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Auszubildende aus allen Bereichen erfolgreich – Stadt Meckenheim gratuliert herzlich

Meckenheim – Auch in diesem Sommer haben alle Auszubildenden der Stadt Meckenheim ihre Abschlussprüfung mit Bravour bestanden. In den Ausbildungszweigen Verwaltungsfachangestellte und Erzieherinnen bzw. Erzieher waren die jungen Nachwuchskräfte sehr erfolgreich. „Ich freue mich über die hervorragenden Leistungen und wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit,“ gratulierte Bürgermeister Holger Jung gemeinsam mit der Ausbildungsleiterin Britta Röhrig, der Ausbildungsbeauftragten Silke Grohs sowie der neuen Teamleiterin Kindertagesbetreuung Christine Hilger.

Die Auszubildenden zur Erzieherin Quardia Al-Jaoui, Katharina Arndt, Catherine Klein, Karla Morelli und Celin Zeiske werden allesamt in motivierte Teams der städtischen Kindertageseinrichtungen übernommen.

Eine Übernahmegarantie gab es auch für die Azubis in der Verwaltung. Davon macht Julia Unruh Gebrauch, die ab sofort das Team des Fachbereichs Soziales, Migration und Integration unterstützt. Jan Mager und Tom Melchior verlassen die Stadt Meckenheim, um ein Studium bei der Bundesverwaltung zu beginnen. „Wir wünschen ihnen für ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute und hoffen, dass sie immer noch ein Auge auf die Stellenausschreibungen der Stadt Meckenheim haben werden. Sie sind jederzeit herzlich willkommen“, verabschiedete Britta Röhrig die beiden Auszubildenden.

Die Stadt Meckenheim bildet im Rahmen des Personalentwicklungskonzeptes für den eigenen Bedarf aus und möchte auch weiterhin langfristig mit ihren eigenen Nachwuchskräften planen.

Für das kommende Ausbildungsjahr 2023 sucht die Apfelstadt wieder engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für das duale Studium Bachelor of Laws, die Verwaltungsfachangestelltenausbildung und die Erzieherausbildung. Die entsprechenden Stellenausschreibungen werden nach den Sommerferien im Bewerbungsportal online veröffentlicht.

Einen kompletten Überblick über alle Stellenangebote der Stadt Meckenheim gibt es unter: https://karriere.meckenheim.de

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Nordrhein-Westfalen verlängert Corona-Regelungen

Region/Düsseldorf – Corona-Schutzverordnung sowie Test- und Quarantäneverordnung bestehen zunächst bis zum 25. August 2022 weiterhin. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat die Corona-Schutzverordnung und die Test- und Quarantäneverordnung bis zum 25. August 2022 verlängert. Hintergrund sind die nach wie vor hohen Infektionszahlen in allen Altersklassen sowie die weiterhin hohe Zahl von Patientinnen und Patienten mit einer Coronainfektion in den Krankenhäusern.

Nach der Corona-Schutzverordnung gilt in Nordrhein-Westfalen also weiterhin:

  • Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt analog zu den bundesrechtlich geregelten Maskenpflichten im überregionalen Schienenverkehr erhalten.
  • Bestehen bleiben außerdem die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen.
  • Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen.
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt.
  • In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.

Die Test-und-Quarantäneverordnung wurde ebenfalls verlängert. Auch künftig gilt: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht jedoch die Möglichkeit der Freitestung. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.

Die Änderungsverordnung mit den Verlängerungen tritt formal am 28. Juli 2022 in Kraft, so dass die Verordnungen jeweils ohne Unterbrechung fortgelten.

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Neuer Service an Meckenheimer Haltestellen erhöht die Kunden-Zufriedenheit

Meckenheim – Dynamische Anzeiger informieren die Fahrgäste in Echtzeit. Fahrgäste werden an den Bushaltestellen in Meckenheim ab sofort noch besser informiert, denn die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) rüstet nach und hat bereits 14 dynamische Fahrgastinformationsanzeiger an sieben Standorten angebracht. Davon machten sich Bürgermeister Holger Jung, Markus Rügler Niederlassungs- und Betriebsleiter und Frank Velte Projektmanagement Digitalisierung der RVK, sowie Marcus Witsch Leiter des städtischen Fachbereichs Verkehr und Grünflächen und die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke an der Haltestelle am Rathaus ein Bild vor Ort.

Die Neuerungen umfassen eine digitale Fahrplananzeige mit zwei- oder vierzeiligem Display sowie eine Vorlesefunktion für sehbehinderte Menschen. Auf Knopfdruck werden die angezeigten Informationen akustisch wiedergegeben. Die Anzeiger werden durch Batterien und Solarpanele betrieben und sind in die Haltestellenmasten integriert. Darüber hinaus besteht das Angebot aus großen, an das Stromnetz angebundenen Übersichtsanzeiger mit digitalem, hochformatigem 46-Zoll-Monitor zu informieren. Über diese fest verbauten Übersichtsanzeiger können auch Piktogramme und Werbeeinblendungen eingespielt werden. Diese werden voraussichtlich ab Oktober 2022 an den Standorten: Bahnhof Meckenheim, Bahnhof Industriepark und Le-Mée-Platz angebracht.

Die Fahrgäste profitieren von dieser Neuerung und können fortan die Abfahrtszeit ihres Busses in Echtzeit ablesen. Dadurch wird die Nutzerzufriedenheit gesteigert und ein weiterer Baustein hin zu einem zukunftsorientierten und attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr gelegt. Holger Jung berichtete bereits von sehr positiven Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. Ende Juni wurde mit dem Aufstellen der 14 Haltemasten mit integrierten Anzeigen entlang der Hauptverkehrsachsen begonnen. Inzwischen ist die Installation abgeschlossen.

Beim „Aufstellen von Anzeigern im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis“ handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen RVK und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden des linksrheinischen Kreisgebietes, Alfter, Bornheim, Rheinbach, Meckenheim, Swisttal und Wachtberg. Ziel ist es, die Fahrgastinformation zu verbessern. Die Beantragung der Fördermittel erfolgte durch die RVK als Zuwendungsempfängerin beim Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR).

Die Kosten für Meckenheim belaufen sich auf
ca. 250.000 €, das heißt bei einer 90% Förderung übernimmt der NVR 225.000 €. 10% beträgt der Eigenanteil der Stadt Meckenheim.

 

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Schutz vor Radon – Stadt Mechernich hat öffentliche Gebäude und Schulen untersuchen lassen

Mechernich-Rißdorf – „Radon ist ein radioaktives Edelgas, welches insbesondere in hohen Konzentrationen gesundheitsschädigend ist. Hält man sich über längere Zeit in Räumen mit hohen Radonkonzentrationen auf, erhöht sich das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken“.

Richard Zinken möchte mit seiner Öffentlichkeitsarbeit – so jetzt auch über den Mechernicher „Bürgerbrief“ – Aufmerksamkeit für das Problem Radonbelastung bekommen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dieses Zitat ist weder ein Hirngespinst aus der Querdenkerszene, noch Panikmache. Es stammt von der Zentralen Radonstelle des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Landesinstitut für Arbeitsgestaltung. Radon kommt natürlicherweise und überall auf der Erde vor, allerdings in unterschiedlichen Konzentrationen.

Trotz klarer gesetzlicher Vorgaben und Formulierungen und regionsweise reichlich vorkommenden Radons gehört keine einzige Gemeinde des Bundeslandes NRW ebenso wie seines südlichen Nachbarn Rheinland-Pfalz zu den im Bundesstrahlenschutzgesetz vorgesehenen Radonvorsorgegebieten und hat auch keinen Radonmaßnahmenplan, wie der Rißdorfer Ingenieur Richard Zinken kritisiert.

Er erhob seine Stimme in den vergangenen Wochen in Fernsehsendungen wie „Markt“ (WDR) oder „Frontal“ (ZDF), aber er kam auch im Bayerischen Rundfunk, bei NDR, RTL, VOX und Arte zu Wort. Dem Mechernicher „Bürgerbrief“ sagte der 56-jährige Ingenieur, sechsfache Familienvater und Betreiber der Firma „RADEA Stammhaus GmbH“: „Es war vermutlich ein Fehler, in den Ausführungsbestimmungen zum bundesweiten Strahlenschutzgesetz den einzelnen Bundesländern selbst zu überlassen, ob und wie sie sich einstufen.“

Belgische Eifel komplett Vorsorgegebiet

Das deutsche Strahlenschutzgesetz hat 2017 mit Beschluss von Bundestag und Bundesrat den Referenzwert von 300 Bq/m3 für die Radonaktivitätskonzentration im Jahresmittel für Aufenthaltsräume und für Arbeitsplätze festgelegt (§ 124 und 126 StrlSchG). „Wenn möglich soll dieser Referenzwert nicht überschritten werden“, so Thomas Hambach, der Erste Beigeordnete der Stadtverwaltung Mechernich. Bei einer Überschreitung des Referenzwertes an Arbeitsplätzen ergäben sich für den Arbeitgeber gemäß §§ 127ff StrlSchG weitergehende Pflichten.

Richard Zinken hält die Nordeifel definitiv für ein Radonvorsorgegebiet, Messungen in Kallmuth, Bergstein, in Holzheim, Nettersheim und vielen anderen Orten hätten es bestätigt: „Die benachbarte Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien um Eupen, Malmedy und St. Vith ist komplett als Radongebiet eingestuft!“

Die bundesdeutsche Eifel hingegen gar nicht – wo es nach Zinkens Feststellungen reichlich Radonausdünstungen mit Süd-Nordgefälle gibt. In Rißdorf misst er kaum radioaktives Gas, in Kallmuth aber schon und in Blankenheim mehr als in Nettersheim…

In einem Radonvorsorgegebiet wird der Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter in einer beträchtlichen Anzahl von Gebäuden überschritten. Hier gelten dann besondere Regeln für den Schutz vor Radon, insbesondere bei Neubauten und bei Arbeitsplätzen, die im Erdgeschoss oder Keller liegen.

Besondere Sensibilität sollte in Schulen und Kindergärten herrschen, so der sechsfache Vater aus Rißdorf. Die Methoden, Radon festzustellen und ausschalten, seien relativ einfach und nicht unbedingt kostspielig. Wie aus der Stadtverwaltung Mechernich auf Nachfrage mitgeteilt wurde, haben dort bereits in den Jahren 2020 und 21 Messungen in verschiedenen Gebäuden wie Schulen oder dem Rathaus über einen Zeitraum von einem Jahr stattgefunden. „Alle Messungsergebnisse lagen unter 100 Becquerel und damit im absolut unauffälligen Bereich“, so der stellvertretende Verwaltungschef Thomas Hambach.

„Radon ist das Produkt einer radioaktiven Zerfallskette aus Uran“, konstatiert der Rißdorfer Ingenieur. Wo Radon in erhöhter Konzentration vorkomme und zum Beispiel aus Schiefergestein und Granit Radon freigesetzt wird, gelangt das dann in unsere Lunge und reichert sich im Körper an. Zinken: „Buntsandstein wie in der Mechernicher Ecke ist weniger anfällig.“

Nach einem Maschinenbau-Studium an der RWTH Aachen beschäftigte er sich der heute 56-jährige Ingenieur und sechsfache Familienvater als Mitarbeiter verschiedener Industrieunternehmen mit den Themen Produktion/Produktionssystematik, Effizienz und Prozesssicherung. Anschließend wechselte er in den Bereich M & A und danach in den internationalen Vertrieb komplexer Produkte und Systeme.

Seit 2011 leitete Zinken die Vertretung eines schwedischen Unternehmens in Deutschland und der Schweiz. In Skandinavien lernte Richard Zinken das Thema Radon im Rahmen des Stadt-Sanierungsprojektes in Linköping kennen.

 Kindergärten und Schulen saniert

Mit seiner Firma Radea hat der Rißdorfer unter anderem bereits einige Schulen, Kindergärten und andere öffentliche Gebäude im Hochsauerlandkreis und in Arnsberg, in Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg in Angriff genommen. Auch 22 Kasernengebäude wurden von Radea radonsaniert.

Neben seiner geschäftlichen Ingenieurstätigkeit gehört Richard Zinken zu den Initiatoren der in Gründung befindlichen „Stiftung Radonschutz“ an. Das ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Medizinern, Bausachverständigen, Ingenieuren und Juristen.

Richard Zinken weiß aus seiner beruflichen Tätigkeit, dass man in Wohnhauskellern, Firmen und öffentlichen Einrichtungen natürlicherweise ausströmendes Gas beherrschen kann. Durch die Behebung von Baumängeln, abdichtende bauliche Maßnahmen, Be- und Entlüftung – oder durch das Absaugen des gesundheitsbedrohlichen Gases.

Richard Zinken: „In den allermeisten Fällen kann man rasch und gründlich helfen. Die Radonbelastung sinkt dann sofort und abrupt auf unter hundert Becquerel. Manchmal können die Maßnahmen im Rahmen ohnehin fälliger subventionsfähiger Isolierungsarbeiten durchgeführt werden.“

Alleine das Verfahren „Kopf in den Sand stecken“ sei überhaupt nicht hilfreich, das in NRW und Rheinland-Pflanz, aber auch in anderen Bundesländern zurzeit angewendet werde. Wie nahe und tragisch die Dinge oft beieinander liegen, stellte Zinken bei Messungen in Bergstein (Gemeinde Hürtgenwald) fest. Er untersuchte das (moderne) Wohnhaus eines Ehepaares, Mann und Frau waren an Lungenkrebs erkrankt.

Zinken maß dort im Keller 20.000 Becquerel pro Kubikmeter Luft, während der Bohrarbeiten sogar 100.000, der Referenzwert beträgt 300 im Jahresmittel. Im gegenüberliegenden alten Fachwerkhaus des Schwiegervaters mit gestampftem Lehmboden im Keller wurde so gut wie keine Radonbelastung gemessen. In Lörrach maß der Mechernicher Ingenieur seinen bisherigen Radon-Spitzenwert mit 160.000 Becquerel.

Selbsttest für rund 28 Euro

Messen können Bürger die Radonbelastung in den eigenen vier Wänden mit einer Art Selbsttest. Wer wissen möchte, wie hoch die Radonkonzentration zu Hause oder am Arbeitsplatz ist, kann sich für rund 28 Euro ein so genanntes Exposimeter von der Messstelle kommen lassen, zwölf Monate im Keller auslegen und dann auswerten lassen. Wer eine erhöhte Konzentration feststellt, kann sich im Internet unter www.radonfachpersonen.de Rat und Unterstützung für das weitere Vorgehen verschaffen.

Richard Zinken möchte mit seiner Öffentlichkeitsarbeit – so jetzt auch über den Mechernicher „Bürgerbrief“ – Aufmerksamkeit für das Problem bekommen. Bislang hätten sich die örtlichen Landtagsabgeordneten noch nicht bei ihm gemeldet, die Einfluss auf die Ausweisung von Radonvorsorgegebieten in NRW nehmen könnten.

Glücklich wäre der Rißdorfer Ingenieur, wenn sich Bürgermeister und der Landrat an der Schaffung einer politischen Lobby für Radonvorsorgegebiete in NRW annehmen würden. Es sei Unterstützung nötig.

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Smarte Region MYK10 startet Workshop zu „Augmented Reality“ im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Wie sah der Alltag auf der Burg Eltz im Mittelalter aus? Wie verlief die Krönung deutscher Könige am Königsstuhl in Rhens? Und wie geschäftig ging es in der Sayner Hütte zur Zeit des aktiven Betriebs zu? Mithilfe von „Augmented Reality“ möchte der Landkreis Mayen-Koblenz sein reiches kulturelles Erbe digital erlebbar machen. Aus diesem Grund veranstaltete die Smarte Region MYK10 gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) einen Workshop unter dem Motto „Zeitreise durch MYK“ auf Schloss Sayn. Ziel war es, gemeinsam Nutzungs- und Ausgestaltungsmöglichkeiten derartiger digital unterstützter Zeitreisen zu erarbeiten. Schließlich ist der Landkreis reich an Sehenswürdigkeiten, die schon heute jedes Jahr von hunderttausenden Übernachtungs- und Tagesgästen besucht werden und die zumeist eine lange Historie besitzen.

„Wir möchten den Tourismus in Mayen-Koblenz auf eine zweite, digitale Ebene heben und damit neben Touristen auch Bürgerinnen und Bürger ansprechen“, sagt Michael Schwippert, stellvertretender Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik, deren Vertretern ebenso wie Vertreter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein und Touristiker der kreisangehörigen Städte und Verbandsgemeinden am interaktiven Workshop teilgenommen haben. Über „Augmented Reality“ ist das auf moderne Weise möglich: Beispielsweise könnte man das Smartphone am Alten Krahnen in Andernach langsam im Panorama-Modus schwenken und auf dem Display das Stadtbild aus dem Jahr 1600 sehen. Man würde angezeigt bekommen, wie es früher einmal war – mit dem alten Krahnen direkt am Rhein, der vornehmlich Mühlsteine, Tuff und Wein verlud und zu den größten Verladestationen an Deutschlands Binnengewässern gehörte.

Was ist „Augmented Reality“?

„Augmented Reality“ bedeutet auf Deutsch übersetzt „erweiterte Realität“. Es beschreibt die Überlagerung von digitalen Informationen im realen Raum. Ein wesentliches Merkmal der „Augmented Reality“ ist der konkrete räumliche Bezug – und damit die Erweiterung – zur tatsächlichen Gegenwart. So lassen sich mediale Elemente fließend in die wirkliche Umgebung einbetten und mithilfe eines digitalen Endgeräts darstellen. Das Smartphone oder Tablet werden dabei zum Werkzeug für spannende Ausflüge in die Historie der Rhein-Mosel-Eifel-Region.

Die Anwendung von „Augmented Reality“ in Mayen-Koblenz soll der Erweiterung des Kultur- und Naturtourismus hin zum Erlebnistourismus dienen. Die Touristiker im gesamten Landkreis möchten dem digitalen Wandel aktiv begegnen und gleichzeitig auf die sich verändernden Anforderungen und Bedürfnisse der Touristen im digitalen Zeitalter eingehen. Doch nicht nur für Touristen dürfte ein solches Angebot spannend sein. Auch für die Menschen im Landkreis bietet dies die Möglichkeit, die eigene Heimat und deren Geschichte auf neue Art zu erleben. Dies gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche, die durch die Verschmelzung von Fiktion und Realität die Geschichte ihrer Heimat ganz neu erleben können.

Besonders wichtig war es den Teilnehmenden des Workshops, dass nicht nur Augmented Reality zum Einsatz kommt, sondern auch weitere interaktive Funktionen wie beispielsweise Hinweise auf ähnliche Sehenswürdigkeiten im Landkreis, Spiele oder Rätsel für Kinder oder ein Einfügen weiterer Informationen zu Sehenswürdigkeiten über eine Art Wiki möglich sind. Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse des Workshops in einem Projektsteckbrief zusammengetragen und weiter geschärft.

Zum Hintergrund:

Seit 2020 ist der Landkreis Mayen-Koblenz eines der ausgewählten deutschlandweiten „Modellprojekte Smart Cities“ des damaligen Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (heute Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung Bauwesen) sowie der KfW. Unter dem Titel „Smarte Region MYK10“ werden hier vor Ort mithilfe dieser Förderung bis Ende 2027 zukunftsweisende analoge und digitale Strategien sowie Lösungen für alle Daseinsbereiche entwickelt und erprobt. Hierzu zählt auch der Tourismus.

Der Impuls zur Entwicklung einer App mithilfe von „Augmented Reality“ für den Tourismus kam aus dem in 2021 durchgeführten Ideenwettbewerb der Smarten Region MYK10 sowie vonseiten der REMET.

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Rollender Spaß in Kreuzau – Per Skateboard durch die Sommerferien

Kreuzau – Westenenergie und skate-aid bieten Workshops für Kinder und Jugendliche an. Rollende Räder, tolle Tricks, Hinfallen, Aufstehen und wieder Versuchen, das macht den Skateboard-Workshop aus. In Kooperation mit der Gemeinde Kreuzau, dem Energieunternehmen Westenergie und der Initiative skate-aid aus Münster, findet in der zweiten Hälfte der Sommerferien der zweitägige Workshop für Kinder und Jugendliche unter Federführung von echten Profis statt.

Peter Macherey, 1. Stellv. Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau und Achim Diewald, Kommunalmanager bei Westenergie, überzeugten sich am zweiten Tag des Workshops von den Ergebnissen des Workshops.

Bevor es auf die Bretter ging, hatten die teilnehmenden Kinder und Jugendliche am Tag zuvor unter fachmännischer Anleitung das eigene Skateboard zusammengebaut und wagten dann unter Anleitung erste Fahrversuche auf den rollenden Brettern. „Der Workshop findet zum ersten Mal in Kreuzau statt und es ist klasse zu beobachten, wie schnell die Kids Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie dabei sind. Das Ferienprogramm für die Kreuzauer Kinder wird mit diesem Workshop von Westenergie prima ergänzt“, freute sich Macherey.

Bereits seit 2016 organisieren das Energieunternehmen und die Initiative gemeinsam die Workshops. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr einen Skateboardworkshop in Kreuzau anbieten konnten und hoffen, dass die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Leidenschaft fürs Skateboarden entdecken können“, sagte Achim Diewald, Kommunalmanager bei Westenergie.

So kommt es auch, dass jedes Jahr mehr Kommunen teilnehmen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 32, neun mehr als 2020.

Westenergie und die Initiative skate-aid bieten in den Sommer- und Herbstferien zum siebten Mal gemeinsame Skateboardworkshops an. Gedacht ist das Programm für bis zu 40 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren. In den zweitägigen Workshops lernen sie technische Grundlagen des Skateboardfahrens, wie zum Beispiel Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen, aber auch fachliche Basics: Welche Boardgröße ist für wen geeignet? Welche Auswirkungen haben weiche Rollen auf die Geschwindigkeit? Welchen Unterschied macht es, wenn das Board harte oder weiche Lenkgummis hat?

Ein Team um den Skateboard-Pionier und skate-aid Gründer Titus Dittmann leitet die Workshops. Sein pädagogischer Ansatz: Skaten eignet sich sowohl für die sportliche Entwicklung als auch für die Persönlichkeitsbildung. Titus Dittmann betont: „Skateboarden verbindet. Es führt die verschiedensten Menschen zusammen. Gleichzeitig schafft es Freiräume und ermöglicht so Kindern und Jugendlichen, sich auszuleben. Gerade in ihrer Orientierungsphase ist das sehr wichtig für die Entwicklung. Die Tricks und Fertigkeiten, die die jungen Menschen während des Workshops erlernen, unterstützen sie also in ihrer Persönlichkeitsbildung.“

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Westenergie stellt Verpflegung und Schutzkleidung wie Helme und Schoner sowie die Boards, mit denen die Teilnehmenden cruisen. Zum krönenden Abschluss des Workshops dürfen die Kinder und Jugendlichen ihre Boards behalten und mit nach Hause nehmen. Weitere Informationen zu skate-aid gibt es unter www.skate-aid.org.

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Ab heute Freitag 22. Juli wieder volles Programm bei den Burgfestspielen in Mayen

Mayen – Nach zweieinhalb Wochen im Ausnahmezustand freuen wir uns sehr, dass alle erkrankten Mitarbeitenden der Burgfestspiele wieder vollständig genesen sind und dass wir ab dem heutigen Freitag, 22. Juli 2022 unser komplettes Programm wie geplant für Sie spielen können! Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für alle Genesungswünsche und Grüße, die uns von vielen Menschen über verschiedene Wege erreicht haben, wir bedanken uns für Ihre Geduld und Ihr Verständnis für die schwierige Situation der letzten Wochen.

Ganz herzlich wollen wir uns auch beim gesamten Festspiel-Team bedanken, das seit Beginn der Krankheitswelle Enormes geleistet hat, um immer wieder Vorstellungen zu retten und den Betrieb so weit wie möglich aufrechtzuerhalten.

Nun kann es wieder mit komplettem Programm und voller Kraft voraus gehen! Wir freuen uns auf alle Kolleg*innen, auf „Brigitte Bordeaux“, „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ und „Aschenputtel“ auf der Burgbühne, auf „Urfaust“ und „Der talentierte Mr. Ripley“ im Alten Arresthaus, auf jede Menge Festspiel-Exxtras – und vor allen Dingen auf Sie, unser Publikum!

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Eine Mittagspause in Aachen mit dem „Kehrmännchen“

Aachen – Barrieren abbauen und Verständnis für die Arbeit entwickeln, der sie täglich nachgehen: Für die Stadtreiniger Achim Eggert und Arnold Claus wäre das eine Bereicherung. Sie sind als „Kehrmännchen“ im Stadtteil Aachen-Ost bereits seit mehreren Jahren mit ihren Lastenfahrrädern unterwegs und sorgen für die Stadtsauberkeit vor Ort. „Viele lassen ihren Müll einfach im Park herumliegen, das macht unsere Arbeit sehr müßig“, sagt Arnold Claus. Dies trifft auch auf den Kennedypark zu, in dem an diesem Mittag die beiden Stadtreiniger mit Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen wollen.

„Mittagspause mit dem Kehrmännchen“, heißt das Kooperationsprojekt zwischen dem Stadtteilbüro Aachen-Ost/Rothe Erde und dem Aachener Stadtbetrieb. „Sauberkeit ist ein sensibles und wichtiges Thema“, sagt Quartiersmanagerin Marion Bergk. „Wir wollen die Sensibilität zum Thema Sauberkeit im Stadtteil nachhaltig verbessern.“ Ziel ist es, einen entspannten und ungezwungenen Rahmen zu schaffen.

„Wir möchten gern gemeinsam Ideen entwickeln, was jeder Einzelne zur Sauberkeit im Stadtteil beitragen kann. Durch den persönlichen Kontakt mit dem zuständigen ‚Kehrmännchen‘ bekommt der Aachener Stadtbetrieb ein Gesicht“, erklärt Anna Küppers, Mitarbeiterin im Bereich Abfallwirtschaft und Stadtreinigung des Aachener Stadtbetriebs. Das übernehmen in diesem Fall Arnold Claus und Achim Eggert. Sie freuen sich über den persönlichen Kontakt: „Wenn wir es schaffen, dass es so zu weniger herumliegendem Abfall und mehr Respekt für unsere Arbeit kommt, haben wir viel geschafft“, sagt Achim Eggert.

An folgenden Donnerstagen von 12 bis 13 Uhrfinden weitere Mittagspausen mit dem Kehrmännchen im Kennedypark im Bereich der Säulen statt: 11. August, 8. September, 6. Oktober.

Für die Termine, die in die Schulferien fallen, werden zusätzliche Angebote für Kinder geschaffen.

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Umwelttag bei der IGS Maifeld – Auch in Mayen wird sauber gemacht

Mayen – Die Schülerinnen und Schüler der IGS Maifeld in Polch haben am gestrigen Donnerstag, dem 21. Juli, einen Umwelttag durchgeführt. Ein Einsatzort war unter anderem auch die Stadt Mayen. Von 8 Uhr bis 13 Uhr sorgten rund 20 Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Stufe für Ordnung in Teilen Mayens. Bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten handelte es sich unter anderem um Aufgaben wie Müll sammeln, Unkraut jäten, Geländer streichen, leichtere Tätigkeiten zur Pflege von Grünflächen sowie dem Abgehen von Wanderwegen.

Unterstützt wurden die tatkräftigen Helferinnen und Helfer vom Mayener Betriebshof. Dieser hat morgens entsprechende Ausrüstung, wie Müllsäcke, Müllzangen usw. vor Ort zur Verfügung gestellt, sodass die Räumaktion reibungslos ihren Anfang finden konnte. Nach der Aufräumaktion sammelte der Betriebshof den gesammelten Müll ein und kümmerte sich um die entsprechende Entsorgung. Insegesamt wurden circa 1,5 Kubikmeter Müll von den fleißigen Helferinnen und Helfern gesammelt.

Die Räumaktion fand unter anderem auf dem Radweg vom Mayener Ostbahnhof bis hin zum Viadukt sowie im Bereich der Römerwarte statt. Die Stadt Mayen dankt der IGS Maifeld und den fleißigen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.

„An diesem Beispiel sieht man, wie viel man mit einigen Menschen erreichen kann und zu welchen Ergebnissen dies führt. Besonders das Thema Müll ist immer wieder präsent und daher sind solche Aktionen umso wichtiger und bedeutender, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Dringender Aufruf zur Blutspende – Kreisverband Euskrichen und DRK-Blutspende-Dienst West rufen auf

Euskirchen – Der DRK-Blutspendedienst West und der Rotkreuz-Kreisverband rufen dringend zur Blutspende am Donnerstag, 4. August, von 15 bis 20 Uhr im Rotkreuz-Zentrum (Jülicher Ring 32 B, 53879 Euskirchen) auf. Blutspenden sind gerade im Sommer besonders wichtig, da die Sommer- und Urlaubszeit meist mit einem Rückgang der Spenderzahlen verbunden ist. Übrigens – auch bei hohen Außentemperaturen ist eine Spende gut verträglich. Man sollte allerdings darauf achten, genügend Flüssigkeit vor und nach der Blutspende aufzunehmen.

Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker: „Es herrscht akuter Mangel an Blutkonserven und Blutfraktionen zur Krebsbehandlung!“ Auch chronisch Kranke sind dringend auf Spenden angewiesen, denn: Viele benötigte Thrombozyten (Blutplättchen) aus Blutspenden sind nur vier Tage haltbar! Die Krankenhäuser können so keinen Vorrat anlegen, weshalb der kontinuierliche Nachschub an gespendetem Blut so wichtig ist. Allein in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden täglich bis zu 3.500 Blutkonserven benötigt.

„Schwerkranken eine Überlebenschance geben“

„Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden“, betonte auch Edeltraud Engelen, die Blutspende-Beauftragte des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen: „Blutspenden sind eine wichtige Hilfe, schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance zu geben!“

Spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Lebensjahr bis einen Tag vor seinem 76. Geburtstag. Wer zum ersten Mal Blut spendet, darf dabei allerdings nicht älter als 68 sein. Innerhalb von zwölf Monaten können Frauen viermal und Männer sechsmal spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss dabei ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Mitgebracht werden muss ein amtlicher Ausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein.

Der DRK-Blutspendedienst bittet, vorab unter www.blutspende.jetzt einen Termin zu reservieren. So kann ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards gespendet werden. Eine 3G-Regelung auf Blutspendeterminen gibt es nicht mehr, die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht jedoch weiterhin. Die „Westdeutsche Spenderzentrale (WSZE)“ bietet gleichzeitig eine Typisierungsaktion zur freiwillige Knochenmark- oder Blutstammzellspende an.

Nach einer überstandenen Corona-Infektion mit schwerem Verlauf (zum Beispiel mit Fieber) kann man spätestens vier Wochen nach Genesung wieder spenden. Nach einer leichten Corona-Erkrankung (Schnupfen oder Erkältungssymptome) besteht eine Woche nach Abklingen der Symptome die Möglichkeit, wieder zu spenden. Alle Informationen und aktuellen Regelungen sind hier zusammengefasst: https://www.blutspendedienst-west.de/corona.