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72. Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath offiziell verabschiedet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Auf Einladung der Kreissparkasse Ahrweiler und dem Ahrwein e. V. wurde Eva Lanzerath im Rahmen eines Dankabends als 72. Deutsche Weinkönigin im Beisein von Familie, Freunden und Wegbegleitern am gestrigen Donnerstag offiziell verabschiedet. Auch wenn ihre Amtszeit bereits einige Monate zurückliegt, konnte ihre Verabschiedung wegen der Corona-Pandemie und den Folgen der Flutkatastrophe im Ahrtal erst jetzt stattfinden.

„Der Titel der deutschen Weinkönigin hat eine große Strahlkraft und ist für unsere Region gerade nach der Flutkatastrophe von besonderer Bedeutung. Eva Lanzerath hat mit viel Engagement und großem Einsatz das Amt der Deutschen Weinkönigin wahrgenommen. Sie war eine tolle Botschafterin für den deutschen Wein und insbesondere für unsere Region, das Ahrtal und die Winzer“, dankte Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, der scheidenden Weinkönigin im Rahmen seines Grußwortes.

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„Jahrmarkt und Kirmes – 700 Jahre Marktrecht in Euskirchen“ – Ausstellung ab dem 5. November

Euskichen – 2022 jährt sich für die Stadt Euskirchen ein besonders Ereignis: 1322, vor 700 Jahren also, gewährte Reinald I. von Monschau der Stadt das Marktrecht. Damit legte er fest, dass neben dem bestehenden Wochenmarkt zukünftig jährlich am 14. September ein Jahrmarkt stattfinden dürfe. Reinald von Monschau handelte vermutlich aus finanziellem Interesse, denn ein Markt brachte seiner Stadt Einnahmen.

Bereits seit dem Mittelalter geht es auf dem Jahrmarkt nicht nur um den Verkauf von Waren, sondern auch um Vergnügen und Genuss, Musik und Spiel. Heute findet in Euskirchen zweimal jährlich ein Jahrmarkt statt: die Donatus-Kirmes im Mai und der Simon-Juda-Markt im Oktober. Sie zählen zu den größten linksrheinischen Innenstadt-Kirmessen.

Die Ausstellung zeigt die historische Entwicklung von Jahrmarkt und Kirmes in Euskirchen ebenso wie deren Bedeutung als Handels-, Kommunikations- und Vergnügungsort. Neben vielen Fotos und Dokumenten gibt es zahlreiche historische Objekte zu sehen, darunter ein sogenannter Kraft-Automat und die Gondeln einer Schiffschaukel.

Besonderes Highlight ist die Präsentation der Original-Marktrechtsurkunde von 1322 in einer Klimavitrine.

Dauer der Ausstellung:

05.11.2022 -16.04.2023

Öffnungszeiten des Stadtmuseums

Di – Fr 15 – 18, Sa 11 -15, Sonn- u. Feiertage 11 – 18 Uhr

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Rose Lagercrantz in Aachen mit dem den NRW-Kinderbuchpreis ausgezeichnet

Aachen – NRW-Kulturministerin Ina Brandes hat jetzt in Anwesenheit von Bürgermeisterin Hilde Scheidt und Schüler*innen von drei dritten Klassen der städtischen Gemeinschaftsgrundschule am Lousberg in der youthfactory der Stadtbibliothek Aachen die Preisträgerinnen des diesjährigen Kinderbuchpreises des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die schwedische Autorin Rose Lagercrantz erhielt die Ehrung für ihre berührende Erzählung „Zwei von jedem“; ihre Tochter Rebecka Lagercrantz für die Illustration des Buches.

„Rose Lagercrantz ist mit diesem Buch eine sensible Gratwanderung gelungen: Die Themen Antisemitismus und Holocaust für Kinder so aufzubereiten, dass sie nachvollziehbar und bewegend sind, aber nicht bedrohlich und verstörend. Zusammen mit den sorgfältigen und feinen Illustrationen ihrer Tochter Rebecka ist so ein wirklich wertvolles und berührendes Buch für Kinder und Jugendliche entstanden“, so NRW-Kulturministerin Ina Brandes.

Siebenbürgen in den 1940er-Jahren: Eli und Luli sind neun Jahre alt und unzertrennlich. Selbst als Eli plötzlich schwer krank wird, bleibt Luli an seiner Seite. Kaum ist er genesen, muss Luli ihrem Vater nach Amerika folgen. Eli bleibt voller Sehnsucht zurück, doch sein Leben geht weiter. Er feiert seine Bar-Mizwa und wird erwachsen. Der Zweite Weltkrieg bricht aus, Juden müssen einen Stern tragen, werden aus ihren Häusern vertrieben und nach Auschwitz deportiert. So auch Eli. Er überlebt – in seinen Gedanken immer bei Luli. Als Eli nach dem Krieg nach Schweden kommt, ist er zunächst ohne Perspektive. Doch dann erreicht ihn ein lang ersehnter Brief aus New York …

Der mit 5.000 Euro dotierte Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen würdigt seit 1989 herausragende Bücher, die durch lebensnahe Geschichten und fantasievolle Bebilderung bereits für das Erstlesealter geeignet sind und somit einen Beitrag zur kulturellen Bildung leisten.

Rose Lagercrantz, geboren 1947 in Stockholm, war unter anderem Leiterin eines Kindertheaters, bevor sie begann, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Für ihr Gesamtwerk wurde sie mit der Nils-Holgersson-Plakette und dem schwedischen Astrid-Lindgren-Preis ausgezeichnet. Für sie ist es die zweite Auszeichnung mit dem Preis: Für ihr Buch „Mein Herz hüpft und lacht“ erhielt sie 2014 erstmals den Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Ihre Tochter Rebecka Lagercrantz, Jahrgang 1972, ist Kinderärztin und Künstlerin. Sie malt, bildhauert und illustriert Kinderbücher.

 

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HARIBO Kastanienaktion 2022 – 15 Tonnen Kastanien und Eicheln für das Wildfreigehege Hellenthal

Grafschaft – Im Wildfreigehege Hellenthal verfütterten 110 Kindergartenkinder und der HARIBO Goldbär gemeinsam die ersten Kastanien und Eicheln an die Wildtiere. Im Goldbären-Geburtstagsjahr zog die HARIBO Kastanienaktion abermals tausende Sammlerinnen und Sammler zur Unternehmenszentrale in Grafschaft, um Kastanien und Eicheln gegen HARIBO-Naschereien einzutauschen. Bereits zum 84. Mal trafen sich am 21. und 22. Oktober 2022 kleine wie große Sammelfans zum süßen Tauschspaß. Das Ergebnis: 235 Tonnen Kastanien und Eicheln, die HARIBO nun als Winterfutter an Wildgehege in Deutschland und Österreich spendet.

Eine der ersten Lieferungen ging an das Wildfreigehege Hellenthal südlich des Nationalparks Eifel. Dort freuen sich Rotwild, Dammwild, Sikawild, Muffelwild, Schafe, Ziegen und Schweine über die wertvolle Ergänzung des parkeigenen Speiseplans. Am Tag der Anlieferung waren emsige Helferinnen und Helfer schnell gefunden: 110 Kinder aus den Kindergärten der Umgebung unterstützten bei der ersten Fütterung. Mit dabei war auch der lebensgroße HARIBO Goldbär als Walking Act. Er versprühte nicht nur gute Laune, sondern packte auch selbst kräftig mit an: Zusammen mit vielen kleinen helfenden Händen verteilte er fleißig Kastanien und Eicheln im Gehege der Sikahirsche.

In zwei Fuhren erhält das 75 Hektar große Wildfreigehege Hellenthal insgesamt 15 Tonnen zusätzliches Futter. „Wir freuen uns sehr über diese großartige Aktion von HARIBO. Gerade in Zeiten, in denen die Preise für das Futter unserer Tiere explodieren, sind wir für die Spende mehr als dankbar“, so Karl Fischer, Mitinhaber des Wildfreigeheges. Zwischen HARIBO und Hellenthal besteht seit 20 Jahren eine enge Verbindung: Bereits seit 2002 spendet HARIBO Kastanien und Eicheln an das Wildfreigehege.

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Kongress rund um die Katastrophen-Hilfe in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Region/Mayen-Koblenz – Katastrophenschutz beschäftigt MYK-Verwaltungsspitze. Landrat und Erster Kreisbeigeordneter informieren sich bei Kongress. Um den Umgang mit Krisen und Katastrophen ist es jüngst bei einem zweitägigen Kongress des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag gegangen.

Für den Landkreis Mayen-Koblenz haben Landrat Dr. Alexander Saftig und der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong an dem Kongress in Bad Neuenahr-Ahrweiler teilgenommen. Mehr als 100 Landräte, Oberbürgermeister und Beigeordnete aus ganz Deutschland informierten sich zu Themen des Katastrophenschutzes und Krisenmanagements, wie etwa den Lehren aus der Flutkatastrophe im Ahrtal, dem Klimawandel und mehr.

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Stadt Mechernich und der Arbeiter-Samariter – Schöne Momente für Flutbetroffene

Mechernich – Weihnachtslieder von Brings? Da müssen vermutlich sogar Fans der Kölschrocker kurz überlegen. Aber es gibt sie. Zwei an der Zahl, wie Stephan Brings während einer Pressekonferenz in der Kommerner Bürgerhalle feststellte. Das eine heißt „Plastikstään“ und ist eine Hommage an einen Nippeser Budenbesitzer türkischer Abstammung, der zur Weihnachtszeit den größten Stern im Veedel leuchten ließ. Das andere ist „Still wie nie“, ein Lied, das von der Stille und dem Zauber der Heiligen Nacht handelt.

„Aber zu einer richtigen rheinischen Weihnachtsfeier gehört ja auch immer ein bisschen Karneval dazu“, sagt Stephan Brings mit einem charmanten Lächeln. Und genauso soll es sein, wenn am Mittwoch, 21. Dezember, ab 15 Uhr eine Weihnachtsfeier in der Bürgerhalle Kommern stattfindet, bei der auch Stephan Brings auftreten wird. Die Feier ist der Höhepunkt einer erneuten Kooperation von Stadt Mechernich und Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Unbeschwerte Stunden

Die Aktionen, die unter anderem durch Spendengelder aus der „Aktion Deutschland Hilft“ finanziert werden, richten sich an Hochwasserbetroffene, insbesondere Kinder mit Familien sowie Seniorinnen und Senioren. „Anderthalb Jahre nach der Flut machen wir schon die Erfahrung, dass die Menschen etwas zur Ruhe kommen. Aber genau dann kommt vieles wieder hoch“, sagt der Mechernicher Dezernent Ralf Claßen. Daher wolle man da ansetzen. „Wir wollen den Betroffenen in Mechernich und Umgebung schöne Momente in weihnachtlicher Atmosphäre bieten“, so Ralf Claßen.

Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW unterstreicht dieses Ansinnen: „Auch die seelische Betroffenheit der Menschen in der Flutregion darf nicht vergessen werden. Viele benötigen nach wie vor Hilfe und die Projekte des Arbeiter-Samariter-Bund können gemeinsam mit der Stadt Mechernich gute Unterstützung leisten.“

Aus dieser Zusammenarbeit sind bereits drei Fahrten entstanden, die überaus gut angenommen wurden und den Flutbetroffenen ein paar schöne, unbeschwerte Stunden bescherten. So ging es mit dem Bus zu Tagesausflügen nach Maastricht und ins Schloss Sayn und für die Kinder gab es einen Ausflug in den Kölner Zoo.

Weihnachtsmarkt in Aachen

Jetzt ist eine Fahrt zum Aachener Weihnachtmarkt geplant. Am Donnerstag, 8. Dezember, sind Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren eingeladen, um 11.15 Uhr ab Rathaus Mechernich mit dem Bus in Richtung Aachen zu starten. Dort gibt es ein Mittagessen, eine Führung durch die Printen-Manufaktur und freie Zeit, um den Weihnachtsmarkt zu genießen, bevor es zurück geht nach Mechernich. „Da die Flut nicht vor den Stadtgrenzen haltgemacht hat, ist es uns wichtig, auch Hochwasserbetroffene aus den umliegenden Kommunen einzuladen“, betont Ralf Claßen. Anmeldungen zur Aachen-Fahrt nimmt Manuela Holtmeier, Teamleiterin Bürger und Politik, unter der Mailadresse m.holtmeier@mechernich.de oder telefonisch unter (02443) 494003 entgegen.

Insbesondere für die Kinder flutbetroffener Familien aus den Orten Breitenbenden, Firmenich, Obergartzem, Katzvey, Kommern, Kommern-Süd und Satzvey gibt es gleich zwei besondere Aktionen. Einerseits organisiert der ASB zu Nikolaus am Dienstag, 6. Dezember, einen Lichterzug durch diese Orte. Andererseits wird es wieder eine Wunschbaumaktion für alle flutbetroffenen Kinder aus dem Stadtgebiet Mechernich geben. Bei den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern erhalten die Kinder ab dem 18. November Wunschkarten, auf denen sie Wünsche bis maximal 30 Euro notieren können. Ausgefüllt werden die Karten wieder an die Ortsbürgermeister zurückgegeben. Dann treten die Weihnachtswichtel des ASB in Aktion, kaufen ein und verpacken alles.

Bescherung in Kommern

Die große Bescherung findet während der Weihnachtsfeier in der Kommerner Bürgerhalle am Mittwoch, 21. Dezember, ab 18 Uhr statt. Bereits ab 15 Uhr gibt es eine Bastelaktion für Kinder, die weihnachtliche Geschenke für Seniorinnen und Senioren gestalten können. Um 16 Uhr steht Uwe Reetz auf der Bühne, um mit den Kindern Weihnachtslieder zu singen. Für weihnachtliches Gebäck, herzhafte Leckereien, Glühwein, Kakao und kalte Getränke wird gesorgt sein – Seniorinnen und Senioren auch aus den benachbarten Kommunen werden sogar eingeladen. Es ist lediglich eine Anmeldung unter m.holtmeier@mechernich.de oder telefonisch unter (02443) 494003 oder 494005 erforderlich, damit die Organisatoren besser planen können. Ab 19.30 Uhr gestalten die Greesberg-Musikanten den musikalischen Ausklang des Abends.

Aber zuvor, ab 18.30 Uhr, steht eben noch Stephan Brings auf der Bühne, um mit den Menschen in der Bürgerhalle zu singen. „Wenn man hier in der Eifel spielt, gibt es immer ein ganz besonderes Phänomen: Die Menschen sind leise und hören zu. Das gibt einem Musiker etwas zurück und daher spiele ich bei solchen Gelegenheiten sehr gerne“, sagt Stephan Brings.

Auch wenn Brings nur zwei Weihnachtslieder im Repertoire haben, wird es dann eben eine Feier mit besinnlich-karnevalistischem Charakter. Genau das macht den Charme einer rheinischen Weihnacht aber aus. Und vielleicht spielt Stephan Brings ja auch sein ganz persönliches Lieblings-Weihnachtslied. „Das ist ‚Leise rieselt der Schnee‘“, verrät der Musiker in Kommern: „Obwohl unser Vater als waschechter 68er wenig mit Weihnachten am Hut hatte, hat er uns Kindern das immer vorgespielt – und zwar nur für uns.“

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Die „Neujahrs-Million“ von LOTTO Rheinland-Pfalz ist gestartet – Beste Chance auf 1 Million Euro

Region/Koblenz – Am 2. November 2022 startete die sechste Auflage der Neujahrs-Million, der Jahresendlotterie von Lotto Rheinland-Pfalz. Wie in den Jahren zuvor gilt auch dieses Mal: Es gibt in Deutschland bislang keine Lotterie mit einer größeren Chance auf den Millionengewinn. Nachdem die Neujahrs-Million bereits fünfmal erfolgreich ausverkauft wurde, wird es die limitierten 250.000 Lose der Jahresendlotterie auch in diesem Jahr wieder exklusiv nur in den rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestellen zum Preis von je 10 Euro geben. Und zwar mit derselben hervorragenden Chance auf den Hauptgewinn von 1 Million Euro.

Auf eins der verkauften Lose entfällt auf jeden Fall der Spitzengewinn von 1 Million Euro. Daneben gibt es bei der Lotterie noch zwei Mal 100.000 Euro und viele weitere Gewinne von 1.000 Euro und 25 Euro. Die theoretische Chance auf den Spitzengewinn von 1 Million Euro liegt je Los bei 1 zu 250.000.

„Nachdem die Neujahrs-Million in den letzten fünf Jahren immer mehr an Bekanntheit gewonnen hat, gehe ich davon aus, dass die Lotterie durchaus erneut vor Heiligabend ‚ausverkauft‘ sein könnte“, äußert Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner seine Erwartungen.

Die ersten Neujahrs-Millionen sicherten sich in den vergangenen fünf Jahren Glückspilze aus Mainz, Koblenz, Rheinhessen, dem Westerwald und der Eifel. Im zweiten Rang entfielen bei der letzten Neujahrs-Million die zwei Gewinne von je 100.000 Euro auf Lose, die in den Landkreisen Westerwald und Neuwied gespielt wurden.

Annahmeschluss der Neujahrs-Million

Der Annahmeschluss für die Neujahrs-Million ist spätestens am 31. Dezember 2022, um 12 Uhr – falls die Lotterie nicht vorher schon ausverkauft ist. Die Ziehung der Gewinnzahlen findet wie üblich unter behördlicher Aufsicht im offiziellen Ziehungsraum von Lotto Rheinland-Pfalz statt. Die Gewinnzahlen werden am Neujahrstag ab 13 Uhr unter www.lotto-rlp.de und zusätzlich die Gewinnklassen 1 und 2 auch „on air“ im Radioprogramm von RPR1. bekanntgegeben. Ab dem 2. Januar 2023 sind die Gewinnlisten auch in allen Lotto-Annahmestellen einsehbar. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren gestattet.

 

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Kinder entdecken Handwerk – Bundesweiter Kita-Wettbewerb startet ins Jubiläumsjahr

Prüm/Region – Unter dem Motto „Kleine Hände, große Zukunft“ wird bereits zum zehnten Mal ein Kita-Wettbewerb vom Verein „Aktion Modernes Handwerk“ ausgerufen. Der Verein wird getragen von vielen Handwerksorganisationen, unter anderem von der regionalen Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region (KH MEHR), der Geschäftsstelle der lokalen Innungen. Ziel der Aktion ist es, Kinder bereits in frühen Jahren zu zeigen, wie spannend Handwerk ist.

Bei dem Wettbewerb dürfen Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren Handwerksprofis nicht nur über die Schulter schauen, sondern vor allem selbst anpacken. Die Kinder besuchen dabei mit ihren Erzieherinnen und Erziehern Handwerksbetriebe in ihrer Nähe und erleben unterschiedliche Gewerke. Denn einmal ganz nah‘ am Handwerk dran sein, Werkzeuge ausprobieren und die unterschiedlichsten Materialien benutzen zu dürfen, ist ein besonderes Erlebnis für die Kleinen und prägt schon frühzeitig ihre Berufsvorstellung. „Das macht den Kindern Spaß, aber auch den Handwerkern“, weiß Christian Weirich, stellvertretender Geschäftsführer der KH MEHR. Nach einem spannenden Tag im Betrieb fertigen die Kinder ein gemeinsames Riesenposter an, auf dem sie festhalten, was sie im Handwerksbetrieb erlebt haben. Mit diesem Poster nimmt die Kita am Wettbewerb teil. Dem Gewinner winkt ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Christian Weirich ist gespannt auf den anstehenden Wettbewerb: „Wir freuen uns über alle Handwerksbetriebe und Kita-Kinder, die zusammen einen unvergesslichen Projekttag erleben werden. Es ist für beide eine außergewöhnliche Erfahrung. Für die Jüngsten ihren Wissensdurst zu stillen und für die Betriebe, die Jüngsten für ihr Handwerk zu begeistern – denn sie sind die Fachkräfte von morgen“ unterstreicht er.

Die Kitas in der Region können sich bei Christian Weirich unter 06551-960213 näher informieren, oder die Wettbewerbsunterlagen direkt online unter www.amh-online.de/kita-wettbewerb einsehen und kostenlos bestellen.

 

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Für den Ernstfall gewappnet – Übung von Feuerwehr und Rettungsdiensten in Kreuzau

Kreuzau/Düren – Der Notruf am vergangenen Samstag, 29. Oktober, lautete: „Ein Auto ist in Langenbroich in Kreuzau in eine Menschenmenge gefahren.“ Ein Szenario, das sich in diesem Fall zum Glück nicht bewahrheitete, denn es handelte sich um eine Übung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes Kreis Düren und der Hilfsorganisationen, um auf einen derartigen Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Ein sogenannter „Massenanfall von Verletzen“ wurde geprobt, also ein Unfall mit vielen Opfern. Bei dem Szenario ist ein Auto in eine Gruppe von Wanderern gerast. Im Rahmen der Notfallübung war die Kommunikation zur Leitstelle, die Organisation vor Ort und die Zusammenarbeit mit den beteiligten Organisationen sehr wichtig, um die insgesamt 14 Verletzten bestmöglich zu versorgen. Die Patienten wurden von Notfallsanitäter-Schülerinnen und
-Schülern des Notfallbildungszentrums gespielt, die jeweils eine Karte mit ihren Verletzungen an sich befestigt hatten. Kopfplatzwunde, abgetrennter Arm, starke Bauchschmerzen oder auch Prellungen waren mögliche Hinweise für die Rettungskräfte, um den medizinischen Zustand einschätzen zu können und entsprechend zu handeln.

Die Übung sollte unter so vielen realistischen Rahmenbedingungen wie möglich ablaufen, um für einen echten Notfall mit vielen Verletzten gut vorbereitet zu sein und um einen großen Lernerfolg zu erzielen. Daher wurde weder die Übung bis ins kleinste Detail vorgeplant, noch wurden die Rettungskräfte vorab aufgeklärt. Mehr als 150 Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen waren im Einsatz, darunter mehrere Notärzte, elf Rettungswagen, sowie drei Krankentransportwagen und mehrere Feuerwehrfahrzeuge, die bei der Sicherung, Bergung und Reinigung der Unfallstelle angerückt waren. Mit Hilfe einer Drohne der Feuerwehr wurde der Probe-Einsatz aus der Luft begleitet und dokumentiert. Die Übung dauerte rund zweieinhalb Stunden und war gegen 16 Uhr beendet. „Wir sind mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden und können eine positive Bilanz ziehen. Wir werden die Abläufe genau auswerten und gucken, wo wir uns noch weiter verbessern können“, sagt Peter Kaptain, Vorstandsvorsitzender des Rettungsdienstes Kreis Düren. Auch Ralf Butz, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und kündigte weitere Übungen an, „denn es ist sehr wichtig, dass die Organisationen in solchen Situationen sehr gut eingespielt sind.“

„Wir danken allen haupt- und ehrenamtlichen Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmern. Nur durch ihr Engagement konnte die Übung erfolgreich ablaufen. Somit kann die bestmögliche Notfallversorgung im Kreis Düren gewährleistet werden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Übung beeinträchtigte selbstverständlich nicht die reale Notfallversorgung im Kreisgebiet. Feuerwehr und Rettungsdienst waren weiterhin für echte Notfälle im Kreisgebiet einsatzbereit.

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DigiScouts präsentieren DigiWalk Manderscheid

Wittlich – 7 Betriebe, 9 Monate, 13 Stationen – Zum dritten Mal haben unsere Auszubildenden am Projekt DigiScouts des RKW Kompetenzzentrum teilgenommen und durften vergangene Woche bei der Abschlussveranstaltung in der IHK Trier stolz ihr Ergebnis präsentieren: Den DigiWalk Manderscheid.

Im November 2021 machten sich unsere vier Auszubildenden Alena Hahn, Lisa Treimetten, Katharina Roth und Fabiola Metzgeroth auf die Suche nach neuen Digitalisierungspotenzialen in der Verbandsgemeinde und wurden schnell fündig: Digitalisierung + Tourismus. „Wir entwickeln einen DigiWalk für die Stadt Manderscheid!“

Gemeinsam mit dem Stadtbürgermeister Günter Krämer, dem Stadtrat sowie interessierten Beteiligten erarbeiteten sie einen Rundgang mit insgesamt 14 Stationen.

Texte mussten verfasst, Bilder und Videos erstellt und schließlich die Informationen in mehreren Sprachen eingesprochen werden. Viele unterschiedlichste Aufgaben warteten auf die kreativen Köpfe – im Team konnten sie gemeinsam erledigt werden.

Vergangene Woche durften sie endlich das fertige Ergebnis den anderen teilnehmenden Auszubildenden in einem Pitch-Video vorstellen und im Anschluss am eigenen Messe-Stand allen Interessierten Rede und Antwort stehen.

Nach einem Get-together inkl. spannendem Austausch mit den Azubis von Bilstein & Siekermann GmbH + Co. KG, INperfektion GmbH, Bürgerservice Trier, der Stadt Trier und der IHK Trier erhielten alle schließlich ihre DigiScouts-Urkunden mit den besten Glückwünschen überreicht.

Stolz bedankte sich auch der Erste Beigeordnete Fritz Kohl bei dem Team: „Es ist immer wieder schön zu sehen, was entsteht, wenn man jungen Menschen Vertrauen schenkt und sie in solche Projekte einbezieht. Der DigiWalk Manderscheid ist ein echter Mehrwert für unsere Verbandsgemeinde, die Stadt Manderscheid und den Tourismus.“