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Stadtsportbund Aachen ehrt Nachwuchs-Sportler*innen

Aachen – Bei der 14. Jugendsportlerehrung der Sportjugend im Stadtsportbund Aachen e.V. konnten rund 30 Nachwuchssportler*innen für besondere Erfolge bei Meisterschaften in den beiden von der Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 ausgezeichnet werden.

Aus den Händen der Sportjugend im Stadtsportbund Aachen erhielt außerdem Lennart Hellwig, Trainer beim Bewegungskunstverein Shinson Hapkido Aachen e.V., die Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit, insbesondere während der Pandemie.

Die Ehrungen wurde im Beisein von Trainer*innen und Eltern durch den Vorsitzenden des Stadtsportbundes Aachen e.V., Björn Jansen, und dem zweiten Vorsitzenden der Sportjugend Aachen, Christopher Schwanen, durchgeführt.

Zwei Tanzdarbietungen von Kindern und Jugendlichen des PTSV Aachen e.V. sowie des TSC Schwarz-Gelb Aachen e.V. rundeten die Ehrungen ab. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto konnte sich bei Getränken und Snacks in lockerer Atmosphäre an die Erfolge erinnert werden.

Übersicht der Sportler*innen mit Angabe von Verein und Sportart:

  • Annika Niederau Aachener Turn-Gemeinde 1862 e.V.  Leichtathletik
  • Jonas Patri Aachener Turn-Gemeinde 1862 e.V.  Leichtathletik
  • Laura Giese Aachener Turn-Gemeinde 1862 e.V.  Leichtathletik
  • Chelsea Port Le Roi Aachener Turn-Gemeinde 1862 e.V.  Leichtathletik
  • Endrit Ademi BC Helios Aachen 1912 e.V. Boxen
  • Ilias Hankarov BC Helios Aachen 1912 e.V. Boxen
  • Finja Herrmann Brander Schwimmverein 1973 e.V. Triathlon
  • Felipa Herrmann Brander Schwimmverein 1973 e.V. Triathlon
  • Ines Conrad Karlsschützen Gilde vor 1198 Aachen e.V. Bogensport
  • Karla Ackmann SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • William Ackmann SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Tim Axer SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Lilli Berger SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Nina Berger SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Christian Bilke SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Pierre De Percin SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Jaden Eikermann SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Jazzelle Eikermann SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Julia Fink SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Kilian Krantz SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Jan Marx SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Maxim Schwab SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Felix Verse SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Finn Binninger SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Julia Deng SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Emilie Gebele SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Nimaro Grassere SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Judith Hoffmann SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Tomke Hoffmann SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Caspar Nowak SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Marta Pivovarova SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
  • Emily Scheldemann SV Neptun 1910 Aachen e.V. Wasserspringen
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FamilienKita Emmaus aus Gillenfeld feiert Auszeichnung mit Deutschem Kita-Preis

Gillenfeld – Breites Grinsen, stolze Gesichter, die Medaille in die Höhe gereckt: Am 29. September hat die FamilienKita Emmaus mit allen Beteiligten ihre Platzierung beim Deutschen Kita-Preis gefeiert. Ganz vorne mit dabei: die kleinen Gewinnerinnen und Gewinner. „Die Kinder waren für uns sehr wichtig in diesem Prozess, denn sie haben die Konzeption, die wir auf den Weg gebracht haben, die pädagogische Arbeit und deren Ausrichtung mitentschieden. Sie bestimmen, wie diese Pädagogik bei uns im Alltag gelebt wird und geben uns täglich die Rückmeldung, was für sie richtig gut ist“, sagte Standortleiterin Manuela Schenk.

Die „FamilienKiTa Emmaus“ wurde am 16. Mai 2022 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit dem Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet und mit einem Scheck über 10.000 Euro belohnt. Insgesamt hatten sich bundesweit knapp 1.200 Kitas und Bündnisse beworben. Mit ihrer Arbeit hat die Kita am Ende die Experten-Jury überzeugt und den 2. Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ belegt. „Für Sie war das damals eine Überraschung, für uns nicht – denn Ihre Arbeit war von Anfang an preisverdächtig. Damals haben sie den Preis schon mit nach Gillenfeld genommen, heute folgt nun die kleine aber umso schönere persönliche Preisverleihung mit den Eltern und Kindern aus der Kita – gefühlt mit der ganzen Region“, sagte Carsten Nillies, Leiter der Kommunikationsabteilung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), die den Preis mitvergibt. „Nachdem wir Sie und Ihr Team begleitet haben, kann ich mit großer Überzeugung sagen: Sie sind ein tolles Beispiel für pädagogische Qualität im Großen wie im Kleinen.“

Neben der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) und dem Gillenfelder Bürgermeister Karl-Heinz Schlifter richtete auch Cordula Scheich, Geschäftsführerin der Katholischen KiTa gGmbH Trier, der Trägerin der FamilienKita, Ihr Wort an Schenk und ihr 22-köpfiges Team: „Einen Preis zu gewinnen ist etwas ganz besonderes. Aber einen Kita-Preis zu gewinnen für das, was einem am Herzen liegt, was man jeden Tag lebt, was für einen selbstverständlich ist, ist eine ganz besondere Form der Anerkennung und eine ganz besondere Form der Freude.“ Das bestätigte die Leiterin der Einrichtung: „Das ist für mich, wie natürlich auch für unsere Mitarbeitenden, eine enorme Wertschätzung unserer Arbeit. Es motiviert uns, diesen Weg weiterzugehen, unsere Vision weiterzuverfolgen“, erklärte Schenk. „Bei diesem Miteinander sind wir sicher, auch die kommenden Herausforderungen gemeinsam und auf Augenhöhe zu meistern. Heute steht aber erst einmal an zu feiern. Denn auch dafür muss man sich die Zeit nehmen.“

Nachdem die Erzieherinnen und Erzieher für ihre Arbeit geehrt und auch die Kinder mit einer Medaille belohnt wurden, waren alles Gäste zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Richtig interessant wurde es für die Kinder, als Sänger Volker Rosin auf der Bühne erschien und bei den kleinen Gästen für Stimmung sorgte.

107 Kinder besuchen die katholische FamilienKita Emmaus in Gillenfeld, davon 85 den sogenannten „Regelbereich“ ab drei Jahren, und 22 Kinder den „Bambinibau“ für unter Dreijährige. Die Einrichtung überzeugte die Jury in den Qualitätsdimensionen Kindorientierung, Sozialraumorientierung, Partizipation und lernende Organisation. Außerdem ist der Name Programm: Die Kinder stünden als „eigene kleine Experten ihres Lebens“ mit ihren Familien im Vordergrund, so Schenk.

Bereits zum fünften Mal vergaben das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung zusammen mit weiteren Partnern den Deutschen Kita-Preis. Drei Einrichtungen der drei Katholischen Kita gGmbHs im Bistum Trier schafften es in diesem Jahr unter die zehn Finalisten. (ia)

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Franz Kruse – „Das Format schreit nach einer Wiederholung“

Mechernich – Drinnen statt draußen Kunst gefeiert – Franz Kruse und Freunde gestalteten ein Atelierfest mit Musik, Tanz, Malerei und mehr. Improvisation ist ja auch eine Kunst und so wurde das Open-Air-Fest von Franz Kruse und seinen Freunden wegen des schlechten Wetters spontan zum Atelierfest im Trockenen. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Am Ende waren alle so begeistert, dass Franz Kruse feststellte: „Das Format schreit nach einer Wiederholung.“

Denn offenbar hatten Künstler und Gäste unheimlich viel Spaß bei diesem bunten Potpourri von Kunststilen. Uli van Staa etwa begeisterte mit seinem Jazz. Pete Bauchwitz, ehemaliger Sänger der Big Band der Bundeswehr und Ex-Hohn, war laut Veranstalter „großes Kino“. Anschließend tanzten Brigitte Oessling und Heinrich Rosenberg argentinischen Tango vom Feinsten.

In der Pause gab es dann nicht Pommes und Champagner wie von Kasalla besungen, sondern Pizza und Crémant. Danach trug Brigitte Oessling Verse von Tucholski vor, Jörg Erbar erzählte Geschichten über seine Fotos und Katia Franke las gemeinsam mit Franz Laake aus Frankes Roman, der noch nicht ganz fertig ist.

Zum Gelingen des Nachmittags trug auch Fedor Volkok mit stimmungsvoller, klassischer Gitarrenmusik bei, während Gastgeber Franz Kruse einige neue Bilder entstehen ließ. Für ihn war das Fest „ein Erlebnis für Augen und Ohren“.

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Großes Dankeschön an Mariella Cramer

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am gestrigen Freitag, 30. September 2022 stand sie gemeinsam mit ihren kompetenten Mitbewerberinnen im Finale bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin. Die 25-Jährige aus Bad Neuenahr-Ahrweiler repräsentierte die Ahr bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin. Mariella Cramer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler holt zwar keine Krone an die Ahr, ihre Teilnahme bei der diesjährigen Wahl zur Deutschen Weinkönigin war dennoch wichtig für das Anbaugebiet.

Fans aus dem gesamten Ahrtal fieberten vor den Bildschirmen und im Saal in Neustadt an der Weinstraße mit. Am Freitag, 30. September 2022 stand sie gemeinsam mit ihren kompetenten Mitbewerberinnen aus Baden, der Pfalz, Rheinhessen und Saale-Unstrut im spannenden Finale, das im SWR-Fernsehen live übertragen wurde. In der Vorentscheidung am 24.09.2022 konnte Mariella mit ihrem Fachwissen punkten und zog ins Finale ein, bei dem zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Weinkönigin auch die Zuschauer vor den Bildschirmen und im Saal vor Ort mit abstimmen konnten.

Carolin Groß, Referentin Ahrwein e.V., dankt Mariella Cramer: „Unsere Ahrweinkönigin hat die Region mit fundiertem Fachwissen bei der diesjährigen Wahl würdig vertreten. Wir möchten uns bei ihr für das große Engagement bedanken und sind stolz, dass sie bis ins Finale gekommen ist. Wir gratulieren der neuen Deutschen Weinkönigin Katrin Lang (Baden) ganz herzlich und wünschen ihr eine spannende und interessante Zeit in ihrem neuen Amt. Wir freuen uns bereits jetzt auf ihren Besuch bei uns im Ahrtal. Zudem möchten wir uns bei Linda Trarbach bedanken, die nun ein Jahr lang die Krone der Deutschen Weinprinzessin getragen hat.“

Trarbachs Amtszeit als Deutsche Weinmajestät endet nun. Sie begleitete die Deutsche Weinkönigin Sina Erdrich in der Amtszeit 2021/2022.

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Meckenheim erhält 9,09 Millionen Euro für die Bewältigung der Hochwasser-Schäden

Meckenheim – Die Stadt Meckenheim hat einen Förderbescheid in Höhe von 9,09 Millionen Euro erhalten. In Düsseldorf nahm Bürgermeister Holger Jung den Bescheid von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, freudig entgegen. Die Förderung zielt auf die Wiederaufbaumaßnahmen zur Bewältigung der Hochwasserschäden ab. Diese waren durch das Starkregenereignis entstanden, das auch Meckenheim im Juli 2021 in erheblichem Maße getroffen hatte. Seitdem laufen in der Apfelstadt die Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten.

„Ich freue mich, dass unser Förderantrag durch das Land Nordrhein-Westfalen nun komplett entsprechend unseres Wiederaufbauplanes bewilligt worden ist“, sagte der Bürgermeister in Düsseldorf. „Die Beseitigung der Flutschäden ist für uns als Stadt eine Herkulesaufgabe. Durch den Förderbescheid haben wir nun Planungssicherheit und können die begonnenen und bislang vorfinanzierten Maßnahmen weiter vorantreiben“, so Holger Jung, der sich ausdrücklich bei der Ministerin für die finanzielle Unterstützung und ihren Besuch vor Ort in Meckenheim nach der Flut bedankte.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Der Wiederaufbau schreitet in Nordrhein-Westfalen jeden Tag weiter voran. Und in Meckenheim machen wir heute einen richtig großen Schritt. Mit dem Wiederaufbauplan und dem damit verbundenen Finanzrahmen von rund 9 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds des Landes Nordrhein-Westfalen sind die Weichen für den weiteren Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur in Meckenheim gestellt. Alleine rund 1,6 Millionen Euro sind für den Wiederaufbau der Kindertageseinrichtung ‚Villa Regenbogen‘ vorgesehen, rund 1,7 Millionen Euro werden für die katholische Grundschule und 2 Millionen Euro für die evangelische Grundschule bereitgestellt. Für die Sanierung der Turnhallen sind zusätzlich rund 2,5 Millionen Euro eingeplant. Gemeinsam packen wir an und bauen wieder auf.“

Bereits im März dieses Jahres hatte die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Meckenheim rund 525.000 Euro aus dem Wiederaufbaufonds des Landes Nordrhein-Westfalen unter anderem für die Instandsetzung der Veranstaltungshalle, der Schießstände und Sanitäranlagen erhalten. Bei der Wiedereröffnung der Meckenheimer Schützenhalle am 29. Oktober ist die Ministerin als Ehrengast geladen. „Es freut mich sehr, dass wir diesen so wichtigen Ort für den Sport und die Gemeinschaft in Meckenheim wieder zu neuem Leben erwecken konnten. Ich bin sehr darauf gespannt, mir das Ergebnis vor Ort anzuschauen.“

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Wohnsiedlung in Gerolstein wieder mit Gas versorgt

Gerolstein/Koblenz – Entsperrung erfolgte binnen zwei Stunden nach Aufforderung durch den Gasversorger. Gute Nachrichten für die betroffenen Mieterinnen und Mieter des Wohnkomplexes Am Rasbach in Gerolstein: Die Energienetze Mittelrhein (enm) haben als zuständiger Netzbetreiber die Sperrung der Gasversorgung am heutigen Nachmittag aufheben können. Dies konnte erfolgen, nachdem die Mainova als Gasversorger der Anlage einen entsprechenden Entsperrauftrag erteilt hatte. Die Sperrung des Anschlusses war auf Anforderung der Mainova Anfang August erfolgt. Über die Hintergründe ist der enm nichts bekannt. Über den Fall wurde bereits in den Medien ausführlich berichtet.

Zwischen dem Eingang des Entsperrauftrags und der Ausführung lagen keine zwei Stunden. „Das ist nicht der normale Ablauf. Doch im Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner der 161 Wohneinheiten haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, den Gasanschluss so schnell wie möglich wieder zu aktivieren. Dies erfolgte in Anwesenheit des Hausmeisters, sodass wir davon ausgehen können, dass die Wohnungen nunmehr beheizt werden können“, erläutert Marcelo Peerenboom, Sprecher der evm-Gruppe. Vorgeschrieben ist eine Reaktionszeit binnen zwei Tagen.

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Tradition gepflegt – Erntedank-Empfang im Dürener Kreishaus

Düren – Der Erntedank sei eine der ältesten Traditionen der Menschheit, schon Griechen und Römer, aber auch Azteken und Inkas hätten diesen Brauch gepflegt, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn beim Erntedankempfang der Kreisbauernschaft im Dürener Kreishaus.

Angesichts der verschiedenen Krisen, die niemand vorher in dieser Form erwartet hätte, „lernen wir mehr zu schätzen, was uns geschenkt wird“, sagte der Landrat und hob besonders die fruchtbaren Böden in der Region hervor.

Der Veranstaltungssaal im Kreishaus war von den Landfrauen mit viel Liebe zum Detail kunstvoll geschmückt worden. „Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, sagte Erich Gussen, der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, als er neben der nicht minder kunstvoll geschmückten Erntekrone stand. Auch Gussen betonte, wie sich die Zeiten geändert haben: durch Corona, den Ukraine-Krieg, die Energiekrise und die hohe Inflationsrate. „Wir Landwirte haben schon vor vielen Jahren in erneuerbare Energien investiert. Oft stehe neben dem Stall eine Biogasanlage, kaum eine Halle würde ohne Photovoltaik gebaut. Dies passiere in anderen Branchen nicht in gleichem Maß. Gussen warnte vor einem weiteren Verlust von Ackerflächen und plädierte für einen „äußerst verantwortungsvollen und maßvollen Umgang“ mit den wertvollen Flächen“. Wenn der Platzbedarf für Windkraftanlagen und Solarparks verglichen würde, schnitten Windräder deutlich besser ab. „Um die gleiche Strommenge wie eine moderne 5-Megawatt Windkraftanlage zu erzeugen, müssen fünf Hektar wertvoller Ackerboden mit Solaranlagen bebaut werden“, so Gussen.

Hedi Feucht, die Vorsitzende des Landfrauenverbandes Düren-Jülich, betonte wie Landrat Wolfgang Spelthahn und Kreislandwirt Erich Gussen die nach wie vor hohe Bedeutung des Erntedankfestes. „Es darf nicht aus der Mode kommen, sich zu bedanken“, sagte sie. „Zusammenhalt sei wichtig“, unterstich der Landrat und zeigte sich optimistisch, dass die Gesellschaft weiter eng zusammenstehen würde, wenn es darauf ankäme.

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Rathaus der VG Mendig soll barrierefrei werden

Mendig – Staatsminister Clemens Hoch übergibt Bürgermeister Jörg Lempertz 100.000 Euro für den geplanten barrierefreien Eingangsbereich. Die Verbandsgemeinde Mendig hat ihr Verwaltungsgebäude von 2020 bis September 2021 um einen Anbau mit einem barrierefreien Sitzungssaal sowie mehreren Büroräumen erweitert. Ziel der Verbandsgemeinde war und ist es, das gesamte Rathaus barrierefrei zu gestalten, um die Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Einschränkungen zu erleichtern. Insbesondere sollen Barrieren für den Zugang mit Kinderwägen, Rollatoren und Rollstühlen abgebaut werden. Der Verbandsgemeinderat hat hierzu bereits im Jahr 2021 den Beschluss gefasst, den Eingangsbereich ebenfalls zu erneuern und damit den Anforderungen an die Barrierefreiheit nachzukommen.

Bürgermeister Jörg Lempertz konnte jetzt den Bewilligungsbescheid aus dem Investitionsstock 2022 über 100.000 Euro von Clemens Hoch, Minister im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, entgegennehmen. Beim persönlichen Empfang im Rathaus betont Lempertz im Beisein der Beigeordneten und weiteren Verwaltungsvertretern: „Viele halten Schaufensterreden über die Barrierefreiheit. Viele fordern die Teilnahmemöglichkeit auch von gehbehinderten und alternden Menschen am politischen und gesellschaftlichen Leben. Wir hingegen haben diese Forderung in einem wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens mit dem Bau eines barrierefreien Ratssaales umgesetzt. Mit dem nun folgenden Umbau soll als weiteres Teilprojekt auch der Eingangsbereich des Rathauses barrierefrei umgestaltet werden. Für die seitens des Landes zusagten finanziellen Zuwendungen sind wir sehr dankbar.“

Für die Maßnahme wurde ein Antrag auf Förderung aus dem Investitionsstock (I-Stock) für die barrierefreie Umgestaltung des Eingangsbereichs im Rathaus an das Land Rheinland-Pfalz gestellt. Stellvertretend für Innenminister Roger Lewentz überreichte Clemens Hoch, jetzt die Bewilligung. Die Modernisierung beinhaltet den Bau eines neuen, verbreiterten Eingangsbereichs mit elektrischen Schiebetüren, die erforderlichen Tiefbauarbeiten für die Verlegung des Mischwasserkanals sowie die Installation eines taktilen Bodenleitsystems bis in das Verwaltungsgebäude.

„Es ist wichtig, dass in Mendig allen Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besuchern ein barrierefreier Zugang zum Rathaus ermöglicht wird, um dort ihren Erledigungen nachgehen zu können. Ein für die Verbandsgemeinde so zentrales Gebäude muss den Anforderungen der Zeit und den Menschen, die es nutzen, entsprechen. Es freut mich, dass wir als Land diesen notwendigen Umbau unterstützen können“, betont Minister Clemens Hoch.

Mit Hilfe des Investitionsstock fördert das Land Vorhaben in kommunalen Einrichtungen, die zur Verbesserung der Infrastruktur beitragen. Ortskerne, in ihrer Funktion als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen werden gestärkt. Historische Orts- und Stadtbereiche werden erhalten und durch Umbau und Ergänzung an neue Nutzungen angepasst und belebt.

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Premiere bei der Ausbildungs-Messe in Meckenheim – Speeddating am Kicker-Tisch

Meckenheim – Erstmalig wurde in der Jungholzhalle die Ausbildungsmesse „KarriereKick“ durchgeführt. Bürgermeister Holger Jung hatte gemeinsam mit Vertretenden des städtischen Kooperationspartners RheinFlanke, des Jobcenters Rhein-Sieg und der Agentur MeinKicker.com die Veranstaltung eröffnet, während annährend 200 Jugendliche auf 25 Unternehmen aus der Region trafen. Am Kicker-Tisch begegneten sie sich auf Augenhöhe und kamen in lockerer Atmosphäre ins Gespräch. Dem Speed-Dating folgte der intensivere Austausch am Infostand, sodass die künftigen Azubis und Arbeitgebenden ein Gefühl für eine mögliche gemeinsame berufliche Zukunft entwickeln konnten. Über eine entsprechende App war zuvor der Spielplan erstellt worden. Auch der weitere Austausch erfolgte digital.

Holger Jung lobte in seiner Begrüßungsrede das „tolle Format, das erstmalig im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis stattfindet.“ Den Schülerinnen und Schülern, größtenteils aus den neunten und zehnten Klassen der Meckenheimer Campus-Schulen sowie junge Arbeitssuchende aus dem Kreisgebiet, wünschte der Bürgermeister „einen sportlichen Tag, viele gute Gespräche und erfolgreiche Matches.“

Selbstverständlich beteiligte sich auch die Stadt Meckenheim mit einer informativen Anlaufstelle am „KarriereKick“. Aussagekräftige Stellenausschreibungen sind im Internet auf dem Stellenportal der Stadt Meckenheim zu finden unter: https://karriere.meckenheim.de.

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O´zapft is – Start für das 30. BUNGERT-Oktoberfest in Wittlich

Wittlich – Eine zweijährige Corona-Durststrecke wurde am 23. September um 20.08 Uhr beendet: Wittlichs Bürgermeister Joachim Rodenkirch bewies, dass er den Zapfhahn noch immer trifft, als er das erste Fass Original Paulaner Oktoberfestbier anschlug, wobei es allerdings Probleme mit dem Zapfhahn und der Dichtung gab. Jan Niewodniczanski, Geschäftsführer der Bitburger Braugruppe, zeigte was ein Profi ist: Vier kräftige Schläge und das heimische Pils füllte die ersten Bierkrüge. Traditionell wird der Inhalt der beiden ersten Fässer als Freibier ausgeschenkt.

Auf der Bühne gab es bei allen Akteuren nur strahlende Gesichter. Man freute sich gemeinsam über den gelungenen Auftakt zum 30. Oktoberfest in Wittlich, eines der größten im Land. Festwirt Winfried Bungert zeigte sich zufrieden und glücklich, dass die Zwangspause ein Ende hat und sich nun an sechs Wochenenden die Gäste wieder ins Oktoberfestvergnügen stürzen können. Bürgermeister Rodenkirch gratulierte zum Jubiläum und dankte Winfried Bungert und seinem Team: „Toll, was hier wieder auf die Beine gestellt wurde“. Sowohl der Bürgermeister als auch der Gastgeber hoffen auf ein friedliches und für alle Gäste schönes und erlebnisreiches Oktoberfest im herrlich dekorierten Zelt.

Bis zum 31. Oktober geben sich die Stars der Party- und Mallorcaszene, wie Mia Julia, Peter Wackel, Isi Glück oder Mickie Krause ein Stelldichein an der Wittlicher Röntgenstraße. Mit Tollhaus, Powerkryner, Firma Holunder, Wiesnplayboys, Saxndi und Aischzeit kommen dazu die angesagten Partybands der Republik ins Festzelt. Die ersten Veranstaltungen sind bereits ausverkauft. So gibt es für Mia Julia keine Karten mehr.

Der 3. Oktober steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Blasmusik: „Der Tag der Blasmusik“ startet um 12.00 Uhr. Da begeistern die Brauhaus-Musikanten, Gewinner des Grand Prix der Blasmusik, das Publikum. Zum Tag der Blasmusik sind auch alle Musikerinnen und Musiker sowie Musikvereine der Region eingeladen, bei einem Gesamtspiel unter der Leitung der Brauhaus Musikanten gemeinsam zu musizieren. 500 und mehr Musikinstrumente, die gleichzeitig erklingen, das ist Gänsehaut pur. Für den Musikverein, der mit den meisten Mitgliedern im Festzelt antritt, sponsert BUNGERT einen Vereinsabend mit BUNGERT-Spießbraten, Beilagen und Getränken im Wert von 500,00 Euro.

Karten und Infos: www.oktoberfest-wittlich.de