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GSSV Bölingen freut sich über großzügige Jugendförderung der KSK Ahrweiler

Ahrweiler – „Um ein optimales Trainingsumfeld für unsere Jugendarbeit weiter auszubauen, sowie das Leistungsvermögen unserer Jungschützen positiv zu unterstützen, ist es als Sportschützenverein unerlässlich entsprechend sehr gute und zeitgerechte Sportgeräte zur Verfügung zu stellen.“, betont Bernd Lück, Vorsitzender des Grafschafter Sportschützen e.V. Bölingen. Da auch im Bereich der Sportwaffen die technischen Entwicklungen permanent optimiert werden, ist es umso wichtiger diesen Entwicklungsstand zu halten. Heutige „High Tec“ Sportwaffen kosten aktuell mehrere tausend Euro, was für Jugendliche, deren Eltern und auch Vereine schwer finanzierbar ist. Dank großzügiger Fördergelder durch öffentliche Institutionen wie der Kreisverwaltung Ahrweiler für Vereinswesen und Sport, die Jugendförderung des Sportbund Rheinland sowie der Förderung der Kreissparkasse Ahrweiler (KSK), war es dem GSSV möglich, ein neues Sport-Luftgewehr zu finanzieren.

Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der KSK (Bild rechts), hat es sich nicht nehmen lassen, das neue Luftgewehr an den GSSV-Vorsitzenden Bernd Lück (Bild links) persönlich zu übergeben. „Unsere Hoffnungs-Nachwuchsschützen Leonard Wüst (Bild hinten links) und Maksim Micic (Bild hinten rechts) freuen sich ebenfalls sehr über das neue Sportgerät, was unmittelbar in das Trainings- und auch zukünftige Wettkampfgeschehen integriert wird.“, erklärt Bernd Lück.

„Der GSSV Bölingen bedankt sich bei allen Förderern sehr herzlich, die uns so finanzkräftig und auch sehr persönlich unterstützt haben. Insbesondere auch bei der KSK, die uns immer wieder als „privater“ Förderer bei vielen Projekten in der Vergangenheit partnerschaftlich unterstützt hat.“, freut sich der Verein über die Fördergelder. „Durch die langjährige Unterstützung stellen wir immer wieder das große Interesse der KSK an Vereins- und Jugendarbeit fest, wovon wir natürlich auch sehr profitieren. Wir freuen uns als GSSV Bölingen über das private und auch öffentliche Interesse bzw. der Förderung der Vereins- und insbesondere der Jugendarbeit, was wir für unseren Verein und die Gesellschaft als eine Investition in die Zukunft sehen.“, ergänzt Bernd Lück als Vorsitzender.

Der GSSV Bölingen fördert Jugendliche im Bereich des Sportschießens. Die Ausübung des Schießsports fördert nicht nur den Umgang mit Sportwaffen, sondern insbesondere Fähigkeiten in den Bereichen Konzentration, Reaktionsvermögen und Körperbeherrschung, was auch außerhalb des Sports zu positiven Fähigkeiten führt.

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Sternsinger zu Besuch im Mayener Rathaus

Mayen – Auch in diesem Jahr besuchten die Sternsinger unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen“ das Mayener Rathaus. Mit dabei waren die kleinen Könige der Mayener Pfarrei St. Lukas, die ihren Segen und ihre Lieder im Rathaus vortrugen.

„Wir freuen uns sehr über euren Besuch“, hieß Oberbürgermeister Dirk Meid die Sternsinger willkommen und dankte den Kindern, ihren Eltern, den wichtigen Betreuerinnen und Betreuern und der Pfarrei ausdrücklich für ihr Engagement im Namen der Stadt Mayen

Mit dem Kreidezeichen 20*C+M+B*23 bringen die Sternsinger als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Die Kinder erhielten eine Spende sowie Süßigkeiten.

Die Aktion Dreikönigssingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder engagieren. Die Sternsinger hofften daher auf viele offene Türen, um vielen Menschen den Segen zu bringen.

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Ein Mechernicher erobert die Modewelt – Ein Pressespiegel

Mechernich-Firmenich – Wer die Zeitschrift „Vogue“ kennt, weiß, dass man da rein will. Zumindest als Designer. Denn diese zeichnet regelmäßig die talentiertesten aufstrebenden Modeschöpfer der Welt aus. Vor kurzem richtete sich ihr Blick in die Eifel – um genau zu sein auf den 22-Jährigen Luis Dobbelgarten und seine Modemarke „No/ Faith Studios“. Diese betreibt er in der Firmenicher „Zikkurat“ im Mechernicher Stadtgebiet seit ein paar Jahren in seinem eigenen Atelier. Elena Pintus vom Kölner Stadt-Anzeiger besuchte ihn in seinen Eifeler Hallen.

„Mehr als 82.000 Menschen folgen seiner Marke auf Instagram. Das Jahr über reist er nach Italien, wo er Lederjacken produzieren lässt, die mehr als 2000 Euro kosten. Oder nach Paris, um ein neues Fotoshooting »mit 20 Girls« zu organisieren“, stellt ihn die Autorin vor. Er selbst sagte: „Ich bin eigentlich den ganzen Tag am Designen. Ich gehe nie feiern, ich bin selten unterwegs, meine einzige Droge sind Energy-Drinks, wenn ich das so sagen darf.“

Seine Angestellten, Mo und Dario, sind gleichzeitig seine Freunde. Sie studieren Modedesign in Düsseldorf und sähen laut Pintus ein bisschen aus wie Dobbelgarten: „dunkle Kleidung, lange Haare.“

Mit 14 erste Shirts entworfen

Für die hauseigenen Designs benutzten sie IPads. „Beim Zeichnen orientieren sie sich an 2D-Silhouetten von Frauen- und Männerkörpern, dazu notieren sie Maße, Material, Farben und die Waschung“, beschrieb Elena Pintus. Vertrieben werden zwei Produktlinien: „Flared Jeans“ für 190 Euro und günstigere Klamotten „um die Marke zu repräsentieren“.

Vor allem Leder und Jeansstoff verwendeten sie gern. „Ich interessiere mich für Mode, Design, aber auch für Skaten und Hiphop. Das gehört für mich irgendwie alles zusammen“, sagte Dobbelgarten gegenüber der Autorin. Im Grunde habe so auch alles seinen Anfang genommen: Mit einem Siebdruck-Kurs im Skatecamp: „Danach hab’ ich überall erzählt: »Ich mach jetzt eigene Shirts«. Ich war 14.“

Mit 18 Jahren sei er schließlich in sein erstes Studio umgezogen – mitfinanziert durch die Verkäufe seiner Siebdruck-Kleidung. Dieses habe damals der Größe einer „winzigen Wohnung“ entsprochen. Vor allem das Badezimmer habe er zum Drucken benutzt. Nachts hätten er und seine Freunde die Sachen verpackt und gemeinsam zur Post gebracht.

Produktion in Italien

Schließlich sei Schluss gewesen mit dem Siebdruck. Er wollte das machen, worauf er „Bock“ hatte: Lederjacken. „Ich habe zwar schon Designs entworfen, aber am Anfang war es nicht so easy. Ich musste jemanden finden, der für mich näht und das auch umsetzen kann, was ich will.“

In Strickgruppen auf Facebook habe er nach nähenden Menschen gesucht, oder in seinen Worten „so Grannys angehittet, ob die mir was nähen können.“ Schließlich habe er eine passende Schneiderei in der Nähe gefunden. Mittlerweile lasse er aber alles in Italien produzieren.

Er wolle nur Kleidung machen, hinter der er als Designer stehe und die zur Marke passe. Seine Familie unterstützt ihn dabei: „Mein Bruder macht den ganzen Kram mit den Steuern, zum Glück. Davon hab’ ich halt null Ahnung.“

Da hört die Unterstützung aber nicht auf: „Ich hab’ mal so einen Mantel gemacht mit so Stoffen, die bei meiner Oma lagen“, erinnert er sich gegenüber Pintus: „Kissenbezüge, Tischsets, Gardinen. Die weiß immer schon, wenn was fehlt, dass ich das war.“

Aus der Eifel wolle Dobbelgarten noch nicht wegziehen. Auch wenn er und seine Mitarbeiter sich vorstellen können, als nächsten „Step“ nach Berlin zu gehen.

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Neujahrs-Empfang 2023 in Wittlich

Wittlich – Bürgermeister Rodenkirch hebt bürgerliches Engagement der Wittlicherinnen und Wittlicher hervor. Am 1. Januar fand der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Wittlich in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge statt. Nach zweijähriger coronabedingter Unterbrechung konnte Bürgermeister Joachim Rodenkirch viele Gäste wieder zum Neujahrsempfang begrüßen. Zu Beginn seiner Neujahrsansprache bezog sich der Bürgermeister auf die Weihnachtspredigt von Papst Franziskus, der betont hat, dass der Reichtum des Lebens nicht durch Besitz und Macht entsteht, sondern durch Beziehungen von Menschen. So, wie dieser Empfang ergänzte der Bürgermeister.

Rodenkirch reflektierte das vergangene Jahr, dass geprägt von dem schrecklichen Krieg in der Ukraine war. Neben dem tausendfachen menschlichen Leid, mit vielen Flüchtlingen auch in Wittlich verursache der Krieg massive wirtschaftliche Verwerfungen durch Liefer- und Energieengpässe, die das gesamte Leben bestimmen.

Dass der Klimawandel auch bei uns angekommen ist, zeige die Flutkatastrophe vom letzten Jahr auch hier in Wittlich, wo weite Teile der Altstadt überschwemmt wurden oder die Dürre in diesem Jahr, wo in Sachsen und Brandenburg Waldbrände tobten, die wir sonst nur aus Kalifornien oder Südeuropa kennen. Beim Klimaschutz ist jeder Einzelne gefordert. Ein Klimaschutzkonzept für die Stadt Wittlich werde zurzeit erstellt, das letztlich Handlungsleitfaden für die Zukunft sein soll.

Ansonsten hat die Stadt Wittlich trotz der widrigen Rahmenbedingungen ihre dynamische Entwicklung fortgesetzt, was alle zuversichtlich stimmen sollte:  Unter anderem neues Industriegebiet III Nord inklusive überörtlicher bedeutender Straßenverbindung, Baugebiet Dorf, Beginn der Baumaßnahme Schwimmbad, Endspurt des Mehrgenerationenzentrums WILávie – voraussichtliche Fertigstellung Mitte 2023, Säubrennerkirmes, Ausstellungen, Oktoberfest, neue Dauerausstellung „Jüdisches Leben“, sowie viele ehrenamtliche Initiativen und Veranstaltungen.

Wittlich ist durch die vielen Menschen im Ehrenamt oder Hauptamt überaus lebendig und vital. Alle haben beherzt gehandelt bei der Flut oder beim Umgang mit Flüchtlingen. „Hierfür bin ich unendlich dankbar“, so der Bürgermeister. „Wenn das vergangene Jahr Gutes hat, dann die Erfahrung, dass wir gemeinsam, Jung und Alt, mit dem Ehrgeiz und der Energie der Jugend und der Erfahrung und der Besonnenheit des Alters durch die Zeit kommen. Diese Zuversicht nehmen wir mit ins neue Jahr.

Ich bin stolz auf unsere Stadt, in der so viele Menschen, so wie Sie alle, die Sie heute hier sind, anpacken – nicht, weil Sie müssen, sondern, weil Sie Verantwortung empfinden für andere und für die Gemeinschaft.

Was uns im Kern ausmacht und was uns stark macht, hat Bestand. Wir sind kreativ und solidarisch und genau dies gilt es zu wahren und in die Zukunft zu tragen, um letztlich Kraft und Hoffnung für die Herausforderungen des neuen Jahres zu schöpfen“.

Musikalisch umrahmte Antonia Weins den diesjährigen Neujahrsempfang am Cello, begleitet wurde sie von ihrem Vater Florian Weins am Klavier. Die junge Musikerin ist zehn Jahre alt und hat bereits 2019 und 2022 beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Cello Solo teilgenommen und erste Preise erzielt. 2021 hat sie zudem beim bundesweiten Carl-Schroeder Wettbewerb mit „hervorragendem Erfolg“ 23 Punkte erreicht – ein junges Talent der Kreismusikschule.

Im Anschluss an seine Ansprache lud der Bürgermeister seine Gäste noch zum Verweilen in der Synagoge ein. Viele folgten seiner Einladung und nutzen die Gelegenheit zu Gesprächen bei einem guten Glas Wittlicher Wein und einem kleinen Imbiss.

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Wiederaufbau im Landkreis Ahrweiler – 2 Millionen Euro für Rückbau auf Brohl-Wellpappe-Gelände

Ahrbrück/Mainz – Innenminister Michael Ebling hat einen Förderbescheid in Höhe von rund 2 Millionen Euro für den Rückbau von Industriehallen auf dem ehemaligen Gelände der Firma „Brohl Wellpappe“ an den Ortsbürgermeister der Gemeinde Ahrbrück, Walter Rademacher, übergeben.

„Mit der Finanzierung der Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Fabrikgelände von Brohl Wellpappe kommen wir ein weiteres großes Stück dabei voran, in Ahrbrück neuen Wohnraum für Flutbetroffene und Platz für lokales Gewerbe zu schaffen. Mein Dank gilt dem ehemaligen Eigentümer, der das Gelände der Gemeinde Ahrbrück zum symbolischen Preis von einem Euro überlassen hatte. Das Innenministerium hat die Umwandlung des ehemaligen Industriegeländes in neue Flächen für Wohnraum und Gewerbe von Anfang an kräftig unterstützt. Solche Flächen für Betroffene der Flut werden im Ahrtal nämlich dringend gebraucht“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Direkt nach Unterbreitung des großzügigen Angebotes durch den Eigentümer hatte das Innenministerium eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, um die Ortsgemeinde bei den Planungen zu unterstützen. Für das anschließende Konversionsmanagement wurden bereits im Februar 2022 684.000 Euro an Fördermitteln bewilligt.

Voraussichtlich im Frühjahr soll der Rückbau der Gewerbehallen auf dem Gelände in Ahrbrück ausgeschrieben werden. Der Abriss soll dann voraussichtlich ab Juli beginnen und bis Jahresende abgeschlossen sein.

„Für die zukünftige Bebauung sind bauliche Qualität und eine breite Nutzungsmischung uns und der Ortsgemeinde wichtig“, sagte Ebling. Die dichte Bebauung werde zur Schaffung eines urbanen Quartiers führen, das jedoch ländlichen Charakter behalten integriert in die Dorfgemeinschaft wachsen solle.

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Neuer starker Partner für die Regionalmarke EIFEL – Landkreis Vulkaneifel unterstützt Qualitäts-Netzwerk

Daun/Prüm – Mit einem klaren Zeichen für die Regionalmarke EIFEL startet der Landkreis Vulkaneifel mit Landrätin Julia Gieseking als neuer und offizieller EIFEL Partner ins Jahr 2023. Neben den Bereichen EIFEL Arbeitgeber, EIFEL Energie, EIFEL Gastgeber und EIFEL Produzent gibt es zahlreiche Institutionen, Behörden und Verbände, die die Regionalmarke EIFEL partnerschaftlich unterstützen und fördern. EIFEL Partner setzen sich verantwortungsvoll für die Philosophie und Ziele der Regionalmarke EIFEL ein und damit auch für die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Kulturlandschaft Eifel.

Im Landkreis Vulkaneifel sind 30 Unternehmen und Betriebe aktive Markennutzer der Regionalmarke EIFEL und erzeugen seit Jahren echte, zertifizierte und nachhaltige Produkte und Leistungen aus und für die Region. Durch die neue offizielle EIFEL Partnerschaft bekommen gerade diese Leistungsträger in der Vulkaneifel Anerkennung und Rückenwind für ihr Engagement von Landrätin Julia Gieseking: „Unser Landkreis Vulkaneifel liegt mit dem kompletten Kreisgebiet in der Eifel.

Wir haben hier viele innovative und erfolgreiche Betriebe, die sich mit dem Qualitätslogo der Eifel schmücken dürfen. Regionalität ist kein Modetrend sondern Ausdruck von gelebter Nachhaltigkeit. Dies wollen wir bewusst unterstützen und fördern. Wir schätzen das Netzwerk der Regionalmarke EIFEL sehr und sehen Potential für weitere Kooperationen.“ Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL GmbH, gibt sich zuversichtlich: „Zum erfolgreichen Netzwerken braucht es starke und überzeugte Partner.

Wir sind stolz auf das Bekenntnis des Landkreises Vulkaneifel, unser offizieller EIFEL Partner zu werden. Landrätin Julia Gieseking wird uns sicherlich an der ein oder anderen Stelle wertvolle Unterstützung im Rahmen der Regionalvermarktung und –entwicklung geben können.“

 

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50-jähriges Bestehen der Kita Nikolaus in Nörvenich-Frauwüllesheim

Düren/Nörvenich – Die Nörvenicher Kita Nikolaus in Frauwüllesheim ist 50 Jahre alt geworden und hat das gebührend gefeiert – mit einem Nikolausfest und jeder Menge Spiel und Spaß. Aktuelle und ehemalige Kita-Kinder, Eltern, Mitarbeitende, Vertreterinnen und Vertreter der Politik und des Trägervereins Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts), eine Einrichtung des Kreises Düren, haben mitgefeiert und gratuliert.

Dabei gab es viel Lob und Anerkennung für das Team und die Arbeit in den vergangenen 50 Jahren. Ehemalige Kindergarteneltern und ein Kindergartenkind führten ein Kasperletheater auf. Auch der „echte“ Nikolaus ließ es sich nicht nehmen, der Kita einen Besuch abzustatten und persönlich zu gratulieren. Stahlende Kinderaugen waren an dem Tag garantiert. In der Nostalgieecke wurde in alten Fotoalben geschmökert und Erinnerungen aus den vergangenen Jahrzehnten aufgefrischt. „Die Zeit, die die Kinder in der Kita verbringen, ist sehr wertvoll und prägend. In 50 Jahren haben sehr viele Kinder hier für ihr Leben gelernt. Ich gratuliere herzlich zum Geburtstag“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bereits im Vorfeld der Feier. Seites des Trägers überbrachten Elke Ricken-Melchert (Vorstand) und Lamprini Tsodoulou (pädagogische Leitung) die Glückwünsche: „Danke für Ihre wertvolle und herausragende Arbeit. Wir wünschen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Seit 2012 leitet Michaela Mik die drei-gruppige Kita und bedankte sich herzlich für die Glückwünsche und den Einsatz aller Beteiligten. Der Kern der Einrichtung wurde ursprünglich als Volksschule genutzt. 1972 wurde sie als Kindergarten eröffnet und im Laufe der Jahre mit modernen Anbauten und einer energetischen Sanierung versehen. Das großzügige Außengelände mit Wiesen- und Hofbereich lädt zum Toben ein.

Übrigens, die Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR freut sich immer über neue Teammitglieder in ihren Einrichtungen und hat ein großes Stellenangebot. Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, wird sicherlich unter https://kita-kreis-dueren.de fündig.

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Lottospieler aus dem Raum Koblenz gewinnt knapp 740.000 Euro

Region/Koblenz – Zum Jackpot fehlte nur die richtige Superzahl – Was für ein Jahresstart: In der Ziehung am Mittwochabend gewann ein Tipper oder eine Tipperin aus dem Raum Koblenz knapp 740.000 Euro im LOTTO 6aus49.

Fortuna wurde mit einem Normalschein herausgefordert, der nur für eine Ziehung galt. Die genaue Gewinnsumme beträgt 738.027,50 Euro. Eingesetzt wurden dafür lediglich 17,15 Euro.

Der Gewinner oder die Gewinnerin tippte die sechs richtigen Zahlen 19, 29, 31, 34, 37 und 47 und hatte den Tipp am vergangenen Dienstag am frühen Nachmittag in einer Annahmestelle im Raum Koblenz abgegeben. Zum Gewinn des Jackpots in Höhe von rund 18 Millionen Euro fehlte die richtige Superzahl 0.

Da der Schein ohne Kundenkarte abgegeben wurde, muss sich der oder die Glückliche bei Lotto Rheinland-Pfalz melden, um den Gewinn geltend zu machen.

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Insgesamt 11.765 Gespräche am Telefon, per Mail und Chat führt dieTelefon-Seelsorge Aachen-Eifel im Jahr 2022

Aachen – Jeder vierte Anrufer ist einsam – Der Krieg in der Ukraine und steigende Kosten lassen Zukunftsängste auftreten. Um rund um die Uhr für die Hilfesuchenden da zu sein, sucht das Team der Telefonseelsorge weitere ehrenamtliche Mitarbeiter. Depressionen, Ängste, Schwierigkeiten in Partnerschaft und Beziehungen, Suizidgedanken und Einsamkeit – in all diesen Lebenssituationen stehen die Telefonseelsorger rund um die Ohr den Menschen bei, hören zu und vermitteln Hilfe.

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist es vor allen Dingen das Thema Einsamkeit, das die Menschen zum Hörer greifen lässt – mehr als jeder vierte Kontakt dreht sich darum, Tendenz weiter steigend. „Einsamkeit betrifft viele Menschen, das beobachten wir auch in unserer Gesellschaft. Vor allem wieder Anschluss zu finden, scheint schwer zu sein“, sagt Frank Ertel, Bundesvorsitzender und Leiter der Telefonseelsorge in Aachen. „Es ist wichtig, etwas gegen Einsamkeit zu tun. Aus Einsamkeit heraus resultieren viele Krankheiten. Deswegen ist es notwendig, auf diese Tendenz immer wieder hinzuweisen.“ Allein an den Tagen zwischen Heiligabend und Silvester, für die meisten Menschen die Tage, die sie mit ihren Familien und Freunden verbringen, suchten Menschen bei der Telefonseelsorge Hilfe: Insgesamt gab es über 250 Seelsorgekontakte.

Auffallend ist auch, dass das Thema (Zukunfts-)Angst gestiegen ist. „Die Pandemie, Kontaktbeschränkungen, ein Krieg mitten in Europa, steigende Lebenshaltungskosten und Energiepreise – das macht vielen Menschen Angst“, betont Frank Ertel. Die Zahl der Anrufe von Menschen über 80 Jahre ist gestiegen, sie fühlten sich durch den Krieg in der Ukraine an ihre eigenen Kriegserfahrungen des Zweiten Weltkriegs erinnert. „Diese Menschen haben bereits leidvoll erlebt, was Krieg bedeutet. Und sie haben Angst davor, es noch einmal erleben zu müssen“, sagt Frank Ertel.

Getragen wird das Angebot der Telefonseelsorge von der katholischen und evangelischen Kirche und geht dabei bereits länger neue Wege: Mittlerweile erreichen über 30 Prozent der Ratsuchenden die Telefonseelsorge online über Chat oder über E-Mail. 8399 Gespräche am Telefon haben die Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge Aachen-Eifel allein im vergangenen Jahr geführt, sind in 1590 Chats und 1776 Mails seelsorglich aktiv gewesen. Insgesamt hatten die 90 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge Aachen-Eifel 11.765 Seelsorgekontakte; bundesweit waren es 1,2 Millionen.

Die Zahl der Kontakte ist vergleichbar hoch wie im Vorjahr. Dabei sind die Kontakte am Telefon mehr geworden und in der Onlineberatung (Mail und Chat) leicht gesunken. Die Nachfrage ist seit Beginn der Pandemie hoch geblieben. „Wir brauchen ehrenamtlich Mitarbeitende, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Bei uns ist bürgerschaftliches Engagement auch ein Engagement für die Gesundheit von Menschen“, sagt Frank Ertel und wirbt dafür, sich als Telefonseelsorger zu engagieren. „Wer sich für eine Mitarbeit interessiert, sollte gerne zuhören und Interesse an Menschen mitbringen“, so Ertel weiter.

Sparkasse Aachen unterstützt die Telefonseelsorge

Der Leiter der Telefonseelsorge freut sich besonders über die Unterstützung der Sparkasse Aachen. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Laufs überbrachte einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. „Die Spende der Sparkasse an unseren Förderverein ist eine große Hilfe, weil sie ausschließlich zur Unterstützung der ehrenamtlich engagierten Mitarbeitenden verwendet wird. Die gleichbleibend hohen Anfragen können wir nur mit einer starken Gemeinschaft und einem guten Pool an Ehrenamtlichen bewältigen.“

Im Februar beginnt eine neue Ausbildungsgruppe. Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit interessiert, erhält weitere Informationen per E-Mail unter:  info@telefonseelsorge-aachen.de
So erreichen Sie die Telefonseelsorge:
•        Hilfe per Telefon: 0800 111 0 111
•        Hilfe per Chat oder Mail: www.telefonseelsorge-aachen.de

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Ahrtal-Videoserie der evm überzeugt Fachjury des Bundesverbands BdKom

Region/Ahrtal/Koblenz – Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) ist für ihre besondere Art der Bürgerkommunikation während der Ahrtal-Krise ausgezeichnet worden. Eine unabhängige Fachjury des Bundesverbands der Kommunikatoren (BdKom) hat insbesondere die Videoserie gelobt, über die die evm-Gruppe die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen mehrfach pro Woche auf dem Laufenden gehalten hat.

In einer Videoserie berichtete evm-Sprecher Marcelo Peerenboom vom Fortschritt der Arbeiten zur Wiederherstellung der Erdgasversorgung. Foto: Bjarne Schmidt/evm

Dieses Low-Budget-Projekt, das die Unternehmenskommunikation der evm-Gruppe ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand bewerkstelligt hat, überzeugte sowohl den Vorstand des BdKom als auch die Jury. Das Konzept war auf Ehrlichkeit, Transparenz und Aktualität ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Berufsverband für Pflegeberufe und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz stand die evm im Rahmen des Kommunikationskongresses in Berlin auf dem Siegerpodest.

„Die Flutkatastrophe war vor allem nur für unsere Netzexpertinnen und -experten eine besondere Herausforderung. Sie hatten die Aufgabe, das zerstörte Erdgasnetz so schnell wie möglich wiederherzustellen, damit die Menschen wieder Warmwasser und später auch die Heizung nutzen konnten. Wichtig war es aber auch, die Bevölkerung schnell, transparent und zuverlässig über die Fortschritte bei den Arbeiten zu informieren“, erläutert evm-Vorstandsvorsitzender Josef Rönz. „In diesem Zusammenhang möchte ich das Engagement unserer Kommunikationsabteilung mit Marcelo Peerenboom an der Spitze hervorheben. Mit der Videoserie ist es gelungen, nicht nur umfassend zu informieren, sondern auch Vertrauen aufzubauen“, so Rönz.

Die Videos sind auf den Social-Media-Kanälen der evm inzwischen mehr als eine halbe Million Mal angeklickt worden. „Und was uns besonders gefreut hat: Wir haben nahezu ausschließlich positive Reaktionen erhalten. Unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort haben ebenfalls profitiert: Sie hatten es auf den Baustellen mit sehr gut informierten Bürgerinnen und Bürgern zu tun, die viel Verständnis für Einschränkungen hatten“, berichtet Marcelo Peerenboom.

Aufgrund der guten Erfahrungen während der Ahrtal-Krise nutzt die Energieversorgung das Format „Erklärvideo“ auch im Rahmen der Krisenkommunikation rund um die Energiekrise. Darin informiert Marcelo Peerenboom als evm-Sprecher über die Energiepreisbremsen, Hintergründe zur Energiebeschaffung, die Dezember-Soforthilfe und viele andere Themen. Die Videos und viele weitere Informationen finden sich unter www.evm.de/energiekrise