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Besuch des Ehrenbürgers Heino in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Am ersten Oktoberwochenende besuchte Ehrenbürger Heino Bad Münstereifel. Unter dem Motto „Lasst uns feiern – ein Konzert für die Heimat“ gab Heino im Rahmen des Herbstfestes ein Gratis-Open-Air-Konzert auf dem Platz an der Stiftskirche.

Weiterhin kündigte er der Bürgermeisterin die Übergabe eines „Alpha Cooling Professional“ an. Hierbei handelt es sich um ein Schmerztherapiegerät, welches auf eine neue revolutionäre Art der Kältebehandlung zurückgreift. Damit das Gerät möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden kann, vermittelte die Bürgermeisterin eine Übergabe an den Kneipp-Verein Bad Münstereifel.

Was hat es nun mit diesem Alpha Cooling Professional (ACP) auf sich?

Die Kryotherapie wird bereits seit vielen Jahren von Sportlern nach intensivem Training oder Wettkämpfen zur schnellen Regeneration angewandt. Darüber hinaus ist die Kältetherapie ein bewährtes Mittel bei Verletzungen des Bewegungsapparates. Die Kryotherapie wirkt gleichzeitig auch nachweislich gegen Schmerzen, wie Rückenschmerzen, Arthritis, Fibromyalgie, Migräne und Rheuma.

Beim Alpha Cooling Professional muss der Patient / die Patientin nicht erst aufwändig in eine Kältekammer oder gar in eine Eistonne, sondern der Kältereiz wird lediglich über die Handflächen gesetzt und über einen Unterdruck im ganzen Organismus verteilt. Die Körperkerntemperatur sinkt dabei um etwa 1,5 °C. Hierdurch erreicht man die Ausschüttung schmerzstillender Substanzen und die nachweisliche Senkung der Entzündungswerte im Körper.

Der Kneipp-Verein Bad Münstereifel nimmt dieses Angebot in sein Programm der 5 Elemente nach Sebastian Kneipp neben der Hydrotherapie mit Wassertreten, kalten Güssen und Barfußgehen auf und bietet Behandlungen mit dem ACP auch für Mitarbeiter/innen in Unternehmen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung und in Seniorenheimen an.

Noch im Oktober 2022 sollen umfangreiche Personalschulungen für Sportwissenschaftler, Physio- und Schmerztherapeuten stattfinden. Ab November 2022 können dann Termine für eine Behandlung mit dem Kneipp-Verein vereinbart werden.

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Lotto-Elf beendet eine erfolgreiche Saison 2022

Region/Koblenz – Auch das Jahr 2022 war für die Lotto-Elf sehr
erfolgreich: Zwölf Spiele, zwölf Siege und eine Gesamtspendensumme von 222.500 Euro kann die Prominenten-Elf von Lotto Rheinland-Pfalz in diesem Jahr verbuchen.
Die Saisonbilanz der vom zweimaligen Vizeweltmeister Hans-Peter Briegel gecoachten Mannschaft kann sich sehen lassen: Allen voran steht die Gesamtspendensumme von 222.500 Euro, die in den zwölf Auftritten eingespielt wurde. „Wir sind sehr stolz, dass wir diese ganz besondere Mannschaft haben“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Sie ist sozial und sportlich – zwei Werte, die wir auch in unserem Unternehmensleitbild fest-geschrieben haben.“

Über 7.000 Zuschauer konnte man auf den Plätzen zählen – jeweils rund 1.000 Fans fanden sich allein in Kroppach und Alsenborn ein. In Kroppach gab es auch die höchste Spendensumme und den höchsten Sieg: Bei einem fulminanten 18:2 für die prominenten Gäste kam eine Gesamtspendensumme von 107.000 Euro für die Stiftung Fly & Help zusammen.

Nirgends kommt man den Stars so nahe wie bei einem Spiel der Lotto-Elf: Fans und Zuschauer haben die Chance auf Autogramme ihrer Idole und gemeinsame Fotos.

Neben Fußball-Idolen wie Guido Buchwald, Stefan Kuntz, Dariusz Wosz, David Odonkor, Niko Bungert Stephan Engels oder Lena Goeßling war auch wieder der beliebte Fernseh-Showmaster und Comedian Guido Cantz regelmäßig am Ball.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 hat die Lotto-Elf über 3,7 Millionen Euro für viele verschiedene gemeinnützige Projekte, Institutionen und karitative Einrichtungen eingespielt. Auch vielen Menschen, die durch Schicksalsschläge, Unfälle oder Krankheiten in Not geraten sind, konnte so geholfen werden.

Daran wird sich auch im nächsten Jahr nichts ändern, wie Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner betont: „Im Jahr 2023 wird das Unternehmen Lotto Rheinland-Pfalz 75 Jahre alt. Zu diesem Ju-biläumsjahr wird auch die Lotto-Elf ihren Teil beitragen und
gemeinsam mit Vereinen in Rheinland-Pfalz viel Gutes zu tun.“

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Feier der Grundsteinlegung zur neuen Sporthalle der Augustiner Realschule plus Hillesheim

Hillesheim/Gerolstein – „Wenn die neue Turnhalle endlich in Betrieb genommen werden kann, wird es ‚ein Tag der Freude‘ sein.“ Die beiden Schulsprecher Leonard Finken und David Hamecher hatten gemeinsam mit allen Schulklassen eine Zeitkapsel mit Bildern, Sportgeräten aus dem Bestand der alten Turnhalle, Berichten über den Schulalltag, Hobbies und Rezepten im Jahre 2022, Blütensamen, USB-Sticks mit angesagten Musiksongs, Mindmaps über Einwohnerzahlen und Fächerbeschreibungen vorbereitet. Die SSV-Vertretung ergänzte die repräsentative Auswahl um eine Liste aus guten Wünschen für die Menschen in der Zukunft und übergab die Zeitkapsel, die an markanter Stelle in den Neubau integriert wird, an den Architekten.

Erst einmal zurück blickte Bürgermeister Hans Peter Böffgen: Bereits 2016 hatten die Räte in Hillesheim über Sanierungsmöglichkeiten oder einen Neubau der Halle beraten. 2018 fasste der Verbandsgemeinderat in Hillesheim den Grundsatzbeschluss zum Neubau. Nach der Fusion übernahm die Verbandsgemeinde Gerolstein das Projekt, schrieb den Planungsauftrag europaweit aus und sicherte die Finanzierung mit Eigenmitteln, Landes- und Kreiszuschüssen. Nach den Ereignissen im Juli 2021 musste die Verbandsgemeinde den Hochwasserschutz am Hillesheimer Bach nachbessern und kam mit den Ausschreibungen hierdurch Ende des Jahres 2021 in eine sehr schwierige Hochpreisphase am Baumarkt, die sich seit dem Kriegsausbruch im Februar 2022 noch einmal deutlich verschärft hat.

Trotz dieser zusätzlichen Herausforderungen bekannten sich die Räte der Verbandsgemeinde Gerolstein zu diesem für den Schul- und Vereinssport in Hillesheim sehr wichtigen Projekt und brachten es im Frühjahr 2022 in die Umsetzung.

Inzwischen steht bereits ein großer Teil des Rohbaus und die Bauarbeiten liegen vollständig im Zeitplan.

Bis zur Fertigstellung der neuen steht die alte Sporthalle den Schülern und Vereinssportlern zur Verfügung. Offen ist aktuell, was anschließend mit der alten Sporthalle geschieht. Ein sehr interessantes Projekt der Eifelphilharmonie kann dort aufgrund der Kostenentwicklung leider nicht realisiert werden. Die Verbandsgemeinde ist daher weiterhin gesprächsbereit für ein interessantes Nachfolgeprojekt.

Raimund Leibold, Abteilungsleiter der ADD Trier, betonte, dass es sich lohne, trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse dranzubleiben, um die Zukunft mit solchen Projekten nachhaltig zu gestalten. „Eine Sporthalle hat immer Verbindendes.“ Er wünschte den Schülern, Sportvereinen, Kitas und sonstigen Nutzern viel Freude an der neuen Sporthalle und der Verbandsgemeinde weiterhin einen erfolgreichen Baustellenverlauf.

Für den Landkreis dankte der Beigeordnete Alois Manstein allen Verantwortlichen für den Zusammenhalt. „Wenn die neue Turnhalle in Betrieb genommen werden kann, wird es ‚ein Tag der Freude‘ sein und die Lebensqualität in Hillesheim und der gesamten Region weiter steigern“, so Manstein.

Architekt Bernhard von Oppeln vom Büro Naujack.Rind.Hof war es besonders wichtig, die Bedürfnisse der Schüler in das neue Projekt einzubinden. Er betonte die Wichtigkeit einer Sporthalle für Schule und Gesellschaft und erinnerte sich an seine eigene Schulzeit mit „Zirkeltraining (ungern) und Spaß bei Veranstaltungen in der Schulsporthalle“. Eine Sporthalle fördere Gemeinschaftssinn, Mannschafts- und Teamgeist. Sport sei ein wichtiger Ausgleich und habe einen hohen Stellenwert im Schüler-Leben.

Anschließend stellte er den Gästen, unter ihnen Stadtbürgermeisterin Gabi Braun, der stellvertretende Schulleiter Thomas Wolf in Vertretung der erkrankten Schulleiterin, Mitarbeiter der Planungsbüros und Baufirmen, Beigeordnete, Bauausschussmitglieder und Mitarbeiter der Verbandsgemeinde, Leitungen der Grundschule Hillesheim) und der KiTa Kunterbunt und Integrative KiTa Hillesheim sowie interessierte Realschulnachbarn das Neubauprojekt mit Skizzen, Plänen und Fotos vor und lud zu einer Baustellenführung ein.

Die neue Sporthalle wird sich stadtbildprägend an der historischen Stadtmauer der Europäischen Beispielstadt Hillesheim orientieren.

Bürgermeister Hans Peter Böffgen bedankte sich bei allen am Projekt und der Grundsteinlegung Beteiligten für ihr Engagement und ihre Unterstützung.

Er hofft, dass die neue Sporthalle im Frühjahr 2024 dem Schul- und Vereinssport übergeben werden kann und künftig  – gemeinsam mit dem Hillesheimer Bach-Projekt der Stadt Hillesheim und der Zentralen Sportanlage der Verbandsgemeinde Gerolstein – ein wunderbarer Ort und ideales Umfeld für Schule, Sport und die Freizeitgestaltung sein wird.

Die Hauswirtschaftsgruppe der Stufe 8 unter der Leitung von Katrin Knop hatte ein professionell angerichtetes Catering vorbereitet. Musikalisch begleiteten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a und die Keyboardgruppe der Klassenstufe 6, jeweils unter der Leitung von Lars Merten, die Grundsteinlegung.

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Faszination Antarktis – Filmvortrag am Donnerstag 13. Oktober

Brohltal/Niederzissen – Der Filmvortrag von Jakob Breidenbach am Donnerstag 13. Oktober 2022 im Wappensaal der Verbandsgemeinde Brohltal präsentiert zahlreiche Facetten. Der Filmemacher Jakob Breidenbach aus Schalkenbach besuchte am Jahreswechsel 2019 auf 2020 mit seiner Frau Ute auf einem Kreuzfahrtschiff die südliche Hemisphäre – von dieser unvergessenen und faszinierenden Reise berichtet er im Rahmen eines Filmvortrages am Donnerstag, 13. Oktober 2022 um 18 Uhr im Wappensaal des Rathauses der Verbandsgemeinde Brohltal.

Die Antarktis – eine weiße Wüste aus Eis. Eine der letzten unberührten Naturräume der Erde. Während der kurzen, hellen Jahreszeit präsentiert sich die Antarktis des Öfteren von ihrer schönsten Seite: mit leichten Minusgraden, wenig Wind und dem Farbenspiel von goldener Sonne, blauem Himmel und weißem Schnee.

Die Reise des Ehepaares begann in Buenos Aires, Argentiniens Hauptstadt. Über die Falkland Inseln ging es weiter nach Südgeorgien, zu den südlichen Shetland Inseln und zur antarktischen Halbinsel. Dabei sind vier Kurzfilme entstanden, die an diesem Abend präsentiert werden. Der Filmbeitrag über Südgeorgien gewann 2021 beim Bundesfilmfestival der Amateurfilmer Natur im Saarland einen Silbernen Schmetterling und den Ehrenpreis der Stadt Blieskastel.

Der Eintritt ist frei.

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Meisterliche Schachspieler geehrt – Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg

Wachtberg-Berkum – Bürgermeister Jörg Schmidt hatte die erfolgreichen Spielerinnen und Spieler der Schachjugend und den Schachsenior-Weltmeister, Paul Schmitz, des TTC Fritzdorf zum Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg ins Rathaus geladen.

Eintrag ins Goldene Buch – (v.l.) Bürgermeister Jörg Schmidt, Herbert Adomeit, die Spielerinnen und Spieler der U10- und U12-Schachjugend sowie (vorne) Trainer Frederik Schade. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Und so fand sich ein Dutzend Mädchen und Jungen der U-10- und U-12-Schachjugendgruppen mitsamt Eltern, Geschwistern und Trainern im Sitzungssaal ein. „Ihr, liebe Kinder, habt mit Euren Erfolgen im Schachsport, der Königsdisziplin des Brettspiels, durch die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften in den Großstädten München, Hamburg, Bremen, Stuttgart und Köln Wachtberg sehr gut repräsentiert. Sie, Herr Schmitz, sogar bei der Weltmeisterschaft in Griechenland“, würdigte der Bürgermeister in seiner Begrüßungsrede die herausragenden Leistungen der kleinen und großen Schachprofis. Er lobte zudem die Trainer, insbesondere den, wie er ihn nannte, „guten Geist und Vater der Schachabteilung, Herrn Adomeit“, für die kontinuierliche und starke Jugendarbeit. Schmidt zeigte sich sichtlich stolz auf deren errungene Erfolge und wünschte allen Spielerinnen und Spielern noch viele gute Schachturniere.

Herbert Adomeit, seit 25 Jahren mit viel Engagement dabei, erklärte den langen Weg, den die jungen Schachenthusiasten bis zur Meisterschaft zurücklegen müssen. Nur die jeweils Besten kommen weiter – erst geht’s zur Bezirksmeisterschaft, dann über die Verbands- zur Landesmeisterschaft (NRW) bis schließlich zur Deutschen Meisterschaft. Sechs U-10-Kinder hatten sich dieses Mal für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Zwischen Weihnachten und Neujahr finden die Meisterschaftsspiele in dieser Altersgruppe in Berlin statt. In München werden zur gleichen Zeit die entscheidenden Spiele der U-12er ausgetragen, sieben Kinder der Schachabteilung des TTC Fritzdorf werden dort mit antreten. „Es waren sehr erfolgreiche letzte Jahre mit der Jugend“, freute sich Adomeit und lobte, „unsere Trainer sind diejenigen, die uns dahin gebracht haben.“ Das Konzept „Jugend trainiert Jugend“ hat sich bewährt. So werden talentierte Jungschachspieler schnell von einzelnen Trainern weiter gefördert, angefangen von der C- über die B- bis hin zur A-Klasse. Mit Frederik Schade, Oliver Bachem und Robert Begri stehen neben Adomeit drei erfahrene Trainer den Jugendlichen zur Seite.

Der Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg wurde danach für die so Geehrten dann auch zu einem aufregenden Moment. Paul Schmitz, Weltmeister 2022 in der Altersgruppe Super Senior 65plus, reichte der Bürgermeister als Erstem den Stift. Dann trugen sich die U-10-Spieler, darunter eine Spielerin, ins große Buch ein, danach folgten die U-12-Spieler. Auch Adomeit und Trainer Frederik Schade wurde die Ehre zuteil. Solch ein lebhaftes Gewusel und so viele glückliche Gesichter bei einem Eintrag ins Goldene Buch war schon ein ganz besonderes Erlebnis. (mm)

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Saftige Spende für die Tafel Mechernich – Zwei Tonnen Obst und Gemüse

Mechernich-Berg – Der Geruch von frischen Äpfeln, Birnen und weiteren alten, Eifeler Obstsorten lag in der Luft, als man sich in der Scheune der „Schützis“ in Berg, wie sie sich selbst nennen, traf. Wolfgang Weilerswist, der Vorsitzende der Landestafel NRW und des Mechernicher Ortsvereins, nahm dort eine Spende der gesunden Köstlichkeiten entgegen. Diese werden auch an andere Tafelverbände, im Umkreis von rund 50 Kilometern, verteilt. Vier Tonnen waren dabei in diesem Jahr zusammengekommen.

Mit von der Partie waren Franz-Josef Schütz, seine Ehefrau Traute mit ihrem Sohn Johannes und Julia Ohlenhardt, die tatkräftig beim Pflücken mitgeholfen hatten. Auf Eigeninitiative konnten sie im Vorfeld noch weitere Hilfe organisieren: Von Familien aus der Dorfgemeinschaft und dem dortigen „Haus Agnes Bertram“, der Mechernicher Stadtverwaltung durch Peter Dierichsweiler und weitere umliegende Spender. Die Familie spendet schon seit Jahren an die Tafel, Josef Schütz engagiert sich dort auch anderweitig und fährt unter anderem Essen aus.

„Frisch, gesund und lecker“

Der zuständige Pfarrer hatte beispielsweise rund fünfeinhalb Zentner Birnen von der Obstwiese des örtlichen Pastoratshauses für den guten Zweck zur Verfügung gestellt, denn: „Sonst jonn se kapott!“. Unter den Spenden waren auch Gemüsesorten wie Kartoffeln, Gurken, aber auch Nüsse und diverses Arten von Steinobst wie Kirschen, Pflaumen oder Mirabellen.

Schütz will diese an bis zu 15 Tafelverbände im Umland verteilen. Zwei Tonnen gehen nach Mechernich, auch alleine schon aus logistischen Gründen. Vieles müsse noch kontrolliert werden oder reifen, bis Ende des Jahres soll dann aber alles weg sein.

Wolfgang Weilerswist betonte: „Wir sind Euch sehr dankbar für diese tolle Unterstützung! Die Ware ist frisch, gesund und lecker. Da sind wir überzeugt, dass es gut ankommt.“ „Und es ist auch noch alles Bio, nichts davon ist gespritzt. Das ist uns auch sehr wichtig!“, ergänzte Traute Schütz. Laut Weilerswist spendeten die Geschäfte in Mechernich auch weiterhin noch viel. Doch wegen der hohen Nachfrage sei man trotzdem froh über die bedeutende Hilfe.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn mehr Leute etwas von dem, dass sie zu viel haben, abgeben würden. Mit der Tafel gibt es da die perfekte Möglichkeit zu helfen“, betonte Franz-Josef Schütz schließlich.

Der Ortsverband der Mechernicher Tafel sucht auch dringend noch Unterstützung. Wer Interesse daran hat, sich ehrenamtlich entweder als Fahrer oder Ausgebehilfe zu engagieren, kann sich dazu telefonisch unter 0172 849 46 45 bei Wolfgang Weilerswist melden. „Das würde uns wirklich sehr helfen und freuen!“, so der Vorsitzende.

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Hilfsaktion für bedürftige Kinder „Weihnachten im Schuhkarton“ 2022 ist gestartet

Prüm/Region – „Liebe lässt sich einpacken“ – Weihnachten im Schuhkarton lädt zum mitpacken ein. Die weltweite Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wird dieses Jahr das 200millionste Geschenkpäckchen auf den Weg bringen. Seit 1993 wird die Aktion von der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse durchgeführt.

In Prüm kümmert sich Sammelstellenleiterin Christa Busch von der Evangelisch freien Gemeinde Prüm darum, dass mehrere hundert Päckchen aus der Eifelregion zusammenkommen um hilfsbedürftigen Kindern zum Weihnachtsfest eine Freude zu bereiten. Zum Mantelsonntag, 16. Oktober, ist ein Infostand in der Prümer Innenstadt vor Ort und informiert über die Aktion. Die Idee: Jeder füllt einen weihnachtlich verzierten Schuhkarton mit neuen Geschenken wie Schulmaterial, Hygieneartikel, Spielzeug und Kleidung.

Zusammen mit einer empfohlenen Geldspende von jeweils zehn Euro, unter anderem für den Transport, können die Geschenkpäckchen vom 7. bis 14. November an zahlreichen Sammelstellen in der Region abgegeben werden. „Wer keine passenden Karton zur Hand hat, kann unter jetzt-mitpacken.org welche bestellen, oder an unseren Infostand welche mitnehmen“, erzählt Christa Busch. Die Geschenke werden später in den Empfängerländern von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen zielgerichtet an bedürftige Kinder verteilt. Aus dem deutschsprachigen Raum sind unter anderem auch Transporte in die Ukraine geplant, wo Samaritan’s Purse mit der Aktion seit langem aktiv ist und seit Kriegsbeginn umfassend hilft.

Kontakt und Infos: Christa Busch, Telefon 0163-9828077, auf www.efg-pruem.de oder gleich bei der Hilfsorganisation unter Telefon 030-76883883, www.weichnaten-im-schuhkarton.org.

Die Sammelstellen der Region im Überblick:

Arzfeld: Carolin Hostert-Hack, Bergstr. 2

Arzfeld: REWE Markt, Rote-Kreuz-Str. 1-3, Tel. 06550-961074

Daun: dm drogerie-markt, Mehrener Str. 22, Tel. 06592-9570928

Gerolstein: Edeka Thömmes, Sarresdorfer Str. 57

Hillesheim: HT Wohnideen, Kölner Str. 43a, Tel. 06593-9806914

Jünkerath: Maria Zündorf – Änderungsschneiderei – Kölner Str. 24a

Pronsfeld: Winfried und Anita Kisters, Im Wiesengrund 1, Tel. 06556-7199

Prüm: Apotheke am Teichplatz, Teichplatz 8, Tel. 06551-7475

Prüm-Niederprüm: Fit Zone, St.-Vither-Str. 89, Tel. 06551-965367-0

Schönecken: Edith Rach, Auf dr der Roes 7, Tel. 06553-900604

Waxweiler: Einhorn Apotheke, Hauptstr. 22, Tel. 06554-93040

Winterspelt: Anikas Haarschneiderei, Hauptstr. 29, Tel.               06555-1420

Belgien:

St. Vith: Kinderparadis, Hauptstrasse 93

Bütgenbach: Schuhhaus Lejoly, Zur Domaine 29

Über „Weihnachten im Schuhkarton“

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Ziel der Aktion ist es, bedürftigen Kindern weltweit zu zeigen, dass Gott sie liebt und durch die Schuhkartons zusammen mit Kirchengemeinden vor Ort die gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben. Seit 1993 wurden im Rahmen der Aktion über 198 Millionen Geschenkkartons auf die Reise zu Kindern in mehr als 170 Ländern und Regionen gebracht.

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Auftakt zur Jugendschutz-Kampagne während des Lukasmarktes 2022 in Mayen

Mayen – In wenigen Tagen beginnt der 617. Lukasmarkt in der Stadt Mayen – das große Volksfest im nördlichen Rheinland-Pfalz. Seit 2007 führt die Stadt Mayen in Zusammenarbeit mit der Polizei Mayen sowie zahlreichen Kooperationspartnern die „Jugendschutzkampagne während des Lukasmarktes“ durch. Aushängeschild der Kampagne ist ein aussagekräftiges Plakat, welches im Stadtgebiet an verschiedene Stellen ausgehangen wird. Es soll vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen und für einen maßvollen Konsum von Alkohol werben. Weiterhin soll es auch an die Vorbildfunktion von Erwachsenen beim Alkoholkonsum appellieren.

Darüber hinaus werden auch wieder Jugendschutzkontrollen in Zusammenarbeit mit der Polizei Mayen, dem Ordnungsamt und dem Jugendamt auf dem gesamten Lukasmarktgelände durchgeführt. Auch die an das Marktgelände angrenzenden Bereiche werden dabei mit einbezogen. Alle Marktstände, die Alkohol anbieten, werden schriftlich vom Stadtjugendamt auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes hingewiesen und erhalten Aushangtafeln mit den aktuellen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes.

Kooperationspartner der Stadt Mayen bei der Umsetzung der Kampagne sind neben der Polizei Mayen auch die Lebenshilfe Mayen, die ZAS – Zentrum für ambulante Suchtkrankenhilfe – der Caritas, das Jugendhilfezentrum Bernardshof sowie der Kinderschutzbund Mayen-Andernach e.V. Gesponsert wird die „Jugendschutzkampagne während des Lukasmarktes“ von der Kreissparkasse Mayen, der Volksbank RheinAhrEifel eG, dem Wochenspiegel Mayen und dem Modehaus Küster.

Weitere Informationen zu den Jugendschutzkampagnen der Stadt Mayen sowie allgemein zum Thema Jugendschutz gibt es beim Stadtjugendamt Mayen, Jugendpflege und Jugendschutz, Michelle Ewe, Tel. 02651-881027.

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Ehrung für besonderes kommunal-politisches Engagement im Landkreis Vulkaneifel

Daun – Freiherr-vom Stein-Plakette an Otmar Monschauer und Hartwig Noth verliehen. Seit 1954 wird die Freiherr-vom-Stein-Plakette an Bürgerinnen und Bürger als Auszeichnung ihres kommunalpolitischen Engagements verliehen. Ihnen gilt stellvertretend für zehntausende Bürgerinnen und Bürger, die sich in Ortsbeiräten, Gemeinde-, Stadt- und Verbandsgemeinderäten oder den Kreistagen sowie als Ortsbürgermeister:innen tagtäglich für ihre Mitbürger einsetzen, der besondere Dank des Landes.

Die nur alle drei Jahre verliehene Auszeichnung gilt als höchste Ehrung für kommunalpolitisches Engagement. Auf Vorschlag des Landkreises Vulkaneifel erhielten Ende September 2022 zwei Dauner Kommunalpolitiker die Ehrung,  die seit Jahrzehnten in unterschiedlichen kommunalpolitischen Gremien ehrenamtlich tätig sind.

Otmar Monschauer begann sein kommunalpolitisches Engagement 1999  und damit vor über 20 Jahren. Als Mitglied des Stadtrates Daun zwischen 1999 und 2004 war er zudem auch im Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport der Stadt Daun sowie im Rechnungsprüfungsausschuss. Von 2004 bis 2019 war er Mitglied im Verbandsgemeinderat Daun und zwischen 2004 und 2014 Erster Stadtbeigeordneter der Stadt Daun. Von 2009 bis 2014 war er Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss sowie im Tourismusausschuss der Stadt Daun.

Aktuell ist er schon seit 2014 Mitglied im Stadtrat Daun sowie seit 2019 Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun.

Hartwig Noth blickt ebenfalls auf vielfältiges kommunalpolitisches Engagement zurück: 1994 bis 2014 war er als Mitlgied des Verbandsgemeinderates Daun zudem im Rechnungsprüfungsausschuss der Verbandsgemeinde Daun, sowie bis 2009 Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. Zwischen 1996 und 2004 war er im Werkausschuss Abwasseranlagen. Von 1999 bis 2009 war er im Zweckverband Industrie- und Gewerbepark VG Daun in Nerdlen und Kradenbach. Als Mitlgied im Dauner Stadtrat von 1999 bis 2006 war er zudem bis 2004 im Ausschuss für  Kur- und Freizeitbetriebe der Stadt Daun und bis 2006 Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. Zwischen 2014 und 2019 war er der Vorgänger von Otmar Monschauer als erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun.

Landrätin Julia Gieseking und Bürgermeister Thomas Scheppe dankten den beiden Geehrten bei der Verleihung der Freiherr-vom-Stein Plakette für ihr herausragendes und beispielgebendes Engagement.

 

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Schutz-Wohnung gegen illegale Sexarbeit am Kaiserplatz in Aachen

Aachen – Drogen, Bettelei, Vandalismus und erzwungene Sexarbeit sind am Aachener Kaiserplatz trauriger Alltag. Die Menschen, meiste junge Frauen, die hier rund um die Uhr für eine Handvoll Euro illegaler Sexarbeit nachgehen müssen, um ihre Sucht zu finanzieren, sind oft mit extremen und vor allen Dingen menschenunwürdigen Lebensbedingungen konfrontiert. Um diese Bedingungen zu verändern, hat der Verein Wabe e.V. seit kurzem mit finanzieller Unterstützung der Stadt Aachen eine kleine Wohnung im Umfeld des Kaiserplatzes angemietet, wo mit den betroffenen Frauen zum Schutz vor Freiern und der Öffentlichkeit eine niedrigschwellige Beziehungsarbeit geleistet wird.

Komplexe Lebenslagen verändern

In der Wohnung können die Frauen ankommen, sich ausruhen, auch duschen, Kaffee trinken, miteinander klönen, aber vor allem eine Beziehung und Vertrauen zu den anwesenden Sozialarbeiter*innen aufbauen. So soll ganz niederschwellig der Rahmen geschaffen werden, sich aus der Abhängigkeit von Drogen und Partner*innen zu befreien und im besten Fall unabhängig wohnen zu können. Um die komplexen Lebenslagen der Frauen zu verändern, braucht es jedoch ein breit und eng verwurzeltes Netzwerk des professionellen Hilfesystems in der Stadt. „Die Netzwerkarbeit im Projekt ist uns tatsächlich enorm wichtig“, erklärt Dagmar Offermann, Geschäftsführerin der Wabe e.V., „nur so können wir die Frauen optimal unterstützen. Und das ist absolut nötig. Prostitution ist an sich eine gesellschaftliche Wirklichkeit, die man akzeptieren muss. Aber das, was am Kaiserplatz mit den Frauen passiert, ist schlichtweg menschenverachtend.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bestätigt im Pressegespräch diese Aussage und sagt: „Wir wissen, dass einige Frauen am Kaiserplatz unter schrecklichsten Bedingungen versuchen, ihr Leben und Ihre Sucht zu finanzieren. Bedingungen, die uns alle erschüttern und kaum vorstellbar sind. Es ist eine untragbare Situation. Diese Frauen brauchen unsere Hilfe, unsere Unterstützung und unseren Schutz. Darum ist die Schutzwohnung wichtig, weil dort die Frauen gestärkt werden können, so dass sie in der Lage sind, Hilfe auch anzunehmen.“

Ein Schritt in die richtige Richtung

Der städtische Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie hatte in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause einen Zuschuss in Höhe von 149.000 € zur Förderung dieses Projekts mit dem Namen „Liane – Schutz- und Ruheraum für straßensexarbeitende Menschen rund um den Kaiserplatz“ aus der Stiftung Elisabethspitalfonds beschlossen. Die Mittel aus dem Elisabethspitalfonds dienen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken; die Stadt Aachen ist Trägerin der Stiftung. Stadtdirektorin Annekathrin Grehling: „Wir hoffen, dass dieses Projekt für alle Beteiligten ein Schritt in die richtige Richtung ist Jede einzelne Frau, die wir damit aus dem Umfeld des Kaiserplatzes herausholen können, ist es wert, dass der Elisabethspitalfonds sich da hereinhängt.“

Birgitt Lahaye-Reiß, Aufsichtsrat der Wabe e.V. und Initiatorin des Projekts, berichtet von Frauen am Kaiserplatz, die mit extremer Gewalt konfrontiert sind, von Säureanschlägen, von Freiern, die sich auf das Brutalste austoben: „Hier dürfen wir als Gesellschaft nicht wegschauen, diese Frauen brauchen unsere Unterstützung. Wir müssen Frauen weg von den Männern bringen, die sie ausbeuten. Wenn wir es mit dem Projekt ‚Liane‘ schaffen, den Kaiserplatz auch nur ein bisschen gewaltfreier zu machen, sind wir unserem Ziel einen Schritt nähergekommen.“

Achtung vor sich selbst zurückgewinnen 

Drei junge Sozialarbeiter*innen, die sich insgesamt zwei Stellen teilen, arbeiten im Projekt. Sie haben die Wohnung seit dem Sommer gemütlich eingerichtet, viel Streetwork gemacht, dadurch erste Kontakte zu den Frauen geknüpft und bereits viele positive Reaktionen erhalten. Der Redebedarf der Frauen sei groß, berichten sie. Im Kern gehe es darum, den Frauen erst einmal zu helfen, die Achtung vor sich selbst wieder zurückzugewinnen.

Auch Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, ist von „Liane“ überzeugt. Er verortet das Projekt als wichtiges Werkzeug im Werkzeugkasten gegen die illegale Sexarbeit am Kaiserplatz: „Parallel sind wir dort gemeinsam mit der Suchthilfe, dem Ordnungsamt und mit der Polizei unterwegs – aber erst durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Maßnahmen wird unsere Hilfe rund.“