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Albert Jung erneut zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch ernannt

Kaisersesch – Der Erste Beigeordnete Gerhard Weber verlas den Urkundentext und überreichte die Ernennungsurkunde an Albert Jung. Die Ernennung erfolgte in das Beamtenverhältnis auf Zeit und gilt mit Wirkung zum 15. Juli 2022 für die Dauer von acht Jahren. Gerhard Weber gratulierte Albert Jung und wünschte ihm für die kommende Amtszeit alles Gute.

Bürgermeister Jung bedankte sich für das Vertrauen, das ihm die Wählerinnen und Wähler entgegengebracht haben. In seiner Rede ging er insbesondere auf die Personalentwicklung der Verbandsgemeindeverwaltung ein und hob die Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung hervor. Ein besonderer Dank ging auch an den Verbandsgemeinderat für die konstruktive Zusammenarbeit.

 

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Verfügungsfond für Aachen-Haaren

Aachen – Verlautenheide soll ehrenamtliches Engagement fördern. Bezirksbürgermeister Daniel Hecker und seine Stellvertreterin Nathalie Koentges haben gemeinsam mit Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer und Gerd Einzmann, Mitglied der Bezirksvertretung, einen Verfügungsfond zur Stadtteilerneuerung in Haaren vorgestellt. Diesen hatte die Bezirksvertretung im Juni beschlossen. Ziel des Fonds ist es, im Rahmen der Bezirksentwicklung auch das bürgerschaftliche Engagement zu fördern.

Bürger*innen können ab sofort als Einzelperson oder in Gruppen – aber auch Vereine, Verbände oder Institutionen – Anträge für Projekte, Einzelmaßnahmen oder Investitionen stellen, die aus dem Fond mit bis zu 2.500 Euro gefördert werden.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass ein Bezug zum Bezirk besteht und die Idee dem Leitbild der Stadt Aachen entspricht. Die Projekte, die eine Förderung erhalten, sollen im Rahmen einer kleinen Veranstaltung oder mit einer Aktion präsentiert werden.

Zur Umsetzung stellt die Fachverwaltung eine Anschubfinanzierung in Höhe von 20.000 Euro zur Verfügung. Fragen zu dem Verfügungsfond beantwortet Bezirksamtsleiter Breuer, unter 0241 432-8300 oder per Mail (Ron-Roger.Breuer@mail.aachen.de).

Anträge sollen mit einer Beschreibung an das Bezirksamt Haaren, Germanusstraße 32-34, 52080 Aachen oder per Mail an bezirksamt.haaren@mail.aachen.degesandt werden. Ein interfraktionelles Gremium entscheidet monatlich über die Gewährung der Förderung.

Die Fördergelder müssen bis zum 30. November 2022 abgerufen werden und die Projekte bis zum 30. Juni 2023 final umgesetzt sein. Das Bezirksamt Haaren freut sich auf zahlreiche Zusendungen.

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Nach 24 Stunden bereits erste Sach-Beschädigung

Schutz – Der Dorf-Förderverein Schutz e.V. konnte Mitte Juli in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Schutz dank einer Förderung durch das Förderprogramm „Westenergie vor Ort“ sogenannte „Streetbuddies“ anschaffen. Diese Aufsteller sollen die Verkehrsteilnehmer an Stellen, an denen viele Kinder in der Ortsgemeinde unterwegs sind, aufmerksam machen und so für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

„Wir hoffen, dass durch diese aufmerksamkeitsstarken Aufsteller die Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit innerhalb der Ortslage anpassen und so deutlich weniger gefährliche Situationen für die Kinder entstehen“, so Christian Weirich, 1. Vorsitzender des Dorf-Förderverein Schutz e.V..

„Wir danken ganz herzlich dem Projektpartner Westenergie, ohne dessen finanzielle Förderung dieses Projekt nicht hätte umgesetzt werden können.“, so Weirich weiter.

„Diese eigentlich für Schutz so positive Meldung wird leider durch eine erschreckende Feststellung getrübt. Leider mussten wir bereits innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufstellung der Streetbuddies eine mutwillige Sachbeschädigung verzeichnen. Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen der Aufsteller komplett mit schwarzer Farbe besprüht und so diesen Aufsteller erheblich beschädigt. Es ist traurig, dass es Menschen gibt, die ein solches Engagement innerhalb der Ortsgemeinde mit Füßen treten und offensichtlich keinen Respekt gegenüber fremdem Eigentum haben. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde bei der Polizei eingereicht“, so Thomas Oertlin, Ortsbürgermeister der Gemeinde Schutz.

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Langanhaltende Trockenheit und Hitze sorgen für höchste Warnstufen

Mechernich – Waldbrandgefahr besonders hoch, Offenes Feuer und Rauchen verboten – Die Farben Rot und Dunkelrot dominieren die Karte des Deutschen Wetterdienstes. Das bedeutet: Sehr hohe Waldbrandgefahr, auch in den Mechernicher Wäldern. Doch nicht nur dort, auch der Graslandfeuerindex weist die höchsten Gefahrenstufen aus. Für eine Flächenkommune wie Mechernich birgt auch das ein nicht zu unterschätzendes Risiko. „Dass bei der aktuellen Trockenheit und Hitze Rauchen und offenes Feuer in Wäldern und Freiflächen strikt verboten ist, sollte eigentlich jedem klar sein“, betont Silvia Jambor, Mechernicher Fachbereichsleiterin Ordnungswesen. Eigentlich. Denn laut Landesbetrieb Wald und Holz haben nur 5 Prozent der Waldbrände natürliche Ursachen wie Blitzschlag.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die überwiegende Zahl von Waldbränden menschliche Ursachen hat. Daher wird immer wieder darauf hingewiesen, dass auch von achtlos weggeworfenen Flaschen eine Gefahr ausgehen kann. „Obwohl unsere Feuerwehr unermüdlich sehr gute Aufklärungsarbeit leistet, kann man die Menschen nicht oft genug auf die Waldbrandgefahren hinweisen“, sagt Silvia Jambor.

Brände über Notruf 112 melden

Der Kreisfeuerwehrverband Euskirchen bittet aktuell darum, Waldwege und deren Zufahrten unbedingt für Rettungsfahrzeuge freizuhalten. Zudem sollten Fahrzeuge nur auf befestigten Flächen abgestellt werden, damit heiße Fahrzeugteile kein Gras entzünden. Häufige Ursache für Brände sind auch Zigarettenstummel, die aus fahrenden Autos geschnippt werden. Glimmende Kippen entzünden das dürre Gras im Straßengraben, Wind treibt die Flammen dann in den Wald. Sollte es zu einem Waldbrand kommen, spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle. Daher sollten auch schon kleinere Brände über den Notruf 112 gemeldet werden.

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Essen und Trinken im Sommer

Region/Eisenberg – Bei sommerlichen Temperaturen gilt: Leichter Genuss ist besser! Doch worauf sollte man achten? Bei hoher Temperatur unbedingt leichte Kost, wie Salate ohne Sahne oder Mayonnaise ganz oben auf die Hitliste nehmen. Auch Obst oder rohes Gemüse sind bestens verträglich und sorgen für die nötigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Denn diese Lebensmittel belasten den Organismus deutlich weniger als kalorienreiche, deftige Kost, welche die Verdauungsorgane stark fordert. Dazu gilt: „Lieber mehrere kleine Portionen essen als wenige große Mahlzeiten“, weiß Martina Ebener, Präventionsexpertin der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Wie wäre es also mit einer Zwischenmahlzeit mit wasserhaltigen Obst- und Gemüsesorten wie Melone und Gurke? Aber auch sommerliche Suppen und Brühen enthalten viele Mineralstoffe, die wir beim Schwitzen verlieren. Positiver Nebeneffekt: Sie liefern zusätzliche Flüssigkeit, die der Körper nun dringend benötigt.

Bei Hitze sollte grundsätzlich eines rund um das Thema Trinken bedacht werden: Viel hilft viel!

Bei heißen Temperaturen steigt der Flüssigkeitsbedarf des Körpers an – ganz gleich ob alt oder jung. Wir schwitzen mehr – umso wichtiger ist es nun ausreichend zu trinken. Denn unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser, weshalb wir ohne hinreichende Zufuhr auch nur wenige Tage überleben können. Da das Durstgefühl das letzte Zeichen des Körpers ist, dass er dringend Wasser benötigt, sollte man sich nicht darauf verlassen, sondern schon vorher regelmäßig trinken, warnt Ebener.

Wie viel sollte getrunken werden?

Die AOK-Ernährungsexpertin sagt: „Täglich sollte man rund zwei Liter trinken. Hinzu kommt die Flüssigkeit aus der Nahrung, besonders aus Obst, Gemüse und Salat, sodass wir zirka drei Liter pro Tag aufnehmen.“ Beachtet werden sollte, dass durch starkes Schwitzen – zum Beispiel bei sommerlichen Temperaturen – der Körper mehr Wasser verliert. Deshalb sollten auch Saunagänger und Sportler generell für eine erhöhte Trinkmenge sorgen.

Was aber sollte genau getrunken werden?

Ebener rät: „Am besten trinkt man Wasser oder auch ungesüßte Früchte- und Kräutertees sowie verdünnte Fruchtsäfte, wie beispielsweise Apfelsaftschorle.“ Diese sollte dabei lediglich zu einem Drittel oder einem Viertel aus Fruchtsaft bestehen, denn die Säfte enthalten neben Vitaminen auch jede Menge Kalorien. Daher sollte man höchstens etwa 300 ml Saft pro Tag zu sich nehmen.

Auch gut zu wissen:

Der Körper braucht Flüssigkeit, um die Organe bei ihrer Arbeit zu unterstützen und den Körper von Giftstoffen und Schlacken zu reinigen. Auch muss der Körper ausreichend gekühlt werden. Verzichten sollte man auf Light-Produkte und Alkohol – erst recht bei Hitze. Jedoch gilt dies nicht für Kaffee: Neue Studien haben ergeben, dass dieser dem Körper kein Wasser entzieht, sondern zu der täglichen Flüssigkeitsmenge hinzugerechnet werden kann.

„Regelmäßiges Trinken sollte man sich regelrecht antrainieren“, weiß die AOK-Expertin aus der Praxis. Daher sollte immer ein Glas Wasser bereitstehen, denn dessen Sichtbarkeit erhöht tatsächlich den Verbrauch. Dazu ein Tipp: Einfach von einer unbehandelten Zitrusfrucht eine Scheibe zufügen – oder wie wäre es mit einem Blättchen Zitronenmelisse oder etwas Minze? Probieren sie es aus!

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Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr – Spezialisierte Stroke Unit zertifiziert

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zeit ist Gehirn – Am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr kümmert sich eine spezialisierte Stroke Unit um die Diagnose und Behandlung von Menschen mit Verdacht auf Schlaganfall. Für ihre professionelle Arbeit wurde die Fachabteilung nun von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft zertifiziert.

Er schlägt ein wie ein Blitz und hat nicht selten verheerende Folgen: der Schlaganfall. Für einen günstigen Verlauf ist eine unmittelbare Behandlung von entscheidender Bedeutung. Dabei zählt jede Minute. Um Schlaganfall-Patientinnen und Patienten optimal versorgen zu können, hat das Krankenhaus Maria Hilf bereits im Dezember 1999 – als eines der ersten Kliniken in Rheinland-Pfalz – eine sogenannte Stroke Unit eingerichtet. Die Schlaganfalleinheit ist an die Kardiologie angegliedert und darauf spezialisiert, im Ernstfall schnell und routiniert zu reagieren. Nach einer umfassenden Qualitätsprüfung durfte sich das Team unlängst über eine Zertifizierung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft freuen.

Halbseitige Lähmungen, Seh- und Sprechstörungen gehören zu den typischen Symptomen eines akuten Schlaganfalls. Ursache ist häufig ein Blutgerinnsel, das ein Gefäß im Gehirn verschließt und so Durchblutungsstörungen hervorruft. Die Folge: dahinterliegende Hirnareale werden nicht mehr mit sauerstoffreichem Blut versorgt. „Je länger die betroffenen Zellen von der Blutversorgung abgeschnitten bleiben, desto gravierender fallen die Schädigungen aus“, weiß Stroke-Unit-Leiterin Dr. Someieh Partowi. „Daher ist es unheimlich wichtig, schnellstmöglich eine genaue Diagnose zu stellen und mit der Therapie zu beginnen.“

Grundsätzlich gilt: Wer Anzeichen eines Schlaganfalls bei sich oder anderen wahrnimmt, sollte umgehend den Rettungsdienst rufen. Dieser wird nach Möglichkeit das nächstgelegene Krankenhaus mit einer Stroke Unit anfahren. In der Notaufnahme des Krankenhauses Maria Hilf stehen Ärztinnen und Ärzte bereit, die sich ein sorgfältiges Bild der Lage machen. Sie untersuchen die Betroffenen, fragen Symptome ab und lassen eine Computertomographie (CT) des Gehirns anfertigen. Anschließend nehmen sie Kontakt zu den Neurologinnen und Neurologen des Telestroke-Netzwerks Rheinland-Pfalz auf. Diese können sich live per Video ins Behandlungszimmer zuschalten, um ihre neurologische Expertise einzubringen. Der gesamte Prozess dauert in der Regel nicht länger als 30 Minuten.

Bestätigt sich der Verdacht auf einen Schlaganfall durch ein Blutgerinnsel, leitet das Ärzteteam die sogenannte Lyse-Therapie ein. Dabei erhalten Betroffene ein Medikament, welches das Blutgerinnsel auflöst und dafür sorgt, dass die Zellen im Gehirn wieder ausreichend versorgt werden. „Wenn wir innerhalb des gebotenen Zeitfensters reagieren, können sich die Nervenzellen in der Regel wieder erholen und die neurologischen Ausfälle bilden sich komplett zurück“, sagt Partowi.

„Die aktuelle Zertifizierung bestätigt nun noch einmal, was wir eigentlich schon lange wissen“, sagt Dr. Theodoros Ballidis, Chefarzt der Kardiologie. „Nämlich, dass eine versierte und routinierte Stroke Unit die Behandlung von Schlaganfallpatienten deutlich verbessern und in vielen Fällen Schlimmeres verhindern kann.“ Denn: Zeit ist Gehirn.

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Stadtglühen am 20. und 21. Juli in Aachen – Absage wegen Unwetter-Warnung

Aachen – In den kommenden Tagen macht das Wetter dem Stadtglühen, dem Sommer-Festival der freien Kulturszene in der Stadt, einen dicken Strich durch die Rechnung: Aufgrund der aktuellen Wetterwarnungen, die für heute und morgen vor allem in den Abendstunden eine hohe Gewittergefahr sowie Regenwahrscheinlichkeit und Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h ankündigen, werden die Veranstaltungen am Mittwoch, 20. Juni, und am Donnerstag, 21. Juli, im Park des Ludwig Forums an der Jülicher Straße vorsorglich abgesagt.

„Wir bedauern das sehr“, so Rainer Beck, Leiter des städtischen Veranstaltungsmanagements, „aber aufgrund des Veranstaltungscharakters im Freien und eventueller Gefahren für Besucher*innen und Akteur*innen konnten wir uns einfach nicht anders entscheiden“.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Spielorten des Stadtglühens, das noch bis zum 7. August die Aachener*innen in seinen Bann ziehen möchte, gibt es im Internet unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.

 

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leckermyk.de liefert Überblick zu regionalen Gastgebern, Hofläden, Weingütern und Rezepten

Region/Mayen-Koblenz – Essen und Trinken, was aus der Region kommt. Eier, Obst, Gemüse vom Hofladen um die Ecke, Fleisch aus der Region vom Metzger nebenan, hervorragende Weine von Rhein und Mosel, ein regionales gastronomisches Angebot sowie traditionelle Rezepte wie der Döppekooche – das und vieles mehr steht für regionale Genüsse im Landkreis Mayen-Koblenz. Dieses riesige und qualitativ hochwertige Angebot ist ab sofort unter www.leckermyk.de abrufbar.

Die neue Homepage ist in mehrere Kategorien unterteilt. Unter „Gastgeber“ sind alle Restaurants und Lokale gelistet, bei denen Regionalität hoch im Kurs steht. Die Ergebnisse lassen sich nach Interessen filtern und auch eine Kartenansicht bietet einen einfachen Überblick.

Wer Lust auf einen tollen Wein hat, wird mit Sicherheit in der Übersicht „Weingüter“ fündig. leckerMYK zeigt über 50 herausragende Weingüter an Rhein und Mosel, die nicht ausschließlich für ihre Weine bekannt sind. Purer Genuss und Gastfreundlichkeit beim Verkosten der edlen Tropfen sind garantiert.

Heimische, qualitativ hochwertige Produkte und saisonale Lebensmittel stehen in der Kategorie „Hofläden“ im Fokus. Wem Nachhaltigkeit am Herzen liegt und mit frischen Lebensmitteln aus der Heimat kochen möchte, wird hier definitiv fündig. Über 40 Hofläden und Verkaufsstellen findet man unter leckermyk.de.

In Mayen-Koblenz kennt ihn nahezu jeder: Der Döppekooche ist ein Sinnbild für die regionale Küche im Landkreis. Wie man ihn zubereitet, erfährt man in der Kategorie „Rezepte“. Dort gibt es auch Rezepte für weitere Leckereien wie die Maifelder Kartoffelsuppe oder eine Rieslingcreme.

Auch ein Veranstaltungskalender ist vollgepackt und fasst alles vom Wochenmarkt über Weinfeste bis zu Führungen rund um das Thema Genuss zusammen. Kulinarische Geschichten und Wissenswertes zu heimischen Produkten liefert der leckerMYK Blog.

Die Initiative „leckerMYK“ bietet über das Informationsangebot auf der neuen Internetseite hinaus noch mehr. Lust auf Regionalität sollen auch Themenwochen wecken. Nachdem im Mai bereits eine Kräuterwoche stattgefunden hat, dreht sich bei der „leckerMYK“ – Kartoffelwoche vom 08. bis 16. Oktober dann alles um die „tolle Knolle“, die im Landkreis und insbesondere auf dem Maifeld eine wichtige Rolle spielt und zu den Top Ten der regionalen Anbauprodukte in Mayen-Koblenz gehört.

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Wander-Ausstellung zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz in Ahrweiler eröffnet

Ahrweiler – Die Wiederaufbaubeauftragte des Landes, Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß, hat gemeinsam mit Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, die Wanderausstellung „Der Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz“ eröffnet. Auf zwölf großformatigen Stelltafeln sind ausgewählte Szenen und Beobachtungen vom Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 zu sehen. Eine 13. Tafel erinnert an die Bilder unmittelbar nach der Flut.

„Die Ausstellung zeigt die Zerstörung, vor allem zeigt sie aber den unbändigen Willen, die Flutgebiete wieder aufzubauen und sie führt vor Augen, was gemeinsam mit den vielen Helferinnen und Helfern innerhalb eines Jahres alles auf die Beine gestellt werden konnte. Die Wanderausstellung soll einen Beitrag dazu leisten, dass das Geschehene nicht vergessen wird“, so Steingaß. Neben der großen Hilfsbereitschaft der Blaulichtorganisationen, der Bundeswehr und von Tausenden Freiwilligen aus ganz Deutschland zeigten die Stelltafeln auch Bilder vom Aufbau von Privathäusern und Infrastruktur sowie die psychologische Unterstützung für die Menschen im Ahrtal. Jede Stelltafel informiere zu einem Oberthema.

„Wir befinden uns hier, in unserer Geschäftsstelle in Ahrweiler, an einem Ort, der vor einem Jahr ebenfalls von der Flut überschwemmt wurde. Umso erfreulicher ist es, hier und heute für die nächsten Wochen die Wanderausstellung beherbergen zu dürfen. Gemeinsam haben wir im Ahrtal in den vergangenen Monaten schon vieles erreicht. Es bleibt aber noch vieles zu tun. Dies gilt für den Neuaufbau anderer unserer Geschäftsstellen genauso wie für zahlreiche betroffenen Privatleute und Gewerbetreibende entlang der Ahr. Auf diesem Weg bleibt es wichtig, den Glauben und den Willen nicht zu verlieren. Hierbei wollen und werden wir unsere Kunden, die Menschen und die Region auch weiterhin unbürokratisch und bestmöglich unterstützen. Unterstützen heißt für uns nicht nur Bankdienstleistungen erbringen, sondern auch Zuhören und Helfen“, hielt Guido Mombauer anlässlich der Ausstellungseröffnung fest.

Die Ausstellung soll auch signalisieren, dass Tagestouristen und Urlauber eingeladen sind, das Ahrtal zu besuchen. Die  Wanderausstellung „Der Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz“ kann bis zum 4. August 2022 während der Öffnungszeiten der Hauptgeschäftsstelle der Kreissparkasse in Ahrweiler besucht werden. Danach ist sie in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Ahrweiler zu sehen. Weitere Stationen im Kreis Ahrweiler sind im Anschluss geplant.

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Fische und Kleintiere erholen sich von der Flut-Katastrophe in der Ahr und deren Nebengewässern

Euskirchen – Erste Untersuchungsergebnisse bestätigen die Hoffnung der Biologen. Nach der Flutkatastrophe 2021 waren die Folgen für Fische und andere Tiere in den Gewässern erst einmal zweitrangig. Fast ein Jahr danach stellte sich aber auch die Frage nach den Auswirkungen auf die Natur. So führte der Kreis Euskirchen mit Unterstützung des Museums König Bonn im Mai stichprobenartige Untersuchungen der Fische und Kleintiere in der Ahr und deren Nebengewässer durch.

Die Ergebnisse der Untersuchungen waren überraschend erfreulich, so konnten alle Fischarten, die vor der Flut vorhanden waren, auch jetzt nachgewiesen werden. Bei Fischarten wie Bachforelle und Äsche, die den Anglern besonders am Herzen liegen, wurde auch häufig Nachwuchs gefunden. Ebenfalls erfreulich war die wieder gute Besiedlung der Bäche mit Kleintieren, wie Bachflohkrebsen, Insekten oder Schnecken, die die Nahrungsgrundlage für die Fische darstellen.

„Es sind zwar noch nicht so viele Fische wie vor der Flut in den Gewässern, aber die Entwicklung ist sehr positiv, da auch ausreichend Nahrung vorhanden ist“, resümiert Dr. Harald Groß, Gewässerbiologe bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Euskirchen. Die Natur scheint sich nach dieser Katastrophe schnell regenerieren zu können, wobei schon größere Unterschiede zwischen den Arten bestehen. So gibt es Arten, die sehr stark und weniger stark betroffen sind. Ein „Sorgenkind“ ist das Bachneunauge, ein kleiner aalähnlicher Fisch, der wohl nicht vielen Menschen bekannt ist. Die Tiere leben in Sandbänken, die oft weggespült wurden, und sind keine besonders guten Schwimmer. Auch scheinen Köcherfliegenlarven, die Wohnröhren aus Sandkörnchen bauen, stärker betroffen zu sein als andere Insektenlarven.

Hochwasserereignisse, wenn auch nicht in diesem extremen Ausmaß, sind für Fließgewässer wichtig, da dadurch der Gewässerboden umgelagert wird. So entstehen u.a. neue Kiesbänke, deren Lücken nicht mit feinem Schlamm zugesetzt sind und dadurch einen idealen Bereich für die Eiablage der Bachforellen bieten. Diese Lücken sind auch ein wichtiger Lebensraum für Kleintiere. Die Hoffnung, dass die Flut zumindest in dieser Hinsicht einen positiven Effekt hatte, scheint sich jetzt zu bestätigen.

Sicherlich hat dieses Extremereignis zu Verlusten und einer gewissen Auslese geführt. Gerade bei den Fischen haben eher die starken und gesunden Tiere überlebt. Wenn sich diese jetzt vermehren, könnte sich daraus ein deutlich gesünderer Fischbestand entwickeln. Daher lehnt der Kreis Euskirchen auch das Aussetzen von Fischen, die aus Teichanlagen stammen, keine Strömung kennen und nur Kunstfutter gewohnt sind, kategorisch ab. „Damit würden wir die einsetzende positive Entwicklung des Fischbestandes möglicherweise behindern, wobei grundsätzlich bezweifelt wird, ob solche Besatzfische überhaupt im Fließgewässer länger überleben“, gibt der Gewässerbiologe zu bedenken. Verschiedene Untersuchungen zeigen eine eher geringe Überlebensrate von eingesetzten Fischen.

Der Weg des Kreises Euskirchen und der Fischereigenossenschaft Blankenheim, einem Zusammenschluss der Gewässereigentümer, wird es daher sein, der Natur Zeit zur Regeneration und Entwicklung zu geben. Um dies zu ermöglichen, sollten aber auch die Bauarbeiten an den Gewässern mit einer gewissen Sorgfalt durchgeführt werden. Das war leider in der Vergangenheit nicht immer der Fall und hat schon zu erheblichen Verschmutzungen der Gewässer geführt. Wichtig ist, Maßnahmen an den Gewässern, soweit keine Gefahr im Verzuge besteht, ausreichend zu planen bzw. zu prüfen, ob sie wirklich notwendig sind. Unüberlegter Aktionismus, wie er in einzelnen Fällen im Flutgebiet vorgekommen ist, hat teilweise die Hochwassergefahr sogar noch erhöht. Aus Sicht des Kreises Euskirchen ist das der falsche Weg.