Kategorien
News

Starkregenkarte der Stadt Meckenheim ist jetzt online

Meckenheim – Stadt Meckenheim informierte vorab in mehreren Bürgerdialogen. Kurz nach der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 war die Stadt Meckenheim in mehreren Bürgerdialogen auf die Betroffenen der Flut zugegangenen. Nun hat die Verwaltung diese Reihe fortgesetzt und im Rahmen zweier Veranstaltungen in der Meckenheimer Schützenhalle und jüngst in der Mehrzweckhalle von Altendorf die Starkregenkarte der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie enthält ein digitales Geländemodell, anhand dessen sich in verschiedenen Rechenläufen Starkregenereignisse simulieren lassen.

Die Starkregenkarte ist ab sofort auf der Homepage der Stadt Meckenheim online abrufbar unter: www.meckenheim.de.
Der direkte Link zur Starkregenkarte lautet: https://mapview.hydrotec.de/models/Meckenheim-N100/viewer/index.html.

Neben der Verwaltungsspitze sowie Fachleuten des Erftverbandes und des Wiederaufbau-Teams des Rhein-Sieg-Kreises hatten Experten der Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH aus Aachen über die Ergebnisse ihrer bisherigen Arbeit und die daraus resultierende Starkregenkarte informiert. Die Firma war im Zuge des verheerenden Hochwasserereignisses mit einer Gewässerbegehung und der Erstellung einer Starkregenkarte beauftragt worden.

Kategorien
News

1,2 Millionen Euro weniger Zuweisungen des Landes – In Mendig ist man enttäuscht

Mendig – Verbandsgemeinde Mendig sowie deren Stadt und Ortsgemeinden kritisieren geschlossen die Neufassung des Kommunalen Finanzausgleiches. Die Finanzbeziehungen zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und seinen Kommunen werden ab Anfang 2023 auf eine neue Grundlage gestellt, weil die kommunale Finanzausstattung nach bisheriger Art zu gering und verfassungswidrig ist. „Herausgekommen ist allerdings eine Reform, die zahlreichen Kommunen Gelder entzieht, statt sie zu stärken und mit erzwungenen Steuererhöhungen zu Lasten der Einwohner und Unternehmen verbunden ist“, ordnet Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, insgesamt die finanziellen Einbußen für die Verbandsgemeinde, die zugehörige Stadt Mendig sowie die Ortsgemeinden Bell, Thür, Rieden und Volkesfeld ein. Die Debatte über das Gesetz zur Neuregelung des kommunalen Finanzausgleichs war wesentlicher Diskussionspunkt der Bürgermeisterkollegen und Beigeordneten in der Verbandsgemeinde Mendig während der diesjährigen Klausurtagung.

Unisono kritisieren die Stadt- und Ortsbürgermeister die zwischenzeitlich beschlossenen Neuregelungen. Sie wollen ab dem kommenden Jahr die Verschlechterungen durch das neue Landesfinanzausgleichsgesetz nicht hinnehmen und fordern deutliche Verbesserungen und eine gerechtere Verteilung der Mittel. Der Verwaltungsgerichtshof Rheinland-Pfalz hat bereits 2020 das Landesfinanzausgleichsgesetz erneut für verfassungswidrig erklärt und festgestellt, dass die Finanzausstattung der rheinland-pfälzischen Kommunen durch das Land unzureichend ist. Den Kommunen müssen für ihre kommunale Aufgabenerfüllung aufgabenadäquate Finanzmittel bereitgestellt werden – so der Tenor.

Das Land hat nun reagiert und führt eine komplette Neuordnung des Kommunalen Finanzausgleiches durch. Mit einer Neufassung des Landesfinanzausgleichsgesetzes wird das bisherige Steuerverbundsystem auf ein bedarfsorientiertes Ausgleichssystem umgestellt. Die kommunalen Spitzenverbände kommen jedoch zum Ergebnis, dass der vom Land hierfür festgelegte Mindestfinanzbedarf zu niedrig angesetzt ist und zusätzlich zur Verfügung gestellte Finanzmittel aus den ohnehin den Kommunen zustehenden Mitteln stammen.

Nivellierungssätze – diesen Begriff wird man in den nächsten Wochen und Monaten häufiger im Zuge der anstehenden Haushaltsberatungen hören. Einfach erklärt: Durch das System des Kommunalen Finanzausgleichs sind die Kommunen praktisch gezwungen, ihre Hebesätze für die Gemeindesteuern zu erhöhen. Und letztere sollen nach dem Willen der rheinland-pfälzischen Landesregierung steigen: Bei der Grundsteuer B um stolze 100 Punkte auf 465 Prozent, für die Grundsteuer A um 45 Punkte auf 345 und bei der Gewerbesteuer um 15 Punkte. In Zeiten steigender Energiekosten führt dies zu einer weiteren finanziellen Belastung für die Bürgerinnen und Bürger. Nicht nur die Grundstücksbesitzer müssen die erhöhte Grundsteuer zahlen, sondern über die Nebenkosten-Abrechnungen auch die Mieterinnen und Mieter. Darüber hinaus ist in den Folgejahren bedingt durch die Grundsteuerreform und Anpassung der Einheitswerte mit weiter steigenden Grundsteuern zu rechnen.

Scharfe Kritik gibt es daher jetzt aus dem Reigen der Bürgermeisterkollegen und Beigeordneten. Aus Mainz heißt es, dass Städte, Kreise und Gemeinden 275 Millionen Euro mehr vom Land als im Jahr 2022 erhalten. Das hört sich zunächst gut an, doch bei genauer Betrachtung ist dies Augenwischerei. Verschwiegen wird nämlich, dass die Großsumme in Höhe von 170 Millionen Euro die sogenannten finanzstarken Kommunen aufbringen müssen, denen genau diese Summe abgezogen wird. Auf Grundlage des Urteils stellt das Land ferner lediglich ca. 195 Mio. Euro Schlüsselzuweisungen mehr für ca. 800 Kommunen in den Landeshaushalt ein. Davon kommen alleine 143 Millionen aufgrund der Gewerbesteuermehreinnahmen von Biontech, also der Stadt Mainz, dem Landkreis Mainz-Bingen und dem Landkreis Birkenfeld. Es ist also minimal, was das Land beisteuert, befinden die Teilnehmer der Klausurtagung. Hier wird also Kommunen das Geld entzogen, um andere Kommunen zu unterstützen, statt Landesgelder in auskömmlicher Höhe bereit zu stellen.

Enttäuscht ist man daher in allen Teilen der Verbandsgemeinde Mendig, nachdem die Auswirkungen des komplizierten Regelwerkes ausgerechnet wurden. Unter dem Strich fehlen insgesamt rd. 1,2 Millionen Euro an reinen Zuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich gegenüber den Plandaten des Jahres 2022. Bei der Verbandsgemeinde wird ein Teilbetrag durch geringere Kreisumlagezahlungen relativiert; letzten Endes fehlen innerhalb der Verbandsgemeinde Mendig immer noch 580.000 EUR gegenüber dem Vorjahr, die die Kommunen bei stetig steigenden Pflichtaufgaben entsprechend finanzieren müssen.

„Die Zahlen belegen damit eindeutig, dass auf der untersten kommunalen Ebene in den künftigen Jahren deutlich weniger Mittel vom Land ankommen werden wie vorher. Der Auftrag des Verfassungsgerichtshofes, die finanzielle Ausstattung der Kommunen zu verbessern, wird damit verfehlt“, lautet die Kritik und zugleich das nüchterne Fazit der Kommunalvertreter.

 

Kategorien
News

Heimatkalender 2023 – Jahrbuch des Eifelkreises ist erschienen – Schwerpunkt „Reiseziel Eifel“

Bitburg – Der neue Heimatkalender für den Eifelkreis Bitburg-Prüm ist da. Druckfrisch konnte Landrat Andreas Kruppert das erste Exemplar des Jahrbuches im Kreismuseum entgegennehmen. Auf 336 Seiten stellt sich der Eifelkreis darin erneut mit aktuellen und geschichtlichen Beiträgen vor. Landrat Andreas Kruppert würdigte vor allem die Arbeit der rund 50 beteiligten ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren: „Unser Jahrbuch lebt vor allem davon, dass sie es verstehen, immer wieder mit neuen Themen unseren Heimatkreis vorzustellen.“

„Reiseziel Eifel“ lautet das Schwerpunktthema der neuen Ausgabe. Sie spannt einen Bogen von den Erlebnissen der ersten Eifelwanderer bis zu den Aktivitäten der Eifel-Tourismus-GmbH, die seit 20 Jahren erfolgreich die Werbetrommel für die Eifel rührt. So geben gerade die frühen Reiseberichte des 19. Jahrhunderts interessante Einblicke in die damaligen Lebensverhältnisse. Andere Beiträge zeigen, wie der Bau der Eisenbahn auch im Eifelkreis den ersten Tourismus-Boom auslöste. Aus alten Ansichtskarten lässt sich ersehen, wie Kyllburg lange Zeit ein beliebtes Ziel gutsituierter Kurgäste war. Mit „Ferien auf dem Bauernhof“ entstand seit den 1970er Jahren eine beliebte Form des Erlebnisurlaubs für Stadtbewohner. Und schließlich haben auch die Bewohner der Eifel ihre Heimat längst als Ausflugsziel entdeckt.

Natürlich haben auch andere Themen wieder ihren Platz gefunden. Für die Zusammenstellung und Bearbeitung zeichnete der Redaktionsausschuss mit seinen ebenfalls ehrenamtlich tätigen Mitgliedern verantwortlich: Michael Berens, Prof. Dr. Andreas Heinz, Rudolf Müller und Monika Zender, sowie seitens der Kreisverwaltung Burkhard Kaufmann als Leiter des Ausschusses und Pressesprecher Thomas Konder. Die Produktion lag in den Händen der Druckerei Hoffmann in Neuerburg.

Der Heimatkalender 2023 ist ab sofort erhältlich zum Preis von 9,- Euro im örtlichen Buchhandel, bei den Verbandsgemeindeverwaltungen, über die Ortsbürgermeister, im Kreismuseum Bitburg-Prüm und bei der Kreisverwaltung (Kreiskasse/Zulassungsstelle). Bestellungen werden entgegengenommen unter 06561 / 683 333 oder bei Frau Gaby Thomaser unter 06561 / 15-1610 bzw. thomaser.gaby@bitburg-pruem.de.

Kategorien
News

Helfer des Arbeiter-Samariter-Bunds machten Station am Mechernicher Rathaus

Mechernich – Es gab süße Geschenke für die Kinder und die letzten Wunschbaumkarten wurden eingesammelt – Große Weihnachtsfeier am 21. Dezember in Kommern. Jetzt sind die fleißigen Weihnachtsengel des Arbeiter-Samariter-Bundes am Zug. Sie müssen dem Christkind helfen, die Geschenke zu besorgen und einzupacken.

Denn am Nikolaus-Tag haben acht ASB-Helfer in Mechernich und Kommern-Süd noch die letzten Karten eingesammelt, auf denen Kinder ihre Wünsche für die Wunschbaumaktion am 21. Dezember notiert haben. Doch nicht nur das. Birgit Näscher, Ruben Rodrigues de Carvalho, Maximilien Erken, Sina Emde, Benjamin Schuldt, Johanne Peter, Vera Franzen und Ute Ludwig hatten in ihren drei mit bunten Lichterketten geschmückten Wagen auch Schoko-Nikoläuse im Gepäck.

Mit denen machten die ASB-Helfer von Bund, Land und aus Witten zunächst Station am Mechernicher Rathaus. Zwar war die Resonanz dort nicht ganz so riesig, trotzdem freuten sich die wenigen Kinder, die mit ihren Eltern vorbeikamen, über die geschenkten Nikoläuse.

Nikolaus-Feier an der Wellenbank

An der zweiten Station in Kommern-Süd war deutlich mehr los. Dort hatte Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias mit einigen Mitstreitern eine gemütliche Nikolausfeier an der Wellenbank im Neubaugebiet organisiert. Die rund 100 Besucher genossen Glühwein und von Hochwald gesponserten Kakao ebenso, wie den gemütlichen Plausch untereinander.

Gegen 17 Uhr war der Nikolaus zu Besuch und die Kinder konnten ihre Wunschkarten in den Zauberbeutel legen, den Nathalie Konias extra mitgebracht hatte. Als dann die drei ASB-Autos mit bunten Lichtern und Schoko-Nikoläusen aufkreuzten, war der Abend perfekt – strahlende Kinderaugen überall und glückliche ASB-Helfer sowieso.

Die Hilfsorganisation hatten mit der Stadt bereits im vergangenen Jahr einige Aktionen für Flutbetroffene organisiert. In diesem Jahr steht jetzt noch eine große Weihnachtsfeier am Mittwoch, 21. Dezember, ab 15 Uhr an der Kommerner Bürgerhalle an.

Singen mit Stephan Brings

Die Kinder, die bis Nikolaus, ihre Wunschkarten abgegeben haben, auf denen Wünsche bis 30 Euro notiert werden durften, können sich auf die Bescherung freuen, die gegen 17.30 Uhr stattfinden soll. Bereits ab 15 Uhr gibt es dort eine Bastelaktion für Kinder, die weihnachtliche Geschenke für Seniorinnen und Senioren gestalten können. Um 16 Uhr steht Uwe Reetz auf der Bühne, um mit den Kindern Weihnachtslieder zu singen.

Um 18.30 Uhr sind Seniorinnen und Senioren eingeladen, in der Bürgerhalle gemeinsam mit Stephan Brings zu singen. Für weihnachtliches Gebäck, herzhafte Leckereien, Glühwein, Kakao und kalte Getränke wird gesorgt sein. Es ist lediglich eine Anmeldung bei Manuela Holtmeier, Teamleiterin Bürger & Politik, unter m.holtmeier@mechernich.de oder telefonisch unter (02443) 494003 oder 494005 erforderlich, damit die Organisatoren besser planen können. Ab 19.30 Uhr gestalten die Greesberg-Musikanten den musikalischen Ausklang des Abends.

Kategorien
News

Wiedereröffnung der Abteilung Mittelalter im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen ab 9. Dezember

Aachen – Mit der Wiedereröffnung der Mittelalterabteilung findet die Neukonzeption des Suermondt-Ludwig Museums ihren krönenden Abschluss. Unter dem Titel „1100 – 1500 Leben, Handel, Seelenheil“ werden Skulpturen und Retabelfragmente gemeinsam mit Beispielen deutscher, altniederländischer, spanischer und italienischer Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts präsentiert – insgesamt sind circa 200 Objekte zu sehen.

Die neukonzipierte Mittelalterabteilung nimmt das gesamte Erdgeschoss ein und ist ab dem 9. Dezember 2022 dem Publikum zugänglich. Somit endet die vollständige Neukonzeption des Suermondt-Ludwig-Museums, die mit der bereits 2018 an zentraler Stelle eingerichteten bürgerlichen Kunst- und Wunderkammer begonnen und 2020 inmitten der Corona-Epidemie stufenweise implementiert wurde.

Abwechslungsreiche Zeitreise durch 8 Räume

Die einzigartig vielseitigen Sammlungen sind nun innovativ in gattungsübergreifenden Raumensembles zusammengefügt, die zu einer anregenden und abwechslungsreichen Zeitreise durch verschiedene Epochen sowie kunst- bzw. kulturhistorische Themen einladen und dem Publikum so ganz unterschiedliche Aspekte der Lebenswirklichkeit der Vergangenheit veranschaulichen.

Engel, himmlische und irdische Musik, die Gottesmutter im Wandel der Zeit, die Verehrung des Christkindes, Bildwerk und Reliquie sowie das sogenannte handelnde Bildwerk, das durch Einbeziehung in bestimmte Rituale besonders lebendig wirkte, sind Themen, die das Leben und Denken der Menschen im Mittelalter veranschaulichen. Darüber hinaus werden wirtschaftshistorische Aspekte angesprochen. Wo kommt das Holz für die niederländische Skulptur her und inwieweit fungierte das Altarretabel als Wirtschaftsfaktor? Die neu gestaltete Mittelalterabteilung im Erdgeschoss des Suermondt-Ludwig-Museums führt in die mittelalterliche Bildwelt in ihrer großen Vielseitigkeit ein.

Kategorien
News

Jubiläums-Ehrenamtskarte in Meckenheim erstmals vergeben

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung würdigt Joachim Clever und Friedel Groß für ihre ehrenamtlichen Verdienste. Am Internationalen Tag des Ehrenamtes hat Bürgermeister Holger Jung den freiwilligen Einsatz vieler Meckenheimer Bürgerinnen und Bürger gewürdigt. „Sie opfern ihre Freizeit aus Überzeugung und tragen durch ihr enormes Engagement in erheblichem Maße zum Zusammenhalt bei. Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler sind für unsere Gesellschaft unersetzlich“, sagte Jung. „Herzlichen Dank für diese großartige Leistung“, so der Bürgermeister, der im Rathaus mit Joachim Clever und Friedel Groß zwei verdienten Engagierten erstmals die Jubiläums-Ehrenamtskarte überreichte.

Clever ist seit 1976 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Im Jahr 1987 trat er der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim bei, im März 2020 ist er in deren Ehrenabteilung aufgenommen worden. Parallel unterstützt Clever das Forum Inklusion der Stadt Meckenheim. Erst kürzlich brachte er sich in die städtische Veranstaltung „Disco 2022“ ein.
Friedel Groß ist seit mehr als 33 Jahren Kommandant der Prinzengarde Meckenheim. Viele Karnevalsjecken kennen ihn als Moderator vielfältiger Veranstaltungen des Vereins. Seit Jahren engagiert er sich zudem beim Tag der Kulturen und Seniorentag, beim Altstadtfest und beim Zintemaat. Mit der Eröffnung des Café Sofa im Jahr 2021 ist Groß nun auch im Service ehrenamtlich tätig. Ebenso liegt ihm die Hilfe von Flutbetroffenen, ukrainischen Kriegsvertriebenen und Bedürftigen am Herzen. Im Verein „Wir für Euch“ und dessen Kleiderstube in Merl findet er ein weiteres Betätigungsfeld.

Mit Freude nahmen sie die Jubiläums-Ehrenamtskarten aus den Händen von Bürgermeister Jung entgegen. Diese Jubiläums-Karte ist eine besondere Ergänzung der seit 2008 in Kooperation mit den Kreisen und Kommunen NRW bestehenden Ehrenamtskarte. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte am 9. März im Rahmen einer Veranstaltung im Landtag die unbegrenzt gültige „Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW“ für langjähriges ehrenamtliches Engagement eingeführt. Voraussetzung für ihren Erhalt ist ein ehrenamtliches Engagement, das seit mindestens 25 Jahren ausgeübt wird. Das Engagement kann kontinuierlich in einer Organisation oder aber in verschiedenen Tätigkeitsbereichen erfolgt sein. Auch langjährig Engagierte, die sich aufgrund ihres Alters oder ihrer gesundheitlichen Situation nicht mehr engagieren, können die Karte erhalten. Sie kann von den Engagierten selbst beantragt werden. Vereine, Verbände und Kommunen haben aber auch die Möglichkeit, verdiente Ehrenamtliche für diese Auszeichnung vorzuschlagen.

In Meckenheim wurde die Ehrenamtskarte NRW am 1. März 2021 eingeführt und bis heute 142 Mal ausgestellt. Die Aushabe der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW erfolgte erstmalig.

Kategorien
News

Die aktuelle Homepage der Burgfestspiele Mayen ab sofort online!

Mayen – Pünktlich zum Start des Kartenvorverkaufs für die Festspielsaison 2023 ist auch die aktualisierte Homepage der Burgfestspiele online! Ein Blick darauf lohnt sich in jedem Fall: Es gibt sämtliche Informationen zu den Stücken und dem vielfältigen Exxtra-Programm, alles Wissenswerte zu den Serviceangeboten und natürlich kann man über die Homepage auch Tickets für die kommende Saison reservieren.

Es lohnt sich jedoch immer mal wieder zur Homepage der Burgfestspiele zu „surfen“. Immer wieder gibt es neue Programmhinweise, es werden Ensemblemitglieder vorgestellt und alle aktuellen Meldungen rund um die Festspiele sind auf der Seite zu finden.

Der Online-Tipp für die kalten Tage und alle, die vom Sommer träumen: www.burgfestspiele-mayen.de.

Tickets für die neue Spielzeit gibt es ab sofort bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Oder auf der Homepage der Burgfestspiele unter www.burgfestspiele-mayen.de

Kategorien
News

Jubilare im Rat der Stadt Alsdorf besonders gewürdigt – Wilfried Maul erhält den Ehrenring der Stadt Alsdorf

Alsdorf – Langjähriges Engagement im Rat der Stadt Alsdorf gewürdigt – Für 20-jährige Ratsmitgliedschaft hat Bürgermeister Alfred Sonders in der letzten Ratssitzung dieses Jahres dem CDU-Stadtverordneten Wilfried Maul den Ehrenring der Stadt Alsdorf überreicht. „Du bist einer, der gleichermaßen mit klarem politischen Verstand und mit dem Herzen bei der Sache bist“, würdigte Sonders die besondere Tatkraft des Geehrten. „Mit großem Sachverstand trägst Du nicht zuletzt immer wieder dazu bei, wichtige Bauprojekte in unserer Stadt auf die richtige Bahn zu bringen.“ Als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Betriebsausschusses des Eigenbetriebs Technische Dienste war Wilfried Maul unter anderem aktiv, ebenso als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtentwicklungsgesellschaft.

Für 15-jährige Ratsmitglieschaft danke Sonders dem SPD-Ratsherren Markus Conrads. „Vor allem im Ausschuss für Stadtentwicklung und im Ausschuss für Schulen, Sport und Kultur hast Du dich eingebracht, daneben unter anderem im Aufsichtsrat der Freizeitobjekte Alsdorf GmbH.“ Auch als Präsident des Karnevalsausschusses Hoengen sei Conrads ein echter Aktivposten, „und auch das zeigt ja, wie sehr Du bereit bist, einen großen Teil Deiner Freizeit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen!“ Seit der vergangenen Kommunalwahl ist Conrads zudem als dritter stellvertretender Bürgermeister aktiv, „und auch dabei stets zur Stelle, wenn Du gebraucht wirst.“ (apa)

Kategorien
News

Zwei Vereine in der Verbandsgemeinde Kaisersesch freuen sich über Spende aus der „evm-Ehrensache“

Kaisersesch – Über insgesamt 1.500 € aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwei Vereine aus der Verbandsgemeinde Kaisersesch freuen. 750 € gehen an den Spielmannszug „Frei-Weg“ Hambuch e. V., der  unter anderem mit seiner kontinuierlichen Jugendarbeit in der musikalischen Ausbildung den Jugendlichen Spaß am Musizieren näherbringt. Die anderen 750 € gehen an den „Schützencorps“ der St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1892 Brachtendorf e. V., der ein fester Bestandteil des Dorflebens ist und regelmäßig alle Veranstaltungen und Feierlichkeiten musikalisch begleitet.

Ende November 2022 überreichte Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Bürgermeister Albert Jung. „Ich bin froh und stolz über das Engagement der beiden Vereine in unserer Verbandsgemeinde und freue mich, diese mit der Spende der evm unterstützen zu können“, so Albert Jung.

Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Kategorien
News

Dynamische Fahrgast-Information (DFI) stärkt den ÖPNV im Kreis Euskirchen

Kall/Euskirchen – Fahrgäste erhalten an Haltestellen aktuellste und barrierefreie Informationen. Insgesamt 36 Anlagen wurden für den Kreis Euskirchen an Haltestellen durch die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) installiert. Gute Mobilität ist heute selbstverständlich verknüpft mit der Erwartung an aktuelle, transparente und barrierefreie Informationen. An stark frequentierten Haltestellen leisten dies sogenannte Anzeiger mit dynamischer Fahrgastinformation (DFI), die über die nächsten Abfahrtzeiten der am Standort verkehrenden Linien informieren.

Im Kreis Euskirchen startete das Projekt mit dem Aufbau digitaler Fahrplananzeiger im Format von Haltestellenmasten mit zwei- oder vierzeiligen Displays. Jetzt wird das Förderprojekt mit der Errichtung von Übersichtsanzeigern mit dynamischer Fahrgastinformation im Design der NRW-Mobilstationen finalisiert.

In Kall wurde das Gesamtprojekt heute mit Fertigstellung der ersten Anlage vorgestellt und eingeweiht. Acht Übersichtsanzeiger, die sich im auffälligen Gewand einer Mobilstation zeigen, werden neben Kall auch in Blankenheim, Mechernich, Schleiden, Weilerswist und Zülpich an Bahnhöfen bzw. Busbahnhöfen errichtet. Dank der übermittelten GPS-Daten aus den Bussen können die Anlagen auch Fahrplanabweichungen und Betriebsstörungen verarbeiten. Alle Anlagen bieten zusätzlich zu den Displays eine Vorlesefunktion über einen „Push to talk“-Infoknopf und sind somit barrierefrei.

Die Übersichtsanzeiger sind mit digitalen, hochformatigen 46-Zoll-Monitoren Teil der jeweiligen Mobilstation, die zudem einen Lageplan anzeigt und über ein Display verfügt, welches mit ÖPNV-Informationen oder nicht kommerzieller Werbung bespielt wird. Die Anlagen befinden sich immer an wichtigen Knotenpunkten.

Realisiert wurde das Projekt durch die Kooperation vom Nahverkehr Rheinland (NVR) als Fördergeber, dem Kreis Euskirchen als Aufgabenträger und der RVK als Förderempfängerin und Koordinatorin der Planung und Umsetzung. Das Projekt wird vom NVR bis zu 90 Prozent gefördert und das Volumen beträgt im Kreis Euskirchen knapp 335.000 Euro.

Die ersten DFI im Format von Haltestellenmasten wurden im Kreis seit Mai 2022 errichtet. Sie finden sich an den Standorten Bad Münstereifel, Blankenheim, Hellenthal, Nettersheim, Mechernich, Schleiden und Zülpich. Die 28 Haltestellenmasten weisen im Bereich des Haltestellenschildes digitale Fahrplananzeigen auf. Diese verfügen über zwei- oder vierzeilige Displays. Die Anlagen werden durch eine Batterie betrieben und verfügen zusätzlich über ein Solarpanel. Die Haltbarkeit der Batterien wird mit einem Zeitraum von mindestens acht Jahren angegeben. Die neuen Haltestellenschilder kommen an stark frequentierten Haltestellen zum Einsatz.

Exkurs Mobilstationen

Mobilstationen finden sich an zentralen ÖPNV-Knotenpunkten und verknüpfen je nach Standort z. B. Bus, Bahn und Bike-Sharing. Ziel ist ein Mobilitätsmix, der den Umstieg auf mehr umweltfreundliche Mobilität vereinfacht und multimodales Verhalten fördert. In NRW erscheinen sie im Design von mobil.nrw, welches eine Gemeinschaftskampagne des NRW-Verkehrsministeriums (inzwischen Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), der Verkehrsunternehmen, Zweckverbände, Verkehrsverbünde und -gemeinschaften in Nordrhein-​Westfalen ist.

Stimmen zur Einweihung des Gesamtprojektes:

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des NVR: „Die DFI-Anzeiger stehen vorrangig an Verknüpfungspunkten des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), die sich in die Strategie des NVR zum Ausbau eines flächendeckenden Netzes von Mobilstationen einfügen, aber auch an anderen wichtigen Haltestellen. Um den ÖPNV noch attraktiver zu machen, braucht es neben einem guten Angebot auch aktuelle und gut aufbereitete Information über die nächsten Verbindungen. Dafür stehen die modernen DFI-Anzeiger an 23 Haltestellen im Kreis Euskirchen.“

Achim Blindert als allgemeiner Vertreter des Landrats: „Um den ÖPNV im Kreis Euskirchen attraktiver zu gestalten, muss der Fahrgast auch an der Haltestelle, die Möglichkeit für einen digitalen Informationsfluss haben. Mit den ersten DFI-Anzeigern im Kreis Euskirchen leisten wir hiermit einen weiteren Schritt um den ÖPNV zu modernisieren.“

RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank: „Digitalisierung bietet gerade dem ländlicher geprägten Raum starke Instrumente. Das haben auch die digitalen Ersatzhaltestellen gezeigt, die im vergangenen Jahr an den Start gingen. Neben Haltestellen- und Liniennetz sowie Taktung ist die transparente, schnelle und barrierefreie Fahrgastinformation ein wesentliches Qualitätsmerkmal des ÖPNV.“

Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Kall, Markus Auel: „Die digitalen Infotafeln bedeuten insbesondere auch im Hinblick auf die Barrierefreiheit eine Aufwertung des Kaller Bahnhofs, der ja für viele Gäste auch das Tor zum Nationalpark und anderen touristischen Attraktionen in der Nordeifel ist.“