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Darauf dürfen sich Teilnehmende des Weltjugendtags 2023 in Portugal freuen

Region/Trier/Koblenz/Saarbrücken – „Wir sind wirklich begeistert“, schwärmt Christel Quiring beim Gedanken an ihre Zeit in Portugal. Ende September waren sie und Jugendpfarrer Thomas Hufschmidt in das Gastland des Weltjugendtags 2023 gereist, um sich die Gegebenheiten vor Ort genauer anzusehen und Vorbereitungen für die Fahrt im nächsten Jahr zu treffen. Was sie dabei erlebt haben, mache Lust auf mehr, so Quiring.

Die pädagogische Referentin im Zentralbereich Jugendpastorale Handlungsfelder und der Jugendpfarrer organisieren die Fahrt junger Leute aus dem Bistum Trier zum Weltjugendtag 2023 nach Portugal. Um bestens vorbereitet zu sein, besuchten die beiden unter anderem die Gastdiözese Aveiro, wo im Vorfeld des Weltjugendtags die Tage der Begegnung stattfinden werden. „Wir haben da ein hochengagiertes Team erlebt. Die Verantwortlichen haben viele Weltjugendtage mitgemacht und wissen, was es heißt, Gäste aus der ganzen Welt zu empfangen“, berichtet Quiring. In den einzelnen Pfarreien freuten sich die Jugendlichen sehr auf Besucher aus aller Welt. „Da war eine unheimlich große Gastfreundschaft zu spüren.“

Die Stadt, die auch das „Venedig Portugals“ genannt wird, liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Lissabon. Während der Tage der Begegnung vom 26. bis zum 30. Juli 2023 werden die Jugendlichen auf Gastfamilien in den einzelnen Pfarreien verteilt. Dort werde es verschiedene Aktivitäten geben: „Neben Abend- und Morgengebeten planen wir Kulturaktionen mit denen wir ein bleibendes Zeichen in den Pfarreien – eine sichtbare Spur – hinterlassen wollen“, verrät Quiring Außerdem werde ein großes Glaubensfest mit Gottesdiensten und Konzerten in der Stadt gefeiert.

Während ihrer Vorfahrt besuchten Quiring und Hufschmidt auch den Ort des Geschehens: in die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Dort findet vom 1. bis zum 6. August 2023 die Weltjugendtagswoche statt. Die Stadt am Tejo habe mit ihren vielen Hügeln und tollen Aussichten ein ganz besonderes Flair, man müsse aber auch gut zu Fuß sein.

„Offenheit und gutes Schuhwerk“ – eine Kombination, die beim Weltjugendtag 2023 in Lissabon von Vorteil sein werde, schmunzelt die Organisatorin. Die Teilnehmenden erwarte ein volles Programm – sowohl in Lissabon als auch in Aveiro. „Wir werden nicht nur mit der Kultur Portugals konfrontiert, wir werden Jugendliche aus der ganzen Welt treffen. Da sollte man sich auf viele neue Situationen einlassen können“, sagt sie.

„Der Weltjugendtag ist die Möglichkeit zu erleben, dass der Glaube noch lebendig ist, dass man im Glauben nicht allein ist.“ Man treffe viele Gleichgesinnte – nicht nur innerhalb der eigenen Pilgergruppe. Freundschaften würden auch über die eigenen Landesgrenzen hinaus geschlossen. „Den eigenen Horizont erweitern – darum geht es. Ich habe in Portugal eine ganz andere Form von Kirche erlebt. Man spürt dort eine gewisse Lebendigkeit und Leichtigkeit“, verrät die Referentin. „Die Menschen leben ihren Glauben im Alltag.“ Auch für Jugendliche sei ein Gottesdienstbesuch selbstverständlich. „Kirche ist ein Ort, wo auch junge Menschen Gemeinschaft erleben. Die treffen dort ihre Freunde. Das ist bei uns in Deutschland nicht immer so.“

Wer beim Weltjugendtag 2023 dabei sein möchte, hat die Wahl zwischen zwei Reiseprogrammen. Das erste Modul beinhaltet eine Busreise über Frankreich in Richtung Spanien zu den Tagen der Begegnung nach Aveiro und schließlich zum Weltjugendtag nach Lissabon. Damit sich die weite Fahrt lohnt, werde es viele Zwischenstopps mit tollen Erlebnissen geben, so die Organisatoren. Die Reise findet im Zeitraum vom 22. Juli bis zum 8. August 2023 statt. Für diejenigen, die weniger Zeit haben oder nur am Weltjugendtag teilnehmen möchten, werde es ein Flugmodul mit Flügen ab Köln/Bonn und Luxemburg geben. Der Hinflug erfolgt voraussichtlich am 31. Juli, der Rückflug voraussichtlich am 7. August. Auch hier erleben die Teilnehmenden den Weltjugendtag in Lissabon mit Katechesen, Events, Gottesdiensten und dem Höhepunkt der Vigil und der Abschlussmesse mit Papst Franziskus unter freiem Himmel.

Um sich schon mal auf Land und Leute einzustellen, findet vom 18. bis zum 20. November ein Diözesaner Weltjugendtag in Saarbrücken statt. Bei dem „Get2gether“ soll nicht nur portugiesisch gekocht werden, es findet auch ein Workshop zur traditionellen Fliesenmalerei statt. Außerdem gibt es konkrete Informationen zu Ablauf und Organisation der Fahrt sowie zum Austragungsland. „Insbesondere bei Pilgerreisen gehört eine gewisse Vorbereitung dazu“, sagt Quiring. Um sich auf die eigene Rolle als Gast einzustellen, finde die Unterbringung in Saarbrücken daher auch in Gastfamilien statt. Wer dabei sein möchte, kann sich auf www.weltjugendtag-bistum-trier.de anmelden und dort weitere Infos finden. Anmeldeschluss ist am 4. November. (ia)

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Dr. Michael Stöhr stellt sein Audioprojekt „Der Goldzug von Waldenburg in Mechernich“ der Öffentlichkeit vor

Mechernich – Fiktion und Wahrheit zu einer phantastischen Geschichte kombiniert – Dezernent Ralf Claßen lobt „Tausendsassa“, Vize-Bürgermeister Kramp findet den Pfarrer „gesellschaftlich und kulturpolitisch unentbehrlich“ – Landespfarrer Andrew Schäfer reklamiert scherzhaft 15 Millionen Finderlohn für die EKD.

Mit altem Knappen und neuem „Rollup“ posierten (v.l.) Landdespfarrer Andrew Schäfer, Buch- und Projektautor Dr. Michael Stöhr und Museumsleiter Günter Nießen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der legendäre verschwundene Goldzug von Waldenburg mit Beutekunst und Raubgold der Nazis soll im Mechernicher Besucherbergwerk Grube Günnersdorf wieder aufgetaucht sein. Zwar nicht wirklich, aber so wirklichkeitsnah von Pfarrer Dr. Michael Stöhr auf YouTube als literarisches „Audioprojekt“ (Hörbuch) in Szene gesetzt, dass drei Dutzend Neugierige zur Vorstellung seiner „Mockumetary“ ins Museum kamen.

Der stellvertretende Bürgermeister Egbert Kramp (vorne v.r.) vertrat den erkrankten, aber bereits auf dem Weg der Besserung befindlichen Mechernicher Rats- und Verwaltungschef Dr. Hans-Peter Schick, daneben Dezernent Ralf Claßen und der Autor Dr. Michael Stöhr, die unter anderem in der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung zusammenarbeiten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Darunter Vize-Bürgermeister Egbert Kramp und Stadtverwaltungsdezernent Ralf Claßen, der in seiner Eigenschaft als Kämmerer scherzhaft großes Interesse an dem Goldzug und seiner mindestens 15 Milliarden Euro wertvollen Ladung bekundete. Landespfarrer Andrew Schäfer von der Evangelischen Kirche im Rheinland, der zur Pressekonferenz und anschließenden Hörbuchpräsentation extra einen Spaten zum Ausgraben mitgebracht hatte, pochte ebenso zum Scherz auf dem gesetzlichen Finderlohn.

„Ich bin ein Pfarrer, der gerne erzählt und schreibt“, sagte Michael Stöhr, der unter anderem Seelsorger, promovierter evangelischer Theologe und Klinikpfarrer im Kreiskrankenhaus Mechernich ist, im Interview mit der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft. Besonders interessiere ihn dabei der Spagat zwischen Glaubwürdigkeit und Fiktion: „Dem Thema Fake News liegt ja fast schon eine philosophische Fragestellung zugrunde“, sagte er dem Redakteur Thorsten Wirtz: „Was ist wahr – und was könnte alles möglich sein?“

Gleisanlagen existierten bis 1957

Wahr ist an seiner romanhaften Erzählung eine ganze Menge, das Stöhr allerdings mit künstlerischer Freiheit so miteinander kombiniert und ineinander verschachtelt hat, dass der legendäre Goldzug „op Spandau“ gelandet sein könnte, sogar die Gleisverbindung vom Bahnhof aufs Bergwerksgelände mit eigener Werkseisenbahn existierte bis 1957 in der Realität.

Tatsächlich gehört der „Goldzug von Waldenburg“ dennoch als Ganzes ins Reich der Legenden und Verschwörungstheorien und wurde auch im riesigen unterirdischen System seines angeblichen Ursprungsortes in Niederschlesien nie entdeckt. Vermutlich deshalb, weil es ihn nicht gibt – wie das angeblich wiederaufgefundene Bernsteinzimmer aus dem Petersburger Zarenpalast, die angeblich im Studio gedrehte erste Mondlandung oder die nachweislich gefälschten Hitlertagebücher, so Andrew Schäfer, der auch Referent für Weltanschauungsfragen und Sektenbeauftragter seiner Landeskirche ist.

Der mit dem 428-Seiten-Werk „Hiobs Trost“, einem ungewöhnlich gut lesbaren theologischen Buch, 2017 promovierte Dr. Michael Stöhr präsentierte mit seinem „Audio-Projekt“ Bilder, Gegenstände und Textfragmente rund um den Waldenburg-Zug. Dabei vermischte er geschickt Dichtung und Wahrheit zu einem für den Zuhörer nicht immer leicht zu entwirrenden Konglomerat.

Jeder Besucher des Vorstellungstermins im Bergbaumuseum, dessen Leiter Günter Nießen alle begrüße, bekam ein kostenloses „Handout“ zum Mitnehmen und „Nacharbeiten“ mit nach Hause und konnte Zeuge einer Premieren-Liveschaltung ins Internet werden. Im Anschluss an die Präsentation bestand die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Autor, der für sein Hörbuch das Pseudonym Michel van den Berg benutzt.

Vater Franz-Hubert wuchs in Waldenburg auf

Die Idee, dass ein unter Tage versteckter Goldzug am Bleiberg plötzlich wieder auftauchen könnte, kam Dr. Franz Michael Stöhr, so sein vollständiger Name, während der Flutkatastrophe im Sommer 2021, als sich im Bergschadensgebiet um Mechernich Löcher in die „Unterwelt“ auftaten. Seine Phantasie publizierte der Autor dann erstmals am 1. April 2022 mit Hilfe der Agentur „ProfiPress“ als Scherz in den Medien.

„Es gab mehrere Aspekte, darunter auch Teile meiner eigenen Familiengeschichte, die ich in diesem Text miteinander verknüpft habe“, erzählte Stöhr: „Mein Großvater Franz war Polizist in Waldenburg, mein Vater Franz-Hubert ist dort aufgewachsen.“ In Satzvey habe er einen alten Eisenbahnwaggon entdeckt, fotografiert, und in seine fiktive Geschichte mit hineingenommen – wie viele andere Details, Bilder und Personen, die wiederum – jedes für sich – stimmen.

„Herausgekommen ist nun eine sogenannte Mockumentary, eine im Detail recherchierte Dokumentation, die den Hörer so anspricht, damit er die Fiktion des Hauptgeschehens innerlich zur Wahrheit wandelt“, schreibt Thorsten Wirtz im „Kölner Stadt-Anzeiger“ und in der „Kölnischen Rundschau“.

Und weiter: Dass Stöhr großen Spaß daran habe, seine Zuhörer in die Irre zu führen, merke man sofort, während er mit einer alten Brille herumspielt und behauptet, er sei mit dem Komponisten Franz Schubert verwandt und sagt, während er auf die Brille in seinen Händen deutet: „Das ist ein Erbstück!“

Während der Zuhörer folgert, dass es sich wohl um Schuberts Brille handeln muss, klärt Stöhr den Irrtum mit großer Freude auf: „Das ist keineswegs die Brille des Komponisten.“ Hatte er ja auch nicht behauptet…

Dr. Michael Stöhr hat die Geschichte selbst eingelesen und dazu in einem Video Fotos von Orten und Personen sowie Musik hinzugefügt. Mehr als vier Stunden Material sind zusammengekommen und können in sechs Teilen auf der Video-Plattform YouTube kostenlos abgerufen werden. https://www.youtube.com/watch?v=zT9hBVSEgn0

Die Videos sind dort mit der Warnung „Achtung Fake“ angekündigt. Man kann sie auch mit den Suchbegriffen „Goldzug+Stöhr“ googeln. Die Legende vom Goldzug aus Waldenburg kam erst in den 1970er Jahren in den Medien auf.

Es soll sich um einen gepanzerten, seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vermissten Sonderzug handeln, der in einem Stollensystem in der Nähe des heute zu Polen gehörenden Waldenburgs (Walbrzych) versteckt sein könnte. Es gibt keinerlei Belege, Indizien oder Beweise für die Existenz eines solchen Zuges. Umfangreiche Suchmaßnahmen im Jahr 2015 brachten kein Resultat.

Erzählband in Vorbereitung

Dr. Michael Stöhr will neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Pfarrer und Klinikseelsorger weiter schriftstellerisch tätig bleiben. Seine 80seitige gleichnamige romanartige Erzählung vom „Goldzug aus Waldenburg in Mechernich“ soll Teil eines Buches mit mehreren Erzählungen werden, das er in ein, zwei Jahren herausgeben will. Darunter eine romanhafte Erzählung „Schneiders letzte Reise“ um einen verschwundenen katholischen Priester und „Die Wunder von Wachendorf“ um die Bruder-Klaus-Kapelle.

Dezernent Ralf Claßen, der Vertreter der Stadtverwaltung, pries Stöhr, der auch an Claßens Seite im Vorstand der Mechernich-Stiftung sitzt, als „Tausendsassa“. Vize-Bürgermeister Egbert Kramp, der mit seiner Frau vor 25 Jahren von Pfarrer Stöhr getraut worden war, sagte, Michael Stöhr sei aus der Stadt Mechernich nicht wegzudenken – weder kirchlich, noch gesellschaftlich und kulturpolitisch.

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Kilometer sammeln bei bundesweiter Aktion „Stadt-Land-zu Fuß“ – Anmeldungen ab sofort möglich

Ahrweiler/Region – Kreis Ahrweiler in Bewegung – Vom 1. bis zum 21. November 2022 findet bundesweit die Bewegungsaktion „Stadt-Land-zu Fuß“ statt. Auch der Kreis Ahrweiler beteiligt sich im Rahmen seiner Bewegungswoche, die vom 6. bis 12. November 2022 unter dem Motto „Alle in Bewegung – Aktionen für Generationen“ stattfindet, an der Aktion. Ähnlich wie beim „Stadtradeln“ sammeln alle Teilnehmenden Kilometer – nur eben zu Fuß statt mit dem Rad.

„Ziel der Aktion ist es, Lust auf Bewegung zu machen und etwas für die eigene Gesundheit zu tun, vor allem jetzt, wenn die Tage wieder kürzer werden und die Temperaturen fallen. Und das Beste: Jede und Jeder kann mitmachen. Denn es geht nicht um Tempo oder eine bestimmte Leistung. Ganz egal, ob man spazieren oder mit dem Hund Gassi geht, joggt oder wandert – jeder Kilometer zählt. Die Aktion passt daher sehr gut zu unserer kreisweiten Bewegungswoche, an der alle Generationen teilnehmen können“, sagt Landrätin Cornelia Weigand.

Über einen Zeitraum von drei Wochen können deutschlandweit alle registrierten Landkreise und kreisfreien Städte fußläufig zurückgelegte Kilometer sammeln. Die gelaufenen Kilometer werden über den Einwohnerfaktor in Punkte umgerechnet und am Ende gewinnt der Kreis oder die kreisfreie Stadt mit den meisten gelaufenen Kilometern im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Wer für den Kreis Ahrweiler laufen möchte, der muss lediglich seinen Wohnsitz im Landkreis haben und sich bis zum 11. November 2022, 11.11 Uhr, auf der Internetseite des Veranstalters registrieren. Teams können ebenfalls gebildet werden, Voraussetzung ist auch hier eine Registrierung jedes Teilnehmenden.

„Ich rufe Sie alle dazu auf sich zu beteiligen und Kilometer für unseren Kreis zu sammeln. Gleichzeitig möchte ich mich herzlich bei Edzard Wirtjes, dem Initiator der Aktion, bedanken, der uns als Kreis die Möglichkeit gegeben hat, uns kostenfrei für den Wettbewerb zu registrieren“, betont Weigand.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten für die Aktion „Stadt-Land-zu-Fuß“ finden sich online unter https://www.stadtlandzufuss.de/.

Alle Aktionen der kreisweiten Bewegungswoche im Überblick und ausführliche Informationen gibt es auf der Internetseite der Kreisverwaltung Ahrweiler unter https://kreis-ahrweiler.de/landkreis/bewegungswoche/.

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„Einweihung der Manfred-Vetter-Straße“ – Stadt Zülpich ehrt einen bedeutenden Unternehmer und Erfinder

Zülpich – Sein Name bleibt für immer mit Zülpich verbunden. Straße südwestlich von Burg Langendorf in »Manfred-Vetter-Straße« benannt.
Unternehmer und Förderer von Kunst, Kultur, Denkmalschutz und Feuerwehr. Die südwestlich an die Burg Langendorf angrenzende Straße heißt nun »Manfred-Vetter-Straße«. „Mit der Widmung dieser Straße ehren wir einen bedeutenden Unternehmer und Erfinder, der sich auch als tatkräftiger Förderer von Kunst, Kultur und Feuerwehr in der Stadt Zülpich verdient gemacht hat“, sagte Bürgermeister Ulf Hürtgen bei der Einweihungsfeier.

Manfred Vetter wurde 1936 in Neustadt an der Weinstraße geboren. Im Alter von 20 Jahren zog er in die Burg Langendorf, die er von einem Onkel geerbt hatte. 1964 gründete er ein Unternehmen, das bis
heute – zunächst in Köln, doch schon bald in Zülpich – Produkte für den Feuer-, Katastrophen- und Umweltschutz entwickelt, herstellt und vermarktet. Insbesondere Vetters eigene Erfindung, das 1971 patentierte Hebekissen, findet bis heute weltweiten Absatz.

Eines von Manfred Vetters Steckenpferden war die Feuerwehr. In Zülpich initiierte und unterstützte er 1999 die Gründung der Jugendfeuerwehr und finanzierte deren Erstausstattung. Für die örtlichen Feuerwehren war er wiederholt als großzügiger Sponsor aktiv. Die Verbundenheit zur Feuerwehr spiegelt sich nicht zuletzt auch an der großen Helmsammlung wider, die Manfred Vetter im Laufe der Jahrzehnte aus aller Welt zusammengetragen hatte. „Diese Sammlung ist sicherlich einmalig in Deutschland, wenn nicht sogar in aller Welt“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen.

Ebenso war Manfred Vetter aber auch der Musik und der bildenden Kunst verbunden. Die Einrichtung eines Konzertsaals in der großen Remise von Burg Langendorf ermöglichte seit 1994 die Etablierung
der Reihe „Konzerte in der Remise“ zur Förderung junger, hochtalentierter Musiker. Die im Jahr 2010 gegründete gemeinnützige „Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur“ unterstützt unter anderem das „Otto-Dill-Museum“ in Neustadt an der Weinstraße.

Darüber hinaus hat Vetter auch großformatige Steinstelen des bedeutenden zeitgenössischen Bildhauers Ulrich Rückriem, als „Skulpturen im Feld“ rund um Burg Langendorf platziert, in die Stiftung eingebracht. In Zülpich widmet sich die Stiftung außerdem der Würdigung des Genremalers Hubert Salentin. Manfred Vetter initiierte und finanzierte über den Erwerb des Geburtshauses von Hubert Salentin hinaus 2008 eine große Publikation zu dessen Leben und Werk. Gegenüber vom Geburtshaus, das Manfred Vetter denkmalgerecht kernsanieren ließ, entsteht gegenwärtig das von seiner Stiftung getragene Hubert-Salentin-Museum.

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2014 übernahm Juliane B. Vetter die Führung der Stiftung und setzt die Projekte im Sinne von Manfred Vetter fort, beispielsweise mit dem Fortbestand der „Konzerte in der Remise“ sowie der Idee und der großzügigen Unterstützung zur Gründung der Zülpicher Kinderfeuerwehr im Jahr 2017. Die Witwe bedankte sich bei Bürgermeister Ulf Hürtgen für die Wertschätzung,
die ihrem verstorbenen Ehemann mit der Widmung der Straße zuteilwird: „Der Ort, gerade diese Straße entlang seiner geliebten Burg und dem Rückriem-Skulpturenpark, ist absolut perfekt. Hier ist mein Mann jeden Abend mit den Hunden spazieren gegangen“, sagte Juliane B. Vetter.

Just an dem Tag, an dem ihr Gatte 86 Jahre alt geworden wäre, konnte sie nun zusammen mit Bürgermeister Hürtgen das Straßenschild enthüllen. Dazu konnte Juliane B. Vetter zahlreiche Gäste aus Familie und Freundeskreis sowie aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr begrüßen. Auch Manfred Vetters ältester Freund Hans Cherdron, mit dem er seit 1949 freundschaftlich verbunden war, war aus Neustadt nach Langendorf gekommen.

Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Einweihung der »Manfred-Vetter-Straße« vom RAVA-Saxophonquartett der Musikschule Düren unter der Leitung von Rolf Kratzborn. Bereits zu Lebzeiten war Manfred Vetter am 22. Oktober 2010 als Würdigung seiner Verdienste mit dem Ehrenring der Stadt Zülpich ausgezeichnet worden. „Durch die Widmung dieser Straße, die Manfred Vetters Wohnsitz Burg Langendorf mit verschiedenen von ihm gestifteten Rückriem Skulpturen verbindet, soll die städtische Wertschätzung nun auch eine dauerhafte und öffentliche Erinnerung vor Ort finden“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Sein Name bleibt für immer mit unserer Römerstadt verbunden.“

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Kindern in Euskirchen die Besuche in Cafés oder Restaurants so angenehm wie möglich machen

Euskirchen – Spielend durch den Gaststättenbesuch – Der Verein „Spiel des Jahres e.V.“ fördert jährlich mit unterschiedlichen Schwerpunkten das Spielen in der Gesellschaft. Für dieses Projekt lautete der Förderschwerpunkt in 2021 „Spielen in gastronomischen Einrichtungen“. Die Stadt Euskirchen beantragte in Kooperation mit dem Stadtmarketing z.eu.s e.V. Fördermittel für die Beschaffung von Spielekisten, die mit einer Mischung aus unterschiedlichen Tisch- und Brettspielen bestückt sind.

Die offizielle Übergabe der „Spielzeit“-Spielekisten durch den Bürgermeister Sascha Reichelt an die Inhaber/innen der Lokale hat stattgefunden und es wurden an die Caffé-Bar im Kulturhof, die Dorfgemeinschaft Wüschheim-Büllesheim e.V., das Hotel Rothkopf, dern Kultur- und Förderverein Casino e.V sowie das „Maat Stüffje“  Spielekisten ausgegeben.

Ab sofort können nach einer beiliegenden „Spielemenü-Karte“ in den teilnehmenden Lokalen kostenfrei Spiele ausgeliehen werden. Die Spiele sind so ausgewählt, dass sie unterschiedliche Altersgruppen ansprechen, relativ selbsterklärend sind, kurze Spielsequenzen ermöglichen und wenig Platzbedarf auf Tischen haben.

Hintergrund ist, dass Kindern die Besuche in Cafés oder Restaurants so angenehm wie möglich gemacht werden sollen und keine Langeweile aufkommen. Die Spielekisten sollen zur Familienfreundlichkeit und als Wohlfühlfaktor zum Stadtbummel beitragen. Natürlich bietet eine kleine Spielerunde nicht nur den Kindern sondern auch den  Erwachsenen Zerstreuung und Spielspaß.

Weitere interessierte Lokale können sich an die Stadt Euskirchen, Fachbereich 6, Frau Barth, Kölner Straße 75, 53879 Euskirchen, Tel.: 02251 – 14 398, E-Mail: kinderundjugendbuero@euskirchen.de wenden.

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Ausstellung und Vernissage der Künstlerin Beate Mack in der Mechernicher Galerie im Rathaus

Mechernich – Rosarotes aus der globalen Krise – Die Künstlerin Beate Mack stellt Bilder ihrer Suche nach dem „Urgefühl des Seins“ in der Mechernicher Galerie im Rathaus aus – Vernissage am Freitag, 18. November, um 19 Uhr mit Musik von Uli van Staa und Pete Bauchwitz.

Einen Bilderzyklus in Rosa zum Thema „Liebe ist auch nicht zu verachten“ stellt die Simmerather Künstlerin Beate Mack (Schneider) vom 19. November bis Ende Februar in der Mechernicher Galerie im Rathaus aus. Die im Rathaus unter anderem für die Galerie verantwortliche Gabriele Schumacher, Kurator Franz Kruse und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick laden zur Vernissage am Freitag, 18. November, um 19 Uhr in das Erdgeschoss des Rathauses ein. Für musikalische Begleitung sorgen Uli van Staa und Pete Bauchwitz.

Beate Mack stammt aus einer kreativen Familie. „Ich war nie weit von Musik und Staffelei entfernt“, schreibt sie in ihrer Vita. Die amerikanische Großmutter Sophie Glade inspirierte sie zu ihrer ersten Ausstellung mit 17 Jahren. Weitere folgten auf Burg Linn, im Lenné Pavillon in Aachen, im Casino Spa, in Knokke-Zoute, Brüssel, Lüttich, London, Woffelsbach, Port D’Andratx, Palma de Mallorca, Port D’Andratx, Felanitx, Llucmajor, in der Herz-Jesu-Kirche Aachen, in Eschweiler, Simmerath, Mallorca und Mechernich.

Ihre Ausbildung genoss Beate Mack ab 1978 an der Werkkunstschule Krefeld, Fachhochschule für Design, und ab 1980 an der L’Académie Royale des Beaux-Arts de Liège in Lüttich. Für sie sei die Idee für ein Bild bereits ein schöpferischer Akt, heißt es in der Vorstellung für die Mechernicher Ausstellung. Dabei sei sie stets „auf der Suche nach dem Urgefühl des Seins“.

„Liebe heilt alle Wunden“

In dieses Lebenskonzept fügt sich auch der rosarote Liebeszyklus, den die Künstlerin im Mechernicher Rathaus hängen will. „Nachhallend, minimalistisch, abstrakt, eine totale Reduktion auf das kleine Rot, die malerische DNA von Rosa, die Farbe der Liebe“, heißt es in der Ausstellungsankündigung.

Auf unterschiedlich großen Leinwänden, teils neu, teils wiederverwendet, trägt die Künstlerin dicke Farbschichten auf. Dabei übermalt sie oft ihre eigenen Arbeiten, lässt einzelne Bereiche frei, hebt sie hervor oder ergänzt sie. „Die freigelegte Untermalung wird zu einer Art Fenster, das sowohl einen Blick hinter die Fassade in das eigene ICH ermöglicht, als auch eine Tiefenwirkung unterstreicht“, schreibt Beate Mack über ihr neues Projekt.

So entstehe ein Eindruck von Dreidimensionalität. Bei genauerem Hinsehen seien oft Spuren von alter Farbe, Sand, Eisen oder anderen Objekten wie tiefe Wunden zu erkennen: „Die Botschaft ist: »Liebe heilt alles«…“ Die Arbeiten entstanden im Kontext der globalen Krise und fächern die Spielarten des mächtigsten aller Gefühle auf. Es geht Mack auch um Friedensliebe, Heimaltliebe, Umweltliebe, Nächstenliebe.

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Europas schönster Kürbis kommt aus Mechernich

Mechernich-Obergartzem – Max Bieger vom Krewelshof Eifel in Mechernich-Obergartzem gewinnt bei der Europameisterschaft im Kürbiswiegen in Ludwigsburg – „Howard Dill Award“ für den „Best Looking Pumpkin“. Auf Farbe und Form kommt es an: Mit seinem tief orangen Riesenkürbis der Sorte „Atlantic Giant“ hat Max Bieger vom Krewelshof Eifel in Mechernich-Obergartzem den „Howard Dill Award“ für den „Best Looking Pumpkin“ – also den schönsten Kürbis – gewonnen. Dabei handelt es sich um nichts Geringeres als einen Titelgewinn bei der Europameisterschaft im Kürbiswiegen, die im Oktober in Ludwigsburg ausgetragen wurde.

Max Bieger hat seine Riesenkürbisse auf dem Krewelshof monatelang gehegt und gepflegt. Einer seiner „Atlantic Giants“ wurde nun bei der Europameisterschaft im Kürbiswiegen in Ludwigsburg als „Best Looking Pumpkin“ – also als schönster Kürbis – ausgezeichnet. Foto: Krewelshof/pp/Agentur ProfiPress

Monatelang hatte Max Bieger die Riesenkürbisse im eigenen Anbau auf dem Krewelshof Eifel, den er mit seinen Eltern und Geschwistern bewirtschaftet, gehegt und gepflegt. Zum Vorkeimen der Samen feilte er die Kanten der Samen für ein leichteres Austreiben mit der Nagelfeile an, er übernahm die Bestäubung der Blüten per Hand und später im Folientunnel versorgte er die Pflanzen über Tropfschläuche mit einer speziellen Mischung aus Wasser und Dünger.

Farbe und Symmetrie

Viel Arbeit für die Riesenkürbisse, die zum Teil als Schwimmkürbisse bei der großen Kürbis-Regatta auf dem Krewelshofer See in Obergartzem zum Einsatz kamen. Und jetzt der Titelgewinn nach den internationalen Regeln der „Great Pumpkin Commonwealth“ (GPC). Diese verlangen für den „schönsten Kürbis“ eine orange oder rot-orange Farbe und eine besonders symmetrisch geformte Frucht.

Max Bieger: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung für den schönsten Kürbis. Mit 240 Kilogramm gehörte mein Kürbis zwar nicht zu den schwersten, die fast eine Tonne auf die Waage brachten, aber allein die Teilnahme an der Europameisterschaft war schon ein Erlebnis. Ich habe dort viele erfahrene Züchter getroffen, die auf alle meine Fragen zum Kürbisanbau eingegangen sind.“

Der „Howard Dill Award“ ist benannt nach Howard Dill, einem kanadischen Riesenkürbiszüchter. Dieser stellte 1981 den ersten Weltrekord mit seinem damals 224 Kilogramm schweren Kürbis auf und ließ sich bereits zwei Jahre zuvor die Samen der Sorte „Atlantic Giant“ patentieren. Er wurde auch als der „Pumpkin King“ – der „Kürbiskönig“ – bekannt.

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Erhöhung des CO2-Preises wird 2023 ausgesetzt

Region/Berlin – Habeck: „Wir gehen beim CO2-Preis bedachter vor und entlasten private Haushalte und Unternehmen“. Gestern hat der Bundesrat in zweiter, dritter Lesung die Novelle des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) verabschiedet. Die CO2-Abgabe für kohlenstoffhaltige Brenn- und Kraftstoffe steigt langsamer an als bisher geplant. 2023 ist zudem gar keine Erhöhung vorgesehen. Das sieht die Novelle des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) vor, die gestern der Bundesrat verabschiedet hat. Zuvor hatte bereits der Bundestag der Novelle zugestimmt. Die Einnahmen aus dem Brennstoffemissionshandel werden an die Bürger und Bürgerinnen ausgeschüttet, zum Beispiel über Förderprogramme zur klimafreundlichen Gebäudesanierung, bei der E-Auto-Förderung oder zur Steuerentlastung.

Minister Habeck: „Fossile Energien haben in der Klimakrise keine Zukunft mehr. Die aktuelle Energiekrise zeigt das umso mehr. Klimaschutz geht aber nicht ohne soziale Gerechtigkeit, beides muss immer Hand in Hand gehen. Deshalb verringern wir die CO2-Abgabe in den kommenden Jahren um rund ein Drittel. Das entlastet Haushalte und die Wirtschaft in der gegenwärtigen Energiekrise. Gleichzeitig nutzen wir die Einnahmen aus den CO2-Abgaben der Unternehmen, um damit unter anderem Förderprogramme für klimafreundliche Gebäude und Fahrzeuge zu finanzieren. Das kommt allen Bürger und Bürgerinnen zu Gute und erleichtert den Umstieg auf erneuerbare Energien.“

Die für den 1. Januar 2023 anstehende Erhöhung des CO2-Preises um fünf Euro pro Tonne wird um ein Jahr auf den 1. Januar 2024 verschoben, um Privathaushalte und Wirtschaft angesichts der stark angestiegenen Energiepreise zum Jahreswechsel nicht zusätzlich mit einer höheren Kohlenstoff-Bepreisung zu belasten. Auch in den Folgejahren 2024 und 2025 wird der bislang gesetzlich vorgesehene Festpreis nach dem BEHG im Vergleich zu dem bisher vorgesehenen Festpreis um jeweils 10 Euro gesenkt.

Außerdem sieht die Novelle zwei weitere Änderungen vor: Ab dem 1. Januar 2023 startet die CO2-Bepreisung für die Treibhausgasemissionen aus der Verbrennung von Kohle. Für Brennstoffemissionen aus der Abfallverbrennung verschiebt das novellierte BEHG hingegen den bislang ebenfalls zum Jahreswechsel vorgesehenen Beginn der CO2-Bepreisung um ein Jahr auf den 1. Januar 2024 und gewährt somit Betreibern von Abfallverbrennungsanlagen einen verlängerten Zeitraum zur Umsetzung der erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen für die Ermittlung der Brennstoffemissionen zum Zwecke der Emissionsberichterstattung. Das novellierte BEHG schafft nunmehr die erforderlichen Ausgestaltungsregelungen für die erstmalige CO2-Bepreisung auch dieser Brennstoffe und eröffnet somit den „Normalbetrieb“ des BEHG.

Das geänderte BEHG wird nach der finalen Verabschiedung im Bundesrat jetzt ausgefertigt und verkündet und soll noch im November 2022 in Kraft treten.

Weitere Informationen

Seit 2021 besteht unter dem BEHG eine nationale CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr, die nicht dem Europäischen Emissionshandel unterfallen. In der Einführungsphase beschränkte sich das nationale Emissionshandelssystem auf CO2-Emissionen aus dem Einsatz bestimmter Hauptbrennstoffe. Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Benzin und Diesel in den Markt bringen, bezahlen seit dem 1. Januar 2021 dafür einen CO2-Preis. Sie werden verpflichtet, für den Treibhausgas-Ausstoß, den diese Brennstoffe verursachen, Emissionsrechte zu erwerben. Durch die Entscheidung zur Entlastung beim CO2-Preis nach dem BEHG verschiebt sich die in den Jahren 2023 bis 2025 anstehende Preiserhöhung nunmehr jeweils um ein Jahr. Die Einnahmen aus dem BEHG fließen vollständig in den Klima- und Transformationsfonds. Aus dem Klima- und Transformationsfonds wird unter anderem die vollständige Abschaffung der EEG-Umlage ab dem 1.7.2022 refinanziert, zudem ist dort das Bundesprogramm effiziente Gebäude (BEG) etatisiert. Hieraus erhalten Bürger und Bürgerinnen Fördermittel für die energetische Sanierung, den Heizungskesselaustausch hin zu Wärmepumpen sowie den Kauf von E-Autos.

CO2-Preispfad nach bislang geltendem BEHG (pro Tonne) CO2-Preispfad nach der nunmehr beschlossenen Änderung des BEHG
1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 25 Euro 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 25 Euro
1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 30 Euro 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 30 Euro
1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 35 Euro 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 30 Euro
1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 45 Euro 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 35 Euro
1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025 55 Euro 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025 45 Euro
1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026 (Preiskorridor) 55 Euro – 65 Euro 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026 (Preiskorridor) 55 Euro – 65 Euro

 

 

 

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Senioren-freundliche Stadt Mayen

Mayen – Unter knapp 900 Kleinstädten bundesweit belegt Mayen den 57. Platz in Sachen Seniorenfreundlichkeit. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Unternehmens Contor GmbH im Auftrag der Zeitschrift „Kommunal“. Unter dem Titel „Seniorenparadiese in Kleinstädten“ wurden 897 Kleinstädte zwischen 10.000 und 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Hinblick auf ihre Seniorenfreundlichkeit miteinander verglichen. Untersucht wurde nach jeweils 67 Standortindikatoren, wie z.B. Bevölkerungszahl, Entfernung zur Autobahn, Anschluss ans Bahnnetz, Arbeitslosenanteil, Kriminalitätsrate, die Anzahl der Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in Heimen.

Ein stolzer 57. Platz kann sich sehen lassen – innerhalb von Rheinland-Pfalz haben sogar lediglich vier andere Kleinstädte die Nase vorn. Bad Dürkheim, Montabaur, Wittlich und Bitburg liegen mit ihrer Platzierung noch vor Mayen.

„Das ist ein schönes Ergebnis für Mayen!“, so der Seniorenbeauftragte der Stadt, Tobias Härtling. Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Aber es gibt hier definitiv auch noch Entwicklungspotenzial.“

Auch Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich über dieses Ergebnis. „Ich bin stolz, dass Mayen so gut abgeschnitten hat. Wir hoffen natürlich, dass sich die Seniorinnen und Senioren auch in Zukunft in unserer Stadt wohlfühlen werden.“

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Mechernicher „Omas gegen Rechts“ fordern klare Kante

Mechernich – Reformationsmontag, 31. Oktober, 18 Uhr, Gegendemonstration und Kundgebung zu den „Montagsspaziergängen“ in Mechernich. Gegen die „Montagsspaziergänge“ in Mechernich richtet sich eine Demonstration der „Omas gegen Rechts“ kommenden Montag, 31. Oktober, um 18 Uhr auf dem Platz vor dem Mechernicher Rathaus.

„Wir demonstrieren für die Demokratie und gegen den Versuch, sie von rechts auszuhöhlen“, heißt es in einem Flugblatt, das zum Wochenbeginn an viele Haushalte im Stadtgebiet verteilt wurde. Als Redner wird der Landtagsabgeordnete Jochen Ott erwartet.

Die „Spaziergänge“ sind laut „Omas gegen Rechts“ eine Form von „verdeckten politischen Demonstrationen“, die von „rechtsextremen Organisationen gesteuert und beworben werden“. Von der Stadt Mechernich und der Mechernicher Politik fordern die „Omas gegen Rechts“ eine eindeutige Positionierung.