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Meilenstein der interkommunalen Zusammenarbeit in Daun gestartet

Daun – Projekt Gemeinsame Kfz-Zulassung am 03.01.2023 in der Kreisverwaltung Vulkaneifel – Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde gestern in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung Vulkaneifel die gemeinsame Zulassungsstelle der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Vulkaneifel – welche am 09.01.2023 startet – vorgestellt.

Gemeinsam unterzeichnen Julia Gieseking (Landrätin Landkreis Vulkaneifel), Manfred Schnur (Landrat Cochem-Zell) und Gregor Eibes (Landrat Bernkastel-Wittlich), die Verträge im Rahmen des Projektes „Gemeinsame Kfz-Zulassung“. Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel

Mit der Einführung einer gemeinsamen Zulassungsstelle wird ein weiterer wichtiger Punkt des vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Konzeptes „Interkommunale Zusammenarbeit Eifel Mosel Hunsrück“ umgesetzt. Künftig wird es den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen der drei Landkreise unabhängig vom Wohnort möglich sein, Zulassungsvorgänge für ihr Kraftfahrzeug bei allen sieben Zulassungsstellen der zuvor genannten Landkreise durchzuführen. Bei insgesamt jährlich rund 92.000 Zulassungsvorgängen – davon 45.000 im Landkreis Bernkastel-Wittlich, 22.000 im Landkreis Cochem-Zell sowie rund 25.000 im Landkreis Vulkaneifel -, profitieren hiervon Privatpersonen als auch Händler gleichermaßen.

Eröffnet wurde die Pressekonferenz durch die Gastgeberin, Landrätin Julia Gieseking.  „Im letzten Jahr ist es uns nicht nur gelungen, die ständig neuen Herausforderungen zu meistern, sondern auch noch proaktiv Dinge auf den Weg zu bringen. Im

Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit haben wir nun etwas sehr greifbares auf den Weg gebracht: eine gemeinsame Zulassungsstelle unserer drei Landkreise. Wir sind heute hier zusammengekommen, um dies zu verkünden und zu feiern. Vielen Dank allen Beteiligten für Ihr Mitwirken und Ihr Mitdenken. Ohne Ihren Einsatz wären wir nicht so weit gekommen.“ Anschließend übergab die Kreischefin das Wort an ihre beiden Kollegen, die Landräte Manfred Schnur und Gregor Eibes.

„Der heutige Meilenstein der interkommunalen Zusammenarbeit mit unseren Partnern  – die gemeinsame Zulassungsstelle – ist nur ein erster Schritt. Ziel ist es, die Zulassungsvorgänge in Zukunft vollkommen digitalisiert abzuwickeln. Dies soll ebenfalls gemeinsam erfolgen, um eine schnelle Abwicklung zu gewährleisten.“, so Landrat Manfred Schnur.

„Die gemeinsame Zusammenarbeit unserer drei Landkreise auf Sachebene ist unterm Strich zielführender als die bisherigen Diskussionen über eventuelle Gebietsreformen. Mit der geplanten gemeinsamen Bußgeldstelle, einer einheitlichen Finanzsoftware sowie vielen weiteren Projekten wollen wir dafür sorgen, dass unsere Verwaltungen zukünftig noch effizienter und bürgerfreundlicher arbeiten können“ führt Landrat Gregor Eibes ergänzend aus.

 Vorgestellt wurde das Projekt durch Projektleiter Ingo Schuster anhand eines anschaulichen Erklärvideos. Dabei wurde insbesondere auf die Vorteile der wohnortunabhängige Zulassung eingegangen und die gemeinsame Terminverwaltung erläutert. Künftig können sich die Bürgerinnen und Bürger online für ihren Wunschstandort alle freien Termine der kommenden drei Wochen anzeigen lassen und diese reservieren.

Anschließend blieb genügend Zeit, um offene Fragen der  anwesenden Pressevertreter zu beantworten.

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Comedy-Highlight 2023 bei den Mayener Burgfestspielen

Mayen – Die Kult-Rentner Willi und Ernst zeigen ihr neues Programm „ZWEI PINGUINE VOM NORDPOL“ auf der Burghofbühne! Dass es am Nordpol keine Pinguine gibt, wissen selbst die beiden Kowelenzer Rentner aus Leidenschaft. Aber sie fühlen sich so. Einsam, allein und getrieben von der Frage: „Wir sind wir dahin gekommen, wo wir gerade sind und warum?“

Auf der Eisscholle ihres Lebens, im Angesicht des Schwertwals, machen sie sich Gedanken über das Leben und alles das, was sie in der Seniorenresidenz zwischen Rehasport und Bingo-Nachmittag von selbigem mitbekommen. Und weil sich die Welt gerade im Minutentakt ändert, konzentrieren sich die beiden Kultrentner auf die wichtigen Punkte des Lebens: Liebe, Freunde und Alkohol! Und damit lösen sie vermutlich jedes Problem auf der Welt.

Freuen Sie sich auf einen Comedy-Abend, an dem eine Pointe nach der anderen aus der künstlichen Hüfte geschossen wird. Erleben Sie Willi und Ernst im Rahmen der ‚Comedy Burg Classic‘ am Freitag, 25. August 2023, um 20.00 Uhr, auf der Bühne der Burgfestspiele im Innenhof der Genovevaburg.

Tickets für die neue Spielzeit gibt es ab sofort bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Oder auf der Homepage der Burgfestspiele unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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App zur Ehrenamtskarte NRW – Kreisstadt Euskirchen macht mit

Euskirchen – Ehrenamtlich Engagierte können seit dem 02. Januar 2023 online über eine Smartphone-App ihre Ehrenamtskarte NRW beantragen oder verlängern. Ein schriftlicher Antrag in Papierform ist nicht mehr notwendig, jedoch weiterhin in gewohnter Form (Antragsformular) möglich.

Die Ehrenamtskarte NRW kann dann über die App auch als digitale Karte auf das eigene Smartphone oder Tablet geladen werden. Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW profitieren schon jetzt von landesweit mehr als 4.700 Vergünstigungen und Sonderaktionen.

Die App (Suchbegriff Ehrenamtskarte NRW) steht für die beiden gängigsten mobilen Betriebssysteme, iOS (Apple) und Android, zur Verfügung. Sie kann im Apple App Store sowie im Google Play Store kostenfrei heruntergeladen werden. Die Kreisstadt Euskirchen macht mit! Mit diesem neuen digitalen Angebot machen wir die Ehrenamtskarte NRW noch attraktiver. Wir wollen die besondere Leistung der Ehrenamtlichen würdigen und wertschätzen. Sie engagieren sich für andere, für die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Bürgermeister Sacha Reichelt hält die App zur Ehrenamtskarte NRW für eine sinnvolle und gute Ergänzung des städtischen Angebotes: „Mit der Einführung der Ehrenamtskarten App erweitern wir unser digitales Serviceangebot. Es freut mich sehr, dass wir auf diesem Weg sowohl die Beantragung vereinfachen als auch die Nutzung der vielen Vergünstigungen attraktiver gestalten.“

Die Ehrenamtskarte zeichnet Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in besonderem zeitlichem Umfang – fünf Stunden wöchentlich bzw. 250 Stunden im Jahr – ohne pauschale Aufwandsentschädigung ehrenamtlich engagieren.

Sollten Ehrenamtliche bereits im Besitz einer haptischen Ehrenamtskarte NRW sein, erhalten sie die Möglichkeit, sich für die App zu registrieren, so dass ihnen auch die digitale Version der Ehrenamtskarte auf dem jeweiligen Endgerät zur Verfügung steht. Eine Anmeldung in der App ist mit Name/Passwort oder mit einem Account beim Servicekonto.NRW möglich.

Weitere Informationen unter:

https://www.engagiert-in-nrw.de/app-zur-ehrenamtskarte-nrw

https://www.euskirchen.de/leben-in-euskirchen/ehrenamt/ehrenamtskarte-nrw

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Filialkirche St. Silvester in Minden nach Flutschäden mit Festmesse wiedereröffnet

Minden – Mit einem Gottesdienst am 31. Dezember haben Bischof Dr. Stephan Ackermann und zahlreiche Gläubige die Filialkirche St. Silvester in Minden an der Sauer feierlich wiedereröffnet. Sie war vom Hochwasser der in die Sauer mündenden Prüm im Juli 2021 stark beschädigt worden und wurde danach umfassend saniert. Das kleine romanische Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert in der Ortsmitte ist nun wieder Begegnungsort für die Gemeinde sowie für Touristen und Jakobuspilger.

Der Bischof beglückwünschte die Gemeinde für das „gelungene Werk“ und erinnerte am Patronatsfest an den namensgebenden Papst Silvester I. (314–335). Als „Mann der Schwelle“ stehe er sowohl für den Übergang zu einem neuen Jahr als auch für die Zeit des Wandels im 4. Jahrhundert, als das Christentum nicht länger verfolgt und mit dem Bau vieler Großkirchen, wie auch in Trier, begonnen wurde. Einen Raum für die Gegenwart Gottes unter den Menschen zu schaffen – das sei der „Ursprungsimpuls“ für die Errichtung von Gotteshäusern, Tempeln und Kultstätten gewesen, sagte der Bischof in seiner Predigt.

„Doch der Impuls des Christentums geht den umgekehrten Weg, in dem Gott die Initiative ergreift und sich Platz und Wohnung in dieser Welt nimmt“, sagte er mit Verweis auf sein Kommen an Weihnachten. Jesus binde die Gegenwart Gottes an seine Person und relativiere in seiner Verkündigung jedes gottesdienstliche Gebäude. „Entscheidend ist, dass Gott aufgenommen wird in das Leben von Menschen“, dieses sei „seine Kathedrale“. Auch wenn demnach Gott keine steinernen Kirchengebäude benötige – „wir brauchen solche Gebäude wie die Silvester-Kirche in Minden“, sagte Ackermann. Sie seien Räume, die „Distanz zum Alltag ermöglichen, die belebt und den Menschen wichtig und kostbar sind – und wo man spürt: Hier tut sich die Welt Gottes auf“, sagte er. Einen solchen Ort zu pflegen und als geistlichen Raum zu bewahren, sei deshalb ein Auftrag und ein wichtiger Dienst für die Menschen vor Ort, für Gäste und Touristen sowie für die Pilgernden auf dem Jakobsweg.

Der Bischof segnete die Tabernakel-Stele und setze wieder das eucharistische Brot ein. Die Stele stand wie der Hochaltar und das gesamte Gebäude bis zu einer Höhe von über 1,70 Meter im Flutwasser. Neben der Kirche waren in Minden etwa 40 Haushalte betroffen, in der gesamten Pfarreiengemeinschaft Irrel seien es über 500 gewesen, wie Gemeindereferentin Tamara Baltes berichtet, die zusammen mit der Caritas Fluthilfe leistete.

Die Kirche, deren Sakristei samt Ausstattung ebenfalls komplett zerstört wurde, erhielt im Zuge der Renovierung auch eine neue Heizung, eine neue elektrische Versorgung und ein neues Drainagesystem. Der Bischof dankte den vielen Helfenden, Unterstützern und Spendern – darunter auch dem Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, für eine namhafte Spende. Hinzu kamen finanzielle Mittel aus der Fluthilfe des Landes, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Bistum Trier sowie Sachspenden. Ein besonderer Dank ging an Ortsbürgermeister Franz-Josef Ferring, der die Sanierung von Anfang an begleitete, an den Architekten Peter Ludes, an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und die ausführenden Firmen.

Pfarrer Frank-Oliver Hahn koordinierte, auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand, die Arbeiten. Er feierte gemeinsam mit Kooperator Pater Bijeesh Matthew Pallath MSJ den Gottesdienst am Altar mit. Monsignore Michael Becker, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft, konnte aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig nicht teilnehmen. Den Gottesdienst begleiteten der Chor „Cäcilia“ Irrel und Theo Blitsch am Harmonium, das ebenfalls eine Spende ist. Im Anschluss war die Gottesdienstgemeinde zu Begegnung und Austausch mit dem Bischof auf dem Vorplatz der Kirche sowie zu einem kleinen Festessen im gegenüberliegenden Gasthaus Ferring eingeladen.(red)

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Nach fast 18 Jahren bei der Gemeinde Simmerath in den verdienten Ruhestand

Simmerath – Die Gemeinde Simmerath verabschiedet ihren langjährigen Mitarbeiter Hans-Jürgen Hüpgens aus dem Dienst. Seit 2004 war er bei der Gemeinde beschäftigt. Hans-Jürgen Hüpgens war seit dem Jahre 2008 in der Strukturabteilung tätig, zuvor hatte er in verschiedenen anderen Aufgabenbereichen gearbeitet.

Die Verabschiedung fand in Form einer kleinen Feierstunde im Rathaus statt. Bürgermeister Bernd Goffart, Beigeordneter Frank Prömpeler und André Koll, der sowohl in seiner Funktion als Personalratsvorsitzender als auch als stellvertretender Leiter der Strukturabteilung anwesend war, bedankten sich mit einem Präsent für die langjährige und gute Zusammenarbeit.

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Eine schöne Bescherung kurz vor dem Jahreswechsel in Euskirchen

Euskirchen – Acht neue Rettungs- und Krankentransportwagen – Eine schöne Bescherung gab es kurz nach Weihnachten für die Rettungswachen im Kreis Euskirchen: Insgesamt acht neue Rettungs- und Krankentransportwagen wurden an die Rettungsstandorte Euskirchen, Schleiden, Nettersheim-Tondorf, Nettersheim-Marmagen und Zülpich übergeben. Vertreter des Kreisrettungsdienstes, des Deutschen-Roten-Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes nahmen die neuen Fahrzeuge in Empfang.

Alle Fahrzeuge verfügen über elektrohydraulische Fahrtragen, spezielle Rucksacksysteme zum Transport medizinischer Notfallausstattung und Trageunterstützungssysteme wie z.B. Raupentragestühle. „Damit können die alltäglichen Belastungen des Rettungsdienstpersonals reduziert und Verletzungen und Erkrankungen vorgebeugt werden“, sagte Abteilungsleiter Martin Fehrmann.

Drei Rettungswagen sind mit dem Telenotarzt-System ausgestattet, das bereits seit 2017 fester Bestandteil der Notfallrettung im Kreis Euskirchen ist. Der Telenotarzt kann bei Bedarf durch das Rettungsdienstpersonal online zugeschaltet werden und im Einsatz notfallmedizinische Unterstützung leisten.

Alle Fahrzeuge sind mit automatischem 9-Gang Getriebe ausgestattet, das einen sanften Schaltvorgang und damit einen schonenden Patiententransport ermöglicht.

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Endlich wieder Rosenmontagszug in Mayen!

Mayen – Die Erste „Zuchsitzung“ findet am 17. Januar statt – Die Stadtverwaltung Mayen macht darauf aufmerksam, dass die „Zuchsitzung“ für den Rosenmontagszug 2023 am Dienstag, den 17. Januar, 19 Uhr, im Rathaussaal, Rosengasse, 56727 Mayen, stattfindet.

Im Hinblick auf die anstehende Organisation des Rosenmontagszuges sowie eines ordnungsgemäßen Zugablaufes weist die Alte Große Mayener Karnevalsgesellschaft e.V., darauf hin, dass ausschließlich Fußgruppen sowie Zugwagenteilnehmer am Rosenmontagszug zugelassen werden, die auch an einer „Zuchsitzung“ teilnehmen und damit eine Information über die Regeln und Abläufe des Rosenmontagszugs erhalten haben.

Für alle Fastnachtsjecken, die am 17. Januar verhindert sind, findet am Dienstag, 31. Januar, ebenfalls um 19 Uhr, eine zweite „Zuchsitzung“ statt. Alle Einzelpersonen oder Gruppen, die sich zur Teilnahme am Rosenmontagszug in Mayen anmelden möchten, sind zur „Zuchsitzung“ herzlich eingeladen.

Die Anmeldung zum Kinderzug erfolgt über die Seite der Alte Große Mayener Karnevalsgesellschaft e.V. unter www.altegrosse.de.

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GenoEifel hat die 1.000 Mitglieder im Blick

Kall – Alles hängt an der Förderung – GenoEifel bereitet sich auf Bewerbung für Anschlussfinanzierung vor – Harmonische Jahreshauptversammlung im evangelischen Gemeindezentrum in Kall – Im Jahr 2022 wurden rund 3000 Arbeitsstunden geleistet.

Ziehen gemeinsam an einem Strang: Die ehrenamtlichen Vorstände Malte Duisberg (r.) und Johannes Adams (2.v.l.) sowie die Aufsichtsräte Manfred Poth (v.l.), Birgit Wolf und Ute Stolz. Krankheitsbedingt fehlten die Aufsichtsratsmitglieder Hans Reiff und Oliver Lapp. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Die Nachfrage aus der Mitgliederschaft machte es noch einmal sehr deutlich. „Die GenoEifel ist und bleibt ein fördergeldabhängiges Projekt“, antwortete Malte Duisberg. Das war bereits angeklungen, als der ehrenamtliche Vorstandssprecher den Jahresabschluss für 2021 präsentiert hatte. Denn die Förderung der Leader-Regionen Eifel und Zülpicher Börde machen einen Großteil der Finanzierung aus, mit der die GenoEifel ihre wertvolle Arbeit leisten kann. Doch die Förderung läuft zum 30. Juni 2023 aus.

Der Vorstand und das GenoEifel-Team arbeiten daher intensiv daran, einen neuen, hoffentlich erfolgreichen Antrag für eine Fortsetzung der Förderung zu stellen. „Wir wollen, dass es weiter geht“, bekräftigte Malte Duisberg, der fünf Punkte hervorhob, mit denen die GenoEifel in die Bewerbung um die neue Förderung gehen möchte.

Länger selbstbestimmt leben

Da sei einerseits die Resilienz in der Region. Hier habe die GenoEifel in der Krise bewiesen, dass sie helfen könne – einerseits mit der Corona-Impfaktion oder auch beim Einsatz nach der Flut. Der zweite Punkt ist die Gemeinwohlökonomie. Ein klassisches Merkmal der GenoEifel. Denn durch die gegenseitige Hilfe schaffen es die Mitglieder zum Beispiel, dass Menschen länger selbstbestimmt zu Hause leben können und entlasten so nicht zuletzt die Sozialkassen.

Punkt drei auf Malte Duisbergs Liste ist die Digitalisierung. „Da müssen wir noch fitter werden, aber mit unserer neuen Datenbank ist der erste Schritt gemacht“, erläuterte der Vorstand. Mit neuen technischen Möglichkeiten soll die Vernetzung von Helfern und Helfenden noch einmal verbessert werden.

Eine gute Überleitung zum nächsten Punkt, den die GenoEifel angehen möchte. „Wir müssen die jüngere Generation mehr erreichen“, so Duisberg, der zusammen mit seinem Team zudem das Thema Nachhaltigkeit im Antrag hervorheben möchte. Ein erster Entwurf sei bereits mit dem zuständigen Regionalmanager abgestimmt worden, jetzt gehe es darum, die Feinheiten und insbesondere die Finanzierung herauszuarbeiten. Denn Bedingung für eine Förderung ist auch immer ein Eigenanteil von 30 Prozent, den die Geno noch einwerben muss.

Die 1.000 Mitglieder im Blick

Dass es die Generationengenossenschaft absolut zu Recht gibt, wurde während der harmonisch verlaufenden Jahreshauptversammlung sehr deutlich. Einerseits dadurch, dass zwei Vertreter einer Initiativgruppe zu Gast waren, die das Genossenschaftsmodell gerne nach Rheinland-Pfalz importieren möchten. Andererseits durch beeindruckende Zahlen: Hatte die Geno Ende 2017 noch etwas über 100 Mitglieder stehen zum Jahresende 2022 bereits 836 Mitglieder in den Listen. „Wir haben die 1.000 im Blick“, zeigte sich Malte Duisberg erfreut.

Mit dem Mitgliederzuwachs sind dementsprechend auch die Helferstunden angewachsen, die über das Jahr geleistet werden. Mit 3.000 Helferstunden in 2022 hat sich diese Zahl seit 2018 fast versechsfacht. „Hinter jeder dieser Stunden stehen auch 3.000 Telefonate“, berichtete Corinne Rasky.

Die Projektkoordinatorin hatte anhand von Beispielen aus dem Geno-Alltag noch einmal deutlich gemacht, dass „es die kleinen Handgriffe sind, die oft viel helfen“. Viele Mitglieder seien sehr dankbar für die Hilfe. „Ich profitiere so sehr von der GenoEifel, mit zwei Helfern verbindet mich inzwischen sogar eine feste Freundschaft“, hatte ein Mitglied an Corinne Rasky geschrieben.

Dank an Mitarbeiter und Vorstand

Die Projektkoordinatorin sorgt inzwischen mit vier Mitarbeitern dafür, dass die GenoEifel eine lebendige Gemeinschaft ist und bleibt. So betreut Karin Rose die Gemeinde Kall, Ute Bauer ist für Monschau, Simmerath und Rötgen zuständig und Ellen Simons kümmert sich um Zülpich, Weilerswist und vertretungsweise um Euskirchen. Zudem sorgt Marco Niebes dafür, dass die Buchhaltung stimmt.

Für ihre wertvolle Arbeit für die GenoEifel dankte ihnen der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Poth sehr. Er hatte die Jahreshauptversammlung geleitet und richtete seinen Dank ebenfalls an die Vorstände Malte Duisberg und Johannes Adams, die ihre Arbeit ehrenamtlich ausüben.

„Wir würden uns freuen, wenn wir weitere Mitglieder für die Vorstandsarbeit gewinnen können“, so Malte Duisberg. Zudem sei man immer offen für Ideen und Initiativen aus der Mitgliederschaft. Denn die Generationengenossenschaft lebt von der Gemeinschaft, der Zusammenarbeit und dem gegenseitigen Helfen. Und genau mit diesen Eigenschaften kann die GenoEifel selbstbewusst in die Bewerbung um eine künftige Förderung gehen.

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„Wahnsinn, vier Jahrzehnte im Dienst der Bücherei, das muss man erst mal schaffen“

Meckenheim – Herbert Kalkes in den Ruhestand verabschiedet – Meckenheims Bürgermeister Holger Jung hat Herbert Kalkes in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Kalkes hatte im Mai 1982 seinen Dienst in der Öffentlichen Bücherei St. Johannes der Täufer Meckenheim angetreten und die Bibliothek mehr als 40 Jahre geleitet. Gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Hans Dieter Wirtz dankte der Bürgermeister dem 65-Jährigen für dessen unermüdliches Engagement und übergab ihm neben einem Strauß Blumen einen Korb mit Meckenheimer Köstlichkeiten.

„Wahnsinn, vier Jahrzehnte im Dienst der Bücherei, das muss man erst mal schaffen“, würdigte Holger Jung die Leistung von Herbert Kalkes. Sein herzliches Dankeschön, das er im Namen der Stadt Meckenheim aussprach, verband der Bürgermeister mit den besten Wünschen für den „Unruhestand. Bleiben Sie vor allem gesund und uns gewogen.“ Den Dank gab Kalkes gerne zurück, denn die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den dortigen Ansprechpersonen habe immer gut und reibungslos funktioniert. Dass der gebürtige Eifeler und Wahl-Kölner die Bücherei mit Wehmut verlässt, liegt nicht zuletzt an dem harmonischen Miteinander mit seinen hauptamtlichen Kolleginnen Mechthild Nitsche und Marion Willenbücher, die ihren Leiter nur schweren Herzens ziehen lassen. „Es ist schon ein komisches Gefühl, heute meine Schlüssel abzugeben“, erklärte Kalkes zum Abschied.

Sein Weg nach der Ausbildung zum Diplom-Bibliothekar war ursprünglich Richtung wissenschaftlicher Bücherei vorgezeichnet. Doch während seines Praktikums habe er gemerkt, dass ihm die Stadtbüchereien besser gefielen. Schon der erste Arbeitstag in Meckenheim sollte ihn bestätigen, damals noch als einziger hauptamtlich Mitarbeitende neben zahlreichen ehrenamtlich Tätigen.

Künftig richtet sich das Augenmerk von Herbert Kalkes auf seine vielen Hobbies. Auf ihn warten Reisen mit kulturellem Charakter, der eigene Garten und natürlich interessante Bücher. Auch in den Krippenverein in der Eifeler Heimat möchte er sich intensiver einbringen. „Für ihre Zukunft mit neuen Inhalten wünsche ich ihnen alles Gute“, sagte Holger Jung, nachdem er sich in entspannter Runde mit dem verdienten Leiter der Bücherei über so manche Anekdote aus 40 Jahren Dienstzeit ausgetauscht hatte.

 

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Das erste Mayener Baby 2023 heißt Haris

Mayen – Mit dem Geburtsdatum 1. Januar 2023 hat sich Haris einen besonderen Termin ausgesucht. Er ist das erste Kind, das in Mayen 2023 geboren wurde. Um 7:30 Uhr kam das Neujahrsbaby im St. Elisabeth zur Welt. Haris wog bei seiner Geburt 3560 Gramm und war 56 Zentimeter groß. Die Eltern Blerina und Halil Balaj aus Daun sind stolz auf ihr erstes Kind und überglücklich. Herzliche Glückwünsche zur Geburt, Blumen und praktischen Geschenke zur Erstausstattung eines Neugeborenen wurden von Vertretern des Hauses überbracht.

Im vergangenen Jahr wurden im St. Elisabeth in Mayen 770 Kinder geboren: 396 Jungen und 374 Mädchen, darunter zwei Zwillingspärchen. Der häufigste Name bei den Jungen lautetete Leo, während bei den Mädchen Lia auf Platz 1 lag.