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Mit Unterstützung der FVR-Stiftung – Neu gebaute Mini-Spielfelder im Ahrtal feierlich eröffnet

Bad Neuenahr/Ahrbrück – Ein erfreulicher Lichtblick für viele Fußballerinnen und Fußballer, gerade auch die jüngeren Kicker: Knapp 14 Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe wurden in Bad Neuenahr und Ahrbrück am vergangenen Samstag zwei Mini-Spielfelder eröffnet. Die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland „Fußball hilft!“ hatte beide Vereine mit einem Scheck über jeweils 90.000 Euro beim Bau eines Mini-Spielfeldes unterstützt – möglich wurde dies durch die vielen Spenden, die die FVR-Stiftung nach der Flutkatastrophe für die betroffenen Fußballvereine erhalten hat.

Das Foto zeigt das Mini Spielfeld in Bad Neuenahr

„Wir freuen uns sehr, dass die ersten beiden Spielfelder nun genutzt werden können und dass insbesondere die Kinder wieder in ihrem Ort Fußball spielen können. Ein besonderer Dank geht an die Volksbank RheinAhrEifel sowie an den Deutschen Fußball-Bund und die Deutsche Fußball-Liga, die mit ihren großen Spenden an unsere Stiftung diese Unterstützung ermöglicht haben“, sagte Walter Desch, Vorsitzender der FVR-Stiftung „Fußball hilft!“ und Ehrenpräsident des Fußballverbandes Rheinland. „Der Bau von weiteren Spielfeldern im Ahrtal, aber auch in der Eifel, ist bereits in der Umsetzungsphase.“

Auch wenn der Wiederaufbau im Ahrtal in vielen Bereichen voranschreitet, sieht es im Hinblick auf die zerstörten Sportplätze noch schlecht aus. Spielerinnen und Spieler müssen auch in dieser Saison weite Fahrten zu Ausweichplätzen für Training und Spiele auf sich nehmen. So war die Freude beim Ahrweiler BC und beim ABK 54 Ahrbrück sehr groß, dass von nun an zumindest ein kleiner Fußballplatz im Ort genutzt werden kann.

Zu Eröffnung des Spielfeldes in Bad Neuenahr konnte der Ahrweiler BC neben Walter Desch und dem Dieter Sesterheim (Kreisvorsitzender Rhein/Ahr) zahlreiche Gäste begrüßen, darunter von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Peter Diewald und Gregor Terporten, Michael Nisius und Thomas Theisen von der Volksbank RheinAhrEifel sowie Vertreter von arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. Der ABK Ahrbrück lud zu einem Kleinfeld-Turnier für Hobby-Mannschaften ein, und viele Hobby-Kicker folgten dem Aufruf. Vor Turnierstart wurde das Spielfeld in Anwesenheit von Landrätin Cornelia Weigand, Verbandsgemeindebürgermeister Dominik Gieler und Ortsbürgermeister Walter Radermacher feierlich eröffnet.

 

 

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Bischof Joseph Mar Thomas (70) besuchte das Mutterhaus des Ordo Communionis in Christo in Mechernich

Mechernich – Bischof Joseph Mar Thomas, Oberhaupt der indischen Diözese Bathery in Kerala, besuchte am Montag während einer Europareise Mechernich und feierte mit der Kommunität des Ordo Communionis in Christo Heilige Messe in der Gründungskapelle.

Dabei gedachte der 70jährige einstige Lehrer des stellvertretenden Generalsuperiors Father Jaison Thazhathil ganz besonders seines hochverehrten Freundes, des am 17. Januar 2022 verstorbenen Communio-Oberen Karl-Heinz Haus.

Der am 13. Mai 1952 als Joseph Konnath in Vadaserikkara im Distrikt Pathanamthitta geborene Geistliche nannte Karl-Heinz Haus einen „Mann Gottes“ und einen „Mann der Nächstenliebe und des Mitgefühls“. Er spüre im Mechernicher Mutterhaus auch nach seinem Tode förmlich seine Anwesenheit. Karl-Heinz Haus sei von tiefer Spiritualität und Liebe zu Gott geprägt gewesen.

An der Seite von Bischof Joseph Mar Thomas konzelebrierten der stellvertretende Generalsuperior Jaison Thazhathil, Pfarrer Joseph Chelamparambath, der Seelsorger der syro-malankarisch-katholischen Christen im Erzbistum Köln, der ugandische Pfarrer Patrick Mwanguhya und der indische Father Sabu Purayidathil.

„Alle Bischöfe kennen Communio“

Es assistierte Diakon Manfred Lang. Schwester Little Flower, die Obere der seit 2010 bei der Communio lebenden und wirkenden syro-malabarischen Samaritan-Schwestern, lektorierte. Der stellvertretende Generalsuperior Father Jaison Thazhathil sagte, Bischof Joseph Mar Thomas sei auf der Durchreise von Rom nach Großbritannien eigens nach Mechernich gekommen, um der Gemeinschaft, dem Ordo und dem verstorbenen Generalsuperior seine große Wertschätzung und Freundschaft auszudrücken.

Der zum Gottesdienst in der Gründungskapelle versammelten Kommunität sagte Father Jaison, alle Bischöfe in Kerala würden die Communio in Christo kennen, viele von ihnen seien schon zu Besuch gewesen, so auch Joseph Mar Thomas zum insgesamt dritten Mal nach 2011 und 2019. Der stellvertretende Generalsuperior hieß seinen ehemaligen Professor am St. Aloysius Seminary herzlich im Mutterhaus willkommen.

Ebenfalls mit nach Mechernich gekommen war sein indischer Landsmann Saji, der während eines Aufenthalts des Bischofs in New York in der Nachbarschaft wohnte und mit dem der Theologe Freundschaft schloss. Er begleitet ihn auch auf seiner Weiterreise in die Schweiz und nach England.

Und am Schluss ein Schuss Humor

Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete sich der Bischof auf sehr humorvolle Art und Weise von seinen Konzelebranten und auch von dem unter der Kommunität weilenden Spiritual Pater Rudolf Ammann ISch. Während die Pfarrer Mwanguhya und Chelamparambath das Prädikat „brilliante Priester“ verliehen bekamen, erhielt Pater Sabu Purayidathil diesen „Titel“ nur mit der Einschränkung „obwohl er zu den Kapuzinern gegangen ist…“ Und Pfr. Patrick Mwanguhya wandte er sich zu mit den Worten, er sei der „beste Priester“.

Den nicht zölibatär lebenden Diakon Manfred „Manni“ Lang beförderte der Bischof von Bathery kurzerhand zum „besten Diakon“ und sagte ihm unter Protest von Schwester Lidwina und seiner ebenfalls anwesenden Ehefrau Sabine Roggendorf das Potenzial zu, noch ein guter Priester zu werden.

Dem derzeit als stellvertretender Generalsuperior kommissarisch an der Spitze des Ordo Communionis in Christo stehenden Father Jaison Thazhathil aber, einst der beste Schüler seiner Klasse am St. Aloysius Seminary, prophezeite der Episkopus noch einen bedeutenden Aufstieg in der kirchlichen Hierarchie…

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Integrations-Preisverleihung 2022 im Weißen Saal des Rathauses Aachen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat am heutigen Dienstag, 6. September, in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat der Stadt den 11. Integrationspreis verliehen. Traditionell wird der Aachener Integrationspreis am Tag der Integration im Aachener Eurogress verliehen. Da der Tag der Integration in diesem Jahr noch nicht im gewohnten Format stattgefunden hat, verlieh Keupen den Preis heute im Weißen Saal des Rathauses.

„Schon seit Karl dem Großen hat die Stadt Aachen immer Menschen willkommen geheißen“, leitet Keupen in die Preisverleihung ein und freut sich, dass „die Innovations- und Integrationskraft der Stadt Aachen kontinuierlich gewachsen ist.“

Das Kuratorium zur Vergabe des Integrationspreises hat aus den zahlreich eingegangenen Vorschlägen drei Preistragende ausgewählt. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr in der Kategorie Verein der Aachener Verkehrswacht e.V. mit dem Projekt: Interkulturelles Fahrradtraining für Migrantinnen. Seit Ende Oktober 2021 bietet der Verein Migrantinnen die Möglichkeit in einem 3-Monatigem Training das Fahrradfahren neu oder wieder zu erlernen. Es entstanden Freundschaften zwischen Trainierenden und den ehrenamtlichen Integrationshelferinnen, die weit über das Fahrradfahren hinausgehen. Durch eine Vernetzung mit der WABE Aachen e.V. konnten Fahrräder genutzt werden so dass dies keine Hürde zum Erlernen darstellt.

Die Ziele des Projektes sind die eigenständige Mobilität und ein selbstbestimmtes Leben zu fördern, den interkulturellen Austausch und das Freizeitverhalten der Familien zu fördern und die Integration zu erleichtern.

In der Kategorie Person wurde Reiner Bertrand für sein Lebenswerk und sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.Bertrand hat bereits selbst viele Preise ins Leben gerufen und vergeben. Sein unermüdliches Engagement für die Völkerverständigung wird besonders lobend erwähnt. „Die Bühnenshows beim Multikulti Fest sind einmalig“ so das Kuratoriumsmitglied Hilde Scheidt.

Bertrand engagiert sich seit Jahrzenten ehrenamtlich bei der Völkerverständigung zwischen den Partnerstädten Sariyer in der Türkei und Aachen. Er arbeitet ehrenamtlich bei der Organisation des Multikultifestes in Aachen jedes Jahr aufs Neue mit. In einem Ausbildungsprojekt hat er ungefähr 80 Migrantenjugendliche in Ausbildungsstellen vermittelt und mit Hilfe von ihm angeworbenen Paten die Ausbildung begleiten lassen. Im Projekt „Abla“ betreute er Migrantenfrauen, die als Kultur- und Sprachmittler in den Aachener Kitas wirkten. Im Projekt „Pro Lotsen“ wurden bilinguale Frauen ausgebildet, die dann ihrerseits als Lotsen in der Stadt tätig waren.

ModuleWorks erhielt den Preis in der Kategorie Unternehmen, weil es Vorbildcharakter hat und wegweisend auch für andere Unternehmen ist. Das Unternehmen beschäftigt ungefähr 250 Mitarbeiter*innen aus rund 14 Nationen und diese bilden einen bunten Mix, dessen Kraft in der Vielfalt liegt.

Die beiden Gründungs-Unternehmer Hava und Yavuz Murtezaoglu sind seit vielen Jahren sehr engagiert und leisten erfolgreiche Integrationsarbeit.

Bei ModuleWorks wird deutlich, dass es sich das auch unternehmerisch lohnt Menschen mit internationaler Familiengeschichte zu beschäftigen. Das Motto der Firma lautet: „mit Vielfalt zum Erfolg“.

Die Stadt Aachen verleiht den Integrationspreis seit dem Jahr 2012 zur Anerkennung und Würdigung des Engagements von Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Vereinen, die sich im alltäglichen Leben weit über das übliche Maß hinaus um die Integration und Gleichberechtigung von Bürger*innen mit Migrationshintergrund in der Stadt Aachen verdient gemacht haben und für eine gegenseitige Anerkennung eintreten.

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„Die Enttäuschung ist massiv“ – Der Sport findet keine Berücksichtigung im Entlastungspaket 3

Region/Mainz – Das dritte Entlastungspaket enthält keine Hilfen für den organisierten Sport. Die Lobby des Sports scheint innerhalb der Bundesregierung Potenzial nach oben zu haben. Andere Bereiche wie etwa die Kultur, können in Milliardenhöhe auf Unterstützung aus dem Entlastungspaket zählen.

Christof Palm, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) und Mitglied der DOSB-Task-Force „Energiekrise“, bewertet das Paket kritisch. „Die Hoffnung war groß, die Notwendigkeit ist riesig, die Enttäuschung ist massiv.“ Bereits als Aussagen zu Schließungen von Sportstätten durch den Deutschen Städtetag veröffentlicht wurden, formulierte der Sport, dass dieser mehr sei als eine Freizeitaktivität. „Der organisierte Sport leistet in schwierigen Situationen immer wieder seinen Beitrag, ob Flüchtlingskrise, ob Corona-Krise oder eben jetzt Energie-Krise. Da müssen im Gegenzug die Belange und Hilferufe des Sports bei allen Entscheidungen berücksichtigt werden“, so Palm weiter.

Bei der Sportministerkonferenz in Hamburg wurde eine Erklärung verabschiedet, die klar machen sollten, dass der Sport eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe ist und in allen Bereichen mitgedacht werden müsse. „Davon ist in dem jetzigen Entlastungspaket nichts zu finden“, moniert der LSB-Hauptgeschäftsführer.

Der LSB ruft trotzdem gemeinsam mit dem DOSB dazu auf, in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einzusparen, um pauschale Schließungen von Schwimmbädern und Sportstätten zu vermeiden. DOSB und LSB stellen den 90.000 Sportvereinen dazu einen nochmals überarbeiteten detaillierten Stufenplan mit Einsparpotenzialen in Sporthallen, auf Sportplätzen, in Funktionsgebäuden und ganz allgemeiner Natur zur Verfügung.

„Der organisierte Sport leistet seinen Beitrag in dieser schwierigen Situation und übernimmt einmal mehr gesellschaftliche Verantwortung! Sport und Bewegung tragen entscheidend zum physischen und psychischen Wohlbefinden bei, Sport bringt Menschen zusammen und sorgt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt DOSB-Präsident Thomas Weikert. Man erwarte von den Kommunen, den Sport bei allen Entscheidungen einzubinden, die ihn betreffen. So könne man gemeinsam bestmögliche Lösungen vor Ort entwickeln, falls Schließungen drohen.

„Der organisierte Sport kann mit seinen 90.000 Sportvereinen und den 27 Millionen Mitgliedschaften eine ungeheure Kraft entwickeln – auch beim Thema Energiesparen. Aber auch diese Kraft ist endlich“, sagt DOSB-Vorstandsvorsitzender Torsten Burmester und fügt hinzu: „Nach mehr als zwei Jahren Pandemie sind die Reserven aufgebraucht, viele Vereine werden die explodierenden Energiekosten kaum stemmen können. Umso enttäuschender ist, dass der Sport im dritten Entlastungspaket der Bundesregierung keine Berücksichtigung gefunden hat. Es kann nicht sein, dass die Politik die Fehler der Corona-Pandemie wiederholt und die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft so geringschätzt. Unsere Sportvereine brauchen eine spürbare finanzielle Entlastung.“

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Rad-Aktionstag des Kreises Düren – So viele machten noch nie mit

Düren – Rekordbeteiligung! Rund 600 Radlerinnen und Radler waren am Sonntag beim 11. Rad-Aktionstag des Kreises Düren am Start. Es ging vom Bubenheimer Spieleland über Vettweiß und Gladbach nach Nörvenich und wieder zurück zum Spieleland. „Ich freue mich sehr, dass die Resonanz auf unseren Rad-Aktionstag nach wie vor sehr hoch ist“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der Tross von Radfahrerinnen und Radfahrern hatte auf seiner 35 Kilometer langen Tour in Vettweiß-Gladbach und am Nörvenicher Schloss Station gemacht; es gab Getränke, Obst und eine Tüte mit weiteren Stärkungen. Die Stimmung war klasse. Auch später, als alle Teilnehmer wieder im Bubenheimer Spieleland waren, herrschte eine entspannte Atmosphäre. Zum 50. Geburtstag des Kreises Düren in diesem Jahr wurde eine kunstvoll verzierte Torte aufgetischt. Landrat Wolfgang Spelthahn verteilte die Stücke an die Radler, die sich die leckere Torte nach der Tour absolut verdient hatten. Neben dem Kreis Düren präsentierte sich der Verein Rureifel Tourismus, die Polizei und die AOK. Ein großer Spaß waren die Fotos, die vor einer grünen Leinwand (Greenscreen) gemacht wurden, um nachher ausgewählte Hintergründe einfügen zu können. „Es war ein toller Tag. Schön, dass so viele Menschen mit so einer großen Freude dabei waren“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Der von der Sparkasse Düren unterstützte Rad-Aktionstag war wieder ein voller Erfolg, weil alles passte: das Wetter, die Teilnehmerzahl, die Strecke. Zusammengefasst lässt sich sagen: Bewegung, Spaß und Freude pur!

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Ausbildungs-Beginn in der Stadtverwaltung Meckenheim

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung begrüßt die neuen Nachwuchskräfte. Als modernes Dienstleistungsunternehmen ist die Stadtverwaltung Meckenheim attraktive Arbeitgeberin und Ausbilderin zugleich. Auch in diesem Spätsommer nutzen wieder junge Menschen das breit gefächerte Angebot, um in das Berufsleben einzusteigen. Bürgermeister Holger Jung hieß die neuen Nachwuchskräfte, die jetzt ihre Ausbildung begonnen haben, herzlich willkommen: „Ich freue mich, dass Sie sich für die Stadt Meckenheim entschieden haben und wünsche Ihnen in unserer Verwaltung und unseren Kindertageseinrichtungen einen guten Start.“

Auf die Azubis warten abwechslungsreiche Tätigkeiten und spannende Aufgaben, nicht zuletzt aufgrund der weltumfassenden Entwicklungen, die sich auch in der städtischen Arbeit niederschlagen. Als aktuelles Beispiel nannte Holger Jung die Energiekrise mit ihren Einsparpotenzialen. „Durchaus möglich, dass ein solches Thema auch mal auf Ihrem Tisch landen wird“, so der Bürgermeister.

Von den neun Nachwuchskräften streben Leonie Pangritz und Marie Wägele in ihrer Ausbildung den Abschluss zur Verwaltungsfachangestellten (Kommunalverwaltung) an. Sie lernen in den nächsten drei Jahren die verschiedenen Bereiche der Verwaltung kennen. Neben der praktischen Ausbildung im Rathaus besuchen sie im Rahmen eines Blockunterrichts die Berufsschule und erhalten dienstbegleitende Unterweisungen beim Rheinischen Studieninstitut in Fächern wie Organisation, Kosten- und Leistungsrechnung, Finanzmanagement, Verwaltungs-, Kommunal- und Sozialhilferecht.

Emily Reingardt durchläuft das duale Studium „Allgemeine Verwaltung / Bachelor of Laws“. Mit diesem Studiengang richtet sich die Stadt Meckenheim an Nachwuchsführungskräfte für den gehobenen nichttechnischen Dienst. In einer Regelstudienzeit von drei Jahren werden berufspraktische Inhalte in den verschiedenen Bereichen der Verwaltung sowie theoretische Inhalte an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln vermittelt.

Auch den Nachwuchskräften in den Kindertageseinrichtungen wünschte Bürgermeister Holger Jung viel Freude und Erfolg. Salma Aljaoui, Angelo Stigliano und Sarah Weißensee streben in den nächsten drei Jahren den Abschluss zur Erzieherin und zum Erzieher an. Während Ikram Ouallal mit der praxisintegrierten Ausbildung zur Kinderpflegerin begonnen hat, lässt sich Miriam Nora Neubauer-Freter zur Heilerziehungspflegerin praxisintegriert ausbilden. Bercem Akter absolviert dagegen ihr Anerkennungspraktikum als Erzieherin.

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Sie sind unverzichtbar im Pflegeteam – GK-Mittelrhein gratuliert 17 Gesundheits- und Kranken-Pflegehelfern

Region/Mayen-Koblenz – Als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer erwartet sie jeden Tag etwas Neues, denn die Arbeit ist so vielfältig wie die Menschen, mit deren Pflege sie betraut sind. 17 Absolventen, davon zwei von Kooperationspartnern des GK-Mittelrhein, dürfen ab sofort in diesem Beruf arbeiten. Sie haben ihre einjährige Ausbildung an der Pflegeschule am Standort Ev. Stift St. Martin mit ihrer staatlichen Prüfung erfolgreich beendet.

Welche Aufgaben übernehmen Gesundheits- und Krankenpflegehelfer? „Sie assistieren examinierten Pflegefachkräften, führen einfache ärztliche Anweisungen und Verordnun­gen aus und unterstützten bei der Pflegedokumentation und -organisation. Ihre häufig patientennahen Tätigkeiten machen sie zu wichtigen Bezugs­personen und damit zu unverzichtbaren Kollegen im Pflegeteam“, erläutert der stellvertretende Schulleiter Michael Sölter. Bei der Urkunden- und Zeugnisübergabe bedankte er sich auch für die sehr guten Leistungen des gesamten Schulteams und aller Kollegen aus der Praxis, ohne die eine gute Ausbildung nicht möglich wäre. Mit den besten Wünschen für die berufliche Zukunft schlossen sich auch der Prüfungsvorsitzende, die Gesamtschulleitung und die Kursleitung mit ihren Grußworten an.

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17 junge Menschen starten bei Westnetz in das Berufsleben

Plaidt/Saffig – Begrüßung der neuen Auszubildenden am Standort Rauschermühle. Der Verteilnetzbetreiber Westnetz freut sich auch in diesem Jahr über 17 wissbegierige und engagierte Auszubildende, die am 1. September ihre Ausbildung begonnen haben. Begrüßt wurden eine Industriekauffrau, dreizehn Elektroniker für Betriebstechnik, zwei Studenten, die ein duales Studium der Elektrotechnik an der Hochschule Koblenz absolvieren sowie ein Teilnehmer für das Einstiegsqualifizierungsprogramm „Ich pack‘ das“ im Aus- und Weiterbildungszentrum bei Westnetz in Plaidt.

„Wir freuen uns, dass wir jungen Menschen an unserem Standort Rauschermühle eine hervorragende Perspektive für den Einstieg ins Berufsleben bieten können. Für uns ist das Thema Ausbildung eine Investition in die Zukunft. Denn mit der Qualifizierung junger Menschen bilden wir den Nachwuchs für morgen aus, nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst und bieten mit der Gestaltung der Energiewende sowie der Smartifizierung der Netze hochinteressante Aufgaben“, sagte Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle.

Während der anwendungsbezogenen Ausbildung bei Westnetz lernen die Berufseinsteiger ihr in der Berufsschule gelerntes theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrung zu verknüpfen. Jan Bruhn, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle, erklärte: „Westnetz bietet den jungen Menschen eine enorme Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten. Die Auszubildenden dürfen sich auf eine leistungsfördernde und abwechslungsreiche Ausbildungszeit freuen. In der Ausbildung warten attraktive und zunehmend digitale Lerninhalte, moderne Ausbildungsmethoden sowie interessante Seminarangebote auf die jungen Menschen.“

Westnetz bildet am Standort Saffig/Plaidt aktuell 64 junge Menschen aus.  Erlernt werden die Berufe Elektroniker/-in für Betriebstechnik und Industriekaufmann/-frau. Zusätzlich bietet das Unternehmen Plätze für das duale  Studium der Elektrotechnik sowie für das Einstiegsqualifizierungsprogramm „Ich pack´ das“ an. Das Programm „Ich pack´ das“ ist ausgerichtet auf Teilnehmer, die trotz eines Schulabschlusses keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Westnetz ermöglicht ihnen so einen Start ins Berufsleben, bildet die Teilnehmer fachlich als auch persönlich weiter und vermittelt sie mit einer Erfolgsquote von über 75 Prozent in eine anschließende Ausbildung im technischen Bereich.

Auch für das Ausbildungsjahr 2023 stellt Westnetz wieder attraktive Ausbildungsplätze zur Verfügung. Eine Bewerbung ist bereits möglich. Weitere Informationen zum Thema Ausbildung finden Sie unter
https://ausbildung.westnetz.de

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Bei den „Traktorfreunden Lückerath“ entscheiden alle zusammen und einer hilft dem anderen

Mechernich-Lückerath – „Diesel“, das Parfüm, wirbt mit dem Slogan „Spirit of the Brave“, der Geist der Tapferen. So ähnlich sehen sich auch die Freunde alter Landwirtschaftstechnik im ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus, die alte Trecker mit unglaublicher Zeit und Mühe restaurieren, sammeln und bei Treckertreffen zur allgemeinen Erbauung vorfahren und vorzeigen.

Eine stattliche Wir-Gemeinschaft entsprechend Gleichgesinnter hat sich mit den „Traktorfreunden Lückerath“ zusammengetan. 30 Mitglieder mit rund 50 Oldtimer-Schleppern umfasst der 2012 gegründete Club von Agrartechnik-Liebhaber/inn/en größtenteils aus den Räumen Mechernich und Zülpich/Vettweiß. Einen Vereinsstatus besitzen die „Traktorfreunde“ nicht und streben ihn auch nicht an.

„Es geht um die gemeinsame Liebe zum alten Eisen“ so Ralf Henning, der Sprecher und Kontaktmann der Trecker-Liebhaber, die sich regelmäßig zu Stammtischen in der alten Lückerather Fachwerkturnhalle treffen – und im Ort an Vatertag (Christi Himmelfahrt) bereits fünfmal große Traktortreffen mit jeweils 150 bis 250 landwirtschaftlichen Gefährten und Tausenden Zuschauern aus dem ganzen Umland veranstaltet haben.

Hanomag R 16 und Güldner G 40

Zuletzt 2019, als es auch einen Feldgottesdienst und freitags vor einer gemeinsamen Ausfahrt in die weite Umgebung eine Traktorsegnung gab. „Seither ist Funkstille wegen Corona“, so Rudolf Hoss, der Lückerather Ortsbürgermeister und selbst „Traktorfreund“ mit einem Hanomag R 16, der, wie Hoss selbst, 1960 in die Welt kam, und einem Güldner G 40 S, der wie Ehefrau Ute 1965 Gestalt annahm.

Man arbeitet bei den „Traktorfreunden Lückerath“ ohne Chef und förmlichen Vorstand – und das äußerst effektiv. Schon beim ersten Treckertreffen Vatertag, 14. Mai 2012, rund um den Bauernhof von Mitgründer Karl-Heinz Schick stellten sich 150 Oldtimer aus dem weiten Umland und Tausende Besucher ein.

„Wir sind eine wirkliche Gemeinschaft, in der alle zusammen alles entscheiden und einer dem anderen hilft“, konstatiert der Lückerather Ortsbürgermeister und Traktorfreund Rudolf Hoss. „Noch nie hat einer aus Frust unseren lockeren Zusammenschluss verlassen“, so der auch im Stadtrat vertretene Trecker-Liebhaber.

„Hilfebedürftig ist irgendwann jeder, etwa auf den bis 99 Kilometer weiten Anfahrten zu anderen Treckertreffen, wie unlängst in Senheim an der Mosel“, so Rudolf Hoss. Wenn was defekt ist oder nicht richtig läuft, seien das Knowhow und das Improvisationstalent der anderen gefragt. Sicher seien nicht immer alle einer Meinung, so der Lückerather „Sheriff“, aber im Endeffekt sei Diesel öliger als Wasser…

Christi Himmelfahrt 2023, Donnerstag, 18. Juni, soll das 6. Treckertreffen seiner Art in Lückerath stattfinden, mit „Vorglühen“ am 17. und Ausfahrt und Traktorensegnung am Freitag, 19. Juni 2023. Es soll wieder ein Rahmen- und Unterhaltungsprogramm geben. Beim bislang letzten Mal 2019 gab es sogar einen echten Oldtimer, Marke HELA D 415 (Hermann Lanz, Aulendorf), 16 PS, von 1960 zu gewinnen.

Im „Wilden Westen“ der Stadt Mechernich dürfen auf abgetrenntem Wiesengelände auch Kinder und Jugendliche Traktor fahren. Es gibt Ausstellungen im ganzen Dorf, Kinderprogramm und Verlosung. Nomadisierende Insider, also Oldtimer mit Wohnanhänger, reisen bereits an den Vortagen der eigentlichen Treffen bis 18 Uhr zum „Vorglühen“ an und beziehen in Dorfnähe ein zünftiges „Fahrerlager“.

www.traktorfreundelueckerath.de

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Vier neue Mitarbeiter im Rathhaus der Stadtverwaltung Mayen begrüßt

Mayen – In diesen Tagen traten vier neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. So hieß Oberbürgermeister Dirk Meid Grete Engels für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich der Burgfestspiele und Leonard Frank ebenfalls für ein Freiwilliges Soziales Jahr für den Bereich des Eifelmuseums und im Eifelarchiv, willkommen.

Auch Kerstin Stüwe konnte als neue Sachbearbeitung für den Bereich des Marketings begrüßt werden. Für den Sitzungsdienst und die Gremien begrüßte Oberbürgermeister Dirk Meid Stefan Pung.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so der Oberbürgermeister. Den guten Wünschen schlossen sich Büroleiterin Jasmin Alter sowie stellvertretende Personalratsvorsitzende Dagmar Luxem an.