in der Europäischen Gemeinschaft ein. Im Jahr 2004 gründete er die zweisprachige Zeitschrift „Polregio“ und stellte zeitgleich die Webseite www.polregio.eu online, für die er noch immer als verantwortlicher Chefredakteur tätig ist. Im gleichen Jahr gründete Wieslaw Lewicki den Kulturverein Polregio e.V. in Nordrhein-Westfalen.

Polonicus-Preis

Als Vorsitzender des „Polnischen Kongresses“ in Deutschland“ initiierte er den Polonicus-Preis, der erstmals im Mai 2009 während der „Polregionale“ im Dreiländereck Belgien/ Niederlande/Deutschland verliehen wurde. Mit dem Polonicus-Preis werden wichtige Personen oder Institutionen geehrt, die sich in besonderer Weise für den deutsch-polnischen Dialog in Europa verdient gemacht haben und sich für die Verbreitung europäischer Werte einsetzen. Seit 2010 gehört die Polonicus-Preisverleihung zum Karlspreis-Programm und ist fest im Königssaal des Rathauses Aachen etabliert.

Wieslaw Lewicki setzte immer wieder entscheidende Impulse in wichtigen Fragen des Zusammenlebens und der Integration der polnischstämmigen Bevölkerung. Als Delegationsleiter der Deutschen Polonia brachte er sich erfolgreich beim deutsch-polnischen „Runden Tisch“ in Warschau ein, um eine gemeinsame Erklärung der Minderheiten und den Regierungen auszuarbeiten. Am 12. Juni 2011 wurde die „Gemeinsame Erklärung des Runden Tisches“ von der Bundesregierung und der polnischen Regierung ratifiziert, die Lewicki mitunterzeichnete.

Modernes Polen-Bild

Es ist ihm ein wichtiges Anliegen, möglichst viele Menschen jeglichen Alters für ein modernes Polen-Bild zu interessieren und auf europäischer Ebene verbindend zu vernetzen. Über die Jahre baute er dabei ein großes weltweites Netzwerk auf. Sein Augenmerk liegt darauf, junge Menschen polnischer Herkunft zu Aktivitäten für die europäische Integration in ihrem Aufenthaltsland zu motivieren. Auch außerhalb Europas wirkt er seit vielen Jahren als Brückenbauer, so zum Beispiel im „Weltrat der Polonia“ mit Sitz in Kanada, aktiv mit.

Er gilt als einer der bekanntesten und aktivsten Vertreter der polnischen Gemeinschaft in Deutschland. In Anerkennung seiner umfangreichen Verdienste wurde er im Jahr 2012 mit der Medaille „Bene Merito“ und 2015 vom damaligen Präsidenten der Republik Polen, Bronislaw Komorowski, mit dem Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen, ausgezeichnet.

Wieslaw Lewicki führt seit dem Jahr 2000 als beratender Ingenieur seine eigene Firma „System Management“ in Aachen. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

 

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Spenden-Übergabe der „VR-Bank-Nordeifel e. G.“ – Unglaubliche 37.680 Euro für die Kleinsten

Gemünd/Schleiden/Dahlem – Ganze 37.680 Euro gab´s von der VR-Bank Nordeifel eG für 471 „i-Dötzchen“ aus insgesamt neun Grundschulen. Übergeben wurde das Ganze von Mark Heiter, dem Vorstandsvorsitzenden der Bank und seinem Vorstandskollegen Kai Zinken, persönlich in der katholischen Grundschule Gemünd. Auch die Schulleiter der Astrid-Lindgren-Schule in Schleiden und der KGS Dahlem waren stellvertretend für alle Schulleiter vor Ort. Die Scheckübergabe findet jedes Jahr an einer anderen Schule statt.

Die Freude bei Myriam Schmitz, Schulleiterin in Dahlem, war entsprechend hoch: „Das ist eine wirklich super Sache, die auch sehr gut bei den Schülern, Lehrern und Eltern ankommt. Dafür sind wir sehr dankbar, ohne die VR-Bank wäre das gar nicht möglich gewesen!“

Der VR-Bank-Vorstandsvorsitzende Mark Heiter betonte: „Wir machen das wirklich sehr gerne.“ In Hinblick auf die gleichen Startchancen stelle sich ihm aber auch die Frage, warum das Schulsystem diese Unterstützung für die Kleinsten überhaupt erst erforderlich mache.

Brigitte Wilhelms, Schulleiterin in Gemünd, stimmte Heiter zu und erklärte: „Bereits zum vierten Mal wird uns hier so tatkräftig geholfen, das freut uns sehr. Für unsere ersten Schuljahre brauchen wir viel Material. Gerade, wenn Eltern sich diese nur schwer leisten können oder die Kinder mit qualitativ schlechteren Stiften, Heften, etc. arbeiten müssen als andere, ist das wirklich schade. Genau deswegen sind wir auch so dankbar für diese wertvolle Unterstützung!“

So hätten alle Kinder einen chancengleichen Schulstart und könnten in diesem Jahr erstmalig ihr Wörterbuch auch behalten, statt es nur zu leihen. Wilhelms: „Das war vorher nicht möglich. Einfach genial!“

Nachmachen gewünscht

Myriam Schmitz verwies auch auf das überregionale Aufsehen, das die VR-Bank Nordeifel mit diesem „Alleinstellungsmerkmal“ schon in der Vergangenheit und immer noch auslöse. „Kolleginnen und Freundinnen von mir aus ganz NRW sind darum wirklich neidisch!“

Kai Zinken, der zweite VR-Bank-Chef, stimmte ihr zu: „Es ist auch wirklich überraschend, dass sich noch keiner ein Beispiel an uns genommen hat. Ich merke das ja auch regelmäßig bei meinen eigenen Kindern, wie viel Freude und Motivation ihnen beispielsweise die hochwertigen Arbeitshefte bringen, von denen wir auch viele gespendet haben. So macht das Lernen nochmal viel mehr Spaß, und darauf verzichten zu müssen, wäre sehr schade!“ Heiter: „Und wir würden uns sogar wünschen, das andere uns nachmachen, denn es geht ganz einfach um die Kinder. Wir reklamieren hier kein Copyright.“

Auch Wolfgang Schmitz, Schulleiter an der Astrid-Lindgren-Schule in Schleiden, war sich mit seinen Kolleginnen einig: „Neues Material geht immer ins Geld, für viele ist das heutzutage fast schon unbezahlbar. Umso glücklicher und dankbarer sind wir natürlich, dass so wirklich von Anfang an jedes Kind die gleiche Chance bekommt!“

Das Resümee der Schulleiter und Bankchefs: Die Spende kommt genau da an, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Daher freue man sich, dies auch in Zukunft gemeinsam weiterführen zu können.

Und so machte man sich auch Gedanken zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten. Heiter: „Schwimmen zu können ist eine besondere Herzensangelegenheit für uns. Immer wieder liest von schrecklichen Unfällen, bei denen kleine Kinder ertrinken. Wir wollen Unterstützung dabei leisten, mehr Kindern Schwimmfähigkeiten zu vermitteln, denn dies rettet faktisch Leben. Wir werden uns also in Zukunft weitere Gedanken machen und mit Schulen austauschen, welche Möglichkeiten sich uns bieten, um weiterhin nachhaltige Hilfe für die Kleinsten leisten zu können.“

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Mode und Kultur in Mayen – eine gelungene Kombination!

Mayen – Auf dem Mayener Marktplatz ist diese Werbung für die Burgfestspiele Mayen nicht zu übersehen: An prominenter Stelle am Modehaus Küster wird für die diesjährige Spielzeit der Burgfestspiele geworben. Schon seit Jahren unterstützt das Modehaus Küster die Burgfestspiele Mayen. Auch unter der neuen Geschäftsleitung hat sich an dieser gelungenen Kombination nichts geändert. Stolz präsentieren der neue Burgfestspiel-Intendant Alexander May, Oberbürgermeister Dirk Meid, Andrea Dormann vom Modehaus Küster und Verwaltungsleiter Ralf Fuß das großformatige Banner.

Die Macher der Burgfestspiele bedanken sich für die gute Zusammenarbeit: „Wir sind froh über jede Unterstützung und insbesondere die langjährige Treue vieler unserer Sponsoren und Förderer. Unser überregional bekanntes Sommertheater wäre ohne diese Hilfe – egal ob finanziell oder durch Marketingmaßnahmen wie diese Bannerwerbung am Modehaus Küster – kaum denkbar.“

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Ganz besondere Treffen nach 2 Jahren in Alsdorf nun endlich wieder möglich

Alsdorf – Abordnungen und Majestäten der Alsdorfer Schützenbruderschaften im Alsdorfer Rathaus begrüßt. Wenn die Majestäten kommen, dann wird es ordentlich voll im Ratssaal: Erneut hat Bürgermeister Alfred Sonders prunkvolle Abordnungen der Alsdorfer Schützenbruderschaften im Rathaus begrüßt. „Ich freue mich, dass dieses ganz besondere Treffen nun endlich wieder möglich ist“, sagte Sonders zur Begrüßung.

In den vergangenen beiden Jahren hatte die Stadt angesichts der Corona-Pandemie auf den Empfang verzichten müssen. „Das war eine harte Zeit für viele Vereine, auch für die Schützen. Wir alle mussten schweren Herzens auf so viele liebgewonnene Traditionen verzichten – doch heute zeigt sich einmal mehr, dass wir geschlossen aus dieser Zeit hervorgegangen sind und das Brauchtum von neuem und ganz stark mit Leben füllen!“ Beim Besuch im Rathaus, zu dem auch ein Eintrag ins Gästebuch der Stadt gehörte, wurden viele Anekdoten aus dem Schützenleben ausgetauscht.

Der Wanderpokal der Stadt Alsdorf wurde in diesem Jahr noch nicht ausgeschossen, zuletzt war der Pokal nach dreimaligem Erfolg bei der Hoengener St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft verblieben. (apa)

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Klimaschutz-Programm des Kreises Düren neu aufgelegt

Düren – Das Ziel des Kreises Düren, ab 2035 klimaneutral zu sein, rückt immer näher. Mit seinem neuen Klimaschutzprogramm „2000 x 1000 – Energiewende jetzt!“ sollen die nächsten wichtigen Schritte in Richtung Klimaneutralität eingeleitet werden. Dazu hat der Kreistag einstimmig ein umfangreiches Klimaschutzprogramm verabschiedet, das nun startet.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder interessante Programmpunkte: Von Förderungen für Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Solarthermie über Unterstützung bei der Sanierung von Ölheizungen, Gas-/Gasbrennwertheizungen, Fenstern und Türen bis zu der Begrünung von Dächern ist in diesem Jahr alles dabei. Neu hinzugekommen sind auch Förderprogramme für PV-Gewerbeflächen. Das Programm richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Gewerbetreibende und Förderungen können ganz unkompliziert beantragt werden. „Das Klimaschutzprogramm wird sehr gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen und daher wieder neu aufgelegt. Diese Entwicklung zeigt, dass der Klimaschutz im Kreis Düren nach wie vor ein wichtiges Thema ist und jeder und jede einzelne etwas dafür tun möchte“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Mit der Umstellung von alten fossilen Energiesystemen auf erneuerbare Energieträger kann der CO2-Ausstoß signifikant reduziert werden. Durch die steigenden Energiekosten bei fossilen Energieträgern lassen sich sogar durch die Modernisierung Energiekosten einsparen.

„Mit diesem Förderprogramm wollen wir die Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr bei der energetischen Modernisierung ihres Heizsystems finanziell mit 1000 Euro unterstützen und so für eine nachhaltige dezentrale Energieversorgung im Kreis Düren sorgen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Zudem sollen 250 Regentonnen kostenfrei an interessierte Bürgerinnen und Bürger abgegeben werden. Das entsprechende Bewerbungsformular gibt es auf der Website des Kreises Düren unter: www.kreis-dueren.de/klimaschutzprogramm.

Alle Antragsunterlagen sind auf der Website des Kreises Düren hinterlegt. Wie in den Vorjahren begleitet die Sparkasse Düren das Klimaschutzprogramm mit einem Sonderkreditzinssatz.

Interessenten für die einzelnen Programme und Projekte finden alle Informationen rund um die Förderung und Antragstellung unter www.kreis-dueren.de/klimaschutzprogramm. Wer vor einer Antragstellung – oder sonst – Fragen hat, kann unter der E-Mail-Adresse klimaschutz@kreis-dueren.de Kontakt mit dem Kreis Düren aufnehmen.