Kategorien
News

Erfolgreicher Komponist und Arrangeur Thiemo Kraas aus Münster war zu Gast in Prüm

Prüm/Bitburg – Kooperationsprojekt zwischen Kreismusikschule und Kreismusikverband Bitburg-Prüm. Vom 4-6.November 2022 fand das Ü30-Seminar des Kreismusikverbandes Bitburg-Prüm in der Karolingerhalle Prüm statt. Sehr viele Musikerinnen und Musiker aus dem gesamten Kreisverband und darüber hinaus nehmen alle zwei Jahre an diesem Musikwochenende teil. Betreut werden sie in Registerproben von Dozenten der Kreismusikschule unter der Gesamtleitung von Kreisdirigent Thomas Rippinger.

Das Ü30 Seminar 2022 fand dieses Mal in Prüm statt.

In diesem Jahr fand das Seminar unter Leitung eines Gastdirigenten statt, nicht irgendwem, sondern dem sehr erfolgreichen Komponisten und Arrangeur Thiemo Kraas aus Münster.

Ausschließlich seine Werke standen auf dem Programm und das Publikum konnte sich von der Vielfalt seiner Kompositionen unterschiedlichster Couleur überzeugen. Ob „And the Rest is Silence“ – einer Wald-Fantasie oder „Meteroritmo“ – einem Klanggemälde, das die Atmosphäre nach dem Einschlag eines Meteoriten beschreibt – Thiemo Kraas hat seine ganz eigene Handschrift entwickelt. Großen Anklang fand auch sein Arrangement „Abendmond“, wo er u.a. das bekannte Volkslied „Der Mond ist aufgegangen“ wunderschön harmonisiert und farbenreich instrumentiert hat. Begeisterung rief ebenfalls die Aufführung seines 2. Teils von „80-er Kult(Tour)“ hervor, bei dem er meisterhaft Hits der 80-er Jahre wiederaufleben lässt.

Peter Meyenschein, der Vorsitzende des Kreismusikverbandes, bedankte sich am Ende bei den 115 aktiven Musikerinnen und Musikern für ein lehrreiches und gelungenes, vor allem aber in jeder Hinsicht harmonisches Wochenende.  Zum Schluss der Dank an die Dozenten und an den sehr sympathischen und pädagogisch geschickten Dirigenten Thiemo Kraas, der es wunderbar verstand, seine Werke zu erläutern und sie klangvoll umzusetzen.

 

Kategorien
News

Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt „AHR-Kids“ mit 120.000 Euro

Ahrweiler – Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt das Projekt „AHR-Kids“ in den kommenden 3 Jahren mit insgesamt 120.000 €. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr von den Eheleuten Ulrike und Paul Nett ins Leben gerufen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zum Schwimmen zu bewegen und ihnen die oftmals nach der Flutkatastrophe vorhandene Angst vor Wasser zu nehmen. „Für uns als Jugendstiftung ist dies die größte Einzelförderung, die wir jemals vorgenommen haben. Wir freuen uns, auf diese Weise einen positiven Beitrag zur Schwimmförderung leisten zu können und den Kindern die kostenfreie Teilnahme an einem Schwimmkurs zu ermöglichen.“, erklärt Guido Mombauer, Vorstand der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler.

Die Zielsetzung des Projekts ist es, innerhalb von 5 Jahren insgesamt 1.000 Kindern das Schwimmen beizubringen. Insgesamt finden jährlich 3 Ausbildungsblöcke, welche aus 13 Kurseinheiten bestehen, mit dem Ziel das Seepferdchen zu erreichen, statt. „Heutzutage können immer weniger Kinder schwimmen, da zum einen die Anzahl der Schwimmtrainer begrenzt ist und zum anderen die Anzahl der Schwimmbäder ebenfalls. Im Kreis Ahrweiler kommt nun noch hinzu, dass durch das Hochwasser im vergangenen Jahr weitere Schwimmstätten zerstört wurden, sodass das Lehrschwimmbecken des Calvarienbergs einer der wenigen Möglichkeiten im Kreis darstellt. Um den Kindern trotzdem die Möglichkeit eines Schwimmkurses zu bieten haben meine Frau und ich die Initiative ergriffen und das Projekt „AHR-Kids“ gegründet. Mittlerweile konnten bereits über 200 Kinder dank des engagierten Einsatzes von Schwimmtrainerin Carina Schopp und ihrem DLRG-Team ausgebildet werden.“, so Paul Nett, Mitgründer des Projekts „AHR-Kids“.

Insgesamt wurde das Projekt bisher zu 100 % aus Spendengeldern finanziert. „Die Kosten, welche für das Projekt innerhalb eines Jahres anfallen sind nicht unerheblich. Neben den Kosten, die für die Miete des Schwimmbads anfallen, muss ebenso für genügend Schwimmtrainer und Aufsichtspersonen gesorgt sein. Wir sind froh darüber, dass das Projekt durch die Unterstützung der Jugendstiftung für die nächsten Jahre auf sicheren Beinen steht. Interessierte Kinder des Kreis Ahrweiler im Alter von 6-10 Jahren können sich über ihre Eltern zunächst formlos an mich über ulrikenett@gmx.de wenden.“, ergänzt Ulrike Nett.

„Das aktuell vorhandene Angebot für die Flutregionen können wir durch unseren Beitrag auf den gesamten Kreis ausweiten. Hier stehen wir zurzeit mit dem DLRG und den Eheleuten Nett im Austausch bezüglich möglicher Gestaltungsoptionen. Die Schwimmförderung kann über die Schulen in Anspruch genommen werden, hierfür geht „AHR-Kids“ auf die jeweiligen Schulen zu, um die Kinder zu erreichen.“, berichtet Achim Gemein, Vorstand der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler, über weitere Überlegungen.

Kategorien
News

Zerstörtes Windrad bei Zülpich-Wichterich

Zülpich – Die Ursache für den herabgefallenen Flügel ist bislang noch unklar. Bürgermeister Hürtgen fordert Überprüfung aller Anlagen in diesem Bereich. An einer Windkraftanlage im Windpark bei Zülpich-Wichterich ist in der vergangenen Nacht ein Flügel abgebrochen. Die Trümmerteile liegen um die Anlage verteilt auf dem direkt angrenzenden Feld.

Ein weiterer Flügel derselben Anlage hängt zurzeit noch in Teilen am Mast. Da zu befürchten ist, dass weitere Teile herabfallen, ist der Bereich um das Windrad weiträumig abgesperrt. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall glücklicherweise niemand.

Bürgermeister Ulf Hürtgen machte sich am Vormittag vor Ort ein Bild von der Situation. „Die Ursache für diesen Vorfall ist zurzeit zwar noch unklar. Ich gehe aber unabhängig davon aus, dass der Betreiber
der Windkraftanlage auch die übrigen Anlagen in diesem Bereich auf deren Sicherheit hin überprüfen wird“, so seine Forderung.

Kategorien
News

Laternenmeer und Martinslieder – KGS Mechernich veranstaltet St.-Martinszug am Mittwoch 9. November

Mechernich – Die teilnehmenden Kinder der städtischen Grundschule treffen sich dazu um 17.45 Uhr vor der ehemaligen St.-Barbara-Schule, jetzt AWO-Kita Regenbogen (Im Sande). Dort warten auch die Lehrerinnen und Lehrer auf sie. Im Klassenverband gehen sie dann im Martinszug. Die Eltern werden gebeten, am Rand oder Ende des Zuges mitzugehen oder bei einem Getränk an der Grundschule zu warten. „Bestimmt ergibt sich dann ein schönes Bild, wenn St. Martin mit den singenden Kindern durch die Stadt zieht“, so die Veranstalter.

Von der Bergstraße soll es dann über die Weierstraße, Dr.-Felix-Gerhardus-Straße, Turmhofstraße und Feytalstraße gehen. Enden soll der Zug am Martinsfeuer der Mechernicher Grundschule. Hier versammeln sich die Kinder und singen gemeinsam Martinslieder.

Schließlich werden die Wecken an Ständen gegen Vorlage eines Bons von St. Martin oder seinen Helfern überreicht. Diese haben die teilnehmenden Kinder samt Geschwistern bis zehn Jahre von der Schule erhalten.

Von Förderverein und Eltern der Schulpflegschaft werden Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen angeboten sowie zum gemütlichen Beisammensein am Feuer eingeladen.

Kategorien
News

Eurojackpot nicht geknackt – Weiterhin 120 Millionen Euro im Topf!

Region/Münster – Die Jagd nach dem Mega-Jackpot geht weiter: Zur nächsten Ziehung von Eurojackpot am Dienstag, 8. November, sind erneut 120 Millionen Euro in der Gewinnklasse 1 zu haben! Jackpot nicht geknackt: Zur Ziehung am Freitag, 4. November, hatte Eurojackpot im ersten Rang die Höchstsumme von 120 Millionen Euro erreicht. Da auch in dieser Ausspielung niemand die Gewinnzahlen 7-9-40-48-49 sowie die Eurozahlen 7 und 8 korrekt vorausgesagt hatte, bleibt dieser Mega-Jackpot bis Dienstag, 8. November, stehen! Das ist dann die 17. Ziehung in der bisher längsten Jackpotphase von Eurojackpot.

Glückspilze

Gewinner gab es am Freitag dennoch: Fünf Spielteilnehmern gelang es, immerhin die fünf Gewinnzahlen inklusive einer Eurozahl richtig zu tippen: Dafür werden jeweils 4.865.344 Euro nach Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Polen überwiesen. Weitere acht Glückspilze aus Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schweden (2), Finnland und der Slowakei lagen mit fünf Gewinnzahlen richtig – jede dieser Voraussagen ist 296.265,40 Euro wert.

Überlauf 

Da der Jackpot bei 120 Millionen gedeckelt ist und nicht überschritten werden darf, wandert der für die Gewinnklasse 1 überschüssige Anteil der Spieleinsätze in die Gewinnklasse 2. Dort bildet sich zur Ziehung am Dienstag, 8. November, ein zweiter Jackpot von rund 16 Millionen Euro. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Treffer im zweiten Rang liegt bei 1 : 7 Millionen. Zum Vergleich: Den Jackpot in der ersten Klasse zu treffen hat eine Wahrscheinlichkeit von 1 : 140 Millionen.

Maximalsumme

Am 22. Juli hatte ein Spielteilnehmer aus Dänemark bereits 120 Millionen Euro gewonnen. Kurz zuvor, im Mai, gingen mehr als 110 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen – das ist deutscher Lotterierekord! Zuletzt war der Jackpot am 9. September geknackt worden: Ein Spielteilnehmer aus Spanien freute sich über rund 20 Millionen Euro.

Nächste Ziehung

Wer sich am kommenden Dienstag (8. November) Chancen auf 120 Millionen Euro sichern möchte (Chance 1 : 140 Mio.), kann die Tipps am Dienstagabend bis spätestens 19 Uhr in den Lotto-Annahmestellen oder unter www.eurojackpot.de abgeben (je nach Bundesland kann der Annahmeschluss abweichen).

 

Kategorien
News

Erfolgreiche Fortbildung – Neue Fachkräfte für Aachener KiTas

Aachen – „Man ist mit Herz, Kopf und Hand Erzieherin“, so heißt es in dem Lied am Ende der Qualifizierungsmaßnahme für Therapeut*innen und Kinderpfleger*innen der Stadt Aachen. Ein Satz, der auf die Teilnehmer*innen dieser Fortbildung zutrifft. Sie haben es geschafft. Nach 160 Stunden zu den Themenschwerpunkten „Rolle der Fachkraft“, „Bildungsgrundsätze“, „Gestalten von Lernumgebung, Kinderschutz und Bildungsgerechtigkeit“, halten sie ihr Zertifikat endlich in den Händen und können nun als Fachkräfte in den Kindertagesstätten eingesetzt werden.

Die therapeutisch-medizinischen Anwendungen für Kinder konnten mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetztes (BTHG) nicht mehr in Städtischen Kindertageseinrichtungen fortgeführt werden. Durch die Qualifizierungsmaßnahme können diese Therapeuten nun als Fachkräfte im Rahmen eines multiprofessionellen Teams arbeiten und Kinder mit besonderen Förder- und Teilhabebedarfen unterstützen. Die Stadt Aachen als Trägerin von 56 KiTas schaffte damit Übergangsregelungen und hielt bis zuletzt an der Weiterbeschäftigung der therapeutischen Kräfte fest.

Im Januar 2020 trat das Bundesteilhabegesetz in Kraft: Der Leitgedanke des Gesetzes ist, dass jedes Kind einen Anspruch darauf hat, grundsätzlich in jeder KiTa betreut zu werden. Das Anmeldeverhalten der Eltern veränderte sich. Kinder mit einer (drohenden) Behinderung konnten seitdem in jeder KiTa im gesamten Stadtgebiet betreut werden. Daraus ergab sich eine neue Möglichkeit die festangestellten Therapeut*innen ein anderes Arbeitsverhältnis zu überführen. Dafür war diese zusätzliche Qualifizierung erforderlich. „Durch die Fortbildung können wir nun diese Therapeut*innen als Fachkräfte in den KiTas einsetzen“, freut sich Anita Vondermaßen, pädagogische Teamleitung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen.

Die Qualifizierungsmaßnahme startete Anfang Juni und endete jetzt mit einer Präsentation der Teilnehmer*innen. Die Fortbildung begann zunächst mit vierzehn ehemals therapeutischen Kräften. Da es noch freie Plätze gab, konnte das Seminar für sechs weitere Ergänzungskräfte geöffnet werden, die sich nun ebenfalls auf den Einsatz als Fachkraft freuen.

Die Personalgewinnung und die Personalbindung haben für die Stadt Aachen eine besondere Wertigkeit, damit die Betreuung der Aachener Kinder qualitativ erhalten bleibt.

Kategorien
News

Erstes Arbeitstreffen mit dem neuen Leiter der Verkehrsdirektion und Bürgermeister Lempertz in Mendig

Mendig – Austausch mit dem neuen Leiter der Verkehrsdirektion Koblenz. Im April 2022 fand im Koblenzer Polizeipräsidium ein Amtswechsel an der Spitze der Verkehrsdirektion statt, die mehr als 200 Bedienstete zählt und jenseits der Zentralen Verkehrsdienste in Koblenz auch die beiden Polizeiautobahnstationen (PAST) Mendig und Montabaur umfasst. Zu einem gemeinsamen Austausch zur Verkehrssicherheitslage hatte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz, jetzt den neuen Leiter der Verkehrsdirektion, Patrick Brummer, zu Gast im Rathaus. „Gemeinsam wollen wir auch in Zukunft partnerschaftlich die Sicherheit und Ordnung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten“, so der Bürgermeister zum Gespräch mit dem Polizeidirektor.

Beim ersten Arbeitstreffen mit dem neuen Leiter der Verkehrsdirektion brachte Bürgermeister Lempertz eingangs seine große Freude über die Eröffnung der modernisierten PAST Mendig zum Ausdruck. Erst im Sommer 2022 haben die Einheiten aus Mendig und Emmelshausen den neuen gemeinsamen Standort bezogen. Bereits im Jahr 2011 sprach sich der Verbandsgemeinderat Mendig vehement für einen Verbleib der Polizeistation in Mendig aus.

Brummer hatte derweil interessante Einblicke in die vielseitige Arbeit der Verkehrspolizei im Gepäck. Überhöhte Geschwindigkeit und die Unterschreitung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes sind nach wie vor Unfallursache Nummer Eins auf den Autobahnen. Die Aufgaben der Verkehrsdirektion reichen daher von der Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung über die Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs bis hin zur überörtlichen Fahndung. Brummer berichtete anschaulich, wie beispielsweise moderne technische Einrichtungen es ermöglichen, Verkehrsverstöße in Bezug auf die Geschwindigkeit und den erforderlichen Sicherheitsabstand festzustellen und beweissicher zu dokumentieren. Schwerpunkt im Tausende von Kilometern umfassenden Zuständigkeitsbereich der Verkehrsdirektion Koblenz sind vor allem die Autobahnen (A 3, A 48 und A 61) mit insgesamt rund 320 Kilometern. Hierbei kontrollieren die Polizeibeamten nicht zuletzt den Schwerlastverkehr. Umfangreiche Gerätschaften und Auswertesysteme erlauben außerdem eine tiefgehende Kontrolle von Lastkraftwagen und Kraftomnibussen hinsichtlich der Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, der Beladung und des technischen Zustandes der Fahrzeuge.

Der gleichzeitig auch Vorsitzende der landesweiten Arbeitsgruppe für die Professionalisierung der Unfallverkehrsaufnahmen hat neben dem Bestehenden aber auch viele neue, innovative Ansätze. So sollen künftig aufgrund einer immer wichtiger werdenden Beweissicherung zum Beispiel die Datensicherung aus dem Airbagsteuergerät im Fokus polizeilicher Ermittlungsarbeiten stehen. Diese lässt unter anderem Rückschlüsse auf Geschwindigkeit, Bremsverhalten, Lenkwinkel und Stellung des Bremspedals für die Dauer der letzten fünf Sekunden vor dem Unfall zu. Nicht selten ist dadurch eine exakte Rekonstruktion von Unfallhergängen oder gar Beweislastumkehr möglich, erklärte Brummer. Aber auch die großen Herausforderungen der E-Mobilität und des (teil-)autonomen Fahrens bedeuten einen Epochenbruch für die Alltagsarbeit der Polizisten. Wer ist verantwortlich für einen Unfall, wenn die bereits erstzugelassenen teilautonomisierten Fahrzeuge einen Unfall verursachen? Halter, Fahrer oder gar der Hersteller?

Polizeidirektor Brummer sicherte Bürgermeister Lempertz eine weiterhin enge Zusammenarbeit zwischen den lokalen Akteuren und der Autobahnpolizei zu, denn er sei sich bewusst, dass der staatliche Auftrag ohne die Kommunen nicht umsetzbar sei. Lempertz dankte dem aus einer leidenschaftlichen Polizeifamilie stammenden Chef der Verkehrsdirektion für sein zugesagtes Engagement zugunsten der gesamten Region. Lempertz ist sich sicher, dass mit der Standortentscheidung auch das Sicherheitsgefühl weit über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus gestärkt wurde. Durch kurze Reaktionszeiten, auch in guter, enger Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Mayen, spüre man in der Bevölkerung – und das sei der wichtigste staatliche Auftrag – eine deutlich abschreckendere Wirkung gegen Kriminalität für ein sicheres Miteinander in der Bevölkerung.

Kategorien
News

Mechernicher Städtisches Gymnasium am Turmhof zum wiederholten Male als Nationalparkschule ausgezeichnet

Mechernich – Natur gehört zur Schulphilosophie – Der vom Rand des Mechernicher Stadtgebiets aus Hergarten stammende Umweltminister Oliver Krischer lobt Nationalparkidee als großen Erfolg. In der letzten Oktoberwoche ist das städtische Mechernicher Gymnasium am Turmhof (GAT) zum wiederholten Male vom Nationalpark Eifel als Nationalparkschule ausgezeichnet worden. Das berichtet der zuständige Naturwissenschaftslehrer Andreas Maikranz in einem Bericht für den Mechernicher „Bürgerbrief“.

NRW-Umweltminister Oliver Krischer, der in Hergarten am Rand der Stadt Mechernich aufwuchs, bedankte sich bei den Titelvergabefeierlichkeiten im St.-Nikolaus-Stift Füssenich, bei denen insgesamt 46 Nationalparkschulen ausgezeichnet wurden, bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Den Nationalpark Eifel bezeichnete er als „Erfolgsstory des Naturschutzes“.

Dass so viele Schulen den Nationalpark aktiv in die schulische Arbeit einbänden, sei ein „absoluter Erfolg“. Das zeigten die vielen tollen Projekte der einzelnen Schulen. Mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler setzten sich seit Projektbeginn mit der heimischen Natur und Nachhaltigkeitsfragen auseinander, so Krischer.

Tierforscher- und Naturgarten-AG

Andreas Maikranz schreibt: „Am GAT ist das Prinzip des Nationalparks »Natur Natur sein lassen« im Schulleben verankert, es sei verbindlich in vielen Fächern verankert, besonders in Biologie und Erdkunde, aber auch im Schulprofil, der „Unternehmensphilosophie“ des Mechernicher Gymnasiums.

Tierforscher-AG und Naturgarten-AG führen Projekte durch, die Mechernicher Kinder und Jugendliche für ökologische, ökonomische, soziale, globale und historische Aspekte des Nationalparks sensibilisierten. Im Fach Biologie bestehe darüber hinaus eine enge Kooperation mit dem NABU.

Das Wildwiesenprojekt an den Grundschulen Lückerath, Mechernich, Kommern und Satzvey wird von älteren GAT-Schülern begleitet. Auf den an den städtischen Mechernicher Grundschulen angelegten Wildwiesen wird untersucht, welche Pflanzen und Tiere dort leben und/oder im Boden zu Hause sind. Maikranz: „»Natur Natur sein zu lassen« wird  so erlebbar. Vielleicht wird auch die eine oder andere Idee aus der Schule mit in den heimischen Garten getragen . . .“

Kategorien
News

Größtes eSports-Racing Event für Firmen im nördlichen Rheinland-Pfalz wieder ein voller Erfolg

Nürburgring/Region/Koblenz – Brickracers wieder nicht zu schlagen! Erfolgreiche Titelverteidigung beim 2. R56+ eRacing Cup. 2 eSports-Bars, 9 Rennen, 20 Simulatoren, 59 Fahrer und der selbe Sieger wie im letzten Jahr. Wieder sind die Brickracers der Brickmakers in den Rennsimulatoren erfolgreich und können sich in wahnsinnig engen Rennen ihren zweiten Titel beim R56+ eRacing Cup sichern.

Nach der ersten Auflage in 2021, bei der sich 12 Teams in den Rennsimulatoren gemessen haben, war die Begeisterung groß und so war es wenig verwunderlich, dass der Event mit 20 Firmenteams in 2022 jetzt seine maximale Größe erreicht hat. „Mehr Simulatoren stehen uns einfach nicht in der Region zur Verfügung“ begründet das Christian Kassner, einer der Geschäftsführer der R56+. „Damit haben wir das größte digitale Racing-Event für Firmen ausgerichtet“ freut er sich. Dass diese High-Tech-Maschinen dabei am Nürburgring und an der B9 in Koblenz standen, war gar kein Problem, denn auf der digitalen Rennstrecke waren alle 20 Teams gleichzeitig auf der Grand-Prix Strecke des Nürburgrings unterwegs.

Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Konkurrenz für die Brickracers aber größer geworden. Fuhren sie letztes Jahr noch in einer anderen Liga, gab es in diesem Jahr auch Siege von Debeka und awk bei einzelnen Rennen. In Summe war das aber zu wenig, um den amtierenden Meister zu gefährden.

Zweiter wurde das Team der Debeka vor dem Team 1 der evm. Auf einem sehr starken 4. Rang landete die Mannschaft der awk – die dieses Jahr zum ersten Mal am Start waren.

In Summe ist das sportliche Niveau deutlich gestiegen. „Wir sind fast 5 Sekunden schneller als letztes Jahr und trotzdem im Feld weit hinten“ stellt Christian Schröder, ebenfalls Geschäftsführer der R56+ fest. „Aber wir sind ja auch Gastgeber und nicht zum Gewinnen hier.“ ergänzt er mit einem Schmunzeln.

Das Feedback der Teilnehmer, der Veranstalter und der zahlreichen digitalen Zuschauer war so positiv, dass Christian Kassner und Christian Schröder noch bei der Siegerehrung ankündigten, dass der R56+ eRacing Cup auch nächstes Jahr – dann in seiner dritten Auflage – stattfinden wird.

Kategorien
News

Traum vom Kunstrasen im Zülpicher Ortsteil Schwerfen ist nun Wirklichkeit

Zülpich – Moderne Kunstrasen-Anlage im Zülpicher Ortsteil Schwerfen eingeweiht. SSC-Vorsitzende Melanie Niestroj erhält den FVM-Ehrenamtspreis 2022. Toll! Super! Klasse! Wunderbar! Es gab keine zwei Meinungen, als der SSC Schwerfen jetzt im Rahmen einer dreitägigen Festveranstaltung seinen neuen Sportplatz einweihte. Zu Recht!

Denn der offensichtlich in die Jahre gekommene Aschenplatz wurde in den vergangenen Monaten in eine schicke und moderne Kunstrasen-Anlage umgewandelt. Damit konnte ein Projekt erfolgreich abgeschlossen werden, das sich von der ersten Idee bis zur Fertigstellung über mehr als vier Jahre hingezogen hat. „Wir waren
zwischenzeitlich kurz davor, das Handtuch zu werfen“, gab Melanie Niestroj, die Vorsitzende des SSC Schwerfen, während ihrer Ansprache einen kleinen Einblick in ihre Gefühlswelt.

Vor allem die Corona- Pandemie habe den Sportplatz-Umbau extrem verlangsamt – ebenso wie die Auswirkungen der Flutkatastrophe,
von der auch Schwerfen hart getroffen wurde. Mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Pacht- und Bauvereinbarung mit der Stadt Zülpich im Oktober des vorigen Jahres sei dann aber endlich Bewegung in die Sache gekommen. Im Rahmen der
Haushaltsberatungen 2021 hatte die Verwaltung zuvor beschlossen – ähnlich wie gut ein Jahr zuvor in Bessenich – auch im südlichen Stadtgebiet bei entsprechender Einigung mit dem Verein einen Kunstrasenplatz anzulegen.

Der Stadtrat hatte für diesen Zweck einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 250.000 Euro bewilligt. Darüber hinaus hat das Land NRW den Umbau mit einer Förderung in Höhe von rund 55.000 Euro aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ gefördert.

Die übrigen Kosten stemmt der SSC Schwerfen unter anderem durch ein Darlehen der NRW-Bank, aber auch durch Spenden, Sponsoring sowie – mit Unterstützung der benachbarten Vereine – einem erheblichen Anteil an Eigenleistungen. Die Vereine aus dem südlichen Stadtgebiet, der SC Bürvenich, der SV Sinzenich, der SSC Schwerfen, der SC Enzen-Dürscheven und die SG Eifelland, hatten sich zuvor für den Standort Schwerfen ausgesprochen. Die genannten Vereine werden die neue Sportanlage zukünftig auch nutzen.