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Der Start der Polizeikarriere beginnt am Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren

Düren – Der erste Schultag ist immer etwas Besonderes – das galt am Mittwoch, 3. August nicht nur für die 31 Schülerinnen und Schüler der „Fachoberschule Polizei“ (FOS Polizei) am Berufskolleg Kaufmännische Schulen, sondern auch für die Polizei und die Schule selbst.

Mit diesem ersten Orientierungstag beginnt nämlich für alle etwas Neues. Zum ersten Mal seit langer Zeit können Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss ab der 11. Klasse den direkten Weg zum gehobenen Polizeidienst einschlagen. Es ist der Beginn eines neues Kapitels, bei dem die Polizei der Kreise Düren und Heinsberg, dem Rhein-Erft-Kreis und der Städteregion gemeinsam mit dem Berufskolleg ausbildet.

Bevor es aber in den Unterricht in die Dürener Klassenräume geht, lernen sich bei der nun gestarteten Orientierungswoche zunächst alle kennen, denn die Schülerinnen und Schüler kommen ebenfalls aus den Kreisen Düren und Heinsberg, dem Rhein-Erft-Kreis und der Städteregion. „Wir haben die Chance bekommen, etwas Neues zu beginnen und ich freue mich über die neuen Kolleginnen und Kollegen von der Polizei. Wir sind ein großes und gutes Team“, sagte Christine Stein, Schulleiterin des Berufskollegs, zu Beginn der Orientierungswoche, die im ersten Teil von der Polizei gestaltet wird und in Düren stattfindet.

Die Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen Polizeibehörden stimmten der Schulleitung hierbei zu und gaben den Schülerinnen und Schülern im Anschluss im Klassenraum einen ersten Überblick, über das, was in der nächsten Zeit auf die zukommen wird. Im ersten der beiden Unterrichtsjahre machen die Schüler ein Praktikum bei der Polizei. Drei Tage in der Woche sind die angehenden Polizisten dann mit im Einsatz. „Wir freuen uns sehr, dass es jetzt losgeht und wir gemeinsam diesen spannenden Weg gehen“, lautet auch der Tenor von der Polizei.

Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen ist eine von elf Schulen, die an dem Schulversuch des NRW-Bildungsministeriums teilnehmen wird und die einzige Schule in einer Kreisträgerschaft, die den neuen Bildungsgang „Fachoberschule Polizei“ anbieten wird. “ Damit stellt sich der Kreis Düren einmal mehr als hervorragenden Bildungsstandort dar“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. An der Fachoberschule für Verwaltung mit dem Schwerpunkt Polizeivollzugsdienst können die Schüler am Berufskolleg die Fachhochschulreife („Fachabi“) erlangen und gleich im Anschluss das duale Bachelorstudium bei der Hochschule für Polizei und Verwaltung beginnen.

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Aachen ist eine Stadt der Zukunft – Das war der Archimedische Sandkasten 2022

Aachen – Am 8. August rücken die Bagger des Stadtbetriebs an und tragen 150 Tonnen Sand wieder ab. In den städtischen Ferienspielen lernten Kinder, wie man nachhaltig Energie erzeugt, und bauten bunte Windspiele. Überraschung am letzten Wochenende: Studierende errichten XXL-Sandburg. Vom 29. Juni bis zum 8. August hat der Archimedische Sandkasten des Future Lab Aachen auf dem Katschhof großen und kleinen Buddler*innen den Sommer versüßt. Dieses Wochenende ist also die letzte Chance, um sich Liegestuhl und Schaufel zu schnappen.

Aachen ist eine Stadt der Zukunft

Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin für Aachen, genießt aus dem Rathaus den besten Blick auf den riesigen Sandkasten, auf den sie die Kinder der Archimedischen Werkstatt kurzerhand nach der Pressekonferenz einlädt. „Der Sandkasten ist auch in der 7. Auflage immer noch etwas ganz Besonderes und erfährt bundesweit große Beachtung“, freut sich Aachens Oberbürgermeisterin. Zumal es jedes Jahr ein anders Motto gibt – in diesem eines mit hoher, aktueller Relevanz: Energiegewinnung durch Windkraft. „Aachen als Stadt der Zukunft steht für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Da ist es nur logisch, dass sich schon die jüngsten Bürger*innen mit diesem Thema beschäftigen und lernen, wie man Energie auch nachhaltig, zum Beispiel durch Wind erzeugen kann. Regenerative Energieformen sind das Thema unserer Zeit “, so Keupen.

Kreativität trifft Wissenschaft

Dass die Ferienspielkinder der Archimedische Werkstatt in diesem Jahr mit so viel wissenschaftlichem Know-How ans Werk gehen konnten, verdankten sie unter anderem dem E.ON Energy Reasarch Centrer der RWTH Aachen sowie dem Center for Wind Power Drives der RWTH. Mit fachlicher Beratung und einer Exkursion zu einer originalen Windturbine konnte die Hochschule die Jungingenieur*innen unterstützen. „Dass es hier auf dem Katschhof so schön bunt aussieht, flattert und rasselt, das ist natürlich dem handwerklichen Geschick und der Fantasie der Kinder und Jugendlichen zu verdanken, die unter der Leitung des Künstlers Berthold Westhoff ganze Arbeit geleistet haben“, freut sich Birgit Frank, Leiterin der Bleiberger Fabrik. Die hat gemeinsam mit ihrem Team drei Wochen lang das städtische Ferienspiel-Angebot am Sandkasten gestaltet. „Die meisten Kinder, die von Anfang an mit dabei waren, wollten bis zum Ende mitbauen und das Endergebnis sehen.“

Luca, 9, ist auch ganz schön stolz: „Ich habe mit Heißkleber gearbeitet, das fand ich spannend. Am meisten Spaß hat es mir gemacht, mein eigenes Windrad aufzuhängen.“

Die bunten Windspiele werden nach dem Abbau der Werkstatt am Freitag, 5. August, stückweise an die Kinder und Unterstützer*innen weitergegeben. So erfährt das Kunstwerk, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit eben, ein zweites Leben. Übrigens genauso wie der Sand aus dem Kasten: Dieser wird gereinigt, gesiebt und in andere städtische Buddelkisten verteilt.

Baumaschinen und Spielzeug runden das Sand-Vergnügen ab

Das allseits beliebte Sonnensegel der STAWAG sorgte auch in diesem Jahr für die nötige Abkühlung, Bagger und Schaufeln durften ebenfalls wieder ausgegeben werden. „Besonders schön ist, dass sich die Kinder und Jugendlichen dieses Jahr der Windenergie gewidmet haben. Schließlich sind die erneuerbaren Energien Zukunftsenergien, die einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die STAWAG selbst hat schon über 20 Windparks in Betrieb. So freuen wir uns sehr, dass wir dieses tolle Projekt unterstützen dürfen“, sagt Eva Wußing, Leiterin Kommunikation und Marke der STAWAG.

Ein herzlicher Dank geht auch in diesem Jahr wieder an Deubner Baumaschinen, die unzähliges Material und Equipment zur Sicherung der Werkstatt gestiftet hat. Denn Container, Bauzäune und Baumaschinen passen perfekt zu den kleinen Archimeden.

Mehr als nur Strandfeeling

Dass die angehenden Ingenieur*innen seit Tag 1 kuriose Maschinen und Co. mit wissenschaftlicher Unterstützung errichten, ist kein Zufall. Immerhin ist der Archimedische Sandkasten ein Projekt des Future Lab Aachen, einem Zusammenschluss der Stadt mit ihren vier Hochschulen. Der Namensgeber des Sandkastens, Archimedes, lässt schon vermuten, dass es hier um mehr als nur Strandfeeling geht: „Der Mathematiker der Antike gilt als Vater der Ingenieurkunst und eignet sich hervorragend als Pate. Mit dem Archimedischen Sandkasten können wir jedes Jahr auf Neue Wissenschaft an einem so prominenten Ort zwischen Dom und Rathaus für alle sichtbar und leicht zugänglich machen“, freut sich Projektleiterin Elena Reinders vom Stadtmarketing.

XXL-Sandburg

Eine besondere Überraschung wartet am letzten Wochenende noch auf die Besucher*innen: In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden ca. 40 Studierende – zum großen Teil aus dem Bereich Ingenieurswesen – auf eigene Initiative eine riesige Sandburg errichten. Nur aus Sand und Wasser, anhand von Konstruktionsplänen, mit Wänden, Fenstern und allem Drum und Dran.

 

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Zwölf neue Auszubildende und duale Studenten starten am Nürburgring ins Berufsleben

Nürburg – Zwölf neue Auszubildende sind am Nürburgring erfolgreich in das Berufsleben gestartet. Ab sofort geben die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Betreibergesellschaft und in den durch Lindner betriebenen Nürburgring Hotels und im Ferienpark Vollgas. Die Eventlocation gehört mit vielfältigen Berufsbildern zu den starken Ausbildern und Arbeitgebern in der Region. Inklusive der Azubis in den Lehrjahren zwei und drei sammeln aktuell 28 junge Menschen am Nürburgring Erfahrungen für ihren Berufsabschluss in verschiedenen Fachrichtungen.

Wie funktioniert der operative Betrieb einer Rennstrecke, wie sind die Abläufe im Nürburgring Congress Hotel, wie wird eine Veranstaltung medial begleitet? Zu Beginn der Ausbildung bekamen die Berufseinsteiger zahlreiche Einblicke in die Nürburgring-Unternehmen sowie deren Aufgaben und Abläufe. Im Rahmen der Eingewöhnungswoche gab es einiges über das vielseitige Portfolio der multifunktionalen Eventlocation zu erfahren.

Im Anschluss durchlaufen die kaufmännischen Auszubildenden der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG in ihrer Ausbildungszeit alle Abteilungen des Unternehmens – hierzu gehören unter anderem die Bereiche Communications, Events & Operations, Sales & Partnermanagement oder das Streckenmanagement. Spezifischere Lehrberufe des Nürburgring-Betreibers – wie Fachinformatiker oder KfZ-Mechatroniker – lernen die Auszubildenden fest in den Fachabteilungen wie der IT-Abteilung oder der Nürburgring Driving Academy. Bei den durch Lindner betriebenen Nürburgring Hotels und im Ferienpark laufen derzeit die Ausbildungen in den Berufen Koch/ Köchin, Hotelfachmann/-frau sowie die dualen Studiengänge „International Business Management – Schwerpunkt Hotelmanagement“. Bei der nürburgring.tv GmbH & Co. KG absolviert aktuell ein Azubi seine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton.

Wer dem Beispiel der Nürburgring-Auszubildenden folgen möchte, kann dies bereits tun. Für 2023 werden am Nürburgring unter anderem folgende Berufseinsteiger gesucht: Veranstaltungskaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Fachkräfte für Veranstaltungstechnik oder Auszubildende zum Hotelfachmann und zur Hotelfachfrau. Informationen und offene Stellen gibt es unter www.nuerburgring.de/karriere

Unterschiedliche Jobmöglichkeiten in der Destination Nürburgring
Die Destination Nürburgring gehört mit 350 Festangestellten und über 1.100 Aushilfen zu den starken Arbeitgebern der Region. Vielseitige Karriere-Chancen warten bei den Nürburgring-Unternehmen auch für Professionals und Quereinsteiger. Neben der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG als Betreibergesellschaft der Rennstrecke und Eventlocations finden sich hier die Lindner Hotels AG als Manager der Nürburgring Hotels und des Ferienparks, die VLN VV GmbH & Co. KG – Ausrichter der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie die nürburgring.tv GmbH & Co. KG und die Nürburgring eSports GmbH & Co. KG.

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Minister Lauterbach positiv auf Corona getestet

Region/Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium informiert, dass der Bundesminister Prof. Dr. Karl Lauterbach gestern Abend, Donnerstag, 4. August positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Dem Minister geht es gut, er hat nur leichte Symptome. Er nimmt seine Amtsgeschäfte vorübergehend aus der häuslichen Isolation war.

Minister Lauterbach ist vierfach geimpft. Dies zeigt, dass bei der hochansteckenden Omikronvariante eine Infektion selbst bei äußerster Vorsicht nicht vollständig auszuschließen ist. Der Minister appelliert daher erneut an alle, sich umsichtig zu verhalten und auf einen ausreichenden Impfschutz zu achten, damit Infektionen und schwere Verläufe soweit wie möglich verhindert werden können.

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Heribert Schieler als Schulleiter des Are-Gymnasiums Bad Neuenahr-Ahrweiler verabschiedet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Oberstudiendirektor verlässt die Kreisschule nach mehr als zwei Jahrzehnten. Es war das wohl ereignisreichste Jahr an „seiner“ Schule, dem Are-Gymnasium, und gleichzeitig das letzte als Schulleiter: Nach mehr als 23 Jahren wurde Heribert Schieler kurz vor den Sommerferien in den Ruhestand verabschiedet. Die Schulgemeinschaft, Weggefährten und Vertreter des Kreises als Träger sowie der zuständigen Schulaufsichtsbehörde, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, bereiteten dem 65-Jährigen einen gebührenden Abschied.

„Sie waren mit Herz und Seele Leiter des Are-Gymnasiums. Dabei war es Ihnen immer eine Herzensangelegenheit, die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, zu fördern und bestmöglich auf ihren späteren Lebensweg vorzubereiten. Sie fühlten sich immer Ihrer Schule verbunden und haben gezeigt, dass das Wohl der jungen Menschen bei Ihnen stets im Vordergrund steht. Für den Kreis Ahrweiler als Schulträger danke ich Ihnen für das konstruktive und vertrauensvolle Miteinander“, betonte Landrätin Cornelia Weigand in ihrer Rede anlässlich der Verabschiedung Schielers, der zunächst als Konrektor und ab 2014 als Schulleiter die Geschicke der Kreisschule lenkte.

Neben der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf den Schulalltag, war es vor allem die verheerende Flutkatastrophe im vergangenen Jahr, die Schieler und sein Kollegium vor enorme Herausforderungen stellte. Innerhalb kürzester Zeit musste für die stark zerstörte Schule in der Mittelstraße in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Ersatzschulstandort gefunden und errichtet werden. Schon zu Beginn dieses Jahres war es dank der Mithilfe und des Einsatzes Schielers möglich, die Verwaltungs- und Klassenraumgebäude in der Grafschaft zu beziehen und den Unterricht wieder aufzunehmen.

Als Zeichen der Anerkennung überreichte die Landrätin Schieler neben einer Dankurkunde des Kreises auch einen „guten Tropfen von der Ahr“ für entspannte Stunden in der jetzt neu gewonnenen Freizeit. „Und wer weiß, Sie sollen genauso gerne wandern gehen wie ich, vielleicht sehen wir uns einmal auf dem Rotweinwanderweg“, so Weigand.

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SV Binningen gewinnt den Verbandsgemeinde-Pokal der Sportwoche 2022

Kaisersesch/Landkern – Die diesjährige Verbandsgemeinde-Sportwoche wurde in Landkern ausgetragen. Auch wenn zwei Vereine kurzfristig absagen mussten, war es ein erfolgreiches Turnierwochenende mit spannenden Spielen. Im Jubiläumsjahr des gastgebenden SV Blau-Weiß 1922 e. V. Landkern fanden zwar weniger Spiele statt als in den vergangenen Jahren, jedoch war es für die Zuschauer*innen und für die Spieler der drei Mannschaften ein tolles Wochenende.

Im packenden Finale konnte sich der SV Binningen 1921 e. V. im Elfmeterschießen gegen den SV Masburg 1919 e. V. durchsetzen. Die Spielgemeinschaft Hambuch erreichte den dritten Platz.

Als Schirmherr der Verbandsgemeinde-Sportwoche bedankte sich Bürgermeister Albert Jung beim SV Blau-Weiß 1922 e. V. Landkern für die Ausrichtung des Turniers und bei den teilnehmenden Vereinen für die fairen Spiele. Dem SV Binningen gratulierte Albert Jung zum Sieg und überreichte der Mannschaft den Verbandsgemeindepokal.

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Schöne Bescherung im Kreishaus von Euskirchen

Euskirchen – Nach zwei Jahren Stillstand rollten am 12. Juni wieder die Fahrräder durch’s Ahrtal: Mehrere tausend Freizeitradler nahmen an der 16. „Tour de Ahrtal“ teil, die – aufgrund der Flutschäden – auf den Bereich zwischen Blankenheim, Hillesheim und Antweiler begrenzt war. Unter dem Motto „Es geht nicht weit, aber weiter“ nutzten viele die Gelegenheit, das autofreie Ahrtal mit dem Zweirad zu erkunden. Mit dabei war auch Julia Schmitt aus Insul – und für sie hatte die Tour 2022 jetzt ein erfreuliches Nachspiel: Denn beim traditionellen Gewinnspiel hat sie das große Los gezogen und einen 500-Euro-Fahrradgutschein gewonnen.

Im Euskirchener Kreishaus überreichte Achim Blindert als Allgemeiner Vertreter des Landrats jetzt den Gutschein, der wie in den Vorjahren von der Kreissparkasse Euskirchen gesponsert worden ist. Für den Hauptsponsor gratulierte Karl-Heinz Daniel, der Leiter des Vorstandssekretariats.

„Das war eine tolle Überraschung“, freute sich die 19-Jährige über die Nachricht aus dem Kreishaus. Sie hat bereits mehrmals an der Tour teilgenommen und ist dieses Mal auch die komplette Strecke von Müsch bis Blankenheim und zurückgefahren. Den Gutschein kann die junge Frau, die sich gerade in der Ausbildung zur Industriekauffrau befindet, gut für ein neues Fahrrad verwenden. „Kommt wie gerufen“, sagte sie freudestrahlend.

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Amerikanische Schulklasse erobert Jülicher Rathaus

Jülich – „Wieso ist da eine Bretzel?“ – Ein herzliches Willkommen erhielten rund 20 junge Menschen, die ihren Aufenthalt in Jülich nutzten, um dem ersten Bürger der Stadt und dem Rathaus einen Besuch abzustatten. Die Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Zitadelle und der Schule aus Collingswood im US-Bundesstaat New Jersey besteht schon seit vielen Jahren. Pandemiebedingt musste jetzt drei Jahre pausiert werden, doch in diesem Sommer konnte wieder eine Schulklasse in Jülich begrüßt werden.

Foto: Stadt Jülich /Gisa Stein

Bürgermeister Axel Fuchs ließ es sich nicht nehmen, die Jugendlichem im Großen Sitzungssaal zu begrüßen, über die Stadt zu informieren und auch die zahlreichen Fragen zu beantworten. Politisch interessiert wollten die jungen Leute genau wissen, welche Parteien in Jülich im Stadtrat vertreten sind, wie lange und wie oft ein Bürgermeister gewählt wird und wie es so ist als parteiloser Bürgermeister.

Aber auch Fragen nach einer im heißen Ratssaal fehlenden Klimaanlage wurden gestellt und besonders angetan hatten es einigen Jugendlichen auch die an der Wand angebrachten Wappen der Jülicher Ortsteile, bei denen beispielsweise eine abgebildete Bretzel einer Erklärung bedurfte. Die „Pretzel“, die in den USA jeder als typisch deutsch mit dem Oktoberfest in München verbindet, war schnell erklärt mit den einstmals fünf Bäckereien des Ortes Pattern, die ihre gebackenen Bretzeln bis nach Düsseldorf verkauften und diese nicht nur im Wappen verewigten, sondern auch ihre Karnevalsgesellschaft „Bretzelbäckere“ Mersch-Pattern nannten.

Was die wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre sind, was seine schwierigsten Entscheidungen bisher waren, welche kontroversen Diskussionen er führen muss – die Fragestunde geriet kurzweilig, zumal auch der Bürgermeister Fragen hatte, so dass ein lockerer Dialog entstand.

Im Anschluss sahen sich die interessierten Jugendlichen noch im Büro des Bürgermeisters um, durften auf dessen Schreibtischstuhl probesitzen und versammelten sich zum traditionellen Gruppenfoto auf der Foyertreppe und vor dem Rathaus am Schwanenteich, bevor es zur Polizeistation ging, die eine weitere Erkundungsstation an diesem Tag war.

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Trockenheit führt zu extremer Belastung der Vegetation

Region/Koblenz – Noch zu erntende Kulturen leiden unter anhaltender Hitze und Trockenheit. Die im Frühjahr ausgesäten Kulturen wie Mais, Kartoffeln oder Zuckerrüben leiden stark unter der anhaltenden Trockenheit und Hitze. In vielen Regionen, vor allem im Süden und Westen des Landes, hat der Mais statt bis zu einer Höhe von drei Metern nur Hüfthöhe erreicht.

Bei weiter anhaltender Trockenheit ist regional mit Einbußen von 50 Prozent bis zu Totalverlusten zu rechnen. Bei Grünland ist das Gras mittlerweile überall mehr oder weniger vertrocknet. Die eigentlich grüne Kulturlandschaft ist braun geworden. Weitere Grünschnitte sind kaum mehr zu erwarten. Das fehlende Futter können viele landwirtschaftliche Betriebe über Reserven aus dem letzten Jahr kompensieren. Wird 2023 ein ähnlich trockenes Jahr, wäre das für viele tierhaltende Betriebe eine Katastrophe.

Zuckerrüben oder Kartoffeln weisen hingegen aufgrund des fehlenden Wassers, verbunden mit der intensiven Verdunstung, aktuell keine befriedigende Entwicklung der Rüben oder Knollen auf.

Im Weinbau leiden die Jungreben bis zu einem Alter von etwa fünf Jahren sehr und müssen bewässert werden. Lediglich die deutlich tiefer wurzelnden älteren Reben erreichen feuchte Bodenschichten und weisen keine oder nur geringe Ertragseinbußen auf.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau fordert seit Jahren die Einführung einer steuerfreien Risikorücklage für landwirtschaftliche Betriebe. Dies würde vielen Betrieben in der derzeitigen Situation helfen, gestiegene Kosten und wirtschaftliche Engpässe zu überbrücken. Außerdem muss die Züchtung trockentoleranter Sorten massiv vorangetrieben werden, bei gleichzeitig beschleunigtem Zulassungsverfahren. Zudem müssen innovative Bewässerungssysteme und geeignete Regenrückhaltebecken verstärkt gefördert und umgesetzt werden.

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Stundenlanger Stromausfall nach Unfall im Norden von Euskirchen

Euskirchen – Am heutigen Vormittag ist es zu einem größeren Stromausfall im Norden des Kreises Euskirchen gekommen. Gegen 11.30 Uhr ist ein Traktor in der Nähe von Klein-Vernich mit einem größeren Strommast kollidiert, der daraufhin auf die Kreisstraße 11 gestürzt ist. Anschließend ist ein PKW in die Trümmerteile gefahren. Dabei wurde die Stromversorgung unterbrochen. Sowohl der Traktorfahrer wie auch die Insassen des PKWs wurden leicht verletzt.

Für die Reparaturarbeiten müssen die Leitungen stromlos geschaltet bleiben. Aufgrund der Größe des Schadens ist dabei mit mehreren Stunden zu rechnen. Betroffen sind u.a. Weilerswist, Zülpich und Teile von Euskirchen. Die Feuerwehrgerätehäuser in den betroffenen Orten sind als Anlaufstelle für die Bevölkerung besetzt.