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ABC-Tüte für zwei komplette Jahrgänge in Euskirchen

Euskirchen – Seit 2005 verteilen die Stadtbibliothek Euskirchen und die Volksbank Euskirchen eG gemeinsam „ABC-Tüten“ an alle Schulanfänger*innen in Euskirchen. Die I-Dötzchen und ihre Eltern werden von der Bibliothek und der Volksbank mit Bibliotheks-Ausweisen und netten Kleinigkeiten zum Schulanfang beschenkt. Die Kooperationspartner möchten den Kindern und ihren Eltern damit den Zugang zu Büchern und vielen anderen Medien erleichtern. Sie betonen mit ihrer Aktion die Bedeutung von Büchern, Medien und Informationskompetenz für das viel beschworene „Lebenslange Lernen“.

Am Dienstag, 6. September 2022, eröffnete der Bürgermeister der Stadt Euskirchen, Sacha Reichelt, im Beisein von Andreas Krämer, Volksbank Euskirchen eG, und Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek die ABC-Tüten-Aktion 2022 in der Aula der Paul-Gerhardt-Grundschule. 110 Schüler*innen der Grundschule bekamen in Begleitung ihrer Schulleiterin Daniela Müller und ihrer Lehrer*innen die ABC-Tüten überreicht. In diesem Jahr wurden neben den ersten Schuljahren auch die zweiten bedacht, da die ABC-Tüten-Aktion 2021 aufgrund der Flut ausgefallen war. Zunächst sprach Bürgermeister Reichelt angeregt mit den Kindern über die Angebote der Stadtbibliothek. Großer Jubel kam zum Schluss auf, als die Inhalte der Tüte vorgestellt wurden und zu guter Letzt die enthaltenen Gummibärchen an der Reihe waren.

In diesen Tagen sind Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek und der Volksbank gemeinsam in allen Grundschulen Euskirchens unterwegs, um fast 1.300 Kindern die Tüten persönlich vorbeizubringen. In den vergangenen 17 Jahren wurden insgesamt über 9.000 ABC-Tüten in Euskirchen verteilt. In den Tüten befindet sich ein Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek für die Kinder sowie eine dreimonatige kostenlose Schnuppermitgliedschaft für deren Eltern. Außerdem liegt eine eigens erstellte Empfehlungsliste „Erstlesebücher 2022“ bei sowie ein Elternbrief in Einfacher Sprache. Die Volksbank Euskirchen gibt wieder einige passende Überraschungen dazu – zum Beispiel Wachsmalstifte und Gummibärchen in Buchstabenform.

Darüber hinaus werden alle ersten Klassen zum Schuljahresbeginn zu einer besonderen Veranstaltung in die Stadtbibliothek im Kulturhof eingeladen: einer Bilderbuchkino-Vorstellung. Die Lehrer*innen können dazu einen Termin in der Stadtbibliothek vereinbaren. Für den Weg zur Bibliothek steht als besonderer Service einmal pro Jahr der Bibliobus der SVE kostenlos für jede Klasse außerhalb der Kernstadt zur Verfügung.

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DJK im Bistum Trier verleiht Ethikpreis in Ochtendung

Ochtendung – „Sein Bestes geben, wie es Papst Franziskus Sportlerinnen und Sportlern mit auf den Weg gegeben hat, das soll Ansporn und Orientierung für unser ehrenamtliches Handeln sein“, hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters bei der Verleihung des DJK-Ethikpreis im Bistum Trier betont. Im Park der Generationen in Ochtendung wurden elf Personen und Initiativen ausgezeichnet. Gewinner des Hauptpreises „Der Mensch im Sport 2022“ war Ewald Orthen aus Wissen-Selbach. Weihbischof Peters ermutigte alle Preisträger dazu, auch in Zukunft ehrenamtlich aktiv zu sein und sich einzubringen. Der Preis des katholischen Sportverbandes wurde zum sechsten Mal ausgelobt.

Für sein Lebenswerk bei der DJK wurde Ewald Orthen ausgezeichnet. „Nicht nur, dass er seit 70 Jahren aktives Vereinsmitglied ist und für fast 30 Jahre Vorsitzender der DJK Wissen-Selbach, sondern er hat dem Verein eine Seele gegeben“, so die Laudatoren. Er sei maßgeblich daran beteiligt gewesen, ein Vereinsheim herzurichten und umzubauen. „Sein Kernanliegen war es stets, den Mitgliedern einen Raum für Gesellschaft und Gemütlichkeit zu ermöglichen, um die DJK und damit die für ihn so wichtigen Werte erlebbar zu machen.“ Orthen sei es immer wichtig, dass die DJK Wissen-Selbach ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird und eben nicht nur ein Sportverein wie jeder andere sei.

Drei weitere Ethikpreise wurden verliehen: Brunhilde Geisen wurde ausgezeichnet für ihr langjähriges Engagement im Dienste des Sports und der Kirche. Sie engagiert sich seit Jahrzenten in der DJK Ochtendung, der Pfarrgemeinde Ochtendung und in der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd); Winfried Weires trainiert für den DJK Konz trotz seiner körperlichen Behinderung jugendliche Leichtathletinnen und Leichtathleten. Walburga und Günther Rudolph zeigen seit mehr als 40 Jahren soziales und sportliches Engagement unter anderem als Abteilungsleiterin und Vorsitzende bzw. als Übungsleiter.

Sonderpreise gab es für das Projekt „Wir sind da!“, einem Integrationsprojekt des Caritasverbandes Saarbrücken und der Gemeinde Kleinblittersdorf sowie für die Fußballabteilung des DJK 08 Rastpfuhl-Rußhütte, die sich seit Jahren durch eine gelebte Integrationsarbeit auszeichnet. Anerkennungsurkunden für ihre Verdienste um die Würde des Menschen im Sport gab es für den Taekwondo-Trainer Manuel Skora aus Neuwied, für Paul Bell für sein Engagement in der Tischtennis-Abteilung und der Schützenbruderschaft in Kirchwald, Berthold Rehne von der DJK Saarbrücken-Rastpfuhl, Kurt Rings, DJK Utscheid, für ein Benefizspiel mit einem Spendenergebnis von 16.000 Euro und Helmut Hein, dem langjährigen Vorsitzender des DJK St. Matthias Trier.

Der 1920 gegründete DJK-Sportverband vertritt in ökumenischer Offenheit rund 500.000 Mitglieder in über 1.000 DJK-Vereinen in Deutschland. Er hat sich das Ziel gesetzt, die Gemeinschaft und die Orientierung an den Werten der christlichen Botschaft im Sport zu fördern. Der DJK-Sportverband im Bistum Trier erstreckt sich über alle Sportarten und umfasst 84 Vereine in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit rund 28.500 Mitgliedern, 13.500 davon Kinder und Jugendliche. Zu den Preisträgern gibt es ausführliche Laudationes auf der Homepage unter https://djk-dv-trier.de/de/werte-leben/djk-ethikpreis-im-bistum-trier/(red)

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Stolberger Stadtarchiv schenkt „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ Erinnerungen an die Flut

Stolberg – Das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ ist ebenso wie die Kupferstadt Stolberg und insbesondere das Archiv der Kupferstadt Stolberg darum bemüht, die Flut als größte Naturkatastrophe der Stolberger Stadtgeschichte museal darzustellen und als Erinnerung zu erhalten. Deshalb sammelt das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ zahlreiche Objekte aus den von der Flut betroffenen Städten in Nordrhein-Westfalen.

Das Archiv der Kupferstadt Stolberg hat das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ bei der Sammlung entsprechender Ausstellungsstücke aus Stolberg intensiv unterstützt. Zahlreiche Erinnerungsstücke hat Stadtarchivar Christian Altena nun an das „Haus der Geschichte“ übergeben. Dazu gehören beispielsweise eine zerstörte Stahlblechverkleidung der Rollregalanlage des Stadtarchivs, ein Baluster-Trümmerstück des zerstörten Brückengeländers der Pont de Valognes und vielfältige Erinnerungen an Spendenaktionen und ehrenamtliche Hilfe.

„Es ist wissenschaftlich belegt, dass keine Katastrophe so schnell vergessen wird wie ein Hochwasser. Dem wollen und müssen wir entgegenwirken, damit das Ausmaß der Zerstörung aber auch die Erinnerungen an die unglaubliche Hilfsbereitschaft und den Aufbruchswillen in unserer Stadt erhalten bleibt, auch auf Landesebene“, erklärt Michael Ramacher als für das Stadtarchiv zuständiger Beigeordneter die Unterstützung der Kupferstadt Stolberg.

Dr. Gabriele Uelsberg, Präsidiumsmitglied der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen, bedankte sich bei der Kupferstadt Stolberg für die hervorragende Kooperation und die Übergabe der Gegenstände: „Die Objekte der Flutkatastrophe, die uns die Stadt Stolberg großzügiger Weise für die Sammlung des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen überlässt, dokumentieren nicht nur die enorme Zerstörung in der Region und die Not der Menschen nach dieser furchtbaren Naturkatastrophe, sondern auch die Hilfsbereitschaft und den großen Zusammenhalt der Stolbergerinnen und Stolberger in dieser schwierigen Zeit. Sie werden einen wichtigen Platz in unserem Sammlungsbereich über die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen einnehmen.“

Infotext Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

In den nächsten Jahren entsteht im Behrensbau am Rheinufer in Düsseldorf das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen – ein Museum für alle, das zum Austausch einlädt und ein Forum für gesellschaftliche Debatten bietet – mit einer zeithistorischen Sammlung zur Geschichte des Landes, einer großen Dauerausstellung, lebendigen Wechselausstellungen und breitgefächerten Vermittlungsangeboten. Mit „UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“ konnte 2021/2022 zum 75. Landesjubiläum eine erste Ausstellung im künftigen Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen gezeigt werden.

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In Euskirchen waren fast alle Retter und Fluthelfer

Euskirchen – Das Rote Kreuz in der Kreisstadt Euskirchen wählte einen neuen Vorstand und ehrte langjährige Mitglieder. Die Vorsitzende, Angelika Gräber-Stupp, begrüßte in der Fahrzeughalle des Rotkreuz-Zentrums Kreis Euskirchen/Eifel etwa 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Ortsvereins herzlich und dankte ihnen für die Arbeit in den Bereichen Einsatzdienst, Blutspende, Seniorenarbeit sowie Jugendarbeit.

Alfred Jaax, der Erste Beigeordnete der Kreisstadt Euskirchen, überbrachte dem DRK-Ortsverein in seinem Grußwort die besten Wünsche von Rat und Verwaltung. Daniel Pöthmann, der Gemeinschaftsleiter des Roten Kreuzes der Kreisstadt, gab einen Jahresüberblick für die Bereiche Blutspende, Einsatzdienst und Jugendrotkreuz.

Dabei wurde deutlich, dass das Rote Kreuz Euskirchen stark und breit aufgestellt ist. Die Anschaffung eines neuen und einzigartigen Gerätewagens Betreuung – auf Basis eines Ford Ranger – bezeichnete Pöthmann als „großes Dankeschön für die Ehrenamtler“. Unter strengen Pandemieauflagen seien sechs große Blutspendetermine im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum durchgeführt worden, sowie acht kleinere in Kuchenheim und Kirchheim.

Neuwahlen ohne Überraschungen

Bei der Neuwahl des Vorstandes gab es keine Überraschungen. Daniel Pöthmann als Gemeinschaftsleiter sowie Angelina Hallmann als Leiterin des Jugendrotkreuzes sind geborene Mitglieder im Vorstand. Hallmann löste Tanja Meyer ab. Sie sagte, das Jugendrotkreuz sei trotz der Pandemie stark besetzt, freue sich aber über neue Mitglieder, Kinder und Jugendliche, die mitmachen wollen.

Als Vorsitzende wurde Angelika Gräber-Stupp ebenso einstimmig wiedergewählt wie ihre Stellvertreterin Edeltraud Engelen und dritter Vorsitzender Dirk Bergheim. Beisitzer blieben Johannes Winckler, Marco Voigt und  Dirk Kristahl, Schriftführerin ist nach wie vor Silke Lehnen, und Thomas Moll stellvertretender Gemeinschaftsleiter.

Geehrt wurden Elvira Hellenthal, Nick Raths, Kim Lewandowski, Tanja Meyer, Nadine Lepsien und Hendrik Dahmen für fünf, Anthony Smith, Marlene Hennes, Simone Schmidt, Manuela Rusterberg, Anna-Maria Metze und Angelika Wagner für zehn, Anna Gabriele Kabatnik, Alexander Wrase, Michael Lickfeld, Daniel Hermanns, Monika Artz, und Henning Klein für 15, Erwin Doppelfeld und Simone Pesch für 20, Thomas Moll, Heinz und Irmgard Friedenstab sowie Doris Hannig für 25, Simone Jakobi für 30, Jürgen Lux für 35, Heinz Hannig für 45 und Christine Simon für 55 Jahre verdiente Rotkreuz-Mitgliedschaft.

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Gutes Klima für Kreuzau

Kreuzau – Klimaschutz ist ein wichtiges Thema, auch in der Gemeinde Kreuzau. Doch wie kann Klimaschutz umgesetzt werden? Dieser Herausforderung stellt sich Lisa Claß, die zum 15. August 2022 als Klimaschutzmanagerin eingestellt wurde und gemeinsam mit der Mobilitätsmanagerin Eva Glas die neue Stabstelle „Klimaschutz- und Mobilitätsmanagement“ besetzt.

„Klimaschutz kann und muss in allen Bereichen erfolgen!“, erklärt die Klimaschutzmanagerin Lisa Claß. „Daher ist eine enge Abstimmung zwischen den Fachabteilungen, mit den Bürgerinnen und Bürgern, den politischen Gremien sowie den ansässigen Unternehmen besonders wichtig.“.

Der erste Schritt wird die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Kreuzau sein. Dazu zählt unter anderem die Erfassung der Klimabilanz der Kommune, die Betrachtung der Energieeffizienz von verschiedenen Bereichen, die Bewertung und Optimierung des aktuellen Flächenmanagements, des Gewerbes sowie der privaten Haushalte. Das Klimaschutzkonzept dient als Entscheidungs- und Planungshilfe. Der Leitfaden ist die Arbeitsgrundlage der Klimaschutzmanagerin und dient als Basis für die Planung und Umsetzung von zukünftigen Klimaschutzmaßnahmen.

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Rehafit öffnet am Donnerstag 8. September Bewerbern die Tür

Region/Mayen-Koblenz – Fachkräfte können am Welttag-Physiotherapie potenzielle Arbeitgeber kennenlernen. „Jetzt lernst du uns kennen“ – so begrüßt Rehafit Bewerber am Donnerstag, 8. September, zwischen 16.30 und 18.30 Uhr in Koblenz. Die Rehafit GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH. „Als moderner Gesundheitsdienstleister an den fünf  Krankenhausstandorten Kemperhof in Koblenz, Ev. Stift St. Martin in Koblenz,
St. Elisabeth in Mayen, Heilig Geist in Boppard und Paulinenstift in Nastätten haben wir in Sachen Arbeitgeber eine Menge zu bieten“, betonen die Rehafit-Leiter Frank Haas und Viktor Gstrein.

Das wollen die beiden beim After-Work-Event zeigen und öffnen die Tür am Standort  Ev. Stift in der Südlichen Vorstadt in Koblenz, wo auch das ambulante orthopädische Rehazentrum und eine Praxis für Ergotherapie ihre Leistungen anbieten. „Egal ob Physiotherapeut, Logopäde, Ergo- oder Sporttherapeut – wir erzählen dir vor Ort,
warum du in diesem Job bei Rehafit genau richtig bist“, sagt Frank Haas.

Zudem können die interessierten Fachkräfte und Physiotherapieschüler auch die  Räumlichkeiten kennenlernen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, wohl aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Mehr Informationen zu Rehafit gibt es auch online auf www.rehafit-gk.de.

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evm-Gruppe begrüßt 25 neue Auszubildende – Über „Speed-Dating“ schon die ersten Stellen für 2023 vergeben

Region/Mayen-Koblenz – Sie starten in einer sehr herausfordernden Zeit ins Berufsleben: Insgesamt 25 junge Menschen haben am 1. September ihre Ausbildung in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) begonnen. Ob Industriekaufleute, Elektroniker, Anlagenmechaniker oder solche, die ein duales Studium absolvieren: Die Palette bei der evm-Gruppe ist groß. Umso freut sich das Unternehmen, dass alle Ausbildungsplätze besetzt werden konnten. Vorstandsvorsitzender Josef Rönz: „Qualifizierte Fachkräfte sind immer gefragter und unsere Branche steht in einem ständigen Wandel. Wir freuen uns, den jungen Menschen eine Ausbildung mit Perspektive zu bieten, in der ihre Ideen gefragt sind und ihre Talente gefördert werden.“

Die evm-Gruppe bietet Nachwuchstalenten ein Spektrum von insgesamt zehn kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufen und Dualen Studiengängen – von IT-Systemelektroniker/-innen über Anlagenmechaniker/-innen bis zu Industriekaufleuten oder zu den dualen Studiengängen Bachelor of Engineering Elektrotechnik und Bachelor of Science Business Administration.

„Als Unternehmen, das hier seine Wurzeln hat, übernehmen wir Verantwortung für die Region – und dazu gehört selbstverständlich, dass wir jungen Menschen eine Chance geben und sie zu Expertinnen und Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet entwickeln“, betont Josef Rönz zum Start des neuen Ausbildungsjahres. Viele Bewerberinnen und Bewerber wurden dabei bei der jährlich stattfindenden „Woche der Ausbildung“ der evm-Gruppe auf das Unternehmen aufmerksam. Seit der Pandemie findet sie digital statt. Bei Facebook, Instagram und Youtube gibt die evm-Gruppe dabei Einblicke in ihren Arbeitsalltag inklusive eines Job-Speed-Dates, bei der sich Interessierte direkt ihren Ausbildungsplatz für das kommende Jahr sichern können. Mit Erfolg: Denn zwei der insgesamt 25 Neulinge haben hierbei schon für 2023 ihren Ausbildungsvertrag unterzeichnet.

Für den Ausbildungsstart im September 2023 nimmt die evm-Gruppe bereits jetzt schon Bewerbungen entgegen. Alle Informationen zu den angebotenen Ausbildungsberufen sowie das Online-Bewerbungsformular finden Interessierte unter www.evm.de/karriere.

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„Man muss auch hingehen!“ – Reichlich Zulauf auf der Mechernicher Herbstkirmes

Mechernich – Auf der Mechernicher Herbstkirmes war was los. Vereinskartell und Schausteller waren hochzufrieden, besonders die großen Fahrgeschäfte, Raupe und Autoscooter, aber auch „Flieger“ und „Kinderkarussell“ vor dem Rathaus waren gut besucht. Darüber hinaus wurden umlagerte Bierstände und Imbissgelegenheiten, Schieß- und Pfeilwurfbuden gesichtet.

Menschen waren gottseidank ebenfalls reichlich anwesend. Zugegeben: Auf den Kirmesplätzen mehr als in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist, in die Pfarrer Erik Pühringer gemeinsam mit Fahnenabordnungen der Mechernicher Vereine einzog.

Sich verbal zur Gemeinschaft mit anderen zu bekennen alleine genüge nicht, so der GdG-Leiter am Sonntag während der Kirmesmesse: „Man muss auch hingehen!“ Damit meinte der Geistliche nicht nur das Sonntagshochamt, sondern auch den Kirmesplatz.

Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick war offensichtlich der gleichen Meinung, er war sowohl im Gottesdienst, als auch nachher beim Platzkonzert vor dem Rathaus mit von der Partie, wo er gemeinsam mit Angehörigen der Vereinskartelle Mechernich und Kommern sowie der Bergkapelle auf eine gelungene Herbstkirmes anstieß.

Freude über Freunde aus Kommern

Die war bereits am Freitag um 16 Uhr eröffnet worden, aber der Kirmesknochen wurde erst am Samstag, um 18 Uhr „auf der Kier“ ausgegraben, was im Vorfeld der Herbstkirmes für einige Verwirrung in den Medien gesorgt hatte. „Aber freitags haben wir keine Musik zur Verfügung“, rechtfertigte sich Vereinskartellchef Marcel Hembach.

Große Freude hatte er daran, dass die Kollegen aus Kommern „erstmals seit Menschengedenken“ über den Greesberg/Altusknipp vors Rathaus gefunden hatten, um gemeinsam mit den Mechernichern und dem gemeinsamen Bürgermeister auf die Mechernicher Herbstkirmes anzustoßen. Seit dem Stadtfest Anfang August herrscht eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre zwischen den Kartellen.

Pfarrer Erik Pühringer erinnerte Kirmes an das Gemeinschaft Stiftende des Christentums, zu dem Jesus jeden einzelnen eingeladen habe: „Nicht nur zur Mahlgemeinschaft mit ihm, sondern auch untereinander!“ Das ungeheuer trostvolle sei das Bewusstsein: „Du bist nicht allein!“ Die Gemeinschaft der Glaubenden bilde die Christenheit ab, „nicht die Amtskirche“.

Der Pfarrer rief auch zum „Gemeinschaftsleben außerhalb der Kirche“ auf, zu Solidarität und Zusammenhalt in der Bürgerschaft der Stadt Mechernich: „Wir sind aufeinander angewiesen und aufeinander verwiesen“, so Pühringer. Es sei schon viel gewonnen, „wenn wir ein wenig mehr aufeinander achten…“, so der Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden Sankt Barbara Mechernich.

Runde um den Bürgermeister

Den Pfarrer beim Wort nahmen anschließend Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, sein Stellvertreter Günter Kornell, die Vereinskartellchefs Marcel Hembach (Mechernich) und Rolf Jaeck (Kommern) sowie deren Mitstreiter Friedel Meuser und Björn Schäfer, Günter Schmitz von der KG „Greesberger“, Festausschuss-Präsident Albert Meyer und Ratsfraktionschef Peter Kronenberg sowie Frank Weiermann und andere Musiker der Bergkapelle, die nach der Messe beim Platzkonzert vor dem Rathaus aufspielten.

Besondere Freude hatte Kartellchef Marcel Hembach nicht nur, dass die Schaustellerfamilie Loosen mit dem frisch erworbenen zurzeit modernsten Autoscooter Europas angereist war, sondern auch die Zusage hinterließ, dass man in Zukunft die Mechernicher Jahrmärkte wieder regelmäßig beehren werde.

Nicht ganz so viel zu tun wie bei der Maikirmes hatte die Jahrmarktbereitschaft des Roten Kreuzes um den Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland. Der Ortsverein Mechernich war am Wochenende bei mehreren Veranstaltungen als Gesundheitsaufsicht mit von der Partie und sozusagen seit mehreren Tagen im ehrenamtlichen Dauereinsatz.

Weil der eigene Fuhrpark der Mechernicher teilweise außerhalb im Einsatz stand, hatte man auch einen schmucken Hauben-Mercedes- Mannschaftswagen des DRK-Landesverbandes Nordrhein aus Düsseldorf leihweise an den Bleiberg holen können.

Eine moderne Form des Kraftmessers „Hau den Lukas“ auf dem Kirmesplatz sorgte allerdings auch bei der Herbstkirmes 2022 wieder für eine ganze Reihe behandlungsbedürftiger Handverletzungen vornehmlich männlicher und junger Jahrmarktbesucher.

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Dr. Uwe Friedl in Euskirchen geehrt

Euskirchen – Eine seltene Auszeichnung wurde am vergangenen Freitag an den ehemaligen Bürgermeister Dr. Uwe Friedl im Stadttheater übergeben. 21 Jahre lang war Friedl Bürgermeister der Stadt Euskirchen und hat in dieser Zeit vieles für die Stadt erreichen können. Deshalb hatte der Rat der Stadt Euskirchen beschlossen, dass Friedl zum Ehrenbürgermeister der Stadt Euskirchen ernannt werden solle. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, war dafür nach Euskirchen gekommen und hielt die Laudatio auf den Bürgermeister a.D., in der sie die Leistungen und den Einsatz von Dr. Uwe Friedl herausstellte.

Zusätzlich zum ehemaligen Bürgermeister wurden auch zwei Stadtverordnete geehrt, die 25 Jahre und länger im Stadtrat aktiv waren. So wurde Irmgard Preißmann-Jung geehrt, die für die CDU von 1979 bis 2004 Mitglied des Rats war und dabei gerade zu Beginn ihrer Ratszeit Pionierarbeit für Frauen im Rat leistete und später den Ausschuss für Tiefbau und Verkehr leitete. Ebenfalls zum Ehrenstadtverordneten ernannt wurde Leo Pelzer, der 41 Jahre für die SPD im Rat der Stadt Euskirchen mitarbeitete und sich dabei vor allem für soziale Themen einsetzte.

Bürgermeister Sacha Reichelt hielt für die langjährigen Ratsmitglieder die Laudatio und überreichte den drei Geehrten die Urkunden sowie ein kleines Präsent der Stadt Euskirchen. Außerdem wurden die Ehrengäste eingeladen, sich ins Goldene Buch der Stadt Euskirchen einzutragen.

„Wir werden uns in Zukunft ja häufiger sehen“, verabschiedete Bürgermeister Sacha Reichelt die drei Geehrten – in ihrer neuen Position werden sie nämlich zu allen repräsentativen und kulturellen Terminen der Stadt Euskirchen eingeladen.

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Trierer Weihbischof eröffnet Wallfahrtszeit in Barweiler

Barweiler – „Die Wallfahrt hat besonders an Aktualität gewonnen.“ Das hat der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert zu Beginn des Pontifikalamtes in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Gertrud in Barweiler gesagt. In die Gemeinde am Nürburgring pilgern seit dem 18. Jahrhundert Menschen, um beim Gnadenbild „Unserer Lieben Frau mit der Lilie, der Königin des Friedens“ um Heilung von Krankheiten und um Hilfe in anderen Lebenslagen zu bitten. Gebert hat am 3. September gemeinsam mit Gläubigen einen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Gertrud gefeiert und somit die 296. Wallfahrtszeit eröffnet.

„Wir sind Teil der Schöpfung und ihrer Gesetze“, gab Gebert in seiner Predigt zu bedenken. Da gehe es immer um das Überleben in der Natur. „Daher tun wir uns mit dem Frieden oft schwer.“ Doch Jesus lehre den Menschen, dass jeder und jede Einzelne groß sei, ohne andere klein zu machen. „Die Königin des Friedens hier zeigt uns, dass es mehr als ein Gegeneinander gibt.“ Jesus habe das selbst gelebt, „er ist ein König, der nicht mit Waffen in den Krieg zieht.“ Der Weihbischof rief den Gottesdienstteilnehmenden ins Gedächtnis, dass man Hass nicht mit noch größerem Hass begegnen könne, das sei die Weisheit Gottes.

Weihbischof Gebert wünschte den Pilgerinnen und Pilgern, dass die Wallfahrt eine Zeit der Hoffnung und Zuversicht werde.

Peter Scheid, der Küster- und Lektorendienste in Barweiler übernimmt, wies auf die vielfältigen und stets aktuellen Dankes- und Bittworte im Anliegenbuch hin, das an der Holzskulptur der Muttergottes ausliege. „Sie zeigen den tiefen und unerschütterlichen Glauben, dass Maria an unsrer Seite ist. Wir dürfen uns ihr anvertrauen“, betonte Scheid.

Der Abschluss der vier Wallfahrtswochen findet am Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr mit einer feierlichen Eucharistiefeier statt.

Für den Konzelebranten Pater Mathew Kureekattil ist es die letzte Wallfahrt in Barweiler. Der Kooperator wird nach sieben Jahren zukünftig an anderer Stelle im Bistum wirken. Sein Nachfolger ist Pater Richard Antony Francis Antony Anandraj, der bisher in der Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen-Bundenbach tätig war.

Hintergrund: Die Wallfahrt in Barweiler geht auf eine Begebenheit im Jahre 1726 zurück: Im Sommer schmückten Mädchen aus dem Ort ihre Pfarrkirche mit Blumen und gaben der Statue der Muttergottes eine Lilie in die rechte Hand. Sie welkte und verdorrte schließlich. Doch um das Fest Mariä Geburt begann der Stängel wieder zu grünen. Dieses sogenannte Lilienwunder wiederholte sich in den darauffolgenden zwei Jahren. Bis heute pilgern insbesondere von Anfang September bis Anfang Oktober zahlreiche Menschen zur Darstellung der Muttergottes.

Weitere Informationen zur diesjährigen Pilgerzeit gibt es auf www.pfarreiengemeinschaft-adenauer-land.de oder unter Tel.: 02691-9329500. (jf)