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Maria Laach gründet Klosterbier Fan Club

Maria Laach – Bier und Klöster stehen in einer Jahrhunderte alten Tradition. In Maria Laach zum Beispiel wurde bis Anfang der 1930er Jahre noch ein Haustrunk gebraut. Im Jahr 2018 startete Philipp Lohse, damals Kaufmännischer Leiter und heute Geschäftsführer von Abtei und Klosterbetrieben, eine Zusammenarbeit mit der damals ebenfalls jungen Vulkan Brauerei in Mendig.

Gemeinsam mit den Laacher Mönchen wurden mehrere Klosterbiere entwickelt. Heute sind helles, dunkles Klosterbier sowie ein Klosterweizen in den Laacher Betrieben erhältlich. Malte Tack, Geschäftsführer der Vulkan Brauerei, baute dabei die Qualität des Bieres im Laufe der Jahre wesentlich aus, sodass heute die Biere in Bio-Qualität zu genießen sind. Das helle Klosterbier gewann im Jahr 2021 den World Beer Award in Bronze. Für das Laacher Klosterbier hat die Keramikmanufaktur der Abtei den Bogler-Bierbecher erschaffen.

Es verwundert daher niemanden, dass das Laacher Klosterbier aus der Vulkan Brauerei mittlerweile eine große Fangemeinde hat, die weit über die Landesgrenzen hinaus geht. „Das hat uns dazu bewogen, einen Fanclub für Freunde unseres Klosterbiers zu gründen. Wir erhalten viele positive Rückmeldung auf unser ausgezeichnetes Bier.“, sagt Philipp Lohse. Die Mitgliedschaft kostet 19,90 € im Jahr. Der Fanclub bietet regelmäßige Newsletter zu den Themen Bier und Maria Laach. Ebenfalls veranstaltet der Fanclub jährliche und exklusive Grill-Events. Mitglieder des Fan Clubs können sich einmal pro Jahr ihre ganz persönliche Kiste Bier in Maria Laach kostenfrei zusammenstellen und mitnehmen.

Weitere Informationen auf der Webseite der Abtei Maria Laach: www.maria-laach.de/klosterbier-fanclub

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Jubel bei den Burgfestspielen Mayen

Mayen/Hamburg – Michael Ophelders beim Deutscher Musical Theater Preis 2022 als ‚Bester Darsteller‘ in seiner Hauptrolle in ‚Brigitte Bordeaux‘ ausgezeichnet. Bei der großen Gala am 10. Oktober im Tivoli-Theater Hamburg gab es für die Burgfestspiele Mayen Grund zum Jubeln: Für seine Leistung in der Musical-Uraufführung ‚Brigitte Bordeaux‘ wurde Michael Ophelders als ‚Bester Darsteller in einer Hauptrolle‘ ausgezeichnet.

Schon während der laufenden Spielzeit feierten Publikum und Presse die Musical-Uraufführung ‚Brigitte Bordeaux‘. Die Geschichte um Herbert Treves, Winzer aus Moselheim, der aus heiterem Himmel verkündet von nun an als Frau leben zu wollen und damit Familie und Dorfgemeinschaft in tiefste Verwirrung stürzt, fesselte das Publikum. Michael Ophelders, der den Winzer Herbert spielte, darf sich nun über eine besondere Auszeichnung freuen.

Michael Ophelders betonte, dass dieser Preis nicht nur für ihn, sondern für Mayen und die Burgfestspiele von besonderer Bedeutung sei. Schon die Nominierung sei ein großer Erfolg gewesen. Er bedankte sich bei der Stadt Mayen und den Burgfestspielen für den Mut, ein Stück zu einem solchen Thema in den Spielplan aufzunehmen. Und für ihn wichtig: Nicht er allein, sondern das gesamte Ensemble habe diesen Preis gewonnen: „Um es mit einem Sepp- Herberger-Zitat zu sagen, den ich die Ehre hatte in ‚Das Wunder von Bern‘ zu spielen: Der Star ist die Mannschaft.“

Intendant und Regisseur Alexander May freut sich sehr mit seinem Hauptdarsteller; ebenso für das gesamte Burgfestspiel-Team, das mit großem Engagement und Enthusiasmus zum Erfolg des Stücks beigetragen hat. Auch Oberbürgermeister Dirk Meid, der gemeinsam mit der Stellvertretenden Intendantin der Burgfestspiele Petra Schumacher und Bereichsleiterin Dagmar Luxem von der Stadtverwaltung zur Preisverleihung nach Hamburg gereist war, zeigte sich begeistert.

Zahlreiche prominente Gäste aus Kunst, Politik und Showbusiness waren bei der Preisverleihung anwesend. Kein Wunder: Der Deutsche Musical Theater Preis ist einer der wichtigsten Bühnenpreise Deutschlands und zudem die einzige Auszeichnung für deutschsprachige Musicals, die von Profis an Profis verliehen wird.

In insgesamt 14 Kategorien sowie ein Ehrenpreis und der Sonderpreis der Jury wurden am 10. Oktober Preise verliehen. Nominiert waren Musical-Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Achtel-, Viertel- und Halbfinal-Paarungen im Bitburger Rheinland-Pokal sind ausgelost

Region/Koblenz – Spannende Partien im Bitburger Rheinlandpokal. Am gestrigen Donnerstagabend wurden in der Sportschule Oberwerth neben dem Achtelfinale auch bereits die anschließenden drei Runden danach ausgelost. Ausgetragen werden die Achtelfinals am 02. November 2022, die Viertelfinals am 08.03.2023, die Halbfinals am 12. April 2023 und der Finaltag der Amateure ist am 03.06.2023 vorgesehen.


„Auf diese Partien können sich die Vereine und Zuschauer freuen. Das Finale streckt schon seine Fühler aus und ist ein Event, zu dem jeder Verein gerne hin möchte. Auf diesem Weg wünsche ich faire Spiele“, fasste Gregor Eibes, Präsident des FV Rheinland, die Auslosung zusammen und ergänzte, „dass ich einen besonderen Dank an Bitburger aussprechen möchte, die durch ihre großartige Unterstützung seit Jahren einen festen Bestandteil des Wettbewerbs und FVR darstellen.“

Das Endspiel um den Bitburger Rheinlandpokal findet seit 2015 im Rahmen des Finaltags der Amateure statt – am Samstag, 03.06.23, am Tag des DFB-Pokal-Finals. Der Endspielort steht noch nicht fest. Wie in den Vorjahren auch wird die ARD die Endspiele der Landespokale in einer bundesweiten TV-Livekonferenz übertragen.

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Der DODO fliegt – Dorftreff in Firmenich-Obergartzem mit mehrtägigem Fest eröffnet

Firmenich/Obergartzem – Der tierische Dodo konnte gar nicht abheben. Der vor Jahrhunderten bereits ausgestorbene Vogel war dafür nicht gebaut. Dafür fliegt jetzt der gesellige DODO. Denn der Dorftreff des Doppeldorfs Firmenich-Obergartzem wurde mit einem mehrtägigen Fest eröffnet – und das bei bestem Biergarten-Wetter.

Bestes Biergarten-Wetter genossen die Gäste zum Eröffnungswochenende des DODO-Treffs. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Der fluguntaugliche Dodo muss derweil nicht traurig sein, schließlich ziert er das charmante Logo des DODO-Treffs. Für den stand auch ein Kaller Projekt Pate. Denn dort hatte sich bereits 2015 ein Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier gegründet. Deren Mitglieder um den Vorsitzenden Uwe Schubinski hatten den Machern aus dem Doppeldorf um Hans-Josef Wolf mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dafür bedankte sich Wolf während eines Helferfestes sehr herzlich und zitierte seinen Kaller Kollegen mit den Worten: „Wenn man den ersten Tag überlebt hat, dann geht es erst richtig los. Dann fangen die Probleme erst an.“

Stylische Theke, gediegene Möbel

Das hat Wolf und das DODO-Team aber keineswegs abgeschreckt. Vielmehr stellten und stellen sie sich sehr gerne den Herausforderungen, so dass jetzt eine richtig schicke Ein-Raum-Gaststätte im vorhandenen Dorfgemeinschaftshaus entstanden ist. Mit allem, was dazu gehört: mit stylischer Theke, Möbeln in warmen Brauntönen, einer kleinen, aber bestens ausgestatteten Küche oder einer gemütlichen Sitzgruppe in Grün, die einen farblichen Akzent setzt. Auch der Biergarten kann sich sehen lassen.

Dort nahm dann Pfarrer Prof. Dr. Dr. Hans F. Fuhs die Einsegnung des neuen DODO-Treffs vor. „Sie alle wissen, dass wir hier keine Steine segnen, sondern die Menschen, die hier ein- und ausgehen und hier Gemeinschaft leben wollen“, stellte der Pfarrer kurz vor dem Segen noch einmal fest.

Dass diese Gemeinschaft in Firmenich-Obergartzem bereits länger aktiv und deutlich spürbar ist, hat auch Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich, in seinem Grußwort festgestellt. „Im August 2020 haben sie hier im Doppelort eigens einen Verein gegründet. Die Mitglieder um den Vorsitzenden Hans-Josef Wolf haben seitdem fantastische Arbeit auf dem Weg zum eigenen Dorf-Treff geleistet“, so Hambach.

Gemeinschaft leben

Er hatte noch eine dritte Bedeutung für das Wort DODO mitgebracht: „DO triff man sich, DO hält man zosamme!“ Denn das bringe es auf den Punkt. Der DODO Bürger- und Kulturverein schaffe einen Ort für Begegnungen, einen Ort, an dem die Menschen aus Firmenich und Obergartzem zusammenkommen und Gemeinschaft leben können.

„Dafür darf ich Ihnen, auch im Namen der Stadt Mechernich, sehr herzlich danken. Auch dafür, dass sie so flexibel sind und nun hier in der Ein-Raum-Gaststätte im Dorfgemeinschaftshaus einfach starten, wohlwissend, dass irgendwann ein Umzug in ein neues, noch zu bauendes Haus ansteht“, sagte Thomas Hambach. Denn das eigentliche Domizil entsteht erst noch nebenan, für 2024 ist der Umzug geplant.

Bis dahin soll der DODO-Treff aber schon ordentlich genutzt werden, für Familienfeiern, für gesellige Abend und auch für die Kinder. Die kamen auch am Eröffnungswochenende nicht zu kurz. Denn den Sonntag über machte der Spielebus Station am DODO-Treff – mit einer Schatzsuche für die ganze Familie inklusive. Zum Abschluss gab es zudem noch ein Kinderkonzert mit Uwe Reetz.

Der hatte bereits am Vortag mit seinem Mitsingkonzert für Erwachsene für gute Stimmung gesorgt. Zum Durstlöschen stand die Feierwehr, ein zur mobilen Zapfanlage umgebautes Feuerwehrauto, bereit. Eine Imbiss-Mannschaft sorgte dafür, dass der kleine Hunger gestillt werden konnte.

Am Sonntagmorgen hatte zudem die „Two-Old”-Band für die musikalische Untermalung des Frühschoppens gesorgt. Mit Kaffee und Kuchen ließ sich der Nachmittag versüßen. Das Thema Nachhaltigkeit kam dabei auch nicht zu kurz: Wer seinen eigenen Kaffeebecher mitbrachte, erhielt seinen Kaffee sogar gratis.

Weitere Infos über den DODO-Treff finden sich auf der Internetseite unter: www.dodo-treff.de

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„Digitaler Engel“ zu Gast im Kreis Düren

Düren – „Digitaler Engel“ hilft Seniorinnen und Senioren bei der Orientierung im Netz. Der „Digitale Engel“ war erneut im Kreis Düren zu Gast und hat älteren Menschen einen Einblick in die Grundlagen der digitalen Medien vermittelt. So lernten rund 15 Seniorinnen und Senioren pro Veranstaltung wertvolle Tipps und Tricks im Umgang mit dem Smartphone und Tablet und wie der digitale Austausch gut und sicher gelingen kann.

Das Projekt „Digitaler Engel“ bietet Hilfe bei konkreten Fragen rund um die Digitalisierung und wird von dem Verein „Deutschland sicher im Netz“ und durch die Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit umgesetzt. Referent Johannes Diller beantwortete viele Fragen der Teilnehmenden, die sehr motiviert waren und dazulernen wollten.

Die Teams der Koordinationsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren“ und der Kontakt- und Anlaufstelle „Dein Ehrenamt. MITWIRKUNG“ freuten sich über das hohe Interesse an der kostenlosen Veranstaltung und dass sie den „Digitalen Engel“ für gleich zwei Besuche gewinnen konnten.

Über weitere derartige Veranstaltungen und Angebote informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koordinationsstelle (02421/221051944 oder E-Mail amt51@kreis-dueren.de) und der Kontakt- und Anlaufstelle (Telefon 02421/221051945 oder E-Mail ehrenamt@kreis-dueren.de) gerne.

 

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RLT-Anlagen in der Vordereifel dienstbereit

Mayen – Alle Schulen in der Verbandsgemeinde Vordereifel sind mit Lüftungsanlagen ausgestattet. Der Schutz vor einer Ansteckung im Schulbetrieb hat für die politisch Verantwortlichen in der Vordereifel höchste Priorität. Als weitere Maßnahme zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden daher in den letzten Monaten, auf Beschluss des Verbandsgemeinderates Vordereifel sowie der zuständigen Ortsgemeinderäte vom Spätsommer vergangenen Jahres, alle Schulen in der Verbandsgemeinde Vordereifel mit stationären RLT-Anlagen, also raumlufttechnischen Anlagen, ausgestattet.

Dies geschah auch infolge einer im Juni 2021 veröffentlichten Corona-Richtlinie der Bundesregierung. Damit wurden neue RLT-Anlagen in Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren zeitlich begrenzt mit 80 % der anrechenbaren Kosten gefördert. Eine Verteilung der Fördersumme von rund 500 Millionen Euro erfolgte nach dem sog. „Windhundverfahren“, zudem musste eine Umsetzung der Maßnahmen bis Herbst 2022 erfolgen. Daher war eiliges Handeln der Verwaltungsspitze vonnöten, um die Förderanträge schnellstmöglich zu stellen – mit Erfolg: alle eingereichten Förderanträge für die RLT-Anlagen in den Schulen der Verbandsgemeinde Vordereifel wurden positiv beschieden.

Die Verbandsgemeinde Vordereifel war die erste Kommune im gesamten Landkreis Mayen-Koblenz, die sich dieser Aufgabe angenommen hat. Die fest installierten RLT-Anlagen sorgen für einen Luftaustausch von verbrauchter und frischer Luft und sichern damit das richtige Raumklima.

Die in den Klassenräumen der Grundschulen Boos, Ettringen, Herresbach, Kehrig, Kirchwald, Kottenheim, Langenfeld, Monreal, St. Johann und Weiler sowie der St. Stephanus Realschule plus in Nachtsheim eingebauten modernen RLT-Anlagen senken somit die Viruslast sowie die CO2-Konzentration in der Raumluft, die zu Müdigkeit und einer geringeren Aufnahmebereitschaft führt. Zudem sparen sie Heizkosten, da das stoßweise Fensterlüften entfallen kann und die frische Luft durch Wärmerückgewinnung vortemperiert wird.

„Mit der bei uns eingesetzten Technik wird die Zuluft durch die Abluft erwärmt. Die Systeme sorgen für eine kontinuierliche Frischluftversorgung und sind damit eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen. Die Kinder werden so effektiv geschützt“, sagte Bürgermeister Alfred Schomisch bei einem Besuch in der St. Stephanus Realschule plus in Nachtsheim, wo er die hier verbauten Geräte gemeinsam mit der Schulleitung in Augenschein nahm.

Schuldirektor Ralf Heuft stimmte dem Bürgermeister zu und ergänzte: „Von außen wird beständig Frischluft zugeführt, ohne dass die Wärmeenergie im Raum verloren geht. Auch wenn der Stromverbrauch natürlich berücksichtigt werden muss, rechnen wir dennoch mit einer deutlichen Heizersparnis.“

Der ständige Luftwechsel bietet daneben noch weitere Vorteile: durch die gefilterte Außenluft dringen weder Staub noch Pollen ein, was vor allem die Allergiker unter den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften freut. In Zeiten der Corona-Pandemie und inzwischen leider wieder steigender Infektionszahlen können mit den RLT-Anlagen jedoch vor allem die Hygieneregeln einfacher eingehalten werden, die zum Schutz vor dem Virus eine regelmäßige Lüftung vorschreiben. Die Ausstattung der Schulen mit den Lüftungsanlagen ist deshalb auch ein wichtiger Schritt im Gesundheitsmanagement der Verbandsgemeinde Vordereifel.

Die RLT-Anlagen in den Grundschulen der Gemeinden Kottenheim, Langenfeld und Monreal waren übrigens zuerst komplett installiert und sind bereits vor den Sommerferien in Betrieb gegangen. Nach und nach erfolgte in den letzten Monaten der Einbau der Technik in allen anderen Schulen in der Verbandsgemeinde Vordereifel, die letzten Geräte wurden während der großen Ferien montiert und betriebsbereit geschaltet. Nun genießen hier alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ein höchstes Maß an Luftreinheit und ein stark reduziertes Ansteckungsrisiko, denn gesunde Raumluft ist gerade in den Schulen unverzichtbar.

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Wesentlicher Bestandteil des Eifelsteiges – Feierliche Einweihung der neuen Biederburg-Brücke

Wittlich – „Die Brücke zwischen den Träumen und der Realität ist das Tun.“ So setzten sich die Brüder Hans und Michael Feit dafür ein, dass die in der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 komplett weggeschwemmte Biederburgbrücke innerhalb kürzester Zeit neu errichtet werden konnte.

Die Brücke ist ein wesentlicher Bestandteil des Eifelsteiges auf seiner Etappe 12 von Kloster Himmerod nach Manderscheid und verbindet Oberöfflingen und Karl über die Lieser.

Bei einer feierlichen Einweihung sowie der offiziellen Übergabe der Biederburgbrücke vergangenen Freitag bedankten sich Bürgermeister Manuel Follmann mit den Ortsbürgermeistern Martin Schlimpen (Oberöfflingen) und Josef Simon (Karl) ganz herzlich bei den Gebrüdern Feit für die Spende in Höhe von 52.014,90 Euro.

„Eine solch‘ großzügige Unterstützung verbunden mit einem derartigen Engagement für die touristische Infrastruktur in unserer Verbandsgemeinde Wittlich-Land ist nicht selbstverständlich und gebührt daher unserem aufrichtigen Dank“, so der Bürgermeister.
Zur Einweihung übergab er Hans und Michael Feit eine Plakette, welche an die Flutnacht und den schnellen Wiederaufbau durch die Förderung der Brüder erinnern soll.

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Trierer Bischof Ackermann stoppt Umbau des ehemaligen Klosters in der Eifel

Himmerod/Trier – Das Kloster Himmerod in der Eifel wird nicht zu einem diözesanen Jugendhaus umgebaut. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 12. Oktober in Trier bekannt gegeben. Hintergrund für die Entscheidung sind die wirtschaftlichen Entwicklungen des Jahres 2022 mit den Baukosten- und Energiepreissteigerungen, die in dieser Form nicht vorherzusehen waren. Im vergangenen März hatte Bischof Ackermann die Planungen für ein diözesanes Jugendhaus bekannt gegeben, damit verbunden war die Aufgabe der Marienburg bei Bullay und von Haus Sonnental im saarländischen Wallerfangen.

„Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen“, sagte Ackermann, „sowohl mit Blick auf die Jugendseelsorge als auch mit Blick auf die künftige Nutzung des Klostergebäudes.“ Er habe diese Entscheidung angesichts der laufenden Haushaltssicherung in seiner Verantwortung für das gesamte Bistum und im Hinblick auf alle Bereiche der Seelsorge getroffen, erläuterte der Bischof. Mit der Entscheidung folge er der Empfehlung der für die Haushaltssicherung eingesetzten Lenkungsgruppe und des Diözesanverwaltungsrats. „Auch wenn wir das Großprojekt ‘Jugendhaus Himmerod’ nicht realisieren können, geben wir den Plan eines eigenen Jugendhauses nicht auf.“ Er habe die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) Trier bereits gebeten, andere Optionen unter angepassten Rahmenbedingungen zu prüfen. Matthias Struth, Abteilungsleiter Jugend im BGV, bekräftigte: „Das inhaltliche Konzept, das wir mit breiter Beteiligung für ein diözesanes Jugendhaus in Himmerod erarbeitet haben, wollen wir übernehmen und weiterführen, weil es von vielen als gewinnbringend für die Jugendpastoral gesehen wird.“

Kirsten Straus, Finanzdirektorin im BGV, erklärte: „Bereits jetzt mussten die geplanten Baukosten von 15 Millionen Euro um zwei Drittel auf rund 25 Millionen angepasst werden; weitere Preissteigerungen wären nicht auszuschließen gewesen.“ Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation sei eine Investition in eine Immobilie, deren Kosten nach aktuellem Stand nicht mehr seriös planbar sind, nicht zu verantworten. Das gelte sowohl für die Baukosten, für die der Bischöfliche Stuhl aufkommen sollte, wie für die Unterhalts- und Betriebskosten, die beim Bistum liegen sollten. „Wir sehen im Moment sowohl im privaten wie im kommunalen Bereich, dass Bauvorhaben gestoppt werden müssen“, sagte Straus. Die bisherigen Planungen sind aber nicht vergebens, sondern könnten auch für einen möglichen künftigen Investor oder Pächter nützlich sein. Weiter betonte sie, die Entscheidung habe keine Auswirkungen auf die getroffenen Entscheidungen zur Schließung der Marienburg als Jugendhaus und des Tagungshauses Sonnental in Wallerfangen.

Bischof Ackermann bekräftigte sein Bemühen, Himmerod als geistlichen Ort zu erhalten. Er kündigte an, bei der Suche nach einer neuen Lösung für das ehemalige Kloster Himmerod den Förderverein, die kommunalen Partner und die Pastoral vor Ort zu beteiligen. Alle Beteiligten sind über die Entscheidung bereits informiert. (JR)

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Die ersten Gewinner des Wettbewerbs „Wir machen die Dächer voll“ stehen fest

Ahrweiler – Die Verbandsgemeinde Bad Breisig und die Stadt Sinzig sind die ersten Gewinner des Wettbewerbs „Wir machen die Dächer voll“ der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“. Die Bürgermeister der beiden Kommunen Marcel Caspers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, und Andreas Geron, Bürgermeister der Stadt Sinzig, nahmen den symbolischen Scheck entgegen. Beide sind vom Wettbewerb überzeugt und freuten sich, diesen im ersten Jahr gewonnen zu haben. „Die Konzeption des Wettbewerbs ist sehr gelungen, für uns Kommunen ist der Aufwand für die Teilnahme am Wettbewerb minimal und das Ergebnis, als Preisträger, umso erfreulicher“, resümiert Andreas Geron. Marcel Caspers ergänzt: „Klimaschutz und der Ausbau regenerativer Energien sind wichtige Themen, die es gilt, weiter voranzubringen. Hier macht sich die Siegprämie gleich doppelt bezahlt, da wir diese in nachhaltige Projekte unserer Verbandsgemeinde investieren werden“.

Der Wettbewerb „Wir machen die Dächer voll“ wurde im Jahr 2021 erstmals durch die SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ausgerufen und richtete sich an alle Kommunen des Landkreises Ahrweiler. Zielsetzung ist es, den Ausbau von Photovoltaikanlangen in den Kommunen zu unterstützen. So werden jährlich Preisträger in den Kategorien „Ausbau der installierten Leistung (absolut in kWp)“ und in der Kategorie „Ausbau der installierten Leistung in Relation zur Anzahl der Bürger“ ermittelt. Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert und sind ausschließlich im Bereich des Klimaschutzes einzusetzen. Der Wettbewerb wird auch in den kommenden beiden Jahren ausgelobt. Dieter Zimmermann, stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung betont: „Mit dem Wettbewerb unterstützen wir das Ziel des Landkreises Ahrweiler, den Energiebedarf zu 100% aus regenerativen Energien zu decken. Die Kommunen werden dabei in ihrer Funktion als Vorbild und Multiplikator animiert und unterstützt.“

Das Thema „Klimawandel“ hat sich zu einem der gesellschaftlichen Mega-Themen entwickelt. Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat sich bereits vor einigen Jahren dieses Thema auf die Agenda geschrieben mit dem Ziel, dass der Strombedarf im Kreisgebiet bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll. Der Kreis Ahrweiler beschreitet seit Jahren einen Weg, der die Energiewende unterstützt und fördert.

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Stadt Mayen nutzt seit September dauerhaft ein Lastenrad im Forst

Mayen – Im Mayener Forst wurde im letzten Jahr für einen Testzeitraum von Mitte August bis Ende November ein Lastenrad angemietet. Ziel war damals herauszufinden, ob und wenn ja, für welche Einsatzzwecke sich ein Lastenrad im Forst eignet.

Der Einsatz von E-Bikes im Wald war bereits damals der Forstverwaltung nicht unbekannt, denn die Forstverwaltung verfügt seit einigen Jahren bereits über zwei E-Mountainbikes, welche sich bisher bewährt haben. Im Zuge der Nutzung war damals allerdings aufgefallen, dass insbesondere der sichere Materialtransport von leichten Sägen, Schutzausrüstung, Mess- und Markierungswerkzeugen usw. auf dem Mountainbike nicht möglich ist.

Mit dem getesteten Lastenrad, mit großer abschließbarer Transportkiste, konnten diese Probleme nachhaltig gelöst werden. Die damals gemachten Erfahrungen waren durchweg positiv und konnten daher auch den Stadtrat davon überzeugen ein eigenes Lastenrad für die dauerhafte Nutzung anzuschaffen.

Aufgrund langer Lieferzeiten erfolgte die Auslieferung des Rades erst im September. Seitdem konnten aber bereits wieder zahlreiche Wege emissionslos zurückgelegt werden und der CO2 Ausstoß gesenkt werden, stellt Klimaschutzmanager Helge Lippert zufrieden fest.

Revierförster Peter Göke sieht insbesondere für Verwaltungsfahrten durch die Nutzung des E-Bikes zahlreiche Vorteile, z.B. ist durch die bessere Rundumsicht und geringere Geschwindigkeit eine bessere Waldbeobachtung möglich, die Lärmemissionen im Wald werden verringert und die Nutzung des Lastenrades wirkt sich zudem gesundheitsfördernd aus.

Für die Stadt Mayen lohnt sich langfristig der Einsatz des Lastenrades ebenfalls. Denn gegenüber dem bisher ausschließlich genutzten Dienstwagen entfallen bei der Nutzung des Lastenrades die Treibstoffkosten. Gerade bei den aktuellen Kraftstoffpreisen ein überzeugendes Argument. Und auch der Verschleiß des PKW wird durch die geringere Nutzung deutlich reduziert, wodurch weitere Kosten eingespart werden können.

Die Einsätze des Lastenrades sind insgesamt sehr vielfältig. Es wird neben den täglichen Arbeitseinsätzen auch für Exkursionen genutzt, für Kontrollfahrten oder bei Fahrten zu Terminen. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden auch an den täglich zurückgelegten Distanzen deutlich. Tagesfahrleistungen von 20 Kilometern waren in den letzten Wochen die Regel, hin und wieder wurden auch über 40 Kilometer zurückgelegt. Die Akkukapazität war auch für diese längeren Strecken voll ausreichend. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es sich bei dem Lastenrad nicht um eine „nette Spielerei“ handelt, sondern durch das Lastenrad PKW-Fahrten der Revierleitung bei geeigneter Witterung deutlich reduziert werden können.