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„Fair steht dir“ – Größte Aktionswoche zu Fairem Handel startet – Kirchliche Verbände engagieren sich

Region/Trier/Koblenz/Saarbrücken – Am Freitag, 16. September, startet zum 21. Mal die „Faire Woche“ – die größte Aktionswoche zu fairem Handel in Deutschland. Auch viele kirchliche Verbände und Initiativen in Gemeinden beteiligen sich unter dem Motto „Fair steht dir – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ an der Fairen Woche, bei der sich in diesem Jahr alles um das Thema Textilien dreht. Kirchliche Gruppen wie das katholische Hilfswerk Misereor und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ laden zum Mitmachen ein und haben dafür unter www.faire-woche.de einen ökumenischen Gebetsentwurf und viele Gestaltungsideen etwa für Familiengottesdienste bereitgestellt.

Vom 16. bis 30. September gibt es bei bundesweit rund 2.000 Veranstaltungen die Gelegenheit, den Fairen Handel und die Vielfalt fair gehandelter Produkte kennen zu lernen. Darunter sind faire Frühstücke, Ausstellungen, Gottesdienste, Sportangebote, Informationsveranstaltungen mit Produzentenvertretern sowie Aktionen in Schulen, Kindergärten sowie auf Straßen und Plätzen. Das Forum Fairer Handel ist in Kooperation mit Fairtrade Deutschland und dem Weltladen-Dachverband Veranstalter der Fairen Woche, an der sich vielfältige Akteure beteiligen – von Weltläden, Eine-Welt-Gruppen und Schulen über Umweltgruppen und Verbraucherorganisationen bis hin zu Supermärkten und Gastronomen.

Das diesjährige Motto greift die Probleme der globalen Textilindustrie auf, die mit ihren oft undurchsichtigen Lieferketten anfällig für Menschenrechtsverletzungen und Umweltprobleme ist. Billig und massenhaft produzierte Mode, die so genannte „Fast Fashion“, die meist nach einer Saison wieder im Müll landet, erhöht den Druck auf Näherinnen im globalen Süden. Nicht zuletzt wurden viele Menschen auch durch den Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch vor knapp neun Jahren wachgerüttelt, bei dem 1.100 Menschen starben. Das Unglück steht beispielhaft für die katastrophalen Zustände in den Textilfabriken.

Auch im Bistum Trier sind an vielen Orten Aktionen wie Faire Frühstücke und Informationsveranstaltungen geplant, so etwa in Neunkirchen. Dort wird das momentum die Faire Woche mitgestalten: Vom 23. September bis 1. Oktober informiert das Schaufenster auf der Bliespromenade zunächst über die kritischen Produktionsbedingungen in der Textilbranche und über Alternativem zum Tragen von fair produzierter Kleidung. Am Donnerstag, 29. September, um 16 Uhr wird die Bliespromenade dann selbst zum Laufsteg auf dem Model-Laien ihre Lieblingskleidungsstücke zusammen mit einer kleinen Geschichte präsentieren. Am Samstag, 1. Oktober, sind um 10 Uhr alle Interessierten herzlich zu einem fairen, „königlichen“ Frühstück eingeladen. Im Beisein der Königsfiguren aus der parallel gezeigten König*innenausstellung des Bonner Diakons Ralf Knoblauch im momentum darf von fairen und regionalen Snacks probiert werden. Ab 11 Uhr stellt dann ein Figurentheater den Zuschauern im momentum die Frage: „Wer ist hier wahrhaft königlich?” Der Eintritt ist frei. Während des Aktionszeitraums wird im momentum auch eine kleine Warenpalette an fair gehandelten Lebensmitteln wie Honig, Schokolade und Textilien zum Verkauf angeboten.

Mehr Informationen gibt es unter: www.momentum-nk.de                  (sb)

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Fahrzeuge und Ultraschallgerät für Rettungsdienst Nürburgring

Nürburg – Gerüstet für Einsätze auf und neben der Rennstrecke sowie in der Region. Die Mitarbeiter des DRK-Medical Service kümmern sich um die Bedürfnisse von vielen großen und kleinen Patienten. Ob Blessuren bei Veranstaltungsbesuchern, Verletzungen bei Rennfahrern oder verschiedene Notfall-Einsätzen in der Region: Das Team des modernen Rennstrecken-Krankenhauses ist das ganze Jahr lang im Einsatz und begleitet sogar Rettungshubschrauber-Einsätze im gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus.

Stehen vor dem neuen, umgebauten Unimog und dem Notarzteinsatzfahrzeug: Ingo Böder, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Ulrich Bergmann, DRK-Kreisgeschäftsführer, Armin Link, Leiter Rettungsdienst Nürburgring und Dieter Merten, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Adenau (v.l.n.r.) Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Durch die Anschaffung eines mobilen Ultraschallgerätes ist das DRK am Nürburgring für schnelle Diagnosen bei verunfallten Personen nun gleich doppelt gerüstet. Mit der Unterstützung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG konnte ein zweites, mobiles Ultraschallgerät für das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) beschafft werden. Dieses kann durch eine schnellstmögliche Sonografie mit Darstellung auf dem Tablet-Bildschirm im Zweifel Leben retten. Die Auswertung am Einsatzort bringt gerade für die Wahl des möglichen Zielkrankenhauses wertvolle Erkenntnisse. Neben dem Einsatz auf und neben den Rennstrecken engagiert sich das DRK-Nürburgring mit der neuen Ausrüstung auch in der bestmöglichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger des Adenauer Landes und unterstützt bei Bedarf die Kollegen der DRK-Rettungswache Adenau, wenn diese nicht verfügbar sind.

Leistungsfähige Fahrzeuge für Einsätze bei Großveranstaltungen und in der Region
Neben dem Ultraschallgerät verfügt der DRK-Rettungsdienst am Nürburgring nun ebenfalls über einen modifizierten gelände- und watfähigen Unimog. Dieser kann im angrenzenden Offroadpark des Nürburgrings genauso eingesetzt werden, wie in den zahlreichen Campingbereichen im Rahmen von Großveranstaltungen. Der Unimog kann im Bedarfsfall auch kreisweit angefordert werden und so bei größeren Katastrophen unterstützen. Hierzu laufen Gespräche mit der Kreisverwaltung. Zur erweiterten Ausstattung des Fahrzeugs zählen ein Beatmungsgerät, ein EKG, Absaugung und Notfallrucksack, Schaufeltrage und Vakuummatratze. Bei Bedarf kann das Equipment um eine Schleifkorbtrage ergänzt werden.

Ebenfalls bei Großveranstaltungen am Nürburgring ist ab sofort der neue Einsatzleitwagen im Einsatz. Er steht – wie der Unimog – auch für regionale Einsätze bei Großschadensereignissen oder einem Massenanfall von Verletzten zur Verfügung. Das Fahrzeug ist ein Geschenk der Feuerwehr Ober-Ramstadt im Rahmen der Fluthilfe. Eine Abordnung aus Ober-Ramstadt brachte das Fahrzeug noch während der Flutkatastrophe in den Kreis zur Übergabe an den DRK-Rettungsdienst Nürburgring. Das Fahrzeug wurde in Eigenleistung des Teams mit modernster Technik neu ausgebaut.

Zudem unterstützten die Firma Stefan Manheller aus Meuspath bei der Neulackierung, die Firma Landstorfer in Bonn bei der Beklebung im DRK-Ring-Design und Alexander Krahe vom Kreisfeuerwehrverband Ahrweiler, der den Kontakt nach Ober-Ramstadt herstellte.

Insgesamt konnte das DRK-Nürburgring mit den Neuanschaffungen wichtige Bausteine in der medizinischen Versorgung am und rund um den Nürburgring gewinnen.

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Bischöfliche Akademie Aachen – Dr. Angela Reinders wird neue Direktorin

Aachen – Dr. Angela Reinders wird neue Direktorin der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen. Sie tritt zum 1. November 2022 die Nachfolge von Dr. Christiane Bongartz an, die zu Beginn diesen Monats als Programmbereichsleiterin an die Volkshochschule Aachen gewechselt ist.

Derzeit ist Angela Reinders Leiterin der Abteilung Personalentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat. „Ich freue mich darauf, an die Arbeit in der Bischöfllichen Akademie anzuknüpfen, sie als Netzwerkpartnerin für die Bildung in der Region weiterzuentwickeln und zu einem Ort zu gestalten, an dem Menschen sich gerne austauschen“, sagt Angela Reinders. Dr. Thomas Ervens, Leiter der Hauptabteilung Pastoral / Schule / Bildung, freut sich auf die neue Direktorin: „Ich bin sicher, dass der eingeschlagene Weg in der Bischöflichen Akademie mit der hohen Kompetenz und gewinnenden Art von Angela Reinders weitergeführt und profiliert werden kann. Sehr freue ich mich auf die neue Zusammenarbeit und wünsche ihr für den Start alles Gute und Gottes Segen.“

Angela Reinders, geboren 1965, hat 2016 ihren Dienst beim Bistum Aachen begonnen. Nach dem Studium der katholischen Theologie in Bonn arbeitete sie ab 1989 für mehr als zwei Jahrzehnte beim Bergmoser und Höller Verlag als Redakteurin, Lektorin und Produktmanagerin. Nach dem Diplom in Katholischer Theologie promovierte sie an der Universität Münster im Fach katholische Theologie über das Thema „Zugänge und Analysen zur religiösen Dimension des Cyberspace“. Beim Bistum Aachen arbeitete sie als Referentin für die Berufseinführung und Fortbildung des pastoralen Personals, seit 2020 leitet sie die Abteilung  Personalentwicklung. Zudem ist sie Mitglied der Innovationsplattform.
Christiane Bongartz hatte die Leitung der Bischöflichen Akademie 2018 übernommen.  „Ausdrücklich möchte ich mich bei Christiane Bongartz bedanken, dass sie in den vergangenen vier Jahren das Profil der Bischöflichen Akademie entscheidend weiterentwickelt hat“, betont Dr. Ervens.

Die Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen

Gegründet wurde die Bischöfliche Akademie 1953. Ihren Sitz hat sie an der Leonhardstraße 18-20 in Aachen. Die Einrichtung lädt ein zu Diskussionsrunden und bietet Veranstaltungen aus unterschiedlichen Fachbereichen wie Theologie, Naturwissenschaften, Kunst oder Politik. Darüber hinaus ergänzen Veranstaltungen zur beruflichen Weiterbildung, zu Gesundheit und Lebensgestaltung das Angebot. Außerdem ist sie außerschulischer Lernort für Schülerinnen und Schüler.

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Spatenstich auf den Projektflächen der „Blühenden Vulkaneifel“ in Daun

Daun – Gemeinsam mit Bürger:innen haben Mitarbeitende der Kreisverwaltung (Klimaschutzmanagement und Untere Naturschutzbehörde) und des Natur- und Geoparks Vulkaneifel Anfang September einen Wildbienenhügel auf der kreiseigenen, öffentlichen Grünfläche am Parkplatz des Haupthauses der Kreisverwaltung angelegt.

Mit dem Projekt „Blühende Vulkaneifel“ soll auf das ökologische Potential von Grünflächen im Siedlungsraum und dessen Bedeutung als Lebensraum, insbesondere für Insekten, aufmerksam gemacht werden. Insbesondere öffentliche Grünflächen sind häufig sogenannte „eh-da“-Flächen. Das heißt, dass ihnen keine besondere Bedeutung im Sinne irgendeiner Nutzung für den Menschen zukommt. Solche Flächen werden aber trotz fehlender Nutzung häufig intensiv gepflegt. Dabei können gerade solche Flächen mit wenig Aufwand zu ökologisch hochwertigen Flächen entwickelt werden und wahre Horte der heimischen Biodiversität sein.

Der aus einem Lehmboden-Sand-Gemisch bestehende Wildbienenhügel ist eines von mehreren Kleinbiotopen, die auf kreiseigenen Flächen bereits entstanden sind und noch entstehen werden. Mit dem Wildbienenhügel werden insbesondere den erdbewohnenden Wildbienen Nistmöglichkeiten geboten. Hintergrund: Zweidrittel der 560 in Deutschland heimischen Wildbienenarten nisten im Boden. Durch die zusätzliche Umstellung der Wiesenpflege auf eine zweimalige Heumahd im Jahr, wird zudem ein Nahrungsangebot geschaffen, sodass sich ein vollwertiger Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten im Siedlungsraum entwickeln kann.

Das Projekt „Blühende Vulkaneifel“ wird im Rahmen des durch die LAG Vulkaneifel mit dem „Regionalbudget im LEADER-Ansatz – Förderung von Kleinstprojekten“ gefördert. Gleichzeitig war der Termin der Startschuss für eine Kooperation zwischen dem Landkreis Vulkaneifel und dem Natur- und Geopark Vulkaneifel, die das Projekt künftig gemeinsam ausweiten wollen.

Ein Schwerpunkt soll hierbei die Öffentlichkeitsarbeit und die Umweltbildung im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (kurz: BNE) sein. Unter anderem erhalten die Projektflächen nun Hinweistafeln, die die Möglichkeit bieten, sich über die Homepage des Natur- und Geoparks näher mit dem Thema zu beschäftigen.

 

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Resiliente Stromnetze für die Zukunft

Schuld/Ahr – Westnetz verlegt Kabel mit 80 Metern Höhenunterschied an Steilstück in Schuld. Baumaßnahme prototypisch für vergleichbare Topografien. Nach dem Hochwasser im Juli 2021 stellt Westnetz mit Blick auf ein resilientes Stromnetz zusehends von Freileitungen auf Erdkabel um. In der Gemeinde Schuld wurden dafür in einem angrenzenden Waldstück Glasfaser- und 20-kV-Mittelspannungskabel unter die Erde gelegt. Eigentlich Standardgeschäft für den Verteilnetzbetreiber Westnetz. Doch die besondere Topografie vor Ort mit 80 Metern Höhenunterschied und einem Wanderweg als einzigen Zugang zur Baustelle machte die Kabelverlegung zur Herausforderung.

Die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen der Westnetz und ihrer Partnerfirma „Okan Tiefbau“ aus Wittlich mussten besondere Maßnahmen wegen des starken Gefälles berücksichtigen. Norbert Helm, Netzplaner der Taskforce Neuaufbau bei Westnetz, erklärt: „Wir mussten die Wasserführung kontrollieren und sie im Betrieb beobachten. Ansonsten würde bei Regen das Wasser mit einer Wassersäule von ungefähr acht Bar über die Kabelgräben nach unten schießen und die Kabel wieder freilegen. Deshalb haben wir spätestens alle 70 Meter Wasserstopps aus Beton in den Längsgraben verbaut und zusätzlich das Wasser über Drainagegräben zur Seite abgeführt.“ Die Experten der Westnetz haben die Rohrenden mit Spezial-Dichtschaum versiegelt, damit das Wasser keinen Weg durch die Rohre findet. Zudem wurden die Drainagegräben mit dicken Steinen aufgefüllt, die wie eine Art Sieb funktionieren und das Oberflächenwasser auffangen.

„So können die Kabel in Zukunft durchaus 30 und mehr Jahre unter der Erde ruhen, ohne großen Instandhaltungsaufwand“, sagt Johannes Stürmer, Leiter der Taskforce Neuaufbau bei Westnetz, der diese Maßnahme als eine Notwendigkeit der Anpassung von Bauweisen sieht. „Diese Art zu bauen, beherrschen wir schon länger. Sie ist bei uns noch nicht weit verbreitet, könnte aber angesichts der Klimafolgen prototypisch für vergleichbare Topografien werden.“

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Die Bürgerstiftung Meckenheim investiert in den Nachwuchs der Apfelstadt

Meckenheim – 5.000 Euro für die Berufsorientierung – Die Bürgerstiftung Meckenheim unterstützt die Geschwister-Scholl-Hauptschule. Mit einem Betrag in Höhe von 5.000 Euro unterstützt sie die Geschwister-Scholl-Hauptschule, die damit ihren Wahlpflichtunterricht Friseurin/Friseur beim Meckenheimer Unternehmen Hair Magic GmbH finanziert. Im Friseurstudio von Arkadii Wiens überreichte Bürgermeister Holger Jung als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung Meckenheim den Scheck an Peter Hauck, Rektor der Geschwister-Scholl-Hauptschule.

„Durch diese großartige Unterstützung sind die gesamten Kosten in einem Schuljahr für dieses Projekt abgedeckt und dessen Weiterführung ist gewährleistet“, dankte Peter Hauck der Bürgerstiftung ebenso wie Arkadii Wiens. Er gibt dem Nachwuchs die Gelegenheit, in den Beruf reinzuschnuppern. „Im vergangenen Jahr haben zwei Schüler die Friseur-Ausbildung begonnen, nachdem sie zuvor bei Hair Magic erste Erfahrungen sammeln konnten“, verdeutlichte Hauck. Holger Jung lobte das Projekt, das man gezielt unterstützen wolle. „Uns ist es als Bürgerstiftung eine Herzensangelegenheit, jungen Menschen auf ihrem Weg zu einem späteren Berufsleben zu helfen. Das Geld ist eine Investition in die Zukunft der Schülerinnen und Schüler und damit eine Investition in die Zukunft unserer Stadt“, erklärte der Bürgermeister im Beisein von Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher, Bert Spilles, Mitglied des Vorstandes der Bürgerstiftung, Marion Schrief-Viljoen, Berufskoordinatorin der Geschwister-Scholl-Hauptschule und den Schülerinnen und Schülern.

In der Geschwister-Scholl-Hauptschule Meckenheim wird das Thema Berufsorientierung großgeschrieben. Eine herausragende Stellung nimmt das überregional bekannte und sehr erfolgreiche Projekt MeGA ein. Bei der Meckenheimer Garantie für Ausbildung kooperieren Schule, Stadt Meckenheim und örtliche Unternehmen miteinander und garantieren den Schülerinnen und Schülern einen Ausbildungsplatz, wenn diese gewisse Kriterien erfüllen.

Viele verschiedene Aktivitäten und Angebote sind in der Geschwister-Scholl-Hauptschule ab der 8. Klasse auf die Berufsorientierung ausgerichtet. Dazu gehören unter anderem der Unterricht in den Fächern Arbeitslehre, Technik und Hauswirtschaft sowie zahlreiche Praktika in den Klassen 8, 9 und 10.

Der Montagnachmittag steht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 ganz im Zeichen der Berufsorientierung: Sie nehmen an einem dreistündigen Wahlpflichtunterricht teil. In dieser Zeit können sie jeweils für ein halbes Jahr Kenntnisse in einem von zwölf Berufsbereichen erlangen. Die meisten Angebote wie Tischlerin/Tischler, Elektrikerin/Elektriker, Hauswirtschafterin/Hauswirtschafter, Schneiderin/Schneider oder Malerin/Maler finden in der Schule statt. Andere Angebote richten sich fernab der Schule an die Mädchen und Jungen. Kindertageseinrichtungen und Seniorenheime geben ihnen Gelegenheit, in die soziale Berufswelt reinzuschnuppern. Arkadii Wiens öffnet sein Friseurstudio Hair Magic extra am Montagnachmittag, um eine Lerngruppe von acht Schülerinnen und Schülern in den Friseurberuf einzuführen. Die für diesen Unterricht anfallenden Kosten für Personal und Material werden zum Teil von der Schule und zum Teil aus Spenden wie die der Bürgerstiftung Meckenheim finanziert.

Gute Sache unterstützen

Stiftungen leisten einen wichtigen Beitrag für das Allgemeinwohl. Durch ihr finanzielles Engagement legen sie genau dort den Grundstein für vielfältige gemeinnützige Initiativen, wo keine öffentlichen Gelder fließen. Somit übernehmen Stiftungen gesellschaftliche Verantwortung für die nachhaltige Gestaltung des Gemeinwesens. Sie festigen den Zusammenhalt einer Gesellschaft und erhalten Werte über Generationen hinweg. Mit der Bürgerstiftung Meckenheim ist in der Apfelstadt eine Stiftung verankert, die schon seit Jahren ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Heimat setzt.

Die Bürgerstiftung Meckenheim rückt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie stößt Ideen an und fördert Projekte, die bislang nicht oder nicht im gewünschten Umfang realisiert werden konnten. „Vorhandene Angebote und Vorhaben von Vereinen und anderen Organisationen oder Institutionen so zu ergänzen, dass die Lebensqualität in unserer Kernstadt und in den Ortsteilen verbessert oder positiv beeinflusst wird, das ist das Leitmotiv unseres Handelns“, erläutert Holger Jung. Dafür braucht es jedoch ein aktives Miteinander. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich für ihre und seine Heimat einzubringen und die Bürgerstiftung Meckenheim zu unterstützen. „Schon mit kleinen Spenden können sie Großes bewirken“, sagt der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. „Ebenso benötigen wir die Mithilfe von Persönlichkeiten unserer Stadt sowie ortsansässige Unternehmen und Einrichtungen, um den erfolgreichen Weg der Bürgerstiftung fortzusetzen“, freut sich der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes „über alle, die uns dabei unterstützen, die gute Sache voranzubringen.“

Weitere Informationen über die Bürgerstiftung Meckenheim sind im Internet zu finden unter: www.buergerstiftung-meckenheim.de.

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Neue Nachwuchskräfte und fertige Azubis in Düren

Düren – Kennenlerntag und Abschlussfeier der Kreismäuse AöR. Bei der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) gab es gleich zwei Gründe, warum sich alle zum Feiern in einer Bowlinghalle in Niederzier getroffen haben: Zum einen wurden 43 neue Nachwuchskräfte begrüßt, zum anderen wurden 22 fertige Auszubildende gewürdigt.

Landrat Wolfgang Spelthahn dankte ihnen für ihren Einsatz bei dieser wichtigen Arbeit. „Sie alle tragen zur besonderen Entwicklung der Kinder im Kreis Düren bei. Eltern wissen ihre Kinder hier in guten Händen und ihre Arbeit erfordert viel Verantwortung. Vielen Dank, dass Sie sich für eine Karriere bei den Kreismäusen entschieden haben.“ Von acht betreuten Kindern am Anfang (damals noch im Verein Kreismäuse e.V.) ist die Zahl der von den Kreismäusen AöR betreuten Kinder auf rund 2000 in 31 Einrichtungen in der Trägerschaft gestiegen.

Landrat Wolfgang Spelthahn und der Vorstand der Kreismäuse AöR beglückwünschten einzeln die fertigen Auszubildenden. 21 von den 22 Azubis werden in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Eine Absolventin beginnt ein Studium.

Christoph Siebertz, Vorstand der Kreismäuse AöR, erläuterte, dass sich unter der Trägerschaft der Kreismäuse AöR auch Familienzentren befinden sowie zahlreiche zertifizierte Kitas, die als Bewegungskitas, als Haus der kleinen Forscher oder als Nachhaltige Kitas ausgezeichnet sind. „Wir freuen uns, dass wir nun 43 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die unser Team von rund 700 Beschäftigten ergänzen. Herzlich willkommen“, sagte er. Auch Elke Ricken-Melchert, ebenfalls Vorstand der Kreismäuse AöR, wünschte allen viel Erfolg für die Zukunft. „Bei uns steht das Kind im Mittelpunkt. Das leben wir jeden Tag. Das Wichtigste, was Eltern haben, sind ihre Kinder – und die sind bei uns optimal aufgehoben.“

Zum Schluss stellte sich die Jugend- und Auszubildendenvertretung  der Kreismäuse vor, die im Februar dieses Jahres gegründet wurde und 260 junge Azubis, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Werksstudierende vertritt. Sie hat mit der Organisation der Bowlingspiele und einer Fotoecke dazu beigetragen, den Kennenlern- und Abschlusstag zu gestalten. So kamen alle Anwesenden noch beim Bowlingspielen miteinander ins Gespräch, machten viele Erinnerungsfotos und lernten sich kennen.

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Mayener Seniorinnen und Senioren feierten

Mayen – Es ist eine schöne Tradition für die älteren Bürgerinnen und Bürger in Mayen – der jährliche Seniorennachmittag auf dem Stein- und Burgfest. Nach einer langen Corona-Pause lud die Stadtverwaltung Mayen wieder alle Mayener Senioren am Nachmittag des 9. September zu Kaffee und Kuchen und einem bunten Unterhaltungsprogramm zum diesjährigen 71. Stein- und Burgfest ein.

Thomas Mintenig führte wie gewohnt und in guter Manier durchs Programm und wurde musikalisch unterstützt von Harald Loeb.

Oberbürgermeister Dirk Meid eröffnete das Fest, begrüßte die Senioren und die anwesenden Ehrengäste. Danach stellte sich kurz der neue Seniorenbeauftragte der Stadt Mayen, Tobias Härtling, vor: „Ich bin hier, um mich um Ihre Belange zu kümmern. Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch unter 02651 88-1005 oder per E-Mail an seniorenbeauftragter@mayen.de.“

Werner Blasweiler hielt einen unterhaltsamen Mundartvortrag und der Shanty-Chor „Kehriger Leichtmatrosen“ sorgte für die musikalische Unterhaltung und rundete den Seniorennachmittag ab. Zum Finale gab es noch eine Verlosung mit tollen Preisen.

„Ich freue mich sehr, dass der Seniorennachmittag wieder so gut angenommen wurde. Die Durchführung wäre allerdings ohne die großartige Unterstützung von allen Seiten nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Alle waren sich zum Schluss einig: Das war wieder einmal ein schöner Nachmittag!

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Katastrophenschutz des Eifelkreises Bitburg-Prüm mit Fluthilfe-Medaille geehrt

Bitburg/Mainz – In den Stunden, Tagen und Wochen größter Not waren sie selbstlos für ihre Mitmenschen da. Nun sind haupt- und ehrenamtliche Kräfte, die im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe im Juli 2021 eingesetzt waren, durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz in der Staatskanzlei mit der rheinland-pfälzischen Fluthilfemedaille 2021 geehrt worden.

Für den Eifelkreis Bitburg-Prüm nahmen der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Jürgen Larisch und sein Stellvertreter Willi Schlöder die Auszeichnung im Beisein des Kreisbeigeordneten Rudolf Rinnen und Dr. Joachim Streit, MdL, als erstes entgegen. Landrat Andreas Kruppert: „Ich freue mich, dass der Eifelkreis Bitburg-Prüm im Katastrophenschutz auf die Kompetenz und Erfahrung verlässlicher Kräfte vertrauen darf. Die Verleihung der Fluthilfemedaille an Jürgen Larisch und Willi Schlöder erfüllt mich mit großem Stolz. Sie nehmen diese Auszeichnung stellvertretend für eine Vielzahl an Menschen entgegen, die während und nach der Flut in unserem Kreis Unglaubliches geleistet haben.“

„Heute stehen Menschen im Mittelpunkt, die sich in einer Katastrophensituation, wie sie unser Land noch nie zuvor erlebt hat, teilweise unter Einsatz ihres eigenen Lebens für andere eingesetzt haben. Wir sind heute zusammengekommen, um dafür unsere ganz besondere Wertschätzung und Anerkennung auszudrücken“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Fluthilfemedaille wird an alle Einsatzkräfte der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und der Polizei in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus verliehen, die mindestens einen eintägigen Einsatz geleistet haben. Für die Kräfte von Bundespolizei, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk stiftet die Bundesregierung eine Medaille.

Für alle in Rheinland-Pfalz geehrten gilt: „Sie haben außergewöhnliche Hilfe geleistet und Solidarität gezeigt. Das sind große Taten der Mitmenschlichkeit“, so die Ministerpräsidentin. „Es zeigte sich in den Stunden der Not: Die Menschen halten zusammen. Und auf die Blaulichtfamilie ist Verlass“, würdigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die herausragende Leistung der an den Einsätzen Beteiligten. Innenminister Lewentz ergänzte: „Eines hat bei all den Herausforderungen, die die Flutkatastrophe mit sich gebracht hat, immer Kraft gegeben: Das war und ist der Zusammenhalt, den wir hier in Rheinland-Pfalz haben. Die Not hat gezeigt, dass unser Land aus solidarischen Menschen besteht, die sich gegenseitig helfen, wenn es darauf ankommt. Heute ehren wir unsere Einsatzkräfte, die dieses Aufeinander Acht geben, Sich Kümmern und Helfen, wo Hilfe gebraucht wird, auf herausragende Art und Weise vorleben. Für mich persönlich sind sie nicht bloße Helferinnen und Helfer, sondern echte Vorbilder“.

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Berufsfeuerwehr Aachen feiert 150+1-jähriges Bestehen im Krönungssaal des historischen Rathauses

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen würdigte die Arbeit der über 460 Beamt*innen. Am 26. Oktober 1871 wurde die „Aachener Feuerwehr-Ordnung“ erlassen. Dies war die Geburtsstunde der Berufsfeuerwehr Aachen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen würdigte die Arbeit der über 460 Beamt*innen in ihrer Begrüßung. Foto: Stadt Aachen / Heike Lachmann

Am Ende geht die Sonne wieder auf. Mit der berühmt gewordenen Interpretation des Udo-Jürgens-Klassikers setzte Sänger Oliver Schmidt einen musikalisch beeindruckenden und emotionalen Schlusspunkt unter ein besonderes Jubiläum: Mit über hundert Festgästen feierte die Berufsfeuerwehr Aachen ihr 150-1-jähriges Bestehen im Krönungssaal des historischen Rathauses. Am 26. Oktober 1871 wurde die „Aachener Feuerwehr-Ordnung“ erlassen. Dies war die Geburtsstunde der Berufsfeuerwehr Aachen. Anderthalb Jahrhunderte später ist die Stadt äußerst stolz darauf, stets auf ihre moderne Berufsfeuerwehr zählen zu können, die gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, den Leistungserbringern im Rettungsdienst sowie den Hilfsorganisationen dafür sorgt, dass Menschen in Not stets schnell, professionell und zuverlässig geholfen wird.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen würdigte die Arbeit der über 460 Beamt*innen in ihrer Begrüßung. „Wir haben allein in den vergangenen Jahren vor vielen großen Herausforderungen wie der Corona-Pandemie und dem Hochwasser gestanden. Sie als Feuerwehr Aachen waren stets da und haben geholfen. Und das tun sie jeden Tag aufs Neue. Dafür sind wir als Stadt, dafür sind Ihnen alle Bürgerinnen und Bürger sehr dankbar!“ Gemeinsam mit Aachens Feuerwehrchef Jürgen Wolff warf Keupen einen Blick auf das facettenreiche Aufgabenspektrum der Feuerwehr. Michael Dejozé, Geschäftsführer der Euregio Maas-Rhein, lobte vor allem die besondere Rolle der Feuerwehr in der seit Jahren gewachsenen Kooperation mit den niederländischen und belgischen Rettungskräften – unter anderem im Verbund EMRIC (Euregio Maas-Rhein Einsatz- und Krisenbewältigung).

Die Festrede vor rund 170 geladenen Gästen hielt der Ministerpräsident des Landes NRW a.D., Armin Laschet. Er erinnerte an die Anfänge der Berufsfeuerwehr vor gut 150 Jahren. Damals, im Jahr 1871, wurden die ersten professionellen Strukturen auf Initiative des Tuchfabrikanten Emil Lochner geschaffen. Ihm wurde bereits 1866 das Kommando über die Freiwillige Feuerwehr übertragen, und er entwickelte von da an Ideen für eine strukturierte Organisation der Feuerbekämpfung. „150 Jahre Aachener Feuerwehr – das sind auch 150 Jahre deutsche Geschichte. Damals war das neu gegründete Deutsche Reich erst acht Monate alt“, erinnerte Laschet. Es folgten Phasen in der Weimarer Republik, zwei Weltkriege, die harten Nachkriegsjahre und vieles mehr. „Mein Dank geht an die Feuerwehr, dass sie in all diesen Zeiten für die Menschen da ist. Und zwar immer, für den ersten, den zweiten und den zehnten Einsatz. Das ist das Prinzip Feuerwehr. Das ist der besondere Geist, den Feuerwehrfrauen und -männer verbindet.“

Anschließend überreichte Helmut Probst, Inspekteur der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen, im Namen des Innenministeriums des Landes die Ehrenurkunde zum 150-jährigen Bestehen der Berufsfeuerwehr Aachen an Sibylle Keupen und Jürgen Wolff.

Musikalisch begleitet wurde der Festakt vom Sinfonieorchester Aachen. Die Moderation lag in den Händen von Jörg Brokmann.