Caroline Hamann, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Schwammkrug„ Geschäftsführer C’est Madame“ Bad Neuenahr und Jörg Lempertz ( re. ), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig bei der Danksagung und Überreichung eines Geschenkkorbes für die Helfer. Foto: Privat
Mendig – Erinnerungen an einen großen Akt der Solidarität nach dem Hochwasser. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 regnete es so viel, dass kleine Flüsse und Bäche zu reißenden Strömen wurden und das Leben von Tausenden Menschen im Land für immer veränderten. Hunderte Häuser wurden weggespült, ganze Dörfer in nur einer Nacht zerstört, jahrzehntelang aufgebaute Infrastruktur kaputtgemacht und am schlimmsten: 134 Menschen starben in den Wassermassen.
„Keiner wurde gerufen und trotzdem waren alle da“ – das Team der Verbandsgemeinde bei den Aufräumarbeit kurz nach der Flutkatastrophe im Ahrtal vor dem Modegeschäft „C’est Madame“ in der Poststraße in Bad Neuenahr. Foto: Privat
Die Informationen und Bilder, die aus dem benachbarten Ahrtal kamen, schockten nicht nur ganz Deutschland, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde Mendig.
„Welche unglaubliche Solidarität noch in dieser verhängnisvollen Nacht, spätestens am Morgen danach in der Bevölkerung zu spüren war, übertrifft das vielleicht durch die Corona-Pandemie verloren geglaubte Miteinander“, erinnert sich Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, an die kaum in Worte zu fassende Hilfsbereitschaft. Aus den tief sitzenden Erinnerungen dieser existenziellen Katastrophe berichtet er, dass sich schon in den frühen Morgenstunden unzählige Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Verbandsgemeindegebiet eigenständig organisiert und mit Eimern, Schaufeln und wichtigen Versorgungsgütern des täglichen Bedarfs ausgestattet auf den Weg ins Ahrtal gemacht haben, um zu helfen.
Die Not auf der einen Seite und die Hilfsbereitschaft auf der anderen Seite brachten die Inhaber Claudia Kessel-Schwammkrug und Jörg Schwammkrug des Modegeschäfts „C’est Madame“ in der Poststraße in Bad Neuenahr und die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Verbandsgemeindeverwaltung zusammen. Das Team der Verwaltung hat sich wie viele weitere Bürgerinnen und Bürger ohne zu zögern formiert, um Soforthilfe im Nachbarkreis zu leisten. Fast ein Jahr später ist das Modegeschäft immer noch geschlossen, berichtet Familie Schwammkrug jetzt bei ihrem Besuch im Rathaus der Verbandsgemeinde. „Dennoch gebe man nicht auf und setze alle Kraft in den Wiederaufbau der Immobilie“, lautet die Devise der Geschäftsleute ein Jahr nach der Flut, die alle viel Kraft gekostet hat.
„Den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sei man zu größtem Dank verpflichtet. Keiner wurde gerufen und trotzdem waren alle da“, erzählte Jörg Schwammkrug während seines Besuchs bei Bürgermeister Lempertz. Mit einer kleinen Geste wolle die Familie Schwammkrug jetzt stellvertretend für alle betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner des Ahrtals gegenüber den unzähligen „Helferinnen und Helfern der ersten Stunde“ ihren Dank zum Ausdruck bringen.
„In der Krise wachsen Menschen über sich hinaus und rücken näher zusammen. Neben der großen Katastrophe habe ich diese unglaubliche Solidarität aus den Hilfsaktionen im Ahrtal mitgenommen“, freut sich Lempertz über den Besuch von der Ahr und die steten Fortschritte beim Wiederbau.
Insgesamt 480 Kinder von verschiedenen Grundschulen aus der Region hat die evm vor Kurzem in das Theaterstück „Aschenputtel“ bei den Burgfestspielen Mayen eingeladen. Foto: evm
Mayen – evm lädt Schülerinnen und Schüler aus der Region zu den Burgfestspielen in Mayen ein. Nach langer Corona-Pause konnte die Energieversorgung Mittelrhein (evm) in diesem Jahr wieder Eintrittskarten für die Kindervorstellung der Burgfestspiele Mayen verschenken. Insgesamt acht Grundschulen durften sich über 480 Eintrittskarten für „Aschenputtel“ freuen.
Seit mehr als 20 Jahren ist die evm Sponsor der Burgfestspiele Mayen, regelmäßig verschenkt sie in dieser Funktion auch Eintrittskarten an Schulen. „Die Burgfestspiele sind eine feste Größe in der Kulturlandschaft in der Region. Für uns ist es daher nicht nur wichtig, die Veranstaltung selbst zu fördern, sondern auch den Nachwuchs an die Theaterwelt heranzuführen“, erklärt evm-Pressereferentin Eva Hoffend. „Wir spendieren daher jedes Jahr eine Vorstellung nur für die Grundschulkinder aus der Region. Schön, dass das jetzt das erste Mal seit der Pandemie wieder geklappt hat.“ Kleine und auch große Theaterbegeisterte können die insgesamt fünf Stücke der diesjährigen Burgfestspiele noch bis Sonntag, 28. August, genießen.
Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.l.) mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Wettbewerbs "Vereine fürs Klima" sowie den Wettbewerbsorganisatoren aus dem Kreis Düren und den Bürgermeistern und Ortsvorstehern der Heimatgemeinden der Vereine. Foto: Kreis Düren
Düren – Das Ziel ist klar: Bis 2035 will der Kreis Düren klimaneutral sein. Nun hat Landrat Wolfgang Spelthahn vier Vereine für ihre kreativen und lokalen Projekte ausgezeichnet, die helfen sollen, genau dieses Ziel zu erreichen. Die vier Vereine sind die Sieger des Wettbewerbs „Vereine fürs Klima“, der bereits 2020 im Rahmen des Klimaschutzprogrammes des Kreises Düren stattfand.
Aufgrund der Coronapandemie konnte die Preisverleihung und Urkundenübergabe erst jetzt nachgeholt werden. „Mit Ihren Ideen und Aktionen tragen Sie wesentlich zum Klimaschutz bei und sind ein Vorbild für andere. Ich danke Ihnen herzlich und hoffe, dass noch viele Ihrem Bespiel folgen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Preisverleihung zu den Gewinnerinnen und Gewinnern in Anwesenheit von Bürgermeistern und Ortsvorstehern aus den Heimatgemeinden der Vereine. „Jeder Verein, der teilgenommen hat, ist im Sinne des Klimaschutzes ein Gewinner.“ Die Vereine stellten vor der Urkundenübergabe ihre Projekte und Ideen vor.
Der Geschichts- und Heimatverein Herrschaft Merode e.V. und der Verein Dorf-Forum Ellen belegen beide nach Punktgleichheit durch die Bewertung der Kreis-Düren-Jury den ersten Platz. Der Geschichts- und Heimatverein setzt sich nicht nur für die Dokumentation der Ortsgeschichte ein, sondern stellt auch den Naturschutz und die Landschaftspflege in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. So wird neben der Rekultivierung einer alten Streuobstwiese vor allem auch der Bau und die Aufstellung von Wildbienenhäusern vorangebracht, um die ökologischen Strukturen in der Heimat zu fördern. Das Dorf-Forum Ellen achtet unter anderem darauf, dass Brachflächen ein neues, ökologisch wertvolleres Leben mit Wildblumen und Insektenhotels bekommen. Dabei wird der Mensch aktiv mit einbezogen: Sitzgelegenheiten laden zur Pause in der Natur ein, Information klären über Aktionen auf und auch ein Rundwanderweg um das Dorf zeigt den Wert der Flora und Fauna.
Mit einem ganzheitlichen Ansatz für den Klimaschutz belegt die Stockheimer InteressenGemeinschaft e.V. den dritten Platz. Neben der Bereitstellung öffentlicher Informationen zum Thema Klimaschutz zum Beispiel auf Wanderwegen sowie die insektenfreundliche Bepflanzung an der Ortsdurchfahrt oder öffentlichen Plätzen werden Nistkästen im Waldgebiet installiert oder die Weihnachtsbeleuchtung auf LED-Lichter umgestellt.
Die Dorfgemeinschaft Siersdorf schaffte es unter anderem mit ihrem Umweltmarkt, auf dem Aussteller aus dem Bereich Klimaschutz vertreten waren, auf den dritten Platz. Es gab dort unter anderem eine Pflanzentauschbörse und Mitmachaktionen für Kinder. Förderung der Dorfgemeinschaft und Integration Zugezogener sind die Ziele, bei denen der Klimaschutz ein stetiger Begleiter ist. Die Vereine wurden mit Preisgeldern sowie Sachpreisen nach Wunsch (beispielsweise Bäume oder Sitzbänke) prämiert.
Spendenübergabe mit Stofftieren und Kinderspielen, von links: Kita-Leiterin Alexandra Dietz, Tanja Muck von Pöppelheld, der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz, Britta Paschke von Pöppelheld und die Jugendhilfe-Leiterin Anna Sitner. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim – Auch ein Jahr nach der verheerenden Hochwasser-Katastrophe ebbt die Spendenbereitschaft in Meckenheim nicht ab. Jüngstes Beispiel ist das Engagement der Buch-Spiel-Handlung Pöppelheld. Auf der Meckenheimer Hauptstraße beheimatet, hatte das Team um Tanja Muck und Britta Paschke im Anschluss an das Starkregen-Ereignis eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um jetzt einen Teil des Erlöses an die stark betroffene städtische Kindertageseinrichtung (Kita) Villa Regenbogen und ihre Leiterin Alexandra Dietz zu übergeben. Ein Betrag in Höhe von 2.500 Euro war aus dem Verkauf von Stofftieren und Outdoorartikeln allein für die Meckenheimer Kita zusammengekommen.
Tanja Muck und Britta Paschke sprachen von einer regen Beteiligung an der erfolgreichen Aktion und überbrachten der Kita Villa Regenbogen neben der monetären Zuwendung auch eine Auswahl an Kinderspielen. „Das ist eine tolle Aktion und belegt einmal mehr die große Hilfsbereitschaft in unserer Stadt“, bedankte sich der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz für die Spende. Alexandra Dietz und Anna Sitner, Leiterin der städtischen Jugendhilfe, schlossen sich dem Dank an. „Unsere Kinderfahrzeuge sind durch das Wasser beschädigt worden“, deutete die Kita-Leitung an, die Spende in den „Fuhrpark“ investieren zu wollen. Denn diesem sind auch ein Jahr nach der Katastrophe die Hochwasser-Spuren noch anzumerken.
Nicole Habrich, Patrick Schmidder (beide Nordeifel-TourismusI, Landrat Markus Ramers, Klaus Reiferscheid und Kai Zinken (beide VR-Bank Nordeifel) und Dezernent Ralf Claßen (Stadt Mechernich) stellten das programm der Kampagne „Mir kalle Platt“ in Kommern vor. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern/Kreis Euskirchen – Auf Initiative von Günter Hochgürtel („Wibbelstetz“, „Eifel-Gäng“) und Landrat Markus Ramers will der Kreis Euskirchen ab 2022 die rheinisch-Eifeler Mundart besonders fördern. Unter dem Slogan „Mir kalle Platt“ sollen Veranstaltungen, Mundart-Wanderungen, Mitsingen für Kinder, Theateraufführungen, Seminare und Lesungen organisiert und publik gemacht werden.
Während sein Vater noch fließend Platt „schwätze kann“, wie man an der Oberahr sagt, verstehe er Platt nur noch perfekt, so Landrat Markus Ramers (r.). Ähnlich äußerte sich Kai Zinken, VR-Bank-Vorstand und gebürtiger Kammerwälder mit Wohnsitz in Gemünd. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Hauptsponsor ist die VR-Bank Nordeifel, die mit Slogans wie „Verwurzelt mit der Eifel“ und „Hausbank der Region“ für ihre Bodenständigkeit steht und im Umgang mit ihren 25.000 Genossenschaftsmitgliedern auch nach 140 Jahren immer noch die Eifeler Sprache pflegt.
Am Dienstag stellten Landrat Markus Ramers, VR-Bank-Vorstand Kai Zinken, der Mechernicher Dezernent Ralf Claßen in Vertretung von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, VR-Bank-Abteilungsleiter Klaus Reiferscheid sowie Nicole Habrich und Patrick Schmidder von der veranstaltenden Nordeifel-Touristik GmbH (NeT) die Kampagne „Mir kalle Platt“ und ihr Programm vom 6. bis 31. August der Öffentlichkeit vor.
„Die VR-Bank Nordeifel ist vermutlich eine von ganz wenigen Genossenschaften in Deutschland, die ihre Unternehmens-Philosophie, ihr Leitbild, in heimischer Mundart formuliert haben“, sagte VR-Bank-Vorstand Kai Zinken bei der Vorstellung von „Mir kalle Platt“ während dieser Pressekonferenz auf dem Arenbergplatz in Kommern.
„Huddel und Braßel“
Den Ort hatte man für die Bekanntgabe gewählt, weil dort die Mundart-Rockband „Wibbelstetz“ am Samstag, 6. August, um 18 Uhr das Auftaktkonzert zur Kampagne „Mir kalle Platt“ gibt. Übrigens bei freiem Eintritt.
Wenige Tage später, am Donnerstag, 11. August, treffen sich um 20 Uhr auf der Bühne in der Scheune am Siechaus sieben Kabarettisten und Mundartisten wie Manni Lang, Julius Esser , Ralf Senkel und Martin Sina zu einem bunten Abend in Zülpich. „Opklärung op Platt“ wird am 19. August im Sommerkino Blankenheim betrieben, wenn die Eefeler Mädche un Junge vom Theaterverein „Huddel un Brasel“ in einem 15-minütigen Vorfilm von Bienchen und Blümchen erzählen.
Am Sonntag, 21. August, lädt die Stadt Schleiden auf der Dreiborner Höhe zu einem „Spazeerjang mot enem Drommerte“ ein. Teilnehmer haben dabei die auserlesene Gelegenheit, eine ganz spezielle Eifeler Dialektvariante kennenzulernen. Den Abschluss bildet am 31. August „Dat Möttsöngkonzäät für Pänz metze en d´r Eefel“ der Gemeinde Nettersheim, das bei jungen Menschen Freude am Platt wecken soll.
Ab dem Jahr 2023 soll es dann erstmals und ab dann alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Krimifestival „Nordeifel-Mordeifel“ ein regelrechtes Mundart-Fest im Kreis Euskirchen geben mit einem ganzen Zyklus von Veranstaltungen „op Platt“. Bei seiner Außensitzung in Zülpich beschloss der Euskirchener Kreistag einstimmig eine Anschubfinanzierung. Hauptsponsor wurde die VR-Bank Nordeifel.
Ralf Claßen hieß als „Hausherr“ die Pressekonferenzteilnehmer unter freiem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein in der Mitte der Stadt und des Kreises willkommen. „Wir möchten einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Eifeler Mundart auch in zukünftigen Generationen gesprochen wird“, sagte Landrat Markus Ramers „op Nellesse Plätzje“, wie der Arenbergplatz im Ort genannt wird.
„Platt ab fünf Bier aufwärts“
Während sein Vater noch fließend Platt „schwätze kann“, wie man an der Oberahr sagt, verstehe er Platt nur noch perfekt, so der Landrat, sprechen könne er das Idiom erst „ab fünf Bier aufwärts“. Ähnlich äußerte sich Kai Zinken, VR-Bank-Vorstand und gebürtiger Kammerwälder mit Wohnsitz in Gemünd. Gleichwohl sei Eifeler Platt und Eifeler Mentalität seit 140 Jahren „Teil unserer DNA als VR-Bank Nordeifel.“
„In diesem Jahr erwarten uns fünf Veranstaltungen, die die Sprache unseres Herzens mit viel Lebensfreunde, Ideenreichtum und Heimatgefühl in Szene setzen“, so Landrat Markus Ramers. Begleitet werde die Aktion durch den Mundartexperten Manni Lang.
Seit vielen Jahren komme Woche für Woche seine Kolumne „Manni kallt Platt – zesame mott dr VR-Bank Nordeifel“ mit dem Schleidener und Euskirchener WochenSpiegel in jeden Haushalt im Kreisgebiet, so auch Kai Zinken: Deshalb unterstütze die VR-Bank Nordeifel aus Überzeugung die Kampagne „Mir kalle Platt“.
Mundart sei ein „Teil des realen Lebens und unserer Kultur – keine Sprache von Jux und Tollerei“, so der VR-Bank-Vorstand: „Op Platt kann alles jesaaht wäre, was das Leben so mit sich bringt…“ Zinken: „Und verlassen Sie sich drauf: Es wird auch gesagt – Geschäftliches, ganz Privates, Wut, Trauer, Freude, Aufmunterung, Solidarität… op Platt, ohne Schnörkel, schnack eraff!“
Nach dem genossenschaftlichen Motto der VR-Bank Nordeifel „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele zusammen!“ sei „Platt uns einfach wichtig. Es ist unsere Sprache. Schön, dass sich der Kreis darauf besinnt. Wir unterstützen die Kampagne gerne – mött Häzz unn Verstand!“, so Kai Zinken.
Spaß auch für „Nicht-Native-Speaker“
Offizieller Arrangeur und Begleiter von „Mir kalle Platt“ ist die von Iris Poth geleitete Nordeifel-Tourismus-GmbH (NeT). Nicole Habrich hält die Organisationsfäden in Händen. Landrat Markus Ramers ist Vorsitzender der Gesellschaftsversammlung der NeT. Deren Geschäftsführer Patrick Schmidder sagte bei der Pressekonferenz: „Alle Veranstaltungen sind so konzipiert, dass auch »Nicht-Native-Speaker« viel Freude haben werden. Das große Engagement der Partner/innen, das dahintersteckt, ist einfach nur schön.“
Einen Gesamtüberblick über das Festival liefert das Programmheft, das ab sofort in allen Tourist-Informationen und bei allen Partnern ausliegt. Alle Informationen können Eifelfans auch unter www.mir-kalle-platt.de abrufen. Tickets erhält man direkt beim Veranstalter oder bei Ticket Regional, www.ticket-regional.de Die Auftaktveranstaltung ist kostenfrei. Auch das Mitsingkonzert für Kinder ist kostenfrei, aber nur nach Voranmeldung.
Oberbürgermeister Dirk Meid, Kommandeur Oberst Dr. Ferdi Akaltin und Staatssekretär Thomas Hitschler im Gespräch mit SoldatInnen des ZOpKomBw. Foto: Pidde/Stolz/ZOpKomBw/Bundeswehr
Mayen – Am Montag, den 11 Juli, durfte das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) in Mayen-Kürrenberg den Parlamentarischen Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Thomas Hitschler, begrüßen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Meid empfing der Kommandeur des ZOpKomBw, Oberst Dr. Ferdi Akaltin, den Staatssekretär Hitschler, welcher in jüngster Zeit vor allem wegen seines vehementen Engagements für die Modernisierung der persönlichen Vollausstattung eines jeden Bundeswehrsoldaten hervorgetreten ist.
Vor Ort konnte sich der Parlamentarische Staatssekretär über die Fähigkeiten und die Einsatzbereitschaft der Operativen Kommunikation sowie den Stand der Vorbereitungen für die NATO Response Force informieren: „Ihre Arbeit ist von immenser Bedeutung und unterstützt uns täglich in der parlamentarischen Entscheidungsfindung. Vielen Dank für Ihren Dienst!“ so Hitschler.
Neben der Professionalität und dem hohen Ausbildungsstand der Kürrenberger Soldatinnen und Soldaten, überzeugte vor allem die enge Verbundenheit und das herzliche Verhältnis zwischen Truppe und Gesellschaft in Mayen.
„Der Krieg in der Ukraine hat uns gezeigt, dass dem Kampf um das Informationsumfeld eine ebenso große Bedeutung zukommt, wie dem auf dem Schlachtfeld. Hier spielt das ZOpKomBw eine entscheidende Rolle: Als größter Verband dieser Art in Europa gehören wir zur ersten Liga. Die beabsichtigte Zuführung neuer Technologie wird dies auch in Zukunft gewährleisten,“ betonte der Kommandeur, Oberst Dr. Ferdi Akaltin.
Für die politischen Besucher stand vor allem der Austausch mit der Truppe im Vordergrund. Oberbürgermeister Dirk Meid konkludierte: „Die Bundeswehr am Standort Mayen war für die Stadt immer von großer Bedeutung. In der aktuellen Sicherheitslage ist diese Bedeutung gewiss noch einmal gewachsen – das wurde auch beim Besuch des Staatssekretärs deutlich.“
NRW Innenminister Herbert Reul. Foto: Land NRW / Mark Hermenau
Region/Düsseldorf – Flaggen werden zum 14. Juli 2022 auf Halbmast gesetzt. Innenminister Herbert Reul hat für Donnerstag, 14. Juli 2022, aus Anlass des Jahrestags der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Trauerbeflaggung angeordnet.
Die Anordnung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.
Die Teilnehmer beim Sparkassen eSport-Cup im Kundenzentrum der Kreissparkasse Bitburg-Prüm während der Gruppenphase beim gemeinsamen FIFA-spielen.
Bitburg – Viel Spaß und jede Menge Spannung bot der 1. Sparkassen eSport-Cup der Kreissparkasse Bitburg-Prüm am vergangenen Samstag, den 09.07.2022 im Kundenzentrum der Kreissparkasse in Bitburg. Über 40 junge FIFA-Fans zwischen 14 und 25 Jahren waren gekommen, um gemeinsam miteinander zu zocken und um den großen Siegpreis zu kämpfen.
Gespielt wurde das Spiel FIFA22 an mehreren Spielstationen auf der Playstation 5. Die Teams spielten im Modus 2v2 jeweils gleichzeitig gegeneinander. Die besten Teams traten nach der Gruppenphase im 1/8-, 1/4- und Halbfinale gegeneinander an. Im Spiel um Platz 3 setzten sich Mathis Britz und Fabian Breuer gegen ihre Konkurrenten durch. Sie durften sich über ein Preisgeld in Höhe von 100,- € freuen. Im spannenden Finale duellierten sich Benedict Masselter und Michael Böwer mit Pasqual Iacona und Alessandro Götz um den Sieg. Nach einem packenden Elfmeterschießen triumphierten Pasqual und Alessandro und durften den 1. Preis über 300,- € strahlend entgegennehmen. Die Zweitplatzierten Benedict und Michael freuten sich über ein Preisgeld von 200,- €.
Auch für die Zuschauenden wurde einiges geboten: Sie konnten die Spiele live über die große Leinwand mitverfolgen, durften sich aber auch unter die Teams mischen, zuschauen und an freigewordenen Stationen und der Mario-Kart-Station mitzocken. Moderiert wurde das Event vom erfahrenen eSport-Kommentator Peter Schwab aus Espelkamp. Schwab moderierte bisher unter anderem bereits auf der Gamescom, bei den Virtual Bundesliga Playoffs, dem 1. FC Köln und FC Bayern München eSports-Cup.
Mark Kaffenberger, Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, freute sich über die positive Resonanz des Events: „eSport und vor allem das Spiel FIFA haben in den letzten Jahren in Deutschland eine rasante Entwicklung hingelegt und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch wir als Sparkasse haben den Trend erkannt und mit dem Sparkassen eSport-Cup eine neues, attraktive Event für junge eSport-Fans geschaffen.
Wir freuen uns, dass sich so viele junge Leute angemeldet haben. Das zeigt, dass sich der eSport und vor allem das Spiel FIFA auch hier im Eifelkreis Bitburg-Prüm großer Beliebtheit erfreuen.“
Kaffenberger ergänzt: „Die Sparkasse engagiert sich vor Ort – für die Menschen in unserer Region, ganz besonders auch für die Förderung des Sports, für die Vereine und das Ehrenamt. Damit übernehmen wir seit mehr als 160 Jahren aus unserem traditionellen Selbstverständnis heraus Verantwortung für die Menschen in unserer Region. Denn wir sind da zuhause, wo auch die Menschen zuhause sind.“
Mayen – Seit Anfang letzter Woche wird das Team der Burgfestspiele von einer Krankheitswelle heimgesucht, die Mitarbeitende aller Gewerke betrifft und vor allem auch das Schauspielensemble hart getroffen hat. Die nicht erkrankten Mitarbeitenden haben in den letzten Tagen Erhebliches geleistet, um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Nachdem aber nun trotz täglicher Tests noch weitere Krankheitsfälle aufgetreten sind, hat die Leitung der Burgfestspiele entschieden – auch zum Schutz der noch gesunden Mitarbeitenden -, den Spielbetrieb auf der Burgbühne für eine Woche bis einschließlich Samstag, den 16.07.2022 komplett einzustellen. Das betrifft die Produktionen „Aschenputtel“ und „Brigitte Bordeaux“. Bereits erworbene Tickets können ohne weitere Kosten umgetauscht oder storniert werden.
Das Programm auf der Kleinen Bühne im Arresthaus, die Eigenproduktion „Der talentierte Mr. Ripley“ sowie das Festspiel-EXXTRA „Literatur Live“ finden wie geplant statt!
Wir wünschen allen erkrankten Kolleg*innen rasche und vollständige Genesung und freuen uns darauf, unserem Publikum bald wieder alle Produktionen der Burgfestspiele ohne Einschränkungen zeigen zu können!
Staatssekretärin Nicole Steingaß (rechts) und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich unterzeichnen die Landesvereinbarung „handwerk-baut-auf“, über die das Handwerk aus dem gesamten Bundesgebiet verstärkt und noch effektiver in den Wiederaufbau des Ahrtals eingebunden werden soll. Foto: HwK Koblenz
Region/Ahrtal/Koblenz – Mit der Landesinitiative „Handwerk-baut-auf“ wollen Landesregierung und Handwerkskammer (HwK) Koblenz mehr Handwerksunternehmen aus den nicht von der Flut betroffenen Bundesländern für den Wiederaufbau gewinnen. Eine Kooperationsvereinbarung haben Nicole Steingaß, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Innenministerium und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich unterzeichnet.
„Der Bedarf an Fachhandwerkern in den unterschiedlichen Gewerken ist größer als es das Einzugsgebiet der Region bedienen kann. Dies gilt für Privathaushalte, aber auch für den Wiederaufbau der gemeindlichen Infrastruktur mit Feuerwehrhäusern, Schulen und Kindergärten. Mit der Landesinitiative wollen wir verstärkt erreichen, dass das Angebot an Handwerksbetrieben über das eigentliche Einzugsgebiet hinaus deutlich vergrößert wird“, sagte Staatssekretärin Steingaß.
„Die Handwerkskammer Koblenz verfügt über ein gutes Netzwerk zu Kreishandwerkerschaften, Innungen, Fachverbänden und anderen Handwerkskammern. Durch die Kooperationsvereinbarung sind wir in der Lage, unsere Partner und deren Mitgliedsunternehmen bundesweit noch gezielter für eine Registrierung auf der digitalen Plattform handwerk-baut-auf.de zu gewinnen und den Betroffenen eine noch größere Auswahl anzubieten“, sagte Ralf Hellrich.
Es geht auch darum, auf analogem Weg über die Angebote und die Nutzung der Plattform zu informieren. Betroffenen und Handwerksbetrieben sollen die Vorteile nähergebracht werden, auch um möglichen Vorbehalten gegenüber der Beauftragung von Handwerksbetrieben aus anderen Regionen entgegenzuwirken. Wird zum Beispiel die Heizung von einem Handwerksbetrieb aus Norddeutschland eingebaut, kann die Wartung später trotzdem durch den örtlichen Heizungsbauer erfolgen. Rund 1.700 Handwerksbetriebe haben sich bereits auf der digitalen Plattform www.handwerk-baut-auf.de der Handwerkskammer Koblenz registriert, die nun noch stärker durch Flutbetroffene genutzt werden soll. „Die Angebote sind durchaus da. Wir müssen sie noch effektiver und gezielter vermitteln, damit dieses Leistungsspektrum des Handwerks beim Wiederaufbau seine ganze Stärke ausspielen kann“, so Hellrich.
Ansprechpartner bei der HwK Koblenz: Dennis Sisterhenn, Tel. 0261/ 398-285, dennis.sisterhenn@hwk-koblenz.de
Weitere Informationen zur handwerklichen Wiederaufbauhilfe bei der HwK Koblenz über Chiara Marescalco, Tel. 0261/398-205 oder flut@hwk-koblenz.de
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