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Laufgemeinschaft Laacher See beim Nettetallauf in Ochtendung

Laacher See – Marc Hermes schnellster LG’ler beim Hauptlauf. Zum 53. Mal veranstaltete die DjK Ochtendung den Nettetallauf. Die Sportler hatten die Wahl zwischen 5 km und 10 km Laufen und Walken, sowie 2 km für Schüler. Als größte Gruppe fanden die 27 LG‘ler den Weg ins Jakob-Vogt-Stadion.

Julia Ringel (2 W12, 11:34 Min.) startete beim Schülerlauf. Beim anschließenden Jedermannlauf über 5 km lief Kalle Schuster als erster der LG Laacher See über die Ziellinie. Beate Bohr, Bettina Junglas und Barbara König nehmen am Projekt „von Null auf 10 000 Meter“ teil und nutzen die Strecke als Trainingswettkampf. Im September wollen sie erstmals 10 km beim Volkslauf „Rund um den Laacher See“ laufen.

Beim Hauptlauf gab es wieder einige Podiumsplätze für die LG‘ler. So gewann Bärbel Monschauer die AK W70 mit 62:06 Min. Platz Zwei ging an Saskia Alflen (W30, 51:34 Min.) und Jürgen Schlegel (M80, 1:22:42 Std.). Für den 3. Platz der W 65 wurde Anita Massion (60:53 Min.) geehrt. Marc Hermes kommt immer besser in Form. Er war der schnellste LG’ler und erreichte nach 42:24 Min. das Ziel. Damit belegte er einen hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung.

Die weiteren Ergebnisse sind unter www.djk-ochtendung oder  https://my.raceresult.com/208841/ zu finden.

Der Volkslauf „Rund um den Laacher See“ findet am Sonntag, den 18.09.2022 wieder auf dem Klosterparkplatz am Laacher See statt statt. Die Vorkehrungen sind getroffen. Die LG Laacher See freut sich auf viele Gäste. „Leib und Seele werden bei uns bestens versorgt. Wir sind froh, dass wir wieder unsere gewohnten Strecken am Laacher See anbieten können“, so der Vorsitzende Klaus Jahnz

Anmeldung unter www.laacher-see-lauf.de
Information und Auskunft: Klaus Jahnz, 0175-2962172

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Neue Auszubildende bei der Eschweiler Stadtverwaltung

Eschweiler – Die Stadt Eschweiler investiert als moderner kommunaler Dienstleister und einer der größten Arbeitgeber der Stadt seit vielen Jahren in die Zukunft junger Menschen. So bleibt die Stadt Eschweiler auch in diesem Jahr eine Ausbildungsstätte. Durch die Ausbildung junger Menschen können freie Stellen mit eigenen, den fachlichen und persönlichen Anforderungen genügenden Nachwuchskräften besetzt werden.

Derzeit absolvieren insgesamt 38 junge Menschen bei der Stadt Eschweiler eine Ausbildung. Elf Auszubildende wurden in 2022 neu eingestellt: die angehende Verwaltungsfachangestellte Zarah Kaivers sowie die drei angehenden Verwaltungsfachangestellten Amr Adam, Emre Özer und Mehmet Reyhanioglu, die Stadtinspektoranwärterin Yvonne Hefner und der Stadtinspektoranwärter Luca Breuer, die angehende Notfallsanitäterin Christin Schwarz sowie die drei angehenden Notfallsanitäter Marc Balster, Jan-Malte Larres und Mike Pieters und der Brandmeisteranwärter Dominik Hess.

27 Auszubildende setzen ihre Ausbildung bei der Stadt Eschweiler 2022 fort: acht Verwaltungsfachangestellte, drei Stadtinspektoranwärter*innen, eine Aufstiegsbeamtin, ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliothek, eine Fachangestellte für Bäderbetriebe, ein Vermessungstechniker, ein Stadtinspektoranwärter mit der Studienrichtung Verwaltungsinformatik, ein Forstwirt, vier Notfallsanitäter*innen sowie sechs Brandmeisteranwärter.

Die vier Verwaltungsfachangestellte*n Christian Apel, Ben Cremer, Marcel Kluck und Sarah Thiel haben im Juni 2022 ihre Ausbildung und die drei Stadtinspektoren Paul Imping, Simon Quadflieg und Patrick Scheffler ihr duales Studium im August 2022 erfolgreich abgeschlossen.

Die theoretische Ausbildung der Verwaltungsfachangestellten erfolgt am Berufskolleg Nord der StädteRegion Aachen am Standort Herzogenrath. Zusätzlich erfolgt eine dienstbegleitente Unterweisung am Studieninstitut für kommunale Verwaltung Aachen am Standort Aachen. Die Stadtinspektoranwärter*innen absolvieren ein Bachelor-Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW – Abteilung Köln – Studienort Aachen.

Die praktische Ausbildung bei der Stadtverwaltung Eschweiler ist vielfältig und abwechslungsreich: Sie erfolgt in verschiedenen Dienststellen im Rathaus, zum Beispiel dem Haupt- und Personalamt, dem Ordnungsamt, dem Amt für Soziales, Senioren und Integration und der Finanzbuchhaltung.

In den ausbildungsrelevanten Dienststellen sind insgesamt 41 für diese Aufgabe qualifizierte und geprüfte Ausbilder*innen bestellt. Weitere Ausbilder werden demnächst dazukommen.

Sowohl während der theoretischen als auch während der praktischen Ausbildung erarbeiten die Auszubildenden der Eschweiler Stadtverwaltung mehrere Projekte. Die theoretische und praktische Ausbildung der Brandmeisteranwärter*innen erfolgt auf der Feuerwache Eschweiler und an weiteren Orten bzw. Institutionen, zum Beispiel dem St.-Antonius-Hospital Eschweiler.

Für 2023 plant die Stadt Eschweiler, die jungen Menschen das ganze Jahr über auch die Möglichkeit zur Ableistung von Pflichtpraktika anbietet, weitere Einstellungen von Auszubildenden. Die Bewerbungsfrist für die Ausbildung zur*zum Verwaltungsfachangestellten und Stadtinspektoranwärter*in für das Einstellungsjahr 2023 ist bereits abgelaufen, jedoch ist die Bewerbung für das Einstellungsjahr 2024 zeitnah möglich. Das Bewerbungsverfahren für den Ausbildungsberuf „Brandmeisteranwärter*in (m/w/d)“ endet in Kürze. Die Ausschreibung für weitere Ausbildungsberufe für das Einstellungsjahr 2023 ist vorgesehen.

Alle Informationen rund um die verschiedenen Ausbildungsberufe und die Möglichkeit der Online-Bewerbung finden Sie auf karriere.eschweiler.de.

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Weiterbildungs-Portal bietet Überblick für Kurse und Angebote aus ganz Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Präsenz- oder Onlinekurse der örtlichen Volkshochschule, Fernstudiengänge verschiedener Fachbereiche, Angebote zu Schulabschlusskursen oder studienvorbereitende Seminare: Das Weiterbildungsportal bietet einen umfangreichen Überblick über Angebote aus ganz Rheinland-Pfalz. Aktuell sind mehr als 23 800 Angebote von über 650 Anbietern eingestellt.

„Unser Anliegen ist es, auf dem Weiterbildungsportal möglichst transparent und aktuell abzubilden, welche Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen aus den unterschiedlichsten thematischen Bereichen in Rheinland-Pfalz stattfinden“, betonte Transformations- und Weiterbildungsminister Alexander Schweitzer. „Wir freuen uns darauf, auch in der zweiten Jahreshälfte wieder ein vielfältiges Kursangebot darstellen zu können – ein Angebot, das dazu beiträgt, die Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben für alle zu ermöglichen.“

Wer auf der Suche nach einer Weiterbildung ist, findet im Portal Angebote, die sich direkt am Veranstaltungsort oder bequem daheim, vor dem eigenen Computer absolvieren lassen. Die Internetseite stellt allgemein- und berufsbildende Weiterbildungsmaßnahmen zusammen und richtet sich sowohl an interessierte Bürgerinnen und Bürger, als auch an Unternehmen und Beratungsstellen. Das Weiterbildungsportal wird ständig aktualisiert und mit neuen Kursen gefüllt, die dabei helfen sollen, persönliche Lebensziele zu erreichen oder berufliche Qualifikationen auszubauen.

„In Zeiten des digitalen Wandels und der Transformation des Arbeitsmarktes wird das Thema ‚Lebenslanges Lernen‘ immer wichtiger – es gehört zu unserem Alltag“, so Schweitzer. „Auch deshalb ist es wichtig, eine zentrale Anlaufstelle für Angebote bereitzustellen, die berufs- und alltagsbezogene Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern. Das Weiterbildungsportal bietet die Möglichkeit, den passenden Kurs am richtigen Ort zu finden.“

Das Portal wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau betrieben und führt neben dem breiten Kursangebot zum Kompetenzerwerb auch Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten, Beratungsstellen sowie Qualitätsleitfäden, die Interessenten helfen sollen, ihre persönliche Weiterbildung erfolgreich planen und durchführen zu können.

Sie finden das Weiterbildungsportal unter dem folgenden Link: www.weiterbildungsportal.rlp.de

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Über 1.000 Nachwuchskräfte der Finanzämter in Nordrhein-Westfalen feiern ihre Abschlüsse

Region/Düsseldorf – 339 Finanzwirtinnen und Finanzwirte und 694 Diplom-Finanzwirtinnen und Diplom-Finanzwirte haben Grund zur Freude: Sie starten nach ihren erfolgreichen Abschlussprüfungen in den Dienst der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung.

Staatssekretär Günnewig: „Gratulation zu Ihrer beeindruckenden Leistung.

Finanz-Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig besuchte stellvertretend die neuen Diplom-Finanzwirtinnen und Diplom-Finanzwirte am letzten Prüfungstag an der Hochschule für Finanzen in Nordkirchen, um ihnen persönlich zu gratulierten. „Sie können stolz auf sich sein“, betonte Günnewig. „Mit Fleiß, Disziplin und Engagement haben Sie viel gelernt und können Ihre neuen Kenntnisse dank unseres bewährten dualen Studiums bereits in der Praxis umsetzen. Sie sind bestens auf das Berufsleben vorbereitet. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und viel Freude mit Ihren neuen Aufgaben in unserer Finanzverwaltung. Sie leisten mit Ihrer spannenden und vielfältigen Tätigkeit einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Die Landesregierung wird die Finanzverwaltung auch künftig als attraktiven Arbeitgeber weiter stärken.“

Staatssekretär Günnewig hob auch das hohe Engagement aller Beteiligten in der Finanzverwaltung hervor, trotz der Corona-Pandemie den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Ausbildung und ein gutes Studium zu ermöglichen. „Mit viel Herzblut und Engagement haben die Dozentinnen und Dozenten an der Landesfinanzschule und der Hochschule für Finanzen sowie die vielen Ausbilderinnen und Ausbilder in den Finanzämtern vor Ort das Studium und die Ausbildung auf höchstem Niveau angeboten. Die Lernenden haben Durchhaltevermögen bewiesen. Sie sind am Ball geblieben und haben den Lernstoff trotz der besonderen Umstände der Corona-Zeit gemeistert.“

In der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung ist die vorausschauende Planung, die passgenaue Unterstützung der Auszubildenden und Studierenden sowie die weit fortgeschrittene Digitalisierung der dualen Ausbildung beziehungsweise des dualen Studiums bewährte Praxis. Die digitale Lern- und Arbeitsumgebungen ermöglichen eine flexible Unterrichtsgestaltung. Alle Nachwuchskräfte werden zudem technisch bestens ausgestattet. Sie erhalten bereits seit Jahren zu Beginn ihrer zweijährigen Ausbildung beziehungsweise ihres dreijährigen Studiums Tablets, die digitales Lernen noch besser machen.

Während der Ausbildung und des Studiums wechseln sich Unterrichtsphasen mit berufspraktischer Ausbildungszeit in einem Finanzamt ab – eine ideale Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Für das dreijährige duale Studium zur Diplom-Finanzwirtin beziehungsweise zum Diplom-Finanzwirt an der Hochschule für Finanzen müssen Bewerberinnen und Bewerber das Abitur oder die Fachhochschulreife mitbringen. Für die zweijährige duale Ausbildung wird die Fachoberschulreife oder ein vergleichbarer Schulabschluss erwartet.

Informationen zur Ausbildung, zum Studium und zum Berufsbild erhalten Interessierte auf der Karriereseite der Finanzverwaltung unter www.die-zukunft-steuern.nrw.

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Einbürgerungs-Feier im Aachener Rathaus

Aachen – Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause hat am Samstag, 27. August, endlich wieder die Einbürgerungsfeier im Krönungssaal des Aachener Rathauses stattgefunden. Fast 420 Menschen im Alter zwischen drei und 71 Jahren erhielten im vergangenen Jahr in Aachen die deutsche Staatsbürgerschaft. Im Jahr 2020 wurden bereits über 510 Menschen eingebürgert.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begrüßte die neuen Mitbürger*innen herzlich: „Aachen ist eine weltoffene, internationale und vielfältige Stadt. So vielfältig wie ihre Biographien Lebenswege und Lebensziele. In Aachen pflegen wir ein friedliches Miteinander aller Menschen und begreifen die Vielfalt an Religionen, Sprachen und Familiengeschichten als Bereicherung für unsere Kommune.“

Für den musikalischen Rahmen in der Moderation von André Schnitker sorgte das Gitarrenenquartett der Hochschule für Musik und Tanz und der Stadtteilchor InCHORsiv. Traditionell übernahm die Rathausgarde „Öcher Duemjroefe 1953 e.V.“ die Begrüßung der Gäste vor dem Rathaus. Neben diesem festlichen Rahmen der Einbürgerungsfeier bot der Nachmittag reichlich Raum für zwanglose Begegnungen und Gespräche.

 

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Hervorragende Werbung für den Beach-Volleyball beim Rur-Beach-Cup in Jülich

Düren – Strahlender Sonnenschein, grandiose Stimmung, erstklassiger Sport: „Das war eine hervorragende Werbung für den Beachvolleyball“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn als Schirmherr bei der Siegerehrung des Rur-Beach-Cups auf dem Schlossplatz in Jülich.

Wieder einmal erlebten die gut 500 Besucher eine ganz besondere Atmosphäre mit wunderbarem Sport und Unterhaltung. Am Wochenende ging es um die Westdeutsche Meisterschaft. Bei den Damen sicherten sich Luisa Doss (Beachclub 2000) und Lisa Schreiner (Essen-Borbeck) den Titel vor Silke Schrievenhoff und Melanie Gosmann (beide Köln). Dritte wurden Corinna Lenz und Jenny Begall (beide Aachen). Bei den Herren grüßen Fabian Jeff Kaiser und Nico Wegner (beide Mondorf) als neue Meister vor Luis Henrichs und Christian Gosmann (beide Junkersdorf). Platz drei sicherten sich Tim Kreuzer (Köln) und Lukas Kopfer (Mondorf). Die Freude war groß, der Jubel der Zuschauer ebenso.

Landrat und Schirmherr Wolfgang Spelthahn bedankte sich bei den Sponsoren (Rurtalbus, F&S Solar, Sparkasse Düren, Entwicklungsgesellschaft indeland, Stadtwerke Jülich), „ohne die ein solch großes Event nicht möglich wäre“ und auch bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern im Hintergrund, „die ebenso unverzichtbar sind“. Ein Extra-Lob ging an Moderator Bernd Werscheck, der in hervorragender Manier die Spiele live kommentierte.

Bereits jetzt wird geplant für das nächste Jahr. „Jülich ist der beste Ort für den Beach-Cup“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Bereits am Freitag wurde das Turnier für die Freizeit- und Hobbymannschaften ausgetragen. Auch hier herrschte eines vor allem: gute Laune pur, Urlaubsstimmung. Am Ende hatten „Die Sandmaschinen“ die Nase vorn. Sie siegten im Finale gegen die „Sky Beacher“. Auf den weiteren Plätzen landeten „Block N Roll“, „Mehr Glück als Talent“, „Tequila extra Age“, „BSG“, „Schlechtwetterfront“ und „Lotus Ace“.

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St. Elisabeth Krankenhaus Mayen gratuliert 14 Gesundheits- und Krankenpflegern zum Examen

Mayen – Sie haben es geschafft! 2.100 Stunden schulische Ausbildung, über 2.500 Stunden Praxiserfahrung und eine schriftliche, praktische sowie mündliche Prüfung liegen hinter ihnen. Nun haben sie es geschafft: 14 Auszubildende der Pflegeschule am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Standort St. Elisabeth Mayen, haben ihr Examen erfolgreich absolviert und dürfen sich nun Gesundheits- und Krankenpfleger nennen.

In den vergangenen drei Jahren haben sie enorm viel Fachkenntnis und Praxiserfahrung gesammelt, darunter in Bereichen wie Erste Hilfe, Arzneimittellehre, Anatomie, Hygiene und Ernährung. Für die Absolventen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – für die Hälfte von ihnen als Pflegeprofi im GK-Mittelrhein.

Mit dem Examen in der Tasche sind die jungen Pflegefachkräfte befähigt, die Pflege beeinträchtigter oder kranker Menschen von nun an eigenverantwortlich umzusetzen.  „Das ist eine sehr verantwortungsvolle, aber auch sehr sinnstiftende Aufgabe, zu der ich den frischgebackenen Pflegeexperten herzlich gratuliere“, so Margit Surwehme, Sektorleiterin der schulischen und akademischen Ausbildung am GK-Mittelrhein. Im Rahmen der Feierstunde reihten sich noch weitere Gratulanten ein, darunter Lehrer, die Kaufmännische Direktorin Christine Kaul und Pflegedienstleiterin Annika Geisen sowie Jutta Luxemburger als Vertreterin des Betriebsrats.

Mit dem diesjährigen Examen wurde am St. Elisabeth in Mayen der letzte Kurs nach alter Ausbildungsordnung verabschiedet. Künftige Absolventen durchlaufen aktuell bereits die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau, die seit 2020 die drei Ausbildungsgänge zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie zum Altenpfleger vereint.

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25 Jahre live für den Kreis – „Radio Euskirchen“ wird 25 Jahre jung

Euskirchen-Euenheim/Mechernich – „Radio ist ganz einfach“, stellt Chefredakteur Nobert Jeub im Pressegespräch zu 25 Jahren „Radio Euskirchen“ in der Euenheimer Redaktion klar: „Nämlich live!“ Da läuft es manchmal wie am Schnürchen, manchmal „nur“ rund, mitunter eiert man auch ein wenig rum, aber unter dem Strich ist dieses Lokalradio lange und erfolgreich auf Sendung. „Radio Euskirchen“ ist in 25 Jahren eine Institution im Kreis geworden. Nur ausgesprochen selten werden Sendungen aufgezeichnet.

„Radio Euskirchen“ ist Teil eines privaten Netzwerkprogramms, das sich über ganz NRW erstreckt. Dazu zählen auch Sender wie „Radio Köln“ oder „Radio Rur“ in Düren. Obwohl die insgesamt 45 Sender in Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens stets mit der Zentrale in Oberhausen, „Radio NRW“, in Verbindung stehen, machen alle vor Ort mit eigenständigen Redaktionen und eigenen Chefradakteuren eigene Programme.

Zumindest stundenweise während der Primetime 6 bis 10 Uhr morgens. Danach werden tagsüber jede Stunde zur halben Stunde lokale Nachrichten ausgestrahlt. Andere Lokalsender haben zum Teil andere Sendezeiten. Im Rahmen des Kooperationsvertrages werden alle Sender in der übrigen Zeit mit einem Rahmenprogramm versorgt, vor allem mit viel Musik und überregionalen Nachrichten. Wenn zwischen Ville und Venn etwas Bedeutsames geschieht, schaltet sich das Euenheimer Studio auch ins NRW-weite Programm mit ein.

Neben Chefredakteur Norbert Jeub stellten sich auch Susanne Edl, die schon 24 von 25 Jahren dabei ist, und die Freie Mitarbeiterin und Nachrichtensprecherin Annika Deist den Reporterfragen zum 25jährigen Jubiläum. Zwischenresümee: Es macht den Beteiligten schon und immer noch Spaß, lokales Radio für Eifel und Börde zu machen. Mit hohem Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad: Ein Drittel der Kreisbürger hört täglich, die Hälfte sporadisch Radio Euskirchen. Damit ist der kleine Euenheimer Sender im Hörergeschmack der Größte. „Darauf sind wir sehr stolz“, so der Chefredakteur.

„Teil des Alltags“

Am 31. August 1997, dem Todestag von Lady Diana in Paris, ging Radio Euskirchen als Erzeugnis der „Veranstaltergemeinschaft für Lokalfunk im Kreis Euskirchen“ unter dem damaligen Vorsitzenden Dr. Alois Sommer als letzte Lokalstation in NRW auf Sendung. „Ein denkbar ungünstiger Moment“, erinnert sich Norbert Jeub, der als ehemaliger „Chef vom Dienst“ (CvD) von „Radio Bonn“ in den Kreis Euskirchen gekommen war.

„Alles war auf Jubel und Freude über den Start von »Radio Euskirchen« programmiert – und nun das: Alle Welt trauerte um Lady Di, wir auch…“ Aller Tristesse der ersten Sendestunden zum Trotz ist der Rest fast eine pausenlose Erfolgsgeschichte, 25 Jahre lang, bis heute! Auch das Studio ist noch heute dort zu finden, wo es schon damals stand: in einem Nebentrakt des Berufsbildungszentrums (BZE) in Euskirchen-Euenheim.

Nobert Jeub: „Damals entstanden nach einem Beschluss des Landtages Ende der 80er Jahre aus dem Netzwerk immer mehr lokale Radiostationen in den großen Städten und Kreisen von NRW. Er selbst musste, nachdem er sich erfolgreich auf den Posten des Chefredakteurs in Euskirchen beworben hatte, erst einmal das Sendegebiet kennenlernen und fürs neue Medium erschließen.

Jeub: „Ich will nicht behaupten, dass ich jedes Dorf und jeden Weiler kenne, aber ich habe mir schon damals einen ziemlich guten Überblick über alle elf Kommunen verschafft!“ Das hieß: Viel durch die Gegend fahren und möglichst alles über den Kreis Euskirchen lernen. Zusammen mit einem frischgebackenen Volontär, Sebastian Tittelbach, ging es dann 1997 auf Sendung.

Anfangs geschah das „nur“ mit zwei Stunden Programm am Tag. Dies beschränkte sich erst auf den Nachmittag, bevor man es schließlich auf morgens, die Radio-„Prime-Time“, verlegte. Im Jahr 1998 kam Susanne Edl dazu. Was sich Chefredakteur Norbert Jeub bei der Eröffnung des Senders in Euenheim wünschte, ist in Erfüllung gegangen: Er wolle es schaffen, dass „Radio Euskirchen ein Teil des Alltags der Menschen“ im Kreis wird. Jeub: „Da können wir einen grünen Haken hinter machen!“

Einen besonderen Reiz macht es für Susanne Edl und ihren Chef aus, dass sie in verschiedenen Aufgabenbereichen, sei es im Studio oder auf der Straße, ständig mit eingebunden sind. „In so einem kleinen Team muss jeder alles können“, so Susanne Edl: „Der unmittelbare Kontakt zu den Hörern ist das Beste an dem Job!“

Was rausgeht, muss stimmen

Von montags bis freitags von 6 bis 10 Uhr ist „Radio Euskirchen“ mit eigenem Lokalprogramm samt eigenem Moderator auf Sendung. Oberste Regel: „Wir haben den Ehrgeiz, schnell zu sein, aber das, was wir rausgeben, muss auch zu 100 Prozent stimmen.“ Da stehe die Qualität der Nachrichten ganz deutlich über der Geschwindigkeit, so Chefradakteur Norbert Jeub.

Der Sender besitzt auch einen „Knopf“, um schnell während des laufenden Rahmenprogramms umschalten und so lokale Ereignisse im Notfall direkt verkünden zu können. „Das passiert selten“, so der Chefredakteur: Zum Beispiel während der Flut 2021 oder als die Explosion einer Fliegerbombe in der Euskirchener City einen Baggerfahrer tötete.“

Auch den Internetauftritt sowie die zugehörigen Social-Media-Kanäle versorgen die Redakteure und Mitarbeiter selbst. Allround-Journalisten wie Susanne Edl, Nachrichtensprecherin Annika Deistl und Norbert Jeub nennt man im Jargon der Branche „Eier legende Wollmilchsäue“. Und das ist ein Kompliment, denn es sagt aus: Hier sind Experten am Start, die ihren Beruf aus dem Effeff beherrschen, in allen Spielarten abbilden können und dennoch „nahe“ am Leser oder Hörer sind.

Die kleine Redaktion, meistens bestehend aus drei bis vier Redakteuren, empfängt nicht nur Nachrichten vom landesweiten Netzwerk, sondern speist auch welche ein. Zum Zeitpunkt der Flut versorgten sie auch das landesweite Rahmenprogramm mit aktuellen Informationen aus den betroffenen Gebieten an Erft, Urft und Olef.

Momentan arbeitet die feste Crew von Angestellten mit sieben freischaffenden Mitarbeitern, die auf bestimmte Aufgaben wie beispielsweise Moderation spezialisiert sind. Sie wechseln auch zwischen den Studioplätzen und sind für verschiedene Lokalradios tätig.

Kontrolliert wird Radio Euskirchen von einer Art Rundfunkrat, der sogenannten Veranstaltergemeinschaft, deren Vorsitz momentan Monika Schiffer von der Verbraucherzentrale NRW in Euskirchen innehat. Dieser Vereinigung von Vertretern gesellschaftsrelevanter Gruppen hat die eigentliche Sendelizenz, ist Arbeitgeber der Redaktion und hat damit eine wichtige Kontrollfunktion. In der Praxis muss das Gremium aber nie eingreifen, weil sich die Redakteure selbst der journalistischen Ethik verpflichtet fühlen und Ausgewogenheit walten lassen.

Das Besondere: Radio Euskirchen wird nicht über Gebühren finanziert, sondern über Werbespots, und muss dem Kreis Euskirchen als Teilhaber 25 Prozent der Einnahmen abgeben. Norbert Jeub: „Trotz allem ist der Sender in dem Sinne »unabhängig« und wird in seinen Inhalten von wirtschaftlicher Seite in keiner Weise beeinflusst.“

Annika Deist, die demnächst als Volontärin von Euenheim zu „Radio Berg“ in Bergisch-Gladbach wechselt: „Für mich gab es keinen besseren Einstieg als bei »Radio Euskirchen«. Die Leute waren unglaublich lieb, die Arbeit hat Spaß gemacht, mir wurde früh Vertrauen geschenkt und dass man so nah am Hörer ist, macht es noch viel besser.“

Deist moderiert mittlerweile öfter die Nachrichten, hat als Praktikantin dort begonnen. Die ersten Male Moderation seien dabei „pulsmäßig am Anschlag“ gewesen, doch sei sie daran gewachsen und wisse die Verantwortung, die ihr dabei zu Teil wird, sehr zu schätzen.

Helfer in der Not

Während der Pandemie wurde „Radio Euskirchen“ Helfer in der Not und nebenbei „Corona“-Hotline“. Susanne Edl: „Was die Hörer nicht wussten, das haben wir für sie recherchiert und über den Äther verbreitet, damit es alle mitbekamen…“

In der Flutnacht auf den 15. Juli 2021 suchte ein älteres Ehepaar, dessen Haus bereits unter Wasser stand, sogar körperlich Zuflucht im Euenheimer Studio. „Wir waren die Nacht über ja hier. Das ist zwar nicht unsere Aufgabe, doch das war für uns selbstverständlich“, so Norbert Jeub. „Der Veybach stand schon auf dem Grundstück, aber wir haben weitergesendet“, erinnert sich Susanne Edl.

Es meldeten sich Leute, die Verwandte vermissten oder sich über die Lage in einzelnen Teilen des Kreises informieren wollten. „Da riefen welche an, in der Euskirchener Innenstadt klammere sich jemand an ein Verkehrsschild und niemand könne helfen“, so Norbert Jeub. Er rannte aus dem Studio zu einem Feuerwehrmann, der in Euenheim eingesetzt war und der beorderte über Funk Hilfe zu dem armen Menschen in Innenstadt.

„Die schiere Menge der Hilfesuchenden hat uns überrascht“, so der Chef von „Radio Euskirchen“: Man gab pausenlos Sondermeldungen heraus. Bis kurz vor halb zwölf in der Nacht gaben sie ihr Bestes, dann fielen die Leitungen zu den Sendemasten aus. Erst 20 Stunden später konnte „Radio Euskirchen“ wieder auf Sendung gehen.

Von Hochseilen und Weltrekorden

„Das Beste sind immer die Begegnungen mit Menschen, die vielen kleinen und persönlichen Dinge, weniger Großveranstaltungen oder Ähnliches“, so Norbert Jeub. Susanne Edl erinnert sich aber auch an Spektakuläres: „Beim »Jahrmarkt Anno Dazumal« im Kommerner Freilichtmuseum hängte ich mich unter ein Hochseil-Motorrad der Artistenfamilie »Geschwister Weisheit« und berichtete. Das war einfach der Wahnsinn…“

Unvergessen sind auch die vielen Sendungen, in denen Norbert Jeub, Susanne Edl und Moderatorenkollegen „Menschen des Jahres“ vorstellten. Das Format lebt weniger von Lokalprominenz, als von ganz normalen Menschen, die im Verlauf des vergangenen Jahres Außergewöhnliches geschaffen oder erlebt haben. Am Jahrestag der Flut produzierte „Radio Euskirchen“ mit der lokalen Rheinischen Redaktionsgemeinschaft einen Video-Livestream aus Gemünd, in dem Flutopfer, -helfer und „Offizielle“ zu Wort kamen.

„Versprecher übergeht man – oder man muss neu ansetzen“, verriet Annika Deist im Pressegespräch. Ihren folgeschwersten Versprecher platzierte Susanne Edl im Programm, als sie eine Meldung absetzte, wonach „FC-Karten“ gestohlen worden seien. In Wirklichkeit handelte es sich um „EC-Karten“, was weit weniger schlimm gewesen sein musste. Denn der vermeintliche Diebstahl der Tickets fürs Müngersdorfer Stadion empörte die Fans der Geißböcke auch unter den Kollegen. Wegen des kleinen Buchstabentauschs gab es ein selten dagewesenes Hörerecho – und die Kollegen ziehen die Redakteurin bis heute damit auf.

Größere Pannen sind bis heute ausgeblieben, wenn man von einem qualmenden Mischpult absieht, das den Moderator vom Dienst nicht davon abhalten konnte, seine Nachrichtensendung ordnungsgemäß zu Ende zu bringen, bevor er den Stecker zog…

Mit der Zeit hat sich die Musik verändert, hin zu allgemein bekannter Popmusik. Auch wechselte man im Laufe der Jahre von „Sie“ in eine etwas persönlicher Anrede, das kollektive „Ihr“. Denn das Publikum ist generationenübergreifend, von 14 bis 100 Jahren sind alle vertreten, die man im Programm unter einen Hut bringen muss. So begann man auch damit, WhatsApp-Sprachnachrichten in die Sendungen als O-Töne der Kreisbewohner einzubauen.

Norbert Jeub: „»Radio Euskirchen« ist übrigens das einzige Medium, das den gesamten Kreis, von Nord nach Süd, in der Medienlandschaft vertritt. Man kann also mittlerweile davon sprechen, dass der Sender hier ein »identitätsstiftendes Element« ist.“

Fünfmal haben die Redakteure in Euenheim den „LfM NRW Hörfunkpreis“ bekommen (drei Mal den Vollpreis, zwei Mal den Anerkennungspreis) sowie einmal den „Journalistenpreis“ der „AWO-Mittelrhein“ und den „DuMont-Journalistenpreis“. Hinzu kommt das „Radiosiegel“, das die Redaktion als gut Volontärs-Ausbilderin (zum Redakteur) ausweist.

Auf die nächsten 25 Jahre

Die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit stellt Norbert Jeubs kleine Mannschaft nicht selten vor Herausforderungen, doch arbeiten die Vollblutjournalisten von „Radio EU“ immer am Puls der Zeit. So machen sie seit Jahren bereits Nachrichten parallel auf Social-Media und bedienen sich weiterer digitaler Methoden.

Das Pressegespräch „25 Jahre Radio Euskirchen“ endete natürlich mit dem „Blick in die Zukunft“, den keiner in der Branche gerne tun mag, weil das meiste unkalkulierbar ist. Norbert Jeub: „In Zukunft sind keine weiteren, großen Veränderungen geplant…“ Aber da sich die Medienlandschaft immer weiter und immer schneller verändere, bleibe man zwangsläufig am Ball, um auch weiterhin den besten Hörerservice bieten zu können. Bereits für den Herbst ist eine Überraschung geplant… Auf die nächsten 25 Jahre „Radio Euskirchen“!

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„Lebensretter gesucht!“

Mechernich/Schmidtheim – „Blutspender sind Lebensretter“, erklärten einmal mehr Edeltraud Engelen, die Blutspende-Beauftragte des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, und Blutspender-Schirmherr Stephan Brings. Die beiden warben gemeinsam mit dem Kreisgeschäftsführer und Mechernicher Rotkreuz-Vorsitzenden Rolf Klöcker für die nächsten Spendertermine im September in Mechernich und Schmidtheim.

„Besonders im Sommer kommt es auf jede Spende“, so Edeltraud Engelen, weil viele Leute in Urlaub sind, die sonst regelmäßig spenden. Umgekehrt werden unvermindert Blutkonserven und Blutpräparate in der Therapie von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sowie für akute Notfälle gebraucht.

Blutspender werden benötigt in Mechernich am Donnerstag, 8. September, von 15.30 – 20 Uhr im Rotkreuz-Zentrum Mechernich, Bruchgasse 34, und in Dahlem-Schmidtheim am Freitag, 9. September, von 16 – 20 Uhr im Bürgerhaus, Bahnhofstr. 58. Man kann sich vorab unter www.blutspende.de einen Termin reservieren.

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Stadt Aachen leitet eine zweite Stufe an Energie-Sparmaßnahmen ein

Aachen – Ziel ist, 20% des Energieverbrauchs einzusparen. Die Stadt Aachen will Vorbild sein und motivieren. Für Kinder besonders relevante Bereiche bleiben geschützt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 23.06.2022 als Folge geringer werdender Gaslieferungen aus Russland die Alarmstufe des Notfallplans ausgerufen. Seitdem sind die Lieferungen weiter zurückgegangen. Um einem Gasnotstand im kommenden Winter entgegenzuwirken, wird die Einsparung von Energie in den nächsten Wochen und Monaten auch in Aachen eine hohe Priorität haben. OberbürgermeisterinSibylle Keupen erklärte in einer Pressekonferenz am 25. August: „Energie zu sparen ist das Gebot der Stunde. Wir alle haben den Hebel in der Hand, die Energieversorgung für den kommenden Winter zu sichern. Wir alle können etwas tun. Die Stadt Aachen geht als Vorbild voran und zeigt, was geht.“

Nach der ersten Stufe der Einsparung, die die Stadt Aachen bereits mit dem 25. Juli eingeleitet hat, folgt nun mit Start zum 1. September eine zweite Stufe mit weitergehenden Maßnahmen. Terminlich und weitgehend auch inhaltlich liegt die Stadt Aachen damit auf einer Linie mit der am 24. August beschlossenen „Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung des Bundes über kurzfristig wirksame Maßnahmen“.

Welche Maßnahmen geplant sind

Die Heizperiode für städtische Gebäude wird mit dem Ende der Herbstferien am 17. Oktober starten und bis zum Beginn der Osterferien andauern. Bislang begann die Heizperiode bereits am 1. Oktober. Die Temperaturen in geheizten Räumen, also Büros, Kantinen, Umkleiden, Museen, Besprechungsräumen und vergleichbaren Nutzungen werden entsprechend der Verordnung der Bundesregierung von 21 Grad auf 19 Grad Celsius reduziert. Für Flure und Durchgangsräume gelten dann 10 Grad als Standard. Zwischen Weihnachten und Neujahr sind Verwaltungsgebäude, wo möglich, geschlossen und kann die Temperatur in der Zeit auf 10 bis 12 Grad reduziert werden. Die Abschaltung der Klein-Blockheizkraftwerke in städtischen Gebäuden trägt ebenfalls wirksam dazu bei, Gas zu sparen.

In den Schwimmhallen Süd und Ulla-Klinger-Halle sinkt die Temperatur – wie schon seit Ende Juli in den Hallen Ost und Brand umgesetzt – auf 26 Grad. Das Wasser im Freibad Hangeweiher wird ab dem 1. September nicht mehr beheizt werden. Klimadezernent Heiko Thomas weist darauf hin, dass Temperatursenkungen ein wirksamer Hebel zur Energieeinsparung sind: „Jedes Grad Celsius Raumtemperatur weniger spart 10 Prozent Energie.“

Ausnahmen der Regelungen gibt es für Kinder. So bleiben Schulen und KiTas auf dem bisherigen Niveau beheizt. Auch in den Lehrschwimmbecken werden die Temperaturen nur geringfügig von 32 Grad auf 30 Grad gesenkt. Ausnahme sind darüber hinaus Therapiebecken und solche mit einem Schwerpunkt für behinderte Menschen.

Bereits seit dem 25. Juli sind die Laufzeiten der angestrahlten Denkmäler und öffentlichen Brunnen sowie die Temperaturen in den Hallen Ost und Brand reduziert. Mit der Verordnung des Bundes werden ab dem 1. September historische Gebäude außer zu besonderen Anlässen grundsätzlich nicht mehr beleuchtet. Werbeanlagen dürfen im Zeitraum zwischen 22 und 16 Uhr nicht mehr beleuchtet werden. Ausnahmen gelten, wenn die Beleuchtung zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich ist.

Gespräche zu Energiesparmaßnahmen sind unter anderem auch mit der Aachener Wirtschaft und den Hochschulen geplant. Die Stadt Aachen verweist zudem auf die Informationsangebote des Vereins AltbauPlus und des Energieversorgers STAWAG.

Klimadezernent Heiko Thomas machte zum Abschluss der Pressekonferenz noch einmal deutlich, dass das Ziel von 20 Prozent Energieeinsparung eine Herausforderung darstelle, die nur gemeinschaftlich zu schaffen sei. „Wir können nicht ausschließen, dass wir in eine Situation kommen, in der wir keine Spielräume mehr haben werden. Wir haben jetzt die große Chance, das Schlimmste zu verhindern. Das wird eine Teamaufgabe werden.“