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Festliche Klänge eröffnen Kleine Bühne im Kurpark Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Dank an Stifterin des Konzertflügels Renate Ott – Mit einem festlichen Konzert hat die Kleine Bühne im Kurpark ihre Wiedereröffnung gefeiert.  Rund 150 Besucher erlebten ein erstklassiges Programm von Mitgliedern des Bad Neuenahrer QuAHRtetts. Von Bachs „Air“ über Beethovens „Thema aus Sinfonie Nr. 5“ und Wagners „Romanze“ bis hin zu Mozarts „Rondo Alla Turca“ und „Süßer Freund“ aus Schumanns Liederkreis reichte das vielfältige Repertoire von Roman Brnčić (Violine 1), Enrique Carlsson (Violine 2), Katsiaryna Yazhova (Klavier) und Louiza Bardan (Gesang). Das Publikum zeigte sich begeistert und entließ die Musiker nicht ohne eine Zugabe.

Die Kleine Bühne im Kurpark wurde von der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler provisorisch wieder hergerichtet. „Beim Wiederaufbau reden wir fast ausschließlich über Sachgegenstände wie Gebäude, Straßen und Brücken. Aber zum Wiederaufbau gehören vor allem die Menschen, die ihn leisten. Kultur trägt wie vieles andere Schöne im Leben dazu bei, sich daran sozusagen wiederaufzubauen. In diesem Sinne freuen wir uns, dass die Kleine Bühnen nun wieder für Kulturveranstaltungen zur Verfügung steht“, sagte Bürgermeister Guido Orthen in seinen Begrüßungsworten.

Ein besonderes Dankeschön richteten Guido Orthen und Jan Ritter, Geschäftsführer der Marketing GmbH, an Renate Ott. Sie spendete den Flügel, der zentrales Instrument bei den Konzerten im Park ist. Der Flügel ist eine regelrechte Antiquität der Firma „Carl Mand Coblenz“. Die letzten Instrumente hat die Firma 1925 gebaut. „Das Instrument ist zwar mindestens rund 100 Jahre alt, die Tonqualität ist aber laut unseren Musikern nach wie vor gut“, so Ritter. „Damit kommen wir in Sachen Piano vorerst zurecht und freuen uns nun auf die anstehenden Konzerte im Rahmen der Uferlichter.“

 

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Hilfe für die Ukraine – Drehleiter aus Nordrhein-Westfalen geht an ukrainische Feuerwehr

Region/Düsseldorf – NRW Minister Reul: Uns geht es gut, aber zwei Flugstunden entfernt brennt es lichterloh. Wir stehen an der Seite der Ukraine. Innenminister Herbert Reul hat am heutigen Dienstag, 29. November 2022, gemeinsam mit André Kuper, Präsident des Landtags, ein Feuerwehrfahrzeug mit Drehleiter an die Ukrainehilfe Delbrück übergeben. „Uns geht es gut, aber zwei Flugstunden entfernt brennt es lichterloh. Wir stehen an der Seite der Ukraine und unterstützen deshalb auf vielfältige Weise. Und das werden wir auch weiterhin tun, solange es nötig ist“, sagte Innenminister Herbert Reul.

Die Drehleiter ist eine Spende der Freiwilligen Feuerwehr Jüchen und wird Teil eines Hilfskonvois sein, der noch in diesem Jahr in die Ukraine fährt. Neben weiteren Fahrzeugen werden auch technische Geräte, Ausrüstung und medizinisches Material transportiert. Bei der Übergabe der Drehleiter am nordrhein-westfälischen Innenministerium war auch die Generalkonsulin der Ukraine, Iryna Shum, anwesend und bedankte sich stellvertretend für die Spende an ihr Land.

„Die aktuelle Lage in der Ukraine fordert mehr denn je unsere Unterstützung. Die russischen Raketen-Angriffe bringen Tod und Zerstörung in allen Städten und Regionen des Landes. Die Menschen dort brauchen Hilfe. Ich danke der Delbrücker Ukrainehilfe und allen, die es möglich gemacht haben, dass wir der Ukraine Hilfsmittel und Feuerwehrfahrzeuge zur Verfügung stellen können“, sagte André Kuper, Präsident des Landtags.

Die Delbrücker Ukrainehilfe organisiert unter Beteiligung der Feuerwehr Delbrück aktuell den sechsten Konvoi in die Ukraine. Hilfsorganisationen wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz sowie andere Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern sind an der Aktion beteiligt. So stellen auch die Feuerwehren in Bochum und Bünde Fahrzeuge für die Ukraine bereit. Diese werden dort ebenso wie Ausrüstung, technische Geräte und medizinisches Material dringend benötigt. „Solche Aktionen beweisen, wie eng wir mit der Ukraine verbunden sind“, sagte Innenminister Reul. „Ich habe die große Hilfsbereitschaft und das ehrenamtliche Engagement der Menschen in Nordrhein-Westfalen bereits vielfach erlebt; zuletzt nach der Flutkatastrophe 2021. Das macht mich unheimlich stolz.“ In Lwiw (Lemberg) wird das Delbrücker Team die Hilfsgüter dem stellvertretenden Regionalkommandanten der Feuerwehr übergeben. Dieser wird die Fahrzeuge je nach Bedarf an die ukrainischen Feuerwehren weitergeben. Aktuell ist geplant, die Drehleiter in Butcha oder Irpin einzusetzen. Dort nahmen russische Truppen etwa 600 Feuerwehrfahrzeuge an sich oder zerstörten sie.

Zwei Mal fuhr das Delbrücker Team bisher selbst in die Ukraine und übergab die Hilfsgüter vor Ort. Die anderen Konvois wurden mithilfe von Feuerwehren in Polen organisiert. Aus Nordrhein-Westfalen gingen bislang etliche Feuerwehrfahrzeuge samt technischem Gerät an die Ukraine. Das Institut der Feuerwehr mit Sitz in Münster stellte insgesamt 16 Fahrzeuge zur Verfügung.

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ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring 2023 – Der Vorverkauf für 2023 startet am 30. November 2022

Nürburg/KölnPünktlich zur Weihnachtszeit eröffnet der Vorverkauf für das Rennen des Jahres. Tickets sind ab dem 30. November 2022 erhältlichDarauf haben viele Fans der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring gewartet, jetzt ist es endlich soweit: Ab dem 30. November 2022 sind Tickets für das Highlight des Jahres vom 18. bis 21. Mai 2023 erhältlich.

Zeitgleich startet auch der Vorverkauf für die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (22. bis 23. April 2023), die einen Monat vor den 24h erneut den Prolog auf der legendären Nordschleife markieren. Die Preisstruktur konnte im Vergleich zum Vorjahr weitgehend beibehalten werden. Auch wer sich erst später zum Besuch der Hatz durch die grüne Hölle entscheiden möchte, hat noch ein wenig Zeit: Der Vorverkauf für die 24h Nürburgring endet am 09. Mai. Aber auch an den Tageskassen sind die Tickets für beide Veranstaltung wie gewohnt erhältlich.

Alles Wichtige zu den Tickets inklusive Direktlinks zum Webshop gibt es auf der 24hHomepage unter www.24hrennen.de/ticketbestellung.
Gut eine Woche früher als im aktuellen Jahr werden die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring im kommenden Jahr die Nordschleife zum Toben bringen. Das liegt daran, dass auch 2023 wieder Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 18. Mai) als beweglicher Feiertag für das lange Eventwochenende genutzt wird. So sind die 24h auch im kommenden Jahr wieder der perfekte Rahmen für einen erweiterten Vatertagsausflug.

Und wer einen Monat zuvor am 21. bis 23. April noch nichts vorhat, der wird ebenfalls am Nürburgring bestens unterhalten, denn an diesem Datum stehen die 24hQualifyiers auf dem Programm. Für beide Events werden auch Camping und Parkflächen rund um den Nürburgring für Übernachtungsbesucher geöffnet bei den 24h natürlich traditionell rund um die ganze Strecke. Hier sind die Tickets
erst vor Ort erhältlich und werden direkt bei der Einfahrt zu den Bedarfscampingplätzen und Zuschauerparkplätzen verkauft. Die persönliche Eintrittskarte gibt es natürlich wie gehabt im
OnlineShop des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de

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Bundesweite Weihnachtsaktion des Hilfswerks Adveniat in Trier gestartet

Region/Trier – Mit einem Gottesdienst am ersten Advent, dem 27. November ist im Trierer Dom die bundesweite Weihnachtsaktion des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat gestartet. Den Eröffnungsgottesdienst unter dem Motto „Gesundsein fördern“ feierte Bischof Dr. Stephan Ackermann gemeinsam mit den Bischöfen Eugenio Coter und Pascual Limachi aus Bolivien, Adveniat-Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Dr. Martin Maier SJ und zahlreichen Gästen aus Lateinamerika und der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Bolivien, das Partnerland des Bistums Trier, und Guatemala sind die diesjährigen Beispielländer der Weihnachtsaktion der Katholischen Kirche. Mit der offiziellen Eröffnung starten zugleich viele Solidaritäts-Initiativen und Veranstaltungen in den Pfarreien und Einrichtungen im Bistum Trier und bundesweit.

Bischof Ackermann begrüßte im Dom besonders die Gäste aus Bolivien und Guatemala – die zum Teil schon seit dem 19. November im Bistum zu Gast sind und von ihrer Arbeit berichten – sowie die vielen Engagierten in der Partnerschafts- und Eine-Welt-Arbeit. Zu den Gästen gehörten auch Vertretungen des öffentlichen und politischen Lebens, darunter die Ministerpräsidentin des Saarlands, Anke Rehlinger, und Abgeordnete der Landtage und des Bundestages.

In seiner Predigt nahm der Bischof die Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer gedanklich mit in ein abgelegenes Dorf am Rio Marmoré im Amazonasgebiet, das eines der Besuchsziele seiner letzten Bolivien-Reise war. Die Arbeit der dortigen Caritas stehe für ihn für das diesjährige Adveniat-Leitwort „Gesundsein fördern“. „Wir durften in Bolivien konkret erleben, wie kirchliche Akteure zur Gesundheitsversorgung in Lateinamerika beitragen“, sagte Ackermann. Zusammen mit den persönlichen Schilderungen der anwesenden Ordensschwester Geanni Ramos, die sich in Guatemala in der Kleinkind-Pastoral engagiert, werde die „elementare Notwendigkeit“ von Gesundheitsvorsorge für ein menschenwürdiges Leben auf der Südhalbkugel deutlich. Angesichts dieser Situation sei es „eine Frage der Gerechtigkeit innerhalb unserer Weltgemeinschaft“, zu helfen, sagte der Bischof. Und nicht umsonst gehöre die Forderung für ein „Gesundes Leben für alle“ zu den 17 großen Zielen der Vereinten Nationen.

Mit Blick auf die christliche Botschaft könne Jesus zwar nicht auf einen „Gesundheitsapostel“ reduziert werden und müsse im Licht seiner Verkündigung des Heils, die über die körperliche Gesundheit hinausgeht, gesehen werden. Dennoch „sind die Heilung und das Heil, die Jesus bringt, nicht abstrakt, sondern haben ihren Anfangspunkt immer in unserer konkret menschlich-sinnlichen Erfahrungswelt. Ihr Ziel weist allerdings weit über unser enges, begrenztes Leben hinaus“, betonte Ackermann. Die Evangelien zeigten, wie beides zusammengehöre und „Jesus der Arzt und Heiland für Leib und Seele ist“. Der Aufruf Jesu „Seid wachsam!“ aus dem Tagesevangelium bedeute für ihn, so der Bischof, aufmerksam zu bleiben und „die kleinen Dinge, die kleinen Aktionen, unspektakulären Hilfestellungen und Einsätze“ nicht zu verachten, auch wenn sie vermeintlich nicht reichten, die Welt zu retten. „Aber in der Kraft Gottes können auch die kleinen Dinge, können unsere kleinen Kräfte gute Wirkung entfalten und dazu beitragen, dem großen Heil Gottes den Weg zu bereiten.“

Adveniat-Geschäftsführer Pater Dr. Martin Maier, Bischof Eugenio Coter aus Bolivien und Ludwig Kuhn von der Diözesanstelle Weltkirche des Bistums entzündeten anschließend die Adveniat-Aktionskerze, deren Wärme und Licht den Solidaritätsgedanken in viele Pfarreien und Einrichtungen tragen solle. Adveniat-Partner aus Bolivien und Guatemala sowie Vertretungen von Gesundheitsberufen und Partnerschaftsinitiativen trugen ihre Fürbitten vor und brachten dazu je ein Zeichen vor den Altar: einen Suppentopf als Symbol für die Solidarität mit Bedürftigen in Lateinamerika, einen Strauß Heilkräuter für den weltweiten Zugang zur heilenden Kraft der Natur und der modernen Medizin, einen Rollstuhl als Zeichen für die Pflege kranker Menschen und das Pflegepersonal, ein Stethoskop als Symbol für die Ärzte und medizinischen Dienste, eine Sauerstoffflasche als Verweis auf die unter der Pandemie Leidenden und eine Laterne mit dem Friedenslicht aus Bethlehem, mit dem die Pfadfinder für Frieden und Gerechtigkeit beteten.

„Ich begleite die Weihnachtsaktion, weil ich meine Arbeit im Amazonas-Regenwald nur wegen der Hilfe von Adveniat machen kann“, sagte Bischof Coter zu den Gläubigen im Dom. „Ich bin Zeuge dafür, dass Ihre Spenden ankommen und uns erlauben, denen zu helfen, die es am nötigsten haben. Säen Sie mit Ihrer Hilfe weiterhin eine bessere Welt“, appellierte der Bischof und bedankte sich für die Spenden. Bischof Ackermann dankte den Gästen für ihr Zeugnis-Geben davon, was die Adveniat-Hilfe bewirken könne. Er lud alle zur anschließenden Eröffnungsfeier in die ehemalige Reichsabtei St. Maximin ein, in der das Gespräch und die Begegnung mit den Gästen aus Lateinamerika, den politischen und gesellschaftlichen Repräsentantinnen und Repräsentanten und Vertreterinnen und Vertretern von Eine-Welt-Initiativen im Mittelpunkt standen.

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„Unverzichtbar für 200.000 Menschen“

Bad Münstereifel – Rotes Kreuz im Kreis Euskirchen mit rund 7500 Mitgliedern zog in seiner Jahreshauptversammlung in der Münstereifeler Konvikt-Kapelle eine eindrucksvolle Leistungsbilanz – 10.343 Blutspender, 398 Erste-Hilfe-Kurse, 1878 betreute Kindergartenkinder, 1481 Flüchtlinge, 6478 Kursteilnehmer im Familienbildungswerk.

Die Münstereifeler Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian erinnerte an die Übernahme der kommunalen Kindergärten in der Kurstadt durch das Rote Kreuz 2010 und freute sich, dass „ihr“ Stadtrat dem DRK-Kreisverband erst unlängst ein Grundstück am Blankenheimer Weg zu Verfügung gestellt habe, um dort ein Schulungsgebäude zu errichten. Foto: Markus Ramers/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Hundert Delegierte aus den elf Rotkreuzortsvereinen, dazu Schirmherr und Landrat Markus Ramers und die Bad Münstereifeler Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian kamen am Freitagabend in der ehemaligen Konvikt-Kapelle zur Jahreshauptversammlung des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen zusammen.

Ein einsatzreiches Jahr 2021/2022 mit Corona-Prophylaxe, Flutkatastrophe, Flüchtlingsunterbringung und Betreuung stand im Mittelpunkt. Außerdem eine expandierende Kindergartenlandschaft, in der über 1800 „Pänz“ unter der Fürsorge des Roten Kreuzes stehen. „Wir sind mit 34 Einrichtungen der größte Kindergartenträger im Kreis Euskirchen“, so Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker. „Und unser wichtigster und verlässlicher Partner im Katastrophenschutz“, so Landrat Markus Ramers für die Kreisverwaltung.

Ganz nebenbei ist das Rote Kreuz mit einem jährlichen Haushaltsvolumen jenseits der 40 Millionen Euro und 1021 hauptberuflichen und 1024 ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie 50 Auszubildenden in verschiedenen Berufen und Tätigkeitsfeldern eine der bedeutendsten sozialen Institutionen, ein großer Arbeitgeber und bedeutender Ausbildungsbetrieb.

Stolz auf konkurrenzloses Miteinander

Karl-Werner Zimmermann, der Kreisvorsitzende der Sozial- und Blaulichttruppe, verhehlte seinen Stolz nicht auf „seine“ jeweils rund tausend Haupt- und Ehrenamtlichen. Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker begründete auch, warum der Rotkreuz-Kreisverband so geschlossen und effektiv auftritt: „Bei uns arbeiten Haupt- und Ehrenamtliche nicht gegeneinander, sondern Hand in Hand und mit gleichen Zielen!“ Darum beneide mancher andere Kreisverband die Kameraden im Kreis Euskirchen.

Das Rote Kreuz sei für die knapp 200 000 Menschen, die dort leben, nahezu unverzichtbar, so Landrat und Schirmherr Ramers. Vorsitzender Karl-Werner Zimmermann nannte einige Aufgabengebiete vom Babyschwimmen, Kindergartenplätzen und Offenen Ganztagsschulen über Blutspende, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Erwachsenenbildung und Seniorenbetreuung bis hin zum Rotkreuzmuseum für humanitäres Völkerrecht in Vogelsang.

Bei den Ehrungen gab es stehende Ovationen für den bis vor wenigen Wochen noch amtierenden Mechernicher Rotkreuz-Schatzmeister Johann Beul, der auf 50 Jahre aktive Rotkreuz-Jahre zurückblickt. Ebenso Ferdinand Keppler vom DRK-Ortsverein Blankenheim. Ebenfalls besonders herzlich fiel die Gratulationscour für den langjährigen Rotkreuz-Kreisvorsitzenden Erwin Doppelfeld aus Kreuzweingarten aus.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Thomas Moll, Heinz Friedenstab, Irmgard Friedenstab und Doris Hannig vom Ortsverein Euskirchen geehrt, ebenso Thomas Pett und Stephan Schumacher vom Ortsverein Kall. Der Rotkreuz-Kreisverband selbst wurde auch ausgezeichnet – und zwar zum wiederholten Mal von der Bertelsmann-Stiftung und diesmal dauerhaft als „familienfreundlicher Arbeitgeber“.

Diesmal wolle er sich sparen, den insgesamt 7500 Rotkreuz-Mitgliedern im Kreis Euskirchen ein ruhigeres Jahr zu wünschen als die turbulenten und auch einsatzmäßig anstrengenden vergangenen Jahre. „Das habe ich schon die letzten zehn Jahre getan – und hinterher ist es noch turbulenter geworden, als zuvor“, so Geschäftsführer Rolf Klöcker.

Diesmal zeichnen sich einige neue Herausforderungen bereits ab: Im Januar werde man die frühere Eifelhöhenklinik Marmagen als Unterkunft für bis zu 750 Flüchtlingen betreuen: „Dafür brauchen wir 70 zusätzliche hauptamtliche Mitarbeiter“, so Rolf Klöcker.

Außerdem plane man den Bau und die Erweiterung weiterer Kindertagesstätten. In Blankenheim entstehe ein fünfgruppiger neuer Kindergarten, die DRK-Kita in Nöthen (Stadt Bad Münstereifel) solle um eine Gruppe erweitert werden.

Eine Menge neuer Kindergärten

In Olef sei ein fünfgruppiger neuer Kindergarten geplant, in Gemünd eine viergruppige neue Kindertagesstätte im früheren Kino im Hinterland der Dreiborner Straße. Sie soll die beiden bei der Flut in Mitleidenschaft gezogenen früheren DRK-Kindergärten ersetzen. Ebenfalls zeitnah erarbeitet das Rote Kreuz eine Broschüre und Online-Infos über das Verhalten bei Katastrophenfällen.

Neuwahlen waren dieses Jahr nicht vorgesehen. Große Freude herrschte über den erneut vom Roten Kreuz selbst mit Hilfe der Redakteurin Steffi Tucholke von der Mechernicher Agentur ProfiPress und der Grafikerin Kathrin Wallraff von Wallraff druck & design in Gemünd erstellten Jahresbericht 2021/22. Die druckfrischen Exemplare wurden am Freitagabend in der Konvikt-Kapelle verteilt.

In der 120seitigen reich illustrierten Leistungsbilanz ist die Statistik der beiden Berichtsjahre als eindrucksvolle Grafik mit vielen Ikons und Zahlen wiedergegeben. Daraus ergeben sich unter anderem 6.478 Kursteilnehmer im Familienbildungswerk, 2.516 Kursteilnehmer in der Bildungsakademie, 561 in Offenen Ganztagsschulen betreute Kinder, 1.878 Kita-Kinder, 894 Hausnotrufkunden und 34 Kindertageseinrichtungen.

Das Rote Kreuz betreibt derzeit drei Rettungswachen, hat 5.027 Fördermitglieder, vier Einsatzeinheiten und 22 Fahrzeuge im sozialen Fahrdienst, es betreut 1.481 Flüchtlinge, verzeichnete 4.040 Beratungen und 10.343 Blutspender, darunter 863 Erstspender, gab 60.996 Corona-Hotline-Beratungen und 398 Erste-Hilfe-Kurse mit 4.382 Teilnehmern.

 

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Kein Baukindergeld mehr für Familien

Ahrweiler/Mayen – Mechthild Heil MdB (CDU) kritisiert Förderstopp des Bundes – Gerade in ländlichen Regionen wie in den Landkreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz planen viele Familien ein Eigenheim. Bauplätze sind hier noch erschwinglicher als in den Ballungszentren, dennoch steigen die Kosten enorm. Es wird für Familien daher immer schwieriger, Eigentum zu erwerben. „Deshalb ist die Förderung über ein Baukindergeld so wichtig. Und das hat gerade in unseren ländlichen Räumen, wo sonst viele Familie wegziehen, zu einer positiven Entwicklung und Verjüngung geführt“, führt dazu die heimische Bundestagsabgeordnete, Mechthild Heil (CDU), aus. Sie ist auch Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtent­wicklung, Bauwesen und Kommunen.

Die Familien der Region hätten sich auf die zugesagte finanzielle Förderung bis Ende 2023 verlassen, so Heil. Nun aber hat die Ampel-Regierung in den Haushaltsberatungen die Mittel für das Baukindergeld um über 18 Millionen Euro gekürzt und schließt das Programm sogar zum Ende des Jahres – vorzeitig! Das erinnere an die „Vollbremsung“ der KfW-Förderung Anfang des Jahres. Bis zu 20.000 Familien, die an das Baukindergeld sicher geglaubt hatten, werden nun leer ausgehen. Hunderttausende Familien konnten sich mit dem Baukindergeld den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen. Für einige Tausend droht dieser Traum nun zu zerplatzen, weil die Förderung als fest eingeplanter Finanzierungsbaustein wegbricht. Dass die Ampel Familien im Regen stehen lässt, ist bitter und zerstört erneut Vertrauen in Politik. Zumal es oftmals unverschuldet zu einem späten Einzug kommt, denn der Handwerkermangel und Materialengpässe verzögern die Pläne.

Vor allem mache die Bundesregierung mit dieser Entscheidung auch deutlich, dass Eigentumsbildung bei ihr keine Priorität hat. Bauministerin Klara Geywitz (SPD) lasse darüber hinaus das notwendige Engagement vermissen, um die dringend benötigte Schaffung von mehr Wohnraum zu unterstützen. „Als Union haben wir schon vor Monaten ein umfassendes und detailliertes Maßnahmenpaket in den Deutschen Bundestag eingebracht, um mehr Menschen ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Die Ampel hat unseren Antrag abgelehnt und torpediert mit ihrer jetzigen Entscheidung auch noch jegliche Eigentumsbildung“, so Mechthild Heil abschließend.

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Wiederaufbau im Eifelkreis Bitburg-Prüm – 1,3 Mio. Euro für die Sanierung von zwei Bädern in Prüm

Prüm/Mainz – RLP Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass der Zweckverband Freizeitbad Kur-Center Prüm und die Verbandsgemeinde Prüm insgesamt 1.305.000 Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ erhalten. Für die Sanierung des Freizeitbades im Kurcenter Prüm erhält der Zweckverband 1.114.000 Euro. Die Verbandsgemeinde Prüm bekommt für die Sanierung des Waldschwimmbades 191.000 Euro.

„Der Zweckverband Freizeitbad Kur-Center Prüm möchte die bewilligten Mittel in Höhe von 1.114.000 Euro dafür einsetzen, dass das Freizeitbad schnellstmöglich wieder geöffnet werden kann. Damit erhalten die Besucher aus der ganzen Region wieder eine Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und ihre Freizeit dort zu verbringen. Gerade für die Schülerinnen und Schüler aus dem unmittelbaren Umfeld ist das Bad für den Schwimmunterricht von besonderer Bedeutung“, so Minister Ebling.

Bei der Hochwasserkatastrophe 2021 wurde der Technikkeller des Kurcenter-Freizeitbads in Prüm zerstört. Das Wasser stand dort bis zu 1,30 Meter hoch, wodurch die gesamte Gebäudetechnik sowie Teile des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch das Gebäude und die Außenanlage des Waldschwimmbades in Prüm wurden von den enormen Wassermassen der unmittelbar angrenzenden Prüm überschwemmt. Hierbei wurde insbesondere der Installationskeller komplett überflutet.

„Die Verbandsgemeinde Prüm möchte die zur Verfügung gestellten 191.000 Euro dazu nutzen, das Waldschwimmbad wiederherzustellen. Die öffentliche Badeanstalt dient regionalen Besucherinnen und Besuchern als Erholungs- und Freizeiteinrichtung und hat auch für den Tourismus der Region eine wichtige Bedeutung“, so Minister Ebling.

Mit dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ von Bund und Ländern werden Mittel zur Beseitigung der durch den Starkregen und das Hochwasser vom 14. und 15. Juli 2021 entstandenen Schäden bereitgestellt. Das Sondervermögen geht auf einen gemeinsamen Beschluss von Bund und Land zurück. Bislang wurden für die öffentliche Infrastruktur Fördermittel in Höhe von 257,3 Millionen Euro aus dem Aufbauhilfefonds bewilligt.

„Auch in Zukunft wird das Land die Wiederherstellung kommunaler Einrichtungen, wie beispielsweise Schulen, Kindergärten und Bürgerhäuser, weiter unterstützen und den Kommunen vor Ort beim Wiederaufbau zur Seite stehen“, betonte Minister Ebling.

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Wittlicher Dr. Oetker Tiefkühlwerk unterstützt den Katastrophen-Schutz

Wittlich – Mobile Warnanlagen für Feuerwehren – Als Reaktion auf die Flutkatastrophe 2021 hat die Bielefelder Oetker-Gruppe Soforthilfen im Wert von insgesamt 500.000 Euro bereitgestellt. Einen Großteil der Summe hat die Gruppe für akute Hilfen der Betroffenen sowie der unzähligen freiwilligen Helfer bereitgestellt. In enger Abstimmung mit Vertretern der Stadt Wittlich, wo sich das größte Tiefkühlwerk von Dr. Oetker befindet, kommt ein weiterer Teil dem Katastrophenschutz zugute, um zukünftig besser auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet zu sein.

Am 16. November überreichten Elisa Marx und Norbert Dany von Dr. Oetker Wittlich dem Landrat des Landkreises Bernkastel-Wittlich, Gregor Eibes, sowie den anwesenden Feuerwehren der Stadt Wittlich, der Verbandsgemeinden Wittlich-Land, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach und Thalfang sowie der Einheitsgemeinde Morbach in einem symbolischen Akt insgesamt zehn mobile Warnanlagen der Firma Hörmann Warnsysteme. Diese Anlagen kommen an Feuerwehr- und Katastrophenschutzfahrzeugen zum Einsatz und ermöglichen eine pragmatische Information der Bevölkerung. Im Katastrophenfall werden künftig die mobilen Anlagen auf den Autos platziert, die durch den Landkreis fahren und die Bürger mit individuellen Ansprachen warnen. Die Anlagen haben eine optimale Durchdringung und erreichen auch Personen, die in hohen Geschossen wohnen.

Gregor Eibes bedankte sich im Namen des Landkreises: „Die Oetker-Gruppe und speziell Dr. Oetker in Wittlich ist bekannt für ihr soziales Engagement. Zum einen für ihre Mitarbeitenden aber auch für ihren Einsatz in unserer Region. Die Flutkatastrophe hat viele persönliche Schicksale gefordert, daher war es Dr. Oetker und uns ein großes Anliegen, einen Teil der Spendensumme für den Katastrophenschutz zu verwenden. Herzlichen Dank an Dr. Oetker für die Unterstützung und die unkomplizierte Abwicklung.“

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Communio in Christo feierte Gründungs-Gedenktag in der Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist

Mechernich – Zahlreiche Glückwünsche für den neuen Generalsuperior Jaison Thazhathil und seinen Stellvertreter Manfred Lang – Gedenken an das Lebenswerk von Mutter Marie Therese und den verstorbenen Generalsuperior Karl-Heinz Haus. Für einen Christen ist es eine Feststellung, die traurig macht, die weh tut, sehr sogar. „Wenn wir heute in der Öffentlichkeit nach der Kirche fragen, sind die ersten Worte, die den Menschen in den Sinn kommen, Kirchenaustritt, Kirchenschließung, Skandal und Missbrauch“, sagt Jaison Thazhathil. Das war einmal anders. Es gab Zeiten, da haben die Menschen mit Kirche Gutes verbunden. „Sakramente, Segnungen, Prozessionen, Kapellen und Wallfahrten“, so der neue Generalsuperior der Communio in Christo, der in seiner Predigt zur Feier des Gründungsgedenktags aber keinesfalls in Mutlosigkeit verfiel.

Der Mechernicher Ex-Vizebürgermeister und jetzige Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth (v.l.) und Stadtdezernent und Kämmerer Ralf Claßen gratulieren Generalsuperior Jaison Thazhathil und seinem Stellvertreter Diakon Manfred Lang, rechts der dritte Geistliche der neuen Führungsriege des Ordo Communionis in Christo, Pater Rudolf Ammann ISch. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Im Gegenteil: Im Geiste von Mutter Marie Therese hatte er Mut machende Worte für die Gläubigen in der gut gefüllten Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist. „Liebe Schwestern und Brüder, trotz der geänderten Wahrnehmung bleibt die Kirche heilig, weil sie von Gott ist“, so Jaison Thazhathil weiter: „Aber Gott muss seine Kirche durch Menschen führen, die fehlbar und ohnmächtig sind, die unsere Unterstützung brauchen. Das ist es, was Mutter Marie Therese sagt: Die Communio in Christo ist eine Hilfe und Stütze für die Kirche, besonders in dieser Zeit. Ein Angebot aus Mechernich an die deutsche Kirche und die Kirche weltweit.“

Zum Gründungsgedenktag der Communio in Christo feierte der neue Generalsuperior Jaison Thazhathil gemeinsam mit seinem Stellvertreter Diakon Manfred Lang (2.v.l.), mit Spiritual Pater Rudolf Ammann ISch (l.), Hausherr Pfarrer Erik Pühringer (r.), zahlreichen weiteren Konzelebranten und Gläubigen Eucharistie in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Modellhaftes Bild der Kirche im Kleinen

Auch sein Stellvertreter, Diakon Manfred Lang, hatte in seiner Begrüßung klar festgestellt, dass sich die von Mutter Marie Therese gegründete Communio in Christo als Bestätigung des geistgewirkten Zweiten Vatikanischen Konzils, als modellhaftes Bild der Kirche im Kleinen verstehe. „Außerdem sei sie das Instrument in der Hand des Papstes, um Kirche und Welt aus der gegenwärtigen Krise zu führen, so die Mystikerin Mutter Marie Therese, die bereits vor 40 Jahren in ihren Gottesbegegnungen Krise und Niedergang von Kirche und Glauben voraussah“, so Manfred Lang weiter, der zuvor an den am 17. Januar verstorbenen Generalsuperior Karl-Heinz Haus erinnert hatte.

Vor ziemlich genau einem Jahr und einem Monat hatte der im November 2021 im Rahmen einer Spezialaudienz im Vatikan die Gründung der Communio in Christo persönlich in die Hände von Papst Franziskus übergeben.“ Er tat das, indem er dem Heiligen Vater die Ordensregel des Ordo Communionis in Christo, ein Begleitschreiben und das goldene Umhängekreuz übergab, das Mutter Marie Therese am 8. Dezember 1984 bei der Gründung in Mechernich getragen hatte.

Ein historischer Augenblick“, so der ständige Diakon. Generalsuperior Karl-Heinz Haus sei damit einem persönlichen Auftrag der charismatischen Gründerin nachgekommen, die 1994 verstorben war und in Mechernich beigesetzt wurde. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick berichtete in seinem Grußwort: „Generalsuperior Haus hat mir ein paar Tage später persönlich von seinen starken Eindrücken bei der Begegnung mit dem Heiligen Vater berichtet. Ich hatte den Eindruck, dass er sehr, sehr glücklich war. Als sei ihm eine Zentnerlast genommen – und nun alles auf den richtigen Weg gebracht. Nur wenig später starb dieser große Priester und Freund am 17. Januar und hinterließ eine Lücke, die nicht zu schließen sein würde.“

Ein Zeichen von Kontinuität

„Aber es musste weitergehen“, so der erste Bürger der Stadt Mechernich: „Zehn Monate später nun hat sich ein Generationswechsel an der Spitze des Ordo Communionis in Christo vollzogen.“ Jetzt sei es an Jaison Thazhathil, die Communio in Christo gemeinsam mit seinen vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern in die Zukunft zu führen.

Er ist, ebenso wie sein Stellvertreter Manfred Lang, von den weltweiten Mitgliedern des Ordo demokratisch in sein Amt gewählt worden. Nachdem er bereits 14 Jahre an der Seite von Karl-Heinz Haus gedient und gewirkt hat, ist seine Wahl somit auch ein Zeichen von Kontinuität. Für Diakon Manfred Lang tut er dies „auf dem festen Fundament des wichtigsten Gebotes, der Gottes- und Nächstenliebe.“

Aus eben dieser Nächstenliebe ist auch das Sozialwerk der Communio in Christo entstanden – mit einer Schwerstlangzeitpflege-Einrichtung, einem Hospiz und einem Seniorenheim. „Ich möchte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich dafür danken, dass sie das ganze Jahr über solch ein liebevolles Engagement an den Tag legen“, hatte Pater Rudolf Ammann, Spiritual der Communio in Christo, in seinen Eröffnungsworten betont. Zudem dankte er dem Hausherrn, Pfarrer Erik Pühringer, für seine Gastfreundschaft und dafür, dass er als Konzelebrant an der Eucharistiefeier teilnahm.

Es war ohnehin ein imposantes Bild im Altarraum, weil zahlreiche Geistliche gekommen waren, um mit der Communio in Christo zu feiern. So war zum Beispiel Pater Innocent Izuwanne CSSp, Provinzial der Spiritaner in Knechtsteden, angereist. Auch Paul Cyrus SDS, Superior von Steinfeld war zugegen. Er hatte den früheren Steinfelder Superior und in der Eifel sehr bekannten Pater Hermann Preußner SDS an seiner Seite. Darüber hinaus waren zahlreiche Nationen unter den Priestern vertreten – auch ein Ausdruck des weltweiten Wirkens der Communio in Christo.

Fürbitten in sechs Sprachen

Das sollte sich auch in den Fürbitten widerspiegeln. Sie wurden von Schwester Anima, Marie-Thérèse Dijkstra, Schwester Lidwina, Christiane Esmeier, Schwester Christy und von Hilde Bouschery in Englisch, Niederländisch, Polnisch, Deutsch, Malayalam und Französisch gehalten.

Für einen besonders festlichen Rahmen sorgten die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins „Eifelklang“. Unter der Leitung von Dominik Bützler brachten die rund 50 Musiker auf der Orgelempore die Missa Brevis von Charles Gounod und Ubi Caritas von Maurice Duruflé zu Gehör. Zudem unterstützten sie den Gesang der Gemeinde durch ihre Stimmgewalt.

Bevor diese beim Schlusslied „Eine große Stadt ersteht“ erneut zu hören war, hatte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Gelegenheit genutzt, in seinem Grußwort dem neuen Generalsuperior zu gratulieren und ihm die gewohnte Unterstützung der Stadt Mechernich zuzusagen. „Wir sind froh, sie in unserer Stadt zu haben“, stellte Dr. Hans-Peter Schick fest.

In eben diesem Mechernich hat Mutter Marie Therese die Communio in Christo gegründet. „In der jeder willkommen ist und in der sich jeder zu Hause fühlen soll, egal, ob Laien, Schwestern oder Priester, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Ordensgemeinschaft, Diözese, Land oder Sprache“, betonte Generalsuperior Jaison Thazhathil: „Denn die Communio bietet allen die Möglichkeit, ein Zuhause zu finden, einen Ort, an dem sie gemeinsam beten, den Glauben bezeugen und zusammenarbeiten können, ohne ihre Identität zu verlieren. Diese Möglichkeit ist das Neue an der Communio. Mit der Gründung der Communio durch göttliche Eingebung hat Mutter Marie Therese am 8. Dezember 1984 diese Möglichkeit in die Welt gesetzt, genauer gesagt, hier in Mechernich, und doch für den ganzen Globus.“

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Yoga im Winter – Kurse im Kurpark Bad Neuenahr ab Dezember

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die beliebte Yoga-Reihe im Kurpark geht im Winter weiter! Die ausgebildete Yoga-Lehrerin Jessica Lösch freut sich, ab Dezember, immer freitags um 15.30 Uhr, wieder zahlreiche Teilnehmer im Kurpark begrüßen zu dürfen. Das beheizte Sportzelt im Kurpark mit neuem Sportboden macht es hierbei möglich, dass die Yoga-Sessions der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH auch in den kalten Monaten stattfinden können. Den Auftakt macht dabei der zweite Dezember.

Yoga-Erfahrung ist nicht erforderlich. Das Tragen bequemer Kleidung und das Mitbringen einer Yoga-Matte oder eines Handtuchs wird empfohlen.

Die Kursgebühr beträgt 8,- € für eine Stunde Yoga im Park. Die Gebühr ist direkt bei der Kursleiterin zu entrichten. Für Inhaber einer gültigen Kulturkarte (erhältlich in der Tourist-Information im Kurpark) ist die Teilnahme kostenfrei. Gästekarteninhaber können zum ermäßigten Preis von 4,-€ teilnehmen.

Alle weiteren Infos finden Sie unter www.das-heilbad.de.